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Geliebten Menschen durch Depression "verloren"

16. November 2009 um 21:58

Hallo,
Diese Krankheit wünsche ich wirklich keinem! Man kann sie nur verstehen, wenn man selber in der Haut steckt. Ich habe meine geliebte freundin dadurch" verloren" und ich leide sehr darunter, wobei sie diejenige ist, die krank ist.
Meine Freundin hat vor paar monaten die diagnose bekommen, daß sie schwer depressiv ist. sie war auch für paar monate in einer klinik in behandlung, hatte dann die klinik gewechselt, aber man hatte sie dort nicht gutbehandelt. sie war dann auf sich allein gestellt u. hatte nur ihre Medikamente. sie hatte schlimme erlebnisse gehabt u.a. gab es ein todesfall in Ihrer Familie letztes Jahr. Sie hatte niemanden, niemanden außer mir gehabt. Sie sagte mir, daß ich die einzige bin, die sie hat und ich sie niemals verlassen soll. ich bin der einzige grund, warum sie noch lebt und nicht aufgibt (das war in der klinkzeit gewesen). von da an habe ich mir all die kraft genommen u. war für sie verantwortlich. Aber irgendwann habe ich sie nicht mehr wiedererkannt. der mensch, der sie vor der krankheit war und wie sie jetzt ist sind völlig zwei verschiedene welten. ich war eigentlich außer wenn ich auf der arbeit war so gut es ging bei ihr gewesen u. habe sie in vielen dingen unterstützt.ich hatte ständig angst gehabt, daß sie sich was antut, wenn ich nicht bei ihr war o. auch wenn ich bei ihr war. ich hatte diese innere unruhe in mir und auch ich lebte mit der angst. diese besorgnis um sie hat sie dann als kontrolle u. misstrauen empfunden und hat mir eines tages ein arschtritt verpasst u. mich beschimpft und angeschrien: ich soll sie endlich mal in ruhe lassen! sie will mich auch nicht mehr sehn u. verstärkt durch die psychose vertraut sie auch mir nicht mehr, denkt ich würde sie kontrollieren u. was im schilde führen. ich glaube, daß ich durch meine angst um sie dadurch eingeengt habe, was nicht meine absicht war. ich habe ihr versucht, alles zu erklären und wie ich fühle, aber sie blockt alles ab und sieht alles als blödes gerede u. ausrede von mir. seitdem habe ich sehr starke schuldgefühle und denke bei ihr versagt zu haben. ich wollte nichts falsch machen, für sie da sein, aber in ihren augen habe ich alles falsch gemacht und tue ihr unrecht. wir haben auch seit wochen kein kontakt mehr. ich weiß, daß ich ihr nicht helfen kann und trotzdem muss ich immer noch an sie denken u. frage mich, wie es ihr geht. ich selber fühle mich jetzt niedergeschlagen, weil mir die trennung sehr weh tut u. ich sehr darunter leider. irgedwie habe ich sie trotz, daß sie mich abgewiesen hat das gefühl sie im stich gelassen zu haben.
es tut weh, weil sie mir wirklich was bedeutet :.(


hat von Euch jemand auch mal diesselbe erfahrung mit einem depressiven menschen müssen???
habe mich nur noch selten getraut was zu sagen, aus angst sie würde es persönlich nehmen o. es in den falschen hals bekommen. aber egal was ich gesagt, gemacht o. nicht gesagt o. gemacht habe.. es war in Ihren augen falsch.

Bitte.. gibt es da jemanden mit dem ich mich austauschen kann?

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30. November 2009 um 19:22

Kraft
ich bewundere dich, dass du so viel kraft hast

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2. Dezember 2009 um 15:38

Ich bewundere dich
ich verstehe dich sehr sehr gut.

ich selbst stecke in der situation deiner freundin und leide oft an depressionen. bei weitem nicht so schwer wie bei deiner freundin aber mir ging ews zur der zeit ganz ganz schlecht.
ich hab das immer phasenweise die letzte depression hatte ich letztes jahr und über ein halbes jahr lang. und ich bin meinem damaligem freund immer noch sehr sehr dankbar das er für mich da war.
und es war wirklich schwer für ihn.
ich mochte morgens nicht mehr aufstehen, jeder tag begann mit einem heulanfall, ich mochte mich nicht mehr anziehen, nicht mehr rausgehen, nichts mehr mit anderen menschen zun tun haben. ich fühlte mich wie der letzte versager, ich konnte über nichts mehr lachen, ob über irgendwelche witze oder filme oder sonst was einfach über nichts mehr ich hab in allem nur das negative gesehen, hatte totale selbstzweifel, das gefühl alles sei sionnlos, keine freude mehr empfunden, wirklich überhaupt keine egal wie schön die situation war, alles war egal. mein geburtstag, weihnachten einfach alles., ich war nur noch am heulen, nur noch müde, ich bin nicht mehr weggegangen, ahb gar nichts mehr gemachtr außer fern gesehen und geschlafen. hinzu kam das ich wieder anfing mir ständig und überall weh zu tun. hab mit der faust gegen die wand geschlagen, immer wieder bis dsie wirklich blau war, hab mich geritzt, mich versucht umzubringen.

und genau wir du gesagt hast, ich gönne es niemandem nicht mal meinen schlimmsten feind. denn die zeit in der ich depressionen hab ist jedes mal aufs neue die schlimmste meines lebens und jetzt wo es mir wieder gut geht hab ich ständig angst wieder depressiv zu werden. ich nehm keine hormonellen verhütungsmittel mehr weil ich angst hab, dass das die depressionen wieder auslöst.
ich hab wirklich tierische angst das es mir wieder so geht und wenn ich mit jemandem rede und der etwas witziges erzählt und ich darüber lachen muss, da bedank ich mich jedesmal im kopf dafür und hoffe das es so bleibt.

deine freundin hat leider noch angstzustände wie ich sehe, wenn sie der meinung ist dass du irgendetwas im schilde führst.

aber wie auch schon gesagt wurde ich bewundere dich und jeden anderen der alles für eine person tut wenn diese depressionen hat. denn ich weiß noch wie sehr mir mein freund damals leid tat, ich konnte mich selbst nicht ertragen aber er schafft es. ich weiß es ist schwer und man muss sich selbst immer auch im hinterkopf behalten.
was hättest du tun können? du hast alles getan was in deiner macht stand, so wie ich es aus dem beitrag raushöre. du bist ein mensch und keine maschine. ich verstehe deine selbstvorwürfe, du denkst du hast sie im stich gelassen und fühlst dich schuldig. aber was hättest du tun sollen?

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2. Dezember 2009 um 18:33
In Antwort auf traurige291

Kraft
ich bewundere dich, dass du so viel kraft hast

Hey
ich hab auch seit ca.1er woche starke depressionen ich will mir das leben nehmen wäre da nicht meine kleine schwester(3) und mein freund ich halte das nicht mehr aus...ich hab schulden bis zum geht nicht mehr ich komme da glaube ich nicht mehr raus keiner kann mir helfen also nehe ich abschied

rihannas song(russian roulette)hat mich sehr geprägt vielleicht lasse ich es horen wahrend ich mir das leben nehme..ich weiss nciht was ich machen soll..##lg sevim

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18. Dezember 2009 um 14:17
In Antwort auf loji3

Hey
ich hab auch seit ca.1er woche starke depressionen ich will mir das leben nehmen wäre da nicht meine kleine schwester(3) und mein freund ich halte das nicht mehr aus...ich hab schulden bis zum geht nicht mehr ich komme da glaube ich nicht mehr raus keiner kann mir helfen also nehe ich abschied

rihannas song(russian roulette)hat mich sehr geprägt vielleicht lasse ich es horen wahrend ich mir das leben nehme..ich weiss nciht was ich machen soll..##lg sevim

Hallo
Hallo Sevim,

darf ich fragen, ob du eine Therapie machst?

PS. ich finden den song auch schön, aber es gibt mir eher Mut weiterzumachen.

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7. Januar 2015 um 16:39

Was kann man tun
Bin mit meiner noch Frau seit 23 Jahren zusammen bis ich von jemanden so verarscht wurde was zum Himmel stinkt.seit geraumer Zeit habe ich mich wieder zu meiner Frau hingezogen gefühlt ,KPCh kann sie nicht vergessen ,bin nur noch am weinen ,ich wurde sowas von gerade für man hat meine ehe kaputt gemacht und ich bloedi Fall auf so ein 2eib rein


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6. August 2017 um 21:39
In Antwort auf inlove09

Hallo,
Diese Krankheit wünsche ich wirklich keinem! Man kann sie nur verstehen, wenn man selber in der Haut steckt. Ich habe meine geliebte freundin dadurch" verloren" und ich leide sehr darunter, wobei sie diejenige ist, die krank ist.
Meine Freundin hat vor paar monaten die diagnose bekommen, daß sie schwer depressiv ist. sie war auch für paar monate in einer klinik in behandlung, hatte dann die klinik gewechselt, aber man hatte sie dort nicht gutbehandelt. sie war dann auf sich allein gestellt u. hatte nur ihre Medikamente. sie hatte schlimme erlebnisse gehabt u.a. gab es ein todesfall in Ihrer Familie letztes Jahr. Sie hatte niemanden, niemanden außer mir gehabt. Sie sagte mir, daß ich die einzige bin, die sie hat und ich sie niemals verlassen soll. ich bin der einzige grund, warum sie noch lebt und nicht aufgibt (das war in der klinkzeit gewesen). von da an habe ich mir all die kraft genommen u. war für sie verantwortlich. Aber irgendwann habe ich sie nicht mehr wiedererkannt. der mensch, der sie vor der krankheit war und wie sie jetzt ist sind völlig zwei verschiedene welten. ich war eigentlich außer wenn ich auf der arbeit war so gut es ging bei ihr gewesen u. habe sie in vielen dingen unterstützt.ich hatte ständig angst gehabt, daß sie sich was antut, wenn ich nicht bei ihr war o. auch wenn ich bei ihr war. ich hatte diese innere unruhe in mir und auch ich lebte mit der angst. diese besorgnis um sie hat sie dann als kontrolle u. misstrauen empfunden und hat mir eines tages ein arschtritt verpasst u. mich beschimpft und angeschrien: ich soll sie endlich mal in ruhe lassen! sie will mich auch nicht mehr sehn u. verstärkt durch die psychose vertraut sie auch mir nicht mehr, denkt ich würde sie kontrollieren u. was im schilde führen. ich glaube, daß ich durch meine angst um sie dadurch eingeengt habe, was nicht meine absicht war. ich habe ihr versucht, alles zu erklären und wie ich fühle, aber sie blockt alles ab und sieht alles als blödes gerede u. ausrede von mir. seitdem habe ich sehr starke schuldgefühle und denke bei ihr versagt zu haben. ich wollte nichts falsch machen, für sie da sein, aber in ihren augen habe ich alles falsch gemacht und tue ihr unrecht. wir haben auch seit wochen kein kontakt mehr. ich weiß, daß ich ihr nicht helfen kann und trotzdem muss ich immer noch an sie denken u. frage mich, wie es ihr geht. ich selber fühle mich jetzt niedergeschlagen, weil mir die trennung sehr weh tut u. ich sehr darunter leider. irgedwie habe ich sie trotz, daß sie mich abgewiesen hat das gefühl sie im stich gelassen zu haben.
es tut weh, weil sie mir wirklich was bedeutet :.(


hat von Euch jemand auch mal diesselbe erfahrung mit einem depressiven menschen müssen???
habe mich nur noch selten getraut was zu sagen, aus angst sie würde es persönlich nehmen o. es in den falschen hals bekommen. aber egal was ich gesagt, gemacht o. nicht gesagt o. gemacht habe.. es war in Ihren augen falsch.

Bitte.. gibt es da jemanden mit dem ich mich austauschen kann?

Ich erlebe das jetzt was du schon hinter dir hast.
Meine Frau ist vor 4 Wochen abgehauen , hatte mir nur ein Brief gelassen , dass sie nicht weiter so leben kann.
Eine Woche später hatte ich vom Anwalt bekommen , dass sie sich kontrolliert fühlt und dass ich sie unter Verdacht stelle dazu von Bekanten und Verwanten separiere.
Von der Scheidung spricht sie nicht , bei mir ist sie nicht mehr gehe davon aus , dass sie sich im Frauenhaus befindet.
Es ist schrecklich wenn du beschuldigt bist zu Unrecht und kannst dagegen nichts tun-ich bete täglich dass ihr besser geht.

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