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Geht es jemandem ähnlich

29. Juni 2016 um 11:13

Ok, wo fang ich an. Also, ich bin 50 und seit Anfang Mai diesem Jahr geschieden. Im November 2014 hab ich nach fast 30 Jahren meinen Mann verlassen. Sozusagen Hals über Kopf bin ich 500 Kilometer von meiner Heimat zu meiner Internetbekanntschaft gezogen. Habe meine Töchter 24 und 20 zurück gelassen und fast alles, was bis dahin aufgebaut war. Um nicht als diejenige da zu stehen, die alles ruiniert, habe ich auf sämtliche Unterhaltsansprüche verzichtet. Auch das Haus auf meinen jetzigen Exmann überschrieben. Wir haben uns auf eine Summe geeinigt, die er mir ausgezahlt hat, bei weitem aber nicht das erreicht, was ich hätte fordern können. Bin auch nicht der Typ, der den Mann ausnimmt und sozusagen eine aufgebaute Heimat zerstört. Zumal unsere jüngste Tochter studiert und andere Unkosten noch im Raum stehen. Den Grund für die Trennung wissen meine Kinder noch nicht. Sie wollten es nie wissen. Doch dadurch fehlt gewissermaßen für mich die Rechtfertigung für den Schritt.
Hab auch jetzt, nach den eineinhalb Jahren noch nicht so recht Fuß fassen können im Leben. Es fühlt sich so unerledigt an. Hat irgend jemand ähnliche Erfahrungen und Lust mir Ratschläge oder eigene Erfahrungen mit mir auszutauschen.......dann auch die längere Version.

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29. Juni 2016 um 18:37

Hallo
mit dem Alter kann ich mithalten, mit den Ehejahren nicht ganz, aber eine ähnliche Situation habe ich auch erlebt.
Deshalb kann ich auch deine probleme nachvollziehen.
Ich habe es nach einem Jahr nicht mehr ausgehalten und holte mir professionelle Hilfe. Da konnte ich mich aussprechen und habe dann echt Fortschritte gemacht. Auf dem Weg bin ich jetzt noch. Hab eine Telefonberatung gemacht, das war langfristig gesehen eine gute Investition. Hab drei Berater getestet und mich dann entschieden.
Bin froh jetzt,
vG
und viel Glück

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