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Habe meine 15j.Tochter durch Selbstmord verloren

22. Februar 2010 um 21:11

Wie lange kann man den Schmerz ertragen ,ohne selbst dabei zu Grunde zu gehen.Am 13.2.10 sprang meine Tochter von der Brücke. Liebeskummer,Stress in der Schule u die Pupertätsprobleme mit mir als Mutter.Nach einer lebensgefährlichen Schädelverletzung und anschliessender Op ist sie nicht mehr aufgewacht.Ich konnte noch 2Tage im Krankenhaus Abschied nehmen,sogern hätte ich sie noch in die Arme genommen.Aber sie war voller Schläuche,am ganzen Körper.Sie sah aus, als wenn sie schlief.Am 15.2 18.30 wurde eine Organspende durchgeführt,weil ich wollte das ihr Herz weiterschlägt .Ich bin wie versteinert ,muss mich zum Weinen animieren.Ich kann es immer noch nicht begreifen,denke immer noch die Tür geht auf und sie kommt nach Hause.Sie hinterlässt eine 8j.Schwester die es nicht begreifen kann u nicht will. Das Leben hat trotz meiner noch kleineren Tochter keinen Sinn mehr.

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23. Februar 2010 um 11:45

Mein Herzlichstes Beileid,
sein Kind zu verlieren ist das ALLERSCHLIMMSTE was einer
Mama passieren kann, dafür gibt es keine tröstenden Worte, dass ist einfach nur grausam und das tut mir unendlich Leid für euch.
Das Herz deiner Tochter schlägt weiter " Hut ab dafür "!
Sei jetzt stark für deine Kleine, sie braucht dich noch....!
Ich wünsche euch alle Kraft der Welt, mit diesen schmerzlichen
Verlust weiter zu leben......

Alles Liebe.....

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24. Februar 2010 um 8:23

Die Liebe lebt weiter
Hallo,
ehrlich gesagt bin ich sprachlos.
Egal was ich dir sage, es kann nicht ausdrücken wie sehr ich mit dir fühle.
Dafür gibt es keinen Trost.
Nur eine Aufgabe!
Deine kleine Tochter, sie ist deine Aufgabe.
Du musst mit all deiner Liebe für sie da sein.
Nicht nur als Mama, sondern jetzt auch als Freundin zum Reden.
Was ja sonst die große Schwester gemacht hätte.
Sie versteht es noch nicht und und musst sie so stärken, dass ihr bewust wird, dass es keine Probleme die nicht gelöst werden können.
Ich würde dir eine Gesrächsgruppe empfehlen.
Der Schmerz verwschwindet dadurch nicht, aber du bist nicht alleine.
Ich wünsche dir und deiner Familie viele Momente, an denen du nicht mit Trauer an deine Tochter denkst.
Sondern mit einem Lächeln.

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5. März 2010 um 22:32
In Antwort auf patty_12723297

Mein Herzlichstes Beileid,
sein Kind zu verlieren ist das ALLERSCHLIMMSTE was einer
Mama passieren kann, dafür gibt es keine tröstenden Worte, dass ist einfach nur grausam und das tut mir unendlich Leid für euch.
Das Herz deiner Tochter schlägt weiter " Hut ab dafür "!
Sei jetzt stark für deine Kleine, sie braucht dich noch....!
Ich wünsche euch alle Kraft der Welt, mit diesen schmerzlichen
Verlust weiter zu leben......

Alles Liebe.....

EIN DANKE SCHÖN FÜR EURE ANTWORTEN
Ich habe den Weg zur AGUS gefunden .Kann ich jeden empfehlen.Sei es der Verlust des KIndes ,der Grosseltern ,Eltern ,Geschwister oder auch Freunde.Für jeden ist das richtige Forum vorhanden.Denn mit Betroffenen lässt es sich besser reden, weil nur da ein reinversetzen möglich ist. Ich wünsche mir die Kraft das alles zu überstehen, Denn so richtig angekommen ist es bei mir im Gehirn noch nicht-das geht immer schubweise,so wie der Körper es aushält.l.G.sabine

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8. März 2010 um 17:36

MEIN BEILEID!!!
Oh nein, Dein Bericht trift mich sehr!!...Auf so einer tragischen harte weise das eigene Kind zu verlieren!!! ES IST SO SCHRECKLICH!!!...Hat sie dir/euch einen Abschieds Brief hinterlassen?...Ich kann keine Worte für euch finden...
Ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst...du lässt augenblicke wo du sie noch gesehen hattest durch deinen Kopf gehen...und fragst dich immer wieder...wieso hab ich es nicht kommen sehen...wieso konnte ich sie nicht aufhalten...wieso hatte sie nicht mit mir gesprochen....
so ging es mir....wo mein Freund sich das leben genommen hat. er sprang aus dem Fenster vom 9ten stock....
Ich habe eine Therapie gemacht um das alles zu "ÜBERLEBEN"....ich wünsche dir ganz ganz ganz viel kraft!!!.

Ps. Die Lebenden öffnen den Toten die Augen, Die Toten den Lebenden...

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9. März 2010 um 22:44

Ein liebes dankeschön
liebe Diana,es ist wie Balsam für die Seele so nette Worte zu hören.Ja ich denk ja jetzt schon daran ,was hätte sie für Kinder.So gern wäre ich ein liebe Oma für ihre Kinder .So lieb wie meine Mutti zu ihren Enkeln ist.Mir ist auch bewußt ,daß man den Schmerz der Trauer ertragen muß.Man kann ihn nicht umgehen.Mittendurch-versuchen es auszuhalten .Ich nehme auch sämtliche Psychologengespräche in Anspruch,lese wie beklopt ,ich sauge alles auf.Das was mir gut tut. liebe Grüße SABINE

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3. Juni 2010 um 0:52

es tut mir sooo leid
ein tiefes mitgefühl sendet dir erdbeere..

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18. Juni 2010 um 2:15

.
ich kann hier nicht ganz erlesen woher dieser kranker Vorwurf zu stande kommt ???

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18. Juni 2010 um 8:04

!!!!
@reale6 das ist natürlich DAS was jede Mutter hören will!
Wahnsinn.
Wenn du es noch nicht wusstest, viele Menschen machen fehler! Und manchmal unterschätzt man die Probleme seiner Kinder. Denn für ein Teenie ist jede Kleinigkeit das Ende der Welt.
Und das kann jeder bezeugen, denn wir waren alle mal welche!
Meinst du sie macht sich nicht vorwürfe?

Ich würde nur zu gern wissen was du sagen würdest wenn dir mal sowas passieren würde!

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25. Juni 2010 um 22:53

das geht ja garnicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!
reale,ganz gesund im Kopf bist Du aber auch nicht! Bevor Du in Zukunft zu schreiben beginnst ,schalte Dein Gehirn ein.Wie kannst Du Dir anmaßen ,über meine Familienverhältnisse zu urteilen. Für Deine Statistik ,der Kindesvater hat seine Tochter nicht mal mit dem Hintern angeschaut.Obwohl er eine Strasse weiter wohnte.Dafür hast Du sicher auch eine Erklärung.Ich kann nur froh sein ,daß nicht alle so sind wie Du. Aber ich gehe davon aus ,daß Du sehr schlechte persönliche Erfahrungen machen mußtest,sonst wärest Du nicht zu so einer Äusserung fähig.

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13. Oktober 2010 um 15:01

Du bist wirklich nicht ganz richtig im Kopf..
Wer hier eindeutig was falsch in der Erziehung und der Kindheit der eigenen Kinder gemacht hat sind scheinbar deine Eltern. Es ist das Letzte so etwas einer Mutter (die ihr geliebtes Kind so grausam verloren hat) an den Kopf zu knallen.

Eigentlich wünsche ich niemanden etwas Schlechtes, aber ich hoffe, dass du irgendwann mal den gleichen Schmerz fühlen wirst.

Ich selbst habe meine beste Freundin durch Suizid verloren und es lag nicht an den Eltern oder Freunden, sondern an solchen asozialen Idioten wie Dir, die ihr das Leben nicht mehr lebenswert erscheinen ließen.

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14. Oktober 2010 um 8:58

reale6
Ich glaube, du hast sonen absoluten Vollschuss, dass du dringend weggesperrt gehörst!!!!!

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14. Oktober 2010 um 8:59
In Antwort auf maria_12871612

Du bist wirklich nicht ganz richtig im Kopf..
Wer hier eindeutig was falsch in der Erziehung und der Kindheit der eigenen Kinder gemacht hat sind scheinbar deine Eltern. Es ist das Letzte so etwas einer Mutter (die ihr geliebtes Kind so grausam verloren hat) an den Kopf zu knallen.

Eigentlich wünsche ich niemanden etwas Schlechtes, aber ich hoffe, dass du irgendwann mal den gleichen Schmerz fühlen wirst.

Ich selbst habe meine beste Freundin durch Suizid verloren und es lag nicht an den Eltern oder Freunden, sondern an solchen asozialen Idioten wie Dir, die ihr das Leben nicht mehr lebenswert erscheinen ließen.

Kleinesonne
Danke! Du sprichst mir aus der Seele.
Meine beste Freundin hat sich übrigens auch vor 4 Jahren das Leben genommen....

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20. November 2012 um 15:22

Sinneserfassend
zu lesen, ist wohl nicht jedermanns Sache.

Es tut mir leid, dass du diesen unendlichen Schmerz erfahren musstest, und dein Kind, diesen Weg gewählt hat.
Du darfst nicht vergessen, dass das Leben immer einen Sinn hat, auch wenn du ihn im jetzigen Moment noch nicht erkennen kannst. Pass gut auf deine kleine Tochter auf, sie benötigt jetzt mehr denn je deine ganze Liebe und Aufmerksamkeit.

Alles Liebe!

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23. November 2012 um 0:32

Selbstmord
hallo,ob du es glaubst oder nicht,aber jedes leid hat einen sinn,den man oft erst jahre später erkennt.vielleicht solltest du deine tochter um verzeihung(gedanklich)bitten.s o findest du irgendwann deine ruhe und auch dein kind.alles liebe für dich.

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29. Dezember 2012 um 18:14

...
Was ich dazu sagen möchte ist: Mir ist klar wieviel Schmerz du spürst und ich kann es ein klein wenig nachvollziehen. ich hab ne kleine Tochter und für mich wäre die Welt zuende, würde ihr je etwas geschehen!

Und klar musst du trauern.. aber du darfst eines nicht vergessen: Da ist noch ein Mensch der dich jetzt noch viel dringender braucht! Deine kleine Tochter sollte dir jetzt Halt geben.. und du ihr!
Sei für sie da und schenk ihr alle Liebe die du aufbringen kannst! Es wird deine Tochter nicht ins Leben zurückholen wenn du dein Leben und dein Kind vernachlässigst!
Versuch dich aufzuraffen.. tu es für deine kleine Maus! Sie braucht dich! Und es wird dir auch helfen deine Trauer zu bewältigen!

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20. Juni 2013 um 14:19

Gleiches Schicksal
Hallo einsameperle.

Erst einmal mein tiefstes Mitgefühl,auch wenn es schon etwas länger her ist.

Ich habe meine Schwester vor 8 Jahren verloren. Selbstmord, überdosis und Tüte übern' Kopf. Sie hat 2 Kinder damals 7 und 3 Jahre hinterlassen,sowie mich meinen Bruder und meine völlig verzweifelten Eltern. Das schlimmste, ihr kleiner Junge war mit in der Wohnung als sie es tat..unfassbar.
..Heute bin ich 19 Jahre alt.

Wie ich jetzt denke? Ich habe gelernt damit zu leben. Der Schmerz, die Fragen..sie werden nie aufhören. Auch das weinen..ich weine noch heute fast täglich um sie. Trotzallem habe ich wieder Spaß am leben gefunden. Habe einen super Freund der mich unterstüzt. Meine Eltern? Die haben es bis heute nicht überwunden..möchten darüber nicht reden. Bitte reden sie mit ihrer Tochter über das Geschehene!!!..Ich weiß..gerade für Eltern ist soetwas ganz schlimm und auch sie machen sich bestimmt immer noch Vorwürfe..ABER ein Mensch der nicht mehr leben möchte hat ganz alleine diesen Entschluss gefasst. Es hätte NIEMAND etwas tun können.
Ich hab hier noch einen sehr schönen Text,der mir irgendwie geholfen hat..auch wenn es nur ein text ist.:
__
Der Tod ist nichts,
ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht keine andere Redeweise,seid nicht feierlich oder traurig.Lacht weiterhin über das,worüber wir gemeinsam gelacht haben.Betet, lacht, denkt an mich,
betet für mich,damit mein Name ausgesprochen wird,
so wie es immer war,ohne irgendeine besondere Betonung,
ohne die Spur eines Schattens.Das Leben bedeutet das, was es immer war.Der Faden ist nicht durchschnitten.
Weshalb soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg,nur auf der anderen Seite des Weges.

Gerne können sie mich auch privat anschreiben..

Ich wünsche ihnen und ihrer Famile nur das Beste und unendlich viel Kraft!

Liebste Grüße!

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6. Juli 2013 um 16:29

Nie die Hoffnung auf Antworten aufgeben!!!
Hallo liebe Einsamperle
Auch wenn dein Eintrag schon etwas länger her ist, möchte ich dazu etwas schreiben.

Ich bin 20 Jahre alt und alles hat begonnen wie ich 12 war.

Und bevor ich zu erzählen beginne möchte ich eines dazu sagen, Leute, die zum Reden für dich da sind, (in dem Fall damals meine Englischlehrerin die mir seither, bis heute eine sehr gute Freundin ist die ich nie wieder her gebe ) können dir soooo unendlich viel helfen... (wenn du es zu lässt)

Also, als ich 12 war hatte ich einen besten Freund, dem seine Mama an Brustkrebs gestorben ist, er hat das nie verstanden und es hat ihm so dermaßen aus der Bahn geworfen, dass er sich sechs Wochen nach dem Tod seiner Mama das Leben genommen hat.

Ich habe mir damals die Schuld für all das gegeben und ich habe mich so oft gefragt, warum ich das nicht verhindern konnte. Nur, leider ist das so, wenn ein Mensch beschlossen hat zu gehen und er hat es wirklich geschafft, sich das Leben zu nehmen, dann muss dieser Mensch, egal ob mein bester Freund oder deine Tochter oder weiß Gott wer auf dieser Welt, es wirklich aus tiefstem Herzen so gewollt haben.

Ich weiß, dass das jetzt echt schlimm klingt, was ich geschrieben habe, aber das ist leider die Wahrheit.

Und eines kann ich die mit 100% sagen, deine Tochter, die hat dich und wird sie wahrscheinlich noch immer von ganzen Herzen geliebt/lieben.

Du hast keine Schuld, für die Entscheidung deiner Tochter. Manchmal ist der Druck einfach so unglaublich groß und man meint darin zu ersticken!!!

Aber du hast KEINE Schuld!!!

Bei mir war damals meine Englischlehrerin der Fels in der Brandung. Ich wollte mir damals selbst das Leben nehmen, weil ich einfach nicht verstanden habe, warum mein bester Freund, mit dem ich am Sterbebett seiner Mama gesessen bin, der immer bei mir war wenn es ihm schlecht ging (umgekehrt genauso), der mir alles erzählen konnte und ich ihm genauso von einem Tag auf dem anderen nicht mehr da war.
Wäre meine Lehrerin nicht da gewesen, der ich das Herz ausschütten konnte und die auch der einzige Grund war, warum ich heute noch da sitze, dann hätte ich mir ebenso das Leben genommen.

Deine kleine Tochter, ist jetzt dieser Feld in der Brandung, genauso wie es bei mir meine Lehrerin war!!! (und du bist dieser Fels auch für sie)

Stell dir einmal vor, du würdest von heute auf morgen dir das Leben nehmen oder davon laufen oder weiß Gott was...
Deine kleine Tochter, die dich sooo sehr liebt und über alles auf dieser manchmal verkakten Welt braucht, würde so sehr daran zerbrechen.

Gebt euch gegenseitig die Kraft und die Liebe die ihr braucht und gebt euch nie und nimmer auf.

Deine große Tochter ist immer um euch und gibt auf euch acht.

Und falls du Schuldgefühle hast, weil das hat mir letztendlich dann auch geholfen, schreib ihr einen Brief. Schreib ihr was du fühlst und schreib ihr einfach die Fragen, die dir in dieser Sache so sehr auf der Seele brennen. Wenn du diesen Brief dann geschrieben hast, verbrenn ihn!!!


Der Rauch der dann aufsteigt, steigt in dem Himmel zu deiner Tochter und ich weiß, du wirst Antworten auf deine Fragen bekommen!!!


Ich wünsche für die Zukunft alles erdenklich Gute und gaaaanz viel Kraft, auch für deine kleine Tochter!!!

Wenn du fragen hast oder einfach mal quatschen willst, schreib mir eine privat Nachricht!!!


In Liebe,
mitzimaus

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24. November 2013 um 15:05

Selbstmord
Liebe Frau...
...mir fällt auf, dass ich gar nicht weiß, wie ich Sie ansprechen soll, leider. Aber mir ist dennoch wichtig, Ihnen zu schreiben. Ich bin Journalistin und beschäftige mich mit dem thema Selbstmord - beziehungsweise mit Menschen, die damit leben müssen, dass einer ihrer Lieben diese Welt verlassen wollte, aus Gründen die meist so, so schwer nachvollziehbar sind. Ihre Schilderung ging mir sehr zu Herzen, deshalb wollte ich vorsichtig fragen, ob Sie eventuell Lust hätten, mir von sich zu erzählen. Melden Sie sich gern, jederzeit. Ich würde mich freuen! Herzlichen Gruß

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27. Januar 2014 um 17:41
In Antwort auf tino_12834070

Selbstmord
Liebe Frau...
...mir fällt auf, dass ich gar nicht weiß, wie ich Sie ansprechen soll, leider. Aber mir ist dennoch wichtig, Ihnen zu schreiben. Ich bin Journalistin und beschäftige mich mit dem thema Selbstmord - beziehungsweise mit Menschen, die damit leben müssen, dass einer ihrer Lieben diese Welt verlassen wollte, aus Gründen die meist so, so schwer nachvollziehbar sind. Ihre Schilderung ging mir sehr zu Herzen, deshalb wollte ich vorsichtig fragen, ob Sie eventuell Lust hätten, mir von sich zu erzählen. Melden Sie sich gern, jederzeit. Ich würde mich freuen! Herzlichen Gruß

Recherche Suizid
Hallo Aya, ich bin freie Journalistin, habe viele kreative Ideen und suche nach einer Mitstreiterin für gemeinsame Projekte, vor allem in sensiblen Bereichen wie das Thema Siuzid, da ich gerne im Team arbeite. Wäre schön, von Ihnen zu hören.

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29. Januar 2014 um 10:36

Kritik an Kritikerin - ich nehme mich als Beispiel
Ich möchte etwas schreiben, was eucvh nicht in den Kram passen wird. Als ich 20 war, war ich schwer suizidgefährdet und auch in psychiatrischer Behandlung. Ich hätte mich um ein Haar umgebracht. Meiner Mutter kann man durchaus die Schuld für die Fehlentwicklung geben, denn sie hat mich traumatisiert (und somit mein Leben weitgehendst) zerstört. Wenn ich mich umgebracht hätte, wäre sie in Tränen ausgebrochen und jeder hätte angenommen, dass sie eine gute Mutter war, aber das war sie nicht (zumindest nicht immer). Mein Fehler war, dass ich sie nicht bereits in der Pubertät angezeigt habe. Ich weiß, dass man nicht annehmen kann, dass "einsameperle" eine ebensolche Mutter war, wie meine, aber so richtig gegen beweisen kann man es auch nicht.

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30. Januar 2014 um 13:05
In Antwort auf helgaw4

Recherche Suizid
Hallo Aya, ich bin freie Journalistin, habe viele kreative Ideen und suche nach einer Mitstreiterin für gemeinsame Projekte, vor allem in sensiblen Bereichen wie das Thema Siuzid, da ich gerne im Team arbeite. Wäre schön, von Ihnen zu hören.

Recherche Suizid
würde mich gern mit Dir auf Facebook schreiben. Arbeite gerade an einem Buchprojekt zum Thema Suizid. Bin rückblickend seit ich lebe chronisch suizidal.

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30. Januar 2014 um 14:05
In Antwort auf alene_12708566

Recherche Suizid
würde mich gern mit Dir auf Facebook schreiben. Arbeite gerade an einem Buchprojekt zum Thema Suizid. Bin rückblickend seit ich lebe chronisch suizidal.

Recherche Suizid
Liebe Marianne, danke für Deine nachricht. Wäre der Kontakt auch per Email möglich?

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29. Mai 2014 um 2:19

Heftig
Ich kann sowas auch nicht begreifen.
Wie geht's dir mittlerweile? Liest du hier noch mit?
Viel kraft!

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13. August 2014 um 23:02


Ich kann Ihren Kummer und Ihre Trauer mitfühlen da wir das selbe Schicksal haben. Auch ich habe noch einen kleineren Sohn und eine ältere Tochter... doch der Lebenssinn ist weg. Man hat einfach die geglaubte Kontrolle über sein eigenes Leben verloren. Es wird einem bewußt das man seine Kinder nicht vor sich selbst und vor dem Leben schützen kann. Ich lebe auch nur noch weil es von mir erwartet wird und weil ich nun selbst erfahren habe wie vernichtend und Schmerzhaft der Tod durch Suizied eines Kindes oder Angehörigen ist.

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5. Oktober 2015 um 0:20

Mein Beileid.
Hallo Einsameperle

Ich habe vor 3 Jahren meinen geliebten Cousing verloren, er ist nach dem er mit Freunden auf dem nach Hauseweg war über eine Brucke gelaufen, er hatte streit mit der Freundin und ist kurzerhand zurückgerannt und über die Brücke gesprungen. Er hatte weder Alkohol noch Drogen konsumiert. Er war sofort Tot. Es gab keine Anzeichen dass er Probleme hatte, wir haben keinen Brief oder Tagebucheintrag, wo er sich darüber Gedanken macht sich das Leben zu nehmen. Nicht, einfach so, weg. Von da an war und ist nichts mehr so wie es mal war. Die Familie hat extreme Probleme damit umzugehen, was sich wiederrum auf meine Cousine abgewälzt hatte, ich verstehe dich wenn du sagst du findest keinen Sinn mehr am Leben, aber ich habe auch gelernt dass man manchmal keine Antwort auf die Frage Warum findet. Selbst wenn wir alle eine Antwort auf Geschehenes bekämen, was würde es an der Situation ändern? Unsere geliebten Menschen kommen nicht mehr zurück. Deswegen habe ich versucht auf eine andere Weise etwas daraus zu ziehen was mir wiederfahren ist, ich habe lange gesucht, mich lange Sinnlos gefühlt aber genau darin fand ich Antworten. Ich habe gelernt wie Wertvoll das Leben ist. Es kann von einer Sekunde auf die nächste vorbei sein. Aber gerade beim Verlust einer geliebten Person und gerad weil es so endlos schmerzlich ist, bemerkt man wie sehr man einen Menschen liebt, au du hast Menschen die dich genau so sehr lieben! An aller erster Stelle deine jüngere Tochter. Ich glaube dir wie schlecht es dir ergeht, aber ich hoffe du kannst irgendwann wieder mit offenem Herzen deiner jüngeren Tochter begegnen und diese inner Liebe zu dir selbst wieder finden. Weil du nicht aufhören wirst zu geben. Ich glaube dass sie immer bei uns sein werden, leider nicht physisch und es Okay ist sie deswegen zu vermissen und ein Leben lang zu Trauern, aber die Welt dreht sich weiter und ein neuer Morgen ist jeden Tag, und gerade weil du diese Tiefen schmerzen kennst, kannst du auch diese tiefe Freude und Stärke finden, die das Leben lebenswert machen. Oder denkst du deine ältere Tochter hätte gewollt dass du ein Leben lang unglücklich bist?

ich weiss es hört sich zum teil einfach dahin gesagt und gemein an, aber ich meine es nicht so. auch 3 Jahre nach dem Suizid habe ich Momente in denen ich um Ihn weine, aber nur dank Ihm weiss ich was es wirklich heisst zu leben.

Mein beileid.

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