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Gestern starb meine Mutter

6. Oktober 2005 um 16:34

Nach langer Krebskrankheit starb gestern meine Mutter. Sie hat am Ende sehr starke, ja unmenschliche Schmerzen erlitten und es war für uns alle sehr schwer, ihr nicht helfen zu können. Deshalb mussten wir ihr auch unbedingt das Gefühl geben, in Frieden gehen zu können. Ich denke, das ist uns auch gelungen, aber es lindert am Ende doch nicht den Schmerz, den man fühlt....
Auch wenn mein Glaube mir hilft, fühle ich diese große Lücke, die sie hinterlässt. Am meisten jedoch leidet mein Vater. Wie würdet ihr ihm helfen?

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6. Oktober 2005 um 17:40

Zusammen trauern
hallo maus,

ein geliebter mensch hinterlässt immer eine lücke, da hilft nichts.
nehmt euch zeit für die eigene trauer aber auch für die trauer der anderen, nicht damit allein zu sein ist eine wichtige erfahrung.
als mein bruder starb hatten wir wochenlang dauernd besuch von seinen freunden, wir waren nie mit unserer trauer allein.
die erlebnisse und gespräche waren so intensiv, dass heute noch einige von ihnen immer wieder kommen wenn sie in der nähe sind und es ist schon sehr lange her.

manndel

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6. Oktober 2005 um 22:39

Mein Beileid
Hallo...
Ich habe vor 3wochen mein schwiegervater verloren...
da mein schmerz gross ist verstehe ich auch dein schmerz, es ist schwer aber haltet zusammen gehe mit deinem vater in denn wald einfach in denn natur seid um ihn.
Ich weiss auch das es nicht einfach ist denn jemand fehlt und das macht weh.
Wünsche dir und deiner Familie viel kraft

Gruss

Melisa231

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7. Oktober 2005 um 12:01

Liebe maus, dein Verlust tut mir leid, es
ist schwer hierfür Worte zu finden.
Dein Vater leidet und trauert um die geliebte Frau, Du um Deine Mutter.
Diese Lücke die da entsteht könnt ihr mir Erinnerungen und vielen Gesprächen füllen.
Die Trauer zuzulassen, gemeinsam weinen, reden, gemeinsam das miteinander überstehen. Kraft findet ihr gegenseitig.
Weißt Du für Deine Mutter war es das Beste dass ihr Leiden beendet ist. In euren Gedanken und in eurem Herzen wird sie immer bei Euch sein.
Ein kleiner Trost, ich weiß, dennoch kann Euch beiden die Zeit die ihr mit ihr gemeinsam erlebt habt niemand nehmen.
Helfen kannst Du Deinem Vater nur durch zu hören, ihm zeigen dass das Leben wieder weiter gehen wird.

alles Liebe und viel Kraft
Fortunia

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11. Oktober 2005 um 9:43
In Antwort auf kaleo_12490902

Zusammen trauern
hallo maus,

ein geliebter mensch hinterlässt immer eine lücke, da hilft nichts.
nehmt euch zeit für die eigene trauer aber auch für die trauer der anderen, nicht damit allein zu sein ist eine wichtige erfahrung.
als mein bruder starb hatten wir wochenlang dauernd besuch von seinen freunden, wir waren nie mit unserer trauer allein.
die erlebnisse und gespräche waren so intensiv, dass heute noch einige von ihnen immer wieder kommen wenn sie in der nähe sind und es ist schon sehr lange her.

manndel

Hi
Ich kann dich sehr gut verstehen!!!

Ich hab kurz hintereinander drei menschen verloren!!!

Meinen Vater, Opa und Uhroma!!! ICh war zwar erst 6 JAhre alt, aber es tat weh und das tut es heute manchmal noch!!!

DAs ist aber auch ok!!!

Aber was mir sehr hilft ist das mein Vater bevor er stab, immer sagte, wir sollen nicht trauern, den Trauer ist gegoismus!!! Womit er auch recht hat!!!

Den der Mensch der Tod es dem geht es gut, aber man selber Trauert weil er einem Fehlt!!! ES ist aber ok, aber man sollte immer daran denken, das es dem Verstorbenem jetzt wohl besser geht!!! Und das es für ihn nicht schlimm ist!!!

Reden hilft!!! Und geborgenheit!!!

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