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Gefühle schwinden - und es tut weh

4. Juni 2016 um 22:50 Letzte Antwort: 6. Juni 2016 um 12:20

Hey,

Ich weiß eigentlich gar nicht wie ich das schreiben soll.
Ich war mehrere Jahre mit jemandem Befreundet.
Zwischendurch war es halt eine 'einfache' Freundschaft aber es gab Zeiten, da waren wir unzertrennlich. Niemanden gab es der wichtiger war & ich hab sie geliebt. So sehr man eine Fteundin lieben kann die immer für einen da war.

In den letzten Monaten habe ich stark damit zu kämpfen gehabt, dass sie sich verändert hat und es einfach anders geworden ist.

Ich habe aber festgestellt, dass ich diejenige bin, die sich verändert (hat).
Und ich mit ihr nichts mehr Anfangen kann. Und es schmerzt so sehr.
Ich will nicht, dass ich sie nicht mehr mag.
Es ist schwer zu beschreiben, aber es bricht mir das Herz.

Ich weine nicht, aber in dieser Situation bin ich kurz davor.

Kein Liebeskummer war jemals so schlimm wie das hier... 8 Jahre gehen den Bach runter.
Und ich wüsste nicht, wie ich es ändern könnte. Gefühle sind schwer zu ändern

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5. Juni 2016 um 2:24

Du
kannst nichts mehr mit Ihr "ANFANGEN?" Ja wenn Du eh nichts mehr mit Ihr "anfangen" kannst, was schmerzt Dich dann daran?


LG.,

lib

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5. Juni 2016 um 10:04
In Antwort auf lightinblack

Du
kannst nichts mehr mit Ihr "ANFANGEN?" Ja wenn Du eh nichts mehr mit Ihr "anfangen" kannst, was schmerzt Dich dann daran?


LG.,

lib

@lib
Das war wohl unschlau ausgedrückt.. ich meine nur früher war sie bestandteil von allem was ich gemacht habe und jetzt denke ich mir nach 5 minuten schon "was mach ich überhaupt hier"

Keine Ahnung es ist schwer zu beschreiben

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5. Juni 2016 um 16:24
In Antwort auf brita_12332285

@lib
Das war wohl unschlau ausgedrückt.. ich meine nur früher war sie bestandteil von allem was ich gemacht habe und jetzt denke ich mir nach 5 minuten schon "was mach ich überhaupt hier"

Keine Ahnung es ist schwer zu beschreiben

Verlorende freundschaft
Ich habe so eine ähnliche Situation. Ist immer ein hin und her zwischen meiner Freundin und mir gewesen. Zeitweise kein Kontakt mehr, doch irgendwann hab ich mir immer ans Herz gefasst und mich wieder gemeldet. Ging eine kurze Zeit lang gut, dann ist es wieder komisch geworden. Ich habe mir ende letzten Jahres 2015 nochmal einen Stoß gegeben um alles wieder ins Reine zu bringen -erfolglos... Was ich damit sagen will: Menschen verändern sich, ob nun für einen zum Guten oder Schlechten, ist mal so dahin gestellt. Und wenn es mit der Freundschaft nicht klappen will, dann soll man es einfach sein lassen. Ich zum Beispiel bin es jetzt endgültig leid mich zu bemühen. Lass sie ziehen...

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6. Juni 2016 um 12:20
In Antwort auf brita_12332285

@lib
Das war wohl unschlau ausgedrückt.. ich meine nur früher war sie bestandteil von allem was ich gemacht habe und jetzt denke ich mir nach 5 minuten schon "was mach ich überhaupt hier"

Keine Ahnung es ist schwer zu beschreiben

Liebe cat!
Nein, unklug! Ach was. Ist ja nicht schlimm.

Rede halt nochmal mit Ihr. Da gibt es so einen Spruch: "Reden ist SILBER, schweigen ist GOLD." Ja, er mag dann zutreffend sein, wenn man Steuern hinterzieht und dann glimpflich ... vor Gericht wegkommt. Du weißt schon, was ich meine, oder?

Die Frage: "Was mache ich überhaupt hier?", kann ich Dir leider nicht beantworten, weil ich selber nicht weiß, was ICH hier mache. Ich weiß es natürlich schon, aber, ich weiß nicht, ob das auch richtig ist.

Jeder Mensch glaubt, das Leben sei schön. Aber nur deshalb, weil der Mensch nicht weiß, was VOR dem Leben war und NACH dem Leben kommt.

Irgendwann hört jede Freundschaft und jede Liebe auf, weil alles endlich ist.

Wenn in Dir eine Veränderung vorgegangen ist, dann ist das ein absolut normaler Vorgang. Dazu folgendes Beispiel: Ein geliebter Mensch geht von uns, dann sind wir traurig, ja sogar für Monate unansprechbar. Man wird mit dem Tod einfach nicht fertig. Wir haben aber gelernt, dass JEDER Mensch sterben muss, auch wenn manche Menschen glauben, dass der Tod nur eine Sage ist. Auch in diesem Fall ist eine Veränderung eingetreten. Liebe und Tod liegen sehr eng beieinander. Hätte man sich mit dieser Thematik seit frühester Jugend befasst und damit auseinandergesetzt, fiele uns so manches leichter.

Nein, 8 Jahre gingen "nicht den Bach runter", eher ist es die Erfahrung. Und aus dieser sollst du lernen.


Liebe Grüße,

lib

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