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Getriebenheit hört einfach nicht auf

20. März um 15:49

Hallo zusammen!

Ich bin schon seit einiger Zeit Mitglied, aber habe schon länger nichts mehr verfasst... Jetzt aktuell habe ich allerdings ganz schön mit mir zu kämpfen und weiß nicht so recht, was los ist.

Keine Ahnung, wie ich anfangen soll... Eigentlich sollte es mir wunderbar gehen! Ich habe ALLES und noch mehr, als ich mir für mich gewünscht habe. Eine relativ glückliche Ehe, 3 gesunde und wunderbare Kinder, wohne in einer ganz netten Gegend und habe einen Beruf, der mir eigentlich Spaß macht.
Wir haben beschlossen nächstes Jahr auszuwandern, damit wir uns finanziell und unser Seelenheil verbessern können. (beide G+K-Pfleger)

Unsere Kinder sind noch relativ klein (3,5 Jahre; 2 Jahre; 7 Wochen).

Schon immer habe ich das Gefühl, dass ich hier einfach nirgends hineinpasse. Meine Vorstellungen von Erziehung und Dinge, die mich glücklich stimmen, sind für viele Menschen schwer nach zu vollziehen. Außer meinem Mann, versteht mich keiner... so fühlt es sich zumindest an.
Momentan ist dieses Fremdheitsgefühl ganz extrem geworden! Ich fühle mich so unwohl, so allein und ich will einfach nur noch weg!!

Das schlimmste ist, dass ich das Gefühl habe hier zu ersticken! Die Sehnsucht nach der Einsamkeit und das Fernweh werden immer schlimmer... am liebsten, würde ich meine (unsere) Koffer jetzt schon packen und verschwinden. Aber die Vernunft will natürlich alles gut und sauber vorbereitet haben.

Wieso fühle ich so?

Ich bin nicht glücklich, ich bin traurig und unvollständig. Ich habe eine unbestimmte Sehnsucht, die ich einfach nicht stillen kann... egal was ich mache!
Anfangs hat mir das „Kinder haben“ diese Leere gefüllt, das tut jetzt nur noch zum Teil... Sie kommt zurück und ich weiß nicht, wieso?

Ich liebe meine Kinder und meinen Mann über alles auf dieser Welt!! Und NIEMALS würde ich sie gegen ein anderes Leben tauschen. Vor allem meine Kleinen sind das Kostbarste, dass ich in meinem Leben habe! Das soll bedeuten, dass ich es auf keinen Fall bereue, sie zu haben... Sie sind weder Ballast noch sonst irgendein Störfaktor für mich - falls jemand darauf kommen könnte.

Egal was ich neu lerne, wieviel Sport ich mache, egal was ich mir für weitere Aufgaben suche... dieses verdammte Gefühl kommt immer und immer wieder.

Warum falle ich immer wieder in diesen Zustand?

Ich weiß nicht, ob es eine klassische Depression ist. Denn ich bin nicht antriebsgemindert... ganz im Gegenteil sogar. Ich kann oft nicht aufhören zu suchen und muss immer weiter machen, bis ich das habe was ich gerade brauche... aber es wird nicht besser! Es wird immer etwas geben, das mich treibt und leer und einsam macht.

Kann mir jemand helfen?? Ich weiß gerade nicht mehr weiter und habe Angst nie da zu sein. Und genau das wünsche ich mir sooo sehr!! Einfach da sein...

Ich wäre sehr froh über Erfahrungen und eigentlich über jede Antwort...

Vielen Dank für das Lesen.

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Top 3 Antworten

20. März um 21:54
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Danke schon mal für eure Antworten.

@ Evaeden:

Eigentlich bin eine klassische antrop-Mama... aber in meinem näheren Umfeld ist das nicht sonderlich verbreitet. Mein Mann und ich waren beide auf einer katholischen Schule. Wir haben uns aber beide unabhängig von einander in so eine Richtung entwickelt.
Das heißt, wir sind uns von anfang an einig geworden, dass wir vor unseren Kinder keine Medien außer vielleicht Bücher nutzen.

Wir haben keinen TV, kein Smartphone... das einzige, das uns sinnvoll erscheint, ist das Internet ( - Pc ist aber tagsüber aus oder steht stumm iwo.). Schon alleine um an sämtliche Infos und Bücher zu kommen.

Ich lese meinen Kinder Geschichten vor oder erzähle ihnen welche, genauso Gedichte oder Balladen... Wir singen viel, machen fast alles draußen usw. ... nichts sonderlich außergewöhnliches, aber dennoch kommen immer wieder so Aussagen, die einen das Gefühl geben man komme aus einer anderen Welt.

Wir gehen nach Norwegen. Zum einen, weil wir uns beruflich etwas verbessern können, auch finanziell und um auch etwas Ruhe zu finden. Ich denke nicht, dass nur ich mir das wünsche... Zumindest waren wir uns sofort einig, als wir den Beschluss fassten.


@ Fresh:

Er möchte es auch... allerdings bin ich diejenige, die sich um alles kümmert. Das war schon immer so. Ich mache fast alles oder deligiere ihm. So ist unsere Verbindung und das ist gut so. Das gibt mir etwas zu tun und ich kann machen.



 

Du solltest einen Psychologen aufsuchen
 

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20. März um 18:25
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Hallo zusammen!
 
Ich bin schon seit einiger Zeit Mitglied, aber habe schon länger nichts mehr verfasst… Jetzt aktuell habe ich allerdings ganz schön mit mir zu kämpfen und weiß nicht so recht, was los ist.
 
Keine Ahnung, wie ich anfangen soll… Eigentlich sollte es mir wunderbar gehen! Ich habe ALLES und noch mehr, als ich mir für mich gewünscht habe. Eine relativ glückliche Ehe, 3 gesunde und wunderbare Kinder, wohne in einer ganz netten Gegend und habe einen Beruf, der mir eigentlich Spaß macht.
Wir haben beschlossen nächstes Jahr auszuwandern, damit wir uns finanziell und unser Seelenheil verbessern können. (beide G+K-Pfleger)
 
Unsere Kinder sind noch relativ klein (3,5 Jahre; 2 Jahre; 7 Wochen).
 
Schon immer habe ich das Gefühl, dass ich hier einfach nirgends hineinpasse. Meine Vorstellungen von Erziehung und Dinge, die mich glücklich stimmen, sind für viele Menschen schwer nach zu vollziehen. Außer meinem Mann, versteht mich keiner… so fühlt es sich zumindest an.
Momentan ist dieses Fremdheitsgefühl ganz extrem geworden! Ich fühle mich so unwohl, so allein und ich will einfach nur noch weg!!
 
Das schlimmste ist, dass ich das Gefühl habe hier zu ersticken! Die Sehnsucht nach der Einsamkeit und das Fernweh werden immer schlimmer… am liebsten, würde ich meine (unsere) Koffer jetzt schon packen und verschwinden. Aber die Vernunft will natürlich alles gut und sauber vorbereitet haben.
 
Wieso fühle ich so?
 
Ich bin nicht glücklich, ich bin traurig und unvollständig. Ich habe eine unbestimmte Sehnsucht, die ich einfach nicht stillen kann… egal was ich mache!
Anfangs hat mir das „Kinder haben“ diese Leere gefüllt, das tut jetzt nur noch zum Teil… Sie kommt zurück und ich weiß nicht, wieso?
 
Ich liebe meine Kinder und meinen Mann über alles auf dieser Welt!! Und NIEMALS würde ich sie gegen ein anderes Leben tauschen. Vor allem meine Kleinen sind das Kostbarste, dass ich in meinem Leben habe! Das soll bedeuten, dass ich es auf keinen Fall bereue, sie zu haben… Sie sind weder Ballast noch sonst irgendein Störfaktor für mich – falls jemand darauf kommen könnte.
 
Egal was ich neu lerne, wieviel Sport ich mache, egal was ich mir für weitere Aufgaben suche… dieses verdammte Gefühl kommt immer und immer wieder.
 
Warum falle ich immer wieder in diesen Zustand?
 
Ich weiß nicht, ob es eine klassische Depression ist. Denn ich bin nicht antriebsgemindert… ganz im Gegenteil sogar. Ich kann oft nicht aufhören zu suchen und muss immer weiter machen, bis ich das habe was ich gerade brauche… aber es wird nicht besser! Es wird immer etwas geben, das mich treibt und leer und einsam macht.
 
Kann mir jemand helfen?? Ich weiß gerade nicht mehr weiter und habe Angst nie da zu sein. Und genau das wünsche ich mir sooo sehr!! Einfach da sein…
 
Ich wäre sehr froh über Erfahrungen und eigentlich über jede Antwort…
 
Vielen Dank für das Lesen.
 

Was macht dich und deine Erziehung denn so anders, dass du hier gar nicht her passt? 

Wohin wollt ihr auswandern und was glaubst du ist dort anders? 

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20. März um 19:01
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Hallo zusammen!
 
Ich bin schon seit einiger Zeit Mitglied, aber habe schon länger nichts mehr verfasst… Jetzt aktuell habe ich allerdings ganz schön mit mir zu kämpfen und weiß nicht so recht, was los ist.
 
Keine Ahnung, wie ich anfangen soll… Eigentlich sollte es mir wunderbar gehen! Ich habe ALLES und noch mehr, als ich mir für mich gewünscht habe. Eine relativ glückliche Ehe, 3 gesunde und wunderbare Kinder, wohne in einer ganz netten Gegend und habe einen Beruf, der mir eigentlich Spaß macht.
Wir haben beschlossen nächstes Jahr auszuwandern, damit wir uns finanziell und unser Seelenheil verbessern können. (beide G+K-Pfleger)
 
Unsere Kinder sind noch relativ klein (3,5 Jahre; 2 Jahre; 7 Wochen).
 
Schon immer habe ich das Gefühl, dass ich hier einfach nirgends hineinpasse. Meine Vorstellungen von Erziehung und Dinge, die mich glücklich stimmen, sind für viele Menschen schwer nach zu vollziehen. Außer meinem Mann, versteht mich keiner… so fühlt es sich zumindest an.
Momentan ist dieses Fremdheitsgefühl ganz extrem geworden! Ich fühle mich so unwohl, so allein und ich will einfach nur noch weg!!
 
Das schlimmste ist, dass ich das Gefühl habe hier zu ersticken! Die Sehnsucht nach der Einsamkeit und das Fernweh werden immer schlimmer… am liebsten, würde ich meine (unsere) Koffer jetzt schon packen und verschwinden. Aber die Vernunft will natürlich alles gut und sauber vorbereitet haben.
 
Wieso fühle ich so?
 
Ich bin nicht glücklich, ich bin traurig und unvollständig. Ich habe eine unbestimmte Sehnsucht, die ich einfach nicht stillen kann… egal was ich mache!
Anfangs hat mir das „Kinder haben“ diese Leere gefüllt, das tut jetzt nur noch zum Teil… Sie kommt zurück und ich weiß nicht, wieso?
 
Ich liebe meine Kinder und meinen Mann über alles auf dieser Welt!! Und NIEMALS würde ich sie gegen ein anderes Leben tauschen. Vor allem meine Kleinen sind das Kostbarste, dass ich in meinem Leben habe! Das soll bedeuten, dass ich es auf keinen Fall bereue, sie zu haben… Sie sind weder Ballast noch sonst irgendein Störfaktor für mich – falls jemand darauf kommen könnte.
 
Egal was ich neu lerne, wieviel Sport ich mache, egal was ich mir für weitere Aufgaben suche… dieses verdammte Gefühl kommt immer und immer wieder.
 
Warum falle ich immer wieder in diesen Zustand?
 
Ich weiß nicht, ob es eine klassische Depression ist. Denn ich bin nicht antriebsgemindert… ganz im Gegenteil sogar. Ich kann oft nicht aufhören zu suchen und muss immer weiter machen, bis ich das habe was ich gerade brauche… aber es wird nicht besser! Es wird immer etwas geben, das mich treibt und leer und einsam macht.
 
Kann mir jemand helfen?? Ich weiß gerade nicht mehr weiter und habe Angst nie da zu sein. Und genau das wünsche ich mir sooo sehr!! Einfach da sein…
 
Ich wäre sehr froh über Erfahrungen und eigentlich über jede Antwort…
 
Vielen Dank für das Lesen.
 

Auch im Ausland wirst du so sein. Ihr zieht umsonst weg. Dein Mann muss mit. Das hat wohl mehr schaden als nutzen. Du musst ins Therapie. Nicht ins Ausland. 

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20. März um 19:51

Danke schon mal für eure Antworten.

@ Evaeden:

Eigentlich bin eine klassische antrop-Mama... aber in meinem näheren Umfeld ist das nicht sonderlich verbreitet. Mein Mann und ich waren beide auf einer katholischen Schule. Wir haben uns aber beide unabhängig von einander in so eine Richtung entwickelt.
Das heißt, wir sind uns von anfang an einig geworden, dass wir vor unseren Kinder keine Medien außer vielleicht Bücher nutzen.

Wir haben keinen TV, kein Smartphone... das einzige, das uns sinnvoll erscheint, ist das Internet ( - Pc ist aber tagsüber aus oder steht stumm iwo.). Schon alleine um an sämtliche Infos und Bücher zu kommen.

Ich lese meinen Kinder Geschichten vor oder erzähle ihnen welche, genauso Gedichte oder Balladen... Wir singen viel, machen fast alles draußen usw. ... nichts sonderlich außergewöhnliches, aber dennoch kommen immer wieder so Aussagen, die einen das Gefühl geben man komme aus einer anderen Welt.

Wir gehen nach Norwegen. Zum einen, weil wir uns beruflich etwas verbessern können, auch finanziell und um auch etwas Ruhe zu finden. Ich denke nicht, dass nur ich mir das wünsche... Zumindest waren wir uns sofort einig, als wir den Beschluss fassten.


@ Fresh:

Er möchte es auch... allerdings bin ich diejenige, die sich um alles kümmert. Das war schon immer so. Ich mache fast alles oder deligiere ihm. So ist unsere Verbindung und das ist gut so. Das gibt mir etwas zu tun und ich kann machen.



 

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20. März um 21:54
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Danke schon mal für eure Antworten.

@ Evaeden:

Eigentlich bin eine klassische antrop-Mama... aber in meinem näheren Umfeld ist das nicht sonderlich verbreitet. Mein Mann und ich waren beide auf einer katholischen Schule. Wir haben uns aber beide unabhängig von einander in so eine Richtung entwickelt.
Das heißt, wir sind uns von anfang an einig geworden, dass wir vor unseren Kinder keine Medien außer vielleicht Bücher nutzen.

Wir haben keinen TV, kein Smartphone... das einzige, das uns sinnvoll erscheint, ist das Internet ( - Pc ist aber tagsüber aus oder steht stumm iwo.). Schon alleine um an sämtliche Infos und Bücher zu kommen.

Ich lese meinen Kinder Geschichten vor oder erzähle ihnen welche, genauso Gedichte oder Balladen... Wir singen viel, machen fast alles draußen usw. ... nichts sonderlich außergewöhnliches, aber dennoch kommen immer wieder so Aussagen, die einen das Gefühl geben man komme aus einer anderen Welt.

Wir gehen nach Norwegen. Zum einen, weil wir uns beruflich etwas verbessern können, auch finanziell und um auch etwas Ruhe zu finden. Ich denke nicht, dass nur ich mir das wünsche... Zumindest waren wir uns sofort einig, als wir den Beschluss fassten.


@ Fresh:

Er möchte es auch... allerdings bin ich diejenige, die sich um alles kümmert. Das war schon immer so. Ich mache fast alles oder deligiere ihm. So ist unsere Verbindung und das ist gut so. Das gibt mir etwas zu tun und ich kann machen.



 

Du solltest einen Psychologen aufsuchen
 

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22. März um 11:00
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Hallo zusammen!
 
Ich bin schon seit einiger Zeit Mitglied, aber habe schon länger nichts mehr verfasst… Jetzt aktuell habe ich allerdings ganz schön mit mir zu kämpfen und weiß nicht so recht, was los ist.
 
Keine Ahnung, wie ich anfangen soll… Eigentlich sollte es mir wunderbar gehen! Ich habe ALLES und noch mehr, als ich mir für mich gewünscht habe. Eine relativ glückliche Ehe, 3 gesunde und wunderbare Kinder, wohne in einer ganz netten Gegend und habe einen Beruf, der mir eigentlich Spaß macht.
Wir haben beschlossen nächstes Jahr auszuwandern, damit wir uns finanziell und unser Seelenheil verbessern können. (beide G+K-Pfleger)
 
Unsere Kinder sind noch relativ klein (3,5 Jahre; 2 Jahre; 7 Wochen).
 
Schon immer habe ich das Gefühl, dass ich hier einfach nirgends hineinpasse. Meine Vorstellungen von Erziehung und Dinge, die mich glücklich stimmen, sind für viele Menschen schwer nach zu vollziehen. Außer meinem Mann, versteht mich keiner… so fühlt es sich zumindest an.
Momentan ist dieses Fremdheitsgefühl ganz extrem geworden! Ich fühle mich so unwohl, so allein und ich will einfach nur noch weg!!
 
Das schlimmste ist, dass ich das Gefühl habe hier zu ersticken! Die Sehnsucht nach der Einsamkeit und das Fernweh werden immer schlimmer… am liebsten, würde ich meine (unsere) Koffer jetzt schon packen und verschwinden. Aber die Vernunft will natürlich alles gut und sauber vorbereitet haben.
 
Wieso fühle ich so?
 
Ich bin nicht glücklich, ich bin traurig und unvollständig. Ich habe eine unbestimmte Sehnsucht, die ich einfach nicht stillen kann… egal was ich mache!
Anfangs hat mir das „Kinder haben“ diese Leere gefüllt, das tut jetzt nur noch zum Teil… Sie kommt zurück und ich weiß nicht, wieso?
 
Ich liebe meine Kinder und meinen Mann über alles auf dieser Welt!! Und NIEMALS würde ich sie gegen ein anderes Leben tauschen. Vor allem meine Kleinen sind das Kostbarste, dass ich in meinem Leben habe! Das soll bedeuten, dass ich es auf keinen Fall bereue, sie zu haben… Sie sind weder Ballast noch sonst irgendein Störfaktor für mich – falls jemand darauf kommen könnte.
 
Egal was ich neu lerne, wieviel Sport ich mache, egal was ich mir für weitere Aufgaben suche… dieses verdammte Gefühl kommt immer und immer wieder.
 
Warum falle ich immer wieder in diesen Zustand?
 
Ich weiß nicht, ob es eine klassische Depression ist. Denn ich bin nicht antriebsgemindert… ganz im Gegenteil sogar. Ich kann oft nicht aufhören zu suchen und muss immer weiter machen, bis ich das habe was ich gerade brauche… aber es wird nicht besser! Es wird immer etwas geben, das mich treibt und leer und einsam macht.
 
Kann mir jemand helfen?? Ich weiß gerade nicht mehr weiter und habe Angst nie da zu sein. Und genau das wünsche ich mir sooo sehr!! Einfach da sein…
 
Ich wäre sehr froh über Erfahrungen und eigentlich über jede Antwort…
 
Vielen Dank für das Lesen.
 

wieso dann 3 Kinder?
das letzte ist er 7 wochen ...

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22. März um 12:50

"relativ glückliche Ehe" bedeutet für mich, dass es passt. Sie ist sehr gut, aber eben auch nicht perfekt... Was ist das schon? Wir sind zufrieden miteinander, meistens auch glücklich, aber manchmal können wir uns eben auch nicht leiden.

"Wieso dann 3 Kinder"... Wieso nicht? Ich wollte immer schon mehrere Kinder haben. Meine Kinder sind mein Allerkostbarstes. Am allermeisten möchte ich, dass es Ihnen gut geht! Glücklich und gesund sollen sie sein!

Das mit dem Ablenken stimmt vollkommen. Das weiß ich. Nichts desto trotz, führt uns der Weg dahin. Es liegt nicht nur an meiner Gefühlswelt, das kam etwas falsch rüber. Mehrere Gründe bewegten uns zu diesem Entschluss... Das Warten darauf ist für mich nur gerade sehr schwer!

Meine kleinste Tochter musste schon 2mal ins KH... trotz ihrem geringen Alters. Zum Glück war alles halb so wild - zumindest rückwirkend betrachtet. Aber das letzte Mal war es für mich extrem dramatisch und es hat mich sehr beeinflusst und verwundet. Kann sein, dass es das ist, was mich wieder so zurückgeworfen hat.
Die Wunde ist noch nicht verheilt, ich habe noch immer die Angst um sie...

Jaaa, Psychologe... hmmmm... wäre vielleicht angebracht, aber so ganz kann ich mich noch nicht überwinden.

Mir ist bewusst, dass ihr mir so nicht helfen könnt. Aber ich bin euch dankbar, dass ihr es gelesen habt und mir helft nachzudenken!

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22. März um 12:57

Ach ja... Mein Beruf macht eigentlich sehr viel spaß... aber die Umstände sind zum Kotzen. Wir sind beide Gesundheits- und Krankenpfleger. Mehr muss ich nicht dazu sagen, oder?

Und die Gegend... ja, sie ist nett. Die Nachbarn passen, die Gegend ist eher ländlich. Schön. Warum ich damit nicht zufrieden bin, möchte ich eher nicht äußern.

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22. März um 17:21
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

"relativ glückliche Ehe" bedeutet für mich, dass es passt. Sie ist sehr gut, aber eben auch nicht perfekt... Was ist das schon? Wir sind zufrieden miteinander, meistens auch glücklich, aber manchmal können wir uns eben auch nicht leiden.

"Wieso dann 3 Kinder"... Wieso nicht? Ich wollte immer schon mehrere Kinder haben. Meine Kinder sind mein Allerkostbarstes. Am allermeisten möchte ich, dass es Ihnen gut geht! Glücklich und gesund sollen sie sein!

Das mit dem Ablenken stimmt vollkommen. Das weiß ich. Nichts desto trotz, führt uns der Weg dahin. Es liegt nicht nur an meiner Gefühlswelt, das kam etwas falsch rüber. Mehrere Gründe bewegten uns zu diesem Entschluss... Das Warten darauf ist für mich nur gerade sehr schwer!

Meine kleinste Tochter musste schon 2mal ins KH... trotz ihrem geringen Alters. Zum Glück war alles halb so wild - zumindest rückwirkend betrachtet. Aber das letzte Mal war es für mich extrem dramatisch und es hat mich sehr beeinflusst und verwundet. Kann sein, dass es das ist, was mich wieder so zurückgeworfen hat.
Die Wunde ist noch nicht verheilt, ich habe noch immer die Angst um sie...

Jaaa, Psychologe... hmmmm... wäre vielleicht angebracht, aber so ganz kann ich mich noch nicht überwinden.

Mir ist bewusst, dass ihr mir so nicht helfen könnt. Aber ich bin euch dankbar, dass ihr es gelesen habt und mir helft nachzudenken!

und vor dem letzten Kindhattest du diese Gedanken noch nicht dass du weg willst?

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22. März um 18:34

Doch... vor der letzten Schwangerschaft, hatten wir den Entschluss gefasst.

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22. März um 18:36
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Doch... vor der letzten Schwangerschaft, hatten wir den Entschluss gefasst.

Aber momentan ist er sehr stark... teilweise kaum zu ertragen. Heute ist es zum Beispiel sehr gut.

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22. März um 23:29
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Danke schon mal für eure Antworten.

@ Evaeden:

Eigentlich bin eine klassische antrop-Mama... aber in meinem näheren Umfeld ist das nicht sonderlich verbreitet. Mein Mann und ich waren beide auf einer katholischen Schule. Wir haben uns aber beide unabhängig von einander in so eine Richtung entwickelt.
Das heißt, wir sind uns von anfang an einig geworden, dass wir vor unseren Kinder keine Medien außer vielleicht Bücher nutzen.

Wir haben keinen TV, kein Smartphone... das einzige, das uns sinnvoll erscheint, ist das Internet ( - Pc ist aber tagsüber aus oder steht stumm iwo.). Schon alleine um an sämtliche Infos und Bücher zu kommen.

Ich lese meinen Kinder Geschichten vor oder erzähle ihnen welche, genauso Gedichte oder Balladen... Wir singen viel, machen fast alles draußen usw. ... nichts sonderlich außergewöhnliches, aber dennoch kommen immer wieder so Aussagen, die einen das Gefühl geben man komme aus einer anderen Welt.

Wir gehen nach Norwegen. Zum einen, weil wir uns beruflich etwas verbessern können, auch finanziell und um auch etwas Ruhe zu finden. Ich denke nicht, dass nur ich mir das wünsche... Zumindest waren wir uns sofort einig, als wir den Beschluss fassten.


@ Fresh:

Er möchte es auch... allerdings bin ich diejenige, die sich um alles kümmert. Das war schon immer so. Ich mache fast alles oder deligiere ihm. So ist unsere Verbindung und das ist gut so. Das gibt mir etwas zu tun und ich kann machen.



 

So ungewöhnlich finde ich deine Erziehung nicht. Das machen doch viele Eltern, dass sie Computer und Co erst mal von ihren Kindern fern halten. 

Spaeter wenn die Kinder diese Dinge in der Schule nutzen kann man das sowieso nicht mehr vermeiden. 

Eltern, besonders Muetter, werden doch immer kritisiert....egal was sie machen. Das ist zwar ueberwiegend bescheuert, aber es ist eben so. Wahrscheinlich auch in Norwegen. 

Wenn ihr gerne dort hinziehen wollt und ihr dort auch Arbeit bekommt usw. dann macht das auf jeden Fall. Verspreche dir aber nicht davon, dass diese aeussere Veraenderung ein Problem loest dass von deinem Inneren ausgeht. 

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23. März um 17:17
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Danke schon mal für eure Antworten.

@ Evaeden:

Eigentlich bin eine klassische antrop-Mama... aber in meinem näheren Umfeld ist das nicht sonderlich verbreitet. Mein Mann und ich waren beide auf einer katholischen Schule. Wir haben uns aber beide unabhängig von einander in so eine Richtung entwickelt.
Das heißt, wir sind uns von anfang an einig geworden, dass wir vor unseren Kinder keine Medien außer vielleicht Bücher nutzen.

Wir haben keinen TV, kein Smartphone... das einzige, das uns sinnvoll erscheint, ist das Internet ( - Pc ist aber tagsüber aus oder steht stumm iwo.). Schon alleine um an sämtliche Infos und Bücher zu kommen.

Ich lese meinen Kinder Geschichten vor oder erzähle ihnen welche, genauso Gedichte oder Balladen... Wir singen viel, machen fast alles draußen usw. ... nichts sonderlich außergewöhnliches, aber dennoch kommen immer wieder so Aussagen, die einen das Gefühl geben man komme aus einer anderen Welt.

Wir gehen nach Norwegen. Zum einen, weil wir uns beruflich etwas verbessern können, auch finanziell und um auch etwas Ruhe zu finden. Ich denke nicht, dass nur ich mir das wünsche... Zumindest waren wir uns sofort einig, als wir den Beschluss fassten.


@ Fresh:

Er möchte es auch... allerdings bin ich diejenige, die sich um alles kümmert. Das war schon immer so. Ich mache fast alles oder deligiere ihm. So ist unsere Verbindung und das ist gut so. Das gibt mir etwas zu tun und ich kann machen.



 

Kein TV, Kein Smartphone.... Kann Es sein dass ihr etwas zu alternativ eingestellt seid?  bisschen abgeschnitten von allem...

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23. März um 21:15
In Antwort auf ingrid1

Kein TV, Kein Smartphone.... Kann Es sein dass ihr etwas zu alternativ eingestellt seid?  bisschen abgeschnitten von allem...

Ja und ich kann es nur jedem empfehlen! Plötzlich hat man nämlich gaaaanz für sinnvolle Dinge... Aber jedem das Seine.

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24. März um 17:49

Ich finde Kinder sollten nicht viel Fernsehen und auch nicht viel Computerspielen ... aber sie generell so komplett davon abzuschneiden halte ich nicht für sinnvoll.

zumal Computer heute fast überall im täglichen Leben bei der Arbeit benötigt wird

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24. März um 18:12

Du Lana, bist auch mit PC aufgewachsen?...

Ich sehe das ganz anders. Meiner Meinung nach sollte ein Kind erst einmal sich und seine Umwelt kennen lernen bevor es sich mit Technik auseinander setzen sollte... Ab dem Zeitpunkt, an dem es Verantwortung für sein Leben beginnt zu übernehmen, ist es auch bereit für andere Sachen. Dieser Zeitpunkt ist von Kind zu Kind unterschiedlich...

Natürlich geht es den Kindern damit gut ! Es gibt so verdammt viel zu entdecken, da benötigt es keinerlei technischen Schrott. Kinder sollen auf Bäumen klettern, im Matsch spielen usw. ... und nicht vor der Glotze oder dem Tablet sitzen und so etwas virtuell erleben.

Remo Largo zum Beispiel meinte auch, man solle es sich gut überlegen die Kinder zu früh daran zu bringen... Denn es wird die aktive Spielzeit durch eine passive ersetzt. Das Lernen, das ja im Spiel stattfindet (z.B. durch Nachahmung etc.) fällt weg.

Witzigerweise sagen unsere Freunde und Familie immer, wie toll und entspannt sie unsere kleinen Stinker finden. Aber den Verzicht auf fast alle Medien verstehen sie nicht, obwohl das ja Hand in Hand geht.

Aber das soll ja nicht das Thema sein. Jeder kann seine Kinder erziehen, wie er es für richtig hält... Ich hatte ja ein ganz anderes Anliegen.

 

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24. März um 18:15

Übrigens geht es mir seit dem ich hier geschrieben habe, wieder deutlich besser!!

Der Austausch und das Schreiben befreien auch ganz gut... Danke euch allen!

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25. März um 12:39

Also ich finde deine Erziehungsmethode gut.

Ich denke, als Eltern wird man doch immer von irgendwem kritisiert, das darfst du dir nicht so zu Herzen nehmen.

Ich finde, du solltest trotzdem einen Psychologen aufsuchen. Dafür muss man sich nicht schämen. Denn diese Getriebenheit kannst du nicht mit Kindern, Auswandern etc. bekämpfen. Das hat wohl tieferliegende Gründe. Niemand führt ein perfektes Leben, und dennoch sind die meisten zumindest zufrieden. 

Das Auswandern will ich dir nicht ausreden. Sei dir einfach bewusst, dass du vor deinen Problemen nicht weglaufen kannst. Du wirst dort vermutlich nach einiger Zeit auch wieder dieselben Gefühle haben. 

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25. März um 13:56
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Du Lana, bist auch mit PC aufgewachsen?...

Ich sehe das ganz anders. Meiner Meinung nach sollte ein Kind erst einmal sich und seine Umwelt kennen lernen bevor es sich mit Technik auseinander setzen sollte... Ab dem Zeitpunkt, an dem es Verantwortung für sein Leben beginnt zu übernehmen, ist es auch bereit für andere Sachen. Dieser Zeitpunkt ist von Kind zu Kind unterschiedlich...

Natürlich geht es den Kindern damit gut ! Es gibt so verdammt viel zu entdecken, da benötigt es keinerlei technischen Schrott. Kinder sollen auf Bäumen klettern, im Matsch spielen usw. ... und nicht vor der Glotze oder dem Tablet sitzen und so etwas virtuell erleben.

Remo Largo zum Beispiel meinte auch, man solle es sich gut überlegen die Kinder zu früh daran zu bringen... Denn es wird die aktive Spielzeit durch eine passive ersetzt. Das Lernen, das ja im Spiel stattfindet (z.B. durch Nachahmung etc.) fällt weg.

Witzigerweise sagen unsere Freunde und Familie immer, wie toll und entspannt sie unsere kleinen Stinker finden. Aber den Verzicht auf fast alle Medien verstehen sie nicht, obwohl das ja Hand in Hand geht.

Aber das soll ja nicht das Thema sein. Jeder kann seine Kinder erziehen, wie er es für richtig hält... Ich hatte ja ein ganz anderes Anliegen.

 

wieso ich?
ich spreche von der heutigen generation!

und ich bleibe dabei: 
ganz ohne tv + computer finde ich eine erziehung nicht gut!
alles in maßen!

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25. März um 21:51
In Antwort auf ingrid1

wieso ich?
ich spreche von der heutigen generation!

und ich bleibe dabei: 
ganz ohne tv + computer finde ich eine erziehung nicht gut!
alles in maßen!

Nun, wenn man Fachleuten zuhört und mitekommt, dass es tatsächlich Kinder gibt, die noch nie barfuss gelaufen sind - könnten sich ja verletzen und schmutzig werden und man lehrt sie dann wie sich das anfühlt wenn man dadurch "geerdet" ist - ist mir die Aussage der TE weitaus lieber als der technische Schrott . 
 

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26. März um 17:53
In Antwort auf ingrid1

wieso ich?
ich spreche von der heutigen generation!

und ich bleibe dabei: 
ganz ohne tv + computer finde ich eine erziehung nicht gut!
alles in maßen!

Warum durftest du dann ein freie Kindheit genießen, mit rausgehen und in der Natur spielen und die Kinder von heute nicht mehr? Das Problem ist ja, dass diese Blinkeblinke-Bildchen ja auch süchtig machen und ein Kind sich schlecht für anderes begeistern lässt, ist es einmal angefixt.

Reden wir in 20 Jahren darüber... wir wissen alle nicht, was tatsächlich mit Kindern passiert, die mit Smartphone und ähnlichem aufwachsen...

Wie schon erwähnt Lana, erzieh du deine Kinder mal wie du meinst... das war absolut nicht das Thema. Aber du brauchst halt was zum kaputtreden... ist schon gut.

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26. März um 18:08
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Warum durftest du dann ein freie Kindheit genießen, mit rausgehen und in der Natur spielen und die Kinder von heute nicht mehr? Das Problem ist ja, dass diese Blinkeblinke-Bildchen ja auch süchtig machen und ein Kind sich schlecht für anderes begeistern lässt, ist es einmal angefixt.

Reden wir in 20 Jahren darüber... wir wissen alle nicht, was tatsächlich mit Kindern passiert, die mit Smartphone und ähnlichem aufwachsen...

Wie schon erwähnt Lana, erzieh du deine Kinder mal wie du meinst... das war absolut nicht das Thema. Aber du brauchst halt was zum kaputtreden... ist schon gut.

Ich weiß nicht was für Kinder so schädlich sein soll wenn es in Maßen ist

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26. März um 18:33
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Hallo zusammen!
 
Ich bin schon seit einiger Zeit Mitglied, aber habe schon länger nichts mehr verfasst… Jetzt aktuell habe ich allerdings ganz schön mit mir zu kämpfen und weiß nicht so recht, was los ist.
 
Keine Ahnung, wie ich anfangen soll… Eigentlich sollte es mir wunderbar gehen! Ich habe ALLES und noch mehr, als ich mir für mich gewünscht habe. Eine relativ glückliche Ehe, 3 gesunde und wunderbare Kinder, wohne in einer ganz netten Gegend und habe einen Beruf, der mir eigentlich Spaß macht.
Wir haben beschlossen nächstes Jahr auszuwandern, damit wir uns finanziell und unser Seelenheil verbessern können. (beide G+K-Pfleger)
 
Unsere Kinder sind noch relativ klein (3,5 Jahre; 2 Jahre; 7 Wochen).
 
Schon immer habe ich das Gefühl, dass ich hier einfach nirgends hineinpasse. Meine Vorstellungen von Erziehung und Dinge, die mich glücklich stimmen, sind für viele Menschen schwer nach zu vollziehen. Außer meinem Mann, versteht mich keiner… so fühlt es sich zumindest an.
Momentan ist dieses Fremdheitsgefühl ganz extrem geworden! Ich fühle mich so unwohl, so allein und ich will einfach nur noch weg!!
 
Das schlimmste ist, dass ich das Gefühl habe hier zu ersticken! Die Sehnsucht nach der Einsamkeit und das Fernweh werden immer schlimmer… am liebsten, würde ich meine (unsere) Koffer jetzt schon packen und verschwinden. Aber die Vernunft will natürlich alles gut und sauber vorbereitet haben.
 
Wieso fühle ich so?
 
Ich bin nicht glücklich, ich bin traurig und unvollständig. Ich habe eine unbestimmte Sehnsucht, die ich einfach nicht stillen kann… egal was ich mache!
Anfangs hat mir das „Kinder haben“ diese Leere gefüllt, das tut jetzt nur noch zum Teil… Sie kommt zurück und ich weiß nicht, wieso?
 
Ich liebe meine Kinder und meinen Mann über alles auf dieser Welt!! Und NIEMALS würde ich sie gegen ein anderes Leben tauschen. Vor allem meine Kleinen sind das Kostbarste, dass ich in meinem Leben habe! Das soll bedeuten, dass ich es auf keinen Fall bereue, sie zu haben… Sie sind weder Ballast noch sonst irgendein Störfaktor für mich – falls jemand darauf kommen könnte.
 
Egal was ich neu lerne, wieviel Sport ich mache, egal was ich mir für weitere Aufgaben suche… dieses verdammte Gefühl kommt immer und immer wieder.
 
Warum falle ich immer wieder in diesen Zustand?
 
Ich weiß nicht, ob es eine klassische Depression ist. Denn ich bin nicht antriebsgemindert… ganz im Gegenteil sogar. Ich kann oft nicht aufhören zu suchen und muss immer weiter machen, bis ich das habe was ich gerade brauche… aber es wird nicht besser! Es wird immer etwas geben, das mich treibt und leer und einsam macht.
 
Kann mir jemand helfen?? Ich weiß gerade nicht mehr weiter und habe Angst nie da zu sein. Und genau das wünsche ich mir sooo sehr!! Einfach da sein…
 
Ich wäre sehr froh über Erfahrungen und eigentlich über jede Antwort…
 
Vielen Dank für das Lesen.
 

Ich glaube das viele Menschen dieses Gefühl haben " auf der Suche zu sein". Letztendlich hat auf irgendeine Weise jeder das Gefühl. Es liegt glaube ich in der Seele des Menschen, das Suchen nach dem Glück.
Das Fremdheitsgefühl  was du beschreibst und das Unruhigsein kenne ich auch.
Es  ist vielleicht auch das Gefühl " wer bin ich und wozu gehöre ich". Wenn man die Menschen heute fragt wer sie sind versuchen die meisten Menschen sich anhand von Beruf, Familie , Aussehen etc. zu identifizieren. Doch was ist wenn all das mal wegfällt , angenommen man ist querschnittsgelähmt und hat keine Familie und Freunde? Wer ist man dann?
Ich glaube wenn man nicht weiß woher man kommt und wohin man geht hat man keine richtige Identität. 
Ich glaube wir sollten unser Augenmerk einmal auf Gott legen. Die wenigsten Fragen nach der wahren Identität. Wenn Gott unser Schöpfer ist wissen wir auch woher wir kommen. Dann wissen wir auch wohin wir gehen. Ich glaube auch das Gott noch viel mehr als nur unser Schöpfer ist, er ist auch unsere Seelsorger.

Jesus sagte einmal " kommet her zu mir alle die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Lernt von mir den ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so wird eure Seele Ruhe finden." ( Zitat aus der Bibel)
Ich glaube das Gott die Quelle des Lebens ist, da wo wir ruhig werden und so sein können wie wir sind. Gott der das ganze Universum geschaffen hat kennt unsere Nöte Gefühle und alle Sorgen. Er kennt sie besser wie wir selbst.
Fang doch mal in der Bibel zu lesen. In den Psalmen z.b findest du viel Trost. Da rufen Menschen zu Gott die durch schwere Depressionen gegangen sind und Gott half Ihnen. Es gibt auch Bibelapps die man sich kostenlos herunterladen kann.

 

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28. März um 21:17

Wie alt bist du und seit wann geht es dir so? Wann ging es dir zuletzt gut  (von-bis)? Kannst du noch Freude empfinden? Gabs Gedanken einfach nur auzuhauen (von der Familie)? Schlafstörungen?

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29. März um 10:57

ja ein 100% Verbot ist doch irgendwie wieder "beschneidung" bei einer sache

deswegen alles in maßen  und gut

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30. März um 16:16

Hallo.
Ich denke, ich kann mit deinem Bedürfnis in Resonanz gehen. Du beschreibst deine Not mit Gefühlen der Fremdheit und des Getriebenseins. Das ist ein Ausdruck von Haltlosigkeit. Haltlosigkeit ist ein Ausdruck von Unstimmigkeit in der Beziehung zu oder zu bestimmten Beziehungen in deiner Lebenswelt.

Gefühle von Haltlosigkeit veranlassen einen Säugling in Todesschmerzen zu schreien. Gefühle von Haltlosigkeit treiben schon Kinder dazu, Risiken einzugehen und Verletzungen in Kauf zu nehmen. Gefühle von Haltlosigkeit treiben uns auf die rastlose Suche nach neuem Halt in der Welt. 

Ob ein Psychologe dir helfen kann, ist davon abhängig, ob er dir zu neuem Halt verhelfen kann. Wo du neuen Halt finden wirst, ist davon abhängig, wo du danach suchst. Vielleicht in deinen Stärken, vielleicht bei Gleichgesinnten, vielleicht bei Intellektuellen, vielleicht spirituell, vielleicht bei Gott, vielleicht in einem Ziel, einem Zweck oder einem Traum, vielleicht in der Unabhängigkeit, vielleicht in der materiellen Vergänglichkeit, oder aber vielleicht in deinem Körper oder der Ewigkeit deines Selbst.

Fernweh signalisiert das Bedürfnis nach freier Entfaltung. Demgegenüber steht das Bedürfnis nach Verbundenheit (Heimweh). Sobald wir erzogen werden, lernen wir, dass wir nur geliebt werden, wenn wir fremden Erwartungen entsprechen und opfern das eine Bedürfnis für das andere. Vielleicht hast du genug davon, nach der Pfeife anderer zu tanzen und das wäre eine notwendige Aggression, um dich deinem Bedürfnis nach Vollständigkeit anzunähern.

Wenn du bereit bist, deine Verbundenheiten hier aufzugeben, siehst du möglicherweise deine Entfaltung oder die deiner Kinder als gefährdet. Dieser Eindruck kommt mir, weil ich in dir eine liebende und verantwortungsbewusste Mutter sehe, die sich sorgt. Dann würde für dich keine Wahl bleiben, als dir deine Aggression zu Nutze zu machen, UM mittels Mut nicht in eine Depression zu verfallen.

Ich gehe nicht weiter auf all das ein, weil ich deine Bedürfnisse und Ängste nicht alle kenne.
Zur Not gerne auch PN.

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31. März um 17:24
In Antwort auf ronjaraeubertochter4

Hallo zusammen!
 
Ich bin schon seit einiger Zeit Mitglied, aber habe schon länger nichts mehr verfasst… Jetzt aktuell habe ich allerdings ganz schön mit mir zu kämpfen und weiß nicht so recht, was los ist.
 
Keine Ahnung, wie ich anfangen soll… Eigentlich sollte es mir wunderbar gehen! Ich habe ALLES und noch mehr, als ich mir für mich gewünscht habe. Eine relativ glückliche Ehe, 3 gesunde und wunderbare Kinder, wohne in einer ganz netten Gegend und habe einen Beruf, der mir eigentlich Spaß macht.
Wir haben beschlossen nächstes Jahr auszuwandern, damit wir uns finanziell und unser Seelenheil verbessern können. (beide G+K-Pfleger)
 
Unsere Kinder sind noch relativ klein (3,5 Jahre; 2 Jahre; 7 Wochen).
 
Schon immer habe ich das Gefühl, dass ich hier einfach nirgends hineinpasse. Meine Vorstellungen von Erziehung und Dinge, die mich glücklich stimmen, sind für viele Menschen schwer nach zu vollziehen. Außer meinem Mann, versteht mich keiner… so fühlt es sich zumindest an.
Momentan ist dieses Fremdheitsgefühl ganz extrem geworden! Ich fühle mich so unwohl, so allein und ich will einfach nur noch weg!!
 
Das schlimmste ist, dass ich das Gefühl habe hier zu ersticken! Die Sehnsucht nach der Einsamkeit und das Fernweh werden immer schlimmer… am liebsten, würde ich meine (unsere) Koffer jetzt schon packen und verschwinden. Aber die Vernunft will natürlich alles gut und sauber vorbereitet haben.
 
Wieso fühle ich so?
 
Ich bin nicht glücklich, ich bin traurig und unvollständig. Ich habe eine unbestimmte Sehnsucht, die ich einfach nicht stillen kann… egal was ich mache!
Anfangs hat mir das „Kinder haben“ diese Leere gefüllt, das tut jetzt nur noch zum Teil… Sie kommt zurück und ich weiß nicht, wieso?
 
Ich liebe meine Kinder und meinen Mann über alles auf dieser Welt!! Und NIEMALS würde ich sie gegen ein anderes Leben tauschen. Vor allem meine Kleinen sind das Kostbarste, dass ich in meinem Leben habe! Das soll bedeuten, dass ich es auf keinen Fall bereue, sie zu haben… Sie sind weder Ballast noch sonst irgendein Störfaktor für mich – falls jemand darauf kommen könnte.
 
Egal was ich neu lerne, wieviel Sport ich mache, egal was ich mir für weitere Aufgaben suche… dieses verdammte Gefühl kommt immer und immer wieder.
 
Warum falle ich immer wieder in diesen Zustand?
 
Ich weiß nicht, ob es eine klassische Depression ist. Denn ich bin nicht antriebsgemindert… ganz im Gegenteil sogar. Ich kann oft nicht aufhören zu suchen und muss immer weiter machen, bis ich das habe was ich gerade brauche… aber es wird nicht besser! Es wird immer etwas geben, das mich treibt und leer und einsam macht.
 
Kann mir jemand helfen?? Ich weiß gerade nicht mehr weiter und habe Angst nie da zu sein. Und genau das wünsche ich mir sooo sehr!! Einfach da sein…
 
Ich wäre sehr froh über Erfahrungen und eigentlich über jede Antwort…
 
Vielen Dank für das Lesen.
 

Hallo das kommt mir alles sehr bekannt vor.

Das Land ist nicht das Problem, die Welt ist das Problem, die Welt ist überall in jedem Land!

Die Welt ist nicht das Problem, die Menschen!

Ehemann, ein Ehe- Mann ist noch lange kein Seelenpartner oder Zwillingsflamme bei Engel in Erdenmission, auch wenn die Erde nicht Dein richtiges Zuhause ist, ist es ganz wichtig das Du hier bist, ohne Dich kann die Menschheit nicht überleben, ohne uns gäbe es die Welt schon lange nicht mehr!

Mit Deinem Seelenpartner ist selbst diese Welt ein Paradies!

Jeden Tag, jede Nacht!

Die Amerikanischen Einwanderer haben 1000 Atombomben in, auf und über der Erde gezündet, dümmer geht es nicht mehr!

Kein Fernsehen, es gibt sehr schöne Filme mit tiefer Botschaft, ZB: Ist das Leben nicht schön.

Dieser Film erinnert mich an Dich!

Oder 300!

Oder die größte Geschichte der Welt!

Menschen geben vor in Auftrag Gottes zu handeln!

Ja es gibt Menschen im Auftrag Gottes auf der Erde, wir sind das Licht der Welt, nur durch unsere Liebe und Weisheit kann es noch gut werden nur durch uns!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Liebe und Weisheit mit Dir

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3. April um 13:18
In Antwort auf ingrid1

Kein TV, Kein Smartphone.... Kann Es sein dass ihr etwas zu alternativ eingestellt seid?  bisschen abgeschnitten von allem...

Nö, einen PC nutzen sie doch. Damit kommt man an genau die Informationen die man möchte und muss sich nicht mit dem ganzen sonstigen Müll auseinandersetzen. Wir machen es genauso

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3. April um 16:58
In Antwort auf juppiduh

Nö, einen PC nutzen sie doch. Damit kommt man an genau die Informationen die man möchte und muss sich nicht mit dem ganzen sonstigen Müll auseinandersetzen. Wir machen es genauso

ja wie gesagt, keine Ahnung was Eltern sich von so einer Isolation und einer Ablehnung von Medien erhoffen 

1 LikesGefällt mir

3. April um 19:28
In Antwort auf ingrid1

ja wie gesagt, keine Ahnung was Eltern sich von so einer Isolation und einer Ablehnung von Medien erhoffen 

Nicht jeder lässt seine Kinder steuern von anderen !
Auf die Idee kommt eben nicht jeder . Einflussnahme und politisch gesteuerte Medien - wer will das für seine Kinder schon haben ?

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4. April um 18:08
In Antwort auf geistundsinn1

Nicht jeder lässt seine Kinder steuern von anderen !
Auf die Idee kommt eben nicht jeder . Einflussnahme und politisch gesteuerte Medien - wer will das für seine Kinder schon haben ?

an der Welt teilhaben lassen....

1 LikesGefällt mir

4. April um 20:56
In Antwort auf ingrid1

an der Welt teilhaben lassen....

Können und dürfen meine Kinder auch . Aber PC, Laptop, Playstation ist das deine Welt um die es sich dreht ?

Ich habe gute Erfahrungen mit Büchern, unabhängigen Medien gemacht . Gibt es auch und erklären - man kann nicht genug erklären liebe Ingrid !

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