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Geht es noch jemanden wie mir?

3. November 2019 um 20:57 Letzte Antwort: 13. November 2019 um 8:30

Eigentlich bin ich ja ein Schreiberling, der liebend gern ins Detail geht aber ich möchte möglichst viele Menschen erreichen und fasse mich deshalb kürzer.


Hallöchen zusammen,

Meine Eltern haben mich geschlagen und mir nie die Liebe gegeben, die ein Kind gebraucht hätte. Als Teenie hatte ich ein extrem bösartiges Weltbild vor allem was andere Menschen angeht. Vertraue niemanden, zeige keine Gefühle oder sie werden diese gegen dich verwenden und ich wurde auch so etwas gemobbt als Sonderling. Ich habe mich daheim immer hinterm PC versteckt und die meiste Zeit für mich mit Gaming und Büchern verbracht. Mit 19 kam dann spontan eine 3 jährige Beziehung zustande, die das erste Jahr wundervoll war und mich das erste mal geöffnet hat. Ich konnte gefühle zulassen und mein Weltbild verbesserte sich. - Bis sie mich mehrmals harsch angelogen und betrogen hatte.
Da entwickelte sich während und nach der Trennung ein enormer Hass, Ekel und Wut auf sie und irgendwo machte ich mir auch selbst Vorwürfe, wie ich sie nur als Freundin haben konnte. Das ist aber mittlerweile durch profesionelle Hilfe beseitigt. Was bleibt ist aber diese Grundbefürchtung, dass mich Menschen mutwillig enttäuschen und ich darunter zu leiden habe. Freunde habe ich keine mehr, seit ich mich Drogen und Feiern abgeschworen habe und meine ehemaligen Jungs die meisten Mädels nur zum vögeln benutzten im vorwand einer beziehung. Ich lerne immer wieder Menschen kennen aber die meisten werden früher oder später einer groben Lügen entlarvt was jegliches Potenzial auf Vertrauen erschüttert. Ich selbst bin total direkt und ehrlich geworden aber ich zweifel allmählich mehr und mehr an den Menschen und mir. An unserem Miteinander. Und so bin ich immer wieder weinerlich und es fällt mir mit jeder Enttäuschung schwerer mich wieder auf jemand neues einzulassen.


Ich brauche jemanden zum reden und vielleicht auch mal eine Person die mich in den Arm nimmt. Ich fürchte, dass ich sonst auf dumme Gedanken wie damals nach der Ex komme und mir was antun will. Das will ich mit allen Mitteln vermeiden... 

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4. November 2019 um 9:22

Bist Du schon in Thetapie? Ein Aussenstehender ohne psychiatrische Ausbildung wird dir nicht helfen können.

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9. November 2019 um 21:19
In Antwort auf corvac

Eigentlich bin ich ja ein Schreiberling, der liebend gern ins Detail geht aber ich möchte möglichst viele Menschen erreichen und fasse mich deshalb kürzer.


Hallöchen zusammen,

Meine Eltern haben mich geschlagen und mir nie die Liebe gegeben, die ein Kind gebraucht hätte. Als Teenie hatte ich ein extrem bösartiges Weltbild vor allem was andere Menschen angeht. Vertraue niemanden, zeige keine Gefühle oder sie werden diese gegen dich verwenden und ich wurde auch so etwas gemobbt als Sonderling. Ich habe mich daheim immer hinterm PC versteckt und die meiste Zeit für mich mit Gaming und Büchern verbracht. Mit 19 kam dann spontan eine 3 jährige Beziehung zustande, die das erste Jahr wundervoll war und mich das erste mal geöffnet hat. Ich konnte gefühle zulassen und mein Weltbild verbesserte sich. - Bis sie mich mehrmals harsch angelogen und betrogen hatte.
Da entwickelte sich während und nach der Trennung ein enormer Hass, Ekel und Wut auf sie und irgendwo machte ich mir auch selbst Vorwürfe, wie ich sie nur als Freundin haben konnte. Das ist aber mittlerweile durch profesionelle Hilfe beseitigt. Was bleibt ist aber diese Grundbefürchtung, dass mich Menschen mutwillig enttäuschen und ich darunter zu leiden habe. Freunde habe ich keine mehr, seit ich mich Drogen und Feiern abgeschworen habe und meine ehemaligen Jungs die meisten Mädels nur zum vögeln benutzten im vorwand einer beziehung. Ich lerne immer wieder Menschen kennen aber die meisten werden früher oder später einer groben Lügen entlarvt was jegliches Potenzial auf Vertrauen erschüttert. Ich selbst bin total direkt und ehrlich geworden aber ich zweifel allmählich mehr und mehr an den Menschen und mir. An unserem Miteinander. Und so bin ich immer wieder weinerlich und es fällt mir mit jeder Enttäuschung schwerer mich wieder auf jemand neues einzulassen.


Ich brauche jemanden zum reden und vielleicht auch mal eine Person die mich in den Arm nimmt. Ich fürchte, dass ich sonst auf dumme Gedanken wie damals nach der Ex komme und mir was antun will. Das will ich mit allen Mitteln vermeiden... 

Ja ich verstehe dich voll und Ganz.

Ich hatte sehr ähnliche Lebenssituationen  und Erfahrungen wie du. Mit Drogen kam ich auch in Verbindung  aber ich würde niemals sagen das **Gefühle gegen dich verwendet werden ***  

Bist du M oder W. 

Wo stehst du jetzt im leben ??? Wie alt bist du ??? Und woher aus DE???

Kannst mir gerne auch privat schreiben per Mail oder per  app die heißt Line. 

Lg anonym20495 

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13. November 2019 um 8:30

Manche brauchen wirklich immer die warheit ins gesicht  mehr schreib ich nicht dazu bin aber meistens  noch zu rücksichtsvoll  , von mir hast du verständis für deine situation war vor kurzen  in einer Psychatriescheneinrichtung wo Menschen einfach solange unter drogen gesetzt werden bis sie wieder funktional sind .Teilweise überhaupt nicht mehr fähig ausser irgenwas vor sich hin zu sabbeln .Selbst bei Therapeuten merk ich immer nur das die innerlich meistens einfach schon zu abgestumpft sind, um wirklich zu helfen . Man muss sich Ja die probleme nicht annhemen aber zumindest drauf eingehen . Es war einfach Traurig auch weil alle zu gestresst waren und mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Meine Akte ist sogar vertauscht worden  also  immer schön vorsichtig.  D.h nicht das es nicht noch gute Therapeuten gibt aber sind wohl eher Mangelware

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