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Hallo

4. April 2008 um 22:23

Hallo an alle,

ich habe schon einmal in einem Forum hier über meine momentane Situation geschildert. Ich meine an Depressionen zu leiden. Ich verstehe das ganze nicht, ich war immer so happy und jetzt total am Boden. Habe keine soziale Kontakte mehr,ausser Arbeit und die Leute die man halt so kennt(oberflächlich) würd keiner denken, dass ich keine Freunde habe. Naja bin auch so antriebslos, müde, einsam und traurig , heule nur rum, bin sehr sehr sensibel geworden.Heute war ich beim Arzt und wollte davon berichten, mir fällt es nicht leicht muss ich dazu sagen. Auf alle Fälle hat sich die Ärztin sich nicht auf mich eingelassen und hat mir einen Termin zur Blutabnahme gegeben(evtl.Eisenmangel etc.wegen der Müdigkeit) hab mir so gewünscht , dass sie auf mein Anliegen eingeht, aber Fehlschlag. Ich bin so glücklich, dass ich meinen Freund habe. Er sagt mir immer, dass ich unter Menschen muss, das dies sehr wichtig ist. Das habe ich nun auch gemerkt, ich habe das Gefühl ,als ob ich eine soziale Phobie hätte. Kommt daher, dass ich schon lange mit niemanden geredet habe und ich dadurch denke, dass mich keiner gern hat und ich eh wertlos wäre. Eine Bahnfahrt kann echt zu eine qual werden, weil ich meine sie wissen eh was für ein Mensch ich bin. Werde immer so unruhig und weiss nicht wo ich hingucken soll. Ich will eine Therapie machen, kann mir jemand weiterhelfen, oder generell mir Tipps geben. Geht es jemanden ähnlich ??



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5. April 2008 um 21:52

Hallo salira
das klingt ja furchtbar, was du im moment durchmachst!

das mit der ärztin hat mich besonders schockiert, die nur einen termin zur blutabnahme zu geben ist eine unverschämtheit!

ich habe das letzte halbe jahr eine psychotherapie gemacht, und sie jetzt erfolgreich beendet. ich bin zu meinem hausarzt gegangen und habe zu ihm gesagt, dass ich gerne eine psychotherapie machen möchte wegen meiner angst im dunkeln, ob er mich da an jemanden vermitteln könnte. erst war er skeptisch ("jeder hat doch ein bisschen angst im dunkeln, blabla..."), aber dann konnte ich ihn davon überzeugen, dass ich wirklich hilfe brauche, und dann hat er mich an einen psychotherapeuren weitervermittelt. 3 wochen später hatte ich dann meinen ersten termin. es war eine sehr gute entscheidung das zu tun.

also: wenn du deinen blutabnahme-termin hast (vielleicht könnte ein wenig eisen ja tatsächlich schon etwas helfen, wer weiß...) sprich mit deiner hausärztin und bitte sie, dir jemanden zu empfehlen.

wegen der krankenkasse: die ersten 5 sitzungen bezahlt jede krankenkasse, sie nennen sich probatorische sitzungen. für weitere muss dein therapeut ein gutachten abgeben, und dann bekommst du eine bestimmte anzahl an stunden bewilligt (bei mir waren es 40, bei einer freundin zum beispiel waren es 200).

ich wünsche dir viel mut für deinen weg, denn es ist kein leichter.

liebe grüße

whenthesunshines

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6. April 2008 um 0:30
In Antwort auf mariah_12944686

Hallo salira
das klingt ja furchtbar, was du im moment durchmachst!

das mit der ärztin hat mich besonders schockiert, die nur einen termin zur blutabnahme zu geben ist eine unverschämtheit!

ich habe das letzte halbe jahr eine psychotherapie gemacht, und sie jetzt erfolgreich beendet. ich bin zu meinem hausarzt gegangen und habe zu ihm gesagt, dass ich gerne eine psychotherapie machen möchte wegen meiner angst im dunkeln, ob er mich da an jemanden vermitteln könnte. erst war er skeptisch ("jeder hat doch ein bisschen angst im dunkeln, blabla..."), aber dann konnte ich ihn davon überzeugen, dass ich wirklich hilfe brauche, und dann hat er mich an einen psychotherapeuren weitervermittelt. 3 wochen später hatte ich dann meinen ersten termin. es war eine sehr gute entscheidung das zu tun.

also: wenn du deinen blutabnahme-termin hast (vielleicht könnte ein wenig eisen ja tatsächlich schon etwas helfen, wer weiß...) sprich mit deiner hausärztin und bitte sie, dir jemanden zu empfehlen.

wegen der krankenkasse: die ersten 5 sitzungen bezahlt jede krankenkasse, sie nennen sich probatorische sitzungen. für weitere muss dein therapeut ein gutachten abgeben, und dann bekommst du eine bestimmte anzahl an stunden bewilligt (bei mir waren es 40, bei einer freundin zum beispiel waren es 200).

ich wünsche dir viel mut für deinen weg, denn es ist kein leichter.

liebe grüße

whenthesunshines

Hi
danke für deine Antwort. Soll ich das einfach so ansprechen beim Nächsten Mal ?? Und ist das auch eine psychotherapie ?? es gibt ja einige Theapien. Kann man denen einfach alles erzählenwas einem auf dem Herz liegt. Ich habe schon Angst davor. Das ist immerhin ein grosser Schritt zur Einsicht,dass man HIlfe braucht. Tabletten will ich keine schlucken.

Danke für deine Aufmerksamkeit.

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6. April 2008 um 10:56
In Antwort auf salira5

Hi
danke für deine Antwort. Soll ich das einfach so ansprechen beim Nächsten Mal ?? Und ist das auch eine psychotherapie ?? es gibt ja einige Theapien. Kann man denen einfach alles erzählenwas einem auf dem Herz liegt. Ich habe schon Angst davor. Das ist immerhin ein grosser Schritt zur Einsicht,dass man HIlfe braucht. Tabletten will ich keine schlucken.

Danke für deine Aufmerksamkeit.

Psychotherapie
du kannst deiner ärztin grob erzählen, was mit dir los ist. keine einzelheiten, nur dass du alleine nichtmehr alleine klarkommst und deswegen eine psychotherapie machen möchtest. wenn deine ärztin ein letztes fünkchen anstand besitzt wird sie sich mit dir darüber unterhalten und dir einige verschiedene möglichkeiten schildern. mit/ohne medikamente, verhaltenstherapie, analytische therapie, willst du nen mann, ne frau...

und wenn du dann einen/eine gefunden hast, mit dem kannst du dann über alles reden.

wünsche dir viel erfolg

whenthesunshines

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6. April 2008 um 11:06
In Antwort auf mariah_12944686

Psychotherapie
du kannst deiner ärztin grob erzählen, was mit dir los ist. keine einzelheiten, nur dass du alleine nichtmehr alleine klarkommst und deswegen eine psychotherapie machen möchtest. wenn deine ärztin ein letztes fünkchen anstand besitzt wird sie sich mit dir darüber unterhalten und dir einige verschiedene möglichkeiten schildern. mit/ohne medikamente, verhaltenstherapie, analytische therapie, willst du nen mann, ne frau...

und wenn du dann einen/eine gefunden hast, mit dem kannst du dann über alles reden.

wünsche dir viel erfolg

whenthesunshines

Jhi
nimmst du denn keine medikamente? Nur so kannst du auch die therapie schaffen, sprech deinen Arzt darauf an

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6. April 2008 um 22:06
In Antwort auf era119

Jhi
nimmst du denn keine medikamente? Nur so kannst du auch die therapie schaffen, sprech deinen Arzt darauf an

Ne
Medikamente nehme ich noch keine. Habe ich ehrlich gesagt auch nicht vor. Bin ja ganz weit am Anfang, niemand weiss davon. Mit nem Arzt habe ich auch noch nicht darüber geredet, bzw. er hat mir nicht wirklich zugehört. Am Liebsten würd ich es gerne ganz alleine da raus schaffen, nur weiss ich nicht wie. Momentan geht es mir einwenig besser. Gibt es denn hier Leute , die es alleine geschafft haben aus so einer Depression herauszukommen?? Ich habe Angst , dass ich mich noch mehr in die Sache reinsteigere. Ganz ehrlich, je mehr ich darüber lese, bzw. mich damit beschäftige und schon höre, dass viele Leute sogar Tabletten dagegen nehmen, desto ängstlicher werde ich.



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6. April 2008 um 23:02
In Antwort auf salira5

Ne
Medikamente nehme ich noch keine. Habe ich ehrlich gesagt auch nicht vor. Bin ja ganz weit am Anfang, niemand weiss davon. Mit nem Arzt habe ich auch noch nicht darüber geredet, bzw. er hat mir nicht wirklich zugehört. Am Liebsten würd ich es gerne ganz alleine da raus schaffen, nur weiss ich nicht wie. Momentan geht es mir einwenig besser. Gibt es denn hier Leute , die es alleine geschafft haben aus so einer Depression herauszukommen?? Ich habe Angst , dass ich mich noch mehr in die Sache reinsteigere. Ganz ehrlich, je mehr ich darüber lese, bzw. mich damit beschäftige und schon höre, dass viele Leute sogar Tabletten dagegen nehmen, desto ängstlicher werde ich.



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ich würde dir raten, sprich deine ärztin erstmal darauf an und lass dir einen empfehlen, mit dem kannst du dann ja vllt auch abklären ob es evt sinnvoll wäre, bzw die therapie unterstützen würde, wenn du medikamente nimmst.

als ersten schritt würde ich die außerdem empfehlen, dich über die krankheit (es ist eine) schlau zu machen. geh in die bücherei oder in einen buchhandel und schau dir bücher darüber an. wenn dir eins gefällt leih es dir aus oder kauf es dir. ich denke mal je mehr du darüber weißt desdo besser ist es.

wann hast du denn deinen termin zur blutabnahme bzw wann sprichst du mit deiner ärztin?

liebe grüße

whenthesunshines

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