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Gezwungen vor Gericht auszusagen?

17. Oktober 2010 um 13:18 Letzte Antwort: 18. Oktober 2010 um 18:25

Hallo ihr Lieben!

Ist vielleicht nicht das richtige Forum,aber ich hoffe ihr könnt mir trotzdem helfen.
Anfang nächsten Monat muss ich vor Gericht, mein Vater ist vor ein paar Monaten zum Anwalt gegangen damit er,wenn ich nächstes Jahr studiere,keinen Unterhalt mehr zahlen muss.. er möchte einfach keinen Cent mehr bezahlen für mich. Jetzt ist die ganze Sache bis zum Gerichtstermin gekommen und ich habe nicht die Kraft,gegen meinen eigenen Vater auszusagen.
Die Hintergründe dafür sind,dass er sich von Geburt an nicht um mich gekümmert hat,nie Interesse hatte, er Alkoholiker war,mich und meine Mutter psychisch total fertig gemacht hat über Jahre,bis sie sich getrennt haben als ich 7 war.. psychische und verbale Gewalt waren da Tagesordnung und ab und zu wurde er auch handgreiflich meiner Mutter gegenüber.
Ich habe absolute Panik vor diesem Mann,wir wohnen im selben Ort und allein schon,wenn ich denke ich sehe sein Auto kriege ich schon Angst und Panik.
Habe letztes Jahr den Kontakt zu ihm abgebrochen(vorher habe ich ihn noch ab und zu besucht) weil schlimme Dinge vorgefallen sind (lange Geschichte).
Ich kann diesem Mann nicht gegenüber treten,auch wenn es nur um das Geld geht. Kann ich vom Gericht her gezwungen werden? In dem Brief den ich bekommen habe steht, wenn ich nicht komme muss ich ein Busgeld bis zu 1000 Euro zahlen oder ich werde Zwangsweise dahin geschleppt ich habe jetzt schon Angst vor diesem Tag, das Gericht bzw. die Anwälte wissen nichts von meiner schlechten Kindheit und ich weiß jetzt schon,dass ich mich nicht beherschen kann,wenn ich im Gerichtssaal sitze (falls ich überhaupt ein Wort rausbekomme). Ist es möglich,dass er den Raum verlassen kann,während ich aussage?
Ich schaffe das nicht, er hat mein Leben kaputt gemacht und psychisch bin ich total labil .. was kann ich tun?
Ich hoffe jemand kann mir helfen. Danke schonmal!

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17. Oktober 2010 um 13:23


was ich noch vergessen hatte. Es besteht auch nicht die Möglichkeit (steht in dem Brief vom Gericht),dass eine andere Person für mich aussagt.
Weil sonst hätte meine Mutter es gemacht.. ich hoffe sie kann wenigstens dabei sein, eventuell auch neben mit sitzen ..

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17. Oktober 2010 um 14:11


Ich habe auch keine Angst vor dem Richter oder den Anwälten. Es geht sich nur darum,dass mein Vater in diesem Raum sein wird,ich diesem Menschen nicht gegenüber stehen möchte,weil ich absolute Panik kriege und sicherlich auch heulen werde.
Es geht sich ja nur um den Unterhalt und wenn ich heule wird der Richter eh nicht verstehen warum. Ich kann doch nicht die ganze Vergangenheit auspacken,die denken dann doch nur ich mache das,um das Geld zu kriegen..

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17. Oktober 2010 um 16:44


Ja,so stelle ich mir auch keinen Vater vor,aber naja,ich habe gelernt ohne Vater klar zu kommen
Ich hoffe es wird anders kommen,als ich es mir vorstelle.. ich kann diesem Mann,aber einfach nicht mehr ins Gesicht blicken und wenn er ein falsches Wort sagt,dann kommt garantiert die ganze Wut bei mir raus.. Habe auch bdas Gefühl,dass er nicht weiterhin zahlen muss,da er selbst nur einen sehr geringen Lohn hat..

Wie wäre das eigentlich,wenn ich wirklich anfange über früher zu sprechen? Werden die Richter denken,ich mache das nur wegen dem Geld? Kann ein neues Verfahren gegen ihn eingeleitet werden, oder ist das inzwischen verjährt,was früher pasiert ist.. es zählt doch unter psychischer bzw. seelischer Gewalt oder nicht? Ich hoffe nicht,dass es passiert,da ich eigentlich damit abschließen möchte, aber wenn er irgendwas falsches sagt,dann werde ich explodieren,das steht fest

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18. Oktober 2010 um 18:25


Ja,das frage ich mich auch,warum eine Gerichtsverhandlung stattfinden muss,da die Anwälte alle möglichen Unterlagen besitzen wie z.B die Verdienstbescheinigung eines Vaters, was ich momentan mache, usw.. etliche Dinge besitzen sie,daher verstehe ich auch nicht,was sie von mir wollen,was sie mich fragen werden und was man da noch bereden muss,wenn man doch eh alle Unterlagen besitzt..
Ich weiß genau,dass mein Vater mir bzw. auch meiner Mutter vor Gericht irgendwas vorwerfen wird wie z.B "Ihr wollt mich nur ausnehmen, ihr kriegt keinen Cent mehr, ich mache wegen euch Überstunden und deswegen bin ich körperlich schon ganz kaputt, geh gefälligst Arbeiten und Geld verdienen langsam usw.. " das sind alles Sprüche,die er schon gesagt hat,immer wieder betont und auch bestimmt vor Gericht wieder erwähnen wird.. und tut mir Leid da kann ich nicht ruhig bleiben
Das mit dem Bafög ist mir bewusst, mir ist es auch inzwischen sch*** egal,ob er zahlen muss oder nicht.. ich will einfach nichts mehr mit diesem Mann zu tun haben und ihn nie wieder sehen. Natürlich wäre es finanziell besser,wenn er uns dann unterstützen würde,aber auf diese ganzen Provokationen und Belästigungen von ihm,hab ich keine Lust mehr und auch keine Kraft..
Danke!

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