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Generalisierte Angststörungen und psychosomatische Beschwerden

2. März 2017 um 21:16 Letzte Antwort: 5. April 2017 um 21:29

Hallo ihr!

Ich habe mich hier angemeldet um einfach mal über meine psychischen Defizite zu reden. Auch, wenn ich bereits in Behandlung bin und Fortschritte mache, fehlt mir besonders abends in schlechten Phasen wie im Moment jemanden zum reden. Natürlich dafür Freunde und Familie. Doch ich möchte diese nicht täglich in solchen Phasen damit belasten. Oft beschämen mich meine Panikattacken, weil ich dann Dinge sage die mir später unangenehm sind. Ich weiß nicht was ich mir davon erhoffe meine "Scheisse" von der Seele zu schreiben. Doch vielleicht liest das hier jemand und fühlt genauso wie ich. Zumal es ja leider viele Menschen mit seelischen Erkrankungen gibt. Zu viele.
Im Moment ist mein kompletter Körper wieder durcheinander. Von Kopf bis Magen zum Darm bis hin zu den Beinen (Wackepudding in den Beinen).
Die Angststörung begleitet mich schon seit fast 12 Jahren. Mal gibt es gute Momente, mal schlechte. Das ist, laut Psychodocs, auch ganz normal. Doch fühle ich mich den schlechten Zeiten immer so gnadenlos ausgeliefert. Es fällt mir unglaublich schwer meinen normalen Alltag fortzusetzen und die leichtesten Aufgaben werden zu den schwersten. Die Nahrungsaufnahme wird zur Qual weil der Darm streikt. Kopfschmerzen weil der Nacken streikt. Ich fühle mich unsauber weil meine Gesichtshaut streikt. Ich möchte nicht in Selbstmitleid baden, aber mir fällt es schwer jetzt in diesem Moment stark zu bleiben. Jeder, der mit einer seelischen Störung zu kämpfen hat weiß wie viel Kraft das kostet. Vielleicht gibt es hier 1-2 mit denen ich mich austauschen kann. 

 liebe grüße!

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3. März 2017 um 13:46

Hallo,
schon mal eins zum Trost, Du bist nicht alleine... mir gehts bzw ging es fast genauso. Das ist ätzend und versteht niemand, der das nicht hat.
Generalisierte Angstörung mit vor allem psyochosomatischen Effekten. Bei mir bevorzugt Muskelverspannungen (insb. Nacken/Hals!!) und Magen-Darm-Effekte, die einen am Leben hindern.
Um das zu lindern haben mir 3 Dinge geholfen: 2 Jahre Verhaltenstherapie bei einem guten Therapeuten, regelmäßige Entspannungsübungen und Bewegung - und aber auch Opipaprol.
Gerade das Opipramol verschont mich tatsächlich vor den Muskelverspannungen!
Was hast Du denn bisher unternommen?

LG Heike

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5. April 2017 um 21:29

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