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Hassproblem oder was mich stört

20. Juli 2010 um 21:53

Hallo ich schreibe hier in diesem Forum weil ich Rat brauche und ich nicht einen Psychologen in Anspruch nehmen will.

Mich plagt seit geraumer zeit meine Vergangenheit.

Ich habe aus Mobbing damals die Schule geschmissen und ne Lehre gemacht (Maurer) ich war hoch epressiv und die Leistung ließ nach. mIt diesem Schritt wollte ich mich erholen und meine Probleme in den Griff bekommen. Ich konnte nicht sprechen und meine Eltern haben auch nicht gewußt und die Lehrer erklärten mich für dumm.

Nun ich habe die Lehre durchgezogen, aber nicht meine Probleme aufgearbeitet da es ziemlich hart war (Umgang und körperliche Arbeit). Den umgang habe ich gut verarbeitet , da der Geselle der mich ärgerte nen Umfall erlitt und mich das zufrieden gemahct hat.

Das mit der Stimme konnte ich nicht so korrigieren dafür mein Selbstbewußtsein etwas aufbessern.

Dann habe ich das Abitur nachgemacht um Leute kennen zu lernen und um endlich ne Freundin zu finden da ich immer noch Sprachbehindert war und mich grad was ausgehen betraff Probleme hatte mich mit anderen zu unterhalten, dachte ich kann dies in der Schule anders gestalten. Hat auch teilweise geklappt aber dann kam das nächste Problem meine Schüchternheit, die ich nciht besiegen konnte.
Es hat also alles nicht so geklappt wie ich wollte.

Ich bin auf mich wütend weil ich niht persöhnlich weitergekommen bin, sondern nur mein Abi hingekriegt habe.
Wie löse ich diese Wut und wie schließe ich damit ab.

LG

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21. Juli 2010 um 10:26

Lass dich nicht von deiner sprachlichen schwierigkeit einschüchtern
hallo

erst einmal möcht ich hier deutlich machen, dass ich es sehr bewundernswert finde, dass du trotz deiner probleme es erfolgreich bis zum abi, inklusive lehre als maurer, geschafft hast.
zudem bist du ja auch nicht ganz untätig gewesen. zumindest bist du inzwischen so sehr mit dir selbt im reinen, dass du nur noch deine schüchternheit überwinden musst.
und das alles ganz ohne psychologe. respekt!

so. nun zum eigentlichen problem. und zwar. würd ich dir sache schritt für schritt angehen. also. überwinde deine schüchternheit langsam aber sicher. wage jedesmal einen schritt weiter, einen schritt in richtung: nicht schüchtern sein. dabei solltest du nicht deine sprachprobleme in den vordergrund stellen, sondern dass du es trotz deinen sprachlichen problemen geschafft hast, aus dir herauszukommen, jemanden anzusprechen, ein smalltalk zu führen, dich länger zu unterhalten, jemanden einzuladen, etc... vielleicht sogar einen vortrag zu halten (im rahmen deiner möglichkeiten)
denn: ich habe in meinem studium einen kerl kennen gelernt, der sehr starke sprachliche probleme hatte (bei ihm ist es eine körperliche behinderung, die sich nicht nur auf seine sprache auswirkt). und. trotz seiner körperlichen makel, wird er sehr gemocht. warum? weil er aus sich herauskommt, man sieht sozusagen den menschen hinter diesen problemen. und so wie ich finde, ein echt herzlicher mensch.

probleme hat jeder! bei dem einen sieht man es sofort, bei dem anderen brauch man etwas länger. also. lass dich nicht von deinen problemen einschüchtern. es gibt bestimmt leute, die deine hemmungen gar nicht so schlimm finden wie du

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