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Gute Bücher über Psychologie?

20. Juli 2012 um 12:22

Hi,

ich interessiere mich sehr für menschliche Verhaltensweisen, die Hintergründe dafür etc. ... kurzum: für Psychologie.
Als ich noch zur Schule gegangen bin habe ich auch mit dem Gedanken gespielt das später mal zu studieren, jedoch habe ich schnell gemerkt dass ich vermutlich niemals den dafür erforderlichen NC erreichen werde.
Dann habe ich mir ein Buch von Sigmund Freud gekauft, weil ich mir das Wissen über die menschliche Psychologie trotzdem irgendwie aneignen wollte - allerdings habe ich mit meinen damals 14 Jahren nur das Grundlegende verstanden.
Und auch heute, 6 Jahre später traue ich mich nicht wirklich an das Buch ran.
Daher meine Frage: Kennt jemand von euch gute Bücher über Psychologie? Die gut zu verstehen sind?

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20. Juli 2012 um 12:32

Interessiere mich auch für psychologie
meiner erfahrung nach ist es am besten sich mit einem bestimmten thema zu befassen und darüber dann fachliteratur zu kaufen. beispielsweise, wenn dich borderliner gerade interessieren, kaufe dir ein sachbuch darüber.

ich hab die verschiedensten themengebiete hier:

narzissmus, adhs, körpersprache und mimik deuten, essstörungen (binge eating disorder und magersucht), manipulatives verhalten in politik und werbung, usw.

das themengebiet ist einfach viel zu groß um sich ein buch zu kaufen und den durchblick zu haben unter umständen gibt es die möglichkeit für viel geld fachliteratur für studenten zu kaufen, aber ob die für den laien dann so gut verständlich sind vage ich zu bezweifeln.

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20. Juli 2012 um 13:03

Sozialpsychologie / Kommunikation
>>> Deborah Tannen

Sie ist psychologische Linguistin glaube ich. Die Bücher kosten fast nichts mehr, sie schreibt auch für Laien verständlich und ich fand es sehr erhellend.

Ist im wesentlichen Sozialpsychologie, insbesondere Kommunikation und die damit verbundene Interaktion.

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20. Juli 2012 um 13:09
In Antwort auf henda_11954970

Interessiere mich auch für psychologie
meiner erfahrung nach ist es am besten sich mit einem bestimmten thema zu befassen und darüber dann fachliteratur zu kaufen. beispielsweise, wenn dich borderliner gerade interessieren, kaufe dir ein sachbuch darüber.

ich hab die verschiedensten themengebiete hier:

narzissmus, adhs, körpersprache und mimik deuten, essstörungen (binge eating disorder und magersucht), manipulatives verhalten in politik und werbung, usw.

das themengebiet ist einfach viel zu groß um sich ein buch zu kaufen und den durchblick zu haben unter umständen gibt es die möglichkeit für viel geld fachliteratur für studenten zu kaufen, aber ob die für den laien dann so gut verständlich sind vage ich zu bezweifeln.

Für Borderline
Für Borderline habe ich noch kein einziges Buch gefunden, in dem ich mich oder einen anderen mir bekannten Grenzgänger wiedererkennen konnte.

Vor allem aber leider keines, wo hilfreiches zu lesen war, was man tun kann, um besser damit zu leben.

Ich habe 5 gelesen, weitere 10 teilweise gelesen und die verloren sich alle in epischen Ausführungen darüber, dass wir nicht lieben können (soso, ist mir gar nicht aufgefallen!) und Traumata aus der Kindheit mit uns rumtragen (Nein...!) etc. etc. etc. - und das war es auch schon.

Kennst Du etwas besseres? Ich habe meinen Weg schon gefunden, aber es gibt so viele, die ihn noch suchen -.-

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20. Juli 2012 um 15:51

Welches Gebiet??
Das Problem ist einfach, das ich in dem Bereich zu unerfahren bin... daher kann ich das nicht mal richtig benennen was mich vorerst am meisten interessieren würde.
(am liebsten würde ich mich ja über ALLES informieren )

Vielleicht kann ich es damit ein wenig konkreter ausdrücken:

Ich habe mich erst kürzlich von meinem Freund getrennt, und er geht ganz anders mit der Trennung um als ich; es verletzt mich ziemlich, ich möchte das gerne nachvollziehen.
Abgesehen davon ist er sowieso ein komischer Kauz, ich würde einfach gerne wissen warum er so ist, wie er ist.

Ich möchte gerne lernen gewisse Verhaltensweisen und Reaktionen meiner Mitmenschen nachzuvollziehen.
Unter was für ein Gebiet fällt das dann?

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20. Juli 2012 um 16:18
In Antwort auf kelly_12938363

Welches Gebiet??
Das Problem ist einfach, das ich in dem Bereich zu unerfahren bin... daher kann ich das nicht mal richtig benennen was mich vorerst am meisten interessieren würde.
(am liebsten würde ich mich ja über ALLES informieren )

Vielleicht kann ich es damit ein wenig konkreter ausdrücken:

Ich habe mich erst kürzlich von meinem Freund getrennt, und er geht ganz anders mit der Trennung um als ich; es verletzt mich ziemlich, ich möchte das gerne nachvollziehen.
Abgesehen davon ist er sowieso ein komischer Kauz, ich würde einfach gerne wissen warum er so ist, wie er ist.

Ich möchte gerne lernen gewisse Verhaltensweisen und Reaktionen meiner Mitmenschen nachzuvollziehen.
Unter was für ein Gebiet fällt das dann?

In dem Falle
Deborah Tannen "Das habe ich nicht gesagt" und / oder "Du kannst mich einfach nicht verstehen"

Da kann ich Dir versprechen, da ist mehr als nur ein Augenöffner drin.

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20. Juli 2012 um 18:24
In Antwort auf avarrassterne

Für Borderline
Für Borderline habe ich noch kein einziges Buch gefunden, in dem ich mich oder einen anderen mir bekannten Grenzgänger wiedererkennen konnte.

Vor allem aber leider keines, wo hilfreiches zu lesen war, was man tun kann, um besser damit zu leben.

Ich habe 5 gelesen, weitere 10 teilweise gelesen und die verloren sich alle in epischen Ausführungen darüber, dass wir nicht lieben können (soso, ist mir gar nicht aufgefallen!) und Traumata aus der Kindheit mit uns rumtragen (Nein...!) etc. etc. etc. - und das war es auch schon.

Kennst Du etwas besseres? Ich habe meinen Weg schon gefunden, aber es gibt so viele, die ihn noch suchen -.-

Avarrassterne
als betroffener ein gutes buch zu finden ist glaub ich generell schwierig. jeder mensch ist individuum und passt nich zu hundert prozent in ein schema f... eine therapie ist (wie du weißt) ohnehin unausweichlich.

ich selbst hab mich mit borderline noch nicht so genau befasst. hab selbst meine psychischen schwierigkeiten, aber borderline ist nicht dabei. ich hab eine borderlinerin bei einem stationären aufenthalt in der psychosomatischen klinik kennengelernt, sonst nie mit jmd zutun gehabt. zumindest nicht wissentlich.

schön dass du deinen weg gefunden hast. ich wünsche dir viel erfolg und glückliche momente für dein leben

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21. Juli 2012 um 20:53
In Antwort auf henda_11954970

Avarrassterne
als betroffener ein gutes buch zu finden ist glaub ich generell schwierig. jeder mensch ist individuum und passt nich zu hundert prozent in ein schema f... eine therapie ist (wie du weißt) ohnehin unausweichlich.

ich selbst hab mich mit borderline noch nicht so genau befasst. hab selbst meine psychischen schwierigkeiten, aber borderline ist nicht dabei. ich hab eine borderlinerin bei einem stationären aufenthalt in der psychosomatischen klinik kennengelernt, sonst nie mit jmd zutun gehabt. zumindest nicht wissentlich.

schön dass du deinen weg gefunden hast. ich wünsche dir viel erfolg und glückliche momente für dein leben

Erinnere mich nicht daran...
Wenn ich das von der "unausweichlichen Therapie" lese, platzt mir immer der Kragen. Ich darf mich in einem offenen Forum nicht weiter in Details verlieren, aber ich sage es so: die meisten wissen auch nach der unausweichlichen Therapie nicht, wie sie verhindern können, dass sie an den Punkt geraten, wo die Gefühle Amok laufen. Viel zu viele wissen nicht ein Mal, *dass* sie es verhindern können, auch wenn alle tolle Worte wie "Skills" und "Notfallkoffer" kennen.

Ein gutes Buch für einen Betroffenen ist keines, was ihn / sie beschreibt, sondern eines, was Wege zeigt, wie man ändern kann, was einen vom häufigen Lächeln trennt
Ein gutes Buch für Angehörige / Freunde besteht aus einer Zeile: Sprich es an und sei Dir nie sicher, zu wissen, was der andere fühlt, sei Dir nie sicher, dass der andere weiss, was Du fühlst.
Über Gefühle reden ist überaus unangenehm, gerade für Grenzgänger. Aber das halte *ichÜ für unausweichlich.

Kann so schwer nicht sein denke ich - ist es aber.

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21. Juli 2012 um 23:20
In Antwort auf avarrassterne

Erinnere mich nicht daran...
Wenn ich das von der "unausweichlichen Therapie" lese, platzt mir immer der Kragen. Ich darf mich in einem offenen Forum nicht weiter in Details verlieren, aber ich sage es so: die meisten wissen auch nach der unausweichlichen Therapie nicht, wie sie verhindern können, dass sie an den Punkt geraten, wo die Gefühle Amok laufen. Viel zu viele wissen nicht ein Mal, *dass* sie es verhindern können, auch wenn alle tolle Worte wie "Skills" und "Notfallkoffer" kennen.

Ein gutes Buch für einen Betroffenen ist keines, was ihn / sie beschreibt, sondern eines, was Wege zeigt, wie man ändern kann, was einen vom häufigen Lächeln trennt
Ein gutes Buch für Angehörige / Freunde besteht aus einer Zeile: Sprich es an und sei Dir nie sicher, zu wissen, was der andere fühlt, sei Dir nie sicher, dass der andere weiss, was Du fühlst.
Über Gefühle reden ist überaus unangenehm, gerade für Grenzgänger. Aber das halte *ichÜ für unausweichlich.

Kann so schwer nicht sein denke ich - ist es aber.


jeder, der in seinem leben durch eine ernste krankheit so eingeschränkt ist dass er dauerhaft nicht glücklich oder "alltagstauglich" ist sollte eine therapie machen um 1. zu erkennen warum er die vorliegenden schwirigkeiten hat (woher sie kommen) und 2. einen weg zu finden damit umzugehen.

ich bin nach mittlerweile 7jahren permanenter therapie an einem punkt an dem ich sage... eine persönlichkeitsstörung (in meinem fall eine form des weiblichen narzissmus) kann nicht geheilt werden. man hat immer zeiten in denen man besser und zeiten in denen man schlechter damit umgehen kann.

ein gutes buch ist für MICH ein buch bei dem ich mich erkenne UND das mir wertvolle denkanstöße gibt. angehörige wollen in der regel nicht nur wissen wie sie mit einem betroffenen umgehen sollen, sondern auch warum der betroffene sich so verhält. zumindest war es so bei meiner familie. ob ein buch gut ist, ist denke ich daher sehr subjektiv und unterliegt keiner regel.

über gefühle zu sprechen ist deswegen oft so schwer, weil man als betroffener nie richtig gelernt hat sie zu benennen, zuzulassen und ihnen einen raum zu geben bzw sie für wichtig zu nehmen. natürlich ist es "unausweichlich" darüber zu sprechen.

lg

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25. September 2016 um 18:15

Wertvolle psychologische Bücher
Hallo

Ich möchte gerne einen Beitrag leisten zu dieser Frage, wo man gut verständliche Bücher über Psychologie finden kann.

Ich bin Psychologie-Studentin und engagiere mich seit 4 Jahren in einer psychotherapeutischen Praxis. Gemeinsam mit erfahrenen Therapeuten und Mitstudenten habe ich vor 2 Jahren einen Verlag für psychologische Literatur gegründet, welcher mit seinen Büchern und Fachbroschüren sowohl Laien als auch Fachleuten Einblick in die verschiedensten Fragestellungen bieten möchte.

Wir veröffentlichen Bücher, welche theoretisch fundiert und gleichzeitig einfühlsam beschreiben, welche Gefühlslagen die Menschen beschäftigen und wie man durch psychologisches Verständnis diese Schwierigkeiten überwinden kann. Die Fallbeispiele und Vorträge als auch Romane und Sachbücher vermitteln damit dem Leser Zuversicht und ein Gefühl von Verbundenheit, sowie eine grundlegende Einführung ins psychologische Denken.

Mehr Informationen findet ihr unter:
www.verlag-psychologie-erziehung.ch
https://www.facebook.com/groups/912745085482485/

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