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Grosse angst vor morgen

26. Januar 2017 um 7:40

Hallo,
Ich bin so fertig. Ich bin  seit einigen Wochen bei einer verhaltenstherapie,wegen panikattacken. 
Meine therapeutin ist super lieb.Aber sie will meine komplette Vergangenheit wissen,und lässt das auch nicht locker. 
Da ich so grosse angst habe zu reden,habe ich ihr schon einiges ausgeschrieben. 
In den letzten 2 Wochen fragt sie mich immer wieder nach nach Mutter,mit der ich seit Jahren keinen Kontakt mehr habe.ich habe immer wieder abgeblockt. Letzte Woche dachte ich es wäre besser es ihr zu schreiben. Habe ich dann auch gemacht.ich habe versucht ihr zu erklären das ich als 10 jährige und auch mit 17 missbraucht wurde und meine Mutter nichts gemacht hat um mir zu helfen. Es war erst befreiend das zu schreiben.aber morgen wird sie mich darauf sicher ansprechen. Ich habe so angst.ich kann darüber nicht reden.mir geht's echt schlecht gerade damit.auch was sie jetzt wohl über mich denkt.

Und wieso will sie alles über meine Kindheit wissen.verstehe ich nicht so ganz.

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26. Januar 2017 um 9:16

Wenn es ein gute Therapeutin ist wird sie an dieses Theme hoch sensibel rann gehen und dich keinesfalls zwingen darüber zu reden. Falls doch solltest du die Therapeutin wechseln.
Die Psychologen wollen immer viel über die Kindheit wissen damit sie ein Gesamtbild der Person bekommen und rausfinden womit das oder die Probleme ausgelöst wurden.

Aber fakt ist: wenn du nix erzählen magst dann tu es auch nicht. Nur darfst du hinterher nicht rumjammern das dir nicht geholfen wurde.

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26. Januar 2017 um 9:50

Ich habe ebenfalls eine Therapie gemacht. 4 Jahre lang. Es ist völlig normal wie du dich grad fühlst. Es arbeitet in dir. Das ist schwer auszuhalten, aber im Grunde ein gutes Zeichen. 

Ich schliesse mich oben an, wenn du nicht darüber reden möchtest, dann mach es nicht. Natürlich muss man sich manchmal auch überwinden, aber du musst dich nicht unter Druck setzen.

In der Kindheit liegen oft die Grundsteine für spätere Probleme. Was man bewusst und unbewusst erlebt hat, prägt einen und die Probleme, meist in anderen Bereichen, kommen oft erst später zum Vorschein. 
Deswegn muss man oft die Wurzel des Übels reflektieren um eine Lösung zu finden damit klar zu kommen ohne das das jetzige Leben negativ eingeschränkt wird.

Es ist sehr mutig von dir eine Therapie zu machen. Versuche es zu nehmen wie es ist. Die Wirkung spürt man oft erst Zeit versetzt.

Viel Erfolg!

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