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Gewalt in einer Beziehung - Folgeschäden

10. Januar 2017 um 12:15

Hallo Community!
Seit Februar 2016 ist meine beziehung bereits zu ende. Es war eine äußerst gewaltvolle beziehung und nur mit mühe und not und der hilfe von frauennotrufhotlines konnte ich entkommen. Danach wollte ich mir lange nicht eingestehen, dass ich hilfe brauche. Erst jetzt konnte ich duch eine Frauehilfsorganisation zu einer therapie kommen (die startet erst). Da ich studentin bin und nicht vollzeit arbeite fehlte mir einfach unter anderem das geld um mir selbst eine therapie leisten zu können.Ich komme mir einfach schon so verrückt vor, dass ich bereits jetzt euch fragen wollte ob das was ich euch gleich schildere auch eine folge dieser beziehung ist.Seit alles zu ende ist kämpfe ich enorm wieder soziale kontakte zu knüpfen. Ich fand einen wundervollen neuen partner aber mehr gelang mir auch nicht. Mein partner ist besorgt weil er meinte ich habe einen vollkommenen "realitätsverlust" erlitten durch meine letzte beziehung. Ich kam nämlich weinend zu ihm und habe gesagt: es tut mir so leid schatz ich habe dich betrogen. Ich bin mit einem anderen jungen kaffee trinken gegangen... er hat mir dann lang und breit und mit ruhe erklärt dass man in einer normalen beziehung nicht durch gewalt bestraft wird wenn man zu anderen kontakt hat. Ich habe das nur schwer begriffen und auch bis jetzt fällt es mir schwer richtig und falsch zu unterscheiden. Was mich jedoch wundert ist mein "neustes problem": seit kurzem schaffe ich es absolut gar nicht mehr meinen hobbys oder meiner arbeit oder meinem studium nachzugehen. Jedes mal wenn ich kritik erhalte setzt mir das enorm zu. Ich fühle mich für nichts mehr gut genug. Mittlerweile ist meine angst zi versagen so schlimm dass ich bereits panikattacken bekomme wenn ich meine uni nur sehe. Was meint ihr? Ist das auch eine folge?Ich habe das gefühl, dass meine psyche immer mehr zerbricht. Ich dachte zeit heilt wunden. Aber ich habe immer mehr flashbacks. Ich finde das schrecklich. Bitte um rat! (Groß und kleinschreibung wurde hier nicht berücksichtigt)

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10. Januar 2017 um 12:29

Eine Therapie kann auch verordnet werden und wird dann von der Krankenkasse gezahlt. Dafür müsstest du dich deinem Hausarzt anvertrauen, oder direkt einen Psychotherapeuten ansprechen.
Deine Worte sprechen dafür, dass du psychologische Unterstützung brauchst. Ein Therapeut hat andere Möglichkeiten, dir zu helfen, als liebe Freunde oder die Familie. 
Mach dir klar, dass du diese Hilfe wirklich verdient hast und ergreifen solltest. 

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10. Januar 2017 um 12:46
In Antwort auf lizzoey

Hallo Community!
Seit Februar 2016 ist meine beziehung bereits zu ende. Es war eine äußerst gewaltvolle beziehung und nur mit mühe und not und der hilfe von frauennotrufhotlines konnte ich entkommen. Danach wollte ich mir lange nicht eingestehen, dass ich hilfe brauche. Erst jetzt konnte ich duch eine Frauehilfsorganisation zu einer therapie kommen (die startet erst). Da ich studentin bin und nicht vollzeit arbeite fehlte mir einfach unter anderem das geld um mir selbst eine therapie leisten zu können.Ich komme mir einfach schon so verrückt vor, dass ich bereits jetzt euch fragen wollte ob das was ich euch gleich schildere auch eine folge dieser beziehung ist.Seit alles zu ende ist kämpfe ich enorm wieder soziale kontakte zu knüpfen. Ich fand einen wundervollen neuen partner aber mehr gelang mir auch nicht. Mein partner ist besorgt weil er meinte ich habe einen vollkommenen "realitätsverlust" erlitten durch meine letzte beziehung. Ich kam nämlich weinend zu ihm und habe gesagt: es tut mir so leid schatz ich habe dich betrogen. Ich bin mit einem anderen jungen kaffee trinken gegangen... er hat mir dann lang und breit und mit ruhe erklärt dass man in einer normalen beziehung nicht durch gewalt bestraft wird wenn man zu anderen kontakt hat. Ich habe das nur schwer begriffen und auch bis jetzt fällt es mir schwer richtig und falsch zu unterscheiden. Was mich jedoch wundert ist mein "neustes problem": seit kurzem schaffe ich es absolut gar nicht mehr meinen hobbys oder meiner arbeit oder meinem studium nachzugehen. Jedes mal wenn ich kritik erhalte setzt mir das enorm zu. Ich fühle mich für nichts mehr gut genug. Mittlerweile ist meine angst zi versagen so schlimm dass ich bereits panikattacken bekomme wenn ich meine uni nur sehe. Was meint ihr? Ist das auch eine folge?Ich habe das gefühl, dass meine psyche immer mehr zerbricht. Ich dachte zeit heilt wunden. Aber ich habe immer mehr flashbacks. Ich finde das schrecklich. Bitte um rat! (Groß und kleinschreibung wurde hier nicht berücksichtigt)

Psychotherapie ist eine Kassenleistung, zumindest bei einem Psychotherapeuten mit Kassenzulassung. Da brauchst du kein Geld. Nur deine Versichertenkarte. Ist wie beim Arzt. 

Es klingt, als wäre es wirklich höchste Zeit,dass deine Therapie los geht. Dann kannst du an den Themen arbeiten, die du beschrieben hast 

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11. Januar 2017 um 22:33
In Antwort auf lizzoey

Hallo Community!
Seit Februar 2016 ist meine beziehung bereits zu ende. Es war eine äußerst gewaltvolle beziehung und nur mit mühe und not und der hilfe von frauennotrufhotlines konnte ich entkommen. Danach wollte ich mir lange nicht eingestehen, dass ich hilfe brauche. Erst jetzt konnte ich duch eine Frauehilfsorganisation zu einer therapie kommen (die startet erst). Da ich studentin bin und nicht vollzeit arbeite fehlte mir einfach unter anderem das geld um mir selbst eine therapie leisten zu können.Ich komme mir einfach schon so verrückt vor, dass ich bereits jetzt euch fragen wollte ob das was ich euch gleich schildere auch eine folge dieser beziehung ist.Seit alles zu ende ist kämpfe ich enorm wieder soziale kontakte zu knüpfen. Ich fand einen wundervollen neuen partner aber mehr gelang mir auch nicht. Mein partner ist besorgt weil er meinte ich habe einen vollkommenen "realitätsverlust" erlitten durch meine letzte beziehung. Ich kam nämlich weinend zu ihm und habe gesagt: es tut mir so leid schatz ich habe dich betrogen. Ich bin mit einem anderen jungen kaffee trinken gegangen... er hat mir dann lang und breit und mit ruhe erklärt dass man in einer normalen beziehung nicht durch gewalt bestraft wird wenn man zu anderen kontakt hat. Ich habe das nur schwer begriffen und auch bis jetzt fällt es mir schwer richtig und falsch zu unterscheiden. Was mich jedoch wundert ist mein "neustes problem": seit kurzem schaffe ich es absolut gar nicht mehr meinen hobbys oder meiner arbeit oder meinem studium nachzugehen. Jedes mal wenn ich kritik erhalte setzt mir das enorm zu. Ich fühle mich für nichts mehr gut genug. Mittlerweile ist meine angst zi versagen so schlimm dass ich bereits panikattacken bekomme wenn ich meine uni nur sehe. Was meint ihr? Ist das auch eine folge?Ich habe das gefühl, dass meine psyche immer mehr zerbricht. Ich dachte zeit heilt wunden. Aber ich habe immer mehr flashbacks. Ich finde das schrecklich. Bitte um rat! (Groß und kleinschreibung wurde hier nicht berücksichtigt)

Nein ,das darf doch nicht wahrsein....einAufschrei von mir der Laut zu hören ist . Ich kämpfe seit ich denken kann . Für die Schwachen . Gegen die Gewalt im Häuslichen . Übergriffe gegen Frauen , Kindern auch sexueller Art .........Ich als Mißbrauchsopfer mit 5 Jahren kann das vollverstehen .
Dieses Angst ,Panikattacken . Keinem etwas Recht  machen zu können. Wir müssen uns gemeinsam zur WEHR setzen ..... Ich habe die Schnauze voll , das Große Leid der Frauen in Köln und woanders .... Das macht dir dein Leben kaputt ,,,Ich Leide seit ich 5 bin darunter ... Lg Herzlich erst einmal samurei66

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