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Geld verdirbt den Charakter (??)

10. Februar 2012 um 23:27 Letzte Antwort: 1. April 2012 um 19:14

Würde mich mal interessieren was eure Meinung dazu ist.
Ist es so dass Menschen, die immer alles hatten, verwöhnt sind und sie das alles als selbstverständlich ansehen?
Dass Menschen die nicht so viel haben eher was abgeben als Menschen die eigentlich wirklich genug zum Teilen hätten?
Ist es schöner sich über neue, warme Winterschuhe zu freuen, weil man ein halbes Jahr darauf gespart hat als sich über eines von 10 Kleidern zu freuen die man in einem Monat kauft einfach um etwas zu kaufen?
Oder sich darüber zu freuen mal 10 Euro übrig zu haben mit denen man sich ausnahmsweise Schokolade, Softdrinks oder sonstige Luxuslebensmittel kaufen kann?

Ich finds merkwürdig. Alle Erfahrungen meinerseits lassen mich glauben dass Geld haben den Menschen einfach nicht gut tut. Menschen mit viel Geld die ich kenne sind ausnahmslos ziemlich konsumsüchtig und irgendwie leer im Kopf.
Wenn ihr mir etwas anderes erzählen könntet würde mich das freuen... Mein Glaube an das Gute im Menschen leidet irgendwie stark wenn ich sehe wie Frauen, mit Einkaufstaschen beladen und mit Pelzmantel bekleidet nicht den bettelnden Obdachlosen bemerken der mit seinem Hund in der Kälte dasitzt.
Und ich kann höchstens hingehen, ihn fragen ob es ihm halbwegs gut geht, und kann ihm nicht viel geben, höchstens zwei Euro oder eine Einladung zum Essen, aber nichts was seine Situation wirklich auf Dauer verbessern könnte, aber sie könnten es wirklich.

Wenn ich im Lotto gewinnen würde, ich hätte keine Ahnung was ich mir kaufen könnte... Vielleicht eine Eigentumswohnung um immer ein Dach über dem Kopf zu haben, aber dann? Was braucht man denn eigentlich ausser Essen, ein Dach über dem Kopf und warme Kleidung?

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11. Februar 2012 um 0:00

Gute Frage!
Ich kann das leider nicht völlig entkräften. Mir geht es ähnlich, ich finde es traurig, dass Menschen, die viel Geld haben, sehr oft stark Eigennützig sind. Zudem Gierig nach mehr Geld, mehr Konsum und Schnickschnack.

Das Beispiel mit dem Obdachlosen, ist wirklich gut gewählt. Das geht mir ähnlich. Außerdem beobachte ich zunehmend Rentner, die in Mülleimern nach Pfandflaschen suchen.
Das macht mich auch sehr traurig.
Man sollte ältere Menschen mehr Respektieren, schließlich haben sie in ihrem Leben viel für den Wohlstand, den wir haben getan. Traurig, dass sie an Ihrem Lebensabend, nicht genug Geld haben.

Es gibt ja auch Gegenbeispiele, so ist es nicht. Es gibt auch "reiche" Menschen, die sozial etwas Unternehmen. Leider sind es nur wenige.

Man gewinnt sogar den Eindruck, dass es notwendig ist, Ignorant und Rücksichtslos zu sein, um Reichtum anzuhäufen.
Irgendwie logisch, weil man ja sonst das Geld an die Bedürftigen verteilt, somit niemals "sehr reich" werden kann.
Sollte es dann nicht "verboten" sein, großen Reichtum anzuhäufen?

Natürlich sind Verbote nicht der richtige Weg. Einsicht wäre besser!

Da fällt mir noch ein:
Im (deutschen) Grundgesetz steht "Eigentum verpflichtet".
Das ist aber leider nicht mehr so, dass dieser Vorsatz gelebt wird. Die Politik finanziert sich nämlich nicht nur durch Steuern, ich glaube der Hautanteil kommt von der Wirtschaft. So ist es zu erklären, dass dieser o.g. Vorsatz, immer weiter unterwandert wurde.
Stichwort "Höchststeuersatz". Warum gibt es sowas? Ja, klar, damit wir zu anderen Ländern "Konkurrenzfähig" bleiben.
Aber, zu welchem Preis?

Um auf die Eingangsfrage zurückzukehren:

Ich glaube, Geld verführt.
Verbunden, mit den falschen Wertvorstellungen und Idealen, die in unserer Zeit zelebriert werden (Konsum, Besitz, Sex, Gier, ...) - ergibt das ein "Ego capitis dependet" (statt einen "Homo sapiens sapiens") :

Einen Selbstsüchtigen, Kapital Abhängigen Konsumenten, der sein Glück im neuen Handy, Auto, Mantel oder in einer neuen OP sucht.
So wird der Mensch das Glück niemals finden können.
Aber, das ist das was Heute "gelebt" wird, Marken, Klamotten sollen "Lebensgefühl" also Lebens-Glück vermitteln und erzeugen.
- Das klappt natürlich nicht.

Es gibt aber zu wenig Anreize, zu wenig Menschen, die ein "richtiges Leben" vorleben.
Zu wenig, und dann laufen diese oft mit einem Lächeln, dafür aber in "unstylischen" Klamotten durch die Welt. Sie Werden gern von der Masse als "Alternative" oder "Spinner" oder wie auch immer denunziert. Warum? Weil sie echtes Glück ohne viel Geld gefunden haben? So immunisiert sich die Masse, gegen menschliche, humanistische Einflüsse.

- Währen von jeder Plakatwand ein gestyltes, küntsliches Markenmodel um die Wette grinst. Ja, das muss toll, besser sein. Also - ab zum einkaufen!
...

Die Menschen haben verlernt, was das Menschliche ausmacht:
Worauf es im Leben ankommt, was das "Sein" ausmacht und was nur "Schein", eine Leere Fassade ist.

Es ist wirklich schwer, gegen diese Windmühlen zu kämpfen!
- Aber, kein Grund um aufzugeben!

LG,
DonQuijote

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11. Februar 2012 um 16:05

Re
Ich arbeite täglich mit Multimillionären und gleichzeitig bettelarmen Obdachlosen. Nach 10 Jahren muss ich aber ernüchternd feststellen, dass Geld keinen Unterschied macht.
Beispiel: Der Millionär gibt mir einen Teil seines Abendessens zurück, weil er weiß, dass das Essen letztendlich im Mülleimer landet. Ich solle doch mal bei anderen Patienten fragen, ob sie den zB Yoghurt essen möchten.

Der Obdachlose, der bei voll aufgedrehter Heizung vor dem geöffneten Fenster sitzt, kein Bitte und kein Danke kennt, permanent unfreundlich ist und sich beschwert, dass der Tee zu heiß gekocht ist ?!

Ausschlagebend für einen verantworlungsvollen Umgang mit der Umwelt und den Menschen ist einfach die Erziehung und die individuelle Interpretation von erlebten Erfahrungen. Geld als auslösenden Faktor zu suchen, ist meist falsch.

Tatsache ist jedoch, dass wir Deutschen unser Geld so aufteilen könnten, dass niemand auf der Strasse leben oder Hunger leiden müsste.
Hier muss jedoch die Politik ansetzen. Es geht nicht darum ein reiches Individuum entscheiden zu lassen, ob es sein "überschüssiges Geld" spenden geht, oder ob der Sozialfall sein Essen kostenlos an einer Tafel abholen kann, anstatt im Mülleimer danach zu suchen.
Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die diese Überlegungen überflüssig machen. Niemand sollte sich mehr Gedanken um seine Grundversorgung machen müssen. Doch auch da hat jedes Individuum natürlich andere Ansprüche.

Aber dieses Problem gibt es wohl seit Menschengedenken...und wird es wohl auch für immer geben.

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12. Februar 2012 um 20:32

Geld verdirbt den Charakter (??)
ich stelle mich für studien zur verfügung. immer her mit dem geld

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12. Februar 2012 um 23:33
In Antwort auf an0N_1224250199z

Re
Ich arbeite täglich mit Multimillionären und gleichzeitig bettelarmen Obdachlosen. Nach 10 Jahren muss ich aber ernüchternd feststellen, dass Geld keinen Unterschied macht.
Beispiel: Der Millionär gibt mir einen Teil seines Abendessens zurück, weil er weiß, dass das Essen letztendlich im Mülleimer landet. Ich solle doch mal bei anderen Patienten fragen, ob sie den zB Yoghurt essen möchten.

Der Obdachlose, der bei voll aufgedrehter Heizung vor dem geöffneten Fenster sitzt, kein Bitte und kein Danke kennt, permanent unfreundlich ist und sich beschwert, dass der Tee zu heiß gekocht ist ?!

Ausschlagebend für einen verantworlungsvollen Umgang mit der Umwelt und den Menschen ist einfach die Erziehung und die individuelle Interpretation von erlebten Erfahrungen. Geld als auslösenden Faktor zu suchen, ist meist falsch.

Tatsache ist jedoch, dass wir Deutschen unser Geld so aufteilen könnten, dass niemand auf der Strasse leben oder Hunger leiden müsste.
Hier muss jedoch die Politik ansetzen. Es geht nicht darum ein reiches Individuum entscheiden zu lassen, ob es sein "überschüssiges Geld" spenden geht, oder ob der Sozialfall sein Essen kostenlos an einer Tafel abholen kann, anstatt im Mülleimer danach zu suchen.
Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die diese Überlegungen überflüssig machen. Niemand sollte sich mehr Gedanken um seine Grundversorgung machen müssen. Doch auch da hat jedes Individuum natürlich andere Ansprüche.

Aber dieses Problem gibt es wohl seit Menschengedenken...und wird es wohl auch für immer geben.

@valec1983, Würde
mich interessieren was du arbeitest wenn du das sagen willst? Dein Beispiel vom Millionär macht ja doch wieder ein bisschen Mut

Ich wär im Prinzip für bedingungsloses Grundeinkommen, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann dass es jemandem mehr Spaß macht zuhause zu sitzen und nichts zu tun als etwas sinnvolles zu arbeiten. Auch wenn ich zur Zeit nur Studentin bin, eigentlich etwas relativ sinnloses studiere (Malerei und Bildhauerei) und außer unbezahlten Praktika nichts zur Gesellschaft beitrage, glaube ich dass ich das später nachholen kann, egal ob ich jetzt als Lehrkraft Jugendliche zum Denken und zur Kreativität anregen kann oder als freie Künstlerin irgendwie was verändern kann. Eigentlich würde ich auch einen Job als Putzfrau annehmen bevor ich gar nichts tue.

Was denkt Ihr, ist es bei den meisten Menschen so, dass sie gerne etwas arbeiten wenn es ihnen Spass macht? Ich kenne einen Strassenkehrer, der völlig in seinem Job aufgeht, er arbeitet in der Kleinstadt in der ich aufgewachsen bin seit ich denken kann. Jedesmal wenn man ihn trifft hat er ein Lächeln auf den Lippen, pfeift vor sich hin, grüßt freundlich und plaudert mit jedem.

Dein Beispiel mit dem Obdachlosen, ja... Verbitterte Menschen gibt es in jeder Gesellschaft, wie du sagst das ist die Folge von Erziehung und Erfahrung. Ich hoffe einfach dass sie nie einen großen Teil einnehmen werden.

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13. Februar 2012 um 0:06
In Antwort auf jani_11919871

Gute Frage!
Ich kann das leider nicht völlig entkräften. Mir geht es ähnlich, ich finde es traurig, dass Menschen, die viel Geld haben, sehr oft stark Eigennützig sind. Zudem Gierig nach mehr Geld, mehr Konsum und Schnickschnack.

Das Beispiel mit dem Obdachlosen, ist wirklich gut gewählt. Das geht mir ähnlich. Außerdem beobachte ich zunehmend Rentner, die in Mülleimern nach Pfandflaschen suchen.
Das macht mich auch sehr traurig.
Man sollte ältere Menschen mehr Respektieren, schließlich haben sie in ihrem Leben viel für den Wohlstand, den wir haben getan. Traurig, dass sie an Ihrem Lebensabend, nicht genug Geld haben.

Es gibt ja auch Gegenbeispiele, so ist es nicht. Es gibt auch "reiche" Menschen, die sozial etwas Unternehmen. Leider sind es nur wenige.

Man gewinnt sogar den Eindruck, dass es notwendig ist, Ignorant und Rücksichtslos zu sein, um Reichtum anzuhäufen.
Irgendwie logisch, weil man ja sonst das Geld an die Bedürftigen verteilt, somit niemals "sehr reich" werden kann.
Sollte es dann nicht "verboten" sein, großen Reichtum anzuhäufen?

Natürlich sind Verbote nicht der richtige Weg. Einsicht wäre besser!

Da fällt mir noch ein:
Im (deutschen) Grundgesetz steht "Eigentum verpflichtet".
Das ist aber leider nicht mehr so, dass dieser Vorsatz gelebt wird. Die Politik finanziert sich nämlich nicht nur durch Steuern, ich glaube der Hautanteil kommt von der Wirtschaft. So ist es zu erklären, dass dieser o.g. Vorsatz, immer weiter unterwandert wurde.
Stichwort "Höchststeuersatz". Warum gibt es sowas? Ja, klar, damit wir zu anderen Ländern "Konkurrenzfähig" bleiben.
Aber, zu welchem Preis?

Um auf die Eingangsfrage zurückzukehren:

Ich glaube, Geld verführt.
Verbunden, mit den falschen Wertvorstellungen und Idealen, die in unserer Zeit zelebriert werden (Konsum, Besitz, Sex, Gier, ...) - ergibt das ein "Ego capitis dependet" (statt einen "Homo sapiens sapiens") :

Einen Selbstsüchtigen, Kapital Abhängigen Konsumenten, der sein Glück im neuen Handy, Auto, Mantel oder in einer neuen OP sucht.
So wird der Mensch das Glück niemals finden können.
Aber, das ist das was Heute "gelebt" wird, Marken, Klamotten sollen "Lebensgefühl" also Lebens-Glück vermitteln und erzeugen.
- Das klappt natürlich nicht.

Es gibt aber zu wenig Anreize, zu wenig Menschen, die ein "richtiges Leben" vorleben.
Zu wenig, und dann laufen diese oft mit einem Lächeln, dafür aber in "unstylischen" Klamotten durch die Welt. Sie Werden gern von der Masse als "Alternative" oder "Spinner" oder wie auch immer denunziert. Warum? Weil sie echtes Glück ohne viel Geld gefunden haben? So immunisiert sich die Masse, gegen menschliche, humanistische Einflüsse.

- Währen von jeder Plakatwand ein gestyltes, küntsliches Markenmodel um die Wette grinst. Ja, das muss toll, besser sein. Also - ab zum einkaufen!
...

Die Menschen haben verlernt, was das Menschliche ausmacht:
Worauf es im Leben ankommt, was das "Sein" ausmacht und was nur "Schein", eine Leere Fassade ist.

Es ist wirklich schwer, gegen diese Windmühlen zu kämpfen!
- Aber, kein Grund um aufzugeben!

LG,
DonQuijote

@ donquijote79,
wow, tolle Antwort. Danke dafür.
das mit den Verboten ist ein interessanter Punkt. Einsicht ist leider größtenteils nicht da, obwohl es besser und auch logischer wäre. Wozu zur Hölle braucht man 5 Autos oder ein Privatflugzugzeug oder 3 Häuser wenn man das Geld soviel sinnvoller verwenden könnte.
Die Wirtschaft ist ja sowieso längst zur größten Gewalt im Staat geworden.
Ich muss auch gestehen dass ich längst nicht mehr durchblicke, ich lese zwar immer die Zeitung aber was in letzter Zeit alles passiert ist (Weltwirtschaftskrise, Aktienmarkt, bla, bli bla blubb, und in Österreich wo ich wohne die ganze Korruptionsscheisse) ist nicht mehr zu durchschauen für jemanden der nicht grade Wirtschaft studiert hat.

"Ego capitis dependet" ist gut, das merk ich mir
Es wäre so schön wenn mehr Menschen bemerken würden dass die Dinge die man wirklich wirklich braucht soo wenige sind... Wirklich brauchen tut der Mensch nur Luft, Wasser, Essen, irgendeinen Schutz vor der Umwelt auch genannt Zuhause, Kleidung um sich vor Umwelteinflüssen zu schützen, Liebe (einfach nur irgendeine Art von Liebe!) und einen Zugang zu Bildung (jede Art von Bildung, emotional, geistig, whatever, in manchen Kulturen auch Märchen oder Sagen, Religion, einfach ein sich-weiter-entwickeln-können-oder dürfen, ein Anstoß zum nachdenken).
Es ist im Prinzip so wenig und man kann ein ganzes, erfülltes Menschenleben darauf aufbauen.

Das alles könnte man jedem Mensch auf dieser Welt so einfach geben und doch funktioniert es irgendwie nicht.

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13. Februar 2012 um 0:28

Hallo,
es ist nicht so das jeder, der Geld hat hochnäsig und arrogant ist. Es gibt im Fernseher auch Sendungen in denen Reiche genauso schlecht gemacht werden wie "Hartz 4 Empfänger". Viele Menschen bewerten diese Reportagen natürlich total über. Hartz 4 Empfänger wohnen nicht alle in Plattenbauwohnungen und sitzen natürlich nicht alle 24h vor dem Fernseher. Vom Charakter her konnte ich mich bei einigen Freunden von mir anfangs schon orientieren zu welcher Schicht sie gehören. Bei anderen nicht. Es gibt wirklich viele Menschen die sich vom Geld beeiflussen lassen. Lass dich aber davon nicht verwirren, einige haben auch ohne Geld einen miesen Charakter.

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20. März 2012 um 18:24
In Antwort auf noele_12700300

@ donquijote79,
wow, tolle Antwort. Danke dafür.
das mit den Verboten ist ein interessanter Punkt. Einsicht ist leider größtenteils nicht da, obwohl es besser und auch logischer wäre. Wozu zur Hölle braucht man 5 Autos oder ein Privatflugzugzeug oder 3 Häuser wenn man das Geld soviel sinnvoller verwenden könnte.
Die Wirtschaft ist ja sowieso längst zur größten Gewalt im Staat geworden.
Ich muss auch gestehen dass ich längst nicht mehr durchblicke, ich lese zwar immer die Zeitung aber was in letzter Zeit alles passiert ist (Weltwirtschaftskrise, Aktienmarkt, bla, bli bla blubb, und in Österreich wo ich wohne die ganze Korruptionsscheisse) ist nicht mehr zu durchschauen für jemanden der nicht grade Wirtschaft studiert hat.

"Ego capitis dependet" ist gut, das merk ich mir
Es wäre so schön wenn mehr Menschen bemerken würden dass die Dinge die man wirklich wirklich braucht soo wenige sind... Wirklich brauchen tut der Mensch nur Luft, Wasser, Essen, irgendeinen Schutz vor der Umwelt auch genannt Zuhause, Kleidung um sich vor Umwelteinflüssen zu schützen, Liebe (einfach nur irgendeine Art von Liebe!) und einen Zugang zu Bildung (jede Art von Bildung, emotional, geistig, whatever, in manchen Kulturen auch Märchen oder Sagen, Religion, einfach ein sich-weiter-entwickeln-können-oder dürfen, ein Anstoß zum nachdenken).
Es ist im Prinzip so wenig und man kann ein ganzes, erfülltes Menschenleben darauf aufbauen.

Das alles könnte man jedem Mensch auf dieser Welt so einfach geben und doch funktioniert es irgendwie nicht.

@ fledermaus92
Ich danke Dir ebenfalls, Du hast es auch auf den Punkt gebracht:
Der Mensch braucht nicht wirklich viel für ein glückliches und erfülltes Leben.
Das Problem, heutzutage vielleicht noch mehr als früher, ist leider, dass der Mensch sein Glück in äußeren dingen sucht, statt nach Innen zu schauen.
Unsere Wirtschaft verstärkt das auch noch, schließlich will sie Produkte absetzen. Ständig neue Produkte, Stichwort: "gelpante Obsoleszenz". Besser als die "geplante Obsoleszenz funktioniert die "gefühlte Obsoleszenz" - das ist dann, wenn der Konsument mit dem alten Prosukt nicht mehr zufrieden ist, weil er denke, ein neues (modell) wäre besser. Stichwort: Mode, Trends.
Sogar Schönheit ist heute zu einem Produkt geworden.
Wir wollen schön & glücklich sein. Wir wollen beides kaufen. Uns wird vorgemacht, dass beides käuflich ist.
Doch Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Wahre Schönheit kommt von Innen. (medizinische notwendigkeiten mal außen vor)
Wer gut gelaunt ist, strahlt Schönheit, Attraktivität aus. Nicht die Person mit der 3000,- EUR Hollywood-Nase und den 2000,- EUR Brüsten.

Noch gravierender ist der Irrtum bei dem Glück verbreitet. Glück kann man nur IN sich finden, niemals außerhalb. Ein neuer Benz macht nicht glücklich, wenn man niemanden hat, zu dem man hinfahren möchte...
Eine modische Hose macht nicht glücklich, die Mode ist zudem schnell verflogen.

Die Menschen streben Glück und Erfüllung an, doch sie suchen an der falschen Stelle.

Du schreibst von Bildung. Ja, ein extrem wichtiger Punkt. Bildung ist so unendlich wichtig, ich verstehe nicht, warum das Etat für Bildung in fast allen Ländern der Welt sehr klein ist.
Bildung macht glücklich. Bildung macht Zukunft. Bildung ist etwas, was uns als Persönlichkeiten wirklich bereichert - im Ggs zu einer modischen Jeans.

Abgesehen von der Schulbildung, hat jeder Mensch in seinem Leben die Freiheit, sich weiterzubilden. Im Internetzeitalter, mehr denn je.
Doch was machen wir aus dieser Freiheit?
Statt sich zu bilden, Erkenntnisse zu sammeln, stellen die meisten Leute lieber ihre Neueinkäufe in sozialen Netzen online...
Jeder Einzelne hat die Macht, seine eigene Zeit so einzusetzen, wie er möchte. Die Menschen machen zu wenig aus dieser Freiheit.

Dabei fällt mir ein, dass Studien zufolge, User von sozialen Netzwerken unglücklich sind. Denn, sie vergleichen sich stets mit anderen Usern, und denken dabei, die "Anderen" haben ein schöneres, erfüllteres Leben.
Tja... Echt paradox, doch leicht vorstellbar. Denn, wer sich ständig mit anderen vergleicht, wird niemals glücklich.

Eine weitere, neue Studie hat behauptet, dass Geld verführt.
Also genau das, was der Anlass dieser Diskuzssion ist.
Der "wohlhabende Mensch" kommt dabei in eine art "Schleife":
Gier - Befriedigung - neue Gier - neue Befriedigung

Das soll natürlich nicht für alle reichen Menschen gelten.
Trotzdem ist auch dieser Mechanismus gut vorstellbar. Dass es noch viel schönere Dinge als die Befriedigung der eigenen Gier und Lust gibt, das verlernen/vergessen die Menschen recht schnell.
Das macht sie ggf. auch "unmoralisch", denn Ihr handeln richtet sich nur noch nach der Befriedigung der eigenen Gelüste.

Als glücklicher, armer Schlucker, bleibt da nur zu hoffen, dass diese Tendenzen in der Welt, die hauptsächlich mit unserem Wirtschaftssystemen (somit auch Politik und Gesellschaft, sprich Konsumgesellschaft) abhängen und sie bestimmen, irgendwann eine kleine Richtungsänderung erfahren.

die Frage ist aber:
Wie?

Wie kann man einem Gierigen Menschen aufzeigen, dass "geben seliger ist als nehmen"?
Ich denke nicht, dass die Religionen heutzutage das Potenzial dazu haben.
Oder, wir brauchen eine neue Religion?
Eine, die aktuell ist, und deren moralischer Kodex, unseren Alltag besser trifft, als es die aktuell vorhandenen Religionen tun.

Ich würde mich freuen, noch ein wenig über das Thame zu diskuttieren.
Melde Dich fledermaus, meldet Euch, liebe Leser.

LG, Donquijote

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22. März 2012 um 21:49
In Antwort auf jani_11919871

@ fledermaus92
Ich danke Dir ebenfalls, Du hast es auch auf den Punkt gebracht:
Der Mensch braucht nicht wirklich viel für ein glückliches und erfülltes Leben.
Das Problem, heutzutage vielleicht noch mehr als früher, ist leider, dass der Mensch sein Glück in äußeren dingen sucht, statt nach Innen zu schauen.
Unsere Wirtschaft verstärkt das auch noch, schließlich will sie Produkte absetzen. Ständig neue Produkte, Stichwort: "gelpante Obsoleszenz". Besser als die "geplante Obsoleszenz funktioniert die "gefühlte Obsoleszenz" - das ist dann, wenn der Konsument mit dem alten Prosukt nicht mehr zufrieden ist, weil er denke, ein neues (modell) wäre besser. Stichwort: Mode, Trends.
Sogar Schönheit ist heute zu einem Produkt geworden.
Wir wollen schön & glücklich sein. Wir wollen beides kaufen. Uns wird vorgemacht, dass beides käuflich ist.
Doch Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Wahre Schönheit kommt von Innen. (medizinische notwendigkeiten mal außen vor)
Wer gut gelaunt ist, strahlt Schönheit, Attraktivität aus. Nicht die Person mit der 3000,- EUR Hollywood-Nase und den 2000,- EUR Brüsten.

Noch gravierender ist der Irrtum bei dem Glück verbreitet. Glück kann man nur IN sich finden, niemals außerhalb. Ein neuer Benz macht nicht glücklich, wenn man niemanden hat, zu dem man hinfahren möchte...
Eine modische Hose macht nicht glücklich, die Mode ist zudem schnell verflogen.

Die Menschen streben Glück und Erfüllung an, doch sie suchen an der falschen Stelle.

Du schreibst von Bildung. Ja, ein extrem wichtiger Punkt. Bildung ist so unendlich wichtig, ich verstehe nicht, warum das Etat für Bildung in fast allen Ländern der Welt sehr klein ist.
Bildung macht glücklich. Bildung macht Zukunft. Bildung ist etwas, was uns als Persönlichkeiten wirklich bereichert - im Ggs zu einer modischen Jeans.

Abgesehen von der Schulbildung, hat jeder Mensch in seinem Leben die Freiheit, sich weiterzubilden. Im Internetzeitalter, mehr denn je.
Doch was machen wir aus dieser Freiheit?
Statt sich zu bilden, Erkenntnisse zu sammeln, stellen die meisten Leute lieber ihre Neueinkäufe in sozialen Netzen online...
Jeder Einzelne hat die Macht, seine eigene Zeit so einzusetzen, wie er möchte. Die Menschen machen zu wenig aus dieser Freiheit.

Dabei fällt mir ein, dass Studien zufolge, User von sozialen Netzwerken unglücklich sind. Denn, sie vergleichen sich stets mit anderen Usern, und denken dabei, die "Anderen" haben ein schöneres, erfüllteres Leben.
Tja... Echt paradox, doch leicht vorstellbar. Denn, wer sich ständig mit anderen vergleicht, wird niemals glücklich.

Eine weitere, neue Studie hat behauptet, dass Geld verführt.
Also genau das, was der Anlass dieser Diskuzssion ist.
Der "wohlhabende Mensch" kommt dabei in eine art "Schleife":
Gier - Befriedigung - neue Gier - neue Befriedigung

Das soll natürlich nicht für alle reichen Menschen gelten.
Trotzdem ist auch dieser Mechanismus gut vorstellbar. Dass es noch viel schönere Dinge als die Befriedigung der eigenen Gier und Lust gibt, das verlernen/vergessen die Menschen recht schnell.
Das macht sie ggf. auch "unmoralisch", denn Ihr handeln richtet sich nur noch nach der Befriedigung der eigenen Gelüste.

Als glücklicher, armer Schlucker, bleibt da nur zu hoffen, dass diese Tendenzen in der Welt, die hauptsächlich mit unserem Wirtschaftssystemen (somit auch Politik und Gesellschaft, sprich Konsumgesellschaft) abhängen und sie bestimmen, irgendwann eine kleine Richtungsänderung erfahren.

die Frage ist aber:
Wie?

Wie kann man einem Gierigen Menschen aufzeigen, dass "geben seliger ist als nehmen"?
Ich denke nicht, dass die Religionen heutzutage das Potenzial dazu haben.
Oder, wir brauchen eine neue Religion?
Eine, die aktuell ist, und deren moralischer Kodex, unseren Alltag besser trifft, als es die aktuell vorhandenen Religionen tun.

Ich würde mich freuen, noch ein wenig über das Thame zu diskuttieren.
Melde Dich fledermaus, meldet Euch, liebe Leser.

LG, Donquijote


Du sprichst mir aus der Seele.
Glück und Schönheit, etwas was sich jeder wünscht.
Ein Umdenken ist hier dringend nötig.
Glück ist die Möglichkeit sein Leben frei leben zu können. Den Rest muss man selbst machen.
Glück ist nicht, unbegrenzt Geld zu haben.
Ein neues Auto, eine Luxusvilla bringt einigen vielleicht kurzzeitig Freude.
Aber zu merken dass man wahre Freundschaft oder Liebe gefunden hat, die unabhängig von Reichtum existiert, das kann das ganze Leben lang Freude bringen.

Schönheit ist auch ein wichtiges Thema für mich. Ich kenne einige Menschen, die so krampfhaft schön sein wollen, durch Mode, Make-up, Operationen, Diäten, dass es einfach nur mehr grotesk wirkt.

Ein Beispiel für wahre Schönheit ist für mich z.B. ein 12-jähriges Mädchen das ich kenne, sie trägt die furchtbarsten, gebrauchten Schlabberklamotten, sie wird schlecht ernährt, sie hat eine kaputte Familie, aber wenn dieses Mädchen lächelt geht sozusagen die Sonne auf und wirklich jeder muss mitlächeln.
Man merkt dass sie trotz allem glücklich ist und sie lacht absolut ehrlich, ich finde das wunderschön.

Ich muss oft richtig lachen wenn ich merke was uns heutzutage als Schönheit verkauft wird.

Im Punkt Bildung ist es so, dass man diese in der ersten Welt nahezu uneingeschränkt zur Verfügung hat. Aber die wenigsten nutzen sie.
Fast nur Menschen, die eigentlich keine Möglichkeit haben sich weiterzubilden wissen Bildung erst richtig zu schätzen.

Über das mit der Religion habe ich schon viel nachgedacht. Im Grunde ist es ja so, dass in der Bibel (und auch in den anderen heiligen Schriften) grösstenteils gute Werte vermittelt werden, die auch noch heute Gültigkeit haben könnten.
Aber fast alle Weltreligionen sind mittlerweile nur mehr Mittel um Menschen zu manipulieren und haben sich zu riesigen Mechanismen entwickelt, werden nicht mehr von einzelnen Menschen unterschiedlich interpretiert.

Religionen waren ursprünglich einfach Philosophien, von durchaus intelligenten Menschen entworfen und weiterentwickelt.

Ich denke, man sollte wieder anfangen Religionen weiterzuentwickeln und nicht an den veralteten Versionen festhalten, dann könnten sie das Potenzial haben etwas zu verändern.

Zur Wirtschaft sage ich nur eines: Alle Menschen, die sich damit auskennen die ich kenne, sind der Meinung dass sowieso in den nächsten Jahrzehnten alles zusammenbrechen wird und wir uns alle etwas neues überlegen müssen.

Es wird schwierig werden, vor allem weil es so viele Menschen auf diesem Planeten gibt.
Aber ich glaube einfach weiterhin an das Gute im Menschen, sonst würde ich wahrscheinlich verrückt werden

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24. März 2012 um 19:34

Absolut
Geld verdirbt den Charakter vorallem von den Leuten, die nicht damit umgehen können.

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24. März 2012 um 20:00
In Antwort auf jani_11919871

@ fledermaus92
Ich danke Dir ebenfalls, Du hast es auch auf den Punkt gebracht:
Der Mensch braucht nicht wirklich viel für ein glückliches und erfülltes Leben.
Das Problem, heutzutage vielleicht noch mehr als früher, ist leider, dass der Mensch sein Glück in äußeren dingen sucht, statt nach Innen zu schauen.
Unsere Wirtschaft verstärkt das auch noch, schließlich will sie Produkte absetzen. Ständig neue Produkte, Stichwort: "gelpante Obsoleszenz". Besser als die "geplante Obsoleszenz funktioniert die "gefühlte Obsoleszenz" - das ist dann, wenn der Konsument mit dem alten Prosukt nicht mehr zufrieden ist, weil er denke, ein neues (modell) wäre besser. Stichwort: Mode, Trends.
Sogar Schönheit ist heute zu einem Produkt geworden.
Wir wollen schön & glücklich sein. Wir wollen beides kaufen. Uns wird vorgemacht, dass beides käuflich ist.
Doch Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Wahre Schönheit kommt von Innen. (medizinische notwendigkeiten mal außen vor)
Wer gut gelaunt ist, strahlt Schönheit, Attraktivität aus. Nicht die Person mit der 3000,- EUR Hollywood-Nase und den 2000,- EUR Brüsten.

Noch gravierender ist der Irrtum bei dem Glück verbreitet. Glück kann man nur IN sich finden, niemals außerhalb. Ein neuer Benz macht nicht glücklich, wenn man niemanden hat, zu dem man hinfahren möchte...
Eine modische Hose macht nicht glücklich, die Mode ist zudem schnell verflogen.

Die Menschen streben Glück und Erfüllung an, doch sie suchen an der falschen Stelle.

Du schreibst von Bildung. Ja, ein extrem wichtiger Punkt. Bildung ist so unendlich wichtig, ich verstehe nicht, warum das Etat für Bildung in fast allen Ländern der Welt sehr klein ist.
Bildung macht glücklich. Bildung macht Zukunft. Bildung ist etwas, was uns als Persönlichkeiten wirklich bereichert - im Ggs zu einer modischen Jeans.

Abgesehen von der Schulbildung, hat jeder Mensch in seinem Leben die Freiheit, sich weiterzubilden. Im Internetzeitalter, mehr denn je.
Doch was machen wir aus dieser Freiheit?
Statt sich zu bilden, Erkenntnisse zu sammeln, stellen die meisten Leute lieber ihre Neueinkäufe in sozialen Netzen online...
Jeder Einzelne hat die Macht, seine eigene Zeit so einzusetzen, wie er möchte. Die Menschen machen zu wenig aus dieser Freiheit.

Dabei fällt mir ein, dass Studien zufolge, User von sozialen Netzwerken unglücklich sind. Denn, sie vergleichen sich stets mit anderen Usern, und denken dabei, die "Anderen" haben ein schöneres, erfüllteres Leben.
Tja... Echt paradox, doch leicht vorstellbar. Denn, wer sich ständig mit anderen vergleicht, wird niemals glücklich.

Eine weitere, neue Studie hat behauptet, dass Geld verführt.
Also genau das, was der Anlass dieser Diskuzssion ist.
Der "wohlhabende Mensch" kommt dabei in eine art "Schleife":
Gier - Befriedigung - neue Gier - neue Befriedigung

Das soll natürlich nicht für alle reichen Menschen gelten.
Trotzdem ist auch dieser Mechanismus gut vorstellbar. Dass es noch viel schönere Dinge als die Befriedigung der eigenen Gier und Lust gibt, das verlernen/vergessen die Menschen recht schnell.
Das macht sie ggf. auch "unmoralisch", denn Ihr handeln richtet sich nur noch nach der Befriedigung der eigenen Gelüste.

Als glücklicher, armer Schlucker, bleibt da nur zu hoffen, dass diese Tendenzen in der Welt, die hauptsächlich mit unserem Wirtschaftssystemen (somit auch Politik und Gesellschaft, sprich Konsumgesellschaft) abhängen und sie bestimmen, irgendwann eine kleine Richtungsänderung erfahren.

die Frage ist aber:
Wie?

Wie kann man einem Gierigen Menschen aufzeigen, dass "geben seliger ist als nehmen"?
Ich denke nicht, dass die Religionen heutzutage das Potenzial dazu haben.
Oder, wir brauchen eine neue Religion?
Eine, die aktuell ist, und deren moralischer Kodex, unseren Alltag besser trifft, als es die aktuell vorhandenen Religionen tun.

Ich würde mich freuen, noch ein wenig über das Thame zu diskuttieren.
Melde Dich fledermaus, meldet Euch, liebe Leser.

LG, Donquijote

Donquijote...
... der Bildungsetat ist vermutlich so niedrig, weil Bildung gefährlich ist! Gebildete Bürger könnten erkennen, wie fehlgeleitet unser gesamtes westliches System ist.

Deine geforderte Richtungsänderung wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich spreche nicht von heute oder morgen, aber in den nächsten 20-40 Jahren wird es gewaltig krachen.

Schon heute sterben Menschen in Bürgerkriegen für seltene Erden für unsere Handys. Und Menschen verhungern, weil wir mit unseren SUVs zum Bäcker fahren müssen. Wegen des "Biosprits", der eigentlich Agrokraftstoff ist und in Konkurrenz zu Lebensmitteln steht. In vielen Ländern haben sich die Preise für Grundnahrungsmittel in wenigen Jahren um 40, 50, 70% erhöht. Was das bedeutet wenn man eh schon am Hungetuch nagt kann man sich wohl denken.
Und die Tatsache, dass einige Menschen in Deutschland für weniger als 10 arbeiten müssen aber andere in einem Jahr 17,4 Millionen bekommen.

Übersteigt mein Gerechtigkeitsempfinden...

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28. März 2012 um 17:13

Geld
und macht verderben den charakter. und ich hätte trotzdem gerne beides in massen!

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28. März 2012 um 18:01

Jepp
Ich bin da voll bei dir. Ich verstehe es auch nicht. Geld verdirbt den Charakter allerdings nicht, sondern bringt ihn zum Vorscein.

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31. März 2012 um 19:54


Kurz und bündig aber wahr ^^. Vor allem das mit dem Kaufrausch, ich kenn ein Mädchen, die hat Klamotten die sie noch nicht einmal angezogen hat, aber sie geht trotzdem noch shoppen... Aber ich denke, es ist nichtmal Kaufsucht sondern einfach Langeweile, Leere ausfüllen oder auch einfach weil sie (bzw. ihre Eltern) es sich leisten können.

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1. April 2012 um 19:14


Ich kenne beides...

Die einen "Reichen", die ich kenne, haben zu vielen Dingen eine aus meiner Sicht merkwürdige Einstellung, weil sie wohl vieles so gar nicht nachvollziehen können. ("Mir geht es doch gut, also kann ja gar nichts falsch laufen.") Ich habe oft gedacht, solche Leute findet man nur im Fernsehen . (Geburtstag von reichem Mann, lauter "Damen" da, die sich nur über Tennis und Klamotten etc. und nichts anderes unterhalten. Das klingt in der Beschreibung jetzt weniger seltsam, als es war - ganz wie das Klischee in dummen Filmen. Das war schon irgendwie unheimlich...)

Den anderen dagegen merkt man es gar nicht an - ich kannte diese Menschen viele Jahre lang, bis mir mal jemand erzählt hat, dass sie ein paar Milliönchen haben.

Es gibt solche und solche, wie bei allem.

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