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Gute Freundin verändert sich zum negativen

30. Juli 2019 um 23:52 Letzte Antwort: 3. August 2019 um 9:04

Guten Abend erst Mal. 

Da ich zu dem thema noch nichts passendes gefunden habe, schilder ich lieber meine eigene Situation. 
Wir sind seit 9 jahren befreundet und ich habe sie immer als einen sensiblen, lieben und ehrlichen Menschen wahrgenommen, wie eigentlich jeder in ihrer Umgebung. 
Sie war immer bodenständig, ehrgeizig und wie es mir schien intelligent. 
Ich weiß nicht, ob es bei Freunden sowas wie eine rosarote brille gibt, aber wenn doch, dann besaß ich sie. 
Seit ich denken kann, war sie ein beziehungsmensch. Sie hat sich nie eingeschlossen und wusste sich zu amüsieren. Irgendwann hat sie allerdings angefangen, fotoshootings zu machen. Am Anfang leicht anzügliche, dann bis hin zu nacktbildern (in meinen Augen waren das keine Aktbilder) Vor rund einem Jahr hat sie sich von ihrem freund getrennt. Er wollte diese Bilder nicht unterstützen, hat sie aber auch nicht daran gehindert, trennen wollte er sich nicht. Sie hatten schon zusammen gewohnt. Ich half ihr bei dem Umzug. Sie bat mich, männliche Verstärkung anzufordern, da doch Recht schwere Möbel dabei waren, ich organisierte das für sie.
noch am gleichen abend ging sie feiern und schlief mit genau dem freund, den ich für sie organisiert hatte. 
Letztendlich verlief das Verhältnis im Sand. Wochenspäter erfuhr ich, dass sie wieder mit einem Mann geschlafen hatte und das auch nur, weil sich wieder eine leichte Beziehung anbahnte.
Sie hatte sich immer als das Opfer dargestellt, dass sie eben von Männern angemacht wird und sie in dem Moment nachgibt. Aber von drei Männern ( die ich kannte und mit denen sie geschlafen hatte) gaben alle an, dass sie die treibende kraft war. (Bitte verurteilt mich nicht, dass ich in ihrem privatleben schnüffeln würde, das thema kam nicht von meiner seite auf).
Zudem kam ihr ehemaliger Freund, der im Regen stehen gelassen wurde, auf nich zu. Er hatte Redebedarf und vertraute sich nur wenigen an.
Dort eröffnete sich auch ein Komplett anderes Bild der Sachlage.
Seitdem habe ich so eine Wut, weil ich mich komplett verarscht fühle. Seitdem ich diesen Gefühlen nachgegeben habe, fallen mir kleine Details auf, die ich nie auf die schwere Schulter genommen hatte, die jetzt aber ein komplett anderes Licht auf die Gesamtsituation werfen.
Wie zum Beispiel, dass ich ihr jedes Jahr ein Geburtstagsgeschenk vorbereitet habe, ich aber nie eins gekriegt hab.
Dass sie sich beschwert, wenn eine Freundin oder Familienmitglied Unterstützung braucht. Diese selbstbezogenheit.
Die Wut, mich in ihr getäuscht zu haben, mich für dumm verkauft.
Und auch, die Sorge, dass sie tatsächlich komplett auf dem Holzweg ist, ihr Leben komplett mit Festivals, jede Woche feiern, regelmäßig neue Typen ausfüllt. Davon abgesehen habe ich das Gefühl, dass nur noch die alten Zeiten das Fundament dieser Freundschaft sind und ich komme langsam zu dem Schluss, dass das nicht mehr genügt. Zumal ich ihre Unzuverlässigkeit seit dem Trennung immer übler nehme. Ich weiß, ich steigere mich wahrscheinlich für die meisten Leute zu sehr rein. Aber ich bin ein Mensch, ich nenne jemanden sehr spät "Freund", wenn es dazu kommt, bin ich mit Leib und Seele dabei und nehme es nicht auf die leichte Schulter und passe auch ein wenig auf die Leute auf. Mich würde eure Meinung interessieren, wie ich mich verhalten könnte oder wie ihr zu der Situation stehen würdet.
Ich vertraue ihr nicht, weil ich nun allzu oft einfach eine andere Version gehört habe, sie sich auf der Gegenseite leider allzusehr vom Verhaltensmuster decken..
 

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31. Juli 2019 um 8:50

Menschen sind halt unterschiedlich und entwickeln sich auch unterschiedlich weiter. Deine Freundin muss ihr Leben nicht nach deinen Vorstellungen leben. Wenn es dich stört, such dir eine neue "beste" Freundin. 
 

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31. Juli 2019 um 21:55

Manche Menschen begleiten einen nur ein Stück im Leben!

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1. August 2019 um 10:20
In Antwort auf fergus_18498571

Guten Abend erst Mal. 

Da ich zu dem thema noch nichts passendes gefunden habe, schilder ich lieber meine eigene Situation. 
Wir sind seit 9 jahren befreundet und ich habe sie immer als einen sensiblen, lieben und ehrlichen Menschen wahrgenommen, wie eigentlich jeder in ihrer Umgebung. 
Sie war immer bodenständig, ehrgeizig und wie es mir schien intelligent. 
Ich weiß nicht, ob es bei Freunden sowas wie eine rosarote brille gibt, aber wenn doch, dann besaß ich sie. 
Seit ich denken kann, war sie ein beziehungsmensch. Sie hat sich nie eingeschlossen und wusste sich zu amüsieren. Irgendwann hat sie allerdings angefangen, fotoshootings zu machen. Am Anfang leicht anzügliche, dann bis hin zu nacktbildern (in meinen Augen waren das keine Aktbilder) Vor rund einem Jahr hat sie sich von ihrem freund getrennt. Er wollte diese Bilder nicht unterstützen, hat sie aber auch nicht daran gehindert, trennen wollte er sich nicht. Sie hatten schon zusammen gewohnt. Ich half ihr bei dem Umzug. Sie bat mich, männliche Verstärkung anzufordern, da doch Recht schwere Möbel dabei waren, ich organisierte das für sie.
noch am gleichen abend ging sie feiern und schlief mit genau dem freund, den ich für sie organisiert hatte. 
Letztendlich verlief das Verhältnis im Sand. Wochenspäter erfuhr ich, dass sie wieder mit einem Mann geschlafen hatte und das auch nur, weil sich wieder eine leichte Beziehung anbahnte.
Sie hatte sich immer als das Opfer dargestellt, dass sie eben von Männern angemacht wird und sie in dem Moment nachgibt. Aber von drei Männern ( die ich kannte und mit denen sie geschlafen hatte) gaben alle an, dass sie die treibende kraft war. (Bitte verurteilt mich nicht, dass ich in ihrem privatleben schnüffeln würde, das thema kam nicht von meiner seite auf).
Zudem kam ihr ehemaliger Freund, der im Regen stehen gelassen wurde, auf nich zu. Er hatte Redebedarf und vertraute sich nur wenigen an.
Dort eröffnete sich auch ein Komplett anderes Bild der Sachlage.
Seitdem habe ich so eine Wut, weil ich mich komplett verarscht fühle. Seitdem ich diesen Gefühlen nachgegeben habe, fallen mir kleine Details auf, die ich nie auf die schwere Schulter genommen hatte, die jetzt aber ein komplett anderes Licht auf die Gesamtsituation werfen.
Wie zum Beispiel, dass ich ihr jedes Jahr ein Geburtstagsgeschenk vorbereitet habe, ich aber nie eins gekriegt hab.
Dass sie sich beschwert, wenn eine Freundin oder Familienmitglied Unterstützung braucht. Diese selbstbezogenheit.
Die Wut, mich in ihr getäuscht zu haben, mich für dumm verkauft.
Und auch, die Sorge, dass sie tatsächlich komplett auf dem Holzweg ist, ihr Leben komplett mit Festivals, jede Woche feiern, regelmäßig neue Typen ausfüllt. Davon abgesehen habe ich das Gefühl, dass nur noch die alten Zeiten das Fundament dieser Freundschaft sind und ich komme langsam zu dem Schluss, dass das nicht mehr genügt. Zumal ich ihre Unzuverlässigkeit seit dem Trennung immer übler nehme. Ich weiß, ich steigere mich wahrscheinlich für die meisten Leute zu sehr rein. Aber ich bin ein Mensch, ich nenne jemanden sehr spät "Freund", wenn es dazu kommt, bin ich mit Leib und Seele dabei und nehme es nicht auf die leichte Schulter und passe auch ein wenig auf die Leute auf. Mich würde eure Meinung interessieren, wie ich mich verhalten könnte oder wie ihr zu der Situation stehen würdet.
Ich vertraue ihr nicht, weil ich nun allzu oft einfach eine andere Version gehört habe, sie sich auf der Gegenseite leider allzusehr vom Verhaltensmuster decken..
 

Du bist wütend und gibst ihr die Schuld. Sie hat dich aber niemals getäuscht, sondern du dich selbst. 
Ich finde, du versuchst, deine Erwartungen über sie zu stülpen - vielleicht machst du das häufiger bei anderen Menschen, da solltest du aufmerksam sein, das kann dich bitter machen.  
Es stimmt, viele denken nur an sich selbst, aber das nimmt dir gar nichts. Denn du trägst die Verantwortung dafür, welche Freunde du hast und was du in Beziehungen tust. Manche sprechen von Loyalität, Treue, Freundschaft, aber es bedeutet vielleicht, andere Menschen festzulegen, keine Änderungen zuzulassen, die eigenen Erwartungen den anderen als deren Pflicht aufzuerlegen. Und wenn das nicht klappt, sind sie Schuld und du selbst das Opfer. Diese Ohnmacht ist konstruiert. 

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2. August 2019 um 17:42
In Antwort auf fergus_18498571

Guten Abend erst Mal. 

Da ich zu dem thema noch nichts passendes gefunden habe, schilder ich lieber meine eigene Situation. 
Wir sind seit 9 jahren befreundet und ich habe sie immer als einen sensiblen, lieben und ehrlichen Menschen wahrgenommen, wie eigentlich jeder in ihrer Umgebung. 
Sie war immer bodenständig, ehrgeizig und wie es mir schien intelligent. 
Ich weiß nicht, ob es bei Freunden sowas wie eine rosarote brille gibt, aber wenn doch, dann besaß ich sie. 
Seit ich denken kann, war sie ein beziehungsmensch. Sie hat sich nie eingeschlossen und wusste sich zu amüsieren. Irgendwann hat sie allerdings angefangen, fotoshootings zu machen. Am Anfang leicht anzügliche, dann bis hin zu nacktbildern (in meinen Augen waren das keine Aktbilder) Vor rund einem Jahr hat sie sich von ihrem freund getrennt. Er wollte diese Bilder nicht unterstützen, hat sie aber auch nicht daran gehindert, trennen wollte er sich nicht. Sie hatten schon zusammen gewohnt. Ich half ihr bei dem Umzug. Sie bat mich, männliche Verstärkung anzufordern, da doch Recht schwere Möbel dabei waren, ich organisierte das für sie.
noch am gleichen abend ging sie feiern und schlief mit genau dem freund, den ich für sie organisiert hatte. 
Letztendlich verlief das Verhältnis im Sand. Wochenspäter erfuhr ich, dass sie wieder mit einem Mann geschlafen hatte und das auch nur, weil sich wieder eine leichte Beziehung anbahnte.
Sie hatte sich immer als das Opfer dargestellt, dass sie eben von Männern angemacht wird und sie in dem Moment nachgibt. Aber von drei Männern ( die ich kannte und mit denen sie geschlafen hatte) gaben alle an, dass sie die treibende kraft war. (Bitte verurteilt mich nicht, dass ich in ihrem privatleben schnüffeln würde, das thema kam nicht von meiner seite auf).
Zudem kam ihr ehemaliger Freund, der im Regen stehen gelassen wurde, auf nich zu. Er hatte Redebedarf und vertraute sich nur wenigen an.
Dort eröffnete sich auch ein Komplett anderes Bild der Sachlage.
Seitdem habe ich so eine Wut, weil ich mich komplett verarscht fühle. Seitdem ich diesen Gefühlen nachgegeben habe, fallen mir kleine Details auf, die ich nie auf die schwere Schulter genommen hatte, die jetzt aber ein komplett anderes Licht auf die Gesamtsituation werfen.
Wie zum Beispiel, dass ich ihr jedes Jahr ein Geburtstagsgeschenk vorbereitet habe, ich aber nie eins gekriegt hab.
Dass sie sich beschwert, wenn eine Freundin oder Familienmitglied Unterstützung braucht. Diese selbstbezogenheit.
Die Wut, mich in ihr getäuscht zu haben, mich für dumm verkauft.
Und auch, die Sorge, dass sie tatsächlich komplett auf dem Holzweg ist, ihr Leben komplett mit Festivals, jede Woche feiern, regelmäßig neue Typen ausfüllt. Davon abgesehen habe ich das Gefühl, dass nur noch die alten Zeiten das Fundament dieser Freundschaft sind und ich komme langsam zu dem Schluss, dass das nicht mehr genügt. Zumal ich ihre Unzuverlässigkeit seit dem Trennung immer übler nehme. Ich weiß, ich steigere mich wahrscheinlich für die meisten Leute zu sehr rein. Aber ich bin ein Mensch, ich nenne jemanden sehr spät "Freund", wenn es dazu kommt, bin ich mit Leib und Seele dabei und nehme es nicht auf die leichte Schulter und passe auch ein wenig auf die Leute auf. Mich würde eure Meinung interessieren, wie ich mich verhalten könnte oder wie ihr zu der Situation stehen würdet.
Ich vertraue ihr nicht, weil ich nun allzu oft einfach eine andere Version gehört habe, sie sich auf der Gegenseite leider allzusehr vom Verhaltensmuster decken..
 

Wieso verurteilst du sie wegen ihrem Männergeschichten? das geht dich nichts an

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3. August 2019 um 9:04

Geh mal ruhig ein wenig auf Distanz zu ihr vielleicht merkt sie dann von selbst was fehlt 😏

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