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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Hässliche brüste

Letzte Nachricht: 9. Oktober 2012 um 20:46
K
kailee_12293042
06.10.12 um 21:12

ich hasse meine brüste wirklich. wenn ich einen bh trage, sind sie perfekt geformt und viele freundinnen beneiden mich um mein c-körbchen. aber sobald ich den bh ausziehe sind meine brüste total hässlich! deshalb hat sie auch noch nie jemand außer mir zu gesicht bekommen. bin gerade mal in der 9. klasse und konnte meinen exfreund daher immer erklären dass ich "noch nicht so weit bin", aber ich habe mich einfach für meine brüste geschämt. ich hab rausgefunden dass es eine tubuläre brust sein könnte. aber um das abzuklären müsste ich mich vor meiner frauenärztin ausziehen, noch ncihteinmal DAS traue ich mich! hat jemand ein ähnliches problem ? finden jungs sowas sehr abstoßend ?
so ähnlich sind sie:
http://www.gutefrage.net/media/fragen/bilder/haessliche-brueste/0_big.jpg

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D
dana_12067291
07.10.12 um 3:17


Die Brüste sind in der Tat nich besonders ansehnlich.
Wenn ein Junge Gefühle für dich hat, sollte das aber keine Rolle spielen.
Mit persönlich gefallen die Brüste auch nicht, wärst du meine Freundin wäre mir das aber egal.

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nevada_12048356
07.10.12 um 12:16
In Antwort auf dana_12067291


Die Brüste sind in der Tat nich besonders ansehnlich.
Wenn ein Junge Gefühle für dich hat, sollte das aber keine Rolle spielen.
Mit persönlich gefallen die Brüste auch nicht, wärst du meine Freundin wäre mir das aber egal.

Normal liegt im Auge des Betrachters.
Wow... einfach nur... wie sehen denn "ansehnliche" Brüste deiner Meinung nach aus, Tedbundy88? Lass mich raten, wie die einer Draenei female? Oder wie die eines Pin-Up Girls?

Littlecookie, das ist eine ganz normale Brust, die da auf dem Bild zu sehen ist. Wenn deine so aussieht, dann wird deine Frauenärztin an ihr nichts Ungewöhnliches oder Neues entdecken. So etwas wird sie jeden Tag zu Gesicht bekommen.

Geht es dir darum, dass die Brustwarzen nach unten zeigen? Oder um die Form? Natürlich gibt es auch stereotypische Brüste, die genauso aussehen, wie man es aus Film und Fernsehn kennt, aber die Tatsache, dass wir in den Medien NUR diese eine Art weiblicher Brust zu sehen bekommen verzerrt so ein bisschen das Bild dessen, was wir als normal wahrnehmen. Das heißt nicht, dass es nicht hundert verschiedene Brustformen gibt, die allesamt normal und, entschuldige bitte, Tedbundy88, auch durchaus "ansehnlich" sind.

Abgesehen von all diesen Dingen ist dein Körper doch in der 9. Klasse noch gar nicht ausgewachsen! Teenagerbrüste sehen ganz anders aus als die einer 20 oder 30-jährigen. Nach einer Schwangerschaft sehen sie dann noch einmal anders aus, etc. Und auch das weiß deine Frauenärztin!

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dana_12067291
08.10.12 um 9:18
In Antwort auf nevada_12048356

Normal liegt im Auge des Betrachters.
Wow... einfach nur... wie sehen denn "ansehnliche" Brüste deiner Meinung nach aus, Tedbundy88? Lass mich raten, wie die einer Draenei female? Oder wie die eines Pin-Up Girls?

Littlecookie, das ist eine ganz normale Brust, die da auf dem Bild zu sehen ist. Wenn deine so aussieht, dann wird deine Frauenärztin an ihr nichts Ungewöhnliches oder Neues entdecken. So etwas wird sie jeden Tag zu Gesicht bekommen.

Geht es dir darum, dass die Brustwarzen nach unten zeigen? Oder um die Form? Natürlich gibt es auch stereotypische Brüste, die genauso aussehen, wie man es aus Film und Fernsehn kennt, aber die Tatsache, dass wir in den Medien NUR diese eine Art weiblicher Brust zu sehen bekommen verzerrt so ein bisschen das Bild dessen, was wir als normal wahrnehmen. Das heißt nicht, dass es nicht hundert verschiedene Brustformen gibt, die allesamt normal und, entschuldige bitte, Tedbundy88, auch durchaus "ansehnlich" sind.

Abgesehen von all diesen Dingen ist dein Körper doch in der 9. Klasse noch gar nicht ausgewachsen! Teenagerbrüste sehen ganz anders aus als die einer 20 oder 30-jährigen. Nach einer Schwangerschaft sehen sie dann noch einmal anders aus, etc. Und auch das weiß deine Frauenärztin!


"Das heißt nicht, dass es nicht hundert verschiedene Brustformen gibt, die allesamt normal und, entschuldige bitte, Tedbundy88, auch durchaus "ansehnlich" sind."

Ich habe sie als nicht so besonders ansehnlich bezeichnet, da sie dem gängigen Schönheitsideal nicht entsprechen. Ich weiss z.B., welche Brustform und -größe meine Freunde bevorzugen und diese hier gehört halt nicht dazu. Wie ich dann aber noch erwähnt habe, sollte das aber keine Rolle spielen ( außer du bist iwi oberflächlich ). Wir leben halt in einer oberflächlichen Welt. Warum sonst lassen sich so viele junge Frauen und zum Teil auch Männer operieren? Ist zwar scheisse, aber so ist das halt mal.

Also fang hier nicht mit deinem "alle Frauen sind schön kack" an. Das stimmt nämlich nicht und ist einfach nur heuchlerisch.

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N
nevada_12048356
08.10.12 um 11:01
In Antwort auf dana_12067291


"Das heißt nicht, dass es nicht hundert verschiedene Brustformen gibt, die allesamt normal und, entschuldige bitte, Tedbundy88, auch durchaus "ansehnlich" sind."

Ich habe sie als nicht so besonders ansehnlich bezeichnet, da sie dem gängigen Schönheitsideal nicht entsprechen. Ich weiss z.B., welche Brustform und -größe meine Freunde bevorzugen und diese hier gehört halt nicht dazu. Wie ich dann aber noch erwähnt habe, sollte das aber keine Rolle spielen ( außer du bist iwi oberflächlich ). Wir leben halt in einer oberflächlichen Welt. Warum sonst lassen sich so viele junge Frauen und zum Teil auch Männer operieren? Ist zwar scheisse, aber so ist das halt mal.

Also fang hier nicht mit deinem "alle Frauen sind schön kack" an. Das stimmt nämlich nicht und ist einfach nur heuchlerisch.

<-- überheblich
Du hast Recht damit, dass wir in einer oberflächlichen Welt leben. Wir leben in einer Gesellschaft, die Schönheit bei Frauen auf einen einzigen Körpertyp reduziert (lang, dünn), auf einen einzigen Haut- und Haartyp (weiß/kaukasisch), einen einzigen Brusttyp (voll, Brustwarzen fast unnatürlich nach oben gestülpt), etc. In diesem Schönheitsideal kommen weibliche Geschlechtsteile überhaupt nicht vor und alle anderen Proportionen sind innerhalb der Weltbevölkerung so selten vertreten, dass ein Großteil der Frauen von vornherein als "nicht schön" ausgeschlossen wird.

Nun ist dieser Standard aber willkürlich gesetzt. Er ist das Resultat einer sexistischen, rassistischen, alters- und behindertendiskriminierenden, und vor allem objektifizierenden Sichtweise darauf, wie man als Frau bitteschön auszusehen hat.
Du, als Mann, hast das Privileg, diesen Standard als gegeben anzusehen und mit einer Außenaufsicht zu entscheiden: "Hmmm, ja die finde ich schön... nein, die nicht... hm, die schon..." usw. - und dir dann noch Toleranz auf die Fahne zu schreiben, indem du sagst: "Die da vorne ist ja sauhässlich - hey, aber es zählen ja nur die inneren Werte!" (Kannst du sehen, wie herablassend das wirkt, trotz der guten Intention?)

Aus der Perspektive einer Frau, die diesem Zwang zur gesellschaftlich vorbestimmten Schönheit ENTSPRECHEN muss, sieht das Ganze verständlicherweise etwas anders aus. Sprich, entweder erklärt man den eigenen Körper als vollkommen unzulänglich (sehr oft der Fall gerade bei heranwachsenden Mädchen), oder man HINTERFRAGT, ob wir als Gesellschaft eine besonders gesunde Einstellung zu "Schönheit" haben (Spoiler: die Antwort ist nein), und ob man das Wort "schön" (oder "ansehnlich") weiterhin so verwenden möchte, wie die Gesellschaft es vorschreibt.

Deine "du bist zwar hässlich, aber darauf sollte es einem Partner nicht ankommen" Argumentation mag zwar nett gemeint sein (???), sie wirkt aber EXTREM herablassend und sie perpetuiert ein sehr problematisches weibliches Schönheitsideal, denn du sagst ja nicht "ich finde diese Brustform nicht schön", du sagst ja "sie sind nicht besonders ansehnlich", als wäre dies eine unumstößliche Tatsache.
Gerade im Gespräch mit einer Heranwachsenden denke ich, dass diese Vorgehensweise wirklich detremental fehl am Platze ist. In dieser Gesellschaft muss man als Frau zunächst einmal lernen, sich und seinen Körper zu lieben. DANN kann man anfangen sich damit auseinanderzusetzen, dass man im Alltag öfters auch auf Menschen wie dich trifft, die gesellschaftliche Schönheitsideale einfach unreflektiert aufnehmen und einen dann als "nich besonders ansehnlich" abstempeln.

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D
dana_12067291
09.10.12 um 2:26
In Antwort auf nevada_12048356

<-- überheblich
Du hast Recht damit, dass wir in einer oberflächlichen Welt leben. Wir leben in einer Gesellschaft, die Schönheit bei Frauen auf einen einzigen Körpertyp reduziert (lang, dünn), auf einen einzigen Haut- und Haartyp (weiß/kaukasisch), einen einzigen Brusttyp (voll, Brustwarzen fast unnatürlich nach oben gestülpt), etc. In diesem Schönheitsideal kommen weibliche Geschlechtsteile überhaupt nicht vor und alle anderen Proportionen sind innerhalb der Weltbevölkerung so selten vertreten, dass ein Großteil der Frauen von vornherein als "nicht schön" ausgeschlossen wird.

Nun ist dieser Standard aber willkürlich gesetzt. Er ist das Resultat einer sexistischen, rassistischen, alters- und behindertendiskriminierenden, und vor allem objektifizierenden Sichtweise darauf, wie man als Frau bitteschön auszusehen hat.
Du, als Mann, hast das Privileg, diesen Standard als gegeben anzusehen und mit einer Außenaufsicht zu entscheiden: "Hmmm, ja die finde ich schön... nein, die nicht... hm, die schon..." usw. - und dir dann noch Toleranz auf die Fahne zu schreiben, indem du sagst: "Die da vorne ist ja sauhässlich - hey, aber es zählen ja nur die inneren Werte!" (Kannst du sehen, wie herablassend das wirkt, trotz der guten Intention?)

Aus der Perspektive einer Frau, die diesem Zwang zur gesellschaftlich vorbestimmten Schönheit ENTSPRECHEN muss, sieht das Ganze verständlicherweise etwas anders aus. Sprich, entweder erklärt man den eigenen Körper als vollkommen unzulänglich (sehr oft der Fall gerade bei heranwachsenden Mädchen), oder man HINTERFRAGT, ob wir als Gesellschaft eine besonders gesunde Einstellung zu "Schönheit" haben (Spoiler: die Antwort ist nein), und ob man das Wort "schön" (oder "ansehnlich") weiterhin so verwenden möchte, wie die Gesellschaft es vorschreibt.

Deine "du bist zwar hässlich, aber darauf sollte es einem Partner nicht ankommen" Argumentation mag zwar nett gemeint sein (???), sie wirkt aber EXTREM herablassend und sie perpetuiert ein sehr problematisches weibliches Schönheitsideal, denn du sagst ja nicht "ich finde diese Brustform nicht schön", du sagst ja "sie sind nicht besonders ansehnlich", als wäre dies eine unumstößliche Tatsache.
Gerade im Gespräch mit einer Heranwachsenden denke ich, dass diese Vorgehensweise wirklich detremental fehl am Platze ist. In dieser Gesellschaft muss man als Frau zunächst einmal lernen, sich und seinen Körper zu lieben. DANN kann man anfangen sich damit auseinanderzusetzen, dass man im Alltag öfters auch auf Menschen wie dich trifft, die gesellschaftliche Schönheitsideale einfach unreflektiert aufnehmen und einen dann als "nich besonders ansehnlich" abstempeln.

.....
"Du, als Mann, hast das Privileg, diesen Standard als gegeben anzusehen und mit einer Außenaufsicht zu entscheiden"

Dieses "Privileg" hast du als Frau auch.


" indem du sagst: "Die da vorne ist ja sauhässlich - hey, aber es zählen ja nur die inneren Werte!""

Soetwas würde ich nie sagen. Kann sein, dass so in deinem sozialen Umfeld geredet wird, bei mir aber nicht.


"Aus der Perspektive einer Frau, die diesem Zwang zur gesellschaftlich vorbestimmten Schönheit ENTSPRECHEN muss"

Muss? Wer zwingt sie dazu? Ich verlange von keiner Frau, dass sie superattraktiv ist.


"Deine "du bist zwar hässlich, aber darauf sollte es einem Partner nicht ankommen" Argumentation mag zwar nett gemeint sein (???), "

Ach ne stimmt ja, lügen ist immer besser.


"sie wirkt aber EXTREM herablassend"

Das ist keineswegs herablassend, nur ehrlich.


"denn du sagst ja nicht "ich finde diese Brustform nicht schön", du sagst ja "sie sind nicht besonders ansehnlich", als wäre dies eine unumstößliche Tatsache."

Ist halt ein Fakt.
Kann sein das ihre Brüste sich noch zum positiven verändern, oder vielleicht auch nicht. Ich habe lediglich die aktuelle Form beurteilt. Das sollte jetzt keine Frau beleidigen, was mir aber auch iwi egal wäre.

Im gegensatz zu dir bin ich hier halt ehrlich und schreibe nicht : " Oho diese Brüste sind auch schön ! ". Für das was mir gefällt oder nicht gefällt kann ich halt nichts. Wir sind halt doch alle mediengesteuert

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nevada_12048356
09.10.12 um 9:59
In Antwort auf dana_12067291

.....
"Du, als Mann, hast das Privileg, diesen Standard als gegeben anzusehen und mit einer Außenaufsicht zu entscheiden"

Dieses "Privileg" hast du als Frau auch.


" indem du sagst: "Die da vorne ist ja sauhässlich - hey, aber es zählen ja nur die inneren Werte!""

Soetwas würde ich nie sagen. Kann sein, dass so in deinem sozialen Umfeld geredet wird, bei mir aber nicht.


"Aus der Perspektive einer Frau, die diesem Zwang zur gesellschaftlich vorbestimmten Schönheit ENTSPRECHEN muss"

Muss? Wer zwingt sie dazu? Ich verlange von keiner Frau, dass sie superattraktiv ist.


"Deine "du bist zwar hässlich, aber darauf sollte es einem Partner nicht ankommen" Argumentation mag zwar nett gemeint sein (???), "

Ach ne stimmt ja, lügen ist immer besser.


"sie wirkt aber EXTREM herablassend"

Das ist keineswegs herablassend, nur ehrlich.


"denn du sagst ja nicht "ich finde diese Brustform nicht schön", du sagst ja "sie sind nicht besonders ansehnlich", als wäre dies eine unumstößliche Tatsache."

Ist halt ein Fakt.
Kann sein das ihre Brüste sich noch zum positiven verändern, oder vielleicht auch nicht. Ich habe lediglich die aktuelle Form beurteilt. Das sollte jetzt keine Frau beleidigen, was mir aber auch iwi egal wäre.

Im gegensatz zu dir bin ich hier halt ehrlich und schreibe nicht : " Oho diese Brüste sind auch schön ! ". Für das was mir gefällt oder nicht gefällt kann ich halt nichts. Wir sind halt doch alle mediengesteuert


"Dieses "Privileg" hast du als Frau auch."
Das stimmt nicht. Ich habe nicht die Freiheit zu entscheiden, ob die Gesellschaft, sprich: mein Arbeitsumfeld, mein Bekanntenkreis, zukünftige Arbeitgeber, etc. ihre absurden Schönheitsmaßstäbe an mich anlegen oder nicht. Ich habe nie eine reine Außenansicht.
Dass dir das nicht klar ist, ist übrigens auch ein männliches Privileg.

Ich werfe dir deine Position auch nicht vor, denn "Male Privilege", wie das Konzept ursprünglich heißt, ist wie Schwerkraft - man kann sich ihm nicht entziehen, genau wie Frauen sich seinem Pendant, Sexismus, im Alltag nicht entziehen können. Aber du HAST die Wahl, in bestimmten Situationen deine privilegierte Position zum Schaden anderer auszunutzen und das tust du, wenn du einer Heranwachsenden deine persönliche Wertung ihrer Brüste als allgemeingültigen "Fakt" aufdrückst, ohne sie als Meinung kenntlich zu machen, ohne auch nur für eine Minute die Gefühle in Erwägung zu ziehen, die hinter einer solchen Aussage stecken, und ohne diesen Gefühlen die gleiche Wichtigkeit einzuräumen wie deinem Recht auf die Verkündung deines persönlichen Geschmacks.
Ich meine - es IST möglich einfach nicht auf einen an die breite Öffentlichkeit gerichteten Post zu antworten, wenn man nichts Freundliches zu sagen hat.

Das ist aber genau das, was ich mit "Privileg" meine: Deine Position als Mann lässt dich glauben, dass es dein Recht ist, Frauenkörper nicht nur nach deinen persönlichen Maßstäben als adäquat oder nicht zu bewerten, sondern diese Wertung dann auch immer und in jeder Situation mitzuteilen (Meinungsfreihoooooit!). AUSSERDEM (und das ist das Schlimmste) suggeriert dir dein Umfeld, dass diese persönliche Meinung auch noch Allgemeingültigkeitsstatus besitzt, weshalb du sie im Gespräch dann auch so darstellst. Und nach alledem hast du DANN auch noch das Privileg, dir Höflichkeit für das unerwünschte Von-oben-herab auf die Fahne zu schreiben, weil du ja keine Schimpfworte verwendet hast omg!!!1

"Das sollte jetzt keine Frau beleidigen, was mir aber auch iwi egal wäre."
Ich weiß. Genau das spiegelt sich in deiner Antwort auch wider. Genau das ist das Problem damit.

"Muss? Wer zwingt sie dazu? Ich verlange von keiner Frau, dass sie superattraktiv ist."
Die Folge davon, Gendernormen nicht zu entsprechen oder sich ihnen nicht zu beugen ist im besten Fall soziale Ausgrenzung, im schlimmsten Fall verbale oder physische Attacken und Totschlag.
Da die Gendernorm für Frauen in unserer Gesellschaft ein absurdes, kaum erreichbares Ideal ist, ist die Gefahr solcher Folgen für Frauen immer und überall präsent, auch wenn du zufällig nicht glaubst, dazu beizutragen.

"Das ist keineswegs herablassend, nur ehrlich."
Ehrlichkeit und Überheblichkeit schließen sich nicht aus. Deine Aussage mag nicht herablassend gemeint gewesen sein, sie kommt aber so an.

"Im gegensatz zu dir bin ich hier halt ehrlich"
Du maßt dir an, meine Wahrnehmung zu kennen und beurteilen zu können ob ich ehrlich bin oder nicht? Meine Güte, wenn das nicht herablassend und anmaßend ist, was denn dann?

"Für das was mir gefällt oder nicht gefällt kann ich halt nichts."
Ich glaube nicht, dass du eine hilflose, von den Medien beeinflusste Marionette bist. Sonst würdest du ausschließlich Markenklamotten tragen und ausschließlich Langnese, Maggi, Landliebe, Nestle, et al zu dir nehmen.
Du selektierst doch, welcher Geschmacksrichtung du gerade folgen willst - jeder tut das - und du selektierst, auf wieviel Neues du dich immer wieder einlässt. Geschmack ändert sich im Laufe des Lebens auch. Du kannst beeinflussen, welche Medien du primär konsumierst und nur du bist dafür verantwortlich, ob du auch Einflüssen ausgesetzt bist, die deinen Horizont über das Maß der gesellschaftlichen Oberflächlichkeit hinaus erweitern. Ja, unsere Gesellschaft ist sehr auf das Äußerliche fixiert, aber es gibt durchaus Menschen, die anders denken und anders leben, und von denen du dich beeinflussen lassen KANNST. Ja, es erfordert Aufwand, den eigenen Geschmack zu hinterfragen. Aber probier's doch mal. Vielleicht entdeckst du ja ganz spannende, neue Seiten an dir.

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D
dana_12067291
09.10.12 um 12:50
In Antwort auf nevada_12048356


"Dieses "Privileg" hast du als Frau auch."
Das stimmt nicht. Ich habe nicht die Freiheit zu entscheiden, ob die Gesellschaft, sprich: mein Arbeitsumfeld, mein Bekanntenkreis, zukünftige Arbeitgeber, etc. ihre absurden Schönheitsmaßstäbe an mich anlegen oder nicht. Ich habe nie eine reine Außenansicht.
Dass dir das nicht klar ist, ist übrigens auch ein männliches Privileg.

Ich werfe dir deine Position auch nicht vor, denn "Male Privilege", wie das Konzept ursprünglich heißt, ist wie Schwerkraft - man kann sich ihm nicht entziehen, genau wie Frauen sich seinem Pendant, Sexismus, im Alltag nicht entziehen können. Aber du HAST die Wahl, in bestimmten Situationen deine privilegierte Position zum Schaden anderer auszunutzen und das tust du, wenn du einer Heranwachsenden deine persönliche Wertung ihrer Brüste als allgemeingültigen "Fakt" aufdrückst, ohne sie als Meinung kenntlich zu machen, ohne auch nur für eine Minute die Gefühle in Erwägung zu ziehen, die hinter einer solchen Aussage stecken, und ohne diesen Gefühlen die gleiche Wichtigkeit einzuräumen wie deinem Recht auf die Verkündung deines persönlichen Geschmacks.
Ich meine - es IST möglich einfach nicht auf einen an die breite Öffentlichkeit gerichteten Post zu antworten, wenn man nichts Freundliches zu sagen hat.

Das ist aber genau das, was ich mit "Privileg" meine: Deine Position als Mann lässt dich glauben, dass es dein Recht ist, Frauenkörper nicht nur nach deinen persönlichen Maßstäben als adäquat oder nicht zu bewerten, sondern diese Wertung dann auch immer und in jeder Situation mitzuteilen (Meinungsfreihoooooit!). AUSSERDEM (und das ist das Schlimmste) suggeriert dir dein Umfeld, dass diese persönliche Meinung auch noch Allgemeingültigkeitsstatus besitzt, weshalb du sie im Gespräch dann auch so darstellst. Und nach alledem hast du DANN auch noch das Privileg, dir Höflichkeit für das unerwünschte Von-oben-herab auf die Fahne zu schreiben, weil du ja keine Schimpfworte verwendet hast omg!!!1

"Das sollte jetzt keine Frau beleidigen, was mir aber auch iwi egal wäre."
Ich weiß. Genau das spiegelt sich in deiner Antwort auch wider. Genau das ist das Problem damit.

"Muss? Wer zwingt sie dazu? Ich verlange von keiner Frau, dass sie superattraktiv ist."
Die Folge davon, Gendernormen nicht zu entsprechen oder sich ihnen nicht zu beugen ist im besten Fall soziale Ausgrenzung, im schlimmsten Fall verbale oder physische Attacken und Totschlag.
Da die Gendernorm für Frauen in unserer Gesellschaft ein absurdes, kaum erreichbares Ideal ist, ist die Gefahr solcher Folgen für Frauen immer und überall präsent, auch wenn du zufällig nicht glaubst, dazu beizutragen.

"Das ist keineswegs herablassend, nur ehrlich."
Ehrlichkeit und Überheblichkeit schließen sich nicht aus. Deine Aussage mag nicht herablassend gemeint gewesen sein, sie kommt aber so an.

"Im gegensatz zu dir bin ich hier halt ehrlich"
Du maßt dir an, meine Wahrnehmung zu kennen und beurteilen zu können ob ich ehrlich bin oder nicht? Meine Güte, wenn das nicht herablassend und anmaßend ist, was denn dann?

"Für das was mir gefällt oder nicht gefällt kann ich halt nichts."
Ich glaube nicht, dass du eine hilflose, von den Medien beeinflusste Marionette bist. Sonst würdest du ausschließlich Markenklamotten tragen und ausschließlich Langnese, Maggi, Landliebe, Nestle, et al zu dir nehmen.
Du selektierst doch, welcher Geschmacksrichtung du gerade folgen willst - jeder tut das - und du selektierst, auf wieviel Neues du dich immer wieder einlässt. Geschmack ändert sich im Laufe des Lebens auch. Du kannst beeinflussen, welche Medien du primär konsumierst und nur du bist dafür verantwortlich, ob du auch Einflüssen ausgesetzt bist, die deinen Horizont über das Maß der gesellschaftlichen Oberflächlichkeit hinaus erweitern. Ja, unsere Gesellschaft ist sehr auf das Äußerliche fixiert, aber es gibt durchaus Menschen, die anders denken und anders leben, und von denen du dich beeinflussen lassen KANNST. Ja, es erfordert Aufwand, den eigenen Geschmack zu hinterfragen. Aber probier's doch mal. Vielleicht entdeckst du ja ganz spannende, neue Seiten an dir.


Bist du vielleicht eine Freundin von Alice Schwarzer?
Du stellst hier Frauen als Opfer der Gesellschaft da, was sie in manchen fällen auch sind, aber Frauen beurteilen Männer genauso oberflächlich wie umgekehrt. In meiner Schulzeit waren es nicht die Jungs aus meiner Klasse die die nicht so hübschen Mädchen gemobbt haben, sondern das waren fast ausschließlich Mädchen (das war teils so schlimm das ich denen am liebsten eine in die ****** gehauen hätte )!!! Wenn ein Mann nicht dem Schönheitsideal der Frauen entspricht wird er genauso ausgegrenzt wie es mit Frauen passiert. Das ist ebenfalls ein Fakt.

Man macht mir das Spass mit dir zu diskutieren.

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nevada_12048356
09.10.12 um 20:46
In Antwort auf dana_12067291


Bist du vielleicht eine Freundin von Alice Schwarzer?
Du stellst hier Frauen als Opfer der Gesellschaft da, was sie in manchen fällen auch sind, aber Frauen beurteilen Männer genauso oberflächlich wie umgekehrt. In meiner Schulzeit waren es nicht die Jungs aus meiner Klasse die die nicht so hübschen Mädchen gemobbt haben, sondern das waren fast ausschließlich Mädchen (das war teils so schlimm das ich denen am liebsten eine in die ****** gehauen hätte )!!! Wenn ein Mann nicht dem Schönheitsideal der Frauen entspricht wird er genauso ausgegrenzt wie es mit Frauen passiert. Das ist ebenfalls ein Fakt.

Man macht mir das Spass mit dir zu diskutieren.


"Du stellst hier Frauen als Opfer der Gesellschaft da"
Nicht ganz. Ich versuche von der Einzelsituation wegzukommen und übergreifende Tendenzen zu beschreiben.
Wenn du noch einmal gucken magst... ich schreibe von "Male Privilege". (Das Konzept hast du ja sicher inzwischen gegooglet, nicht wahr? - Du kannst auch "White Privilege" nehmen, das ist noch geläufiger und folgt der gleichen Theorie.) Der Kern meiner Argumentation ist, dass innerhalb einer Gesellschaft, die einer bestimmten Gruppe Privilegien zuschreibt, welche der Rest der Bevölkerung nicht hat, letztlich alle zu Opfern, bzw. Geschädigten werden. Es gibt nicht nur zwei Kategorien: die bösen Männer und die armen weiblichen Opfer. Das wäre zu einfach gedacht. Aber es gibt Probleme in unserer Gesellschaft, die mit unserer Vorstellung zu tun haben, wie sich die beiden (offiziell anerkannten) Geschlechter jeweils idealerweise zu verhalten haben. Unsere Vorstellung der "perfekten Frau" oder des "perfekten Mannes" richtet Schaden an - psychologischen Schaden bei Individuen, wie auch wirtschaftlichen und wohlstandshemmenden Schaden in der Gesellschaft an sich.
Keiner kann innerhalb dieser Problemlage gewinnen. ABER die privilegierte Gruppe profitiert dennoch von dieser Ungleichheit. Sie hat, sozusagen als Sahnehäubchen auf diesem Kuchen der Probleme noch ihre Privilegien, auf denen sie sich im Alltag ausruhen kann.

Sprich, wenn du als Junge von Mädchen aufgrund deines Aussehens gemobbt wirst, guckst du am nächsten Tag einen Film mit Tom Hanks, Eddie Murphy oder Dustin Hoffman und bist in deinem Wissen bestärkt, dass man(n) auch ohne "perfektes" Aussehen ein Superstar in unserer Gesellschaft sein kann. Versuch das mal als Mädchen. Die gesamte Medienlandschaft sagt dir entweder "du bist zu dick" oder "du bist zu dünn" oder "du hättest am besten überhaupt keine Poren" oder "besser Implantate als Selbstbewusstsein" oder dass du mit 40 "alt und verbraucht" bist, etc.

Du genießt jeden Tag einhundert kleine Privilegien, die du gar nicht alle wahrnehmen kannst, weil du so an ihre Anwesenheit gewöhnt bist. Sie machen das Leben einfach einen Hauch besser für Angehörige der privilegierten Gruppe (sprich, Männer und Jungs) in dieser oberflächlichen Gesellschaft, wo Jungs und Mädchen sich ja tatsächlich mittlerweile bereits in der Grundschule gegenseitig hassen lernen. (Das macht jedoch noch ein ganz anderes Fass auf...)

Ansonsten freut es mich, dass du Spaß am Diskutieren hast. Mir geht es ähnlich.

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