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habe Ängste, Panikattaken und fühle mich wie ein Kind

12. Mai 2019 um 6:07 Letzte Antwort: 14. Mai 2019 um 3:40

habe hier schon 2 Beiträge gelesen, den es ähnlich geht wie mir, aber wohl nicht mehr aktiv sind...

und zwar fühle ich mich mit meinen bald 32 Jahren wie ein Teenager...Ich habe ein inniges Verhältnis zu meiner Mutter, die au alles ch alles macht für mich. Meine Schwester (einige Jahre jünger) sagt zu ihr oft sie soll mir nicht die Hand vor den Arsch halten...
Meine Schwester studiert, wohnt zwar noch zu Hause aber mehr bei ihrem Freund. Ich hingegen bin spät ausgezogen mit 27 und wohne einen Stadtteil weiter, bin aber im Grunde jedes Wochenende bei meiner Mutter und wenn ich Urlaub habe/krank bin auch. 
Meine Eltern sind lange getrennt (mein Vater wurde verlassen) von daher bin ich nur mit meiner Mutter/Schwester aufgewachsen...mein Vater interessiert sich kaum für uns...wenn ich mal bei ihm bin, fühle ich mich wie 6, denn mir wird kaum etwas zugetraut und ich werde gefragt ob ich das schon kann. Meiner Schwester wird mehr zugetraut und wenn wir zu zweit bei meinem Vater sind, redet er nur mit ihr/ und ihrem Freund. Ich war früher sehr still, was sich zwar gebessert hat aber wenn ich bei meinem Vater oder fremden bin, falls ich wieder ins alte Muster. 

Mein Vater hat seit etwa 20 Jahren eine neue Frau, mit der ich mich kaum verstehe...Sie ist arrogant, falsch, mag mich nicht und verletzt mich oft...
z.B. sagt Sie mir oft ich sollte abnehmen (bin 1.74 bei 76kg) ich sei zu dick und sie würde sich angeblich sorgen um mich machen...dann waren wir mal beim Kaffee trinken eingeladen, als mir Kuchen angeboten wurde mit Sahne, fiel sie mir ins Wort und sagte "Sie möchte kein Kuchen, sie ist dick genug"...oder es kommen so Sprüche wie "Du solltest besser aufpassen, sonst siehst du bald aus wie deine Mutter" etc. 

Damals hat sie zu meiner Mutter gesagt "bilde dir bloß nicht ein, dass du deinen Ex wieder bekommst" (wollte meine Mutter auch gar nicht)...mein Vater ignoriert ihr Verhalten oder hört es nicht. Aufjedenfall hat er sie noch nie vor mir darauf angesprochen...ich hab das Gefühl er wird von ihr unterdrückt. 

Letztens wo ich krank wurde und er mal zu mir gekommen ist hat sie gleich Terror gemacht und ihn am Telefon angeschrien was er denn bei mir so lange machen würde...mein Vater sagte mir sie sei eifersüchtig auf mich. 

Jetzt wo ich das gerade schreibe, merke ich erstmal wie sehr ich unter meiner Stiefmutter leide

Meine Mutter hingegen macht alles möglich damit es mir und meiner Schwester für geht, ich denke dass ist ihr schlechtes Gewissen weil sie uns damals zur Tagesmutter gebracht hat um arbeiten zu gehen. Dennoch fühle ich mich oft einsam wenn ich in meiner Wohnung bin, momentan bekomme ich immer und immer mehr Panikattaken, Ängste und Sorgen.

Ich hab jeden Tag Angst das meiner Mutter etwas passiert..zum einen arbeitet sie zu viel und zum anderen kümmert sie sich zu oft um uns...vorletztes Jahr hatte Sie eine Angina P. , als ich das gehört habe bin ich zusammengebrochen. Als letztes Jahr mein Onkel Heiligabend verstorben ist, habe ich jeden Tag Angst dass meine Mutter stirbt. 

Aber auch immer mehr Ängste breiten sich aus, unter anderem hab ich fast jeden Tag Angst, dass ich heute sterbe, dass belastet mich ziemlich.

2017 hatte ich bereits eine Verhaltenstherapie gemacht, weil ich dachte ich habe Krebs und würde bald sterben. (Meine Familie hatte überwiegend Krebs) die hat bis Anfang 2018 geholfen, aber als ich dann arbeitslos würde bekam ich neue Ängste. 

Seit April bin ich nun zu Hause, hatte erst 2 Wochen Urlaub und bin nun krank geschrieben wegen (psychischen) Stress...denn vor meinem Urlaub wurde ich unter Druck gesetzt (Verhalten wie meine Stiefmutter) ich müsse in meinem Urlaub Homeoffice machen damit das Projekt fertig wird....nun bin ich krank weil ich nicht mehr kann. Es wird zwar langsam besser aber die Angst bleibt weiterhin.

Fühle mich klein, hilflos, ohne Selbstbewusstsein, ängstlich, panisch und überfordert. Habe kommende Woche ein Gespräch mit einer tiefen Psychologin.

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14. Mai 2019 um 3:40

Ja, gut, dass du schon einen Termin bei der Psychologin hast. Ich hoffe, dass es eine gute Zusammenarbeit wird. Dein Fall ist, glaube ich, nichts für ein Forum. 

Ich wünsche Dir alles Gute. Auch mit Ängsten kann man umgehen lernen. Vergiss nicht, dass eine Therapie dir nur Handwerkszeug gibt, um dir selbst zu helfen. Wenn die Therapie vorbei ist, musst du es anwenden, immer wieder, immer weiter. Nochmal alles Gute.

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