Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Hausarzt legt mir Steine in den Weg

Letzte Nachricht: 17. Juli um 22:35
07.07.21 um 18:11

Ich bin gerade total verzweifelt und ratlos.
Ich habe eine Panikstörung & bin in vielfältiger Behandlung. Ein Facharzt hat mir eine online Psychotherapie verschrieben. Einfach weil es ein Versuch wert ist.

Die online Psychologin benötigt einen Konsiliarbericht von meinem Hausarzt. Einen Bericht wo drin steht, dass organisch alles gut ist und Psychotherapie befürwortet wird. Mein Hausarzt wünscht sich dafür aber ganz gezielt bestimmte Vordrucke, die der Psychologe ausstellen soll. Weil er das auch nur so kennt.

Das Institut der Psychotherapeutin arbeitet aber nicht mit solchen Vordrucken , weshalb die keine haben. Denen reicht ein selbst verfasster kleiner Text vom HA.

Mein HA macht das aber nicht, obwohl er Untersuchungen durchgeführt hat die organisches ausschließen. Er macht es nicht weil er nicht wie gewohnt seine Vordrucke verhält.

Ich bin so unfassbar wütend. Diese Krankheit raubt schon so viel Energie und jetzt kommt sowas dazu. Wieso sind manche Ärzte so ?

Da bleibt mir ja auch quasi nur die Wahl morgen früh auf gut Glück nach einem neuen HA zu gucken , in der Hoffnung dass der sowas ausstellt. Es ist nur so , dass ich gerade mehr Beständigkeit und Sicherheit brauche als sonst. Und sich immer wieder neu anzuvertrauen ist so anstrengend für mich .
 

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08.07.21 um 9:20

Hallo,

ich kann mir das wirklich gut vorstellen, zu den belastenden Auswirkungen einer Panikstörung kommt zusätzlich ein bürokratischer Papierdschungel. Ich verstehe, dass du eine schnelle Lösung anstrebst und die Ängste weghaben möchtest, allerdings sehe ich Anamnesenachweise auch als eine Sicherheit für dich an. 

Es ist schon so, dass ein Institut (Praxis) sich an allgemein gültige Vorgaben halten sollte. Dazu gehören Assestments zur Erfassung des Gesundheitszustandes eines Patienten, die professionell arbeitende Praxen implementieren. Vor jeder psychologischen Behandlung steht die Anamnese durch den Therapeuten, die muss ja irgendwo erfasst sein. Man sieht an deinem Beispiel die Schwierigkeit von Arbeitsabläufen, wenn dies nicht gewährleistet ist. 

Dein Hausarzt hat vermutlich nur dein Wohl im Blick. Vielleicht ist er, genau wie ich, ein wenig skeptisch gegenüber diesem online Psychotherapie Angebot.
Ich vermute, es fällt dir sehr schwer das Haus zu verlassen? 
Gib deinem Hausarzt eine Chance und höre dir vielleicht an, was er dir vorschlägt. 

LG Sis

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08.07.21 um 13:01

Vor 20 Jahren hätte die Psychotherapeutin ebend beim Hausarzt angerufen hätte gefragt ob es auszuschließen ist und hätte die Therapie sofort gestartet.

5 min Telefon Arbeit für das Wohl der Patientin.... 

Heute schon zu viel verlangt... 

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08.07.21 um 14:33

Ist bestimmt ein älterer Hausarzt, oder? Ich hatte auch mal so ein Exemplar, total unmöglich. Da bleibt dir nichts anderes übrig als das abzuhaken und dir eine neue Hausarztpraxis zu suchen.

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08.07.21 um 14:35
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Vor 20 Jahren hätte die Psychotherapeutin ebend beim Hausarzt angerufen hätte gefragt ob es auszuschließen ist und hätte die Therapie sofort gestartet.

5 min Telefon Arbeit für das Wohl der Patientin.... 

Heute schon zu viel verlangt... 

Da muss ich aber jetzt auch mal eine kleine Lanze brechen: Psychotherapeuten sind sooo vollgestopft mit Terminen, dass die einfach keine Zeit dazu haben, dann auch noch ständig in der Gegend herum zu telefonieren, zumal man bei Ärzten generell ja auch oft nur schlecht durchkommt. Ich finde es jetzt nicht zuviel verlangt, dass man sich als Patient auch selbst um ein paar Sachen kümmern soll. War bei mir auch nicht anders.

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08.07.21 um 14:57

Hmm, gutes Argument.

Nur in diesem Fall, sprechen wir davon das sie es nicht als Vordruck erhält psych. Belastet ist und eh unter Druck steht. 
Als Arzt könnte ich eine Verschlimmerung des Zustandes garnicht zu muten. 

Egal ob ich Haus Arzt oder die Therapeutin bin. 5 min das drucken und schreiben dauert länger als das Gespräch unter Kollegen. 

Papierkrieg zu Lasten des Patienten.. 

Ich hab nen verdammten Eid geschworen... Das sowas nicht vorkommt. Wenn ich selbst nicht mehr mit kriege wo die Probleme liegen muss ich ggf selbst in Behandlung.. Oder mich an die zuständige Bürokratie wenden. 

Auch das Patienten 1jahr auf ne Therapie warten ist beschämend genug, dann muss man mal ums Hindernis rum und nicht immer mit dem Kopf davor. 

Einmal Gebrauch von der babbel machen dafür ist die da.. 

Ps: da steht verzweifelt =mehr Zweifel als gut für sie ist.... 

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08.07.21 um 15:14
In Antwort auf

Hmm, gutes Argument.

Nur in diesem Fall, sprechen wir davon das sie es nicht als Vordruck erhält psych. Belastet ist und eh unter Druck steht. 
Als Arzt könnte ich eine Verschlimmerung des Zustandes garnicht zu muten. 

Egal ob ich Haus Arzt oder die Therapeutin bin. 5 min das drucken und schreiben dauert länger als das Gespräch unter Kollegen. 

Papierkrieg zu Lasten des Patienten.. 

Ich hab nen verdammten Eid geschworen... Das sowas nicht vorkommt. Wenn ich selbst nicht mehr mit kriege wo die Probleme liegen muss ich ggf selbst in Behandlung.. Oder mich an die zuständige Bürokratie wenden. 

Auch das Patienten 1jahr auf ne Therapie warten ist beschämend genug, dann muss man mal ums Hindernis rum und nicht immer mit dem Kopf davor. 

Einmal Gebrauch von der babbel machen dafür ist die da.. 

Ps: da steht verzweifelt =mehr Zweifel als gut für sie ist.... 

Also sie hat doch geschrieben, dass dort, wo die online Psychotherapie stattfinden soll, diese Formulare nicht akzeptiert werden. Das ist doch nicht die Schuld des Hausarztes. Es war nie die Rede davon, dass er ihr irgendwelche Formulare verweigert.

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08.07.21 um 15:25

Nochmal in Ruhe lesen, bitte.

Sonst ufert die Diskussion aus ohne Grund. 

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08.07.21 um 18:33
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Vor 20 Jahren hätte die Psychotherapeutin ebend beim Hausarzt angerufen hätte gefragt ob es auszuschließen ist und hätte die Therapie sofort gestartet.

5 min Telefon Arbeit für das Wohl der Patientin.... 

Heute schon zu viel verlangt... 

... und dann passiert im medizinischen Bereich irgendwas, weil der eine die Infos nicht richtig weiter gibt oder der andere nicht richtig aufpasst und dann ist das Geschrei nach dem Schuldigen groß weil keiner will's gewesen sein.

Auf meinem Arbeitsplatz ist aus dem Grunde mal ein Beinahe-Todesfall eingetreten bei der Einlieferung eines Bewohners zur Beobachtung in eine Psychiatrie. Etwas sehr wichtiges über die Person wurde dort überhört/Nicht erwähnt und der Junge Mann musste reanimiert werden und ist seitdem auf dem Stand eines 3 Jährigen. Für die Übergabe gibt es aus dem Grund Formulare zum ausdrucken, sowas macht man nicht zwischen Kaffeetasse und Papierkorb am Telefon.


 

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08.07.21 um 18:52

Ja aber was bringst dem Patienten, wenn er beim Formulare sammeln in die geschlossene muss bzw danach.. 

Mittlerweile stirbt man wartend vor der Tür... 

Die könnte man umgehen in dem Man sagt gut akute Panikatacken. Da traf ich mal Verantwortung und übernehme das Risiko und wage den Anruf oder ich nehme ein Frei unterzeichnete Formular mit Unterschrift des hausartes an, wenn er die vordrucke nicht hat. 

Aus Angst mir wird der schwarze Peter zu geschoben das Patienten wohl zu gefährden und jemanden der eh nicht weiß wo oben und unten ist formulare schicken hole. 

Da sollte das Geschrei genau so groß werden. 

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11.07.21 um 0:25
In Antwort auf

Nochmal in Ruhe lesen, bitte.

Sonst ufert die Diskussion aus ohne Grund. 

Zitat:

[...]Die online Psychologin benötigt einen Konsiliarbericht von meinem Hausarzt. Einen Bericht wo drin steht, dass organisch alles gut ist und Psychotherapie befürwortet wird. Mein Hausarzt wünscht sich dafür aber ganz gezielt bestimmte Vordrucke, die der Psychologe ausstellen soll. Weil er das auch nur so kennt.Das Institut der Psychotherapeutin arbeitet aber nicht mit solchen Vordrucken , weshalb die keine haben. Denen reicht ein selbst verfasster kleiner Text vom HA.[...]

Was hab ich da jetzt falsch gelesen. Der Hausarzt will nur die Vordrucke und die bekommt er nicht und weigert sich deshalb einen Text zu verfassen. Ansonsten klär mich bitte auf, dann weiß ich nicht, wo genau ich falsch gelesen habe...

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11.07.21 um 7:16

Ist in etwa so,

Psychologin wills mit Kondom der HA sagt brauchen wir nicht. Du hast doch die Möglichkeit auf Pille danach. (es lässt sich über das med system nach verfolgen ob die Untersuchung statt gefunden hatt. Diese vordrucke werden nur benötigt wenn man es zusätzlich in Papierformat in einer Papier akte möchte) 

Anstatt das er mal ein über zieht oder sie das Risiko eingeht im Nachgang was tun zu müssen. Steht es dem zwingend benötigten Geschlechts Verkehr im Weg.

Dabei ist klar ohne würde es sich besser anfühlen. 

Da die Patientin schon behandelt werden könnte. Denn der Therapie Platz ist da. 

Digitalisierung und nur die Hälfte der Ärzte nutz die Vorzüge, aber online anbieten was besser mit echten Menschlichen Kontakt läuft.... (online Therapie) 

 

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12.07.21 um 15:54
In Antwort auf

Ja aber was bringst dem Patienten, wenn er beim Formulare sammeln in die geschlossene muss bzw danach.. 

Mittlerweile stirbt man wartend vor der Tür... 

Die könnte man umgehen in dem Man sagt gut akute Panikatacken. Da traf ich mal Verantwortung und übernehme das Risiko und wage den Anruf oder ich nehme ein Frei unterzeichnete Formular mit Unterschrift des hausartes an, wenn er die vordrucke nicht hat. 

Aus Angst mir wird der schwarze Peter zu geschoben das Patienten wohl zu gefährden und jemanden der eh nicht weiß wo oben und unten ist formulare schicken hole. 

Da sollte das Geschrei genau so groß werden. 

Im Ernstfall dankt es einem nur keiner, der Fall bei uns landete vor Gericht mit krassen Konsequenzen für das andere Krankenhaus bzw die Mitarbeiter und der Bewohner ist jetzt für immer geschädigt dadurch, Hirnschäden + abgebrochene Zähne durch die Beatmung.

Das mag jetzt fies klingen aber im Ernstfall ist mir mein eigener Hintern wichtiger, ich lass mich dich nicht für fremde Leute verklagen nur weil die nicht warten können/wollen. 

Zudem es sehr viele Hilfsangebote gibt, zum Beispiel auch Menschen die einen zum Arzt begleiten etc.
 

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12.07.21 um 15:56
In Antwort auf

Ist in etwa so,

Psychologin wills mit Kondom der HA sagt brauchen wir nicht. Du hast doch die Möglichkeit auf Pille danach. (es lässt sich über das med system nach verfolgen ob die Untersuchung statt gefunden hatt. Diese vordrucke werden nur benötigt wenn man es zusätzlich in Papierformat in einer Papier akte möchte) 

Anstatt das er mal ein über zieht oder sie das Risiko eingeht im Nachgang was tun zu müssen. Steht es dem zwingend benötigten Geschlechts Verkehr im Weg.

Dabei ist klar ohne würde es sich besser anfühlen. 

Da die Patientin schon behandelt werden könnte. Denn der Therapie Platz ist da. 

Digitalisierung und nur die Hälfte der Ärzte nutz die Vorzüge, aber online anbieten was besser mit echten Menschlichen Kontakt läuft.... (online Therapie) 

 

Falsch, der HA will das Kondom (Absicherung)

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12.07.21 um 17:08

So der Ha, hatt die Untersuchung gemacht und in die Patientenakte eingetragen, danach erst gibt er ne Überweisung raus.

Die Überweisung selbst stellt er erst aus wenn er sie ausstellen darf. 
Nach der Untersuchung. 

Die Vordrucke /Kondome will er nicht.

Er ist über die Akte und die dort eingetragene Untersuchung abgedeckt. 

Diese Vordrucke sind eig. Nicht mehr nötig. 
Warum er damit auch nicht arbeitet. 

Denn aus dem System in dem er einträgt dürfen weitere behandelnde Ärzte Daten abrufen insofern die Datenschutz Verfügung des Patienten das zulässt. 

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12.07.21 um 17:13

Was hat der Fall damit zu tun?

Erläutere bitte den Sachverhalt. 

Was ist vergessen worden?

Weil hier im Fall wird etwas unnötiges gefordert. 

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12.07.21 um 23:11
In Antwort auf

Was hat der Fall damit zu tun?

Erläutere bitte den Sachverhalt. 

Was ist vergessen worden?

Weil hier im Fall wird etwas unnötiges gefordert. 

Das hatte ich oben erläutert inklusive deines Zitats auf das ich mich bezog. Aber wenn du Kommentare ohnehin nicht richtig liest können wir die Diskussion jetzt auch an dieser Stelle abbrechen.

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17.07.21 um 22:35
In Antwort auf

Ist in etwa so,

Psychologin wills mit Kondom der HA sagt brauchen wir nicht. Du hast doch die Möglichkeit auf Pille danach. (es lässt sich über das med system nach verfolgen ob die Untersuchung statt gefunden hatt. Diese vordrucke werden nur benötigt wenn man es zusätzlich in Papierformat in einer Papier akte möchte) 

Anstatt das er mal ein über zieht oder sie das Risiko eingeht im Nachgang was tun zu müssen. Steht es dem zwingend benötigten Geschlechts Verkehr im Weg.

Dabei ist klar ohne würde es sich besser anfühlen. 

Da die Patientin schon behandelt werden könnte. Denn der Therapie Platz ist da. 

Digitalisierung und nur die Hälfte der Ärzte nutz die Vorzüge, aber online anbieten was besser mit echten Menschlichen Kontakt läuft.... (online Therapie) 

 

Sorry, aber deine Erklärung geht einfach so NULL auf das ein, wo ich angeblich falsch gelesen haben soll, sondern scheint eher deine eigene Falschinterpretation kaschieren zu wollen. Dein Vergleich ist auch wenig nachvollziehbar.

Aber ich bin raus hier jetzt, so wichtig ist mir das Thema auch nicht. Tschö.

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