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Gott und die Irrtümer

24. Februar 2006 um 18:46 Letzte Antwort: 5. März 2006 um 10:53

Es ist mir einfach ein Bedürfnis dies hier zu schreiben. Habe gerade einiges über Gott gelesen. Warum er so grausam ist und dies und jenes so einfach zuläßt. Das er nicht da ist, wenn es einem schlecht geht und dass Gott all das Leid dieser Welt nicht sieht. Ich möchte gerne meine eigene Meinung hier kundtun ohne jemanden zu Nahe treten zu wollen, der anderer Meinung ist.

Ich glaube an Gott oder an eine höhere Macht.
Ich glaube, dass Gott uns diesen, einen Platz, den wir Erde nennen, gebeben hat.
Ich glaube, dass Gott uns unseren "freien Willen" gegeben hat.
Ich glaube, dass sich jeder Mensch sein Schicksal selber wählt, aus irgendeinem Grund.
Ich glaube an Widergeburt und dass jedes Leben dafür da ist, eine nächsthöhene Ebene zu erreichen, vorausgesetzt man meistert die Hürde.
Ich glaube daran, dass man sich selber aussuchen kann, ob man Leben möchte oder nicht.
Ich glaube, dass wir alle eins sind, dass wir immer waren und immer sein werden.
Ich glaube, dass wir mit positiven Gedanken alles erreichen könn(t)en.
Ich glaube an Wesen (Engeln oder andere Lichtgestalten), die uns in schwierigen Situationen helfen wenn wir sie darum bitten.
Ich glaube das Wünsche sich erfüllen, wenn wir darum bitten und sie auch zulassen!
Ich glaube, dass sich alles mit Widergeburt erklären läßt,...

Ich glaube nicht, dass Gott uns für irgendetwas bestraft
Ich glaube nicht, dass wir, wenn wir nicht in die Kirche gehen in die Hölle kommen
Ich glaube nicht, dass Kinder, die nicht getauft sind, im Fegefeuer schmoren
Ich glaube nicht, dass Mörder, Massenmörder oder andere Verbrecher in die Hölle kommen
Ich glaube nicht, dass ich meine "Sünden" beichten muss
Ich glaube nicht, dass Gott für alles was geschieht Verantwortlich ist, sonder wir Menschen.

Ich lebe mein Leben als guter Mensch, der versucht jeden so gut wie möglich zu verstehen, zu tolerieren und eben als Mensch zu sehen. Es gibt niemanden, der keine Fehler hat, dass macht uns zu Menschen. Jeder lebt in seiner Welt, mit seinen Ansichten. Wenn wir versuchen, dass Menschliche in den anderen zu sehen, spüren wir die Liebe die uns alle durchströmt, man muß sie nur zulassen, es klappt wirklich. Es ist ein wunderschönes Gefühl.
Kennt ihr das Gefühl, wenn es einem so richtig gut geht, wenn ein wohliger Schauer den Körper durchströmt, wenn man so richtig "mit sich im Einklang" ist? So sollte es immer sein. Körper, Geist und Seele sind dann vereint. Das wäre das echte Gefühl, dass jedermann immer haben sollte.

Conni






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24. Februar 2006 um 18:54

ABER
wenn Du dieses "echte Gefühl dass man immer haben sollte( dein letzter Satz) tatsächlich IMMER hätte, würde man es gar nicht mehr wahrnehmen können, das ist ja das tragische.
Alles gute und alles schlechte wird nur durch den Kontrast WAHRGENOMMEN.

Und zu Gott : ich glaube auch nicht an den rachesüchtigen Gott, denn wenn er im Grunde ja schlimmere Strafen anzudrohen hätte, als mir jemals im Leben einfallen würden (und ich bin ja nur ein mensch), was wäre das dann für ein Gott ?

Außerdem hat uns Gott, wie Du schon sagst, einen freuen willen gegegeben, was hier also abgeht, geht auf das Konto des freien Willen der Menschen und nicht auf Gottes Konto.
Zudem glaube ich auch nicht, dass Gott allmächtig ist, zumindest nicht hier auf Erden, sonst könnte er das Elend gar nicht aushalten, und würde sich über den uns gegebenen freien Willen stellen.

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3. März 2006 um 12:09

Mit anderen Worten:
Du glaubst, dass wir Menschen Gott herzhaft wurscht sind.

Da ist was dran.

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3. März 2006 um 12:32
In Antwort auf royce_12443210

Mit anderen Worten:
Du glaubst, dass wir Menschen Gott herzhaft wurscht sind.

Da ist was dran.

Wenn du das so siehst,
dann muß ich dir wohl ober über mit einem "evenuell" antworten.
Ich stell mir das ganze ungefähr so vor:
Dieses Wesen oder diese Energie (besser gesagt), die wir als Gott bezeichnen hat es schon immer gegeben. Eines Tages hat sich diese Energie bewußt gemacht, dass es sie gibt. Aber wie sollte sie sich manifestieren? Sie hat geforscht, versucht und irgendwann ist dann irgendetwas passiert. Also hat Gott weitergemacht, bis sich etwas zusammengefügt hat dass sich vollkommen entladen hat. Das war dann dieser Urknall. Aus diesem ist dann unser Universum entstanden (soweit wir es kennen). Im Laufe der Millionen und Milliarden Jahre (für Gott kein Thema, da es Zeit sowieso nicht gibt), hat ein Teil von der Energie sich ebenfalls manifestiert, und es hat eben diese Zeit gebraucht (Evolution), dieser Teil sind wir Menschen. Gott wollte eben andere Erfahrungen machen, als nur existent zu sein. Jeder Mensch hier auf Erden ist ein Teil von Gott (der Energie), der nun hier Erfahrungen machen kann. Wenn wir sterben kehren wir entweder wieder zurück zum ganzen oder wir kommen eben nochmal hierher, weil wir süchtig geworden sind, nach diesen Leben! Wir wollen nun auch wissen wie es ist zu leiden, oder getötet zu werden, oder wir ermöglichen jemand anderen diese Erfahrung zu machen. Z. Bsp. treffen sich 2 Teile dieser Energie im Seelenhimmel und der erste sagt: Also, jetzt war ich schon so oft schön und reich und glücklich im Leben, hab noch nie schlechte Erlebnisse gehabt, ich denke ich bin nun soweit, dass ich auch gerne diese Erfahrung machen möchte. Nun gut, sagt der zweite Teil, ich bin ja du und du bist ich und da wir beide eigentlich eins sind, werde ich dir helfen, diese Erfahrung zu machen. Ich werde dir auf der Erde das Leben zur Hölle machen, da ich dir diese Erfahrung geben kann, die du machen willst. Okay, dass ist toll von dir, meint der erste Teil. Und so kommen die beiden zur Welt, im Laufe der Jahre, lernen sie sich kennen, dass ist der Plan. Die beiden (es könnte Opfer und Mörder sein oder auch Partner die sich bekriegen), leben ihr leben, und wahrscheinlich versteht der erste Teil nicht wieso gerade ihm diese Hölle auf ERden widerfährt. Wäre ja blöd, wenn die beiden Teile das wüßten, denn sonst hätte es ja gar keinen Sinn. Man will ja wissen, wie man diese Situation meistert!

Verstehst du was ich meine? Sehen wir dieses Leben als Spiel an, dass wir (Gott) spielt. Wir wollen mitspielen. So erklärt sich vieles im Leben und niemand bräuchte uns leid zu tun. Hab nun in wenigen Worten ungefähr versucht zu erklären, wie ich dass sehe. Um ausführlicher meinen Glauben zu demonstrieren bräuchte ich Tage!
Wir haben alle keinen Beweis ob es so ist oder ob es anders ist, oder ob es gar nicht ist. Doch wäre es eine Möglichkeit.
lg Conni

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3. März 2006 um 15:57

Ich sehe es ähnlich ,
ich glaube auch an das meiste , wie z.B. die Engel , Begleiter ect.. Nein ich glaube es nicht , ich weiß es . Aber ich glaube nicht , dass sich jeder sein Schicksal aussuchen kann , wie er Lust hat . Ich kann mir auch nicht vorstellen , dass man sich mit einer anderen Seele absprechen kann , wie man im nächsten Leben miteinander klar kommt .
Ich denke der Lebensweg gestaltet sich aus deinem früheren Leben , alles was man damals nicht erledigt hat müssen wir nachholen , was oft sehr schwierig ist , denke ich .
Ich glaube auch nicht , dass wir auf uns alleine gestellt sind , also das wir ihm quasi " egal " sind .Ich bin davon überzeugt , dass er immer wieder eingreift um zu helfen oder um uns auch mal zu ermahnen ( ich meine nicht bestrafen ).
Obwohl ich nicht an einen strafenden Gott glaube , kann ich mir dennoch nicht vorstellen das ein Mörder , Vergewaltigen ... ungestraft davon kommt , ich denke er wird es eines Tages büßen müssen , was er getan hat .Sonst könnte jeder tun was er will und ein Gewissen wäre auch völlig nutzlos.
Meine Gedanken zu diesem Thema sind unendlich und komischer Weise hätte ich noch vr ein paar Jahren jeden für verrückt erklärt , der mir so etwas erzählt hätte . Ich wurde aber , Gott sei Dank , im wahrsten Sinne des Wortes , eines besseren belehrt .Am eigenen Leib , kann man schon sagen , habe ich erfahren , dass es wahnsinnig viele Dinge zuwischen Himmel und Erde gibt , die wir , mit unserem Menschlichen Verstand , nicht erklären können .
Ich bin glücklicher sei ich das weiß .
Haleluja

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3. März 2006 um 16:32
In Antwort auf xiang_11929164

Wenn du das so siehst,
dann muß ich dir wohl ober über mit einem "evenuell" antworten.
Ich stell mir das ganze ungefähr so vor:
Dieses Wesen oder diese Energie (besser gesagt), die wir als Gott bezeichnen hat es schon immer gegeben. Eines Tages hat sich diese Energie bewußt gemacht, dass es sie gibt. Aber wie sollte sie sich manifestieren? Sie hat geforscht, versucht und irgendwann ist dann irgendetwas passiert. Also hat Gott weitergemacht, bis sich etwas zusammengefügt hat dass sich vollkommen entladen hat. Das war dann dieser Urknall. Aus diesem ist dann unser Universum entstanden (soweit wir es kennen). Im Laufe der Millionen und Milliarden Jahre (für Gott kein Thema, da es Zeit sowieso nicht gibt), hat ein Teil von der Energie sich ebenfalls manifestiert, und es hat eben diese Zeit gebraucht (Evolution), dieser Teil sind wir Menschen. Gott wollte eben andere Erfahrungen machen, als nur existent zu sein. Jeder Mensch hier auf Erden ist ein Teil von Gott (der Energie), der nun hier Erfahrungen machen kann. Wenn wir sterben kehren wir entweder wieder zurück zum ganzen oder wir kommen eben nochmal hierher, weil wir süchtig geworden sind, nach diesen Leben! Wir wollen nun auch wissen wie es ist zu leiden, oder getötet zu werden, oder wir ermöglichen jemand anderen diese Erfahrung zu machen. Z. Bsp. treffen sich 2 Teile dieser Energie im Seelenhimmel und der erste sagt: Also, jetzt war ich schon so oft schön und reich und glücklich im Leben, hab noch nie schlechte Erlebnisse gehabt, ich denke ich bin nun soweit, dass ich auch gerne diese Erfahrung machen möchte. Nun gut, sagt der zweite Teil, ich bin ja du und du bist ich und da wir beide eigentlich eins sind, werde ich dir helfen, diese Erfahrung zu machen. Ich werde dir auf der Erde das Leben zur Hölle machen, da ich dir diese Erfahrung geben kann, die du machen willst. Okay, dass ist toll von dir, meint der erste Teil. Und so kommen die beiden zur Welt, im Laufe der Jahre, lernen sie sich kennen, dass ist der Plan. Die beiden (es könnte Opfer und Mörder sein oder auch Partner die sich bekriegen), leben ihr leben, und wahrscheinlich versteht der erste Teil nicht wieso gerade ihm diese Hölle auf ERden widerfährt. Wäre ja blöd, wenn die beiden Teile das wüßten, denn sonst hätte es ja gar keinen Sinn. Man will ja wissen, wie man diese Situation meistert!

Verstehst du was ich meine? Sehen wir dieses Leben als Spiel an, dass wir (Gott) spielt. Wir wollen mitspielen. So erklärt sich vieles im Leben und niemand bräuchte uns leid zu tun. Hab nun in wenigen Worten ungefähr versucht zu erklären, wie ich dass sehe. Um ausführlicher meinen Glauben zu demonstrieren bräuchte ich Tage!
Wir haben alle keinen Beweis ob es so ist oder ob es anders ist, oder ob es gar nicht ist. Doch wäre es eine Möglichkeit.
lg Conni

Liebe Conni,
ich hab da immer ein Problem, wenn jemand von Wiedergeburt oder derlei spricht. WAS soll da wiedergeboren werden? Nehmen wir einmal an, Du hast eine Seele, die nach Deinem Tod irgendwo hingelangt. Vieviel von Deiner Persönlichkeit ist da drin? Wieviel davon ist Conni? In Deinem Beispiel vom Mörder und seinem Opfer schreibst Du: Wahrscheinlich versteht der erste Teil nicht wieso gerade ihm diese Hölle auf ERden widerfährt. Wäre ja blöd, wenn die beiden Teile das wüßten, denn sonst hätte es ja gar keinen Sinn. Man will ja wissen, wie man diese Situation meistert!
Im Gegenteil: SO ist es völlig sinnlos. Da kriegt einer sein Fett ab, ohne zu wissen, weswegen - wie soll er denn daraus lernen? Oder soll garnicht er, sondern die Große Seele im Jenseits etwas daraus lernen? Warum werden dann immer und immer wieder Menschen ermordet? Wär es da nicht mit einem, vielleicht 2 oder 10 Morden genug?

Ein Mensch hat soundso bereits zwei Leben. Das erste verbringt er im Mutterleib, er stirbt, wenn er geboren wird. Das Leben nach der Geburt ist so völlig anders, dass es etwaige Erinnerungen an das 1. Leben praktisch auslöscht. Sollte es noch ein 3. Leben geben, dann ist der Tod ein Übergang in etwas, das wir uns garnicht vorstellen können. Dass Du wieder zurückgeschickt wirst in das erste, dann das zweite Leben, erscheint mir nicht sonderlich sinnvoll. Man spricht zwar vom "Kreislauf der Natur", das ist aber eine Illusion. Die Entwicklung des Lebens schreitet fort, nichts in der Natur kehrt an seinen Ausgangspunkt zurück.
Sonst wären wir ja heute noch eine Suppe aus Aminosäuren im Meer.

Eine kleine boshafte Frage gestatte mir bitte noch
Als ich ein Kind war, hatte die Erde 2,8 Milliarden menschliche Bewohner, heute sind es mehr als 6. Wo kommen all die Seelen her?

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3. März 2006 um 17:34
In Antwort auf royce_12443210

Liebe Conni,
ich hab da immer ein Problem, wenn jemand von Wiedergeburt oder derlei spricht. WAS soll da wiedergeboren werden? Nehmen wir einmal an, Du hast eine Seele, die nach Deinem Tod irgendwo hingelangt. Vieviel von Deiner Persönlichkeit ist da drin? Wieviel davon ist Conni? In Deinem Beispiel vom Mörder und seinem Opfer schreibst Du: Wahrscheinlich versteht der erste Teil nicht wieso gerade ihm diese Hölle auf ERden widerfährt. Wäre ja blöd, wenn die beiden Teile das wüßten, denn sonst hätte es ja gar keinen Sinn. Man will ja wissen, wie man diese Situation meistert!
Im Gegenteil: SO ist es völlig sinnlos. Da kriegt einer sein Fett ab, ohne zu wissen, weswegen - wie soll er denn daraus lernen? Oder soll garnicht er, sondern die Große Seele im Jenseits etwas daraus lernen? Warum werden dann immer und immer wieder Menschen ermordet? Wär es da nicht mit einem, vielleicht 2 oder 10 Morden genug?

Ein Mensch hat soundso bereits zwei Leben. Das erste verbringt er im Mutterleib, er stirbt, wenn er geboren wird. Das Leben nach der Geburt ist so völlig anders, dass es etwaige Erinnerungen an das 1. Leben praktisch auslöscht. Sollte es noch ein 3. Leben geben, dann ist der Tod ein Übergang in etwas, das wir uns garnicht vorstellen können. Dass Du wieder zurückgeschickt wirst in das erste, dann das zweite Leben, erscheint mir nicht sonderlich sinnvoll. Man spricht zwar vom "Kreislauf der Natur", das ist aber eine Illusion. Die Entwicklung des Lebens schreitet fort, nichts in der Natur kehrt an seinen Ausgangspunkt zurück.
Sonst wären wir ja heute noch eine Suppe aus Aminosäuren im Meer.

Eine kleine boshafte Frage gestatte mir bitte noch
Als ich ein Kind war, hatte die Erde 2,8 Milliarden menschliche Bewohner, heute sind es mehr als 6. Wo kommen all die Seelen her?

"Das Spiel des Lebens"
Lieber Pingui37!
Es ist für mich sehr schwer, alles auf Papier zu fassen, was ich sagen will, ich tu mir beim reden leichter. Drum verzeih, wenn es manchmal scheint, als würde ich mich wiedersprechen, dass mit dem "Sinn" ist so eine Sache an sich.

Zu deiner Frage, WAS soll da wiedergeboren werden.
Ich hab eine Seele, ja genau, du auch, jeder hat eine Seele. Und diese Seele ist ein Teil der Energie (Gottes). Wir sind nicht einer, wir sind ein ganzes. Global gesehen, also. Die einzelnen, kleinen Seelen sind also im Grunde genommen alle gleich. Nur als Menschen haben wir Persönlichkeit, die sich entwickelt. Durch unsere Eltern, Erziehung, Umwelt. Das Umfeld wurde im Vorherein programmiert. Wie in einem Computer wird vorher alles eingegeben (natürlich nur bildlich gesprochen). Damit auch der Weg, den man wählt, eingeschlagen werden kann. Soviel zur Persönlichkeit (jedes Leben hat eine andere Persönlichkeit). In diesem Leben bin ich Conni mit der Persönlichkeit von Conni. Im nächsten Leben ist Conni überhaupt nicht mehr präsent, nur die ERFAHRUNGEN und das was ich gelernt oder nicht gelernt habe, kann ich mitnehmen. Wir scheinen zu vergessen, dass es hier auf der Erde eben anders abgeht als im Seelenreich. Hier gibt es Anfang und Ende, schön und Häßlich, gut und böse, Nahrung, Schlaf, Liebe,usw... Im Seelenreich gibt es ja das alles nicht.

Du hast gesagt, andersrum wäre es sinnvoller, wenn man es wüßte. Das sehe ich nicht so, denn wenn wir wüßten, was wir gewählt haben oder wie es ausgeht, dann würde es ja überhaupt keinen "Spaß" machen. Wenn du ein Spiel beginnst und du weißt wie du die Züge fahren mußt um zu gewinnen, wie wäre das für dich? Würdest du es überhaupt tun oder wäre dieses Spiel nicht extrem langweilig? Das meine ich mit Sinn haben.

Der Sinn liegt darin, dass man einfach schaut, ob man das Spiel gewinnt oder daran scheitert. Eigentlich nicht viel Sinn dahinter, doch für Gott (uns) die (bis jetzt) einzige Möglichkeit in diesem Sinne zu SEIN.

"Warum werden immer und immer wieder Menschen ermordet?, Wär es da nicht mit einem vielleicht 2 oder 10 Morden genug?"
Die Frage hab ich leider nicht ganz verstanden, meinst du jetzt für eine Seele oder für alle Seelen? Die Morde sind ja nicht gleich Morde. Und es bestünde ja auch die Möglichkeit, dass eine Seele die Erfahrung machen will zu morden, oder ermordet zu werden. Es läuft ja dann auch nicht unbedingt auf die Ermordung hinaus, sondern auch was für die Betroffene Seele (die mordet) danach geschieht. Manche Seelen kommen nur hierher um eben für eine andere Seele das Opfer zu sein. Nur aus diesem Grunde! Schwer vorstellbar, gell? Aber doch möglich!

Das der Tod ein Übergang in etwas ist, das wir uns nicht vorstellen können, ist absolut richtig. Da bin ich ganz deiner Meinung.

Das mit den Seelen, und wo die herkommen, ist eigentlich schon beantwortet. Alles ist Gott und wir sind alles. Menschen werden geboren und Seelen reinkanieren sich in den geborenen Menschen. Manche Menschen haben eine Seele, andere zwei oder mehrere. Meiner Meinung gibt es auch Menschen die nur hin und wieder eine Seele in sich haben. Manche Seelen haben auch mehrere Menschen. Als die Erde im Anfansstadion war, hat Gott ja ein Experiment gestartet. Die ersten Abseelungen fanden statt. Die wußten ja gar nocht nicht, was sie auf Erden anfangen sollten, was sie hier erwartet. Die ersten Erfahrungen wurden gemacht. Und immer mehr Seelen wollten das auch. Die vielen Seelen kommen also vom ganzen. Und da alles Gott ist und Gott die Ewigkeit ist, gibt es unendlich viele Seelen. Und so mußten immer mehr Menschen geboren werden, auch in anderen Sonnensystemen, da soviele wie möglich das Spiel spielen wollen.

Ich weiß, ich bin verrückt, aber so bin ich nun mal. Ich bin so überzeugt von meinen Vorstellungen, dass ich es mir nur so erklären kann. Ich will niemanden überzeugen, auch niemanden von seiner eigenen Meinung abbringen. Doch wenn ich so schreibe, könnte ich ewig alles niederschreiben was in meinen Kopf abgeht, gerade jetzt würde ich so richtig in Fahrt kommen, ich danke dir also für dein Interesse und grüße Dich herzlichst
Conni!

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3. März 2006 um 18:25

So ein kinderkram!
warum muss die welt immer so verkrampft mit glauben umgehen?? warum muss alles positive, dass mit dem menschsein einhergeht, gleich göttlich sein??

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4. März 2006 um 1:41
In Antwort auf xiang_11929164

"Das Spiel des Lebens"
Lieber Pingui37!
Es ist für mich sehr schwer, alles auf Papier zu fassen, was ich sagen will, ich tu mir beim reden leichter. Drum verzeih, wenn es manchmal scheint, als würde ich mich wiedersprechen, dass mit dem "Sinn" ist so eine Sache an sich.

Zu deiner Frage, WAS soll da wiedergeboren werden.
Ich hab eine Seele, ja genau, du auch, jeder hat eine Seele. Und diese Seele ist ein Teil der Energie (Gottes). Wir sind nicht einer, wir sind ein ganzes. Global gesehen, also. Die einzelnen, kleinen Seelen sind also im Grunde genommen alle gleich. Nur als Menschen haben wir Persönlichkeit, die sich entwickelt. Durch unsere Eltern, Erziehung, Umwelt. Das Umfeld wurde im Vorherein programmiert. Wie in einem Computer wird vorher alles eingegeben (natürlich nur bildlich gesprochen). Damit auch der Weg, den man wählt, eingeschlagen werden kann. Soviel zur Persönlichkeit (jedes Leben hat eine andere Persönlichkeit). In diesem Leben bin ich Conni mit der Persönlichkeit von Conni. Im nächsten Leben ist Conni überhaupt nicht mehr präsent, nur die ERFAHRUNGEN und das was ich gelernt oder nicht gelernt habe, kann ich mitnehmen. Wir scheinen zu vergessen, dass es hier auf der Erde eben anders abgeht als im Seelenreich. Hier gibt es Anfang und Ende, schön und Häßlich, gut und böse, Nahrung, Schlaf, Liebe,usw... Im Seelenreich gibt es ja das alles nicht.

Du hast gesagt, andersrum wäre es sinnvoller, wenn man es wüßte. Das sehe ich nicht so, denn wenn wir wüßten, was wir gewählt haben oder wie es ausgeht, dann würde es ja überhaupt keinen "Spaß" machen. Wenn du ein Spiel beginnst und du weißt wie du die Züge fahren mußt um zu gewinnen, wie wäre das für dich? Würdest du es überhaupt tun oder wäre dieses Spiel nicht extrem langweilig? Das meine ich mit Sinn haben.

Der Sinn liegt darin, dass man einfach schaut, ob man das Spiel gewinnt oder daran scheitert. Eigentlich nicht viel Sinn dahinter, doch für Gott (uns) die (bis jetzt) einzige Möglichkeit in diesem Sinne zu SEIN.

"Warum werden immer und immer wieder Menschen ermordet?, Wär es da nicht mit einem vielleicht 2 oder 10 Morden genug?"
Die Frage hab ich leider nicht ganz verstanden, meinst du jetzt für eine Seele oder für alle Seelen? Die Morde sind ja nicht gleich Morde. Und es bestünde ja auch die Möglichkeit, dass eine Seele die Erfahrung machen will zu morden, oder ermordet zu werden. Es läuft ja dann auch nicht unbedingt auf die Ermordung hinaus, sondern auch was für die Betroffene Seele (die mordet) danach geschieht. Manche Seelen kommen nur hierher um eben für eine andere Seele das Opfer zu sein. Nur aus diesem Grunde! Schwer vorstellbar, gell? Aber doch möglich!

Das der Tod ein Übergang in etwas ist, das wir uns nicht vorstellen können, ist absolut richtig. Da bin ich ganz deiner Meinung.

Das mit den Seelen, und wo die herkommen, ist eigentlich schon beantwortet. Alles ist Gott und wir sind alles. Menschen werden geboren und Seelen reinkanieren sich in den geborenen Menschen. Manche Menschen haben eine Seele, andere zwei oder mehrere. Meiner Meinung gibt es auch Menschen die nur hin und wieder eine Seele in sich haben. Manche Seelen haben auch mehrere Menschen. Als die Erde im Anfansstadion war, hat Gott ja ein Experiment gestartet. Die ersten Abseelungen fanden statt. Die wußten ja gar nocht nicht, was sie auf Erden anfangen sollten, was sie hier erwartet. Die ersten Erfahrungen wurden gemacht. Und immer mehr Seelen wollten das auch. Die vielen Seelen kommen also vom ganzen. Und da alles Gott ist und Gott die Ewigkeit ist, gibt es unendlich viele Seelen. Und so mußten immer mehr Menschen geboren werden, auch in anderen Sonnensystemen, da soviele wie möglich das Spiel spielen wollen.

Ich weiß, ich bin verrückt, aber so bin ich nun mal. Ich bin so überzeugt von meinen Vorstellungen, dass ich es mir nur so erklären kann. Ich will niemanden überzeugen, auch niemanden von seiner eigenen Meinung abbringen. Doch wenn ich so schreibe, könnte ich ewig alles niederschreiben was in meinen Kopf abgeht, gerade jetzt würde ich so richtig in Fahrt kommen, ich danke dir also für dein Interesse und grüße Dich herzlichst
Conni!

Du bist alles andere als verrückt, liebe Conni.
Erstens einmal find ich es große Klasse, dass Du so viel darüber nachdenkst; so viele Menschen sagen stumpfsinnig: Ich weiß nix, aber irgendein Höheres Wesen muss es ja geben.
Zweitens haben Deine Gedankengänge durchaus Hand und Fuß, und Du hast alles Recht der Welt, Deine Ansichten mit Überzeugung zu vertreten. Sie stimmt zwar mit meiner absolut nicht überein, aber Respekt habe ich vor ihr, und zwar gehörigen.

Die Frage "Wär es da nicht mit 2 oder 10 Morden genug" bezieht sich auf die Idee, dass wir unsere irdischen Erfahrungen womöglich in den großen Seelen-Pool (Gott) einbringen. Wenn die Seele eines Mörders Teil dieser All-Seele ist, dann müsste doch nach einer gewissen Anzahl von Morden die All-Seele genügend Erfahrungen mit Mord haben und davon ablassen. Aber gemordet wird seit Urzeiten, auch Tiere morden (wenn das auch manche nicht wahr haben wollen), und ein Ende ist nicht abzusehen, im Gegenteil.

"Gott hat ein Experiment gestartet" gefällt mir, denn Du sagst damit, dass Du Gott nicht für allwissend hältst. Wenn ich von der Annahme ausgehe, dass Gott existiert, kann ich ihn mir am ehesten als spielendes Kind vorstellen: Probiert mal dies, mal das, lernt aus Versuch und Irrtum, wie Kinder das eben tun. Schließlich ist das ja nur ein Gleichnis, ein Gedankenspiel, und Du wirst zustimmen, dass es die Natur ganz gut darstellt.

Das ist nun der Haken an der Sache: Inwiefern hat das, was Du Dir vorstellst, und das, was ich mir vorstelle, noch irgendetwas mit dem Gottesbegriff der Religionen gemeinsam? In allen Religionen sind Götter oder der Eine Gott mächtige, ja allmächtige Wesen, die die Natur und deren Gesetze nach ihrem Gutdünken manipulieren. Deine und meine Ideen von einer "Weltseele" haben mit "Gott" überhaupt nichts zu tun, und die Vorstellung, diese Weltseele anzubeten oder um "Gnade" zu bitten ist nachgerade absurd. Wir können versuchen, uns ihrer bewusst zu werden und unser Handeln nach dem Prinzip ausrichten, dass jeder von uns Teil des Ganzen ist und seine Verantwortung dabei hat, dass das spielende Kind Gott zur allwissenden Weltseele wird.

Ich selbst bin Agnostiker und Positivist. Ersteres bedeutet, dass ich bekunde nicht zu wissen, ob Gott existiert, weil der menschliche Geist außerstande ist (bis in alle Ewigkeit) darüber gesichertes Wissen zu haben. Positivist bedeutet, dass ich in mein Weltbild nur Erkenntnisse einbaue, die mir die Wissenschaft liefert. Keine Spekulationen. Kein "Glaube an etwas", sondern nur Wissen. Dabei bin ich mir durchaus bewusst, dass auch wissenschaftliche Erkenntnisse sich letztendlich als Humbug herausstellen können. Aber mein Bekenntnis zum Agnostizismus und zum Positivismus halten mich natürlich nicht davon ab, Gedanken und Ideen "durchzuspielen".

So, jetzt hör ich auf. Mir gehen auch schon die Worte und Gedanken durch wie brünstige Pferde. Bis zum nächsten Mal!

Alles Liebe
Lennart

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4. März 2006 um 2:22
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"Das Spiel des Lebens"
Lieber Pingui37!
Es ist für mich sehr schwer, alles auf Papier zu fassen, was ich sagen will, ich tu mir beim reden leichter. Drum verzeih, wenn es manchmal scheint, als würde ich mich wiedersprechen, dass mit dem "Sinn" ist so eine Sache an sich.

Zu deiner Frage, WAS soll da wiedergeboren werden.
Ich hab eine Seele, ja genau, du auch, jeder hat eine Seele. Und diese Seele ist ein Teil der Energie (Gottes). Wir sind nicht einer, wir sind ein ganzes. Global gesehen, also. Die einzelnen, kleinen Seelen sind also im Grunde genommen alle gleich. Nur als Menschen haben wir Persönlichkeit, die sich entwickelt. Durch unsere Eltern, Erziehung, Umwelt. Das Umfeld wurde im Vorherein programmiert. Wie in einem Computer wird vorher alles eingegeben (natürlich nur bildlich gesprochen). Damit auch der Weg, den man wählt, eingeschlagen werden kann. Soviel zur Persönlichkeit (jedes Leben hat eine andere Persönlichkeit). In diesem Leben bin ich Conni mit der Persönlichkeit von Conni. Im nächsten Leben ist Conni überhaupt nicht mehr präsent, nur die ERFAHRUNGEN und das was ich gelernt oder nicht gelernt habe, kann ich mitnehmen. Wir scheinen zu vergessen, dass es hier auf der Erde eben anders abgeht als im Seelenreich. Hier gibt es Anfang und Ende, schön und Häßlich, gut und böse, Nahrung, Schlaf, Liebe,usw... Im Seelenreich gibt es ja das alles nicht.

Du hast gesagt, andersrum wäre es sinnvoller, wenn man es wüßte. Das sehe ich nicht so, denn wenn wir wüßten, was wir gewählt haben oder wie es ausgeht, dann würde es ja überhaupt keinen "Spaß" machen. Wenn du ein Spiel beginnst und du weißt wie du die Züge fahren mußt um zu gewinnen, wie wäre das für dich? Würdest du es überhaupt tun oder wäre dieses Spiel nicht extrem langweilig? Das meine ich mit Sinn haben.

Der Sinn liegt darin, dass man einfach schaut, ob man das Spiel gewinnt oder daran scheitert. Eigentlich nicht viel Sinn dahinter, doch für Gott (uns) die (bis jetzt) einzige Möglichkeit in diesem Sinne zu SEIN.

"Warum werden immer und immer wieder Menschen ermordet?, Wär es da nicht mit einem vielleicht 2 oder 10 Morden genug?"
Die Frage hab ich leider nicht ganz verstanden, meinst du jetzt für eine Seele oder für alle Seelen? Die Morde sind ja nicht gleich Morde. Und es bestünde ja auch die Möglichkeit, dass eine Seele die Erfahrung machen will zu morden, oder ermordet zu werden. Es läuft ja dann auch nicht unbedingt auf die Ermordung hinaus, sondern auch was für die Betroffene Seele (die mordet) danach geschieht. Manche Seelen kommen nur hierher um eben für eine andere Seele das Opfer zu sein. Nur aus diesem Grunde! Schwer vorstellbar, gell? Aber doch möglich!

Das der Tod ein Übergang in etwas ist, das wir uns nicht vorstellen können, ist absolut richtig. Da bin ich ganz deiner Meinung.

Das mit den Seelen, und wo die herkommen, ist eigentlich schon beantwortet. Alles ist Gott und wir sind alles. Menschen werden geboren und Seelen reinkanieren sich in den geborenen Menschen. Manche Menschen haben eine Seele, andere zwei oder mehrere. Meiner Meinung gibt es auch Menschen die nur hin und wieder eine Seele in sich haben. Manche Seelen haben auch mehrere Menschen. Als die Erde im Anfansstadion war, hat Gott ja ein Experiment gestartet. Die ersten Abseelungen fanden statt. Die wußten ja gar nocht nicht, was sie auf Erden anfangen sollten, was sie hier erwartet. Die ersten Erfahrungen wurden gemacht. Und immer mehr Seelen wollten das auch. Die vielen Seelen kommen also vom ganzen. Und da alles Gott ist und Gott die Ewigkeit ist, gibt es unendlich viele Seelen. Und so mußten immer mehr Menschen geboren werden, auch in anderen Sonnensystemen, da soviele wie möglich das Spiel spielen wollen.

Ich weiß, ich bin verrückt, aber so bin ich nun mal. Ich bin so überzeugt von meinen Vorstellungen, dass ich es mir nur so erklären kann. Ich will niemanden überzeugen, auch niemanden von seiner eigenen Meinung abbringen. Doch wenn ich so schreibe, könnte ich ewig alles niederschreiben was in meinen Kopf abgeht, gerade jetzt würde ich so richtig in Fahrt kommen, ich danke dir also für dein Interesse und grüße Dich herzlichst
Conni!

Sorry,
was ist "Abseelung" und wieso im Stadion?

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5. März 2006 um 10:53
In Antwort auf royce_12443210

Du bist alles andere als verrückt, liebe Conni.
Erstens einmal find ich es große Klasse, dass Du so viel darüber nachdenkst; so viele Menschen sagen stumpfsinnig: Ich weiß nix, aber irgendein Höheres Wesen muss es ja geben.
Zweitens haben Deine Gedankengänge durchaus Hand und Fuß, und Du hast alles Recht der Welt, Deine Ansichten mit Überzeugung zu vertreten. Sie stimmt zwar mit meiner absolut nicht überein, aber Respekt habe ich vor ihr, und zwar gehörigen.

Die Frage "Wär es da nicht mit 2 oder 10 Morden genug" bezieht sich auf die Idee, dass wir unsere irdischen Erfahrungen womöglich in den großen Seelen-Pool (Gott) einbringen. Wenn die Seele eines Mörders Teil dieser All-Seele ist, dann müsste doch nach einer gewissen Anzahl von Morden die All-Seele genügend Erfahrungen mit Mord haben und davon ablassen. Aber gemordet wird seit Urzeiten, auch Tiere morden (wenn das auch manche nicht wahr haben wollen), und ein Ende ist nicht abzusehen, im Gegenteil.

"Gott hat ein Experiment gestartet" gefällt mir, denn Du sagst damit, dass Du Gott nicht für allwissend hältst. Wenn ich von der Annahme ausgehe, dass Gott existiert, kann ich ihn mir am ehesten als spielendes Kind vorstellen: Probiert mal dies, mal das, lernt aus Versuch und Irrtum, wie Kinder das eben tun. Schließlich ist das ja nur ein Gleichnis, ein Gedankenspiel, und Du wirst zustimmen, dass es die Natur ganz gut darstellt.

Das ist nun der Haken an der Sache: Inwiefern hat das, was Du Dir vorstellst, und das, was ich mir vorstelle, noch irgendetwas mit dem Gottesbegriff der Religionen gemeinsam? In allen Religionen sind Götter oder der Eine Gott mächtige, ja allmächtige Wesen, die die Natur und deren Gesetze nach ihrem Gutdünken manipulieren. Deine und meine Ideen von einer "Weltseele" haben mit "Gott" überhaupt nichts zu tun, und die Vorstellung, diese Weltseele anzubeten oder um "Gnade" zu bitten ist nachgerade absurd. Wir können versuchen, uns ihrer bewusst zu werden und unser Handeln nach dem Prinzip ausrichten, dass jeder von uns Teil des Ganzen ist und seine Verantwortung dabei hat, dass das spielende Kind Gott zur allwissenden Weltseele wird.

Ich selbst bin Agnostiker und Positivist. Ersteres bedeutet, dass ich bekunde nicht zu wissen, ob Gott existiert, weil der menschliche Geist außerstande ist (bis in alle Ewigkeit) darüber gesichertes Wissen zu haben. Positivist bedeutet, dass ich in mein Weltbild nur Erkenntnisse einbaue, die mir die Wissenschaft liefert. Keine Spekulationen. Kein "Glaube an etwas", sondern nur Wissen. Dabei bin ich mir durchaus bewusst, dass auch wissenschaftliche Erkenntnisse sich letztendlich als Humbug herausstellen können. Aber mein Bekenntnis zum Agnostizismus und zum Positivismus halten mich natürlich nicht davon ab, Gedanken und Ideen "durchzuspielen".

So, jetzt hör ich auf. Mir gehen auch schon die Worte und Gedanken durch wie brünstige Pferde. Bis zum nächsten Mal!

Alles Liebe
Lennart

Hallo Lennart!
Ich hab dir eine mail geschrieben, hoffe das sie angekommen ist. Gerade jetzt erst hab ich gesehen, dass du gepostet hast, drum werd ich jetzt gleich hier meinen Senf dazugeben, da scheinbar andere hier auch noch mitlesen. Danach können wir per e-mail fortfahren, wenn du möchtest.
Zu deiner ersten Frage mit den Morden, die ich jetzt kapiert habe. Ich stell mir vor das dieser Seelen Pool zwar ein ganzes ist, doch verhält es sich mit ihm so wie z. Bsp. mit Wasser. Manchmal löst sich ein Wassertropfen vom ganzen und wird dann ein einziges. Dieser Tropfen macht seine Reise, begiebt sich auf die Wanderschaft, macht seine eigenen Erfahrungen und kehrt dann irgendwann wieder zum ganzen zurück. Dann ist er wieder eins mit den anderen Tropfen. Also im ganzen fliest das Wasser, jedoch sind die Wassertropfen doch jeder für sich! Und diesen Tropfen gibt es dann immer noch, obwohl man ihn im ganzen nicht ausmachen kann, er hat quasi sein Eigenleben und seine eigenen Erfahrungen gemacht, nur für sich.
Hmm, weißt du was ich sagen will?

"Gott ist ein Kind", wirklich sehr schön formuliert, ja genau, und Gott ist NICHT allwissend, überhaupt nicht.

Gott und Regligionen. Also für mich hat die Religion mit Gott genausoviel gemeinsam wie
Iron Maiden mit Karl Moik.
Ich beschäftige mich überhaupt nicht mit Religion und darum kann ich auch nicht sagen, ob es irgendeine Religion gibt, die mit meinen Vorstellungen übereinstimmt. Einzig und allein die Widergeburt könnte ein Anhaltspunkt für eines meiner eigenen Gedankengänge sein. Doch möchte ich die Religion hier nicht verurteilen. Abgesehen von den negativen Aspekten gibt es doch einiges an der Kirche, dass den Menschen hilft. Die Übermittlung von Werten in der Schule ist schon mal nicht schlecht. Ich hatte als Kind gerne Reli-Unterricht, und ich bin auch gerne in die Kirche gegangen. Ich gehe auch heute noch gerne in die Kirche, allerdings nicht in Messen. Ich empfinde diesen Ort der Ruhe sehr angenehm und mir gefallen diese Bauten. Aus der Kirche bin ich schon vor Jahren ausgetreten, einfach weil mir der Kirchenbeitrag nicht gefiel, und aus keinen anderen Grund. Ich bin auch der Meinung, dass die Bibel ein sehr gutes Buch ist, nur wird es eben falsch verstanden. Jesus hat es sicherlich auch gegeben, er war genauso eine kleine Seele wie wir alle, nur scheinbar war er sich dessen voll bewußt. Nur so ist es ihm gelungen "Wunder" zu vollbringen. Kraft der Gedanken
Jetzt müsste ich noch mehr ausschweifen und zwar damit, dass ich nun behaupte, und da steh ich nicht alleine da, dass dieses Leben hier gar nicht real ist, aber mehr dazu ein anderes mal.
Noch eine kleine Anmerkung: Auch ich bin Agnostiker und WEISS gar nichts, wie wir alle. Auch ich spiele nur meine Gedanken durch. Ich behaupte, heißt - ich vermute! WISSEN tu ich rein gar nichts, aber FÜHLEN tu ich vieles. Dass nicht heißt, dass sich ein Gefühl nicht auch als falsch erweisen kann.
Ich wünsche dir einen wunderschönen, verschneiten Sonntag und grüße dich herzlichst
Conni!

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