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Habt ihr Angst vor dem Tod/Sterben?

5. Januar um 21:10 Letzte Antwort: 11. Januar um 22:10

Wie seht ihr das? Habt ihr Angst davor? 

Ich bin 36...ich sage mal, bis ich 30 war, habe ich mir kaum Gedanken darüber gemacht. Jetzt wo ich 2 kleine Kinder habe ist es schon schlimmer geworden. Dann kommen immer wieder irgendwelche Körpersymptome dazu und dann geht das Gedankenkarusell los. Selbst wenn ich darüber spreche, kommen mir sofort die Tränen. Der Gedanke daran, meine Liebsten irgendwann nicht mehr bei mir zu haben, macht mich unendlich traurig.
Der Gedanke an das Sterben ist einfach nur schrecklich. Die wenigsten Menschen legen sich abends ins Bett und wachen dann  nicht mehr auf. Vieles ist mit Krankheit und Leid verbunden....

Und ich bin kein übervorsichtiger Mensch oder so...aber das macht mich echt fertig 

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5. Januar um 22:24

Kann ich gut verstehen. Früher habe ich nie ans Sterben gedacht. Als mein Kind da war, hatte ich dann auch auf einmal diese Angst. Dann bin ich sehr krank geworden und obwohl ich natürlich noch weit davon entfernt war, zu sterben, habe ich plötzlich totale Panik bekommen. Aber irgendwann habe ich mich an den Gedanken gewöhnt.

Ja, wir müssen sterben. Wir alle. Ich finde, dass es jeden irgendwann mal treffen wird, ist tröstlich. Die Menschheit, die Du heute kennst, wird in hundert Jahren komplett ausgetauscht sein. Ich finde das irgendwie einen total feszinierenden Gedanken.

Ich versuche jetzt, den Tod als eine Art "Abenteuer" zu betrachten. Klar kann einem das Angst machen, aber vielleicht kann man auch versuchen, es positiv zu sehen. Er ist wie die Geburt, nur andersrum, nix Unnatürliches, sondern gehört zum Leben dazu. Vor der Geburt wussten wir auch nicht, was uns erwartet. Wer weiß, was nach dem Tod Spannendes kommen könnte? ^^ (Okay, vielleicht kommt auch nix, aber das wird uns dann eh nicht mehr interessieren)

Wie alt sind denn Deine Kinder? Vielleicht wird es mit der Zeit wieder besser.

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5. Januar um 23:33
In Antwort auf nikita...

Kann ich gut verstehen. Früher habe ich nie ans Sterben gedacht. Als mein Kind da war, hatte ich dann auch auf einmal diese Angst. Dann bin ich sehr krank geworden und obwohl ich natürlich noch weit davon entfernt war, zu sterben, habe ich plötzlich totale Panik bekommen. Aber irgendwann habe ich mich an den Gedanken gewöhnt.

Ja, wir müssen sterben. Wir alle. Ich finde, dass es jeden irgendwann mal treffen wird, ist tröstlich. Die Menschheit, die Du heute kennst, wird in hundert Jahren komplett ausgetauscht sein. Ich finde das irgendwie einen total feszinierenden Gedanken.

Ich versuche jetzt, den Tod als eine Art "Abenteuer" zu betrachten. Klar kann einem das Angst machen, aber vielleicht kann man auch versuchen, es positiv zu sehen. Er ist wie die Geburt, nur andersrum, nix Unnatürliches, sondern gehört zum Leben dazu. Vor der Geburt wussten wir auch nicht, was uns erwartet. Wer weiß, was nach dem Tod Spannendes kommen könnte? ^^ (Okay, vielleicht kommt auch nix, aber das wird uns dann eh nicht mehr interessieren)

Wie alt sind denn Deine Kinder? Vielleicht wird es mit der Zeit wieder besser.

Bist du immer noch krank, oder bist du wieder gesund? Bei mir wurden die Gedanken auch schlimmer, als ich für ca 12 Monate nicht ich war. War auch nicht sterbend krank, aber von einem auf den anderen Tag war alles anders. Und wenn es mir heute an manchen Tagen wieder nicht gut geht, dann sind die Gedanken an Tod/ Krankheit auch wieder stärker...
meine Kinder sind 5 und 2

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6. Januar um 1:28

Ja.
ich mache mir darüber aber schon seit meiner Kindheit Gedanken.
Allerdings kam die Angst erst im Teenie-Alter und wurde mit der Zeit immer größer.

Es gibt ein tolles Zitat von Nina Simone:

 „I’ll tell you what freedom is to me. No fear. I mean really, no fear. If I could have that half of my life. No fear.“

(Ich sag dir was Freiheit für mich bedeutet. Keine Angst. Ich meine es ernst, keine Angst. Wenn ich das nur für die Hälfte der Zeit haben könnte).

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6. Januar um 17:30
In Antwort auf kati838

Wie seht ihr das? Habt ihr Angst davor? 

Ich bin 36...ich sage mal, bis ich 30 war, habe ich mir kaum Gedanken darüber gemacht. Jetzt wo ich 2 kleine Kinder habe ist es schon schlimmer geworden. Dann kommen immer wieder irgendwelche Körpersymptome dazu und dann geht das Gedankenkarusell los. Selbst wenn ich darüber spreche, kommen mir sofort die Tränen. Der Gedanke daran, meine Liebsten irgendwann nicht mehr bei mir zu haben, macht mich unendlich traurig.
Der Gedanke an das Sterben ist einfach nur schrecklich. Die wenigsten Menschen legen sich abends ins Bett und wachen dann  nicht mehr auf. Vieles ist mit Krankheit und Leid verbunden....

Und ich bin kein übervorsichtiger Mensch oder so...aber das macht mich echt fertig 

wieso Lenkst du dich dann nicht ab?   kann es sein dass du gar keine körperlichen Symptome hast, sondern das durchs reinsteigern kommt?

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7. Januar um 0:02
In Antwort auf carina2019

wieso Lenkst du dich dann nicht ab?   kann es sein dass du gar keine körperlichen Symptome hast, sondern das durchs reinsteigern kommt?

Symptome habe ich...diese haben aber nichts mit der Angst vor dem Tod zu tun. Wenn du Top fit bist, dann denkst du auch nicht so oft über solche Dinge nach. Wenn es mir körperlich gut geht, dann mache ich mir automatisch weniger Gedanken...das wollte ich damit sagen 

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7. Januar um 0:57

Sterben und der Tod ist durchaus ein Thema, um das ich mir Gedanken mache. Meine Sorge gilt da denen, die zurück bleiben und mich vielleicht vermissen würden. Der Zustand des tod seins ist mir egal, davor habe ich keine Angst. Das Sterben an sich beängstigt mich da viel mehr. Das kann lange dauern und weh tun!
Und wenn du kleine Kinder hast, dann kann ich deine Gefühle schon auch nachvollziehen. Trotzdem leben wir im hier und jetzt und solange kein konkreter Grund zur Besorgnis besteht, sollten wir versuchen, das Leben zu geniessen. 

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7. Januar um 10:27
In Antwort auf kati838

Bist du immer noch krank, oder bist du wieder gesund? Bei mir wurden die Gedanken auch schlimmer, als ich für ca 12 Monate nicht ich war. War auch nicht sterbend krank, aber von einem auf den anderen Tag war alles anders. Und wenn es mir heute an manchen Tagen wieder nicht gut geht, dann sind die Gedanken an Tod/ Krankheit auch wieder stärker...
meine Kinder sind 5 und 2

Ich bin nicht wieder ganz gesund, aber medikamentös ganz gut eingestellt und habe mich inzwischen auch ein bisschen damit abgefunden. Seitdem ist es auch einfacher, weil das Psychische wegfällt, also ich keine Panik mehr bekomme. Ich weiß auch, dass ich wahrscheinlich nicht uralt werden kann und vielleicht auch in zwanzig Jahren schon ein Sauerstoffgerät brauche, aber ändern kann ich das eh nicht. Ich versuche einfach, so gesund wie möglich zu leben.

In gewisser Weise hat mir das auch geholfen, weil ich jetzt weiß, dass ich mehr aushalte, als ich dachte. Man stirbt nicht gleich, wenn es einem mal ein bisschen schlecht geht.

Zum Sterben und Schmerzen: Ich glaube, die Medizin ist heute schon so weit, um einem die größten Schmerzen nehmen zu können. Weiter versuche ich gar nicht, drüber nachzudenken. Klar kann man sich reinsteigern und über alle möglichen schrecklichen Todesarten nachdenken, die einen ereilen könnten. Aber: Du musst die nicht alle durchmachen. Du stirbst nur einmal.

Dein zweites Kind ist ja auch noch recht klein, vielleicht wird es besser, wenn das älter wird.

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7. Januar um 10:55
In Antwort auf kati838

Wie seht ihr das? Habt ihr Angst davor? 

Ich bin 36...ich sage mal, bis ich 30 war, habe ich mir kaum Gedanken darüber gemacht. Jetzt wo ich 2 kleine Kinder habe ist es schon schlimmer geworden. Dann kommen immer wieder irgendwelche Körpersymptome dazu und dann geht das Gedankenkarusell los. Selbst wenn ich darüber spreche, kommen mir sofort die Tränen. Der Gedanke daran, meine Liebsten irgendwann nicht mehr bei mir zu haben, macht mich unendlich traurig.
Der Gedanke an das Sterben ist einfach nur schrecklich. Die wenigsten Menschen legen sich abends ins Bett und wachen dann  nicht mehr auf. Vieles ist mit Krankheit und Leid verbunden....

Und ich bin kein übervorsichtiger Mensch oder so...aber das macht mich echt fertig 

Angst vor dem Tod habe ich leider keine, nein.

Aber für das Thema "Die wenigsten Menschen legen sich abends ins Bett und wachen dann  nicht mehr auf. Vieles ist mit Krankheit und Leid verbunden..." haben mein Mann und ich so weit wie nur möglich vorgesorgt (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht etc) und auch einige Male darüber gesprochen, was wir uns wie vorstellen und unter welchen Umständen wir nicht weiter "leben" wolten. Sollte es hart auf hart kommen, weiß ich, dass mein Mann mich darin unterstützen würde, soweit wie möglich in Würde zu gehen, wenn ich nicht mehr möchte - und umgekehrt. Auch wenn das in DE nun einmal leider nicht legal ist.

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7. Januar um 11:36

Ich hoffe sehr, dass das irgendwann auch hier legal wird. Finde es immer wieder schlimm, wenn ich lese wie schwer es diesen Menschen gemacht wird. Die Bedenken der Menschen, dass damit ein Missbrauch betrieben werden könnte, kann ich verstehen. Dennoch denke ich, dass ein schwer krebskranke Mensch selber entscheiden sollte und darf ob er so noch leben kann oder ob er gehen möchte.

Ich versuche mir nicht allzuviel Gedanken dazu zu machen, aber seitdem ich Kinder habe, ist das nicht so einfach. Da wird mir sofort klar, dass zwei weitere kleine Leben von mir abhängig sind. Sie brauchen mich. Nicht nur als Versorgerin, sondern vielmehr als emotionale Stütze, Zuflucht und vor allen Dingen die Liebe ihrer Mutter.

Schwierig finde ich auch, wenn sie fragen was danach kommt. Ich selber bin religiös erzogen worden, stelle aber im Alter immer mehr alles in Frage und kann da nicht felsenfest ihnen sagen, dass es da schon einen Himmel gibt. Ich sage ihnen, dass wir Menschen das hoffen und uns wünschen.

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7. Januar um 11:52

Mich würde mal interessieren wie sehr ihr an ein Leben nach dem Tod glaubt und woher ihr dieses Gefühl habt. War es schon immer so bzw warum denkt/glaubt ihr so?

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7. Januar um 13:29
In Antwort auf nikita...

Ich bin nicht wieder ganz gesund, aber medikamentös ganz gut eingestellt und habe mich inzwischen auch ein bisschen damit abgefunden. Seitdem ist es auch einfacher, weil das Psychische wegfällt, also ich keine Panik mehr bekomme. Ich weiß auch, dass ich wahrscheinlich nicht uralt werden kann und vielleicht auch in zwanzig Jahren schon ein Sauerstoffgerät brauche, aber ändern kann ich das eh nicht. Ich versuche einfach, so gesund wie möglich zu leben.

In gewisser Weise hat mir das auch geholfen, weil ich jetzt weiß, dass ich mehr aushalte, als ich dachte. Man stirbt nicht gleich, wenn es einem mal ein bisschen schlecht geht.

Zum Sterben und Schmerzen: Ich glaube, die Medizin ist heute schon so weit, um einem die größten Schmerzen nehmen zu können. Weiter versuche ich gar nicht, drüber nachzudenken. Klar kann man sich reinsteigern und über alle möglichen schrecklichen Todesarten nachdenken, die einen ereilen könnten. Aber: Du musst die nicht alle durchmachen. Du stirbst nur einmal.

Dein zweites Kind ist ja auch noch recht klein, vielleicht wird es besser, wenn das älter wird.

Oh man, da bewundere ich deine jetzige Einstellung. Ich hoffe, dass mir das auch mal gelingen wird. Zu akzeptieren, dass es jetzt anders ist als früher. 

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7. Januar um 13:33
In Antwort auf pustew

Ich hoffe sehr, dass das irgendwann auch hier legal wird. Finde es immer wieder schlimm, wenn ich lese wie schwer es diesen Menschen gemacht wird. Die Bedenken der Menschen, dass damit ein Missbrauch betrieben werden könnte, kann ich verstehen. Dennoch denke ich, dass ein schwer krebskranke Mensch selber entscheiden sollte und darf ob er so noch leben kann oder ob er gehen möchte.

Ich versuche mir nicht allzuviel Gedanken dazu zu machen, aber seitdem ich Kinder habe, ist das nicht so einfach. Da wird mir sofort klar, dass zwei weitere kleine Leben von mir abhängig sind. Sie brauchen mich. Nicht nur als Versorgerin, sondern vielmehr als emotionale Stütze, Zuflucht und vor allen Dingen die Liebe ihrer Mutter.

Schwierig finde ich auch, wenn sie fragen was danach kommt. Ich selber bin religiös erzogen worden, stelle aber im Alter immer mehr alles in Frage und kann da nicht felsenfest ihnen sagen, dass es da schon einen Himmel gibt. Ich sage ihnen, dass wir Menschen das hoffen und uns wünschen.

Meine Große fragt auch schon...ich sage ihr auch, dass es keiner genau weiss, wie es ist gestorben zu sein. Aber das wir uns das so und so wünschen...es kommt früh genug, da wissen die Kinder genau was los ist. Auch die Frage nach Gott usw. 

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7. Januar um 13:34
In Antwort auf avarrassterne1

Angst vor dem Tod habe ich leider keine, nein.

Aber für das Thema "Die wenigsten Menschen legen sich abends ins Bett und wachen dann  nicht mehr auf. Vieles ist mit Krankheit und Leid verbunden..." haben mein Mann und ich so weit wie nur möglich vorgesorgt (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht etc) und auch einige Male darüber gesprochen, was wir uns wie vorstellen und unter welchen Umständen wir nicht weiter "leben" wolten. Sollte es hart auf hart kommen, weiß ich, dass mein Mann mich darin unterstützen würde, soweit wie möglich in Würde zu gehen, wenn ich nicht mehr möchte - und umgekehrt. Auch wenn das in DE nun einmal leider nicht legal ist.

Gar keine Angst? Warum leider? Ich wäre froh 

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7. Januar um 13:35
In Antwort auf pustew

Mich würde mal interessieren wie sehr ihr an ein Leben nach dem Tod glaubt und woher ihr dieses Gefühl habt. War es schon immer so bzw warum denkt/glaubt ihr so?

Also ich glaube nicht daran. Weg ist weg...das ist ja meine Angst...für immer 

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7. Januar um 13:46
In Antwort auf kati838

Symptome habe ich...diese haben aber nichts mit der Angst vor dem Tod zu tun. Wenn du Top fit bist, dann denkst du auch nicht so oft über solche Dinge nach. Wenn es mir körperlich gut geht, dann mache ich mir automatisch weniger Gedanken...das wollte ich damit sagen 

sprichst du mit deinem partner drüber?

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7. Januar um 14:32
In Antwort auf kati838

Gar keine Angst? Warum leider? Ich wäre froh 

ahm, meinst Du das jetzt Ernst?

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7. Januar um 15:58
In Antwort auf pustew

Mich würde mal interessieren wie sehr ihr an ein Leben nach dem Tod glaubt und woher ihr dieses Gefühl habt. War es schon immer so bzw warum denkt/glaubt ihr so?

nein, an ein Leben nach dem Tode glaube ich nicht, habe ich auch noch nie. (und will ich auch nicht glauben, um ehrlich zu sein )

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7. Januar um 20:57

Hm, ich habe als Kind da stark dran geglaubt und frage mich immer wie Menschen weiterhin ihren starken Glauben behalten. Stellen sie das Ganze nie in Frage und wenn ja frage ich mich was ihnen diese Sicherheit gibt. Z.B. ein Pastor, Mönch usw....wie können sie bedingungslos daran glauben. 

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7. Januar um 23:17
In Antwort auf carina2019

sprichst du mit deinem partner drüber?

Ich habe ihn auch mal gefragt wie er das sieht. Er weiss auch, das ich Angst davor habe. Er sagt, er hat keine

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8. Januar um 12:19
In Antwort auf kati838

Wie seht ihr das? Habt ihr Angst davor? 

Ich bin 36...ich sage mal, bis ich 30 war, habe ich mir kaum Gedanken darüber gemacht. Jetzt wo ich 2 kleine Kinder habe ist es schon schlimmer geworden. Dann kommen immer wieder irgendwelche Körpersymptome dazu und dann geht das Gedankenkarusell los. Selbst wenn ich darüber spreche, kommen mir sofort die Tränen. Der Gedanke daran, meine Liebsten irgendwann nicht mehr bei mir zu haben, macht mich unendlich traurig.
Der Gedanke an das Sterben ist einfach nur schrecklich. Die wenigsten Menschen legen sich abends ins Bett und wachen dann  nicht mehr auf. Vieles ist mit Krankheit und Leid verbunden....

Und ich bin kein übervorsichtiger Mensch oder so...aber das macht mich echt fertig 


Ich finde das völlig normal, dass man sich mehr Sorgen macht um seine Gesundheit wenn man Kinder hat, die einem brauchen. 
Ich habe einen erwachsenen Sohn, der auch ohne mich zurecht käme, folglich mache ich mir weniger Sorgen um meine Gesundheit. 
Gedanken zu Tod und Sterben mache ich mir schon. Ich bin Krankenschwester und wurde in jungen Jahren mit Krankheit, Tod, Leiden konfrontiert. Da kommt man nicht darum herum, sich auch Gedanken zu machen um seine eigene Sterblichkeit. Das finde ich gut. Da ich Schweizerin bin, bin ich Mitglied von Exit. Das ist für mich tröstlich. 
An ein Leben nach dem Tod, glaube ich nicht und hoffe auch dass es das nicht gibt! Der Gedanke der Ewigkeit macht mir sogar Angst!

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8. Januar um 13:05
In Antwort auf mikky790


Ich finde das völlig normal, dass man sich mehr Sorgen macht um seine Gesundheit wenn man Kinder hat, die einem brauchen. 
Ich habe einen erwachsenen Sohn, der auch ohne mich zurecht käme, folglich mache ich mir weniger Sorgen um meine Gesundheit. 
Gedanken zu Tod und Sterben mache ich mir schon. Ich bin Krankenschwester und wurde in jungen Jahren mit Krankheit, Tod, Leiden konfrontiert. Da kommt man nicht darum herum, sich auch Gedanken zu machen um seine eigene Sterblichkeit. Das finde ich gut. Da ich Schweizerin bin, bin ich Mitglied von Exit. Das ist für mich tröstlich. 
An ein Leben nach dem Tod, glaube ich nicht und hoffe auch dass es das nicht gibt! Der Gedanke der Ewigkeit macht mir sogar Angst!

"...und hoffe auch dass es das nicht gibt!"

Da bin ich ganz Deiner Meinung, ich fände das sehr erschreckend und nicht tröstlich!

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8. Januar um 13:15
In Antwort auf avarrassterne1

"...und hoffe auch dass es das nicht gibt!"

Da bin ich ganz Deiner Meinung, ich fände das sehr erschreckend und nicht tröstlich!


Als ich in den Kindergarten ging, starb ein Nachbarsjunge, auch Kindergartenalter. Da fragte ich meine Eltern wo er jetzt sei. Sie sagten: im Himmel. Ich dann:  für wie lang, sie: für immer. Das ist meine erste Begegnung mit dem Tod. Das " für immer"  hat mich schon damals verstört. 

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8. Januar um 13:23
In Antwort auf mikky790


Als ich in den Kindergarten ging, starb ein Nachbarsjunge, auch Kindergartenalter. Da fragte ich meine Eltern wo er jetzt sei. Sie sagten: im Himmel. Ich dann:  für wie lang, sie: für immer. Das ist meine erste Begegnung mit dem Tod. Das " für immer"  hat mich schon damals verstört. 

also auf den Wölkchen sitzen und gebratene Tauben mampfen und mit den anderen auf der Nachbarwolke schnattern ... da wäre mir schon ein Tag zu lang!

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8. Januar um 13:28


Für meinen Mann wäre der grösste Schreck,  wenn er seinen Eltern wieder begegnen müsste! 

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8. Januar um 13:48
In Antwort auf kati838

Ich habe ihn auch mal gefragt wie er das sieht. Er weiss auch, das ich Angst davor habe. Er sagt, er hat keine

okay das ist schon mal gut dass du mit ihm drüber sprechen kannst

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8. Januar um 14:11
In Antwort auf mikky790


Ich finde das völlig normal, dass man sich mehr Sorgen macht um seine Gesundheit wenn man Kinder hat, die einem brauchen. 
Ich habe einen erwachsenen Sohn, der auch ohne mich zurecht käme, folglich mache ich mir weniger Sorgen um meine Gesundheit. 
Gedanken zu Tod und Sterben mache ich mir schon. Ich bin Krankenschwester und wurde in jungen Jahren mit Krankheit, Tod, Leiden konfrontiert. Da kommt man nicht darum herum, sich auch Gedanken zu machen um seine eigene Sterblichkeit. Das finde ich gut. Da ich Schweizerin bin, bin ich Mitglied von Exit. Das ist für mich tröstlich. 
An ein Leben nach dem Tod, glaube ich nicht und hoffe auch dass es das nicht gibt! Der Gedanke der Ewigkeit macht mir sogar Angst!

Auf der Seite von Exit war ich sogar auch schon...ich weiss gar nicht, ob man als Deutsche auch Mitglied werden kann?!

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8. Januar um 15:13
In Antwort auf kati838

Auf der Seite von Exit war ich sogar auch schon...ich weiss gar nicht, ob man als Deutsche auch Mitglied werden kann?!


Ganz sicher weiss ich es nicht, ich glaube aber eher nein! 

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8. Januar um 15:16
In Antwort auf mikky790


Ganz sicher weiss ich es nicht, ich glaube aber eher nein! 

Voraussetzungen: Volljährigkeit und Schweizer Staatsbürgerschaft, Nachweis eines festen Wohnsitzes in der Schweiz geht auch. Also als Deutsche müssten wir dort noch einen Wohnsitz haben und dann hoffen, dass es reicht

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8. Januar um 15:23
In Antwort auf avarrassterne1

Voraussetzungen: Volljährigkeit und Schweizer Staatsbürgerschaft, Nachweis eines festen Wohnsitzes in der Schweiz geht auch. Also als Deutsche müssten wir dort noch einen Wohnsitz haben und dann hoffen, dass es reicht


Dignitas macht Freitodbegleitungen in der Schweiz von Ausländern, aber sie müssen hieher kommen um zu sterben. 

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8. Januar um 15:24
In Antwort auf mikky790


Dignitas macht Freitodbegleitungen in der Schweiz von Ausländern, aber sie müssen hieher kommen um zu sterben. 

ja, diese Option habe ich durchaus auf dem Radar

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8. Januar um 15:35
In Antwort auf avarrassterne1

ja, diese Option habe ich durchaus auf dem Radar


Finde ich auch, würde ich auch machen!
 

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8. Januar um 17:19
In Antwort auf mikky790


Ich finde das völlig normal, dass man sich mehr Sorgen macht um seine Gesundheit wenn man Kinder hat, die einem brauchen. 
Ich habe einen erwachsenen Sohn, der auch ohne mich zurecht käme, folglich mache ich mir weniger Sorgen um meine Gesundheit. 
Gedanken zu Tod und Sterben mache ich mir schon. Ich bin Krankenschwester und wurde in jungen Jahren mit Krankheit, Tod, Leiden konfrontiert. Da kommt man nicht darum herum, sich auch Gedanken zu machen um seine eigene Sterblichkeit. Das finde ich gut. Da ich Schweizerin bin, bin ich Mitglied von Exit. Das ist für mich tröstlich. 
An ein Leben nach dem Tod, glaube ich nicht und hoffe auch dass es das nicht gibt! Der Gedanke der Ewigkeit macht mir sogar Angst!

Das kannst du vergessen, du bist zur Ewigkeit verdammt!  Also erzittere!

 

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8. Januar um 17:23
In Antwort auf pustew

Hm, ich habe als Kind da stark dran geglaubt und frage mich immer wie Menschen weiterhin ihren starken Glauben behalten. Stellen sie das Ganze nie in Frage und wenn ja frage ich mich was ihnen diese Sicherheit gibt. Z.B. ein Pastor, Mönch usw....wie können sie bedingungslos daran glauben. 

Also bei einigen mag es nur der reine Glaube sein und dass es für sie wichtig ist, und auch ein Kampf sein zu glauben trotzz diverser gegenteilige Erlebnisse und andere erleben was Paranormales, das bestärkt sei dann in ihrer Überzeugung.
Es gibt ja sogar leute, die jagen Dämonen und sowas und nicht nur im Film.

Ich persönlich kam mit dem Thema schon als kleines Kind nicht klar, und später in den 30ern hab ich dann ganz gezielt alls erforscht zu dem Thema und hab viel zu viel herausgefunden. Hab Astralreisen gemacht, dann kam noch der ganze Geisterkram dazu und dann wird einem irgendwann klar, dass die Realität noch ein bisschen anders ist, als einem verkauft wird...

Jetzt ist der Tod für mich nur eine fiese Lüge und Angst hab ich vor allem vor Schmerzen und Folter.

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8. Januar um 17:27
In Antwort auf kati838

Wie seht ihr das? Habt ihr Angst davor? 

Ich bin 36...ich sage mal, bis ich 30 war, habe ich mir kaum Gedanken darüber gemacht. Jetzt wo ich 2 kleine Kinder habe ist es schon schlimmer geworden. Dann kommen immer wieder irgendwelche Körpersymptome dazu und dann geht das Gedankenkarusell los. Selbst wenn ich darüber spreche, kommen mir sofort die Tränen. Der Gedanke daran, meine Liebsten irgendwann nicht mehr bei mir zu haben, macht mich unendlich traurig.
Der Gedanke an das Sterben ist einfach nur schrecklich. Die wenigsten Menschen legen sich abends ins Bett und wachen dann  nicht mehr auf. Vieles ist mit Krankheit und Leid verbunden....

Und ich bin kein übervorsichtiger Mensch oder so...aber das macht mich echt fertig 

Der Tod ist das einzige Lebensereignis , das mit Sicherheit jeden Menschen früher oder später ereilt
Jeder Mensch geht mit diesem Wissen anders um ...Manche leben ihr Leben unbekümmert , Manche fragen sich ständig panisch ....

Wir haben Angst vor dem Tod und was dann wohl passiert?
...Wo aber waren wir VOR unserer Geburt ?
 

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8. Januar um 17:30
In Antwort auf 10diva

Der Tod ist das einzige Lebensereignis , das mit Sicherheit jeden Menschen früher oder später ereilt
Jeder Mensch geht mit diesem Wissen anders um ...Manche leben ihr Leben unbekümmert , Manche fragen sich ständig panisch ....

Wir haben Angst vor dem Tod und was dann wohl passiert?
...Wo aber waren wir VOR unserer Geburt ?
 

Und was willst du damit dann ausdrücken mit dem "Vor unserer Geburt" ? Was glaubst du denn dazu?

 

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8. Januar um 17:38
In Antwort auf dawnclaude

Das kannst du vergessen, du bist zur Ewigkeit verdammt!  Also erzittere!

 


😱😱😱



ffkkgesdnml

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8. Januar um 17:50

Angst vor dem Tod bzw. vor dem Sterben? Nein, die habe ich tatsächlich nicht. Ich lebe mein Leben und genieße es. Wenn man alles ordentlich organisiert, hat man einen Punkt weniger, über den man sich Sorgen machen muss. Aber ich finde einfach, auch wenn man geliebte Menschen um sich herum hat, dann man jeden Tag nehmen muss, wie er kommt. Ob Krankheit, ob Tod, ob Glück oder Trauer....man kann es im Zweifel nicht beeinflussen. Das Schicksal macht, was es will.

Ich hoffe, du kannst damit was anfangen.

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8. Januar um 21:34

Angst trifft es bei mir nicht ganz. Ich würde es unendlich bedauern, wenn ich meinen Sohn nicht aufwachsen sehen könnte. Und ich weiß leider aus Erfahrung, wie sehr es schmerzt, ein Elternteil viel zu früh zu verlieren. Aber ich weiß eben auch, dass der Tod zum Leben dazu gehört. Und das ist weder veränder- noch verhandelbar. Und da sehe ich es dann eben pragmatisch: Es wird passieren, aber ich geb mein Bestes, dass es eher später als früher passiert. Wenn es dann trotzdem früher sein muss, kann ich es ja doch nicht ändern. Ich bin dankbar für all die schönen Stunden und Tage und versuche bei allem Stress die Zeit mit meinen Liebsten zu genießen. Denn ich bin leider völlig ungläubig und empfinde den Gedanken an einen "Himmel" sehr verstörend. Der müsste ja bald mal aus allen Nähten platzen und wenn ich nur überleg, da trifft sich meine komplette Verwandtschaft wieder... da gäbe es ja posthum noch Mord und Totschlag. Oder sollte die Seele und der Charakter sich kompletz verändern durch oder dank der Erfahrung des Sterbens?!? Nein, ich glaube, die Menschen leben nur in denjenigen weiter, die sie geliebt haben und die sie lieben durften. Was von uns bleibt, sind die Erinnerungen, keine geisterhaften Wesen, die "immer bei uns sind" (auf der Toilette auch?!?). Deswegen habe ich zwar Respekt vor dem Akt des Sterbens und Bedauern, sollte es denn so früh sein, dass mein Junior sehr darunter leidet, aber Angst nicht.

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8. Januar um 22:38
In Antwort auf dawnclaude

Und was willst du damit dann ausdrücken mit dem "Vor unserer Geburt" ? Was glaubst du denn dazu?

 

Nicht zu leben ist nicht schlimm....

Erinnerst Du dich an die Zeit vor deiner Zeugung ?
Natürlich nicht, Du hast ja nicht gelebt ...
Man muss sich eingestehen , dass es Millionen von Jahren gab , in denen Du nicht gelebt hast ...
War DAS schlimm ?
Nein! 
Also Warum soll es da einen Unterschied machen , ob Du nicht ( mehr) lebst, weil gestorben , oder (noch ) nicht lebst, weil noch nicht geboren ....

Nicht zu leben ist die Regel. Zu LEBEN ist die Ausnahme 


 

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8. Januar um 22:39
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Angst trifft es bei mir nicht ganz. Ich würde es unendlich bedauern, wenn ich meinen Sohn nicht aufwachsen sehen könnte. Und ich weiß leider aus Erfahrung, wie sehr es schmerzt, ein Elternteil viel zu früh zu verlieren. Aber ich weiß eben auch, dass der Tod zum Leben dazu gehört. Und das ist weder veränder- noch verhandelbar. Und da sehe ich es dann eben pragmatisch: Es wird passieren, aber ich geb mein Bestes, dass es eher später als früher passiert. Wenn es dann trotzdem früher sein muss, kann ich es ja doch nicht ändern. Ich bin dankbar für all die schönen Stunden und Tage und versuche bei allem Stress die Zeit mit meinen Liebsten zu genießen. Denn ich bin leider völlig ungläubig und empfinde den Gedanken an einen "Himmel" sehr verstörend. Der müsste ja bald mal aus allen Nähten platzen und wenn ich nur überleg, da trifft sich meine komplette Verwandtschaft wieder... da gäbe es ja posthum noch Mord und Totschlag. Oder sollte die Seele und der Charakter sich kompletz verändern durch oder dank der Erfahrung des Sterbens?!? Nein, ich glaube, die Menschen leben nur in denjenigen weiter, die sie geliebt haben und die sie lieben durften. Was von uns bleibt, sind die Erinnerungen, keine geisterhaften Wesen, die "immer bei uns sind" (auf der Toilette auch?!?). Deswegen habe ich zwar Respekt vor dem Akt des Sterbens und Bedauern, sollte es denn so früh sein, dass mein Junior sehr darunter leidet, aber Angst nicht.

Naja die Vorstellung von vielen Personen im "Himmel" ist schwierig, aber nicht unmöglich, wenn du bedenkst, dass hier schon millarden Menschen unterwegs sind. Das sind ja auch schon viele. Plus Tiere kommen noch ein paar Lebewesen dazu. ^^
Würdest du auf einer Insel leben mit ein paarhundert Leute, würde dir das genauso unglaubwürdig vorkommen.

Und was die geisterhaften Wesen angeht, wenn du es genauer wissen willst....
 

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8. Januar um 23:08
In Antwort auf 10diva

Nicht zu leben ist nicht schlimm....

Erinnerst Du dich an die Zeit vor deiner Zeugung ?
Natürlich nicht, Du hast ja nicht gelebt ...
Man muss sich eingestehen , dass es Millionen von Jahren gab , in denen Du nicht gelebt hast ...
War DAS schlimm ?
Nein! 
Also Warum soll es da einen Unterschied machen , ob Du nicht ( mehr) lebst, weil gestorben , oder (noch ) nicht lebst, weil noch nicht geboren ....

Nicht zu leben ist die Regel. Zu LEBEN ist die Ausnahme 


 

Es macht einen sehr großen Unterschied...jetzt weisst du, wie toll das Leben ist. Das du geliebte Menschen hast, die du alleine lassen musst...das hattest du vorher nicht, weil du nicht auf der Welt warst 

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8. Januar um 23:28
In Antwort auf kati838

Es macht einen sehr großen Unterschied...jetzt weisst du, wie toll das Leben ist. Das du geliebte Menschen hast, die du alleine lassen musst...das hattest du vorher nicht, weil du nicht auf der Welt warst 

Stimmt natürlich ...war jedoch als philosophischer Ansatz gedacht ....

Natürlich macht es traurig , Seine Lieben zurückzulassen ...oder Diese sogar dabei  begleiten müssen ...
Natürlich , da geht es wohl Jedem so ...auch ich habe es schon mehrmals erleben müssen ...und Ja, es tut weh

Jedoch zu akzeptieren, das der Tod zum Leben gehört ,läßt es mich entspannter sehen .
Der Tod gibt dem Leben Sinn , Er erinnert Dich daran , Dich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren ...das Leben ist kurz und flüchtig , wenn unser Leben unendlich wäre, hätten wir doch überhaupt keine Motivation , heute etwas daraus zu machen ...es gäbe immer ein Morgen ,
ein Übermorgen ..
.
Durch die Vergänglichkeit der Dinge, lernst Du erst zu schätzen , was Du hast 






 

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8. Januar um 23:35

Ich kann eure Ängste verstehen, die hatte ich auch nach dem meine 2 Kinder geboren waren. Ich kann euch aber hoffentlich beruhigen. Als ich glaube ich 14 Jahre alt war hatte ich eine Nahtoderfahrung. Ich war in einem weißen Kleid und stand vor einem Tunnel. Das Licht um mich herum und im Tunnel war so warm, freundlichen und unbeschwert. Angst, Trauer, Sorgen gab es nicht nur ein wohliges Gefühl was ich bisher nicht mehr erlebt habe. Ich hab zurück gesehen und meinen Körper liegen sehen, ich wollte nicht zurück gehen sondern in das Licht. Aufgewacht bin ich im Krankenhaus... Als meine Mutter starb war meine Tochter nicht mal 2 Jahre alt und mein Sohn 5. Nach ihrem Tod sind seltsame Sachen passiert, wir 3 Schwestern und mein Vater haben alle Unterlagen für den Erbschein gesucht. 1 ganze Woche ohne Erfolg. Mir kam am letzten Tag 3 Gedanken in den Kopf wo ich unbedingt nachsehen muss, alle 3 fehlenden Sachen hab ich sofort gefunden. In den Ordnern hatten wir aber alle schon nachgesehen. In den kleinen Kästchen in der Küche hab ich ihre Arbeitsnachweise gefunden. Es waren einfach Gedanken, kuck mal dort. Meine Schwiegereltern sind in den letzten 3 Jahren verstorben, auch recht plötzlich. Wir leben auf einem Bauernhof. Da hab ich es noch mehr gemerkt. Ich rede mit den beiden und wünsche Ihnen ein frohes Weihnachten, es flackert sofort das Licht, natürlich sind sie herzlich eingeladen. Die 2 Teller mit Besteck werden mit hingestellt. Seit ihrem Tod wird unser Leben Tag für Tag schöner, sie passen auf uns auf. Das Licht flackert nur wenn ich mich mit ihnen unterhalte. Es ist kein gespinne, mein Mann hat es auch gemerkt. Ich hab mit ihnen gesprochen und habe nicht gewusst das er hinter mir steht. Sie passen auf uns auf, und sie haben es gut wo sie sind. Macht euch keine Sorgen, sie finden eine Lösung für eure Probleme. Ihr müsst es nur erkennen! LG Katja

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9. Januar um 2:44
In Antwort auf kati838

Wie seht ihr das? Habt ihr Angst davor? 

Ich bin 36...ich sage mal, bis ich 30 war, habe ich mir kaum Gedanken darüber gemacht. Jetzt wo ich 2 kleine Kinder habe ist es schon schlimmer geworden. Dann kommen immer wieder irgendwelche Körpersymptome dazu und dann geht das Gedankenkarusell los. Selbst wenn ich darüber spreche, kommen mir sofort die Tränen. Der Gedanke daran, meine Liebsten irgendwann nicht mehr bei mir zu haben, macht mich unendlich traurig.
Der Gedanke an das Sterben ist einfach nur schrecklich. Die wenigsten Menschen legen sich abends ins Bett und wachen dann  nicht mehr auf. Vieles ist mit Krankheit und Leid verbunden....

Und ich bin kein übervorsichtiger Mensch oder so...aber das macht mich echt fertig 

Ich bin 24. Ich halte das ein bisschen mit ALF in der Episode "Onkel Albert":

Betrachtet das doch mal aus Onkel ALberts Blickwinkel: 
Er wird nie wieder traurig sein.
Und nie mehr müde.
Nie mehr hungrig.
Er kommt nie mehr zu spät zur Arbeit.
Seine Zeit kam und er ging.


https://www.dailymotion.com/video/x4i60t7

Oft denke ich auch, wenn Sterben bedeutet, dass der Prozess, der das Selbst darstellt, irreversibel terminiert, dann gibt es einen Punkt, an dem man nicht mehr da ist. Das Selbst, das Dinge auf sich beziehen bzw zu sich in Relation setzen könnte, ist weg. Es kann also kein Leid mehr erfahren. Da es weg ist, hat es davon wohl nicht viel, aber da es weg ist stört es sich andererseits auch nicht daran, dass es davon nicht viel hat. 

Ich schreibe das so, denn von Deinem Posting her habe ich den Eindruck, Dich macht gar nicht so sehr die Sterblichkeit des Menschen fertig, sondern das mit dem Sterben oft verbundene Leid bzw die damit oft verbundene Seelennot.

Bei jedem Menschen, den ich bisher sterben sehen habe, war es so, dass es irgendwann einen Moment gab, zu dem ihr/ihm die Sinne und das Bewusstsein geschwunden sind. Das war wohl auch der Moment, zu dem die Seelennot für diesen Menschen ein Ende hatte.

Vielleicht bedeutet Sterben aber nicht, dass der Selbstprozess endet, sondern dass er vom Diesseits nach woandershin verlagert wird. Vielleicht wird es ja sein wie in dem Gedicht "Le Matin" von Victor Hugo - ein Erwachen vom Leben:

Le matin

Le voile du matin sur les monts se déploie.
Vois, un rayon naissant blanchit la vieille tour;
Et déjà dans les cieux s'unit avec amour,
Ainsi que la gloire à la joie,
Le premier chant des bois aux premiers feux du jour.

Oui, souris à l'éclat dont le ciel se décore! -
Tu verras, si demain le cercueil me dévore,
Un soleil aussi beau luire à ton désespoir,
Et les mêmes oiseaux chanter la même aurore,
Sur mon tombeau muet et noir!

Mais dans l'autre horizon l'âme alors est ravie.
L'avenir sans fin s'ouvre à l'être illimité.
Au matin de l'éternité
On se réveille de la vie,
Comme d'une nuit sombre ou d'un rêve agité.

Der Morgen

O sieh den Morgen lächelnd sich entschleiern,
O sieh den Turm, wie er von Strahlen glüht.
Horch! Wie dem Ruhm die Freude, zieht
Des jungen Tages ersten Feuern
Entgegen schon der Wälder erstes Lied.

Ja, lächle nur bei all dem Schönen.
Dieselbe Sonne leuchtet deinen Tränen,
Wenn morgen mich der dunkle Sarg verschlingt.
Ob meinem Grabe von denselben Tönen
Erschallt der Wald, davon er heute klingt?

Dann aber wird die Seele selig schweben
Im Grenzenlosen über Raum und Zeit.
Im Morgenrot der Ewigkeit
Wird man erwachen einst vom Leben,
Gleichwie aus wüster Traumgesichte Streit.

(Victor Hugo, 1802-1885;
übersetzt von Ferdinand Freiligrath)

 

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9. Januar um 3:21
In Antwort auf mikky790


Als ich in den Kindergarten ging, starb ein Nachbarsjunge, auch Kindergartenalter. Da fragte ich meine Eltern wo er jetzt sei. Sie sagten: im Himmel. Ich dann:  für wie lang, sie: für immer. Das ist meine erste Begegnung mit dem Tod. Das " für immer"  hat mich schon damals verstört. 

Meine erste Begegnung mit dem Tod fand statt als ich drei Jahre alt war und meine Mom mich zum Kindergarten brachte. Ich hab da jetzt ewig nicht mehr dran gedacht. Wir gingen an einer Bushaltestelle vorbei, und ein Student, der mit dem Rücken zur Busbucht stand und mit anderen tratschte, machte in dem Moment einen Schritt rückwärts, als der Bus in die Haltestelle einfuhr. Mir kam der damals ziemlich groß/alt/erwachsen vor, aber mit meinen jetzt 24 Jahren bin ich heute vermutlich älter als der geworden ist. Der Außenspiegel vom Bus hat ihn am Kopf erwischt und ihm die Schläfe eingeschlagen. Das Blut und der Matsch am Spiegel waren kein schöner Anblick, und auch nicht der geschockte Busfahrer, und auch nicht, wie der Student am Boden lag und mit den Beinen zuckte und schrie und dann still wurde bevor der Krankenwagen da war. Ich war damals ein bisschen verstört - nicht wegen des Anblicks des eingeschlagenen Schädels, sondern, weil das halt alles so plötzlich war, während ich eher der Typ bin, der es schätzt wenn er etwas Zeit hat, sich auf die Dinge einzustellen, und der gerne einen Plan für den Umgang mit den Dingen in der Tasche hat. Aber ich weiss noch, dass ich keine Angst hatte, weil ich damals voll darauf vertraut habe, dass meine Mom ja da ist, und dass meine Mom immer mit allem fertig wird, was unerwartet kommt, und deshslb weiss, was in der Situation richtig ist.

Als ich am Abend dieses Tages meine Mom gefragt hab, wo der Tote jetzt ist, sagte sie: "Ich weiss es nicht. Vermutlich bei einem Bestatter." Danach hat sie mir erklärt, was alles vom Eintritt des Todes bis zur Beerdigung passiert. Auch, dass die Leute, die den Toten kannten, traurig sind und manche bei der Beerdigung oder Beisetzung vielleicht auch weinen werden. Das ganze fand ich natürlich schon traurig, aber ich fand es damals gut, zu wissen, dass offenbar Leute da sind, die wissen, was getan werden muss, und dass dafür gesorgt wird, dass alles seinen geordneten Gang geht und dass mit dem Toten richtig umgegangen wird.

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9. Januar um 3:30
In Antwort auf mikky790


Für meinen Mann wäre der grösste Schreck,  wenn er seinen Eltern wieder begegnen müsste! 

Das erinnert mich an den Film "Erik der Wikinger", bei dem etliche Leute von Monty Python mitgespielt haben. Da gibt es eine herrlich rabenschwarze Szene, in der sie in der Walhall sind, weil die die Götter wecken wollen. Der Vater von Sven dem Berserker ist auch in der Walhall, und Sven der Berserker rastet voll aus, weil sein Vater gleich anfängt, ihn heruterzuputzen, wie zu Lebzeiten auch immer. Sven der Berserker schreit unter anderem: "Ich bring ihn um! Ich bring ihn um!" Die anderen halten ihn zurück und sagen zu ihm: "Du vergisst, dass er schon tot ist!"

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9. Januar um 8:15
In Antwort auf mikky790


Finde ich auch, würde ich auch machen!
 

ich habe zur Situation bei uns in DE da eine erschütternde Reportage gesehen, wo sich der Staat selbst über höchstrichterliche Entscheidungen hinwegsetzt.
Habe die gerade mal gesucht:
https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/streitfall-sterbehilfe-wer-bestimmt-ueber-mein-ende-100.html

Da kann ich nur sagen, es ist eine Schande, was hier diesbezüglich läuft.

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9. Januar um 8:19
In Antwort auf 10diva

Nicht zu leben ist nicht schlimm....

Erinnerst Du dich an die Zeit vor deiner Zeugung ?
Natürlich nicht, Du hast ja nicht gelebt ...
Man muss sich eingestehen , dass es Millionen von Jahren gab , in denen Du nicht gelebt hast ...
War DAS schlimm ?
Nein! 
Also Warum soll es da einen Unterschied machen , ob Du nicht ( mehr) lebst, weil gestorben , oder (noch ) nicht lebst, weil noch nicht geboren ....

Nicht zu leben ist die Regel. Zu LEBEN ist die Ausnahme 


 


danke diva, toller Beitrag! Das habe ich mir noch nie so überlegt, aber stimmt!

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9. Januar um 8:20
In Antwort auf kati838

Es macht einen sehr großen Unterschied...jetzt weisst du, wie toll das Leben ist. Das du geliebte Menschen hast, die du alleine lassen musst...das hattest du vorher nicht, weil du nicht auf der Welt warst 

was würdest Du Dir denn wünschen?
Also ohne jegliche Realtitätseinschränkung, rein in der Fantasie. Und bist für einen Tag ein Wesen mit göttlicher Allmacht und könntest das in Deinem Sinne gestalten. - wie sähe das aus?

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