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Gefühl von Leere und Nutzlosigkeit

2. März 2016 um 20:03 Letzte Antwort: 22. März 2016 um 21:16

ich weiß nicht mehr, was ich noch tun soll. ich fühle mich einfach leer, völlig nutzlos, bin immer wieder geplagt von dem wunsch nach dem tod. das problem: ich kann mit niemandem sprechen, mir keine hilfe holen.ich habe eine kleine tochter und wenn ihr vater mitbekommt, dass ich unter depressionen leide, dreht er mir sofort einen strick daraus um sie dauerhaft bei sich zu haben (im moment lebt sie in einem wechselmodell). an den tagen wo meine kleine bei mir ist, geht es mir gut, ich habe dann das gefühl, dass dort jemand ist der mich braucht und liebt. aber sobald sie bei ihrem vater ist, überkommt es mich wieder. ich fühle mich mit meinem ganzen leben überfordert, habe meine ausbildung abgebrochen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten und geschafft habe, bin jetzt auf der suche nach einer anderen. nage ständig am hungertuch, bin nahezu dauerpleite, führe eine fernbeziehung und sehe meinen partner kaum weil einfach kein geld für besuche da ist. ich weiß einfach nicht, was ich noch tun soll, würde mir gern helfen lassen, aber ich befürchte meine situation würde nur schlimmer da der kindsvater alles dafür geben würde mir die kleine wegzunehmen.

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3. März 2016 um 16:35

Die Zeiten bessern sich
Hallo jeannanine,
ich verstehe, dass du Angst hast, dass der Vater deines Kindes deine kleine Tochter wegnehmen könnte. Aber keiner würde es mitbekommen, wenn du 1 mal die Woche zum Psychologen gehen würdest. Der Psychologe hat Schweigepflicht und er würde sicher nicht gleich zum Jugendamt laufen, da du wegen deiner depressiven Phase noch lange keine Gefahr für dein Kind bist.
Falls du trotzdem nicht die Möglichkeit hast eine Therapie anzufangen, kannst du versuchen dich selbst zu therapieren, indem du dich zwingst ein bisschen Struktur in dein Leben zu bringen. Beispiel:
- Du stehst jeden Morgen um 07:00 Uhr auf und gehst um 23:00 Uhr schlafen.
- Du fängst an, regelmäßig Sport zu betreiben (Sport ist gut für Körper und Psyche)
- Du schreibst jeden Tag mind. eine Bewerbung
- Du zwingst dich, mind. 1 mal in der Woche etwas mit Freunden zu unternehmen (umgib dich mit positiven Menschen)
Und wenn das alles nicht auf Anhieb klappen sollte, gib nicht auf und versuche trotzdem positiv zu denken. Nach dem Motto: Wenn es heute nicht klappt, dann klappt es eben morgen.
Ich bin mir sicher, dass du deinen Freunden, deiner Familie und ganz besonders deiner Tochter sehr fehlen würdest, wenn du nicht mehr unter uns wärst... Deshalb kämpfe weiter! Die Zeiten bessern sich! <3

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22. März 2016 um 21:16

Hallo
Ich bin überhaupt nicht in deiner Situation, aber vielleicht fachbezogene Bücher lesen. Wenn auch am Flohmarkt gekauft. Zum Beispiel Bücher über Resilienz, Selbstvertrauen, Bücher über zwischenmenschliche Probleme, ...

Liebe Grüße

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