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Gesundheit - Verzweilfung - Selbstverletzung

13. Januar um 21:18

Hallo zusammen,
ich versuch euch jetzt "einfach" mal meine Situation zu schildern vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.
Vor 1 1/2 Jahren bin ich eines morgens aufgestanden und könnte nicht mehr richtig reden. Es wurde eine Gesichtslähmung festgestellt, diese hat allerdings nichts mit der Sprache zu tun. Nach unzähligen Arztbesuchen (als ich auch im prinzip schon als psychisch Krank abgestempelt wurde) hat man rausgefunden das es eine Myasthenie (eine Nerven Muskel schwäche mit Tabletten kann ich normal sprechen) sein könnte. Leider wurde diese im Blut nicht bestätigt, somit ist es nur ein Verdacht. Als wir dann meine Tabletten umgestellt hatten, habe ich dann meinen ersten Muskelkrampfanfall bekommen (vergleichbar mit Epilepsie aber bei Vollem Bewusstsein. Einen Monat später (im Sommer letzten Jahres) hatte ich dann einen Autounfall (mir hat jemand die Vorfahrt genommen). Seither wird alles immer schlimmer. Jetzt kann man die Krämpfe bereits bei zu helfen Licht auslösen, Zeitweise darf ich nicht meinen Arm heben, da dann sofort meine ganzen Muskeln krampfen, im EEG hat der neurologe nichts feststellen können. Daher vermutet er es sind psychogene Anfälle, das mich irgendwas so sehr beschäfigt, dass sich mein Körper so äußert. Habt ihr davon schon mal gehört? Inzwischen darf ich kein Auto mehr fahren und bin seit 1 1/2 Jahren krank geschrieben. Was sehr deprimierend ist. Vor ca. 1 Jahr hab ich mich das erste mal selbst geschnitten. 1.Dachte ich nie, dass ich mich das traue und 2. wollte ich mal wieder selbst die kontrolle über meinen Körper haben. Hab es dann im Beisein meines Freundes meinem Hausarzt erzählt, der mich zum "wachrütteln" in eine psychartische Klinik eingewiesen hat. Mein Freund weiß was ich mich noch immer schneide, sonst niemand. Dabei macht mir noch meine berufliche Zukunft sehr zu schaffen, ich arbeite momentan unterstützen bei meinem Freund mit, da er bzw. seine Eltern selbstständig sind. Es hilft mir enorm und macht spaß, denn ich kann nicht nur zuhause sitzen. Er wird auch später den Laden übernehmen, prinzipell wäre es auch gut wenn ich es mit ihm mache. Aber ich weiß nicht ob ich der Situation gewachsen bin, da ich sehr schüchtern bin. Ich würde, aus gesundheitlichen Gründen wahrscheinlich nur halbtags arbeiten, aber ich hab jetzt schon angst was ich dann den restlichen Tag machen soll, außerdem werde ich meinen Freund immer nur Abends sehen. Daher ist es eigentlich gut, wenn ich Ihn noch einen halben Tag sehe, aber er ist quasi auch mein Chef und muss mich einlernen und das ist doch sehr komisch. Habt Ihr einen Rat für mich, ich wäre auch sehr dankbar!!

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15. Januar um 0:45

Hey,

ich bin grad total zufällig auf deinen post und diese Seite gestoßen (hab eigentlich eine studie aus der verhaltensforschung gesucht(?!)). 
Was ich hier lese, tut mir wahnsinnig leid (ja.. hilft nicht, ich weiß ).

Ich hab jetzt auch keine superklugen worte für dich. Möglicherweise hätte ich welche, aber wie sehr kann man nach ein "paar" worten schon urteilen?!

Allerdings möchte ich dir etwas anderes an die hand geben. Ich sehe willen und auch noch etwas kraft in deinen worten. Ich weiß nicht, ob du das auch so wahrnimmst. Jetzt hast du es zumindest mal gehört

Ob das folgende überhaupt was für dich ist, kann ich leider absolut nicht beurteilen. Ich teile es dennoch mal

Sollte es am musikgeschmack scheitern (erster eindruck), dann empfehle ich dir, zumindest mal auf die worte zu hören. Ich höre sonst auch andere Musik und ich bin heute wirklich froh, es nicht gleich weggedrückt zu haben. Mittlerweile fühle ich es einfach nur noch...

Bei fehlenden englischkenntnissen hilft google enorm (lyrics zum lied suchen und übersetzungsseite) und wenn du eh ab und zu zu viel zeit hast... naja sinnvollere beschäftigung als manch anderes

Also.. das sind nur Beispiele, wobei das erste doch sehr zum Thema passt:

https://www.youtube.com/watch?v=Sk6HMuLJ8bM

Das hat definitiv die kraft, einen davon abzuhalten sich zu verletzen. Ist es deswegen jetzt vorbei? Naja..... nicht ganz, aber es ist doch irgendwie besser (mittlerweile eher selten) nachts (oder wann auch immer) mit Kopfhörern auf dem kalten boden in der Küche zu sitzen, oder?

https://www.youtube.com/watch?v=lesEoC6h4pI

Das ist das gleiche lied in acoustic fassung. Ich liebe sie beide! (Es gibt ein ganzes Album mit acoustic-fassungen <3)

http://www.youtube.com/watch?v=OA6FeaFIm3k

Stell dir eine Konzerthalle vor und hunderte (tausende?!) Leute um dich herum, die das mit dir zusammen singen. Dann denk daran, dass selbst wenn du allein bist, diese leute trotzdem überall sind und evtl. sogar gleichzeitig mit dir das hören....

http://www.youtube.com/watch?v=yCjVEJoFdfA

Ariel: "Ich behielt die hoffnung, dass ich es eines tages auf eine bühne schaffe und dir dann zu sagen, dass alles gut wird und dass ich dich liebe, auch wenn ich dich noch nicht getroffen habe."

https://www.youtube.com/watch?v=2-8Vobn5nM0

Ich glaube so weit ist es bei dir noch nicht gekommen. Aber kann man das nach den "paar" worten wirklich beurteilen? 
Dieses Lied hat mich getroffen wie ein tritt ins gesicht. Eigentlich dachte ich, es hilft mir dabei, mich in meinem elend zu suhlen (früher hätte ich andere worte benutzt ), aber es holte mich tatsächlich zurück. 

Ich kann dir natürlich nicht versprechen, dass irgendetwas davon auch nur annähernd das für dich tut, was es für mich getan hat. Allein die möglichkeit ist es mir jedoch wert, etwas zeit für dich zu opfern und dir das zu schreiben bzw. die Lieder/Band mit dir zu teilen.

Es gibt noch sehr viele tolle lieder. Das hier ist nur meine Auswahl...

Ich drücke dir wirklich aus vollstem herzen die daumen, dass du erkennst, dass du absolut nicht allein bist und schon gar nicht weniger wert, als irgendjemand der da draußen noch so rumeiert

Fühl dich gedrückt

PS:

Zum "wachrütteln" in eine klinik eingewiesen zu werden, finde ich übrigens äußerst grenzwertig. Mit so einem Menschen würde ich nie wieder reden, ganz ehrlich (zumindest nicht über derartige probleme). Das ist aber nur meine meinung und ich glaube auch nicht, dass er es böse meinte. Allerdings hat das mit wirklicher hilfe in meinen augen mal gar nichts zu tun

PPS:

Die Sängerin hat ein (angeblich) unglaubliches Buch geschrieben (Ariel Bloomer - Turn your pain into art). Dies wäre möglicherweise ein anderer Weg, oder eine Ergänzung. Ich habe es selber noch nicht gelesen, deshalb das "angeblich".

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15. Januar um 0:52

Ach ja.. fast vergessen. Schande über mich *rotwerd* :-P

Andere Band, aber auch ein Lied mit durchschlag ohne ende

https://www.youtube.com/watch?v=D3sg1sDhX0U

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15. Januar um 1:41

Ok, eins noch

Diese Band hat eigentlich den Grundstein gelegt, damit ich das hier heute noch schreiben kann.....

Einen zugang zu denen zu finden, ist für die meisten menschen, nach meiner erfahrung, eher schwierig .

Aber dieses Lied ist einfach schön <3

https://www.youtube.com/watch?v=VLZxPki1XjY

"In the sun (get up)
Or in the rain  (get up)
One Day
We'll be ok
...
Storms will come, windy, ruthless and dark
The sun will return to light up your heart
People ask "why this happen to me?"
Because you're strong!
You'll laugh again, slapping your knee (hahaha)
No matter what else shit falls in our way
I can promise there will be a day we'll all be ok"

Ja, mein Weg ist die Musik, denn gerade wenn ich allein bin, ist sie da

Jetzt lass ich dich aber in ruh

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15. Januar um 11:43
In Antwort auf kaddli

Hallo zusammen,
ich versuch euch jetzt "einfach" mal meine Situation zu schildern vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.
Vor 1 1/2 Jahren bin ich eines morgens aufgestanden und könnte nicht mehr richtig reden. Es wurde eine Gesichtslähmung festgestellt, diese hat allerdings nichts mit der Sprache zu tun. Nach unzähligen Arztbesuchen (als ich auch im prinzip schon als psychisch Krank abgestempelt wurde) hat man rausgefunden das es eine Myasthenie (eine Nerven Muskel schwäche mit Tabletten kann ich normal sprechen) sein könnte. Leider wurde diese im Blut nicht bestätigt, somit ist es nur ein Verdacht. Als wir dann meine Tabletten umgestellt hatten, habe ich dann meinen ersten Muskelkrampfanfall bekommen (vergleichbar mit Epilepsie aber bei Vollem Bewusstsein. Einen Monat später (im Sommer letzten Jahres) hatte ich dann einen Autounfall (mir hat jemand die Vorfahrt genommen). Seither wird alles immer schlimmer. Jetzt kann man die Krämpfe bereits bei zu helfen Licht auslösen, Zeitweise darf ich nicht meinen Arm heben, da dann sofort meine ganzen Muskeln krampfen, im EEG hat der neurologe nichts feststellen können. Daher vermutet er es sind psychogene Anfälle, das mich irgendwas so sehr beschäfigt, dass sich mein Körper so äußert. Habt ihr davon schon mal gehört? Inzwischen darf ich kein Auto mehr fahren und bin seit 1 1/2 Jahren krank geschrieben. Was sehr deprimierend ist. Vor ca. 1 Jahr hab ich mich das erste mal selbst geschnitten. 1.Dachte ich nie, dass ich mich das traue und 2. wollte ich mal wieder selbst die kontrolle über meinen Körper haben. Hab es dann im Beisein meines Freundes meinem Hausarzt erzählt, der mich zum "wachrütteln" in eine psychartische Klinik eingewiesen hat. Mein Freund weiß was ich mich noch immer schneide, sonst niemand. Dabei macht mir noch meine berufliche Zukunft sehr zu schaffen, ich arbeite momentan unterstützen bei meinem Freund mit, da er bzw. seine Eltern selbstständig sind. Es hilft mir enorm und macht spaß, denn ich kann nicht nur zuhause sitzen. Er wird auch später den Laden übernehmen, prinzipell wäre es auch gut wenn ich es mit ihm mache. Aber ich weiß nicht ob ich der Situation gewachsen bin, da ich sehr schüchtern bin. Ich würde, aus gesundheitlichen Gründen wahrscheinlich nur halbtags arbeiten, aber ich hab jetzt schon angst was ich dann den restlichen Tag machen soll, außerdem werde ich meinen Freund immer nur Abends sehen. Daher ist es eigentlich gut, wenn ich Ihn noch einen halben Tag sehe, aber er ist quasi auch mein Chef und muss mich einlernen und das ist doch sehr komisch. Habt Ihr einen Rat für mich, ich wäre auch sehr dankbar!!

auch wenn ich grundsätzlich kein Fan von beruflicher Zusammenarbeit mit Freunden oder Verwandten bin: ich denke, für Dich ist das sehr vor allem eine Chance. Die solltest Du auch nutzen!

Was den Rest angeht: manchmal hilft da nur ein Arztwechsel. Und ggf. noch einer. Und noch einer. Irgendwer muss doch da mal eine Ursache feststellen können.

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15. Januar um 13:07
In Antwort auf avarrassterne1

auch wenn ich grundsätzlich kein Fan von beruflicher Zusammenarbeit mit Freunden oder Verwandten bin: ich denke, für Dich ist das sehr vor allem eine Chance. Die solltest Du auch nutzen!

Was den Rest angeht: manchmal hilft da nur ein Arztwechsel. Und ggf. noch einer. Und noch einer. Irgendwer muss doch da mal eine Ursache feststellen können.

Mein Hausarzt meinte, er sei dazu gesetzlich verpflichtet, diesen Schritt zu machen. Weil falls ich mich umgebracht hätte und er hat, trotz der Kenntnis diesen Schritt nicht gemacht. Dürfte er als Arzt nicht mehr praktizieren. Er war auch Verständnis voll das meine Situation gerade nicht einfach ist. Er ist mir eigentlich auch an sich sehr sympathisch (ist etwas jünger) aber dann traut man sich halt gar nicht mehr es jemanden zu sagen weil man eh das gefühl hat abgestempelt zu werden.
Beruflich ist es wirklich vielleicht die chance, da ich auch sehr gerne im Garten bin und Blumen liebe und seine eltern haben einen Blumenladen. Allerdings wird es wahrscheinlich nicht immer einfach und ich bin ein sehr sensibler Mensch 

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15. Januar um 13:08
In Antwort auf avarrassterne1

auch wenn ich grundsätzlich kein Fan von beruflicher Zusammenarbeit mit Freunden oder Verwandten bin: ich denke, für Dich ist das sehr vor allem eine Chance. Die solltest Du auch nutzen!

Was den Rest angeht: manchmal hilft da nur ein Arztwechsel. Und ggf. noch einer. Und noch einer. Irgendwer muss doch da mal eine Ursache feststellen können.

Also ich war jetzt bei so 15-20 Ärzten und eine richtige Antwort hat irgendwie niemand und wenn man nicht mehr weiter Weiss is es immer die psyche 

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15. Januar um 13:27
In Antwort auf kaddli

Mein Hausarzt meinte, er sei dazu gesetzlich verpflichtet, diesen Schritt zu machen. Weil falls ich mich umgebracht hätte und er hat, trotz der Kenntnis diesen Schritt nicht gemacht. Dürfte er als Arzt nicht mehr praktizieren. Er war auch Verständnis voll das meine Situation gerade nicht einfach ist. Er ist mir eigentlich auch an sich sehr sympathisch (ist etwas jünger) aber dann traut man sich halt gar nicht mehr es jemanden zu sagen weil man eh das gefühl hat abgestempelt zu werden.
Beruflich ist es wirklich vielleicht die chance, da ich auch sehr gerne im Garten bin und Blumen liebe und seine eltern haben einen Blumenladen. Allerdings wird es wahrscheinlich nicht immer einfach und ich bin ein sehr sensibler Mensch 

ich habe die Arme (und nicht nur die) voller SVV-Narben (wenn auch mit völlig anderem Hintergrund), ich weiß schon, wovon Du redest

Es gibt nichts im Leben, was immer einfach wird. Mit der Vermeidung von Problemen tut man sich auch keinen Gefallen, der einzig mögliche Langzeit-Effekt ist ein Schneckenhaus, was immer kleiner wird.
Allerdings ist es auch so: wenn man Beeinträchtigungen hat, ist das ein Balance-Akt. Wenn man sich übernimmt, rutscht man sehr leicht ab, wenn man sich zu sehr unterfordert, rutscht man sehr leicht ab. Das Gleichgewicht zwischen beidem musst Du finden (und halten, was auch nicht so easy ist, wie es klingt!). Dabei kann Dich vllt. Dein Freund (oder andere nahestehende Menschen) unterstützen, vllt. auch ein Arzt oder Psychologe.

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15. Januar um 14:00
In Antwort auf nogri

Ok, eins noch

Diese Band hat eigentlich den Grundstein gelegt, damit ich das hier heute noch schreiben kann.....

Einen zugang zu denen zu finden, ist für die meisten menschen, nach meiner erfahrung, eher schwierig .

Aber dieses Lied ist einfach schön <3

https://www.youtube.com/watch?v=VLZxPki1XjY

"In the sun (get up)
Or in the rain  (get up)
One Day
We'll be ok
...
Storms will come, windy, ruthless and dark
The sun will return to light up your heart
People ask "why this happen to me?"
Because you're strong!
You'll laugh again, slapping your knee (hahaha)
No matter what else shit falls in our way
I can promise there will be a day we'll all be ok"

Ja, mein Weg ist die Musik, denn gerade wenn ich allein bin, ist sie da

Jetzt lass ich dich aber in ruh

Hallo,
erstmal vielen Danke für deine Mühe. Ja mit Liedern habe ich es bereits auch schon versucht, ich finde das lied von Julia Engelmann Grapefruit ganz passend. Ja... ist ziemlich schwierig gerade meine Situation und ich habe noch nicht einmal alles hier reingeschrieben, was noch los ist bei mir. Selbst der Neurologe ist mit mir überfordert und wenn er das schon selber vorm Patienten zugibt, find ich auch etwas heftig.
Jetzt hab ich auch noch seit zwei Wochen Bronchitis und kein Antibiotika hilft.
Hab zurzeit schon öfter den Gedanken einfach alles hinter mir zu lassen, aber irgendwann muss es ja auch mal aufwärts gehen. Nur allmählich fehlt die Kraft

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15. Januar um 14:06
In Antwort auf avarrassterne1

ich habe die Arme (und nicht nur die) voller SVV-Narben (wenn auch mit völlig anderem Hintergrund), ich weiß schon, wovon Du redest

Es gibt nichts im Leben, was immer einfach wird. Mit der Vermeidung von Problemen tut man sich auch keinen Gefallen, der einzig mögliche Langzeit-Effekt ist ein Schneckenhaus, was immer kleiner wird.
Allerdings ist es auch so: wenn man Beeinträchtigungen hat, ist das ein Balance-Akt. Wenn man sich übernimmt, rutscht man sehr leicht ab, wenn man sich zu sehr unterfordert, rutscht man sehr leicht ab. Das Gleichgewicht zwischen beidem musst Du finden (und halten, was auch nicht so easy ist, wie es klingt!). Dabei kann Dich vllt. Dein Freund (oder andere nahestehende Menschen) unterstützen, vllt. auch ein Arzt oder Psychologe.

Ich hoffe nur, dass es im Sommer meine Familie (Vorallem Schwester und Mama) nicht sehen, darauf angesprochen zu werden, hab ich gar keine Lust drauf. Ja das Gleichgewicht zu finden, ist extrem schwierig, da ich immer gerne aktiv bin, allerdings mein Körper einfach nicht mitmacht und das zieht einen runter. Ich war bereits vor einem Jahr beim Psychologen, dem habe ich auch von meinen Armen erzählt, er meinte nur, wieso machen Sie denn so einen Mist. Also auch keinerlei Verständnis. Allerdings gehe ich zu diesem jetzt wieder, da ich nirgendwo sonst einen Termin bekomme. Er ist auch noch Heilpraktiker und hat mir schon sämtliche mittelchen aufgeschrieben, wobei das gar nicht in meinem Interesse liegt, denn es ist "ja eh bloß psychisch"

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15. Januar um 19:42
In Antwort auf kaddli

Hallo,
erstmal vielen Danke für deine Mühe. Ja mit Liedern habe ich es bereits auch schon versucht, ich finde das lied von Julia Engelmann Grapefruit ganz passend. Ja... ist ziemlich schwierig gerade meine Situation und ich habe noch nicht einmal alles hier reingeschrieben, was noch los ist bei mir. Selbst der Neurologe ist mit mir überfordert und wenn er das schon selber vorm Patienten zugibt, find ich auch etwas heftig.
Jetzt hab ich auch noch seit zwei Wochen Bronchitis und kein Antibiotika hilft.
Hab zurzeit schon öfter den Gedanken einfach alles hinter mir zu lassen, aber irgendwann muss es ja auch mal aufwärts gehen. Nur allmählich fehlt die Kraft

Ach du

ich war an einem punkt, wo ich solche lieder, wie das von julia engelmann einfach nur noch gehasst habe. "Mit diesen drecks botschaften könnt ihr mich mal am arsch lecken" oder "wir können gerne tauschen und dann will ich mal hören was du singst" hab ich mir gedacht. zu der person, die mir das gezeigt hat, habe ich sogar den kontakt abgebrochen deswegen....

ich kann dir aber nicht wirklich den unterschied zwischen dem und "meinen" liedern sagen. möglicherweise funktioniert einfach das eine für dich und das andere für mich.

mein plan die welt zu verlassen stand. abschiedsbrief war halb fertig... dann hatte ich keinen bock mehr auf den scheiß und dachte mir: "mir doch egal, warum soll ich irgendwem was schreiben!?"

naja, ich mag bis heute den spruch: "ich kam ganz unten an und dann fiel ich in ein loch" (und das mehrfach in meinem fall... wie möglicherweise auch bei dir )

ich glaube ich hatte wirklich alle hoffnung begraben. es gab gar nichts mehr, was mir auch nur ein wenig freude gemacht hat. eigentlich war ich bereits tot.......

das soll hier kein wettbewerb sein es reicht für die/den eine/n weniger und andere brauchen mehr um an diesen punkt zu kommen. bei mir musste es wohl bis ganz nach unten gehen, bevor es (vorübergehend?! ... naja.. ich bin etwas misstrauisch ) aufgehört hat, oder zumindest erträglicher wurde.

Zu meinem glück war allerdings die gesundheit wenigstens nicht unmittelbar betroffen, zumindest bei weitem nicht wie bei dir

ich ging am "ende" meines lebens auf ein konzert. keine ahnung, wie es dazu kam, dass ich das tatsächlich gemacht habe, da ich eigentlich gar nichts mehr gemacht habe. es war ein traum von mir, aus einem "früheren leben" und es erschien mir wohl als guter abschluss......

dadurch (glaube ich) kehrte etwas in mir zurück. nicht sofort... nicht stark... aber es kam gerade noch rechtzeitig!

die nacht ist am dunkelsten, kurz vor dem sonnenaufgang!

aber was soll ich dir nur sagen? gib nicht auf? ... ich musste aufgeben, bevor sich etwas geändert hat es ist so schwer, das richtige zu sagen

eins kann ich dir sagen: WENN du aus dieser Situation wieder rauskommst, wirst du zurückblicken und es akzeptieren. Es wird etwas aus dir gemacht haben, was du dir jetzt nicht vorstellen kannst!

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Von: johnbarleycorn
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15. Januar um 1:12
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