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Habe Probleme mit Stieftochter

7. Mai 2004 um 11:20

Mein Lebensgefährte hat eine 10 jährige Tochter, die er alle 14 Tage zu besuch hat. Leider habe ich große Probleme mit dem Mädchen umzugehen. Wir kennen uns 6 Jahre, leben zusammen. Mein Lebensgefährte ist seit 8 Jahren von seiner Frau getrennt, mittlerweile auch geschieden. Hat soweit noch Kontakt zu seiner Ex, was Geld und Besuchsregelung angeht ist alles geklärt. Die Tochter sieht ihrer Mutter sehr ähnlich ist pflegelicht und "noch" sehr nett zu mir. Ich denke das kann sich aber ändern, da sie meine Ablehung bestimmt spürt. Wer hat ähnliche Probleme oder versteht mich. Die meisten Frauen die selbst auch Kinder haben können meine Gefühle nicht verstehen. Ich kann keine Kinder mehr bekommen.

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7. Mai 2004 um 11:48

Was genau
Was genau ist Dein Problem mit ihr?


lg
Chris

www.seelenfluegel.net

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7. Mai 2004 um 12:56
In Antwort auf abdul_12261227

Was genau
Was genau ist Dein Problem mit ihr?


lg
Chris

www.seelenfluegel.net

Ich denke, dass....
ihr Problem ist, dass ihr Freund ein Kind mit seiner Ex hat, dass sie gern mit ihm haben möchte!...

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7. Mai 2004 um 20:27

Hallo, ewaluna,

Das wird es wohl sein. Der Schmerz, mit Deinem Lebensgefährten kein Kind haben zu können.
Du überträgst diesen Schmerz auf seine Tochter, die vollkommen unschuldig ist ,zudem noch die schmerzliche Erfahrung der Scheidung ihrer Eltern hinter sich hat.

Dies ist ganz bestimmt von Dir auch nicht so gewollt ,denn es ist Dir auch bewusst.
Aber ihre Anwesenheit erinnert Dich immer wieder daran.

Das Kind MUSS aber unter allen Umständen geschützt werden.
Und Du musst unter allen Umständen etwas gegen Deinen grossen Schmerz tun.
Und man kann es Dir nur hoch anrechnen ,dass Du das nicht einfach verdrängst, sondern zur Sprache bringst.

Bitte suche Dir Hilfe ,dieses Problem zu bewältigen. Es ist gut mit einem neutralen Aussenstehenden darüber zu sprechen.
So siehst auch Du diese Dinge für Dich klarer.

Die Kleine ist jetzt zehn Jahre alt, sie kommt jetzt in die schwierige Zeit der Pupertät.
Sie hat das zerbrechen ihrer heilen Welt hinter sich, wenn sie jetzt bei Dir Ablehnung erfährt,hat sie doppelt zu tragen.
In der kommenden schwierigen Phase braucht sie doppelten Halt.
Und man muss froh sein wenn sie nicht zu Zigaretten und Alkohol oder Drogen greift.

Da ist aber noch Deine Trauer, die auch bewältigt werden will.
Bitte suche Dir dringend vielleicht auch professionelle Hilfe !
Denn diese Trauer bleibt, auch wenn in ein paar Jahren seine Tochter sich ihr eigenes Leben aufbaut.

Sieh es als eine Chance an, jetzt etwas dagegen zu tun.Tue es für Dich und die Kleine und nicht zuletzt für Deinen Freund .

Vielleicht ist es Dir selber nicht bewusst, aber es gehört viel Mut dazu ,hinzuschauen, was bei einem selber nicht gut läuft.

Du bist eine starke Frau !

LG,schnitzi

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8. Mai 2004 um 8:48
In Antwort auf galia_12655080

Hallo, ewaluna,

Das wird es wohl sein. Der Schmerz, mit Deinem Lebensgefährten kein Kind haben zu können.
Du überträgst diesen Schmerz auf seine Tochter, die vollkommen unschuldig ist ,zudem noch die schmerzliche Erfahrung der Scheidung ihrer Eltern hinter sich hat.

Dies ist ganz bestimmt von Dir auch nicht so gewollt ,denn es ist Dir auch bewusst.
Aber ihre Anwesenheit erinnert Dich immer wieder daran.

Das Kind MUSS aber unter allen Umständen geschützt werden.
Und Du musst unter allen Umständen etwas gegen Deinen grossen Schmerz tun.
Und man kann es Dir nur hoch anrechnen ,dass Du das nicht einfach verdrängst, sondern zur Sprache bringst.

Bitte suche Dir Hilfe ,dieses Problem zu bewältigen. Es ist gut mit einem neutralen Aussenstehenden darüber zu sprechen.
So siehst auch Du diese Dinge für Dich klarer.

Die Kleine ist jetzt zehn Jahre alt, sie kommt jetzt in die schwierige Zeit der Pupertät.
Sie hat das zerbrechen ihrer heilen Welt hinter sich, wenn sie jetzt bei Dir Ablehnung erfährt,hat sie doppelt zu tragen.
In der kommenden schwierigen Phase braucht sie doppelten Halt.
Und man muss froh sein wenn sie nicht zu Zigaretten und Alkohol oder Drogen greift.

Da ist aber noch Deine Trauer, die auch bewältigt werden will.
Bitte suche Dir dringend vielleicht auch professionelle Hilfe !
Denn diese Trauer bleibt, auch wenn in ein paar Jahren seine Tochter sich ihr eigenes Leben aufbaut.

Sieh es als eine Chance an, jetzt etwas dagegen zu tun.Tue es für Dich und die Kleine und nicht zuletzt für Deinen Freund .

Vielleicht ist es Dir selber nicht bewusst, aber es gehört viel Mut dazu ,hinzuschauen, was bei einem selber nicht gut läuft.

Du bist eine starke Frau !

LG,schnitzi

Wollte auch nie Kinder
Hi Schnitzi,

danke für deine Zeilen, du hast recht dass ich mit dieser Ablehnung aufhören muss, dass ich dem Kind eine Chance geben muss. Mir ist auch klar, dass sie noch mehr Probleme bekommt wenn sie in die Pupertät kommt.
Eine Trauer, dass ich keine Kinder bekommen kann, habe ich aber nicht. Natürlich ist es etwas anderes wenn man sich frei entscheidet, keine Kinder zu wollen oder wenn es einfach nicht mehr geht. Aber ich hatte noch nie den Kinderwunsch und habe ihn auch jetzt nicht. Ich habe schon gedacht vielleicht liegt es daran. Vielleicht mag ich keine Kinder? Wobei ich mit fremden Kindern sehr gut umgehen kann. Ist es also doch nur egoistische Eifersucht?

Nett das du denkst ich wäre stark, leider bin ich aber nur egoistisch.

Andrea

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8. Mai 2004 um 11:02
In Antwort auf monifa_12118613

Wollte auch nie Kinder
Hi Schnitzi,

danke für deine Zeilen, du hast recht dass ich mit dieser Ablehnung aufhören muss, dass ich dem Kind eine Chance geben muss. Mir ist auch klar, dass sie noch mehr Probleme bekommt wenn sie in die Pupertät kommt.
Eine Trauer, dass ich keine Kinder bekommen kann, habe ich aber nicht. Natürlich ist es etwas anderes wenn man sich frei entscheidet, keine Kinder zu wollen oder wenn es einfach nicht mehr geht. Aber ich hatte noch nie den Kinderwunsch und habe ihn auch jetzt nicht. Ich habe schon gedacht vielleicht liegt es daran. Vielleicht mag ich keine Kinder? Wobei ich mit fremden Kindern sehr gut umgehen kann. Ist es also doch nur egoistische Eifersucht?

Nett das du denkst ich wäre stark, leider bin ich aber nur egoistisch.

Andrea

Konkurrentin?
>>>>>>Ist es also doch nur egoistische Eifersucht?>>>>>


Ist Dir klar, dass Du sie also als Konkurrentin ansiehst????


lg
Chris

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8. Mai 2004 um 12:48
In Antwort auf monifa_12118613

Wollte auch nie Kinder
Hi Schnitzi,

danke für deine Zeilen, du hast recht dass ich mit dieser Ablehnung aufhören muss, dass ich dem Kind eine Chance geben muss. Mir ist auch klar, dass sie noch mehr Probleme bekommt wenn sie in die Pupertät kommt.
Eine Trauer, dass ich keine Kinder bekommen kann, habe ich aber nicht. Natürlich ist es etwas anderes wenn man sich frei entscheidet, keine Kinder zu wollen oder wenn es einfach nicht mehr geht. Aber ich hatte noch nie den Kinderwunsch und habe ihn auch jetzt nicht. Ich habe schon gedacht vielleicht liegt es daran. Vielleicht mag ich keine Kinder? Wobei ich mit fremden Kindern sehr gut umgehen kann. Ist es also doch nur egoistische Eifersucht?

Nett das du denkst ich wäre stark, leider bin ich aber nur egoistisch.

Andrea

Liebe Andrea,

Irgendwo sind wir alle egoistisch, wir wollen alle im Grunde unseres Herzens geliebt und gebraucht werden.
Aber wenn es Dir schwerfällt zu teilen ,oder zu akzeptieren, dass er seine Tochter auch lieb hat ,Du vielleicht auch Angst hast, Du wärest weniger "wert" als sie, hast Du selber als Kind vielleicht nicht genug Liebe erfahren.

Denn sonst könntest Du ja aus Dem Vollen schöpfen und sie einfach an Eurer Beziehung teilhaben lassen.
So siehst Du sie als Konkurrentin, was sie aber in keinem Fall ist.
Sie braucht jetzt nur noch eine Zeitlang ein Stück Kraft und Rückhalt von ihrem Vater, um das was auf sie zukommt zu meistern.

Du selbst brauchst Dich aber in keinem Fall niederzumachen oder Dich selbst abzuwerten, denn Du leidest ja auch darunter, sonst hättest Du nicht im Forum geschrieben.

Und Du bist "stark genug" Dir dieses Problem anzuschauen ,so verliert es auch schon von seinem Schrecken.
Es sind sehr wahrscheinlich ,wie bei vielen von uns, die "Geister der Vergangenheit ", die Dich belasten.
Und es hat mit seiner Tochter nicht im geringsten zu tun, es war lediglich ein Auslöser und was im Unterbewusstsein schmerzt, kommt wieder hoch.

Du sagst, Du willst selber keine Kinder.
Und das ist verständlich ,denn Du brauchst jetzt erst einmal " viel Liebe " für Dich selbst.

Aber ich weiss, aus eigener Erfahrung, wie verdammt schwer das ist ,sich selbst lieb zu haben und ich muss das auch ein Leben lang lernen.

Aber ich glaube schon, dass Du es schaffst, wenn auch nicht gleich "Liebe",so doch eine neutrale Empfindung zu ihr aufzubauen oder zu gelangen.
Verlange nicht gleich zuviel von Dir.
Wenn wieder negative Gefühle zu ihr "hochkommen" ,versuche "bei Dir selbst" zu bleiben.
Es wäre aber schon gut, wenn Du Dir dabei Unterstützung suchst.
Es geht ja auch um Dein Leben.

Und im Kopf weiss man das ,aber die Gefühle sprechen eine andere Sprache, sie kommen aus unserer tiefsten "Kinderseele".
Und die will auch Liebe bekommen und gestreichelt werden.

Für uns alle ist es gut ,dort zuallererst zu beginnen.
Vielleicht lösen sich dann manche Probleme von selbst ,oder werden viel kleiner,

LG,schnitzi

(bist trotzdem eine "Starke" !)




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8. Mai 2004 um 19:03
In Antwort auf abdul_12261227

Konkurrentin?
>>>>>>Ist es also doch nur egoistische Eifersucht?>>>>>


Ist Dir klar, dass Du sie also als Konkurrentin ansiehst????


lg
Chris

Hi Seelenfluegel
Ich denke so ist es. Zumindest ist das mein Problem.

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8. Mai 2004 um 19:10
In Antwort auf galia_12655080

Liebe Andrea,

Irgendwo sind wir alle egoistisch, wir wollen alle im Grunde unseres Herzens geliebt und gebraucht werden.
Aber wenn es Dir schwerfällt zu teilen ,oder zu akzeptieren, dass er seine Tochter auch lieb hat ,Du vielleicht auch Angst hast, Du wärest weniger "wert" als sie, hast Du selber als Kind vielleicht nicht genug Liebe erfahren.

Denn sonst könntest Du ja aus Dem Vollen schöpfen und sie einfach an Eurer Beziehung teilhaben lassen.
So siehst Du sie als Konkurrentin, was sie aber in keinem Fall ist.
Sie braucht jetzt nur noch eine Zeitlang ein Stück Kraft und Rückhalt von ihrem Vater, um das was auf sie zukommt zu meistern.

Du selbst brauchst Dich aber in keinem Fall niederzumachen oder Dich selbst abzuwerten, denn Du leidest ja auch darunter, sonst hättest Du nicht im Forum geschrieben.

Und Du bist "stark genug" Dir dieses Problem anzuschauen ,so verliert es auch schon von seinem Schrecken.
Es sind sehr wahrscheinlich ,wie bei vielen von uns, die "Geister der Vergangenheit ", die Dich belasten.
Und es hat mit seiner Tochter nicht im geringsten zu tun, es war lediglich ein Auslöser und was im Unterbewusstsein schmerzt, kommt wieder hoch.

Du sagst, Du willst selber keine Kinder.
Und das ist verständlich ,denn Du brauchst jetzt erst einmal " viel Liebe " für Dich selbst.

Aber ich weiss, aus eigener Erfahrung, wie verdammt schwer das ist ,sich selbst lieb zu haben und ich muss das auch ein Leben lang lernen.

Aber ich glaube schon, dass Du es schaffst, wenn auch nicht gleich "Liebe",so doch eine neutrale Empfindung zu ihr aufzubauen oder zu gelangen.
Verlange nicht gleich zuviel von Dir.
Wenn wieder negative Gefühle zu ihr "hochkommen" ,versuche "bei Dir selbst" zu bleiben.
Es wäre aber schon gut, wenn Du Dir dabei Unterstützung suchst.
Es geht ja auch um Dein Leben.

Und im Kopf weiss man das ,aber die Gefühle sprechen eine andere Sprache, sie kommen aus unserer tiefsten "Kinderseele".
Und die will auch Liebe bekommen und gestreichelt werden.

Für uns alle ist es gut ,dort zuallererst zu beginnen.
Vielleicht lösen sich dann manche Probleme von selbst ,oder werden viel kleiner,

LG,schnitzi

(bist trotzdem eine "Starke" !)




Hi Schnitzi
bist du der Meinung ich sollte zum Psychologen?
Den Gedanken hatte ich auch schon, mein Freund meint aber so schlimm wäre es nun auch wieder nicht. Er hofft auch, dass die Zeit alles regelt. Mein Freund geht auch klasse mit der Situation um und überläßt es mir ob ich mitmachen möchte oder nicht. Im Moment lasse ich die beiden immer alleine etwas unternehmen. Bestimmt hast du recht damit, dass die kleine nur ein Auslöser für alte, nicht bewältigte Probleme ist. Ich werde mich einfach zusammenreißen und locker daran gehen. Ich hoffe nur, dass es nicht schon zu spät ist. Wir kennen uns jetzt schon 6 Jahre und es lief von Anfang an schlecht.
Ich Danke dir nochmals für alles
Andrea

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9. Mai 2004 um 0:35
In Antwort auf monifa_12118613

Hi Schnitzi
bist du der Meinung ich sollte zum Psychologen?
Den Gedanken hatte ich auch schon, mein Freund meint aber so schlimm wäre es nun auch wieder nicht. Er hofft auch, dass die Zeit alles regelt. Mein Freund geht auch klasse mit der Situation um und überläßt es mir ob ich mitmachen möchte oder nicht. Im Moment lasse ich die beiden immer alleine etwas unternehmen. Bestimmt hast du recht damit, dass die kleine nur ein Auslöser für alte, nicht bewältigte Probleme ist. Ich werde mich einfach zusammenreißen und locker daran gehen. Ich hoffe nur, dass es nicht schon zu spät ist. Wir kennen uns jetzt schon 6 Jahre und es lief von Anfang an schlecht.
Ich Danke dir nochmals für alles
Andrea

Hallo, Andrea,

Der Weg zum Psychologen fällt oft schwer, und kostet Überwindung, wenn ich jetzt von mir ausgehe.
Aus Deinen Zeilen lese ich aber ,dass es Dich schon sehr belastet.
Seine Tochter hat ja Vater und Mutter und Du könntest Dich zurückhalten und Dich mehr um Dich selber kümmern.
Das bedeutet, das die beiden mehr alleine unternehmen.
Gefühle kann man auch nicht erzwingen.

Wichtig für Dich ist das aber ohne schlechtes Gewissen zu tun ,eben weil es im Moment das Beste für alle ist.
So wird auf alle Gefühle Rücksicht genommen.

Sieh es vielleicht als Übergangslösung an, bis Du Dir selber klarer bist, was für Dich richtig ist.
Wenn es Dich weiter sehr belastet, ist es bestimmt richtig Dir psychologischen Rat zu holen.
Du kannst ja selber bestimmen wieviele Stunden Du nehmen willst.
Vielleicht genügen auch nur ein paar Stunden.

Ich habe aber schon das Gefühl,dass es Dich sehr runterzieht, und vielleicht fehlt auch im Moment Kraft.
So denke jetzt erstmal an Dich selbst , es gibt bestimmt auch gute Bücher die Dir weiterhelfen.
Schaue doch mal in Buchhandlungen zum Thema Eifersucht .
Allein sich damit zu beschäftigen ist hilfreich.

Wir bleiben ja nicht stehen, wir entwickeln uns immer weiter und lernen neu dazu.

Sieh es als ein Weiterkommen für Dich an.
Aber es braucht eben auch seine Zeit.

Wenn es Dich aber zu sehr belastet und Du eine innere Blockade empfindest, musst Du Dir schon helfen lassen.
Es geht ja auch um Lebensfreude, die Dir dann fehlt.

Aber lass es Dir erst mal gutgehen, dann hast Du auch die Kraft das Richtige zu tun.

Alles Liebe ,
Schnitzi

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9. Mai 2004 um 11:24
In Antwort auf monifa_12118613

Hi Seelenfluegel
Ich denke so ist es. Zumindest ist das mein Problem.

Ist Dir klar, was das bedeutet?
Konkurrentin
>>>>>Ich denke so ist es. Zumindest ist das mein Problem>>>>>

Ist Dir klar, was das bedeutet?
Du bist innerlich teilweise noch ein Kind, das noch emotional von Aussen abhaengig ist. Du stellst Dich damit auf die Stufe der 10-jaehrigen Tochter, statt ihr gegenueber in eine Art Ersatz-Mutterrolle zu sein. Ebenso hat Dein Partner hat NICHT die Aufgabe, fuer Dich die Vaterrolle zu uebernehmen, wohl aber fuer seine Tochter, die Tochter, DAS ist seine Pflicht.
Ich nehme an, dass Du Dein emotionales Wohlbefinden an Deinem Partner festmachst und Du Dich somit von ihm emotional abhaengig gemacht hast.

Ich rate Dir, Deine eigene emotionale Situation zu ueberdenken, denn es scheint, als ob hier der Schluessel liegt.

lg
Chris

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9. Mai 2004 um 12:14

Dann halt
>>>>>>>Wieso muß sie für das Kind eine Ersatz-Mutterrolle übernehmen?>>>>

dann halt "Tante-Rolle"; sorry, wenn ich mich etwas ungenau ausgedrueckt habe.


>>>>Wer sagt das, wo steht das geschrieben?>>>>

Gehoerst Du zu den Menschen, die nru nach schriftlichen Gebrauchsanweisungen handlungsfaehig sind?
Es liegt im menschlichen Sozialverhalten, dass sich erwachsene Verwandte, im Fall hier eine Art Stiefmutter, Kindern gegenueber entsprechend begegnen, oder etwa nicht?


>>>>Was hat EvaLuna mit dem Kind zu schaffen, außer daß sie ihm alle zwei Wochen im Rahmen des Besuchsrechts Gastfreundschaft gewähren muß?>>>>

Sie ist involviert in das Geschehen, sie kann es nicht ignorieren. Die "Stief"-tochter ist ein Fakt, der unmittelbar mit ihrer derzeitigen Partnerschaft zusammenhaengt. Faendest Du es gesund, diesen Fakt einfach zu ignorieren?


>>>>Das Kind gehört zu ihrem Lebensgefährten und seiner Ex, nicht zu ihr. Sie hat es nicht in die Welt gesetzt, sie muß sich nicht mehr drum kümmern, als unbedingt nötig und im Rahmen der üblichen zwischenmenschlichen Höflichkeit erforderlich. >>>>>

Ist doch voellig in Ordnung, wenn sie das tun wuerde. Macht sie aber nicht, wenn sie in Konkurrenz mit dem Kind geht.


>>>>Ich denke, EvaLunas Unbehagen rührt genau aus dem, was Du auch implizierst: Der Erwartung genügen zu müssen (vermeintlich), alle 2 Wochen Ersatzmutter zu sein. Und das, obwohl sie nie Kinder wollte, nie Kinder hatte und auch nie welche haben wird.>>>>>

Siehst Du, und gerade hier bietet das Schicksal ihr die wundervolle Moeglichkeit, sich alle zwie Wochen den Aspekt des "Kinderhabens" alle zwei Wochen zu leben, ohne wirklich allzutief und taeglich in dieses Thema involviert zu sein



>>>>Ich kann ihre Ablehnung nicht nur verstehen, sondern finde sie geradezu natürlich. Was ich hingegen nicht verstehe ist, daß sie sich jetzt erst so an der Situation stört. >>>>


Was die Ablehnung betrifft, so hat jeder sein persoenliches Empfinden und seine persoenliche Meinung. Warum sie die Situation jetzt erst stoert? Weil sie die Situation wohl aus irgendwelchen Gruenden bis dato ignoriert hat.


>>>>Der Lebensgefährte hat das Kind doch bereits mit in die Beziehung eingebracht, ergo war von vornherein klar, daß es alle zwei Wochen zu Besuch kommt. >>>>

genau.

>>>>>Warum wurden die Rollen nicht schon viel früher besprochen?

War es "unfein", oder "unromantisch", oder gar "berechnend", sich mal zusammenzusetzen und die praktische Seite der Beziehung zu besprechen, und auch, welche Erwartungen jeder an die Besuchswochenenden knüpft?>>>>

Diese Fragen kann die Posterin beantworten.




>>>>>Das Kind tut mir leid.

Es hat nämlich ein Recht darauf, daß die Erwachsenen sich wie solche benehmen und einen ehrlichen Umgang mit ihm pflegen. Und ihm die Grenzen klar zeigen, so daß es weiß, wohin es sich orientieren kann und wohin besser nicht.>>>>>

Das versuche ich, der Posterin klarzumachen.



>>>>>So spürt es die latente Ablehnung und fühlt sich womöglich noch schlecht dabei, weil es nicht weiß, was es falsch gemacht hat: Nämlich gar nix. >>>>

So ist das. Und genau deshalb sprach ich die "ersatzmutter"-Rolle an, bzw, "tante"-Rolle.



lg
Chris

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9. Mai 2004 um 13:11

"noch"
Tja,

offenbar siehst Du Dich in Konkurrenz zu seiner Tochter.

Warum?

Findest Du, daß er ihr zuviel Zeit und Aufmerksamkeit widmet, die Eurer Beziehung abgeht?

Ist es, weil er über die Tochter immer wieder Kontakt zu seiner Ex hat, und dadurch niemals mit seiner Vergangenheit wird abschließen können? Wärest Du lieber komplett neu mit ihm in ein neues Leben durchgestartet?

Oder hat es handfeste materielle Ursachen?

Zahlt er sehr viel Unterhalt, so daß Euch für gemeinsame Unternehmungen nicht viel bleibt?

Hat er seine Tochter als Alleinerbin eingesetzt, während er für Dich nicht mal eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, um Dich im Fall seines Ablebens versorgt zu wissen?

Möchtest Du ihn gern heiraten, wirst es aber nicht, weil er sich eine zweite Scheidung nicht mehr leisten kann?



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9. Mai 2004 um 17:55

Andere Sicht der Dinge
Hallo Kati,

>>>>>sie ist weder Mutter, noch Tante. Und auch nicht "Stiefmutter". Sie ist die neue Partnerin des Vaters, und Mitbewohnerin bzw. -eigentümerin des Domizils, in dem die Kleine alle zwei Wochen zu Besuch ist. Sonst erst mal gar nichts.>>>>

Ja, erst einmal. Aber in dem Moment, wo sie in eine Partenrschaftliche BEziehung mit dem Kindesvater tritt, ist sie involviert. Ob sie das will, oder nicht. Das ist meine Meinung dazu. Du, wenn unsere Meinungen in diesem Punkt auseinadergehen, so ist das nicht tragisch. Es lebe die Vielfalt.

>>>>>Es ist weder eine natürliche, noch eine Wahlverwandtschaft (offensichtlich).

Und deshalb geht es nicht darum, ob nun die eine oder andere Rolle - insoweit hast Du Dich auch nicht ungenau ausgedrückt und es bedarf keiner Entschuldigung. Es geht um das "MUSS", das durch die Rolle impliziert wird, real aber nicht existiert. >>>>

Ich sehe, wie gesagt, das anders. Sie ist schon involviert (siehe meine Antwort oben drueber) und da sie laengst in Resonanz mit dem Geschehen ist. Die Resonanz ist hier ihre Ablehnung.


>>>>Weil sie nämlich weder die Rolle der Tante, noch der Mutter übernehmen MUSS. Sie KANN das tun, wenn die Sympathie beiderseits dafür ausreicht. Tut sie aber nicht. >>>>

Richtig. denn sie hat einen freien Willen.


>>>>Also MUSS sie gar nichts.>>>>

Doch: sie MUSS dementsprechend die Konsequenz ihre Verhaltens tragen.


>>>>Nicht mal anwesend sein müßte sie.>>>>

Das ist jetzt Therorie, aber nicht Praxis. Theorie ist geduldig und biegsam, entspricht aber nicht den akuten Fakten.

>>>>>Sie könnte ebensogut an beiden Besuchswochenenden die Koffer packen und weggehen.>>>>>

Klar koennte sie das. Sie koennte auch was ganz anderes tun. Sie koennte ein anderes Leben haben. Sie koennte jemand anders sein. Was sein koennte ist nicht das, was IST.
Sie ist nun einmal schlicht und einfach involviert.

>>>>>Niemand hat das Recht, ihr deswegen ein schlechtes Gewissen einzureden. >>>

Wer redet ihr hier ein schlechtes Gewissen ein??? Ein "schlechtes Gewissen" ist entweder existent, oder halt nicht existent, es liegt allein an Demjenigen, den es betrifft.

>>>>>>>>>>>
<<Gehoerst Du zu den Menschen, die nru nach schriftlichen Gebrauchsanweisungen handlungsfaehig sind? >>

Nein, aber ich gehöre zu den Menschen, die in der Lage sind, Dinge grundsätzlich in Frage zu stellen. >>>>>

Zu denen gehoere ich auch

>>>>Jene Menschen, die sich nicht in irgendwelche Schubladen packen lassen. Die sich keinerlei Rollen aufdrängen lassen, die sich nicht erzählen lassen, diese oder jene Rolle liege im menschlichen Sozialverhalten... was umgekehrt impliziert, daß derjenige, der diese Rolle nicht akzeptiert, ein Asozialer im wahrsten Sinne des Wortes ist. >>>>

Damit packst Du Dich selbst schon wieder in eine Schublade, naemlich die "Anti"-Schublade Avocatus Diaboli? Der Geist der stets verneint?. Aber ist schon ok. Es ist wichtig, dass es Menschen wie Dich gibt.


<<im Fall hier eine Art Stiefmutter, Kindern gegenueber entsprechend begegnen

Sie ist keine Stiefmutter, s.o.>>>>

Wie gesagt, hier gehen unsere Meinungen auseinander.



<<Faendest Du es gesund, diesen Fakt einfach zu ignorieren?>>

Nein, aber ich finde, sie hätte sich schon vor Jahren mit ihrem Lebensgefährten zusammensetzen und besprechen sollen, wie die Besuchswochenende ablaufen. Wie weit sie sich da einbringen kann/will oder auch nicht. >>>>>

Ja, HÄTTE. Hat sie aber nicht und nun steht sie vor einenm KONKRETEN PROBLEM, dass sie KONKRET LÖSEN muss und das geht nicht mit "hätte, wäre, wenn".



>>>>Bei so einem Gespräch können verschiedene Lösungen rauskommen:
- Die Stiefmutter bzw. Ersatzmama bzw. Tante, die das Kind annimmt, als wäre es ihr eigenes
- Die Freundin, die das Kind als Gast annimmt und mit-betreut
- Die neue Lebensgefährtin, die zwar akzeptiert, daß das Kind alle zwei Wochen zu Besuch kommt, aber nichts mit ihm anfangen kann bzw. will und sich deshalb soweit wie irgend möglich zurückzieht. Die freundlich und höflich ist, aber ihre Distanz wahrt und somit keine falschen Gefühle oder Hoffnungen bei den Beteiligten aufkommen läßt.
- eine Trennung, aufgrund unüberwindbarer Hindernisse (scheint mir hier aber nicht gegeben, sie bezeichnet das Kind ja selbst als "pflegeleicht" und hat ihre Gefühle soweit unter Kontrolle, daß sie höflich und nett mit ihm ungehen kann).>>>>

Ja. das wären konkrete Lösungen, die sie auch JETZT noch überdenken kann.


>>>>>>
<<Macht sie aber nicht, wenn sie in Konkurrenz mit dem Kind geht.>>

Zustimmung. >>>>>

Schoen, ein gemeinsamer Konsenz

>>>>>>
<<hier bietet das Schicksal ihr die wundervolle Moeglichkeit, >>

Eine Möglichkeit, um die sie nie wirklich gebeten hat und auf die sie offensichtlich auch keinerlei Wert legt. Insofern irrelevant.>>>>

Ich bin da anderer Meinung: Wir bekommen das, was wir brauchen. Was wir brauchen, ist nicht immer unbedingt das, was wir wollen.
In Bezug auf das Schicksal ist meine Meinung, dass wir unmittelbar mit unserem Geschehen verbunden sind. Es kann aufgrund unserer Eigenresonanz uns nur das geschehen, mit dem wir in Resonanz stehen: Konkret bedeutet dass: das Geschehen mit ihr und dem Mädchen ist kein Zufall, sondern eine Lernaufgabe. Sie hat hier die Chance, in sich einen Aspekt zu bearbeiten und zu erlösen, naemlich der Aspekt, der ihr im Aussen in Form dieser Tochter begegnet. Sie hat die Wahl, weiterhin in Ablehnung zu bleiben, oder aber, was ich als "wunder voll Moeglichkeit des Schicksals" bezeichne, die Chance, sich damit zu konfrontieren.

>>>>>>
<<Und genau deshalb sprach ich die "ersatzmutter"-Rolle an, bzw, "tante"-Rolle.>>

Wenn die Sympathien auf allen Seiten entsprechend vorhanden wären, würde ich Dir zustimmen. Sind sie aber nicht. >>>>

Ich unterscheide nicht zwischen "Sympathie" und "Antipathie", weil BEIDES Formen von Zuwendung sind, da beides etwas mit der eigenen Affinitaet zu tun haben, wobei die Antipathie eine negastive Form der Zuwendung ist.

>>>>>Insofern gilt es, Alternativen zu dieser Rolle zu finden - und die gibt es.>>>>

Zustimm. Hast ja oben schoen differnziert.

>>>>>Ansonsten wird aus der Rolle rasch eine Zwangsjacke.>>>>>

Das ist eine rein subjektive Angelegenheit. Es steht ihr frei, wie sie das sieht und wie sie entscheidet, zu handeln.


lg
Chris

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11. Mai 2004 um 18:20
In Antwort auf zweitfrau

"noch"
Tja,

offenbar siehst Du Dich in Konkurrenz zu seiner Tochter.

Warum?

Findest Du, daß er ihr zuviel Zeit und Aufmerksamkeit widmet, die Eurer Beziehung abgeht?

Ist es, weil er über die Tochter immer wieder Kontakt zu seiner Ex hat, und dadurch niemals mit seiner Vergangenheit wird abschließen können? Wärest Du lieber komplett neu mit ihm in ein neues Leben durchgestartet?

Oder hat es handfeste materielle Ursachen?

Zahlt er sehr viel Unterhalt, so daß Euch für gemeinsame Unternehmungen nicht viel bleibt?

Hat er seine Tochter als Alleinerbin eingesetzt, während er für Dich nicht mal eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, um Dich im Fall seines Ablebens versorgt zu wissen?

Möchtest Du ihn gern heiraten, wirst es aber nicht, weil er sich eine zweite Scheidung nicht mehr leisten kann?



Das trifft die Situation
ich finde zwar nicht dass er zuviel Zeit verbringt, aber er verbringt Zeit mit ihr die mir abgeht. Und dieser Satz: wärst du lieber komplett neu mit ihm in ein neues Leben durchgestartet? Der trifft es ganz genau. Er hat so wichtige Dinge wie Geburt, Heirat mit dieser Frau erlebt. Vor allem trägt sie seinen Namen. Ich wollte zwar nie heiraten, aber je älter ich werde desto mehr liebäugle ich damit. Es hat mit dem Finanziellen nichts zu tun, aber er will einfach nicht mehr, was ich ihm nicht verdenken kann. Deshalb lasse ich wohl meine ganze Wut an dem unschuldigen Mädchen aus. Die sich noch nicht so wehren kann. Es wird sich noch fürchterlich rächen. Ich weiß es auch. Wenn wieder einmal ein Wochenende bevorsteht, mache ich Pläne und stelle mir vor wie nett das jetzt mit seiner Tochter wäre und freue mich auf Unternehmungen mit dem Kind. Das Kind ist auch begeistert und es könnte alles so schön sein wenn ich nicht zu einer Hexe mutieren würde sobald ich nur ihr liebliches Stimmchen vernehme.
Das ist doch Krank, oder?
Vielleicht kennt jemand diese Gefühle?
Ich kann sie nicht mehr einordnen.

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11. Mai 2004 um 18:35

Genau so
Hi Kati,
du hast mich so super gut verstanden, dass ich mir vorstellen könnte du sprichts aus Erfahrung.
Worüber du dich gewundert hast, dass ich erst nach 6 Jahren damit rausrücke. So ist es ja nicht. Ich habe Bücher zu dem Thema gelesen und ständig im Internet das Thema abgesucht. Ich habe auch schon viel mit meinem Freund gesprochen der mir auch schon vorgeschlagen hat ich solle doch für mich etwas machen. Aber ich wollte das Problem lösen und habe es zu einem gemacht. Wie du meinst: ich muß nicht Freund sein, ich muß korrekt und neutral sein. Weder lieben noch hassen.
Vor allem nicht dem Kind die Schuld an allem geben.
Ich danke dir.
Du hast mich wirklich verstanden.
Eva

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15. März 2005 um 11:28

Mir geht es wie dir...
Auch ich bin seit nunmehr zwei Jahren mit meinem noch verheirateten Freund zusammen. Er bringt eine mitlerweile 4 1/2 jähtige Tochter mit in die Beziehung, die er ebenfalls an jedem zweiten Wochenende sieht und zusätzlich an jedem Mittwoch. Deine Gefühle sind mir so vertraut und auch in Anbetracht der Antworten bleibt mir zu sagen, dass man zu Beginn der Beziehung der Meinung ist die Situation mit aller Liebe zu meistern, auch wenn das blauäugig zu sein scheint ist es doch nur verständlich zunächst an ein gemeinsames Glück zu glauben. Die mit der Zeit auftretenden Schwierigkeiten sind im Vorfeld einfach nicht abzuschätzen. Zum Thema Eifersucht auf das Kind konnte ich feststellen, dass ich vielmehr auf die Reaktionen meines Freundes dem Kind gegenüber eifersüchtig bin, als auf das Kind selbst. Vielleicht ist es bei dir ähnlich?!Auch habe ich mir psychologische Hilfe gesucht, dermir nocheinmal ganz eindringlich bestätigt habe, dass ich dem Kind gegenüber keine Verantwortung überbringen muss. Ich hattne nämlich immer das Gefühl, dass ich mit der Dreierkonstellation nun alle Pflichten einer Ersatzmutter auferlegt bekomme aber im Gegenzug nicht die Rechte dieser besitze. Das hat mich übervordert.Auch die gut gemeinten Ratschläge sich in der Zeit in der das Kind da ist etwas gutes zu tun hinken. Es ist nämlich verdammt schwer allein oder mit einer Freundin in die Sauna o. ä. zu gehen, wenn man sich dadurch eher noch weiter nicht dazugehörig fühlt. Immer nur auf der Flucht zu sein scheint und der unangenehmen Situation immer nur aus dem Weg zu gehen versucht. Das kostet einfach Kraft. Sich wie ein Nomade von Freunden zu Eltern usw. zu hangeln ist ja nicht das, was man sich eigentlich ersehnt.Leider konnte acu ich noch keine Lösung für das Problem finden. Mir hat dein Beitrag allerdings gezeigt, dass ich mich nicht unmöglich oder sogar unmenschlich verhalte und dass es Menschen gibt, die sich auch mal von unserer Seite dem Problem der Patchworkfamilie nähern, denn in der überwiegenden Literatur werden die Stiefmütter als Leittragende vergessen.

Ich wünsche dir und euch alles Gute für die Zukunft

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15. März 2005 um 11:41

Undankbare Rolle
Meine Ex hatte auch eine Tochter. Wir haben uns gut verstanden und ich war sehr um ihr Wohl besorgt. Dann gab es 2-3 mal Streit, meine Ex gab ihrer Tochter recht und ich war der Buhmann. Meine Ex hat indirekt ihre Tochter benutzt, um mich loszuwerden und mir den schwarzen Peter zuzuschieben. Am Ende war alles sehr undankbar, weil ich in jeglicher Hinsicht Fürsorge übernommen hatte und dann der Böse war.

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15. März 2005 um 20:30

Das ist eine blockade, die die natur eingebaut hat
um das unterschieben fremder "brut" zu verhindern. das ist ein rein natürlicher vorgang!

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9. August 2005 um 14:49
In Antwort auf monifa_12118613

Wollte auch nie Kinder
Hi Schnitzi,

danke für deine Zeilen, du hast recht dass ich mit dieser Ablehnung aufhören muss, dass ich dem Kind eine Chance geben muss. Mir ist auch klar, dass sie noch mehr Probleme bekommt wenn sie in die Pupertät kommt.
Eine Trauer, dass ich keine Kinder bekommen kann, habe ich aber nicht. Natürlich ist es etwas anderes wenn man sich frei entscheidet, keine Kinder zu wollen oder wenn es einfach nicht mehr geht. Aber ich hatte noch nie den Kinderwunsch und habe ihn auch jetzt nicht. Ich habe schon gedacht vielleicht liegt es daran. Vielleicht mag ich keine Kinder? Wobei ich mit fremden Kindern sehr gut umgehen kann. Ist es also doch nur egoistische Eifersucht?

Nett das du denkst ich wäre stark, leider bin ich aber nur egoistisch.

Andrea

Genießen versuchen
Hallo!

Vielleicht kannst du den Besuch seiner Tochter einfach als schöne Zeit sehen? Ich weiß es ist leicht gesagt, ich lebe in einer ähnlichen Situation.

nachdem du selbst keine Kinder hast, könntest du versuchen, dich so umzustimmen, dass du den Besuch seiner Tochter genießt. Sieh sie als Teil von ihm und genieße die Zeit, in der ihr sie da habt. Irgendwann kommt auch bei ihr die Zeit, in der sie erwachsen wird und ein eigenes Leben beginnt. Denk also nicht es sei eine lebenslange Belastung. Vielleicht kannst du ihr eine gute Freundin und Ratgeberin werden, wenn sie in die Pupertät kommt.

Versuche, die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Oft ist man so verbohrt in eine Richtung, dass man andere möglihce Chancen gar nicht sieht (sehen will).

Noch ein kleiner Tip: Hör auf dir Vorwürfe zu machen, du wärst keine guter Mensch, weil es dir schwer fällt, ihr LIebe entgegen zu bringen. Das ist ganz normal. Du bist auch nur ein Mensch und hast Schwierigkeiten damit. Nimm es an und sag dir, gut, so ist es und ich versuche, es so zu nehmen!

ich wünsch dir alles gute

lerne dich selbst zu lieben

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6. Mai 2006 um 11:34
In Antwort auf kizzy_12947104

Mir geht es wie dir...
Auch ich bin seit nunmehr zwei Jahren mit meinem noch verheirateten Freund zusammen. Er bringt eine mitlerweile 4 1/2 jähtige Tochter mit in die Beziehung, die er ebenfalls an jedem zweiten Wochenende sieht und zusätzlich an jedem Mittwoch. Deine Gefühle sind mir so vertraut und auch in Anbetracht der Antworten bleibt mir zu sagen, dass man zu Beginn der Beziehung der Meinung ist die Situation mit aller Liebe zu meistern, auch wenn das blauäugig zu sein scheint ist es doch nur verständlich zunächst an ein gemeinsames Glück zu glauben. Die mit der Zeit auftretenden Schwierigkeiten sind im Vorfeld einfach nicht abzuschätzen. Zum Thema Eifersucht auf das Kind konnte ich feststellen, dass ich vielmehr auf die Reaktionen meines Freundes dem Kind gegenüber eifersüchtig bin, als auf das Kind selbst. Vielleicht ist es bei dir ähnlich?!Auch habe ich mir psychologische Hilfe gesucht, dermir nocheinmal ganz eindringlich bestätigt habe, dass ich dem Kind gegenüber keine Verantwortung überbringen muss. Ich hattne nämlich immer das Gefühl, dass ich mit der Dreierkonstellation nun alle Pflichten einer Ersatzmutter auferlegt bekomme aber im Gegenzug nicht die Rechte dieser besitze. Das hat mich übervordert.Auch die gut gemeinten Ratschläge sich in der Zeit in der das Kind da ist etwas gutes zu tun hinken. Es ist nämlich verdammt schwer allein oder mit einer Freundin in die Sauna o. ä. zu gehen, wenn man sich dadurch eher noch weiter nicht dazugehörig fühlt. Immer nur auf der Flucht zu sein scheint und der unangenehmen Situation immer nur aus dem Weg zu gehen versucht. Das kostet einfach Kraft. Sich wie ein Nomade von Freunden zu Eltern usw. zu hangeln ist ja nicht das, was man sich eigentlich ersehnt.Leider konnte acu ich noch keine Lösung für das Problem finden. Mir hat dein Beitrag allerdings gezeigt, dass ich mich nicht unmöglich oder sogar unmenschlich verhalte und dass es Menschen gibt, die sich auch mal von unserer Seite dem Problem der Patchworkfamilie nähern, denn in der überwiegenden Literatur werden die Stiefmütter als Leittragende vergessen.

Ich wünsche dir und euch alles Gute für die Zukunft

Eifersucht Stieftochter
guten Morgen iridis,

habe deinen Beitrag gelesen, nachdem im etwas über Eifersucht gesucht habe. Ich erkenne mein Problem mit meiner Freundin und ihrer schon 2 jährigen Tochter wieder. Dein Beitrag hat mir viele wichtige Hinweise auf meine Situation gegeben. Weist du wie du deine Situation meistern kannst?

Gruss Klaus-Peter

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26. Mai 2006 um 12:49

Habe ich auch, probleme mit "seinem" sohn
hallo, ich komme einfach nicht ran an seinen sohn, der im august 6 wird.
wie auch, er hat seine mutter, was bin ich da?
mein freund (wir heiraten im august) hat es da leichter bei meinen 3 kids, mein ex kümmert sich nicht.
jedes we holt er ihn, für einen tag. von 9-17 uhr, das alleine nervt schon, nur die paar stunden und jedes we, warum nicht alle 14 tage dann mal ein ganzes we?
denn da kann er bestimmt nicht nur immer lieb zu ihm sein.
ich finde es unfair meinen kids gegen über, wenn marco da ist, wir alles was der knirps will gemacht, mit meinem kleinen (er ist 9) wird nur gemotzt und dann extrem (empfinde ich so) wenn marco da ist.
mein kleiner ist die ganze woche in der heilpädagogischen einrichtung, kommt abends erst nach 18 uhr heim, er ist sehr eifersüchtig auf marco, was ich auch verstehen kann, denn mit ihm wird nur geschimpft und mit marco geschmust und gespielt.
ich mag den auch nicht, ich versuche es ja und als erwachsene frau mit 38 jahren, verstehe ich auch den kleinen, aber er stöhrt unsere neue familie, so empfinde ich es wir als neue familie haben kaum zeit miteinander, er arbeitet unter der woche, abends müde, pennt auf dem sofa meistens ein.
ich arbeite am wochenede in der disco, von nix kommt nix und ich bin froh den job zu haben, denn ohne dem geld würde es ebbe aussehen.
wie verhalte ich mich nur?
ich habe meinem freund gestern abend einen brief geschrieben, (hab mal wieder gezickt) ich kann es nicht so sagen, daher schreibe ich es ihm lieber, damit er weiß was sache ist.
ich habe das gefühl wenn marco da ist, das ich/wir luft sind und überflüssig da dreht sich alles um marco, dann kann ich mich auch verzupfen, wenn er da ist.
wobei ich immer froh bin, wenn ich nachts davor arbeiten muss, so endgehe ich marco, verpenne den halben tag und der rest gehört meinen kids, abends wieder los.
was mache ich gegendiese abneigung gegen sein kind?? bitte um hilfe

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6. Juni 2006 um 2:10

Tochter

Ich schätze du bist eifersüchtig auf die Tochter
1. weil sie das Kind einer anderen von deinem Freund ist
2. weil du selbst keine Kinde bekommen kannst

Du solltest deine Eifersucht überwinden und dir das klar machen:
Kind und Freundin sind zweierlei Dinge, ihr müsst euch nicht die Liebe teilen, weil es eben zwei völlig verschiedene Arten Liebe sind und nur weil du keine Kinder mit ihm haben kannst bist du nicht schlechter
und außerdem warum kann sie nicht auch deine Tochter werden? Sie ist doch nett zu dir, also hat sie auch nichts gegen dich oder Probleme mit der Beziehung von ihrem vater mit dir (ich schätze mal ihre Mutter hat auch einen anderen Mann oder Freund). Vielleicht kannst du das mädchen auch wie dein eigenes Kind lieben. Eines Tages. Wer weiß.

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27. Juni 2006 um 10:10

Gleiche Problem
auch ich hab das gleiche Problem, nein, es ist schwieriger!!! bei mir geht es um den Sohn meines Partners, welcher alle 14 Tage bei uns ist, aber auch sonst täglich bei uns seine freie Zeit verbringt. Nun das mega-Problem. Sohn will zu uns ziehen, für immer. Seine Mutter zieht denächst 3 Orte weiter zu ihrem neuen Partner, da möchte er nicht mit, auch wenn es ihm gut geht mit seiner Familie. Ich werde damit nicht zurecht kommen. Mein Partner hat sich jedoch schon entschieden, er macht es dem Kind recht. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen. Ich hab ihm ausführlich meine Bedenken mitgeteilt, und das sind mehrere Gründe. Nun wird von mir gewünscht, das ich Ersatzmama spielen soll, und das ich lernen werde damit zurechtzukommen. Das möchte ich aber nicht. Ich möchte, das der Sohn dort bleibt, wo ihm an nichts fehlt. Ich kann ihm nicht die Liebe geben, die von mir erwartet wird, und mein Partner kann das auch nicht, durch Arbeit bedingt. Was soll aus dem Kind werden? Hab ich alles angesprochen, aber völlig sinnlos. Es muß nun so sein und fertig. Das Kind will das schließlich so. Hier würde ein Nein nicht ziehen. Ich könnte einen Roman darüber schreiben. Ich denke, das führt letztendlich zum Ende der Beziehung. Ich werde nicht von mir verlangen lassen, das ich Stiefmutter werde mit allem was dazugehört (Erziehung, Verantwortungsfragen) etc..! Und geldlich können wir dem Kind erst recht nichts bieten. Bei seiner Familie fehlt es ihm an nichts, im übrigen auch nicht an Liebe. Sohn nutzt das glaub ich auch alles aus, mit der Begründung, der Schulwechsel, Verlieren der Freunde usw.. Ist das wirklich Grund genug?

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27. Juni 2006 um 10:17

@evaluna68/Ich verstehe Dich
Kann Deine Gefühlswelt verstehen, habe auch heute ins Forum geschrieben.

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28. Juni 2006 um 16:21
In Antwort auf teri_12245416

Gleiche Problem
auch ich hab das gleiche Problem, nein, es ist schwieriger!!! bei mir geht es um den Sohn meines Partners, welcher alle 14 Tage bei uns ist, aber auch sonst täglich bei uns seine freie Zeit verbringt. Nun das mega-Problem. Sohn will zu uns ziehen, für immer. Seine Mutter zieht denächst 3 Orte weiter zu ihrem neuen Partner, da möchte er nicht mit, auch wenn es ihm gut geht mit seiner Familie. Ich werde damit nicht zurecht kommen. Mein Partner hat sich jedoch schon entschieden, er macht es dem Kind recht. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen. Ich hab ihm ausführlich meine Bedenken mitgeteilt, und das sind mehrere Gründe. Nun wird von mir gewünscht, das ich Ersatzmama spielen soll, und das ich lernen werde damit zurechtzukommen. Das möchte ich aber nicht. Ich möchte, das der Sohn dort bleibt, wo ihm an nichts fehlt. Ich kann ihm nicht die Liebe geben, die von mir erwartet wird, und mein Partner kann das auch nicht, durch Arbeit bedingt. Was soll aus dem Kind werden? Hab ich alles angesprochen, aber völlig sinnlos. Es muß nun so sein und fertig. Das Kind will das schließlich so. Hier würde ein Nein nicht ziehen. Ich könnte einen Roman darüber schreiben. Ich denke, das führt letztendlich zum Ende der Beziehung. Ich werde nicht von mir verlangen lassen, das ich Stiefmutter werde mit allem was dazugehört (Erziehung, Verantwortungsfragen) etc..! Und geldlich können wir dem Kind erst recht nichts bieten. Bei seiner Familie fehlt es ihm an nichts, im übrigen auch nicht an Liebe. Sohn nutzt das glaub ich auch alles aus, mit der Begründung, der Schulwechsel, Verlieren der Freunde usw.. Ist das wirklich Grund genug?

Kann Dich gut verstehen.........
....auch ich lebe seit Jahren mit meinem Lebensgefährten und seinem Sohn unter einem Dach. Mittlerweile weiß ich das er schuld ist an meinen Panikattacken. Dachte ich. NEIN Schuld bin ich selber weil ich mich immer wieder selber unter Druck gesetzt habe. Mittlerweile ist es so schlim das ich nur noch Durchfall und Angstzustände habe. Also hab ich beschlossen die Situation zu ändern und den Sohn meines Freundes auch als mein Kind anzusehen. Denn ich liebe meinen Freund sehr und die letzten Tage waren die Hölle. Dazu muß ich sagen der Sohn ist 22 und schlimmer als jedes Kleinkind!!!!!!!!!!Es gibt nur zwei Wege. Sich ändern ( den anderen kann man nicht ändern ) oder gehen. Oder wie siehst Du das??? Lieben gruß Anna

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3. Juli 2006 um 7:21
In Antwort auf teri_12245416

@evaluna68/Ich verstehe Dich
Kann Deine Gefühlswelt verstehen, habe auch heute ins Forum geschrieben.

@Katinka52
Ich weiß, der Weg ist nicht ideal, weiß aber nicht nicht, wie ich Dich anders erreichen kann. Mail geht ja wohl nicht mehr. Melde Dich bitte chillibone64@yahoo.de. Danke
Mondschein64

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3. Juli 2006 um 7:35
In Antwort auf tamsin_12690064

Das ist eine blockade, die die natur eingebaut hat
um das unterschieben fremder "brut" zu verhindern. das ist ein rein natürlicher vorgang!

@sonne2005
Ich hoffe, dass Du Recht hast. Ich stehe auf der anderen Seite.
Mondschein64

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3. Juli 2006 um 10:19

Auf die
Gefahr hin, dass ich jetzt von allen "Neuen" verbal gevierteilt werde: Wie stellt Ihr Euch das eigentlich vor? Ihr habt eine Beziehung zu einem Mann der auch Vater ist. Gut. Ihr müsst irgendwie mit seinen Kindern klar kommen. Auch gut. Dass das nicht einfach ist, ist klar. Aber es gab, bevor ihr in sein Leben getreten seid, nunmal auch ein Leben vor Euch. Da gab es eine Frau, die er geliebt hat und da gibt es Kinder. Die Ehe ist auseinander und die Kinder sind die Leidtragenden. Plötzlich ist da eine andere Frau, die der Papi lieb hat. Und die Kinder sollen dann am WE kommen und dann auch zu der neuen Frau ganz doll lieb sein, damit die neue Frau das Kind bzw. die Kinder dann auch lieb haben kann. Wisst ihr eigentlich, was ihr da den Kindern abverlangt? Natürlich sind sie bockig und zickig und nutzen es aus, dass sie den Papa für sich haben. Und es sind seine Kinder und nicht Eure. Also ist es doch nur logisch, dass sich der Papa am Wochenende um sein Kind kümmert und nicht um die, die die Neue von einem anderen hat. Abgesehen davon, würde ich als Mutter (mein Mann hat auch eine Neue, die unsere Kinder ja so gerne kennen lernen möchte)auf die Barrikaden gehen, wenn die Neue anfängt, meine Kinder mit Geschenken u.ä. einzuwickeln. Es sind meine und seine Kinder, aber nicht ihre. Und meiner Meinung nach hat sie ihre Finger von ihnen zu lassen. Meine Kinder sind zum Glück so, dass sie sie gar nicht kennen lernen wollen (ohne mein Zutun, im Gegenteil, weil ich nicht als böse verlassene Ehefrau dastehen will, versuche ich immer mal wieder einen kleinen Vorstoß, aber sie wollen einfach nicht). Mein Tipp an Euch: Haltet Euch zurück, wenn seine Kinder da sind. Ihr solltet Euch mit dem Gedanken einfach anfreunden, dass ihr dann eben die zweite Geige spielt. Das Glück der Kinder steht im Vordergrund.

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15. März 2007 um 11:08

Auch ich habe das Problem!
Hallo evaluna68!

Wenn ich Deine Zeilen durchlese, kann man meinen, ich habe sie geschrieben. Auch ich habe genau das gleich Problem.
Da Dein Beitrag vom 7.5. ist, schon etwas länger her, wollte ich Dich fragen, ob Du überhaupt noch bei diesem Portal bist bzw. ob Du dieses Problem noch hast oder hat sich eine Änderung eingestellt.
Bitte schreibe mir kurz zurück und ich gehe mehr auf Deinen Beitrag ein, da ich ja nicht weiß, ob Du noch vor dem Problem stehst.
Würde mich über eine Antowrt freuen, lg Alessandra

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6. Juli 2007 um 16:44
In Antwort auf monifa_12118613

Das trifft die Situation
ich finde zwar nicht dass er zuviel Zeit verbringt, aber er verbringt Zeit mit ihr die mir abgeht. Und dieser Satz: wärst du lieber komplett neu mit ihm in ein neues Leben durchgestartet? Der trifft es ganz genau. Er hat so wichtige Dinge wie Geburt, Heirat mit dieser Frau erlebt. Vor allem trägt sie seinen Namen. Ich wollte zwar nie heiraten, aber je älter ich werde desto mehr liebäugle ich damit. Es hat mit dem Finanziellen nichts zu tun, aber er will einfach nicht mehr, was ich ihm nicht verdenken kann. Deshalb lasse ich wohl meine ganze Wut an dem unschuldigen Mädchen aus. Die sich noch nicht so wehren kann. Es wird sich noch fürchterlich rächen. Ich weiß es auch. Wenn wieder einmal ein Wochenende bevorsteht, mache ich Pläne und stelle mir vor wie nett das jetzt mit seiner Tochter wäre und freue mich auf Unternehmungen mit dem Kind. Das Kind ist auch begeistert und es könnte alles so schön sein wenn ich nicht zu einer Hexe mutieren würde sobald ich nur ihr liebliches Stimmchen vernehme.
Das ist doch Krank, oder?
Vielleicht kennt jemand diese Gefühle?
Ich kann sie nicht mehr einordnen.

Und ich dachte...
ich wär die einzige die so denkt. mir geht es ganz genauso. ich bin mit meinem freund 5jahre zusammen und er hat einen 12 jährigen sohn(ads,sprachprobleme).
alle 14 tage, manchmal auch zwischendurch, ist er bei uns und jedesmal mach ich mich vorher verrückt. er ist ziemlich nervig durch seine defizite und da ich meine freiheiten brauche, empfinde ich ihn sehr störend. er ist zwar schon 12, aber benimmt sich wie ein 6jähriger. man kann ihn nicht mit einem normalen 12jährigen vergleichen. meine nichte wird bald 7 und mit ihr kann ich mich über alles unterhalten, ganz normal eben. seine grammatik ist ziemlich übel und wer ihn nicht kennt, versteht ihn eigentlich kaum. ich gebe ihm dann auch immer zu verstehen, dass ich nicht weiss was er meint, in der hoffnung, er strengt sich mal beim reden an, aber da ist hopfen und malz verloren und ich habe auch keine lust jedesmal die fehler die in der erziehung falsch gemacht wurden, auszubügeln.

jedes jahr, wenn das thema urlaub aufkommt, haben mein freund und ich heftige auseinandersetzungen. ich möchte gern meinen haupturlaub auch mal ohne sein kind verbringen. ohne "nervensäge", aber es geht kein weg dran vorbei. entweder wir drei oder ich muss gehen! heisst es. wie siehst du das? ist das so unmöglich, wenn ich ab und zu mal meinen sommerurlaub ohne dieses kind erleben möchte?! selbst, wenn ich sage, dass er ja auch allein mit ihm urlaub machen kann und ich mach dann mein ding mit freundin oder so. das will er dann auch nicht.

in 2 wochen fahren wir wieder für 2wochen in den urlaub und ich kann mich nicht so freuen, weil ich genau weiss, wie genervt ich wieder sein werde.
es ist wirklich schlimm mit mir. manchmal erkenne ich mich nicht wieder, wenn ich dann wieder zum monster mutiere.

vieleicht habe ich jetzt etwas durcheinander geschrieben, aber das musste ich jetzt auch mal loswerden.

liebe grüße elli

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19. Juli 2007 um 13:32
In Antwort auf monifa_12118613

Das trifft die Situation
ich finde zwar nicht dass er zuviel Zeit verbringt, aber er verbringt Zeit mit ihr die mir abgeht. Und dieser Satz: wärst du lieber komplett neu mit ihm in ein neues Leben durchgestartet? Der trifft es ganz genau. Er hat so wichtige Dinge wie Geburt, Heirat mit dieser Frau erlebt. Vor allem trägt sie seinen Namen. Ich wollte zwar nie heiraten, aber je älter ich werde desto mehr liebäugle ich damit. Es hat mit dem Finanziellen nichts zu tun, aber er will einfach nicht mehr, was ich ihm nicht verdenken kann. Deshalb lasse ich wohl meine ganze Wut an dem unschuldigen Mädchen aus. Die sich noch nicht so wehren kann. Es wird sich noch fürchterlich rächen. Ich weiß es auch. Wenn wieder einmal ein Wochenende bevorsteht, mache ich Pläne und stelle mir vor wie nett das jetzt mit seiner Tochter wäre und freue mich auf Unternehmungen mit dem Kind. Das Kind ist auch begeistert und es könnte alles so schön sein wenn ich nicht zu einer Hexe mutieren würde sobald ich nur ihr liebliches Stimmchen vernehme.
Das ist doch Krank, oder?
Vielleicht kennt jemand diese Gefühle?
Ich kann sie nicht mehr einordnen.

Mir geht es genauso
Dein Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber ich denke, dass die Problematik auch weiterhin Bestand hat. Letztes Jahr im Oktober sind die Kinder meines Mannes (Junge, 12 Jahre, Mädchen, 10 Jahre) in unser Haus gezogen, weil die Mutter sich "ganz plötzlich" nicht mehr in der Lage fühlte, die Kinder zu erziehen und infolgedessen mit den Nerven am Ende war. Sie hat nach einem Ferienbesuch der Kinder bei uns, Nachts um 12.oo Uhr angerufen und meinem Mann gesagt, er müsse die Kinder nehmen, so schnell wie möglich. Wir haben dann 6 Wochen Zeit gehabt unser Haus für 2 Kinder zusätzlich herzurichten, umzubauen und ich war dann ganz plötzlich wieder Mutter von 2 Kindern. Mein Sohn ist bereits 23 Jahre alt und ich dachte, das Thema Kinder sei erledigt.
Nun denn... ich liebe die Kinder, auch das war ein Grund, warum sie absolut zu uns ziehen wollten, aber es kam halt ein wenig plötzlich, zumal ich mich 2 Monate vorher selbstständig gemacht hatte und meine Energie ziemlich verbraucht war...
Nun bin ich etwas ausgeschweift, mein Problem sind nicht die Kinder (ich bin Soz.-Päd. und habe lange Kinderarbeit geleistet ), sondern meine Beziehung zu meiner Stieftochter. Sie war als sie zu uns kam sehr aggressiv, hat aber dennoch alle mit ihrem Charme "über den Tisch gezogen", ganz besonders natürlich meinen Mann. Sie konnte die übelsten Dinge tun (ihren Bruder brutalst prügeln, Lügen über Lehrerinnen verbreiten, sodaß einmal der Job einer Lehrerin auf dem Spiel stand, zu mir die übelsten Schimpfworte sagen etc....), die ich allerdings alle mit meinen "Fähigkeiten auf dem Erziehungs-Sektor" ruhig und gelassen mit meinem Mann bewältigt habe (mein Mann möchte dass ich bei der Erziehung mitwirke). Allerdings habe ich ein Riesen-Problem: Meine Stieftochter wirklich anzunehmen:
Wenn sie Ferien hat und morgens an den Frühststückstisch kommt, vergeht mir der Appetit und ich möchte am Liebsten weggehen, wenn ich etwas für mich mache, sei es Nägel lackieren, Haare färben etc. und sie kommt dazu, möchte ich sie am Liebsten wegschicken und und und. Kurzum, wenn ich sie sehe, krieg ich die Krise.
Sie ist sehr nett zu mir, sagt offen, dass ich ihr Vorbild sei, möchte immer alles mit mir machen (und nicht mit dem Vater), aber ich bekomme das nicht hin, sie ganz frei, wie damals meinen leiblichen Sohn, zu umarmen.
Mittlerweile habe ich im Zuge meiner Therapie herausgefunden, dass mein Problem ist, dass das Kind ihrer Mutter absolut ähnlich ist, Sprache, Aussehen etc. und dass mein Mann seiner Tochter ALLES ganz sanft verzeiht, wohingegen der Sohn ständig Stress bekommt. Der Sohn sieht das auch so und ist daher seinem Vater gegenüber nicht mehr so offen, wie am Anfang.
Wenn mein Mann und ich Streit haben ist es grundsätzlich wegen der Stieftochter. Ich habe noch niemals zuvor derartig oft mit einem Partner gestritten, wie zur Zeit. Ich weiss wirklich nicht mehr was ich tun soll, denn je mehr mein Mann zu seiner Tochter hält (was natürlich klar ist) umsomehr entferne ich mich von meinem Mann. Mein Stiefsohn kommt mir immer näher (von sich aus) und entfernt sich immer mehr vom Vater.
Das das alles so nicht richtig sein kann weiss ich ganz sicher, aber ich weiss nicht was ich machen soll, zumal mein Mann absolut "dicht macht", wenn ich von meinen Gefühlen zu dieser Problematik reden möchte.
Erschwerend dazu kommt, dass ich selbstständig bin und mittlerweile meine Firma nicht mehr von zu Hause aus führe (ich musste ausziehen mit meiner Firma, weil wir den Platz für die Kinder brauchten) und mein Mann den ganzen Tag bei den Kindern ist. Wenn ich abends nach Hause komme, fühle ich mich wie ein Eindringling und ich meine manchmal sogar, mein Revier verteidigen zu müssen - ist das nicht krank ???
Ich schreibe diesen Beitrag nur, damit die Frauen, die Probs mit ihren STieftöchtern haben nicht denken, sie seien alleine auf der Welt, zumal gerade diese Frauen sehr oft übrhaupt nicht verstanden werden und es auch ganz wenig Literatur zu diesem Thema gibt. Es sollte wirklich Selbsthilfegruppen für Stiefmütter geben - das ist absolut ernst gemeint, denn wir sind ziemlich alleine auf diesem dünnen Eis.
In diesem Sinne alles Liebe für alle Mütter und Stiefmütter, seid umarmt für Eure Stärke und vielleicht gibt es ja noch ein paar Frauen, die sich austauschen möchten zu diesem Thema.

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19. August 2007 um 13:57
In Antwort auf marine_12942403

Mir geht es genauso
Dein Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber ich denke, dass die Problematik auch weiterhin Bestand hat. Letztes Jahr im Oktober sind die Kinder meines Mannes (Junge, 12 Jahre, Mädchen, 10 Jahre) in unser Haus gezogen, weil die Mutter sich "ganz plötzlich" nicht mehr in der Lage fühlte, die Kinder zu erziehen und infolgedessen mit den Nerven am Ende war. Sie hat nach einem Ferienbesuch der Kinder bei uns, Nachts um 12.oo Uhr angerufen und meinem Mann gesagt, er müsse die Kinder nehmen, so schnell wie möglich. Wir haben dann 6 Wochen Zeit gehabt unser Haus für 2 Kinder zusätzlich herzurichten, umzubauen und ich war dann ganz plötzlich wieder Mutter von 2 Kindern. Mein Sohn ist bereits 23 Jahre alt und ich dachte, das Thema Kinder sei erledigt.
Nun denn... ich liebe die Kinder, auch das war ein Grund, warum sie absolut zu uns ziehen wollten, aber es kam halt ein wenig plötzlich, zumal ich mich 2 Monate vorher selbstständig gemacht hatte und meine Energie ziemlich verbraucht war...
Nun bin ich etwas ausgeschweift, mein Problem sind nicht die Kinder (ich bin Soz.-Päd. und habe lange Kinderarbeit geleistet ), sondern meine Beziehung zu meiner Stieftochter. Sie war als sie zu uns kam sehr aggressiv, hat aber dennoch alle mit ihrem Charme "über den Tisch gezogen", ganz besonders natürlich meinen Mann. Sie konnte die übelsten Dinge tun (ihren Bruder brutalst prügeln, Lügen über Lehrerinnen verbreiten, sodaß einmal der Job einer Lehrerin auf dem Spiel stand, zu mir die übelsten Schimpfworte sagen etc....), die ich allerdings alle mit meinen "Fähigkeiten auf dem Erziehungs-Sektor" ruhig und gelassen mit meinem Mann bewältigt habe (mein Mann möchte dass ich bei der Erziehung mitwirke). Allerdings habe ich ein Riesen-Problem: Meine Stieftochter wirklich anzunehmen:
Wenn sie Ferien hat und morgens an den Frühststückstisch kommt, vergeht mir der Appetit und ich möchte am Liebsten weggehen, wenn ich etwas für mich mache, sei es Nägel lackieren, Haare färben etc. und sie kommt dazu, möchte ich sie am Liebsten wegschicken und und und. Kurzum, wenn ich sie sehe, krieg ich die Krise.
Sie ist sehr nett zu mir, sagt offen, dass ich ihr Vorbild sei, möchte immer alles mit mir machen (und nicht mit dem Vater), aber ich bekomme das nicht hin, sie ganz frei, wie damals meinen leiblichen Sohn, zu umarmen.
Mittlerweile habe ich im Zuge meiner Therapie herausgefunden, dass mein Problem ist, dass das Kind ihrer Mutter absolut ähnlich ist, Sprache, Aussehen etc. und dass mein Mann seiner Tochter ALLES ganz sanft verzeiht, wohingegen der Sohn ständig Stress bekommt. Der Sohn sieht das auch so und ist daher seinem Vater gegenüber nicht mehr so offen, wie am Anfang.
Wenn mein Mann und ich Streit haben ist es grundsätzlich wegen der Stieftochter. Ich habe noch niemals zuvor derartig oft mit einem Partner gestritten, wie zur Zeit. Ich weiss wirklich nicht mehr was ich tun soll, denn je mehr mein Mann zu seiner Tochter hält (was natürlich klar ist) umsomehr entferne ich mich von meinem Mann. Mein Stiefsohn kommt mir immer näher (von sich aus) und entfernt sich immer mehr vom Vater.
Das das alles so nicht richtig sein kann weiss ich ganz sicher, aber ich weiss nicht was ich machen soll, zumal mein Mann absolut "dicht macht", wenn ich von meinen Gefühlen zu dieser Problematik reden möchte.
Erschwerend dazu kommt, dass ich selbstständig bin und mittlerweile meine Firma nicht mehr von zu Hause aus führe (ich musste ausziehen mit meiner Firma, weil wir den Platz für die Kinder brauchten) und mein Mann den ganzen Tag bei den Kindern ist. Wenn ich abends nach Hause komme, fühle ich mich wie ein Eindringling und ich meine manchmal sogar, mein Revier verteidigen zu müssen - ist das nicht krank ???
Ich schreibe diesen Beitrag nur, damit die Frauen, die Probs mit ihren STieftöchtern haben nicht denken, sie seien alleine auf der Welt, zumal gerade diese Frauen sehr oft übrhaupt nicht verstanden werden und es auch ganz wenig Literatur zu diesem Thema gibt. Es sollte wirklich Selbsthilfegruppen für Stiefmütter geben - das ist absolut ernst gemeint, denn wir sind ziemlich alleine auf diesem dünnen Eis.
In diesem Sinne alles Liebe für alle Mütter und Stiefmütter, seid umarmt für Eure Stärke und vielleicht gibt es ja noch ein paar Frauen, die sich austauschen möchten zu diesem Thema.

Danke
danke, danke, danke! Es tut so gut, dass es anderen Frauen auch so geht. Manchmal denke ich, ich bin alleine damit auf der Welt. Suche ständig bei mir selbst die Schuld. Ich habe ein Scheusal an Stieftochter. Ein absolutes Miststück. 16 Jahre alt, fährt alles auf, was sie hat. Und ich weiß nicht wie man dem beikommen kann. Ist freilich Papis einzige Tochter - und Liebling. Er ist Wachs in ihren Händen - sonst der harte Manager im Geschäftsleben. Aber wenn das kleine Putzelchen - ist größer als er und wiegt rund 90 Kilo - verlogen mit den grünen Äuglein blinkt, schmilz er dahin. Ach mein Papili!!! Ich weiß nicht mehr wie ich das alles aushalten kann!! So etwas von durchtrieben und kühl kalkuklierend - ist das tatsächlich normal? Mein Fall ist nun so gelagert, dass es keine lebende Mutter im Hintergrund gibt. Die Mutter ist tot. Das macht das Ganze noch schlimmer. Mausilein hält den Platz - ich dumme Nuss bin auch noch in das Haus eingezogen - der verstorbenen Mutter. Führt sich auf, wie die Frau im Haus. Und mein lieber Gefährte: Er blickt das hinten und vorne nicht. Und wenn er mal so etwas wie eine Anwandlung von Durchschauen der Lügen und des ganzen Theaters hat - dann braucht sie nur die ihr bekannten Knöpflein zu drücken:

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20. August 2007 um 0:15
In Antwort auf mondschein64

Auf die
Gefahr hin, dass ich jetzt von allen "Neuen" verbal gevierteilt werde: Wie stellt Ihr Euch das eigentlich vor? Ihr habt eine Beziehung zu einem Mann der auch Vater ist. Gut. Ihr müsst irgendwie mit seinen Kindern klar kommen. Auch gut. Dass das nicht einfach ist, ist klar. Aber es gab, bevor ihr in sein Leben getreten seid, nunmal auch ein Leben vor Euch. Da gab es eine Frau, die er geliebt hat und da gibt es Kinder. Die Ehe ist auseinander und die Kinder sind die Leidtragenden. Plötzlich ist da eine andere Frau, die der Papi lieb hat. Und die Kinder sollen dann am WE kommen und dann auch zu der neuen Frau ganz doll lieb sein, damit die neue Frau das Kind bzw. die Kinder dann auch lieb haben kann. Wisst ihr eigentlich, was ihr da den Kindern abverlangt? Natürlich sind sie bockig und zickig und nutzen es aus, dass sie den Papa für sich haben. Und es sind seine Kinder und nicht Eure. Also ist es doch nur logisch, dass sich der Papa am Wochenende um sein Kind kümmert und nicht um die, die die Neue von einem anderen hat. Abgesehen davon, würde ich als Mutter (mein Mann hat auch eine Neue, die unsere Kinder ja so gerne kennen lernen möchte)auf die Barrikaden gehen, wenn die Neue anfängt, meine Kinder mit Geschenken u.ä. einzuwickeln. Es sind meine und seine Kinder, aber nicht ihre. Und meiner Meinung nach hat sie ihre Finger von ihnen zu lassen. Meine Kinder sind zum Glück so, dass sie sie gar nicht kennen lernen wollen (ohne mein Zutun, im Gegenteil, weil ich nicht als böse verlassene Ehefrau dastehen will, versuche ich immer mal wieder einen kleinen Vorstoß, aber sie wollen einfach nicht). Mein Tipp an Euch: Haltet Euch zurück, wenn seine Kinder da sind. Ihr solltet Euch mit dem Gedanken einfach anfreunden, dass ihr dann eben die zweite Geige spielt. Das Glück der Kinder steht im Vordergrund.

" Auf die "
Also ohne nun das ich hier jemanden beleidigen will - aber so gehts wohl auch nicht ganz. Jeder hat sein recht nach einer Scheidung wieder einen Partner oder Familie zu haben. Und wenn die Frau oder Mann meine Kinder akzeptiert und gut zu ihnen ist ist das doch super. Ich selber habe eine Tochter und bin geschieden und bin sehr froh das von meinem Ex die neue Freundin nett zu meiner Tochter ist. Finger weg- wenn ich das schon lese(. Kann es sein das da jemand ANGST hat das dass Kind diese Frau gerne haben könnte? Kinder sind immer sehr für neues und nettes offen. Sie fühlen sich immer wohl wo HARMONIE herrscht. Meine und seine Kinder - ja das werden sie auch bleiben.Die Kinder können ja ruhig diese Wochenenden mit dem Vater und der neuen Freundin verbringen. Da sieht man ja ( natürlich nur wenn es eine gute Beziehung ist zwischen Vater und neuen Freundin) das man auch so eine Familienleben gut leben kann.
Soll nicht Persönlich genommen werden aber mir scheint da hat jemand ANGST das die eingene Kinder von der neuen angetan sind. Und schenken darf man ihnen auch was - wenn es nicht zu übertrieben ist. Wenn man eine gute Beziehung zum Kind hat dann liebt es die Mutter immer mehr als die neue vom Vater.Und zieht auch mit ca.13 - 16 Jahren nicht zum Vater. Also keine Angst. Und auch die neue hat das recht ein Teil von diesem LEBEN VATER TOCHTER zu sein. Sie liebt ja diesen Vater und mag das Kind. Sie hat ja auch die Verantwortung in der Zeit für das Kind.

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4. September 2008 um 10:18
In Antwort auf kizzy_12947104

Mir geht es wie dir...
Auch ich bin seit nunmehr zwei Jahren mit meinem noch verheirateten Freund zusammen. Er bringt eine mitlerweile 4 1/2 jähtige Tochter mit in die Beziehung, die er ebenfalls an jedem zweiten Wochenende sieht und zusätzlich an jedem Mittwoch. Deine Gefühle sind mir so vertraut und auch in Anbetracht der Antworten bleibt mir zu sagen, dass man zu Beginn der Beziehung der Meinung ist die Situation mit aller Liebe zu meistern, auch wenn das blauäugig zu sein scheint ist es doch nur verständlich zunächst an ein gemeinsames Glück zu glauben. Die mit der Zeit auftretenden Schwierigkeiten sind im Vorfeld einfach nicht abzuschätzen. Zum Thema Eifersucht auf das Kind konnte ich feststellen, dass ich vielmehr auf die Reaktionen meines Freundes dem Kind gegenüber eifersüchtig bin, als auf das Kind selbst. Vielleicht ist es bei dir ähnlich?!Auch habe ich mir psychologische Hilfe gesucht, dermir nocheinmal ganz eindringlich bestätigt habe, dass ich dem Kind gegenüber keine Verantwortung überbringen muss. Ich hattne nämlich immer das Gefühl, dass ich mit der Dreierkonstellation nun alle Pflichten einer Ersatzmutter auferlegt bekomme aber im Gegenzug nicht die Rechte dieser besitze. Das hat mich übervordert.Auch die gut gemeinten Ratschläge sich in der Zeit in der das Kind da ist etwas gutes zu tun hinken. Es ist nämlich verdammt schwer allein oder mit einer Freundin in die Sauna o. ä. zu gehen, wenn man sich dadurch eher noch weiter nicht dazugehörig fühlt. Immer nur auf der Flucht zu sein scheint und der unangenehmen Situation immer nur aus dem Weg zu gehen versucht. Das kostet einfach Kraft. Sich wie ein Nomade von Freunden zu Eltern usw. zu hangeln ist ja nicht das, was man sich eigentlich ersehnt.Leider konnte acu ich noch keine Lösung für das Problem finden. Mir hat dein Beitrag allerdings gezeigt, dass ich mich nicht unmöglich oder sogar unmenschlich verhalte und dass es Menschen gibt, die sich auch mal von unserer Seite dem Problem der Patchworkfamilie nähern, denn in der überwiegenden Literatur werden die Stiefmütter als Leittragende vergessen.

Ich wünsche dir und euch alles Gute für die Zukunft

Der Horror
Also was ich hier so gelesen habe, geht es euch doch gut. Wenn ich diese Probleme hätte, wäre ich froh. Bei mir zu Hause ist der reine Horror. Von meinen Partner die Tochter (16 Jahre) macht mir das Leben in meinen eigenen Haus zur Hölle. Ich will von der Arbeit aus garnicht mehr nach Hause. Ich bin eigentlich ne starke Frau, aber zum ersten mal in meinen Leben habe ich aufgegeben. Das schlimme ist, dass er ihr alles glaubt und ich jeden Tag aufs neue die Dumme bin. Wir streiten uns jeden Tag wegen ihr. Wenn sie mal für ein Wochenende bei ihrer Mutter ist, ist es für mich wie Urlaub, da denn Ruhe und Frieden ist. Ich kann sie nicht mal mehr sehen. Wenn ich sie sehe könnte ich ...Wenn ich den Mann nicht so lieben würde, denn hätte ich sie beide schon längst vor die Tür gesetzt. Ich ertrage seine Tochter nur noch wegen ihn. Sie ist ein falsches, arrogantes, hochnäsiges, verwöhntes Gör. Sie nutzt mich immer aus, wenn sie was will bin ich gut genug und hat sie es bekommen bekomm ich 2 Tage später einen Arschtritt. Nun sagt mir mal was man da machen soll?? Ich habe alles versucht und nun habe ich eben aufgegeben, da ich nicht mehr kann. Ich sitze jeden Tag und heule.

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1. August 2009 um 18:38
In Antwort auf marine_12942403

Mir geht es genauso
Dein Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber ich denke, dass die Problematik auch weiterhin Bestand hat. Letztes Jahr im Oktober sind die Kinder meines Mannes (Junge, 12 Jahre, Mädchen, 10 Jahre) in unser Haus gezogen, weil die Mutter sich "ganz plötzlich" nicht mehr in der Lage fühlte, die Kinder zu erziehen und infolgedessen mit den Nerven am Ende war. Sie hat nach einem Ferienbesuch der Kinder bei uns, Nachts um 12.oo Uhr angerufen und meinem Mann gesagt, er müsse die Kinder nehmen, so schnell wie möglich. Wir haben dann 6 Wochen Zeit gehabt unser Haus für 2 Kinder zusätzlich herzurichten, umzubauen und ich war dann ganz plötzlich wieder Mutter von 2 Kindern. Mein Sohn ist bereits 23 Jahre alt und ich dachte, das Thema Kinder sei erledigt.
Nun denn... ich liebe die Kinder, auch das war ein Grund, warum sie absolut zu uns ziehen wollten, aber es kam halt ein wenig plötzlich, zumal ich mich 2 Monate vorher selbstständig gemacht hatte und meine Energie ziemlich verbraucht war...
Nun bin ich etwas ausgeschweift, mein Problem sind nicht die Kinder (ich bin Soz.-Päd. und habe lange Kinderarbeit geleistet ), sondern meine Beziehung zu meiner Stieftochter. Sie war als sie zu uns kam sehr aggressiv, hat aber dennoch alle mit ihrem Charme "über den Tisch gezogen", ganz besonders natürlich meinen Mann. Sie konnte die übelsten Dinge tun (ihren Bruder brutalst prügeln, Lügen über Lehrerinnen verbreiten, sodaß einmal der Job einer Lehrerin auf dem Spiel stand, zu mir die übelsten Schimpfworte sagen etc....), die ich allerdings alle mit meinen "Fähigkeiten auf dem Erziehungs-Sektor" ruhig und gelassen mit meinem Mann bewältigt habe (mein Mann möchte dass ich bei der Erziehung mitwirke). Allerdings habe ich ein Riesen-Problem: Meine Stieftochter wirklich anzunehmen:
Wenn sie Ferien hat und morgens an den Frühststückstisch kommt, vergeht mir der Appetit und ich möchte am Liebsten weggehen, wenn ich etwas für mich mache, sei es Nägel lackieren, Haare färben etc. und sie kommt dazu, möchte ich sie am Liebsten wegschicken und und und. Kurzum, wenn ich sie sehe, krieg ich die Krise.
Sie ist sehr nett zu mir, sagt offen, dass ich ihr Vorbild sei, möchte immer alles mit mir machen (und nicht mit dem Vater), aber ich bekomme das nicht hin, sie ganz frei, wie damals meinen leiblichen Sohn, zu umarmen.
Mittlerweile habe ich im Zuge meiner Therapie herausgefunden, dass mein Problem ist, dass das Kind ihrer Mutter absolut ähnlich ist, Sprache, Aussehen etc. und dass mein Mann seiner Tochter ALLES ganz sanft verzeiht, wohingegen der Sohn ständig Stress bekommt. Der Sohn sieht das auch so und ist daher seinem Vater gegenüber nicht mehr so offen, wie am Anfang.
Wenn mein Mann und ich Streit haben ist es grundsätzlich wegen der Stieftochter. Ich habe noch niemals zuvor derartig oft mit einem Partner gestritten, wie zur Zeit. Ich weiss wirklich nicht mehr was ich tun soll, denn je mehr mein Mann zu seiner Tochter hält (was natürlich klar ist) umsomehr entferne ich mich von meinem Mann. Mein Stiefsohn kommt mir immer näher (von sich aus) und entfernt sich immer mehr vom Vater.
Das das alles so nicht richtig sein kann weiss ich ganz sicher, aber ich weiss nicht was ich machen soll, zumal mein Mann absolut "dicht macht", wenn ich von meinen Gefühlen zu dieser Problematik reden möchte.
Erschwerend dazu kommt, dass ich selbstständig bin und mittlerweile meine Firma nicht mehr von zu Hause aus führe (ich musste ausziehen mit meiner Firma, weil wir den Platz für die Kinder brauchten) und mein Mann den ganzen Tag bei den Kindern ist. Wenn ich abends nach Hause komme, fühle ich mich wie ein Eindringling und ich meine manchmal sogar, mein Revier verteidigen zu müssen - ist das nicht krank ???
Ich schreibe diesen Beitrag nur, damit die Frauen, die Probs mit ihren STieftöchtern haben nicht denken, sie seien alleine auf der Welt, zumal gerade diese Frauen sehr oft übrhaupt nicht verstanden werden und es auch ganz wenig Literatur zu diesem Thema gibt. Es sollte wirklich Selbsthilfegruppen für Stiefmütter geben - das ist absolut ernst gemeint, denn wir sind ziemlich alleine auf diesem dünnen Eis.
In diesem Sinne alles Liebe für alle Mütter und Stiefmütter, seid umarmt für Eure Stärke und vielleicht gibt es ja noch ein paar Frauen, die sich austauschen möchten zu diesem Thema.

Mit geht es so schlecht mit meiner Stieftochter
Ich versuche schon seit 9 Jahren meine Stieftochter zu mögen, aber es geht nicht. Wir sind eine Patchworkfamilie. Mein Sohn ist 15 und mein Mann hat eine 11 jährige Tochter. Eigentlich sollte sie bei ihrer Mutter leben. Die hat das Kind aber so vernachlässigt, dass er das Sorgerecht bekommen hat. Damals vor 7 Jahren war ich damit einverstanden dass das Mädchen zu uns zieht. Mein Mann, mein Sohn und ich sind ruhig, lesen gerne, mögen es zuhause ordentlich und sauber. Meine Stieftochter ist laut, distanzlos, verbreitet ständig Hektik und redet ununterbrochen,läßt alles herumliegen und lügt hin und wieder. Mein Mann glaubt ihr immer, selbst wenn sie sich in Widersprüche verwickelt. Sie schleimt sich ein und er bemerkt es nicht einmal.Sie ist eine kleine Ausgabe ihrer Mutter. Leider sieht sie ihre Mutter höchstens 1 mal im Jahr weil die nichts auf die Reihe bekommt. Mein Mann liebt seine Tochter und hat sehr dafür gekämpft, das Sorgerecht zu bekommen. Dafür liebe ich ihn. Aber ich bin soooo genervt von meiner Stieftochter, dass ich zuhause immer alle Türen hinter mir zu mache, weil sie sonst da steht und mich zu labert. Ich freue mich schon gar nicht mehr auf das Wochenende, weil ich sie dann den ganzen Tag um mich habe.Manchmal arbeite ich extra lange oder gehe noch in die Stadt, um ihr auszuweichen.So richtig wohl fühle ich mich nur zuhause wenn sie nicht da ist. Irgendwie habe ich auch ein schlechtes Gewissen, dass ich sie nicht mag. Sie tut so, als wenn sie mich mag aber tatsächlich wischt sie mir gerne eins aus, am liebsten damit, ihren Vater mit irgendetwas auf ihre Seite zu ziehen. Mein Mann hat auch schon gesagt, dass er nicht so sehr gerne mit ihr zusammen wohnt, dass es aber nun mal nicht anders geht. Wenn wir nicht verheiratet wären und uns kein Haus gekauft hätten, wäre ich wohl schon mit meinem Sohn gegangen. Ich kann mit niemandem über diese Problematik sprechen, da alle denken, dass wir eine glückliche Patchworkfamilie sind. Geht es jemandem so wie mir und was soll ich tun?

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14. August 2009 um 12:41
In Antwort auf mariah_12276295

Mit geht es so schlecht mit meiner Stieftochter
Ich versuche schon seit 9 Jahren meine Stieftochter zu mögen, aber es geht nicht. Wir sind eine Patchworkfamilie. Mein Sohn ist 15 und mein Mann hat eine 11 jährige Tochter. Eigentlich sollte sie bei ihrer Mutter leben. Die hat das Kind aber so vernachlässigt, dass er das Sorgerecht bekommen hat. Damals vor 7 Jahren war ich damit einverstanden dass das Mädchen zu uns zieht. Mein Mann, mein Sohn und ich sind ruhig, lesen gerne, mögen es zuhause ordentlich und sauber. Meine Stieftochter ist laut, distanzlos, verbreitet ständig Hektik und redet ununterbrochen,läßt alles herumliegen und lügt hin und wieder. Mein Mann glaubt ihr immer, selbst wenn sie sich in Widersprüche verwickelt. Sie schleimt sich ein und er bemerkt es nicht einmal.Sie ist eine kleine Ausgabe ihrer Mutter. Leider sieht sie ihre Mutter höchstens 1 mal im Jahr weil die nichts auf die Reihe bekommt. Mein Mann liebt seine Tochter und hat sehr dafür gekämpft, das Sorgerecht zu bekommen. Dafür liebe ich ihn. Aber ich bin soooo genervt von meiner Stieftochter, dass ich zuhause immer alle Türen hinter mir zu mache, weil sie sonst da steht und mich zu labert. Ich freue mich schon gar nicht mehr auf das Wochenende, weil ich sie dann den ganzen Tag um mich habe.Manchmal arbeite ich extra lange oder gehe noch in die Stadt, um ihr auszuweichen.So richtig wohl fühle ich mich nur zuhause wenn sie nicht da ist. Irgendwie habe ich auch ein schlechtes Gewissen, dass ich sie nicht mag. Sie tut so, als wenn sie mich mag aber tatsächlich wischt sie mir gerne eins aus, am liebsten damit, ihren Vater mit irgendetwas auf ihre Seite zu ziehen. Mein Mann hat auch schon gesagt, dass er nicht so sehr gerne mit ihr zusammen wohnt, dass es aber nun mal nicht anders geht. Wenn wir nicht verheiratet wären und uns kein Haus gekauft hätten, wäre ich wohl schon mit meinem Sohn gegangen. Ich kann mit niemandem über diese Problematik sprechen, da alle denken, dass wir eine glückliche Patchworkfamilie sind. Geht es jemandem so wie mir und was soll ich tun?

Sollen wir einen Club gründen
Liebe Stinga, da erkenne ich mich wieder. Meinen Mann kenne ich nun 1.5 Jahre und wir haben sehr schnell geheiratet. Dass ich seine beiden Kinder mag und die mich, war für mich das Wichtigste... da gab es zwar kleinere Reibereien aber ich dachte, dass ist irgendwie machbar. Schon am Tag der Hochzeit hat mir meine 14jährige Stieftochter aber bereits gezeigt, dass es ihr nicht wirklich passt, dass ich nun offiziell dazugehöre. Unbedingt wollte sie den ganzen Tag im Mittelpunkt stehen, sogar mein Hochzeitskleid anziehen. Das hab ich alles geschluckt. Ich dachte/denke, dass ist für sie ja nicht einfach. Nun merke ich aber immer mehr, wie sehr wir in Konkurrenz stehen. In der kleinen Wochenendfamilie mit meinem Mann und ihrem Bruder hatte sie eine ganz wichtige Funktion, die ich ihr nun wohl abspreche. Sie war engste Vertraute ihres Vaters, sein Goldkind. Oft genug musste ich meine Eifersucht schlucken... ja, erstmal erkennen, dass es Eifersucht ist. Da fährt man in den ersten gemeinsamen Urlaub mit dem Mann, den man liebt und auf den Urlaubsfotos ist nur die Tochter zu sehen. Sie springt im Bikini umher und man Mann sagt, was für eine tolle Figur sie hat, wie toll sie ist.... ich steh daneben, und weiß nicht was ich sagen soll. Komme mir betrogen vor. Hinzu kommt, dass sie gerade kleine Machtspielchen spielt. Sie sagt zu ihrem Vater, dass sie mich toll findet, der ist dann hocherfreut, verwöhnt sie... ich habe aber eher das Gefühl, dass sie permanent versucht, mir eine zu wischen. Mein Mann sagt, ich muss das beste tun, sie zu lieben. Aber ich kann es nicht erzwingen. Ich bin froh, wenn ich ihr aus dem Weg gehen kann, auch wenn ich nicht weiß, wie es auf Dauer weitergehen soll. Hätte ich das alles vorher gewusst, hätte ich auch nicht geheiratet. Ich wünsche uns Stiefmüttern viel Kraft und das Gespühr dafür, wann es besser ist, eigene Bedürfnisse zurückzustecken bzw. diese durchzusetzen.

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11. September 2009 um 22:35
In Antwort auf joanna_12752987

Sollen wir einen Club gründen
Liebe Stinga, da erkenne ich mich wieder. Meinen Mann kenne ich nun 1.5 Jahre und wir haben sehr schnell geheiratet. Dass ich seine beiden Kinder mag und die mich, war für mich das Wichtigste... da gab es zwar kleinere Reibereien aber ich dachte, dass ist irgendwie machbar. Schon am Tag der Hochzeit hat mir meine 14jährige Stieftochter aber bereits gezeigt, dass es ihr nicht wirklich passt, dass ich nun offiziell dazugehöre. Unbedingt wollte sie den ganzen Tag im Mittelpunkt stehen, sogar mein Hochzeitskleid anziehen. Das hab ich alles geschluckt. Ich dachte/denke, dass ist für sie ja nicht einfach. Nun merke ich aber immer mehr, wie sehr wir in Konkurrenz stehen. In der kleinen Wochenendfamilie mit meinem Mann und ihrem Bruder hatte sie eine ganz wichtige Funktion, die ich ihr nun wohl abspreche. Sie war engste Vertraute ihres Vaters, sein Goldkind. Oft genug musste ich meine Eifersucht schlucken... ja, erstmal erkennen, dass es Eifersucht ist. Da fährt man in den ersten gemeinsamen Urlaub mit dem Mann, den man liebt und auf den Urlaubsfotos ist nur die Tochter zu sehen. Sie springt im Bikini umher und man Mann sagt, was für eine tolle Figur sie hat, wie toll sie ist.... ich steh daneben, und weiß nicht was ich sagen soll. Komme mir betrogen vor. Hinzu kommt, dass sie gerade kleine Machtspielchen spielt. Sie sagt zu ihrem Vater, dass sie mich toll findet, der ist dann hocherfreut, verwöhnt sie... ich habe aber eher das Gefühl, dass sie permanent versucht, mir eine zu wischen. Mein Mann sagt, ich muss das beste tun, sie zu lieben. Aber ich kann es nicht erzwingen. Ich bin froh, wenn ich ihr aus dem Weg gehen kann, auch wenn ich nicht weiß, wie es auf Dauer weitergehen soll. Hätte ich das alles vorher gewusst, hätte ich auch nicht geheiratet. Ich wünsche uns Stiefmüttern viel Kraft und das Gespühr dafür, wann es besser ist, eigene Bedürfnisse zurückzustecken bzw. diese durchzusetzen.

Bin ich froh, dass es noch wem so geht
bin so froh zu hören, dass ich nicht alleine da stehe. ich bin mutter von 2 töchtern, eine aus meiner vorherigen beziehung (5) und eine von meinem jetzigen freund (1/2 Jahr) .. er hat auch eine Tochter von seiner Ex-Frau ... diese ist 10.

Wir sind nun 3,5 Jahre zusammen. Und irgendwie wird es immer schlimmer mit seiner Tocher anstatt besser. Seit etwa einem Jahr wohnt sie mit ihrer Mutter ca. 80 km von uns entfernt. Mein Freund fährt sie trotzdem jedes Wochenende holen. Freitags von der Schule abholen und Sonntags wieder hin zur Mutter oder manchmal auch Montags wieder zur Schule hin. Das hat zur Folge, dass er den Freitag eigentlich gar nicht arbeitet (ist selbstständig), am Wochenende häufig vor dem Computer sitzt und spielt, sich also nicht wirklich um seine Tochter kümmert. Und wenn er sie dann Montags zur Schule bringt arbeitet er auch kaum, weil er zu müde ist. Finanziell können wir uns das gar nicht leisten. Weder die Fahrt, noch dass er darum seine Arbeit vernachlässigt. Bisher habe ich unseren Lebensunterhalt verdient, aber nun in der Elternzeit reicht das Geld hinten und vorne nicht. Wenn ich ihn dann darauf anspreche, ob nicht mal ihre Mutter sie vielleicht bringen oder abholen könnte, damit er Geld verdienen kann, dann ist er gleich sauer. Hinzu kommt, dass seine Tochter ungepflegt ist (sie duscht bei der Mutter gar nicht!!!). Jetzt hatte sie auch noch Flöhe und kurz danach Läuse. - Wenn ich ihm sage, dass er sich besser um seine Tochter kümmern soll ... heißt es gleich "du willst nur streiten!" ... nein ich will meine kinder beschützen ... ich will kein ungeziefer in der wohnung und auch kein dreckig-speckiges kind im haus. mittlerweile hat sich das ganze hoch geschaukelt, reden können wir eigentlich gar nicht mehr. ich finde seine tochter inzwischen abstoßend, ich ekel mich regelrecht, habe angst, dass sie meine haarbürste oder die meiner kinder benutzt etc. sie lässt alles stehen und liegen, kleidung, teller, gläser ... es regt mich einfach zunehmend alles auf. mir graut es schon vor dem wochenende, wenn sie wieder da ist. mein mann hockt dann mit ihr zusammen und sie machen witze über mich ... er findet das alles o.k., ich finde ein 10-jähriges kind hat sich einem erwachsenen (egal wer es ist) respektvoll zu verhalten und nicht zu lästern ... meine große versuche ich am wochenende meist bei oma oder ihrem vater unterzubringen, damit sie nicht viel zeit mit seiner tochter verbringt, da mir auch ihre art und ihr verhalten missfällt. das wochenende wird für mich zunehmend zum alptraum. mein mann trinkt sich wein abends, guckt mit seiner tochter bis in die puppen fern (finde auch am wochenende gehört ein 10-jähriges kind vor mitternacht ins bett). ... mich stört einfach mittlerweile so viel, dass ich mir nicht mehr zu helfen weiß. ich möchte am liebsten freitags meine beiden mädels ins auto packen und weg fahren. raus. ich mag gar nicht mehr zu hause sein. habe das gefühl ich habe kein leben mehr, wenn wir mal zeit für einander hätten, am wochenende ... ist immer seine tochter da und auch die ganzen ferien und immer wenn ein feiertag ist. ich kann nicht mehr. ob da von der liebe zu meinem freund noch was übrig bleibt? ich weiß es nicht. - ich weiß, dass ich meine mädels mehr liebe und mir es mehr am herzen liegt ihnen ein schönes leben zu ermöglichen, als jeden donnerstag schon wieder horror vor dem wochenende zu haben ....

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19. September 2009 um 23:37
In Antwort auf xavia_12824294

Bin ich froh, dass es noch wem so geht
bin so froh zu hören, dass ich nicht alleine da stehe. ich bin mutter von 2 töchtern, eine aus meiner vorherigen beziehung (5) und eine von meinem jetzigen freund (1/2 Jahr) .. er hat auch eine Tochter von seiner Ex-Frau ... diese ist 10.

Wir sind nun 3,5 Jahre zusammen. Und irgendwie wird es immer schlimmer mit seiner Tocher anstatt besser. Seit etwa einem Jahr wohnt sie mit ihrer Mutter ca. 80 km von uns entfernt. Mein Freund fährt sie trotzdem jedes Wochenende holen. Freitags von der Schule abholen und Sonntags wieder hin zur Mutter oder manchmal auch Montags wieder zur Schule hin. Das hat zur Folge, dass er den Freitag eigentlich gar nicht arbeitet (ist selbstständig), am Wochenende häufig vor dem Computer sitzt und spielt, sich also nicht wirklich um seine Tochter kümmert. Und wenn er sie dann Montags zur Schule bringt arbeitet er auch kaum, weil er zu müde ist. Finanziell können wir uns das gar nicht leisten. Weder die Fahrt, noch dass er darum seine Arbeit vernachlässigt. Bisher habe ich unseren Lebensunterhalt verdient, aber nun in der Elternzeit reicht das Geld hinten und vorne nicht. Wenn ich ihn dann darauf anspreche, ob nicht mal ihre Mutter sie vielleicht bringen oder abholen könnte, damit er Geld verdienen kann, dann ist er gleich sauer. Hinzu kommt, dass seine Tochter ungepflegt ist (sie duscht bei der Mutter gar nicht!!!). Jetzt hatte sie auch noch Flöhe und kurz danach Läuse. - Wenn ich ihm sage, dass er sich besser um seine Tochter kümmern soll ... heißt es gleich "du willst nur streiten!" ... nein ich will meine kinder beschützen ... ich will kein ungeziefer in der wohnung und auch kein dreckig-speckiges kind im haus. mittlerweile hat sich das ganze hoch geschaukelt, reden können wir eigentlich gar nicht mehr. ich finde seine tochter inzwischen abstoßend, ich ekel mich regelrecht, habe angst, dass sie meine haarbürste oder die meiner kinder benutzt etc. sie lässt alles stehen und liegen, kleidung, teller, gläser ... es regt mich einfach zunehmend alles auf. mir graut es schon vor dem wochenende, wenn sie wieder da ist. mein mann hockt dann mit ihr zusammen und sie machen witze über mich ... er findet das alles o.k., ich finde ein 10-jähriges kind hat sich einem erwachsenen (egal wer es ist) respektvoll zu verhalten und nicht zu lästern ... meine große versuche ich am wochenende meist bei oma oder ihrem vater unterzubringen, damit sie nicht viel zeit mit seiner tochter verbringt, da mir auch ihre art und ihr verhalten missfällt. das wochenende wird für mich zunehmend zum alptraum. mein mann trinkt sich wein abends, guckt mit seiner tochter bis in die puppen fern (finde auch am wochenende gehört ein 10-jähriges kind vor mitternacht ins bett). ... mich stört einfach mittlerweile so viel, dass ich mir nicht mehr zu helfen weiß. ich möchte am liebsten freitags meine beiden mädels ins auto packen und weg fahren. raus. ich mag gar nicht mehr zu hause sein. habe das gefühl ich habe kein leben mehr, wenn wir mal zeit für einander hätten, am wochenende ... ist immer seine tochter da und auch die ganzen ferien und immer wenn ein feiertag ist. ich kann nicht mehr. ob da von der liebe zu meinem freund noch was übrig bleibt? ich weiß es nicht. - ich weiß, dass ich meine mädels mehr liebe und mir es mehr am herzen liegt ihnen ein schönes leben zu ermöglichen, als jeden donnerstag schon wieder horror vor dem wochenende zu haben ....

Seine 5 jährige Tochter zerstört unsere Beziehung!
Ich bin so erleichtert, dass sich auch andere Frauen zu diesem Thema geäußert haben!
Ich wurde Anfang 2007 absolut ungewollt schwanger! Erlebte die Schwangerschaft und Geburt meiner Tochter ohne Partner. Meine Tochter ist mir das Wertvollste, Wichtigste und Liebste auf der Welt!!!!!!!!!!!!
Nachdem die ersten Monate mit meiner Tochter sehr schwierig verliefen, lernte ich meinen jetztigen Freund kennen.
Ich war das erste Mal in meinem Leben sofort verliebt!!
Er war und ist der wundervollste Mann den ich je kennen lernen durfte! Noch nie erschien mir etwas so perfekt zu harmonieren wie wir beide. Hätte ich meine Tochter noch nicht, wäre er die größte Liebe meines Lebens!
Er, auch ungeplant eine Tochter, inzwischen wird sie 5 Jahre alt. Geschieden bzw. getrennt seit die Tochter ca. fast 2 Jahre alt ist... seit dem ist sie jedes zweite Wochenende bei ihm/uns.
Am Anfang lief alles so gut, dass ich direkt mit meiner damals 9Monatigen Tochter einzog. Für sie ist natürlich mein Freund ihr Vater. Sie hat so viel von ihm gelernt, er war Nachts da...er hat sie getröstet, gefüttert, gewindelt, mit erzogen, sie hat bestimmte Mimiken von ihm übernommen... uns als glückliche Eltern erlebt...
Umso älter unsere Tochter wurde, um so mehr Probleme gab es mit seiner Tochter.
Seine Tochter fing an "ihren" Vater immer mehr für sich gewinnen zu wollen. Sie versuchte "unsere" Tochter regelrecht weg zu drängen! "Aber das ist mein Papa!" Und nicht der Papa "unserer" Tochter! (hat ihre Mama gesgat). "Früher als wir noch mit Mama zusammen gewohnt haben war es voll lustig..." (als ob sie sich daran noch erinnern könnte!) "Stimmts Du bist mit Mama verheiratet?"
Leider müssen sie sich auch noch ein Zimmer teilen!
Mein Freund zog ca. 3 Monate bevor wir zusammen kamen in unsere jetztige Wohnung ein. Davor hatte sie auch nur bei ihrer Mutter ein eigenenes Zimmer.
Mich macht es wahnsinnig, wenn dieses Mädchen jedes zweite Wochenende zu uns kommt und sich so aufführt als wäre sie hier zu Hause! Sie schickt meine Tochter aus dem "gemeinsamen" Zimmer, in dem sie seit ihrem 9ten Lebensmonat aufwächst!!!!!!!!!!!! "Nein, dass darfst Du nicht haben... die soll raus gehen... die nervt mich... die stört... die nimmt meine Sachen... "Papi hier, Papi da..." Und Papi springt natürlich!
Seit ich bei meinem Freund wohne, hat meine Tochter sowieso ein kleines, dunkles und ungemüdliches Zimmer welches sie sich auch noch jedes 2te Wochenede teilen muss!
Nicht das die Situation sowieso schon schwer genug ist!
Sie ist sowas von verzogen!
Sie bekommt alles! Erfährt nie ein Nein, geschweigedenn das man mit ihr mal schimpft wenn nötig. Sie schmatzt beim Essen mit offenen Mund, nörgelt und handelt beim Essen herum. Steht auf wenn andere noch Essen und räumt nicht mal ihren Teller auf!
Ihren Teil vom Zimmer auch nicht! Fragt alle 30-60min nach was süßem...
uSie ist jetzt 5 Jahre alt und ruft immer noch ihren "Papi, hab Kacka gemacht"! Wie eckelhaft!!!!!!!!!!!!!! Sie will das er ihr den Arsch abwischt, nicht das sie es nicht könnte! Als ich sie in den Ferien hatte, habe ich ihr ganz klar gesagt, dass ich das nicht mache. Und es hat funktioniert, sie kann es! Überhaupt hat alles super funktioniert, es war sogar schön!!
Inzwischen fängt sie an zu lügen!
Habe sie schon ein paar mal heimlich beobachtet, wie sie meine (fast 2 jährige) Tochter kneift, schubbst oder mit der Hand droht!! Meinem Freund habe ich das nicht erzählt. Er hält seine Tochter für ein liebes Mädchen!!!!!!!! So Wirkt sie auch! Wenn sie mich sieht, schaltet dieses verlogene Kind tatsächlich sofort um und sagt zu meiner Tochter zB. " Gibst Du mir bitte das... ?" Sie sagt BITTE, sobald sie merkt, das sie beobachtet wird!!!!!!!!!!!!!!!
Wäre das mein Kind, ich würde sie wahrscheinlich für diese Hinterlistigkeit bewundern. Aber sie schadet damit MEINEM KIND!!!!!!!!!!!! Wenn sich meine Tochter mal währt und das macht sie leider grundsätzlich zu selten, fängt sie neuerdings an zu weinen und mein Freund tröstet seine Tochter und schimpft mit "unserer"!!!!!!!!! (Sie hat seine "gehauen") Ohne das er gesehen hat was eigentlich vorgefallen ist! Es reicht ihm, wenn seine 5jährige behauptet, unsere 2 jährige hätte natürlich grundlos gehauen! Meine Tochter! Die noch nicht mal weg geht, wenn man sie ins Gesicht krazt oder kneift! Sie bleibt leider stehen und weint erst wenn es wirklich blutet!
Ich hasse nicht unbedingt sie, sondern die Art wie er mit ihr umgeht!!!!!!! und das er so blind vor lauter Vaterliebe ist. Sie verarscht ihn, bzw. uns nach Strich und Faden und er merkt es nicht! Er lässt auch nicht mit sich reden! Ich kann sie ja sowieso nicht leiden.... !
Heute war wieder so ein Vorfall! Ich habe sie bei einer ihrer Lügen ertappt... auch darauf angesprochen.
Jetzt tut sie sogar so als hätte sie Angst vor mir! Heult rum sie will zu ihrer Mutter, damit kriegt sie ihn immer!
Er kann sich einfach nicht vorstellen, das ein 5 jähriges Kind tatsächlich so bewusst lügen kann!
Wie soll ich dieses Kind jetzt noch mögen?
Seit HEUTE kotzt sie mich richtig an! Ich bin froh wenn dieses ... wieder weg ist! Ich weis das ich ihr erst wieder verzeihen könnte, wenn sie sich bei mir vor ihrem Vater für ihre Lüge/n entschuldigt und ich merke, das dieser mir bzw. seiner Tochter tatsächlich glaubt!
Wenn ich nur daran denke, das ein 5 jähriges Kind!!! tatsächlich eine ansonsten so glückliche Beziehung zerstören kann!
Ich finde es selber sehr wichtig, dass sich Kinder mit ihren Problemen und Ängsten an ihre Elten wenden können, aber jetzt wo ich selber erfahre wie Kinder dieses Vertrauen so unglaublich ausnutzen können denke ich leider ganz anders darüber. Selbst meiner Tochter glaube ich nicht jedes Geschrei.
Ich habe solche Angst die Liebe meines Lebens zu verlieren, nur weil seine egoistische Tochter mit allen Mitteln um die alleinige Aufmerksamkeit ihrers Vaters kämpft!
Ich will nicht kämpfen, schon gar nicht mit einem so kleinem Kind!
Aber er möchte auch keine Beratungsstelle aufsuchen.(zu teuer) Ich Weis, dass er Schuldgefühle seiner Tochter gegenüber hat... Was kann ich tun??????
Die Nacht zuvor hatte sie wieder mal schlecht geträumt... kein wunder. Sie darf T'V schauen, auch Abends... schon mit 3 Jahren war sie das gewohnt!
Sie kommt dann in unser Bett! Unser "intimer" Bereich, wo WIR kuscheln und Sex haben, wo nicht mal MEINE kleine Tochter rein darf... Aber die drängt sich dazwischen"!!!!!!!!!!!!!
klar ihre Mutter ist meistens single und holt sich ihre Tochter als "Kuschelersatz" ins Bett... Sie ist es also gewohnt.
Aber seine Tochtet hatte mir ausgerechntet am Abend davor auch noch gesagt "Als Du noch nicht bei UNS gewohnt hast, habe ICH immer bei Papa geschlafen!"
Wenn seine Tochter da ist, muss ich mir immer wie eine Fremde oder die "Neue" vorkommen!
Ich glaube sie hat es jetzt geschafft unsere Beziehung zu zerstören!
Ich wünsche diesem Kind von ganzem Herzen die gleiche schmerzvolle Erfahrung zu machen!
Leider kann ich nicht anders.

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2. Januar 2010 um 10:12
In Antwort auf mariah_12276295

Mit geht es so schlecht mit meiner Stieftochter
Ich versuche schon seit 9 Jahren meine Stieftochter zu mögen, aber es geht nicht. Wir sind eine Patchworkfamilie. Mein Sohn ist 15 und mein Mann hat eine 11 jährige Tochter. Eigentlich sollte sie bei ihrer Mutter leben. Die hat das Kind aber so vernachlässigt, dass er das Sorgerecht bekommen hat. Damals vor 7 Jahren war ich damit einverstanden dass das Mädchen zu uns zieht. Mein Mann, mein Sohn und ich sind ruhig, lesen gerne, mögen es zuhause ordentlich und sauber. Meine Stieftochter ist laut, distanzlos, verbreitet ständig Hektik und redet ununterbrochen,läßt alles herumliegen und lügt hin und wieder. Mein Mann glaubt ihr immer, selbst wenn sie sich in Widersprüche verwickelt. Sie schleimt sich ein und er bemerkt es nicht einmal.Sie ist eine kleine Ausgabe ihrer Mutter. Leider sieht sie ihre Mutter höchstens 1 mal im Jahr weil die nichts auf die Reihe bekommt. Mein Mann liebt seine Tochter und hat sehr dafür gekämpft, das Sorgerecht zu bekommen. Dafür liebe ich ihn. Aber ich bin soooo genervt von meiner Stieftochter, dass ich zuhause immer alle Türen hinter mir zu mache, weil sie sonst da steht und mich zu labert. Ich freue mich schon gar nicht mehr auf das Wochenende, weil ich sie dann den ganzen Tag um mich habe.Manchmal arbeite ich extra lange oder gehe noch in die Stadt, um ihr auszuweichen.So richtig wohl fühle ich mich nur zuhause wenn sie nicht da ist. Irgendwie habe ich auch ein schlechtes Gewissen, dass ich sie nicht mag. Sie tut so, als wenn sie mich mag aber tatsächlich wischt sie mir gerne eins aus, am liebsten damit, ihren Vater mit irgendetwas auf ihre Seite zu ziehen. Mein Mann hat auch schon gesagt, dass er nicht so sehr gerne mit ihr zusammen wohnt, dass es aber nun mal nicht anders geht. Wenn wir nicht verheiratet wären und uns kein Haus gekauft hätten, wäre ich wohl schon mit meinem Sohn gegangen. Ich kann mit niemandem über diese Problematik sprechen, da alle denken, dass wir eine glückliche Patchworkfamilie sind. Geht es jemandem so wie mir und was soll ich tun?

Neu hier!
Hallo,ich bin neu hier und habe deinen Artikel gelesen.Ich habe deshalb großen Resprkt vor dir.
Ich habe da auch ein sehr großes Problem denn ich habe erst vor zwei Monaten einen Mann mit einem 10 jährigen Kind kennengelernt doch ich habe in jeglicher Hinsicht keine Ahnung wie mann mit Kinder umgeht.Sie ist zwar nur jedes zweite WE bei ihm doch er will jetzt schon das ich sie kennenlerne. Doch mir ist das etwas zu früh denn irgendwie habe ich Angst davor zu versagen!!! Wie soll ich mich bloß verhalten denn sie ist ein richtiges Papa Mädchen und total fixiert auf ihn .

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5. März 2010 um 11:46

Du sprichst mir aus der seele
hallo evaluna,
das wichtigste zuerst: ICH VERSTEHE DICH TOTAL!!
ich bin jetzt seit 8 jahren mit meinem mann zusammen und seit fünf jahren sind wir verheiratet. er war schon mal verheiratet und hat aus dieser ehe zwei kinder, einen sohn, heute 12 und eine tochter, heute 10. wir sind kinderlos geblieben. die zwei kamen von anfang an alle zwei wochen zu uns und in den ferien für eine woche. zunächst kam ich mit der tochter noch gut zurecht, sie war auch noch sehr klein. wir haben immer superviel mit den beiden unternommen. man kennt das ja, die männer lassen ja gerne mal den superpapi raushängen. das war nicht immer einfach, weil mich die aktivitäten oft genervt haben. gehe auch die ganze woche vollzeit arbeiten, und dann die wochenenden immer dieses ganze tamtam! wir haben uns auch öfters gestritten, weil die bei uns immer alles durften. ja, und nach und nach wurde das verhältnis zu dem mädchen immer schlechter. sie ist total verwöhnt, eine richtige ziege! den sohn mag ich sehr gerne, wir hatten ihn auch schon mit in den urlaub genommen. hab ihn echt gern. jedenfalls - ohne hier zu sehr ins detail zu gehen - passte der kleinen prinzessin was nicht und so ist sie jetzt über ein jahr nicht mehr zu besuch gekommen. (was mich natürlich gefreut hat!!) und jetzt hat sie ein handy bekommen und textet papa plötzlich zu. dass sie ihn bald wieder besuchen kommen möchte etc. ich gebe zu, ich könnte kotzen! wenn ich nur daran denke, was dann erst für ein affe veranstaltet wird, damit madame sich bloß wohlfühlt und nie wieder nicht mehr kommt!! es ist echt erschreckend. normalerweise sollte ich mich für meinen mann freuen, er hat unter der trennung ja gelitten. aber ich kann nicht anders, mit jedem mal, wenn er über die sms berichtet, wird meine laune schlechter!!

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5. März 2010 um 13:00

Problem
...du kannst selbst keine Kinder bekommen - und lehnst deshalb "fremde" Kinder ab ??? ..selbst die von deinem Lebensgefährten ??
Eigenartig...findest du nicht ?
Bei dem Verhältnis zu Kindern - besonders in diesem Alter - sollten subjektive Gefühle (Eifersucht?!) nicht zu sehr im Vordergrund stehen (das Kind hat mit der Trennung von Vater und Mutter genug "zu verarbeiten")!!
Das ist dann eher VERNUNFT gefragt.

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7. März 2010 um 21:15

Dieses Problem kenne ich
Das schlimme dabei ist niemand aus der Familie des Kindes kann diese Situation verstehen, weil sie alles nur aus ihrer Sicht sehen, und sie kennen dieses Kind von klein an, und daher hat dieses Kind auch immer Recht und man soll sich als Stiefmutter immer dem Willen des Kindes beugen.
Wobei sich das bei uns eine ganz besondere Lage ist, ich habe zu meinem Partner nicht nur ein leibliches ganz unproblematisches Kind bekommen, nein ich war gierig, ich habe auch noch ein Adoptivkind bekommen, was die leibliche Tochter seiner Ex ist und jetzt 12 Jahre alt ist, als auch noch eine Schwiegermutter mit welcher wir im gleichen Haus wohnen. Die Große lügt das sich die Balken biegen und Schwiegermutter läßt es entweder durchgehen oder will es nicht merken. Sie vermiest uns mit Regelmäßigkeit das Wochenende, weil wenn sie bei uns ihren Willen nicht bekommt, sie mich immer als Schuldigen hinstellt und SM mich das anschnauzt ohne mir die Möglichkeit zu geben es auch meiner Sicht dazustellen.Ich weiß nicht wie lange meine Liebe zu meiner Partner noch stark genug ist um dieses auszuhalten,Das Kind denkt ich bin sein Diener, sie ist nicht mal bereit ihren Frühstücksteller weg zu stellen.Ich gehen jede Woche 46 Stunden arbeiten und braucht samt Weg zur und von der Arbeit nochmal 9 Stunden und brauche daher eigentlich das Wochenende um neue Energie für die nächste Woche zu tanken, aber mittlerweile bin ich so ausgelaugt von der Situation so geschafft, dass ich Angst habe, meinen Partner aufzugeben, weil ich das nicht aushalte bis dieses Kind volljährig ist.



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3. April 2010 um 13:08

Ich bin auch Stiefmutter
die Tochter 12 meines Mannes lebt bei uns. Ihre leibliche Mutter ist an ihr nicht interessiert, obwohl sie damals unbedingt ein Kind haben wollte. Die Tochter kam mit 8 Jahren zu uns, da sie von ihrer Mutter total vernachlässigt war; die Nachbarn hatten schon das Jugendamt informiert.
dieses Kind ist super anstrengend, lügt öfter und geht allen auf die Nerven. Ich habe eigentlich keine Lust, mit ihr zusammenzuleben aber es geht nicht anders. Ich will aber nicht die Ersatzmutter sein. Mein Mann soll sich um das meiste was sie betrifft kümmern. Ist das okay ?

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3. April 2010 um 13:24
In Antwort auf monifa_12118613

Das trifft die Situation
ich finde zwar nicht dass er zuviel Zeit verbringt, aber er verbringt Zeit mit ihr die mir abgeht. Und dieser Satz: wärst du lieber komplett neu mit ihm in ein neues Leben durchgestartet? Der trifft es ganz genau. Er hat so wichtige Dinge wie Geburt, Heirat mit dieser Frau erlebt. Vor allem trägt sie seinen Namen. Ich wollte zwar nie heiraten, aber je älter ich werde desto mehr liebäugle ich damit. Es hat mit dem Finanziellen nichts zu tun, aber er will einfach nicht mehr, was ich ihm nicht verdenken kann. Deshalb lasse ich wohl meine ganze Wut an dem unschuldigen Mädchen aus. Die sich noch nicht so wehren kann. Es wird sich noch fürchterlich rächen. Ich weiß es auch. Wenn wieder einmal ein Wochenende bevorsteht, mache ich Pläne und stelle mir vor wie nett das jetzt mit seiner Tochter wäre und freue mich auf Unternehmungen mit dem Kind. Das Kind ist auch begeistert und es könnte alles so schön sein wenn ich nicht zu einer Hexe mutieren würde sobald ich nur ihr liebliches Stimmchen vernehme.
Das ist doch Krank, oder?
Vielleicht kennt jemand diese Gefühle?
Ich kann sie nicht mehr einordnen.


hmm...meine große Schwester hat einen anderen Vater wie ich und meine Schwester..mein Vater hat irgendwie keine Probleme mit ihr umzugehen..gut sie ist groß und erwachsen aber frühers war es das nich so.
Ich denk kaum das es an dem Mädchen liegt oder? Ist es viel mehr die Angst, dass der Vater des Mädchens dich einmal allein lassen könnte..weil du angst hast das er geht weil du keine kinder bekommen kannst..? Bestimmt kennst du auch dieses Sprichwort blut ist dicker wie wasser oder? aber niemand hat bisher festgelegt bzw. bestimmen können wie man blut in diesem fall definiert...ich würd dem kleinen mädchen ne chance und auch mit meinen partner darüber reden.

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25. Dezember 2011 um 21:06

Und ich dachte, das glaubt mir keiner
Gott sei Dank geht es mir nicht alleine so. Ich kann auch über dieses Thema mit kaum jemanden reden, weil man es erst versteht, wenn man selbst in der Situation ist/war.

Ich kenne die Tochter meines seit sie 4 ist,- jetzt ist sie 16.
Sie war bis sie 13 war jedes zweite WE bei uns.
Anfangs ging es noch gut, wir haben viel unternommen,leider nur an den WEs mit ihr, alleine haben wir sehr wenig gemacht, das fand ich schon immer schade.

Dann haben wir Zwillinge bekommen (mittlerweile knapp 4) und sie hätte eine neue Rolle, nämlich die der großen Schwester mit Verantwortungsgefühl einnehmen müssen. Das alles hat sie aber ziemlich wenig nteressiert, sie meckerte mehr und mehr, dass sie sich langweilt, war immer nörgelig. Ich fand sehr komisch, dass sie die Kleinen irgendwie regsitriert, aber überhaupt wie ein Mädchen in dem Alter interessiert hat, sie halten oder mit ihnen Spielen, geschweige denn Wickeln wollte. Sie hat sie kein einziges Mal gewickelt!

Sie wurde eine echte Last, keine Hilfe und das hat mich echt genervt. Man musste ihr alles sagen: Teller bitte abräumen, vielleicht mal den Schnuller vom Baby holen, sie anbetteln auch mal Sonntags Brötchen zu holen... aber an den gedckten Tisch hat sie sich gerne gesetzt. "Papa hol mir mal was zu trinken..." (und das mit 12!)

TJA und dann kam das Gespräch mit ihrem Papa, der mich nicht verstehen konnte, er hat mir seine Tochter schon einen Tag nach der Geburt der Zwillinge (bin nach dem KKH gleich nach Hause) aufgedrängt (weil es "ihr" Wochenende war),-er ging arbeiten!!! Das war die Krönung. "Ihr" WE ging der Geburt unsere Kinder vor.

Egal was ich sage, er nimmt sie immer in Schutz. Auch dieses Kind ist bis zum Anschlag verwöhnt und total naiv, jetzt in der Blüte ihrer Pupertät auch noch Eitel und selbstverliebt. Leider wird sie von ihrer Familie von allen Seiten verwöhnt und verhätschelt, hat dadurch keinen Anstand, geschweige denn Hilfsbereitschaft gelernt und nimmt einfach alles als selbstverständlich. Vor einem Jahr ist es dann eskaliert, als sie da war: eine Situation (es ging umd die Tagesplanung) es ging wieder beide gegen mich,- da habe ich gesagt, es wird mir alles zuviel, ich muss immer seine Familie um mich rum haben und ständig anpassen und nicht mein Leben leben wie ich es gerne würde. (Leider wohnt seine Familie umd die Ecke, meine weit weg.)

Jedenfalls fuhr er sie nach Hause, seitdem war sie noch zwei oder dreimal da. Man war ich froh! Kennt ihr das Gefühl? Sie war wie ein Eindringling in meinem Leben. Unter anderen Umständen wäre das eine Person mit der ich absolut keinen gemeinsamen Nenner finden würde.


Ich sehe sie nur noch selten und ihre Art ist schlimmer denn je. Seitdem sie nun einen Freund hat, plaudert sie Dinge über ihn aus, die ihn zurecht sehr stören würden, sie nervt mit ihrer Einfälltigkeit lebt in einer mir echt fremden Welt.
Sie hat die ersten beiden Geburtstage ihrer kleinen Halbgeschwister einfach vergessen und als ich sie darauf angesprochen habe, hat sie nur dumm gekichert.

Sie ist zum Glück nicht mehr an den WEs bei uns, aber über sie reden kann ich nicht offen und ehrlich denn mein Mann lässt keine Kritik oder auch nur eine andere Meinung zu.

Ich habe oft darüber nachgedacht, ob es Eifersucht ist, ja: und zwar in der Art, dass sie machen kann was sie will, sie hat immer die blinde Liebe ihres Vaters.

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27. Dezember 2011 um 9:29

Kinder
Ihr müsst zusammen etwas unternehmen. Man wird dabei lockerer, hat viel Spß zusammen. Das Kind wird es schätzen.

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27. Dezember 2011 um 10:08

DER BEITRAG IST 7 JAHRE ALT
ERÖFFNET DOCH EINE NEUE DISKUSSION.

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27. Dezember 2011 um 10:15
In Antwort auf judie_12155191

Und ich dachte, das glaubt mir keiner
Gott sei Dank geht es mir nicht alleine so. Ich kann auch über dieses Thema mit kaum jemanden reden, weil man es erst versteht, wenn man selbst in der Situation ist/war.

Ich kenne die Tochter meines seit sie 4 ist,- jetzt ist sie 16.
Sie war bis sie 13 war jedes zweite WE bei uns.
Anfangs ging es noch gut, wir haben viel unternommen,leider nur an den WEs mit ihr, alleine haben wir sehr wenig gemacht, das fand ich schon immer schade.

Dann haben wir Zwillinge bekommen (mittlerweile knapp 4) und sie hätte eine neue Rolle, nämlich die der großen Schwester mit Verantwortungsgefühl einnehmen müssen. Das alles hat sie aber ziemlich wenig nteressiert, sie meckerte mehr und mehr, dass sie sich langweilt, war immer nörgelig. Ich fand sehr komisch, dass sie die Kleinen irgendwie regsitriert, aber überhaupt wie ein Mädchen in dem Alter interessiert hat, sie halten oder mit ihnen Spielen, geschweige denn Wickeln wollte. Sie hat sie kein einziges Mal gewickelt!

Sie wurde eine echte Last, keine Hilfe und das hat mich echt genervt. Man musste ihr alles sagen: Teller bitte abräumen, vielleicht mal den Schnuller vom Baby holen, sie anbetteln auch mal Sonntags Brötchen zu holen... aber an den gedckten Tisch hat sie sich gerne gesetzt. "Papa hol mir mal was zu trinken..." (und das mit 12!)

TJA und dann kam das Gespräch mit ihrem Papa, der mich nicht verstehen konnte, er hat mir seine Tochter schon einen Tag nach der Geburt der Zwillinge (bin nach dem KKH gleich nach Hause) aufgedrängt (weil es "ihr" Wochenende war),-er ging arbeiten!!! Das war die Krönung. "Ihr" WE ging der Geburt unsere Kinder vor.

Egal was ich sage, er nimmt sie immer in Schutz. Auch dieses Kind ist bis zum Anschlag verwöhnt und total naiv, jetzt in der Blüte ihrer Pupertät auch noch Eitel und selbstverliebt. Leider wird sie von ihrer Familie von allen Seiten verwöhnt und verhätschelt, hat dadurch keinen Anstand, geschweige denn Hilfsbereitschaft gelernt und nimmt einfach alles als selbstverständlich. Vor einem Jahr ist es dann eskaliert, als sie da war: eine Situation (es ging umd die Tagesplanung) es ging wieder beide gegen mich,- da habe ich gesagt, es wird mir alles zuviel, ich muss immer seine Familie um mich rum haben und ständig anpassen und nicht mein Leben leben wie ich es gerne würde. (Leider wohnt seine Familie umd die Ecke, meine weit weg.)

Jedenfalls fuhr er sie nach Hause, seitdem war sie noch zwei oder dreimal da. Man war ich froh! Kennt ihr das Gefühl? Sie war wie ein Eindringling in meinem Leben. Unter anderen Umständen wäre das eine Person mit der ich absolut keinen gemeinsamen Nenner finden würde.


Ich sehe sie nur noch selten und ihre Art ist schlimmer denn je. Seitdem sie nun einen Freund hat, plaudert sie Dinge über ihn aus, die ihn zurecht sehr stören würden, sie nervt mit ihrer Einfälltigkeit lebt in einer mir echt fremden Welt.
Sie hat die ersten beiden Geburtstage ihrer kleinen Halbgeschwister einfach vergessen und als ich sie darauf angesprochen habe, hat sie nur dumm gekichert.

Sie ist zum Glück nicht mehr an den WEs bei uns, aber über sie reden kann ich nicht offen und ehrlich denn mein Mann lässt keine Kritik oder auch nur eine andere Meinung zu.

Ich habe oft darüber nachgedacht, ob es Eifersucht ist, ja: und zwar in der Art, dass sie machen kann was sie will, sie hat immer die blinde Liebe ihres Vaters.

Hättest du doch mal eine eigene Diskussion eröffnet
der Beitrag ist 7 Jahre alt!!!! Du und dein Mann , ihr müßt euch einig sein. Und Kinder aus früheren Beziehungen sind immer schwierig. Die Kinder haben selbst ein großes Problem. Und oft geben die Eltern aus schlechtem Gewissen heraus bei allem nach, was den Kindern nicht gut tut. Heute gibt es Familienberatungen. Es gibt auch sehr gute Bücher für solche Fälle. Heute gibt es so viele Hilfen, die leider nicht in Anspruch genommen werden, obwohl allen damit geholfen werden könnte.
Gruß Melike

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13. Januar 2012 um 13:54
In Antwort auf monifa_12118613

Das trifft die Situation
ich finde zwar nicht dass er zuviel Zeit verbringt, aber er verbringt Zeit mit ihr die mir abgeht. Und dieser Satz: wärst du lieber komplett neu mit ihm in ein neues Leben durchgestartet? Der trifft es ganz genau. Er hat so wichtige Dinge wie Geburt, Heirat mit dieser Frau erlebt. Vor allem trägt sie seinen Namen. Ich wollte zwar nie heiraten, aber je älter ich werde desto mehr liebäugle ich damit. Es hat mit dem Finanziellen nichts zu tun, aber er will einfach nicht mehr, was ich ihm nicht verdenken kann. Deshalb lasse ich wohl meine ganze Wut an dem unschuldigen Mädchen aus. Die sich noch nicht so wehren kann. Es wird sich noch fürchterlich rächen. Ich weiß es auch. Wenn wieder einmal ein Wochenende bevorsteht, mache ich Pläne und stelle mir vor wie nett das jetzt mit seiner Tochter wäre und freue mich auf Unternehmungen mit dem Kind. Das Kind ist auch begeistert und es könnte alles so schön sein wenn ich nicht zu einer Hexe mutieren würde sobald ich nur ihr liebliches Stimmchen vernehme.
Das ist doch Krank, oder?
Vielleicht kennt jemand diese Gefühle?
Ich kann sie nicht mehr einordnen.

Mannometer...
Ich bin eine geschiedene Mutter von zwei Kindern. Als wir uns trennten waren die Kinder 5 und 2 Jahre alt, mittlerweile 22 und 19. Ich von meiner Seite hatte nie Probleme mit der neuen Partnerin meines Ex-Mannes. Im Gegenteil, ich fand die Vorstellung das sie sie mögen beruhigend. Solange die beiden noch klein waren, gab es kaum Probleme. Das änderte sich jedoch, je älter die Kinder wurden.

Sicher sind wir uns oft begegnet, aber ich kannte sie nicht und sie mich nicht. Trotzdem hat sie mir alles Mögliche unterstellt: Die Kinder seien Mittel zum Zweck ihn zurück zu gewinnen.Völliger Quatsch, zu der Zeit war ich längst seit einigen Jahren neu verheiratet. Und mal ehrlich, wieso sollte ich mich von ihm trennen und ihn nach Jahren wieder zurückhaben wollen?

Da wir weit voneinander entfernt wohnen, trafen wir uns an den WE's immer auf halber Strecke in einem Restaurant, tranken oft noch einen Kaffe zusammen, sprachen kurz über organisatorische Dinge, Schule, Elternabende, Arztbesuche. Ich hatte zwar das alleinige Sorgerecht, wegen der Entfernung, aber als Vater hatte er trotzdem das Recht in Entscheidungen die die Kinder betrafen mit einbezogen zu werden.
Ausserdem wollten wir beide nicht, das wir die Kinder einander Wortlos übergeben. Wenn er aber nicht innerhalb der von ihr errechneten Zeit zuhause war, gab es ein Mordstheater, Vorwürfe, Drohungen und Geschrei. Später fuhr sie jedesmal mit um zu kontrollieren was "da vor sich geht". Sie war ständig auf der Suche nach Beweisen dafür, das ich ihr das Glück mit ihm nicht gönne. Sie schleuderte mir entgegen, das sie mich durchschaut habe. Ich könne nicht ertragen, das ich nicht die Richtige für ihn gewesen sei. Ja, was soll man dazu noch sagen?

Sicherlich werden die Kinder nicht immer die reinsten Engelchen gewesen sein, aber das waren sie auch zuhause bei mir nicht. Schon gar nicht als die Pubertät anfing. "Bei/m der/m Mama/Papa muss ich nicht abwaschen etc..." Klar wurden Mätzchen versucht, aber solche Dinge wurden hinterfragt und geklärt. "Du weißt ich rede mit dem/der Papa/Mama darüber!" Was das betraf zogen wir an einem Strang. Wieso der überwiegende Teil der Ex-Partner es nicht schafft den Krieg der verletzten Eitelkeiten und Gefühle nicht auf dem Rücken der Kinder auszutragen ist mir ein Rätsel. Noch weniger verstehe ich aber Frauen wie Euch, die es am liebsten sähen das die Väter ihre Kinder aus vorigen Beziehungen aus ihrem Leben streichen. Schon mal darüber nachgedacht, das ihr eines Tages genauso eine EX mit Kindern sein könntet? Wie würdet ihr euch fühlen, wenn die Frau nach euch genau das gleiche verlangen würde? Dafür hättet ihr dann sicher Verständnis, oder?

Auch die Frau von meinem Ex WOLLTE keine Verbindung aufbauen zu den Kindern und hat mir gegenüber einen regelrechten Hass entwickelt, weil ich eben die Erste Frau E. war und nicht sie.Woher ich das weiß? Von ihr.

Hey, wessen Fehler war das? Meiner etwa?

Ich sei Geldgierig, er habe keinen Arsch in der Hose. Ansonsten würde er mir ein paar Reihen Bescheid sagen. Ständig müsse sie verzichten um mir und "meiner Brut" ein angenehmes Leben zu finanzieren. (Mit dem Regelsatz laut Düsseldorfer Tabelle, konnte ich mir eine Luxusjacht leisten)
Sie wollte das mein Mann die Kinder adoptiert, damit mein Ex nicht mehr zahlen muss. Damit war nicht mal mein Ex-Mann als Vater einverstanden.

Als die beiden heirateten und ein gemeinsames Kind bekamen lief die Situation vollends aus dem Ruder. Die Frau wurde noch eifersüchtiger auf die beiden Großen. Sie hasste die beiden regelrecht dafür das ihr Vater nicht nur den kleinen sondern auch die Großen liebt. Wahrscheinlich dachte sie, das eine Heirat und ein gemeinsames Kind das Leben vor ihr ausradieren würden.

Na, das hat ja geklappt:

Nach 14 gemeinsamen Jahren, davon 6 als Ehepaar, hat er sich von ihr getrennt. Warum? Keine Ahnung, geht mich nichts an und interessiert mich eigentlich auch nicht. Aber sicherllich wird einiges von dem was ich geschrieben habe dazu beigetragen haben.

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