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Gestern, vor 1 Jahr, war der schlimmste Tag in meinem Leben!

5. Februar 2008 um 14:31

Am 04.02.2007, ist mein Lieber Schatz von mir gegangen. Es wurde mir der Boden unter den Füßen weggerissen! Er war doch noch so jung. Es ist so schwer ohne ihn! Jeder Tag ohne ihn ist eine Qual. Ich muss immer wieder daran denken, wie schön es mit ihm war, wie er mein Leben bereichert hat, wie nett er mich immer angelächelt hat, wie lebensfroh er war. Jeden Tag quäl ich mich mit dem Gedanken, wo er jetzt ist und wie es ihm wohl gehen mag. Der Schmerz ist so unendlich tief, es zereisst mich innerlich. Ich bin nicht mehr ich, ich existiere nur noch, aber Leben tue ich schon lange nicht mehr. In dem Moment, als ich erfahren habe, dass mein geliebter Schatz gestorben ist, bin auch ich gestorben..es ist so schwer ohne ihn..ich vermisse ihn so sehr!!
Es tut mir glaub ich sehr gut, mit Menschen zu reden, bzw. zu schreiben, die ähnliches erleiden mussten. Es wär sehr schön, wenn ihr mir von euren schweren Schicksalsschlägen erzählen würdet und wir uns gegenseitig Kraft geben können!

Das geht jetzt an dich, mein Schatz:
Mein lieber Engel, ich hoffe, dir geht es gut, wo immer du auch bist. Es ist so schwer ohne dich, ich hab das Gefühl, ich schaffe es ohne dich nicht! Es ist jetzt nun schon 1 Jahr her, dass du fort bist und der Schmerz sitzt immer noch so unendlich tief. Weißt du noch, als wir und das erste mal getroffen haben? Ich war so aufgeregt..Es war so schön. Wir haben uns von Anfang an verstanden..Und wir hatten doch noch so viel vor. Warum? Warum nur musstest du von uns gehen..Ich liebe dich doch so..Jeden Tag dieser Schmerz..und er hört nicht auf..Gestern hab ich dich besucht an deinem Grab. Deine Eltern waren auch da..Es war ein schöner, sonniger Tag. Bitte komm zurück, mein Schatz! Ich werde dich immer lieben!
In unendlicher Liebe und Dankbarkeit,
Deine Kleine

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6. Februar 2008 um 20:41

Einen Menschen zu verlieren,
ist etwas ganz Furchtbares. Es ist eigentlich mit nichts an Schmerz zu vergleichen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist,es wird besser. Und es gibt einen sehr waren Satz der lautet. Was dir im Leben passiert kannst du oft nicht beeinflussen, aber die Gedanken ,die du dir dazu machst. Bei mir ist es 36 Jahre her, dass ich meine erste Lieben verloren habe durch einen Autounfall einen Tag nach seinem 21.Geburtstag und wir wollten heiraten und eine Familie haben. Ich weiß, wie man sich da fühlt. Und dennoch muß man es als Schicksal annehmen, so habe ich es erkannt.Es war so wie es passiert ist sein
Schicksal und auch meines. Geh am besten in eine Trauergruppe. Es gibt auch wunderbare Bücher, wo du erfährst, wie das Sterben zu sehen ist und auch wie es nach dem Tod weitergeht. Du mußt ihn loslassen. Und du tust
ihm keinen Gefallen wenn du nicht mehr wirklich
lebst. Das ist so nicht gewollt. Ihm geht es
dann gut, wenn du ihn loslassen kannst und das
unabänderliche akzeptierst. Das ist der größte
Liebesdienst, den du ihm tun kannst. Lieben,
heißt auch in diesem Fall loslassen. Denn dort
wo er ist ist die Liebe und die Freiheit. Es ist unser eigenes Ego einen Menschen behalten zu wollen, wobei ich dich durchaus verstehe.
Lieben Gruß
Inge Melike
du schreibst leider nicht an was dein Partner
gestorben ist.

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7. Februar 2008 um 10:19
In Antwort auf melike13

Einen Menschen zu verlieren,
ist etwas ganz Furchtbares. Es ist eigentlich mit nichts an Schmerz zu vergleichen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist,es wird besser. Und es gibt einen sehr waren Satz der lautet. Was dir im Leben passiert kannst du oft nicht beeinflussen, aber die Gedanken ,die du dir dazu machst. Bei mir ist es 36 Jahre her, dass ich meine erste Lieben verloren habe durch einen Autounfall einen Tag nach seinem 21.Geburtstag und wir wollten heiraten und eine Familie haben. Ich weiß, wie man sich da fühlt. Und dennoch muß man es als Schicksal annehmen, so habe ich es erkannt.Es war so wie es passiert ist sein
Schicksal und auch meines. Geh am besten in eine Trauergruppe. Es gibt auch wunderbare Bücher, wo du erfährst, wie das Sterben zu sehen ist und auch wie es nach dem Tod weitergeht. Du mußt ihn loslassen. Und du tust
ihm keinen Gefallen wenn du nicht mehr wirklich
lebst. Das ist so nicht gewollt. Ihm geht es
dann gut, wenn du ihn loslassen kannst und das
unabänderliche akzeptierst. Das ist der größte
Liebesdienst, den du ihm tun kannst. Lieben,
heißt auch in diesem Fall loslassen. Denn dort
wo er ist ist die Liebe und die Freiheit. Es ist unser eigenes Ego einen Menschen behalten zu wollen, wobei ich dich durchaus verstehe.
Lieben Gruß
Inge Melike
du schreibst leider nicht an was dein Partner
gestorben ist.

Danke für deine lieben Worte..
Mein Freund ist an einem Verkehrsunfall gestorben. Er wollte betrunken zu Fuß von einer Feier nach hause gehen und wurde von einem Auto erfasst. Der Autofahrer hat ihn zu spät gesehen und deshalb zu spät gebremst. Ja, loslassen..das sagen mir so viele. Aber ich kann einfach nicht..Es gibt gute Tage, an denen ich auch lachen und mich mit Leute treffen kann..aber kurzdarauf folgt irgendwie wieder das schlechte Gewissen.man denkt, man darf nicht glücklich sein..Ich hab dann immer ein schlechtes Gewissen, weil ich dann nicht um ihn trauer..Ich kann mir einfach nicht vorstellen, nochmals einen neuen Freund finden zu können..es fühlt sich so falsch an..
liebe Grüße

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7. Februar 2008 um 13:31
In Antwort auf tegwen_12109601

Danke für deine lieben Worte..
Mein Freund ist an einem Verkehrsunfall gestorben. Er wollte betrunken zu Fuß von einer Feier nach hause gehen und wurde von einem Auto erfasst. Der Autofahrer hat ihn zu spät gesehen und deshalb zu spät gebremst. Ja, loslassen..das sagen mir so viele. Aber ich kann einfach nicht..Es gibt gute Tage, an denen ich auch lachen und mich mit Leute treffen kann..aber kurzdarauf folgt irgendwie wieder das schlechte Gewissen.man denkt, man darf nicht glücklich sein..Ich hab dann immer ein schlechtes Gewissen, weil ich dann nicht um ihn trauer..Ich kann mir einfach nicht vorstellen, nochmals einen neuen Freund finden zu können..es fühlt sich so falsch an..
liebe Grüße

Hallo Irina,
ich biete dir an, dich mit mir auszutauschen.
Ich werde dir auch schreiben. Im Moment habe ich
jedoch noch sehr viel zu tun. Du bist nicht vergessen, versprochen.
Gruß Melike

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9. Februar 2008 um 9:11

Hallo Irina,
ich wollte mich ja nochmal melden. Ich sagte dir ja schon, wie gut ich dich verstehe. Mir ist es genauso passiert wie dir. Ich habe meinen Freund im Alter von 21 Jahren an einem Unfall verloren.Es werden im märz 36 Jahre. Die schlechte Nachricht ist, ich werde es nie in meinem ganzen Leben vergessen. Die gute Nachricht ist, er gehört zu meinem Leben dazu, er war ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben, ich durfte durch ihn die Lieben kennenlernen, aber es war nicht unser Schicksal, dass es dauerhaft so war. Dies mußte ich einfach anerkennen. Und ich kann dir heute als erfahrene Frau sagen, es wird mit größter Wahrscheinlichkeit wieder eine Liebe in deinem
Leben geben. Und oft kannst du nicht einteilen
in größer oder kleiner, mehr oder weniger sondern sie ist einfach anders. Wir alle sind verschieden und so läßt sich nichts mit nichts vergleichen.Du hast ein Jahr geschafft und es
geht weiter. Du kannst und darfst ihn in deinem Herzen bewahren. Du darfst alles behalten was er dir geschenkt hat, es gehört zu deinem Leben dazu.Und du tust weder dir noch ihm einen Gefallen, wenn du nicht mehr glücklich bist.
Es war euer gemeinsames SChicksal, dass es so
passiert ist. Du wirst auf die Frage nach dem
Warum? niemals eine Antwort bekommen. Es gibt
Trauergruppen und es gibt im Internet die Seite
www.verwitwet.de (gilt für alle Trauernden)
Es gibt sehr gute Bücher schau mal bei www.
amazon.de "Trauer,Sterben,tod" ich möchte dir noch folgende Bücher empfehlen:
"Lucy im Licht"
"Damit aus meiner Trauer Liebe wird"
"Meine Trauer wird dich finden."
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, lebe deine Trauer, es hat seine Berechtigung traurig zu sein, aber such dir auch Dinge, die dir!!!
Freude machen,es können zunächst kleine Dinge
sein. Hilfreich kann sein Tagebuch zu führen.
Ich weiß nicht, ob du an Gott glaubst. Oder an
eine höhere Macht. Kennst du den Fahrer, dem
dieser Unfall passiert ist. Ich möchte nicht
an seiner Stelle stehen. Wenn du nicht weiter
kommst, dann solltest du auch in Erwägung ziehen einen Therapeuten aufzusuchen.
Lieben Gruß
Melike

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9. Februar 2008 um 18:20
In Antwort auf melike13

Hallo Irina,
ich wollte mich ja nochmal melden. Ich sagte dir ja schon, wie gut ich dich verstehe. Mir ist es genauso passiert wie dir. Ich habe meinen Freund im Alter von 21 Jahren an einem Unfall verloren.Es werden im märz 36 Jahre. Die schlechte Nachricht ist, ich werde es nie in meinem ganzen Leben vergessen. Die gute Nachricht ist, er gehört zu meinem Leben dazu, er war ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben, ich durfte durch ihn die Lieben kennenlernen, aber es war nicht unser Schicksal, dass es dauerhaft so war. Dies mußte ich einfach anerkennen. Und ich kann dir heute als erfahrene Frau sagen, es wird mit größter Wahrscheinlichkeit wieder eine Liebe in deinem
Leben geben. Und oft kannst du nicht einteilen
in größer oder kleiner, mehr oder weniger sondern sie ist einfach anders. Wir alle sind verschieden und so läßt sich nichts mit nichts vergleichen.Du hast ein Jahr geschafft und es
geht weiter. Du kannst und darfst ihn in deinem Herzen bewahren. Du darfst alles behalten was er dir geschenkt hat, es gehört zu deinem Leben dazu.Und du tust weder dir noch ihm einen Gefallen, wenn du nicht mehr glücklich bist.
Es war euer gemeinsames SChicksal, dass es so
passiert ist. Du wirst auf die Frage nach dem
Warum? niemals eine Antwort bekommen. Es gibt
Trauergruppen und es gibt im Internet die Seite
www.verwitwet.de (gilt für alle Trauernden)
Es gibt sehr gute Bücher schau mal bei www.
amazon.de "Trauer,Sterben,tod" ich möchte dir noch folgende Bücher empfehlen:
"Lucy im Licht"
"Damit aus meiner Trauer Liebe wird"
"Meine Trauer wird dich finden."
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, lebe deine Trauer, es hat seine Berechtigung traurig zu sein, aber such dir auch Dinge, die dir!!!
Freude machen,es können zunächst kleine Dinge
sein. Hilfreich kann sein Tagebuch zu führen.
Ich weiß nicht, ob du an Gott glaubst. Oder an
eine höhere Macht. Kennst du den Fahrer, dem
dieser Unfall passiert ist. Ich möchte nicht
an seiner Stelle stehen. Wenn du nicht weiter
kommst, dann solltest du auch in Erwägung ziehen einen Therapeuten aufzusuchen.
Lieben Gruß
Melike

Hallo Melike,
Was hast du damals gemacht, als dein Freund gestorben ist? Bist du in therapeutische Behandlung gegangen? Nein, ich kenne den Fahrer nicht, dem der Unfall passiert ist. Ich möchte ihn auch niemals sehen. Aber nicht, weil ich ihm die Schuld an dem Ganzen gebe, sondern weil ich sonst das Gefühl habe, niemals damit abschließen zu können. Ich kann es irgendwie nicht erklären..
Liebe Grüße

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10. Februar 2008 um 0:51

Hallo irina,
vor 36 Jahren war das mit den Therapien noch nicht so verbreitet. Ich war damals 19 Jahre alt. Heute weiß ich viel mehr über Tod und Trauer und Sterben. Ich habe in der Zwischenzeit einige Ausbildungen unter anderem auch in Sterbebegleitung. Hast du schon mal bei www.verwitwet.de vorbeigeschaut. Gibt es bei euch eine Trauergruppe. Und natürlich als Möglichkeit eine Therapie. WEnn du nach einem Jahr noch immer nicht wirklich wieder im Leben angekommen bist und es dich noch zerreißt vor Schmerz, dann solltest du wirklich ernsthaft nachdenken, was es zu tun gilt, wo du Hilfe bekommst.
Gruß Melike

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13. Februar 2008 um 16:11
In Antwort auf melike13

Hallo irina,
vor 36 Jahren war das mit den Therapien noch nicht so verbreitet. Ich war damals 19 Jahre alt. Heute weiß ich viel mehr über Tod und Trauer und Sterben. Ich habe in der Zwischenzeit einige Ausbildungen unter anderem auch in Sterbebegleitung. Hast du schon mal bei www.verwitwet.de vorbeigeschaut. Gibt es bei euch eine Trauergruppe. Und natürlich als Möglichkeit eine Therapie. WEnn du nach einem Jahr noch immer nicht wirklich wieder im Leben angekommen bist und es dich noch zerreißt vor Schmerz, dann solltest du wirklich ernsthaft nachdenken, was es zu tun gilt, wo du Hilfe bekommst.
Gruß Melike

Hallo Melike
Tut mir leid..in den letzten Tagen gings mir nicht so gut..Also in der Nähe glaub ich, gibt es keine Trauergruppe..Ich weiß auch nicht, was ich machen soll. Es geht mir ja einigermaßen besser..also mal so und dann mal so..Es kommt immer so Phasenweise. In letzter Zeit geht es wieder besser, mit Sehnsucht usw. Ich versuche mich nach vorne, in die Zukunft zu orientieren..es ist nur nicht so leicht. Ich denke, ich brauche einfach noch Zeit, um mich von ihm richtig verabschieden und loslassen zu können. Im moment fühlt es sich einfach noch falsch an..
Liebe Grüße

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13. Februar 2008 um 19:47
In Antwort auf tegwen_12109601

Hallo Melike
Tut mir leid..in den letzten Tagen gings mir nicht so gut..Also in der Nähe glaub ich, gibt es keine Trauergruppe..Ich weiß auch nicht, was ich machen soll. Es geht mir ja einigermaßen besser..also mal so und dann mal so..Es kommt immer so Phasenweise. In letzter Zeit geht es wieder besser, mit Sehnsucht usw. Ich versuche mich nach vorne, in die Zukunft zu orientieren..es ist nur nicht so leicht. Ich denke, ich brauche einfach noch Zeit, um mich von ihm richtig verabschieden und loslassen zu können. Im moment fühlt es sich einfach noch falsch an..
Liebe Grüße

Hallo Irina,
hast du dich schon mal bei www.verwitwet.de umgesehen, auch dort gibt es sehr gute Hilfe und
Unterstützung. Ich verstehe nicht, was fühlt sich falsch an. Ich habe diesen Satz nicht ver-
standen.
Alles Gute
Gruß Melike

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14. Februar 2008 um 9:25
In Antwort auf melike13

Hallo irina,
vor 36 Jahren war das mit den Therapien noch nicht so verbreitet. Ich war damals 19 Jahre alt. Heute weiß ich viel mehr über Tod und Trauer und Sterben. Ich habe in der Zwischenzeit einige Ausbildungen unter anderem auch in Sterbebegleitung. Hast du schon mal bei www.verwitwet.de vorbeigeschaut. Gibt es bei euch eine Trauergruppe. Und natürlich als Möglichkeit eine Therapie. WEnn du nach einem Jahr noch immer nicht wirklich wieder im Leben angekommen bist und es dich noch zerreißt vor Schmerz, dann solltest du wirklich ernsthaft nachdenken, was es zu tun gilt, wo du Hilfe bekommst.
Gruß Melike

Hallo Melike
es fühlt sich falsch an, glücklich zu sein..nicht um meinen Freund zu trauen..spaß haben usw. nein habe ich nicht, aber ich werde mal vorbeischauen..
liebe grüße

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14. Februar 2008 um 15:31

Mein Beileid
Hallo Irina,
möchte dir mein Beileid aussprechen.
Hatte dein Mann einen Unfall oder was ist passiert??
Meine Freundin ist letzten September an Herzversagen gestorben - völlig überraschend natürlich - sie war gerade mal 29 Jahre alt.
So wie es dir gefühlsmäßig geht, kann ich ganz gut nachvollziehen. Geh zwar immer wieder mal fort oder zu Freunden und hab Spaß, aber die vielen Erinnerungen schieben sich immer wieder in den Vordergrund, allerspätestens wenn ich abends heimkomme und das Bild meines Schatzes sehe.
Bin soweit, daß ich eine Art Tagebuch/Erinnerungsbuch zu schreiben von verschiedenen Sachen die wir zusammen so erlebt haben, ab und zu ein nettes Foto mit dazu. Es ist nicht viel aber wie von dir gesagt es hilft es niederzuschrieben bzw. darüber zu sprechen.

gruß kuperdach

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14. Februar 2008 um 16:22
In Antwort auf kupferdach1

Mein Beileid
Hallo Irina,
möchte dir mein Beileid aussprechen.
Hatte dein Mann einen Unfall oder was ist passiert??
Meine Freundin ist letzten September an Herzversagen gestorben - völlig überraschend natürlich - sie war gerade mal 29 Jahre alt.
So wie es dir gefühlsmäßig geht, kann ich ganz gut nachvollziehen. Geh zwar immer wieder mal fort oder zu Freunden und hab Spaß, aber die vielen Erinnerungen schieben sich immer wieder in den Vordergrund, allerspätestens wenn ich abends heimkomme und das Bild meines Schatzes sehe.
Bin soweit, daß ich eine Art Tagebuch/Erinnerungsbuch zu schreiben von verschiedenen Sachen die wir zusammen so erlebt haben, ab und zu ein nettes Foto mit dazu. Es ist nicht viel aber wie von dir gesagt es hilft es niederzuschrieben bzw. darüber zu sprechen.

gruß kuperdach

Hallo kuperdach
Das tut mir leid, was mit deiner Freundin passiert ist!! Vorallem, dass sie so überraschend gestorben ist..Diese Fassungslosigkeit ist so schlimm. Bei meinem Freund war es ja auch überraschend und unvorhersehbar. Er ist an einem Verkehrsunfall gestobren. Also mir hilft es ganz gut an sein Grab zu gehen und mit ihm zu sprechen..Es gibt so viele Dinge, die ich ihm einfach noch sagen muss..Das mit dem Tagebuch ist eine sehr schöne Idee!! Ich schreibe manchmal Briefe an meinen Freund, die ich ihm dann ans Grab lege..
liebe Grüße

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14. Februar 2008 um 21:20
In Antwort auf tegwen_12109601

Hallo Melike
es fühlt sich falsch an, glücklich zu sein..nicht um meinen Freund zu trauen..spaß haben usw. nein habe ich nicht, aber ich werde mal vorbeischauen..
liebe grüße

Das mit dem trauern und nicht glücklich sein,
das wäre bestimmt nicht der Anspruch deines ver-
storbenen Freundes. Meiner hat immer gesagt, als
ob er es geahnt hätte "Versprich mir, du bleibst
egal was passiert, niemals alleine." Trauer braucht natürlich ihre Zeit und man muß sich nicht gleich einen neuen Partner suchen, aber das Glück in kleinen Dingen zu erleben ist etwas ganz Wichtiges und besser wie jede Therapie.
Briefe schreiben und Tagebuch schreiben sind eh eine der besten Möglichkeiten mit so einem Verlust klar zu kommen.
Gruß Melike

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