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Fürchterliche innere Unruhe

5. Juli 2006 um 16:36

Hallo,

ich habe ein Problem das mich sehr belastet. Seit geraumer Zeit leide ich unter innerer Unruhe, bedingt durch meine Arbeitslosigkeit. Ich habe letztes Jahr mein Studium beendet und leider noch keinen Job erhalten. Andauernd erhalte ich schlechte Nachrichten, sprich Absagen, was mich stark belastet. Ich wohne noch bei meinen Eltern zuhause und mir fällt langsam das Dach über den Kopf zusammen.
Nach Aussen bin ich sehr ruhig, aber innerlich pocht und hämmert es. Zur Zeit versuche ich es mit Schlaf- und Nerventee, da ich keine Medikamente nehmen möchte.

Habt ihr auch solche Erfahrungen mit innerer Unruhe schon gemacht?

Was hat euch geholfen????

Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir einen Tip geben könnt.

Vielen Dank schon mal, für eventuelle Antworten.

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5. Juli 2006 um 18:23

Japp
kenn ich. ich war auch arbeitslos. ich hab mind seitdem, vlt noch früher wegen meiner scheiß lehre, rls (restless legs syndrom). das ist eine innere unruhe mit bewegungsdrang, die immer erst auftritt, wenn ich grade erst müde werde. und manchmal wenn ich morgens aufwache, zittere ich total und mein herz rast. das hat aber nichts mit rls zu tun. die morgentliche unruhe kommt auch nicht von träumen, ich weiß nämlich immer was ich geträumt habe. aber ich glaube nicht, dass man das so einfach los wird. gegen rls hilft auch noch nichts. aber wenn du richtige ängste hast, vlt kann da ein doc helfen. die verschreiben dir aber bestimmt auch die ersten paar jahre medikamente.
tut mir leid.

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7. Juli 2006 um 0:50

Kenn ich...
Das kenne ich auch... bin selber seit geraumer Zeit nach dem Studium noch arbeitslos und finde das total scheisse! Manchmal überkommt mich auch ein Gefühl extremer Belastung und Unruhe, das mich nich mehr loslässt. Es ist ein beklemmendes Gefühl, eine Mischung aus Hilflosigkeit, Angst, Nervosität und Wut, man fühlt sich wie gefesselt und gefangen, wie ein Fisch ohne Wasser...

Aber so richtig kann ich dir leider kein Mittel nennen, was da helfen könnte. Ich denke, das muss man psychologisch irgendwie mehr oder weniger selber auf die Reihe kriegen. Du musst versuchen in allem etwas positives zu erkennen und nicht aufzugeben. Vielleicht auch sich vorerst mal einen kleinen Nebenjob suchen, als Ablenkung und nebenher weitersuchen.

Wenn garnichts mehr geht und du vielleicht sogar Schlafprobleme hast, dann würde ich es mal mit Entspannungsmethoden versuchen. Kann evtl helfen. Habe auch mal eine Kurs für Autogenes Training besucht, wenn man es regelmäßig übt kann es gut helfen. Oder irgendeine andere Entspannungsmethode, es gibt ja mittlerweile so viele unterschiedliche.

Im Moment kann ich dir leider "nur" diese Tipps geben, aber vielleicht konnte ich dir ja ein bisschen helfen.

Wünsche dir alles Gute und Erfolg.. Kopf hoch, das wird schon!

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