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Gedanken darüber, wenn die mutter mal stirbt...

16. Oktober 2006 um 18:24

hallo ihr lieben....wollte gerne mal wissen, ob es euch auch so geht, dass ihr euch manchmal gedanken darüber macht, wenn eure mutter mal nicht mehr sein sollte.... ich habe eine super beziehung zu meiner mutter, die sehr intensiv und schön ist...tja und manchmal denke ich dann daran, wie es wohl sein wird, wenn der tag kommt an dem sie geht...ich habe eine knapp 2 jährige tochter, die mir dann bestimmt halt geben wird, aber trotzdem...mir graust vor diesem tag, wo ich vielleicht den anruf bekomme oder so...ich glaube, eine mutter kann man nicht ersetzen..mutter bleibt mutter und es besteht eine unglaublich tiefe verbindung zwischen kind und elternteil...ich denke auch, dass man erst wirklich erwachsen ist, wenn man kein elternteil mehr hat, denn dann gibt es keinen mehr, der einen auffängt, wenn man sorgen, kummer oder nöte hat...wie denkt ihr darüber??? alles liebe kathi

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16. Oktober 2006 um 20:23

Hallo Kathi
Ja, Kathi, genau diese Gedanken habe ich mir vor vielen, vielen Jahren auch gemacht. Es war so schlimm, dass ich manchmal nicht schlafen konnte. Jetzt ist viel Zeit vergangen und inzwischen ist es so, dass meine Mutter zwar noch gesund und voller Engerie ist, aber schon bedingt durch das Alter viel Unterstützung braucht. Ich liebe sie immer noch sehr, aber wenn für sie das Leben unerträglich mühsam werden würde, wäre es in Ordnung, Abschied nehmen zu müssen.
Ich weiss nicht, wie alt Deine Mutter ist, aber ich wünsche ihr und Dir noch ein erfülltes, schönes langes Leben mit vielen gemeinsamen Stunden. Im Laufe der Zeit - wenn die Eltern immer älter werden - dann wirst Du merken, dass es ein Abschied auf Raten ist.
Schlimmer ist es natürlich, wenn jemand nahestehender stirbt, der noch relativ jung war.
Vor sechs Monaten ist mein Mann gestorben und es tut unendlich weh, obwohl wir auch 20 schöne gemeinsame Jahre hatten. Er war derjenige, der mich auffing, wenn ich Sorgen und Kummer hatte. Ich habe jetzt auch niemanden mehr, obwohl meine Mutter noch lebt. Aber was das betrifft, hat sie nicht mehr die Kraft und auch nicht mehr den Sinn dafür, Trost zu spenden.
Ich wünsche Dir, dass Du einen Mann an Deiner Seite hast, der in allen Lebenslagen zu Dir steht, Dich hält und tröstet, wenn Du Kummer hast und auf den Du Dich in guten und schlechten Zeiten verlassen kannst.

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16. Oktober 2006 um 22:21
In Antwort auf sonia_12333223

Hallo Kathi
Ja, Kathi, genau diese Gedanken habe ich mir vor vielen, vielen Jahren auch gemacht. Es war so schlimm, dass ich manchmal nicht schlafen konnte. Jetzt ist viel Zeit vergangen und inzwischen ist es so, dass meine Mutter zwar noch gesund und voller Engerie ist, aber schon bedingt durch das Alter viel Unterstützung braucht. Ich liebe sie immer noch sehr, aber wenn für sie das Leben unerträglich mühsam werden würde, wäre es in Ordnung, Abschied nehmen zu müssen.
Ich weiss nicht, wie alt Deine Mutter ist, aber ich wünsche ihr und Dir noch ein erfülltes, schönes langes Leben mit vielen gemeinsamen Stunden. Im Laufe der Zeit - wenn die Eltern immer älter werden - dann wirst Du merken, dass es ein Abschied auf Raten ist.
Schlimmer ist es natürlich, wenn jemand nahestehender stirbt, der noch relativ jung war.
Vor sechs Monaten ist mein Mann gestorben und es tut unendlich weh, obwohl wir auch 20 schöne gemeinsame Jahre hatten. Er war derjenige, der mich auffing, wenn ich Sorgen und Kummer hatte. Ich habe jetzt auch niemanden mehr, obwohl meine Mutter noch lebt. Aber was das betrifft, hat sie nicht mehr die Kraft und auch nicht mehr den Sinn dafür, Trost zu spenden.
Ich wünsche Dir, dass Du einen Mann an Deiner Seite hast, der in allen Lebenslagen zu Dir steht, Dich hält und tröstet, wenn Du Kummer hast und auf den Du Dich in guten und schlechten Zeiten verlassen kannst.


vielen lieben dank, für die lieben worte.... und mein aufrichtiges beileid, dass du deinen mann verloren hast...stell ich mir auch wahnsinnig hart vor...meine mutter wird im januar 67..ist noch topfit und ich hoffe, ich hab sie noch mindestens 20 jahre ...irgendwie bin ich davon überzeugt, dass wenn sie mal niht mehr ist, dass ich sie trotzdem immer bei mir spüren werde...ich denke mutter-kindliebe geht über den tod hinaus...ich wünsch dir alles erdenklich gute und nur das beste und ganz viel kraft, dass du den schmerz, was deinen verstorbenen mann betrifft, irgendwann so gut es geht überwindest...

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21. Oktober 2006 um 14:43

Hallo
hi
ich kenn eure sorgen nur zu gut.ich kann dir auch sagen das die liebe zwischen elternteil und kind nie nach lassen wird.ich habe dies schon erfahren.wenn meine mutter sterben würde das wäre für mich unerträglich. ich habe zu ihr ein sehr enges verhältnis seitdem mein vater tod ist. Ich ersten 10 jahre meines leben hab ich nur mit meinen papa verbracht.ich war nur bei ihm und wollte so werden wie er.es war und schwer für mich ihn los zulassen. meiner mutter geht es genauso wie dir. sie fühlt sich leer und alleine. sie geht nicht mehr viel unter andere leute, aber zeigt auch niemanden ihre trauer. ich möchte nicht dran denken wie es sein wird wenn ich sie auch noch her geben muss. Troztdem denke ich sehr viel darüber nach.
euer
hellerstern1

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8. November 2006 um 12:38

Hallo kathy
genisse die zeit mit deiner mutti kann ich nur sagen, meine starb im märz darunter leide ich noch sehr wir haben viel zeit miteinander verbracht ich habe sie 10 jahre begleiten dürfen sie hatte krebs wir haben versucht das beste aus dieser situation zu machen sicher es war nicht immer leicht aber wir waren füreinander da.leider wurde sie nur 57 jahre und ich hätte ihr gern noch viele jahre gewünscht es sollte nicht sein.meine kinder geben mir oft die kraft die ich brauche man sagt die zeit heilt alle wunden stimmt nicht man lert nur mit ihnen zu leben.

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30. Dezember 2006 um 13:46
In Antwort auf perle_11970184


vielen lieben dank, für die lieben worte.... und mein aufrichtiges beileid, dass du deinen mann verloren hast...stell ich mir auch wahnsinnig hart vor...meine mutter wird im januar 67..ist noch topfit und ich hoffe, ich hab sie noch mindestens 20 jahre ...irgendwie bin ich davon überzeugt, dass wenn sie mal niht mehr ist, dass ich sie trotzdem immer bei mir spüren werde...ich denke mutter-kindliebe geht über den tod hinaus...ich wünsch dir alles erdenklich gute und nur das beste und ganz viel kraft, dass du den schmerz, was deinen verstorbenen mann betrifft, irgendwann so gut es geht überwindest...

Sei froh
das du deine mutter noch hast und sage ihr so oft wie möglich wie viel du sie lieb hast ich bin gereade mal 18 und hatte am 20 oktober meine mama verloren es war sehr hart für mich und ist es immer noch ich wollte ihr noch so viel sagen ich wollte sie auf meiner hochzeit mit da bei haben! so viele sachen und ich das alles nicht mehr also sei froh das du sie noch hast

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10. Januar 2007 um 21:46

Ich denke oft darüber nach
Meine Mutter hat Brustkrebs- oder besser gesagt hatte. Keine Ahnung wie man diesen Zustand beschreibt. Vor ungefähr 1 Jahren bekam sie die Diagnose, dass sie Brustkrebs hat. Sie bekam Chemotherapie und Bestrahlung. Jetzt geht es ihr eigentlich wieder gut. Etwas später (nach der Diagnose meiner Mutter) kam die nächste schreckliche Diagnose- für meinen Vater. Er hat Hautkrebs. Die Bestrahlung hat er schon hinter sich, aber die Chemotherapie bekommt er immer noch. Ich mache mir also ziemlich oft so meine Gedanken- wie lange ich sie noch haben werde. Ich glaube aber das sollte man nicht tun. Lieber sollte man die Zeit genießen, die Mn zusammen mit ihnen erleben kann. Ich liebe meine Eltern sehr und würde es nur sehr schwer ertragen, sie zu verlieren.

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3. März 2007 um 1:08

Meine Mutter wünscht sich das sie stirbt
Hallo Ihr,

im Moment geht es mir nicht sehr gut, ehrlich gesagt ziemlich b...
Meine Mutter ist 58 Jahre alt und seit Juni letzten jahres komplett gelähmt.
Sie hat Pflegestufe III plus härtefall und kann wirklich gar nichts mehr alleine, nicht mal ihren Kopf richtig halten.
Mein vater kümmert sich zu hause um sie, aber ist auch total fertig, kann keine Nacht durchschlafen, muss alle zwei Stunden aufstehen und meine Mutter lagern.
Meine mutter ist total verzweifelt und wünscht sich den tot, würde sich am leibsten umbringen, ist dazu jecoch nicht in der Lage es elnst zu tun.
Die Situation ist so schwierig und man weiß kaum damit umzugehen, da man ihr das leid nicht abnehmen und ihr nicht helfen kann.
Geistig ist sie unverändert und bei vollem Verstand.

Traurige Grüsse,
tabea 34

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22. Mai 2008 um 19:19

Mama nicht mehr da
Hallo,
meine Mama ist vor 8 Wochen gestorben. Sie hatte an Ostern einen Sekundentod.
Wir hatten ein super Verhältnis. Meine Mama war 54 jahre und ich bin 33 Jahre. Ich selber habe 3 Kinder 11,9,6 Jahre.
Vorher habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, dass meine Mama einmal nicht mehr da ist. Sie war ja noch so jung. In meiner Wohnung hing kein Foto von ihr. Brauchte ich ja nicht, schließlich sah ich sie fast jeden Tag.
Sie ließ sich nicht gerne fotografieren. Leider!
Jetzt ist meine ganze Wohnung voll mit Sachen von ihr.
Und leider habe ich auch kein Foto wo nur meine Mama und ich drauf sind.
Ich kann dir gar nicht richtig sagen, was das für ein Gefühl ist, dass sie nicht mehr da ist und auch nie wieder kommt.
Die ersten Tage hat man keine Gefühle, nur Trauer. Wir vergaßen sogar das Essen. Bis zur Beerdigung hatte ich immer das Gefühl sie steht neben mir. Ich hatte oft Panik.
Die nächsten Wochen hatte ich furchtbare Angstzustände. Überall hörte ich etwas und glaubte es wäre meine Mama.
Besonders wenn meine Kinder im Bett sind, denke ich an meine Mama. Die ersen Wochen konnte ich nicht richtig schlafen. ( ca. 2.30 Uhr bis 7 Uhr)
Und jetzt kommt die Verdrängungsphase. Meine Mama ist für mich einfach im Urlaub, obwohl ich es ja weiß.
Aber bei dem Gedanken, geht es mir besser.
Erwachsen war ich eigentlich vorher schon, aber jetzt fühle ich mich wie ein Kind. Es ist einfach egal wie alt man ist, wenn man seine Mama verliert. Und egal wie alt die Mama ist.
Nachdem ich jetzt weiß wie das ohne Mama ist, würde ich, wenn ich noch die Chance hätte,ganz intensiv erleben.
Auch einmal etwas ohne Kinder unternehmen. Nur meine Mama und ich. Haben wir zwar vorher auch schon, aber nicht so bewusst.
Und alles auf Fotos festhalten. Auch Lieblingsdüfte- Orte- Kleider- Farben-Musiker, usw. würde ich gerne wissen. Denn oft haben Mutter und Tochter die gleichen Interessen.
Vielleicht ja ihr auch? Frag doch mal deine Mama.
Vielleicht redet ihr ja mal über den Tag, der einmal kommt. Ich wußte nicht, ob meine Mama das letzte Sakrament haben möchte, oder wie sie Beerdigt werden möchte, oder welche Blumen? Ich hätte gerne alles so gemacht wie sie sich das gewünscht hätte.
Aber leider haben wir nie darüber geredet. Unsere tolle Beziehung stirbt aber nie.
Ich wünsche dir und deiner Mama noch viele, viele schöne gemeinsame Jahre. Erlebe noch viel mit deiner Familie. Denn Gedanken kann einem keiner nehmen.
Viele Grüße

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28. Januar 2010 um 22:57
In Antwort auf rio_12058777

Mama nicht mehr da
Hallo,
meine Mama ist vor 8 Wochen gestorben. Sie hatte an Ostern einen Sekundentod.
Wir hatten ein super Verhältnis. Meine Mama war 54 jahre und ich bin 33 Jahre. Ich selber habe 3 Kinder 11,9,6 Jahre.
Vorher habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, dass meine Mama einmal nicht mehr da ist. Sie war ja noch so jung. In meiner Wohnung hing kein Foto von ihr. Brauchte ich ja nicht, schließlich sah ich sie fast jeden Tag.
Sie ließ sich nicht gerne fotografieren. Leider!
Jetzt ist meine ganze Wohnung voll mit Sachen von ihr.
Und leider habe ich auch kein Foto wo nur meine Mama und ich drauf sind.
Ich kann dir gar nicht richtig sagen, was das für ein Gefühl ist, dass sie nicht mehr da ist und auch nie wieder kommt.
Die ersten Tage hat man keine Gefühle, nur Trauer. Wir vergaßen sogar das Essen. Bis zur Beerdigung hatte ich immer das Gefühl sie steht neben mir. Ich hatte oft Panik.
Die nächsten Wochen hatte ich furchtbare Angstzustände. Überall hörte ich etwas und glaubte es wäre meine Mama.
Besonders wenn meine Kinder im Bett sind, denke ich an meine Mama. Die ersen Wochen konnte ich nicht richtig schlafen. ( ca. 2.30 Uhr bis 7 Uhr)
Und jetzt kommt die Verdrängungsphase. Meine Mama ist für mich einfach im Urlaub, obwohl ich es ja weiß.
Aber bei dem Gedanken, geht es mir besser.
Erwachsen war ich eigentlich vorher schon, aber jetzt fühle ich mich wie ein Kind. Es ist einfach egal wie alt man ist, wenn man seine Mama verliert. Und egal wie alt die Mama ist.
Nachdem ich jetzt weiß wie das ohne Mama ist, würde ich, wenn ich noch die Chance hätte,ganz intensiv erleben.
Auch einmal etwas ohne Kinder unternehmen. Nur meine Mama und ich. Haben wir zwar vorher auch schon, aber nicht so bewusst.
Und alles auf Fotos festhalten. Auch Lieblingsdüfte- Orte- Kleider- Farben-Musiker, usw. würde ich gerne wissen. Denn oft haben Mutter und Tochter die gleichen Interessen.
Vielleicht ja ihr auch? Frag doch mal deine Mama.
Vielleicht redet ihr ja mal über den Tag, der einmal kommt. Ich wußte nicht, ob meine Mama das letzte Sakrament haben möchte, oder wie sie Beerdigt werden möchte, oder welche Blumen? Ich hätte gerne alles so gemacht wie sie sich das gewünscht hätte.
Aber leider haben wir nie darüber geredet. Unsere tolle Beziehung stirbt aber nie.
Ich wünsche dir und deiner Mama noch viele, viele schöne gemeinsame Jahre. Erlebe noch viel mit deiner Familie. Denn Gedanken kann einem keiner nehmen.
Viele Grüße

Tod einer Mutter
Hallo ,,,,?
Meine Mum ist am Montag gestorben! Da sucht man, so wie ich, trost an jeder Ecke! Auch im Internet! Da entdecke ich deinen Bericht! Es trifft den Nagel auf den Kopf! Keine Bilder!Keine Lieblingsblumbe etc.! Wir wohnen seit 1997 gemeinsam unter einem Dach! War davor quasi 2 Jahr mal von meinen Eltern getrennt!! Und jetzt eben seit 1997 unter einem Dach! Alles Gut! Alles Bestens! Eigentlich hat meine Mum, so wie ich sie kenne, kein Problem mit ihrem Abgang gehabt. Alles Gut. Tochter "Gut Unter"!!!! ETC.
Aber so plötzlich ist sie nicht mehr da! Ich pack das gerade noch nicht! Kein Drückerchen, kein kleines Küsschen, kleine Tipps oder Rezepte! Einfach kein Wort mehr von IHR!!!
Hey, ich sag euch..... Bilder, Worte und Gefühle! Haltet sie fest!!!!!!!!!
Aber ich weiss und hoffe, meiner Mum gehts jetzt besser!
Das hilft!
Nur noch Hülle, die wir beerdigt haben - nicht mum!!!!!
Mum ist jetzt frei und unbeschwert!
Die Hülle ist für uns und ihre Freunde und Bekannte nur der Moment ihr "DANKE" zu sagen und Abschied zu nehmen!
Ich denke, da kommen noch viel schlimmere Zeiten!
Haltet an euren MÜTTERN FEST!!!!!!!
INKA

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2. Februar 2010 um 22:32
In Antwort auf nsirmn_12263331

Tod einer Mutter
Hallo ,,,,?
Meine Mum ist am Montag gestorben! Da sucht man, so wie ich, trost an jeder Ecke! Auch im Internet! Da entdecke ich deinen Bericht! Es trifft den Nagel auf den Kopf! Keine Bilder!Keine Lieblingsblumbe etc.! Wir wohnen seit 1997 gemeinsam unter einem Dach! War davor quasi 2 Jahr mal von meinen Eltern getrennt!! Und jetzt eben seit 1997 unter einem Dach! Alles Gut! Alles Bestens! Eigentlich hat meine Mum, so wie ich sie kenne, kein Problem mit ihrem Abgang gehabt. Alles Gut. Tochter "Gut Unter"!!!! ETC.
Aber so plötzlich ist sie nicht mehr da! Ich pack das gerade noch nicht! Kein Drückerchen, kein kleines Küsschen, kleine Tipps oder Rezepte! Einfach kein Wort mehr von IHR!!!
Hey, ich sag euch..... Bilder, Worte und Gefühle! Haltet sie fest!!!!!!!!!
Aber ich weiss und hoffe, meiner Mum gehts jetzt besser!
Das hilft!
Nur noch Hülle, die wir beerdigt haben - nicht mum!!!!!
Mum ist jetzt frei und unbeschwert!
Die Hülle ist für uns und ihre Freunde und Bekannte nur der Moment ihr "DANKE" zu sagen und Abschied zu nehmen!
Ich denke, da kommen noch viel schlimmere Zeiten!
Haltet an euren MÜTTERN FEST!!!!!!!
INKA

Du weißt erst was Trauer bedeutet, wenn die eigene Mutter stirbt.
Meine Mama starb am 25.11.09 im Klinikum Großhadern und ich habe Sie auf Ihrem Weg begleitet. Ich denke, es ist der schwierigste Weg in meinem Leben bisher gewesen aber es war auch der selbstvertändlichste den ich meiner Mama schuldig war. Anfang Otober erfuhr ich von Ihrer Diagnose. Sie bat mich zu kommen um zu reden und gewissen Dinge zu klären. Ich nahm Urlaub und war jeden Tag bei Ihr. Wir waren spazieren am See, tranken Tee im Cafe und gingen Hand in Hand. Es war die für mich intensivste Zeit und die wichtigste, die ich mit ihr erleben durfte. Meine Mama ahnte wohl dass sie die OP nicht übersteht und hat alles geregelt. Sie schrieb ein Testament, regelte ihre Beerdigung, legte das Geld dafür bereit und redete mit mir über die Musik bei ihrer Trauerfeier. Ich hörte mir alles ganz ruhig an, auch wenn mir die Tränen in den Augen standen. Eigentlich wollte ich das gar nicht hören, meinte:" Du wirst wieder gesund und dann fahren wir beide nach Groningen". Sie lächelte.
am 29.10.09 wurde sie operiert. 10 Std. Am Abend vorher war ich noch bei ihr in der Klinik, brachte ihr Zeitschriften und eine kleine Glückssau. Meine Mama gab mir noch einige wichtige Dinge mit und brachte mich dann zum Aufzug. Sie verabschiedete sich mit den Worten: "Ich wünsche dir für dein Leben alles Liebe, sei stark und werde glücklich auf welchem Weg auch immer...ich hab dich sehr lieb" Ich konnte kaum antworten, sagte ihr nur,: Mama wir sehen uns morgen wieder, ich hab dich lieb". Die Tränen schossen mir in die Augen und meine Mama meinte nur, "sei nicht traurig mein Kind"...
Der Aufzug kam und ich weiß bis heute nicht, wie ich heim gekommen bin. als ich daheim war, hatte ich 7 anrufe auf meinem Handy. Ich rief sofort zurück, meine Mama wollte wissen ob ich gut heim gekommen bin. Ich liebe sie für ihre bedingungslose Liebe und Stärke........
Die OP verlief recht gut, dauerte aber so extrem lange, dass ich erst gegen 23.00 Uhr erfuhr dass sie nun auf der Intensiv liegt. Am nächsten Tag durfte ich sie besuchen. Sie hat sogar gelächelt, ein paar Witze gemacht und ich dachte echt, ok...sie ist schwach aber sie ist stark genug um all das zu überleben. Ich sollte mich irren. Bereits 2 Tage später ging es ihr erheblich schlechter und es war eine brutale Qual, meine Mama so zu sehen. Sie schaute mich kurz an, hatte Durst, trockene Lippen. Ich tupfte ihr eine Salbe auf die trochenen, aufgerissen Lippen...es tat mir alles so leid. Dann sah sie mich an und sagte ganz leise: "Maus, ich schaffs nicht"...auch wie ich das geschafft habe, vor ihr so brutal stark zu sein und zu lächeln, ohne Tränen, ich weiß es nicht. Ich nickte nur und meinte: "Doch Mama, du bist nur schwach, ist ganz normal aber das wird schon".
So ging es bald einen Monat. jeden Abend nach der Arbeit fuhr ich nach Hadern....Streichelte meine Mama, erzählte ihr von Gott und der Welt, redete mit den Ärzten. Wenn ich aus der Klinik raus war, musste ich weinen...da sah mich keiner...ich bin heim gefahren, und habe mit meinem Lebensgefährten "normal" weitergemacht. Wir haben geredet und dann ging ich einfach zur Tagesordnung über. Mein Freund hat mich für meine Stärke bwundert, ich hatte Angst vor meiner Stärke. Ich hatte Angst vor mir...und habe sie immer noch.
Da meine Mutter eine Patientenverfügung hatte, hatte ich mehrere Konferenzen mit den Ärzten. Teilweise war es eine absolute Gefühlsfolter, andererseits war da immer noch ein wenig Hoffnung an die ich mich klammerte. Letztendlich sagten mir die Ärzte am 24.10.09, dass meine Mutter es nicht schafft, trotz aller Therapiemaßnahmen. Sie nahmn nichts an, kein Plasma, keine künstliche Ernährung, auch die Nierendialyse schlug nicht mehr an. Am 24.10. wurden diese Geräte abgesellt und meine Mama bekam "NUR" noch Mittel gegen Durst, Schmerz und Angst.
Am 25.11.09 bekam ich einen Anruf in der Früh. Ihr Zustand war sehr schlecht . Ich fuhr sofort hin. Die Intensiv war ganz leer. Nur meine Mama in ihrem Bett. Auf dem Tisch eine Kerze, eine Fl. Wasser und ein Kreuz. So durfte ich Abschied nehmen.
Die ganze Zeit war ich bei Ihr, habe Ihre Hand gehalten, ihre Stirn gestreichelt und Ihr gesagt, dass ich bei Ihr bin. Und wenn sie nun gehen möchte dann kann ich das verstehen.
Meine Mama schlief um 13.35 Uhr ein und ich hielt noch eine Weile ihre Hand. Verstehen konnte ich es in diesem Augenblick nicht. Verstehen wird man es wohl nie. Aber ich bin froh und stolz, dass ich solch eine Mama hatte. Und niemand kann mir diese intensive Zeit nehmen, die ich mit Ihr erleben durfte.
Es schmerzt...jeden Tag aber ich bin Ihre Tochter und ich denke, dieser starken Frau gebührt im Nachhinein mein vollster Respekt .
Mama, ich werde dich nie vergessen. Und erst heute habe ich dir frische Rosen an dein Bild getellt...DU weißt es....

In Liebe...

Da Leben geht weiter, anders als vorher aber es geht.
Mein Vater starb am 01.01 1990,
mein Bruder starb am 25.08.2005
Mama 25.11.2009

ICH VERMISSE EUCH!!!



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9. März 2010 um 12:00

Mir geht es auch so!
Hallo!

Mir geht es auch oft so. Besonders seid mein Bruder vor
4 Jahren gestorben ist. Das war die schlimmste Zeit in
meinem Leben. Meine Mutter ist dabei fast zugrunde
gegangen. Auch heute hab ich ständig Angst sie auch
zu verlieren.

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9. März 2010 um 13:11
In Antwort auf vered_12738999

Du weißt erst was Trauer bedeutet, wenn die eigene Mutter stirbt.
Meine Mama starb am 25.11.09 im Klinikum Großhadern und ich habe Sie auf Ihrem Weg begleitet. Ich denke, es ist der schwierigste Weg in meinem Leben bisher gewesen aber es war auch der selbstvertändlichste den ich meiner Mama schuldig war. Anfang Otober erfuhr ich von Ihrer Diagnose. Sie bat mich zu kommen um zu reden und gewissen Dinge zu klären. Ich nahm Urlaub und war jeden Tag bei Ihr. Wir waren spazieren am See, tranken Tee im Cafe und gingen Hand in Hand. Es war die für mich intensivste Zeit und die wichtigste, die ich mit ihr erleben durfte. Meine Mama ahnte wohl dass sie die OP nicht übersteht und hat alles geregelt. Sie schrieb ein Testament, regelte ihre Beerdigung, legte das Geld dafür bereit und redete mit mir über die Musik bei ihrer Trauerfeier. Ich hörte mir alles ganz ruhig an, auch wenn mir die Tränen in den Augen standen. Eigentlich wollte ich das gar nicht hören, meinte:" Du wirst wieder gesund und dann fahren wir beide nach Groningen". Sie lächelte.
am 29.10.09 wurde sie operiert. 10 Std. Am Abend vorher war ich noch bei ihr in der Klinik, brachte ihr Zeitschriften und eine kleine Glückssau. Meine Mama gab mir noch einige wichtige Dinge mit und brachte mich dann zum Aufzug. Sie verabschiedete sich mit den Worten: "Ich wünsche dir für dein Leben alles Liebe, sei stark und werde glücklich auf welchem Weg auch immer...ich hab dich sehr lieb" Ich konnte kaum antworten, sagte ihr nur,: Mama wir sehen uns morgen wieder, ich hab dich lieb". Die Tränen schossen mir in die Augen und meine Mama meinte nur, "sei nicht traurig mein Kind"...
Der Aufzug kam und ich weiß bis heute nicht, wie ich heim gekommen bin. als ich daheim war, hatte ich 7 anrufe auf meinem Handy. Ich rief sofort zurück, meine Mama wollte wissen ob ich gut heim gekommen bin. Ich liebe sie für ihre bedingungslose Liebe und Stärke........
Die OP verlief recht gut, dauerte aber so extrem lange, dass ich erst gegen 23.00 Uhr erfuhr dass sie nun auf der Intensiv liegt. Am nächsten Tag durfte ich sie besuchen. Sie hat sogar gelächelt, ein paar Witze gemacht und ich dachte echt, ok...sie ist schwach aber sie ist stark genug um all das zu überleben. Ich sollte mich irren. Bereits 2 Tage später ging es ihr erheblich schlechter und es war eine brutale Qual, meine Mama so zu sehen. Sie schaute mich kurz an, hatte Durst, trockene Lippen. Ich tupfte ihr eine Salbe auf die trochenen, aufgerissen Lippen...es tat mir alles so leid. Dann sah sie mich an und sagte ganz leise: "Maus, ich schaffs nicht"...auch wie ich das geschafft habe, vor ihr so brutal stark zu sein und zu lächeln, ohne Tränen, ich weiß es nicht. Ich nickte nur und meinte: "Doch Mama, du bist nur schwach, ist ganz normal aber das wird schon".
So ging es bald einen Monat. jeden Abend nach der Arbeit fuhr ich nach Hadern....Streichelte meine Mama, erzählte ihr von Gott und der Welt, redete mit den Ärzten. Wenn ich aus der Klinik raus war, musste ich weinen...da sah mich keiner...ich bin heim gefahren, und habe mit meinem Lebensgefährten "normal" weitergemacht. Wir haben geredet und dann ging ich einfach zur Tagesordnung über. Mein Freund hat mich für meine Stärke bwundert, ich hatte Angst vor meiner Stärke. Ich hatte Angst vor mir...und habe sie immer noch.
Da meine Mutter eine Patientenverfügung hatte, hatte ich mehrere Konferenzen mit den Ärzten. Teilweise war es eine absolute Gefühlsfolter, andererseits war da immer noch ein wenig Hoffnung an die ich mich klammerte. Letztendlich sagten mir die Ärzte am 24.10.09, dass meine Mutter es nicht schafft, trotz aller Therapiemaßnahmen. Sie nahmn nichts an, kein Plasma, keine künstliche Ernährung, auch die Nierendialyse schlug nicht mehr an. Am 24.10. wurden diese Geräte abgesellt und meine Mama bekam "NUR" noch Mittel gegen Durst, Schmerz und Angst.
Am 25.11.09 bekam ich einen Anruf in der Früh. Ihr Zustand war sehr schlecht . Ich fuhr sofort hin. Die Intensiv war ganz leer. Nur meine Mama in ihrem Bett. Auf dem Tisch eine Kerze, eine Fl. Wasser und ein Kreuz. So durfte ich Abschied nehmen.
Die ganze Zeit war ich bei Ihr, habe Ihre Hand gehalten, ihre Stirn gestreichelt und Ihr gesagt, dass ich bei Ihr bin. Und wenn sie nun gehen möchte dann kann ich das verstehen.
Meine Mama schlief um 13.35 Uhr ein und ich hielt noch eine Weile ihre Hand. Verstehen konnte ich es in diesem Augenblick nicht. Verstehen wird man es wohl nie. Aber ich bin froh und stolz, dass ich solch eine Mama hatte. Und niemand kann mir diese intensive Zeit nehmen, die ich mit Ihr erleben durfte.
Es schmerzt...jeden Tag aber ich bin Ihre Tochter und ich denke, dieser starken Frau gebührt im Nachhinein mein vollster Respekt .
Mama, ich werde dich nie vergessen. Und erst heute habe ich dir frische Rosen an dein Bild getellt...DU weißt es....

In Liebe...

Da Leben geht weiter, anders als vorher aber es geht.
Mein Vater starb am 01.01 1990,
mein Bruder starb am 25.08.2005
Mama 25.11.2009

ICH VERMISSE EUCH!!!



Mutti du fehlst mir so
Auch ich habe erst am 07.03.010 meine Mutti durch ALS verloren und ich bin schon jetzt nervlich am Ende und es tut soo weh
Sie ist nun hinübergegangen über die Regenbogenbrücke zu meinen Vati(2008 vrstorben) und nun sind beide ein Stern am Himmelzelt das habe ich meiner kleinen Tochter(6) gesagt und seit diesen Tag schaut sie immer Abends hoch und sucht die Sterne und winkt ihnen zu oder sendet den zwei Sternen einen Kuss zu und ich stehe daneben und muss so tapfer sein um meine Tränen ihr nicht zu zeigen also weint mein Herz immer wieder.
Ich wünsche alle die einen leinben Menschen verloren haben alles Kraft dieser Welt um stark zu sein
lgv.Annett

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29. Juni 2010 um 0:29
In Antwort auf abeni_12571149

Mir geht es auch so!
Hallo!

Mir geht es auch oft so. Besonders seid mein Bruder vor
4 Jahren gestorben ist. Das war die schlimmste Zeit in
meinem Leben. Meine Mutter ist dabei fast zugrunde
gegangen. Auch heute hab ich ständig Angst sie auch
zu verlieren.

Angst vor dem tod meiner eltern
Meine Eltern sind wirklich noch nicht alt und trotzdem kann ich die Gedanken nicht abschütteln, mir vorzustellen wie es ohne sie ist. Oft hat mein Vater zu mir und meinem Bruder gesagt "Ihr werdet schon sehen, wenn ich mal nicht mehr da bin" oder "das wird euch erst leid tun, wenn wir mal nicht mehr sind". Zum Beispiel wenn wir trotzig waren, mit ihnen gestritten haben, sie mit Worten verletzt haben.. am Anfang dachte ich mir nicht viel dabei und es war einfach so weit weg, dass es mich garnicht berührt hat. Doch in letzter Zeit, wo ich merke wie sie sich äußerlich verändern - auch wenn man mitte 40 bestimmt noch nicht dem Tod nahe ist, weiß man ja nie was das Leben bringt - muss ich, wenn wir uns sehen oft einfach nur daran denken wie schrecklich es ist, wenn ich diesen Zufluchtsort nicht mehr habe. Ich meine, die Erinnerungen an die ganze Zeit, das ganze Leben meiner Eltern, das mir so unendlich voll und lang vorkommt, dass ich mir garnicht vorstellen kann, dass man das irgendwie zusammenfassen könnte.. wie können denn diese Erinnerungen einfach nur noch in meinem Kopf existieren, keiner kann bestätigen ob es wahr ist oder nicht und das erscheint mir dann so, als ob alles weg wäre Ich weiß garnicht wie ich mich ausdrücken soll, das fällt mir so unendlich schwer und ich frag mich auch ob man überhaupt versteht was ich hier so schreibe, ich hoffe es zumindest. Am Anfang dieses Schuljahres ist eine Klassenkameradin von mir gestorben, es war Suizid. Ich kann diesen Tod nicht begreifen, es ist mir nicht klar, ich verstehe das nicht und denke endlos darüber nach. Und obwohl ich das tue, scheint es oft einfach nur so, als wäre sie umgezogen. So scheint es mir in der Schule, denn keiner verliert ein Wort über sie, über seinen Umgang mit ihrem Tod oder so.. Es ist einfach so, als wär sie nie da gewesen.
Naja das ist dann wieder eine andere Geschichte.. und ich frage mich, wenn mir die Verarbeitung von diesem Tod, eines Menschen den ich kaum kannte, nur sein Erscheinungsbild in der Klasse, ich hatte wirklich nichts mit ihr zu tun privat, so viel Mühe macht bzw. nicht recht gelingen will, was mache ich, wenn ich einen Menschen verliere, den ich liebe?

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29. Juni 2010 um 21:57

Wir kämpfen....
Hallo

meiner Mama geht es sehr schlecht, sie ist seit 2 Jahren schwer erkrankt, nachdem sie vor 6 Jahren den Krebs besiegt hatte hat sie vor zwei Jahren die Diagnose Leberzirrhose bekommen. Der Witz an der Sache ist, dass meine Mama noch nie getrunken hat und die Ärzte können auch leider nicht sagen, wie Zirrhose entstanden ist, sie wurde leider auch sehr spät festgestellt. Nun geben nach und nach ihre Organe auf, sie muss dreimal in der Woche zur Dialyse, weil die Nieren nicht mehr arbeiten. Ich kann sie leider nicht jeden Tag sehen, weil ich den ganzen Tag arbeite, zwei kleine Kinder habe und mein Mann anfängt zu arbeiten, wenn ich heimkomme, aber ich fahre jedes Wochenende zu ihr und versuche so gut es geht für sie da zu sein. Leider hat sie nur noch sehr wenig Kraft, während sie vor einigen Wochen noch die ganze Zeit bei uns im Wohnzimmer saß und versuchte unseren Gesprächen zu folgen und selbst zu erzählen, wird sie nun immer sehr schell müde und schläft fast immer, oft quält sie sich dann für eine halbe Stunde und zwingt sich wach zu bleiben.
ich lege mich oft zu ihr ins Bett und halte sie einfach im Arm oder streichle ihre Hand oder ihren Kopf und versuche ihr so nahe wie möglich zu sein.

Wir telefonieren jeden Tag, auch wenn sie mal schläft, lass ich ihr immer ausrichten, wie lieb ich sie habe und sie freut sich auch wenn wir manchmal nur 2 Minuten sprechen, weil es sie so anstrengt.

Leider hat die Krankheit sie sehr verändert, sie kann den Gesprächen oft nicht mehr folgen oder versteht etwas nicht, daher ist es schwierig mit ihr zu sprechen, zumindest über einen längeren Zeitraum. Meine Mama ist meine Vertraute und meine beste Freundin, am Samstag wird sie 63 und ich bin 33 und ich bin so unendlich traurig, dass meine kleine Tochter die erst 18 Monate alt ist, nie wissen wird, was sie für eine tolle Oma gewesen wäre und auch mein Sohn der schon 6 ist hat sie leider erst krank kennen gelernt, da sie bereits Krebs hatte, als er auf die Welt kam.

Ich hoffe noch immer, dass sie noch eine Niere und eine Leber transplantiert bekommt, aber derzeit geht es ihr so schlecht, dass sie kaum die OP überstehen würde.

Ich habe immer mit ihr über alles sprechen können und jetzt halte ich natürlich alles von ihr fern, weil sie zum einen gar keine Möglichkeit hat, das Gesagte zu verarbeiten und sie würde die ganze Zeit grübeln und zum andern will ich sie nicht belasten.

ich erzähle ihr eben von meinen kleinen Sorgen, damit sie weiß, dass ich sie brauche, aber ich habe auch mit meinem Papa die Abmachung, dass wenn sie uns zu verstehen gibt, dass sie nicht mehr kann, dass wir sie gehen lassen. Ich habe schon alles wichtige mit ihr besprochen und weiß, was sie sich wünscht, wenn es soweit ist, aber ich fürchte mich davor, so stark ich jetzt sein kann und so viel Kraft ich jetzt aufbringe, wenn ich sie ansehe und sehe wie sie sich quält und wie sie langsam im Dämmern verschwindet, so schwach werde ich werden, wenn der Zeitpunkt gekommen ist und sie gehen muss.
Ich habe mir geschworen, ich werde sie nicht alleine gehen lasse und sie begleiten, egal was es mich kostet, das hat sie verdient.

Sie ist die tollste Mama auf der Welt und ich kann nur hoffen, für meine Kinder auch so eine tolle Mama zu sein.

Verbringt Zeit mit Euren Eltern, besucht sie so oft ihr könt, streitet ruhig, aber versöhnt Euch wieder und wartet nicht, dass sie den ersten Schritt tun, es gibt nichts, dass man mehr bereut, als das was man nicht getan hat.

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11. August 2011 um 23:21

Meine mutter ist tod
hallo
Das kann ich dir sehr genau beantworten denn meine Mutter ist im april 2011 plötzlich verstorben ohne irgend welche vorwahrnung,es wird nie wieder so sein wenn deinee mutter nicht mehr ist,denn sie fehlt über all so wie als oma ,die erste zeit ist die schlimste ,aber mann muß einfach weiter leben,eine mutter isst einfach das beste was man besitz wenn man noch eine hat man kan einfach mit alles zu ihr kommen ,man kan nicht mehr mit ihr lachen die schöne zeit mit ihr ist einfach vorbei was einfach traurig ist,ich hoffe das du wenigsten noch deine mutter behälst und immer gut zu ihr bist.sonja

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22. August 2011 um 19:01

-.-
Hey,

ich habe auch Angst.
Meine Mutter ist zwar gerade mal 45 aber trotzdem: Krankheit und Unfälle passieren!

Allein der Gedanke.
Ich fang an zu heulen.........

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11. Oktober 2011 um 22:26

Meine mutter ist alt und stirbt bald
hallo, leute
ich bin 46 jahre alt u.hatte früher ein nicht so gutes verhältnis zu meiner mutter. aber mal von anfang an:
mit 6 wochen nach meiner geburt (haus-und steißgeburt) musste ich in die wochenkrippe, also montagsfrüh rein und freitagsabend oder samstagvormittag nach hause. ich hab die erinnerung,das die schwestern (nicht alle) sehr grob waren.im kindergarten hab ich immer auf meine mutti gewartet.wegen ihrer arbeit kam sie meist erst kurz vor ladenschschluß.zudem bin ich ein nesthäckchen,nachzügler und ein uneheliches kind.manchmal hat meine oma zu mir gesagt:"das hast du nicht von uns".im alter von acht jahren wurde ich von einem mann aus der nachbarschaft sexuell mißbraucht.als ich nach hause kam, habe ich mich nicht getraut, meiner mutter etwas zu sagen( ich hatte schneidendes wasser und untenrum hat mir alles furchtbar weh getan).ich hatte schuldgefühle und war der meinung, ich darf den mann nicht verraten .
in der pupertät war ich richtig gut aufsäßig und sehr problematisch.mit 18 habe ich meinen ersten freund kennengelernt. ein armist.er hat sich nach 3 jahren von mir getrennt und innerhalb weniger tage eine neue freundin gehabt.
ich habe es immer wieder mit männern versucht,auch mit einigen geschlafen; aber immer hab ich mich total unwohl gefühlt und nach 2-3 wochen hatte ich die nase voll.
in den letzten 15 jahren hat sich mein verhältnis zu meiner mutter total geändert. heute ist es so: wir haben die selben gedanken;ohne uns abzusprechen ziehen wir morgens die t.shirts in der gleichen farbe an, was sie denkt, spreche ich aus und andersrum gehts genauso.wir haben ein so tolles und sehr inniges verhältnis;wir streiten überhaupt nicht mehr.
wenn ich sie nach der arbeit nicht sehen möchte( weil ich ko bin), melde ich mich kurz und geh in meine wohnung (wir wohnen tür an tür). es ist im moment alles so schön und friedlich, ich pflege und versorge sie;mach aber trotzdem mein eigenes ding.
und seit monaten hab ich solche schiß,das sie geht und ich total alleine bin (ich hab keinen partner und auch leider kein kind). ohne diese verständnis-und liebevollen gespräche zu sein,ist für mich total angsteinflößend.ich hab totale schiß vor der zukunft.ohne sie.kann mir. jemand helfen?ich danke schon mal im voraus für eure hilfe.
lg mischa

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12. Oktober 2011 um 13:25

...und plötzlich ist man erwachsen!!

Hallo Kathi,

und plötzlich ist man erwachsen! Und plötzlich gibt es da ein Gefühl, das man zuvor nie gekannt, das man in Worte nicht fassen kann und einzig Tränen es zum Ausdruck bringen.

Ich habe vor fast zwei Jahren meine Mum verloren und noch heute ist mein Leben nicht wieder zu erkennen. Meine Mum litt an Brustkrebs und sie hat lange, sehr lange gekämpft. Nach der Erstdiagnose und der folgenden OP sowie Chemo ging es schnell wieder bergauf und sieben Jahre lang war es, als hätte sie diese Krankheit nie gehabt. Bis der erste Rückfall kam, danach war nichts mehr wie es war. Ihre Kraft schwand zusehends, keine Reha konnte sie aufbauen, psych. war es schon beim ersten Rückfall vorbei. Nach diesem Rückfall ist sie zweimal Oma geworden und wir hofften alle, dass es ihr neue Kraft gibt. Es gab eine Zeit, da fühlte es sich auch so an und ich bin heute froh, dass ich meine Hochzeit, die Geburt meines Kindes mit ihr erleben durfte. Wir waren sicher nicht immer die besten Freundinnen und ja wie es eben so ist Mutter und Tochter, das ist nicht immer einfach! Drei Jahre nach dem ersten Rückfall wurde wieder Krebs festgestellt und da begann, was ich mir nie imTraum hätte vorstellen können. Keiner wollte mehr operieren, aber wir fanden letztlich eine Klinik. Doch nie werde ich vergessen, wie ich nach der OP auf die Wachstation kam und meine mum in ihrem Bett sah - "Das wird nie wieder gut"...so waren meine Gedanken plötzlich. Erklären kann ich es bis heute nicht, aber dieser Gedanke begleitete mich das halbe Jahr bis zu ihrem Tod täglich. Erst ging es ganz gut doch als die Chemo begann...schwierig dafür Worte zu finden! Die Chemo wurde abgebrochen und schon da wäre mum fast an den Nebenwirkungen gestorben. Ich war regelrecht froh, wenn ich sie in die Klinik bringen konnte. Dort war sie in meinen Augen "sicher"...ich war inzwischen wieder arbeiten, mein kleines Kind, der Haushalt,meine Schwester weit weg - zudem hochschwanger, mein Bruder im Auslandseinsatz der Bundeswehr und mein Mann, der verstand mich überhaupt nicht! Er warf mir vor auch noch eine eigene Familie zu haben und meinte ich würde es nur dramatisieren. Wir wohnten imselben Ort, ich war vor und nach der Arbeit bei ihr so gut ich es konnte. Die Abstände von "zu Haus" und Krankenhaus wurden immer geringer, die Nebenwirkungen immer schlimmer, Thrombosen, obere Einflussstauung usw.kamen dazu. Als sie dann zu Hause zusammenbrach und wieder ins Krankenhaus kam, ging garnichts mehr. Ins Krankenhaus zu kommen und einn leeres Zimmer vorzufinden kann einem schon den Boden unter den Füßen wegreißen, sie war nicht da, kein Bett.....irgendwann nur eine Ärztin, die uns dann erkläre sie wäre aber dem ??Brustwirbel gelähmt wegen zwei Knochenmetastasten und man müßte dringend operieren. Ich verstand die Welt nicht mehr, sie war voll mit Blutverdünnern und Thrombosen?? Wie sollte sie eine derartige OP überleben? Das konnte die Ärztin auch nicht garantieren und wenn es jetzt vielleicht krass klingt, ich habe mir gewünscht, sie würde einschlafen und nie wieder aufwachen. Wozu diese Qualen? Aber wie es kam, mum wollte leben! Sie überstand auch diese OP! Gefesselt ans Bett, da sie durhc Sauerstoffmangel nicht mehr aufstehen konnte, kam sie am 10. November 2009 nach Hause. Das wohnzimmer glich einer Krankenstation, Pflegebett, Sauerstoffgerät usw.. ich kann über die letzten Tage bis heute nicht reden, zu tief sitzt der Schmerz...am 17.November schlief sie morgens und bekam dann plötzlich wieder diesen Schüttelfrost und Fieber. Ich habe wie jeden tag an ihrem Bett gesessen und versucht ihre Atmung zu beruhigen, mit einem Lappen die Stirn abgetupft und einfach nur ihre Hand gehalten. Leise aber dennoch verständlich sagte sie "Das ist es"...die Augen waren zu und gingen nur kurz zweimal auf, da wußte ich irgendwie es ist soweit...dann verkrampften die Augen wie ich es noch nie zuvorbei einem Menschen gesehen habe und den Kopf sank auf die Brust....

Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde, jeder Tag der dann folgte hat mein Leben verändert, nichts ist mehr wie es war! Ich habe mir immer vorgestellt wie es ist,nur einen Anruf zu bekommen,vielleicht würde es nicht mehr soweh tun, weilich diese Bilder nicht vor Augen hätte??? Egal wie, meine mum war 54 Jahre alt,sie wird ihre Enkel nie aufwachsen sehen und uns Kinder nie alt werden. Alles was bleibt ist ein Stein, der ihren Namen trägt!!! Jeden Tag geht die Sonne neu auf und das Leben weiter, als hätte es sienie gegeben...daran nicht zu zerbrechen ist so schwer!

Eine Mutter zu haben,ist das kostbarste Geschenk auf dieser Welt. Hat man es einmal verloren, fällt es schwer zu glauben, dass man es nicht irgendwann,irgendwo wiederfindet. Ich fürmich suche auch noch nach einem Weg und wünsche allen Kraft, die diesen Weg bereits ebenso gehen oder noch vor sich haben.

Jeder folgt in seinem Leben einer Straße. Keiner weiß vorher, wann und wo sie endet. Alle hinterlassen Spuren und manche kreuzen unseren Weg. Einige, die wir trafen, werden wir nicht vergessen.Auch wenn sie für immer gehen, in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleiben sie bestehen!







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1. November 2011 um 0:33

Hey katharina!
Ich denke fast jeden Tag daran,wie es ist,wenn meine Eltern mal nicht mehr sein sollten.
Bei jedem kleinen Wehwechen schicke ich sie zum Arzt. Meine Eltern sind noch recht jung (50&48) und Gott sei Dank GESUND!
Trotzallem werde ich diese fiesen Ängste nicht los! Manchmal denke ich,ich muss vor ihnen gehen,weil ich einen Tod nicht verkraften würde!
Das selbe gilt auch für meine Schwester!
Ich habe zu allen ein super Verhältnis! Und das ist das,was mir Angst bereitet. Ohne meine Familie wäre ich nichts!
LG,Chinina

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13. Dezember 2011 um 20:25

Der Tag wird kommen, an dem man sich damit auseinander setzen muss.
Eine Mutter ist das tollste was es gibt.
Ohne Frage.
Mir schmerzt es im Herz wenn ich sehe, wie manche mit ihren Eltern reden...
Ich bin 21 Jahre, meine Mama ist 51 Jahre geworden.
Schwerkrank liegt sie im Krankenhaus, gestern sprach der Arzt uns drauf an, dass sie bald ihre Augen für immer schließen wird.
Jetzt muss man klar kommen, aber das geht doch garnicht ...

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26. Februar 2012 um 21:50
In Antwort auf katina_12879709

Der Tag wird kommen, an dem man sich damit auseinander setzen muss.
Eine Mutter ist das tollste was es gibt.
Ohne Frage.
Mir schmerzt es im Herz wenn ich sehe, wie manche mit ihren Eltern reden...
Ich bin 21 Jahre, meine Mama ist 51 Jahre geworden.
Schwerkrank liegt sie im Krankenhaus, gestern sprach der Arzt uns drauf an, dass sie bald ihre Augen für immer schließen wird.
Jetzt muss man klar kommen, aber das geht doch garnicht ...

Mutter
meien mama ist vor 1/2 monaten gestorben mit 51 das ist scheie hoffentlich pasirt dir das nicht das ist schlimm und ich bin 14

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27. Februar 2012 um 2:19

Meine Mutter starb gestern
Wir haben es jetzt 2Uhr morgens, vor fast genau 5 Stunden habe ich erfahren, das meine Mutter 80 Jahre alt, wohl schon seit mittags tot in der Küche lag. Morgens war aber noch alles O.K., vorgestern haben wir meinen Geburtstag gefeiert- bei ihr. Ich weiß gar nicht wie das jetzt weitergehen soll ohne sie, sie kann doch nicht einfach so gehen! Ich habe es aber noch gar nicht richtig registriert, glaube es einfach nicht.
Hab doch ausser meinen Kindern sonst niemanden, dann kann doch Oma nicht einfach gehen .

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27. Februar 2012 um 9:17
In Antwort auf tian_11966273

Meine Mutter starb gestern
Wir haben es jetzt 2Uhr morgens, vor fast genau 5 Stunden habe ich erfahren, das meine Mutter 80 Jahre alt, wohl schon seit mittags tot in der Küche lag. Morgens war aber noch alles O.K., vorgestern haben wir meinen Geburtstag gefeiert- bei ihr. Ich weiß gar nicht wie das jetzt weitergehen soll ohne sie, sie kann doch nicht einfach so gehen! Ich habe es aber noch gar nicht richtig registriert, glaube es einfach nicht.
Hab doch ausser meinen Kindern sonst niemanden, dann kann doch Oma nicht einfach gehen .


Mein Beileid! Meine Mama starb im Dezember mit 51Jahren.Ich dacht auch, ich hab nur noch meinen Papa.Die Zeit als sie gestorben ist, war richtig schlimm.Das tat so weh.Ich denke, egal wann man seine Mutter verliert es ist immer schlimm.Du schreibst, du hast nur noch deine Kinder.Aber das ist doch mitunter das Beste was man haben kann.Ich hab die Erfahrung gemacht, dass alle Angst hatten mich anzusprechen, während meiner Trauer und niemand konnt sich vorstellen wie weh das tut! Schnell ging ich wieder arbeiten.Der Gedanke, dass es ihr jetzt dort besser geht, lässt mich stark sein.Und das sie in mir lebt.Irgendwann tuts nicht mehr so weh.Da bleibt dann nur die Sehnsucht und die ist groß :-\

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27. Februar 2012 um 9:26
In Antwort auf lien_12678013

Mutter
meien mama ist vor 1/2 monaten gestorben mit 51 das ist scheie hoffentlich pasirt dir das nicht das ist schlimm und ich bin 14

:-\
Hey du,
meine Mami starb im Dezember :-\ Das tut mir leid für dich und deine Familie! Ich weiß wie weh das tut :-\ Aber es liegt noch soviel vor uns.Da meine Mama schwerkrank war, weiß ich dass es ihr jetzt besser geht! Und da wo sie ist, ihre Verstorbene Familie& Freunde sieht.Wie gehts dir denn mittlerweile?

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27. Februar 2012 um 19:23


Oh man... Manchmal regt man sich über Kleingkeiten auf und ist verärgert,wenn mal wieder alles schief läuft.
Wenn man sich eure tragischen Schicksale durch liest,wird einem ganz anders...
Dann weiß man erst mal, dass man auf hohem Niveau stöhnt.
Mein Beileid für alle,die so ein Schicksal erleben müssen
LG,Chinina

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1. März 2012 um 15:23
In Antwort auf katina_12879709


Mein Beileid! Meine Mama starb im Dezember mit 51Jahren.Ich dacht auch, ich hab nur noch meinen Papa.Die Zeit als sie gestorben ist, war richtig schlimm.Das tat so weh.Ich denke, egal wann man seine Mutter verliert es ist immer schlimm.Du schreibst, du hast nur noch deine Kinder.Aber das ist doch mitunter das Beste was man haben kann.Ich hab die Erfahrung gemacht, dass alle Angst hatten mich anzusprechen, während meiner Trauer und niemand konnt sich vorstellen wie weh das tut! Schnell ging ich wieder arbeiten.Der Gedanke, dass es ihr jetzt dort besser geht, lässt mich stark sein.Und das sie in mir lebt.Irgendwann tuts nicht mehr so weh.Da bleibt dann nur die Sehnsucht und die ist groß :-\

Vielen Dank
Vielen Dank für euer mitgefühl, es tut furchtbar weh, aber ich handelte gestern gegen ihren Wunsch, denn sie hätte es nicht gewollt: ich ließ sie aufbahren, was für ein Gefühl, wenn man sie nochmal besuchen kann! Es war ein " warmes" Gefühl, wir haben zwar geweint, aber sie konnte uns trösten, wir konnten mit ihr reden und sie umarmen, ich glaube das ich erst jetzt kapieren kann, was passiert ist. Mein Sohn 13 Jahre, kann nicht mal zur Schule, meine Grosse 21 leidet auch, nur meine 14jährige nimmt sich ganz zurück, wollte auch nicht mit, sie macht das mit sich alleine aus

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8. April 2012 um 13:57

Geht mir genauso!
Mir geht es nicht besser. Ich bin 15 Jahre alt und habe einmal geträumt das mein Vater stirbt (61).. Er hatte schon viele Krankheiten wo es echt nicht gut aussah.. und ich liebe ihn so sehr.. Jetzt hat er wieder das rauchen angefangen und mir tut das so weh.. Ich hab Angst das ich i.wann alleine an den Altar gehen muss wenn ich heirate-ohne ihn.. oder dass er nie seine Enkelkinder mal sehen wird, obwohl er immer sagt wie sehr er sich i.wann mal wünscht Opa zu werden.

Meine Mutter ist ziemlich jung (39).. Bei ihr mach ich mir keine Sorgen bis jetzt, obwohl es natürlich immer passieren kann..

Ich hatte den Traum nachdem meine Katze starb.. Ich kannte sie mein ganzes Leben lang. Sie hat mich so gut gekannt. wusste wenn es mir nicht gut ging.. als sie starb war sie davor 2 Tage lang draußen(mein Hund wartete 2Tage lang vor unserer Terrassentüre auf sie) meine Eltern sagten schon dass es nicht gut aussieht und sie nicht denken dass sie wieder zurückkommt( war sehr kalt in der Zeit)..
Nach 2Tagen kam sie zurück sie konnte fast nicht mehr laufen weil ihre Muskulatur so abgebaut hat..
Wir sind sofort zum Tierarzt,der ihr eine Vitaminspritze gab, aber man sah ihr an dass sie nicht mehr wollte..
Sie hatte 35C bei 34 wäre sie gestorben.. Sie schlief die Nacht bei mir im Bett am Morgen war sie noch schwächer- man konnte sie heben wie eine Puppe. Essen wollte sie nichts mehr.. trinken auch nicht.

Wir gingen nochmal zum Tierarzt- er schläferte sie dann ein.

Ich weiß viele haben hier ihre Mutter oder ihren Vater verloren und finden so etwas vllt lächerlich.. aber ich habe sie von ganzem Herzen geliebt. Sie war einfach etwas besonderes und ich kannte sie mein ganzes Leben lang..

Ich hab wirklich Angst nochmal jmd zu verlieren den ich so sehr geliebt habe..

Aber der Tod gehört zum Leben dazu weil sonst wäre es nicht lebenswert!
Ich wünsche allen die jmd verloren haben ganz viel Kraft..

LG

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8. Mai 2013 um 13:01

Liebe Kathi!
Bei mir ist das genau am 22 Dezember zugetroffen, ja meine überalles geliebte Mutti ist im alter von 65 Jahren plötzlich und überraschend im KH nach einer simplen Arm OP verstorben einen Tag später.
Habe 3 Kinder im alter von 11 , 8 , 4 Jahren.
Für mich brach eine Welt um 20:47 Uhr zusammen es ist für mich echt sehr sehr schlimm.
Denn meine Mutti und ich haben auch einen super Kontakt zusammen gehabt.
Ich habe nicht nur meine Mutter verloren, nein auch eine super Freundin und eine wunderschöne Frau die für mich alles war und immer noch ist.
Ich habe die Person verloren, von der ich den ersten namen rief. MAMA !!!!
Es heißt immer die Zeit heilt alle Wunden aber glaub mir wenn man seine Mutter so sehr liebt wie du und ich eben auch dann ist das nicht so sondern man lernt nur mit den Schmerzen zu leben.Aber heilen wird das niemals!
Ich wenn sie oft sehr vermisse dann setz ich mich hin und schreibe einen Brief an meine Mutter und lese ihn ihr dann vor am Grab oder am Bild.
Denn es gab noch so verdammt viel zu sagen zwischen ihr und mir.Glaub mir das hilft auch bei der Trauerbewältigung.
Bin aber auch in einer Psychologischen betreuung denn ich konnte nicht mehr weiter machen.
Und weißt was auch sehr sehr wichtig beste Freunde denn da sieht man wer ware Freunde sind.


Schau mal was ich für meine Mama gemacht habe :
http://www.kerze-anzuenden.de/Kerzen/Dlesk-Elfriede-87037.html

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11. März 2015 um 20:39

Persönlich
Ich war 9 als meine Mutter starb vor meiner Kommunion. Sie ist in wichtigen Zeiten nich bei mir.Dennoch gibt es Sachen wie ich sie merke.Oft wach ich weinend auf.Ich bete zu ihr und schau mir ihr Bild an bevor ich schlafen gehe.Ich stell mir die Situation immer vor wie sie mir zuguckt.Das größte Problem ist das ich nich mehr Lieben kann es fällt mit sehr schwer überhaupt jemand andern an mich ranzulassen.Ich probier mir in einer Beziehung dann immer ein zureden das ich den jenigen Liebe.Doch dann kann ich schlecht schlafen.Wenn das aufhört villeicht hab ich dann das gefühl den richtigen gefunden zu haben.

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13. März 2016 um 0:58

Hoffe deine Mutter lebt noch und ihr geht es gut
Mache mir auch öfter mal Gedanken dazu. Denke auch so wie du. Kann mir auch nicht vorstellen, wie es ist wenn meine Mutter einmal nicht mehr ist. Ich wüsste nicht, welchen Menschen ich so viel Vertrauen schenken kann. Immerhin macht man im Leben die Erfahrung, dass andere Beziehungen vergänglich sind, und nie so eine Priorität entsteht. Das ist schade, je älter man wird, umso mehr wird einen das bewusst. Das ich meine Mutter ohne auch nur die geringsten egoistischen Gefühle unterstützen und lieben kann, ist unbeschreiblich. Verfluche jeden Tag an dem ich nicht gerade versucht habe oder ihr gezeigt hab, dass ich für Sie da zu sein weil, und sie zu schätze.

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13. März 2016 um 0:15
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