Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Habe ich Depressionen ?

10. September 2020 um 10:36 Letzte Antwort: 29. September 2020 um 15:40

Hey


Ich bin 23 Jahre alt und bin vermutlich depressiv bzw. ich habe einfach keine Kraft und Lust auf alles. 


Zu meiner Situation: Ich bin 23 Jahre alt und vermutlich seit meinem 17. Lebensjahr depressiv meint auch meine Mutter bei der ich lebe. Ich bin immer nur enttäuscht worden in meinem Leben hatte in der Schule nie wirklich Freunde , niemand hatte Interesse an mir. Außerdem war ich immer eigentlich der Außenseiter hatte in der Schule eigentlich nur 1. "Freund" und war in den Pausen eigentlich oft alleine. 
Von Frauen/Mädchen wurde ich auch immer nur verachtet keine hatte Interesse an mir da ich meiner Meinung nach auch hässlich bin und bis ich 20 war keine richtige Freundin abbekam sondern nur verarscht wurde. 


Ich hatte in der weiterführenden Schule oft Probleme mit Lehrern und schlechte Noten sodass mein Abschlusszeugnis dementsprechend aussieht. 


Nach der Schule mit 17 wusste ich erstmal garnicht was ich machen sollte beruflich dann habe ich ein Bundesfreiwilligenjahr gemacht und dann viele Jahre nur daheim gesessen ab und zu kurzzeitig gearbeitet und Bewerbungen für Ausbildungen geschrieben. Leider aufgrund meiner schlechten Noten nur absagen bekommen und wenn ich mal zu einem Praktikum eingeladen worden bin war ich total unmotiviert und hatte keine Lust zu nichts sodass ich natürlich keine Stelle bekommen habe.


Wenn ich nichts zu tun hatte bin ich auch als garnicht mehr aufgestanden morgens sondern bis 11 im Bett geblieben weil ich einfach keine Lust mehr hatte aufzustehen für was auch.  


Mit meiner Mutter und meinem Vater  gibt es natürlich oft Streit deshalb da ich einfach unmotiviert bin für mein ganzes Leben und ich nicht weis für was ich alles machen soll was der Sinn davon ist morgens aufzustehen.


Jetzt soll ich bald wieder auf eine Schule aber ich habe wahnsinnige Angst und fast Panik davor da ich während meiner Schulzeit so schlechte Erfahrungen mit Schule gemacht habe und mich auch ungerecht behandelt fühlte. Mein Vater meinte wenn ich das nicht schaffe und dort gute Noten habe kann ich mich komplett vergessen aber ich glaube ich schaffe das nicht und ich will dort nicht hin...




Ich stehe mir durch meine Jahrelange Unmotivation und meine Lustlosigkeit ständig selbst im Weg und komme in meinem Leben nichtmehr weiter, da ich alles so scheise finde. 


Ich frage mich für was überhaupt das Ganze für was soll ich denn Leben was bringt mir das ?


Habt ihr Tipps sollte ich zum Psychologen und mir dort Hilfe suchen ?
 

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28. September 2020 um 23:54
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Hey


Ich bin 23 Jahre alt und bin vermutlich depressiv bzw. ich habe einfach keine Kraft und Lust auf alles. 


Zu meiner Situation: Ich bin 23 Jahre alt und vermutlich seit meinem 17. Lebensjahr depressiv meint auch meine Mutter bei der ich lebe. Ich bin immer nur enttäuscht worden in meinem Leben hatte in der Schule nie wirklich Freunde , niemand hatte Interesse an mir. Außerdem war ich immer eigentlich der Außenseiter hatte in der Schule eigentlich nur 1. "Freund" und war in den Pausen eigentlich oft alleine. 
Von Frauen/Mädchen wurde ich auch immer nur verachtet keine hatte Interesse an mir da ich meiner Meinung nach auch hässlich bin und bis ich 20 war keine richtige Freundin abbekam sondern nur verarscht wurde. 


Ich hatte in der weiterführenden Schule oft Probleme mit Lehrern und schlechte Noten sodass mein Abschlusszeugnis dementsprechend aussieht. 


Nach der Schule mit 17 wusste ich erstmal garnicht was ich machen sollte beruflich dann habe ich ein Bundesfreiwilligenjahr gemacht und dann viele Jahre nur daheim gesessen ab und zu kurzzeitig gearbeitet und Bewerbungen für Ausbildungen geschrieben. Leider aufgrund meiner schlechten Noten nur absagen bekommen und wenn ich mal zu einem Praktikum eingeladen worden bin war ich total unmotiviert und hatte keine Lust zu nichts sodass ich natürlich keine Stelle bekommen habe.


Wenn ich nichts zu tun hatte bin ich auch als garnicht mehr aufgestanden morgens sondern bis 11 im Bett geblieben weil ich einfach keine Lust mehr hatte aufzustehen für was auch.  


Mit meiner Mutter und meinem Vater  gibt es natürlich oft Streit deshalb da ich einfach unmotiviert bin für mein ganzes Leben und ich nicht weis für was ich alles machen soll was der Sinn davon ist morgens aufzustehen.


Jetzt soll ich bald wieder auf eine Schule aber ich habe wahnsinnige Angst und fast Panik davor da ich während meiner Schulzeit so schlechte Erfahrungen mit Schule gemacht habe und mich auch ungerecht behandelt fühlte. Mein Vater meinte wenn ich das nicht schaffe und dort gute Noten habe kann ich mich komplett vergessen aber ich glaube ich schaffe das nicht und ich will dort nicht hin...




Ich stehe mir durch meine Jahrelange Unmotivation und meine Lustlosigkeit ständig selbst im Weg und komme in meinem Leben nichtmehr weiter, da ich alles so scheise finde. 


Ich frage mich für was überhaupt das Ganze für was soll ich denn Leben was bringt mir das ?


Habt ihr Tipps sollte ich zum Psychologen und mir dort Hilfe suchen ?
 

Hi,

ich möchte mit dir meine Gedanken zu deinem Anliegen teilen.

Zu deiner Frage, ja du kannst dir eine/n Psychologin/en sicher suchen. Die ersten Gespräche sind eh Kennenlerngespräche, ob man sich versteht und um eine Einschätzung vom Psychologen zu dir zu machen. Du kannst aber auch erstmal zum Hausarzt gehen und mit dem sprechen.

Unabhängig davon, zu deiner beruflichen Situation. Sicher, dein Vater ist emotional/empathisch mit deiner Situation überfordert, er weis wahrscheinlich dir keinen besserdn Rat - wie dir Druck zu machen oder in den Hintern zutreten. (Wir leben in einer kapitalistischen Leistungsgesellschaft. Was seine Vor- und Nachteile hat.)

Was spricht denn Objektiv aus der Chance auf die Schule zu gehen?
Dort kannst du deine Basis versuchen zu schaffen.

Welche Alternativen gibt es?
Hast du schon mal darüber nachgedacht zu jobben?

Ein mir bekanntes gutes Beispiel ist, dass nächtliche Ausfahren von Zeitung (von der Druckerei zu den Austragungsorten) - man fährt seine Tour und verdient ehrliches Geld, auch so, dass es für den Start (für eine Person) gut reicht.

Sofern du wirklich über eine längere Dauer, deine Zeit nur mit Ablenkung (PC, TV, ...) oder Nichts-Tun verbringst und dies mit negativen Gefühlen verknüpft ist,  dann geh mal zum Arzt. Der Arzt ist erstmal unabhängig und durch seine ärztliche Schweigepflicht auch eine Vertrauensperson.

Einen guten Arzt erkennst du daran, dass er dir zuhört und dir nicht leichtfertig Medikamente verschreibt.

Einen guten Psychologen erkennst du daran, dass du dich empathisch abgeholt und ernst genommen fühlst, er dich aufbaut und Fragen stellt, die du nicht einfach beantworten kannst.

Eine gewisse Orientierungslosigkeit gehören immer wieder zum Leben gerade in jungen Jahren. 

Der Weg als Kind ist recht simpel: Kindegarten, Schule.
spielen und lernen. 
16 - 18 Jahre (abhängig von der Schulform, ein Weg, über dem man sich kaum Gedanken machen muss)

Erst als junger Erwachsener kommen diese Fragen:
Was soll ich machen?
Wie geht es weiter?

Sieh mal deine Situation positiv, du kannst erstmal die Schule noch anschließen bzw. dein Ergebnis verbessern (Du hast doch schon einen Abschluss!). In der Zeit kommt dir eventuell eine Idee, auf was du Lust hast.

Ich hoffe du bist etwas weiter oder kannst etwas mit meinen Beitrag mitnehmen.

Alles Gute,
cil

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29. September 2020 um 13:56
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Hey


Ich bin 23 Jahre alt und bin vermutlich depressiv bzw. ich habe einfach keine Kraft und Lust auf alles. 


Zu meiner Situation: Ich bin 23 Jahre alt und vermutlich seit meinem 17. Lebensjahr depressiv meint auch meine Mutter bei der ich lebe. Ich bin immer nur enttäuscht worden in meinem Leben hatte in der Schule nie wirklich Freunde , niemand hatte Interesse an mir. Außerdem war ich immer eigentlich der Außenseiter hatte in der Schule eigentlich nur 1. "Freund" und war in den Pausen eigentlich oft alleine. 
Von Frauen/Mädchen wurde ich auch immer nur verachtet keine hatte Interesse an mir da ich meiner Meinung nach auch hässlich bin und bis ich 20 war keine richtige Freundin abbekam sondern nur verarscht wurde. 


Ich hatte in der weiterführenden Schule oft Probleme mit Lehrern und schlechte Noten sodass mein Abschlusszeugnis dementsprechend aussieht. 


Nach der Schule mit 17 wusste ich erstmal garnicht was ich machen sollte beruflich dann habe ich ein Bundesfreiwilligenjahr gemacht und dann viele Jahre nur daheim gesessen ab und zu kurzzeitig gearbeitet und Bewerbungen für Ausbildungen geschrieben. Leider aufgrund meiner schlechten Noten nur absagen bekommen und wenn ich mal zu einem Praktikum eingeladen worden bin war ich total unmotiviert und hatte keine Lust zu nichts sodass ich natürlich keine Stelle bekommen habe.


Wenn ich nichts zu tun hatte bin ich auch als garnicht mehr aufgestanden morgens sondern bis 11 im Bett geblieben weil ich einfach keine Lust mehr hatte aufzustehen für was auch.  


Mit meiner Mutter und meinem Vater  gibt es natürlich oft Streit deshalb da ich einfach unmotiviert bin für mein ganzes Leben und ich nicht weis für was ich alles machen soll was der Sinn davon ist morgens aufzustehen.


Jetzt soll ich bald wieder auf eine Schule aber ich habe wahnsinnige Angst und fast Panik davor da ich während meiner Schulzeit so schlechte Erfahrungen mit Schule gemacht habe und mich auch ungerecht behandelt fühlte. Mein Vater meinte wenn ich das nicht schaffe und dort gute Noten habe kann ich mich komplett vergessen aber ich glaube ich schaffe das nicht und ich will dort nicht hin...




Ich stehe mir durch meine Jahrelange Unmotivation und meine Lustlosigkeit ständig selbst im Weg und komme in meinem Leben nichtmehr weiter, da ich alles so scheise finde. 


Ich frage mich für was überhaupt das Ganze für was soll ich denn Leben was bringt mir das ?


Habt ihr Tipps sollte ich zum Psychologen und mir dort Hilfe suchen ?
 

Hallo,

du bräuchtest Aufmunterung und Menschen, die dir Zuversicht und Optimismus vermitteln, keine, die deine negative Sichtweise verstärken. Deine Eltern wissen wahrscheinlich weder ein noch aus und reagieren dadurch in den entscheidenden Momenten absolut falsch. Daher wundert es nicht, dass du nicht einmal zum Versuch antreten möchtest. Ein Elterntraining wäre wünschenswert sobald Kinder auf die Welt kommen.... leider machen wir alle Fehler und manchmal wissen wir es einfach nicht besser. 

Mit Fleiß kannst du die Schule packen und sogar gute Leistungen erbringen. Etwas "schaffen" wird deinem Selbstbewusstsein gut tun. Wichtig ist, dass du beginnst. Klappt es nicht auf Anhieb ist das kein Drama. Wichtig ist dran zu bleiben und bei Schwierigkeiten nicht die Flinte ins Korn werfen. Ich habe den Eindruck, dass deine gesteckten Ziele einfach zu hoch liegen. Besser kleine Schritte gehen. Schulbeginn und Einfügen in eine Gemeinschaft könnte zum Beispiel so ein Ziel darstellen. Du guckst bitte nur bis hierhin und wenn du angelangt bist können neue Ziele anversiert werden. 

Du kommst momentan nicht weiter, weil du stehen geblieben bist. Ziehe die Siebenmeilenstiefel an und begib dich auf den Weg. Du kennst den Spruch...der Weg ist das Ziel? 

Streit auf Seiten der Eltern sorgt zusätzlich für einen großen Erwartungsdruck. Sie könnten Vertrauen in dich setzen....noch besser, du sagst verdammt traut mir doch mal was zu, ich bin nämlich nicht dumm. 

LG Sis
 

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29. September 2020 um 15:40
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Hey


Ich bin 23 Jahre alt und bin vermutlich depressiv bzw. ich habe einfach keine Kraft und Lust auf alles. 


Zu meiner Situation: Ich bin 23 Jahre alt und vermutlich seit meinem 17. Lebensjahr depressiv meint auch meine Mutter bei der ich lebe. Ich bin immer nur enttäuscht worden in meinem Leben hatte in der Schule nie wirklich Freunde , niemand hatte Interesse an mir. Außerdem war ich immer eigentlich der Außenseiter hatte in der Schule eigentlich nur 1. "Freund" und war in den Pausen eigentlich oft alleine. 
Von Frauen/Mädchen wurde ich auch immer nur verachtet keine hatte Interesse an mir da ich meiner Meinung nach auch hässlich bin und bis ich 20 war keine richtige Freundin abbekam sondern nur verarscht wurde. 


Ich hatte in der weiterführenden Schule oft Probleme mit Lehrern und schlechte Noten sodass mein Abschlusszeugnis dementsprechend aussieht. 


Nach der Schule mit 17 wusste ich erstmal garnicht was ich machen sollte beruflich dann habe ich ein Bundesfreiwilligenjahr gemacht und dann viele Jahre nur daheim gesessen ab und zu kurzzeitig gearbeitet und Bewerbungen für Ausbildungen geschrieben. Leider aufgrund meiner schlechten Noten nur absagen bekommen und wenn ich mal zu einem Praktikum eingeladen worden bin war ich total unmotiviert und hatte keine Lust zu nichts sodass ich natürlich keine Stelle bekommen habe.


Wenn ich nichts zu tun hatte bin ich auch als garnicht mehr aufgestanden morgens sondern bis 11 im Bett geblieben weil ich einfach keine Lust mehr hatte aufzustehen für was auch.  


Mit meiner Mutter und meinem Vater  gibt es natürlich oft Streit deshalb da ich einfach unmotiviert bin für mein ganzes Leben und ich nicht weis für was ich alles machen soll was der Sinn davon ist morgens aufzustehen.


Jetzt soll ich bald wieder auf eine Schule aber ich habe wahnsinnige Angst und fast Panik davor da ich während meiner Schulzeit so schlechte Erfahrungen mit Schule gemacht habe und mich auch ungerecht behandelt fühlte. Mein Vater meinte wenn ich das nicht schaffe und dort gute Noten habe kann ich mich komplett vergessen aber ich glaube ich schaffe das nicht und ich will dort nicht hin...




Ich stehe mir durch meine Jahrelange Unmotivation und meine Lustlosigkeit ständig selbst im Weg und komme in meinem Leben nichtmehr weiter, da ich alles so scheise finde. 


Ich frage mich für was überhaupt das Ganze für was soll ich denn Leben was bringt mir das ?


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Klingt eher für nen Fall von nem Motivations Trainer. 

Erstmal müsste mit dir einer durchgehen wo deine Begabungen und Fähigkeiten liegen. 

Danach ausrichten auf das was du kannst. 

Ich weiß hier in Deutschland versagt das Schulsystem. 

Weil Rand Begabungen überhaupt nicht wahrgenommen werden. 

Die schönste Doku war über nen Sonderschüler mit nem IQ von fast 150 😁 Lehrer haben ihn halt als störend wahr genommen und permanent runter geputzt. 
Naja egal  meine nur schule ist schule hakste ab. 

Also permanente Langeweile und nichts fordert dich? 

Da sind Depressionen vorprogrammiert. 

Völliges bis kein Interesse an dem scheiß wo alle andren dran werkeln. 

Unverständnis für das rege sinnlose Robotern ohne Plan. 

Da zu sitzen und nix zu bewirken ausser dahin zu welken..... 

Wenns das ist was dich träge macht hab ich vollstes Verständnis 😉

Aber man kanns in Angriff nehmen das sich was ändert. 

Ggf über den Sekundär weg Lehrer werden. 
Oder da ansetzen wo der Mist anfängt. 

Achja in der Schule geht schon viel daneben. 

So was machen wir denn aus dir? 
Bevor du wieder auf ner Schule landest wo du eigentlich nicht hinwillst und wieder deiner Unlust erliegst bzw was lernen musst was dir nicht liegt? 

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