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Fühle mich unwohl mit Pärchen aus dem Bekanntenkreis meines Freundes

4. Dezember 2006 um 19:09

Hallo! Mein Freund und ich sind sind seit 2 Jahren (mit einer Unterbrechung) zusammen. Er ist eigentlich ganz lieb, er ist so ein ganz "Braver und Pflegeleichter".
Ihm fällt es leider sehr schwer, anderen Menschen Grenzen zu setzen.
Ich war vorher lange Single und bin lustig um die Welt gefahren, schlecht war das nicht.

Sonst kommen mein Freund und ich gut miteinander aus. Allerdings hat er einen Bekanntenkreis, der sich total von meinem unterscheidet. Ich kenne auch viele Pärchen, aber auch viele Singles.
Mein Freund kennt fast nur Pärchen, d.h er kennt die Männer von früher und die haben sich dann irgendwann halt eine Frau gesucht.
Nach insgesamt 6 Restaurantbesuchen und 1 Feier mit insgesamt 4 verschiedenen Pärchen aus dem Bekanntenkreis meines Freundes habe ich nun absolut keine Lust mehr auf Treffen mit diesen Freunden.

Es entsteht bei diesen Treffen immer so eine "abcheckmäßige" Atmosphäre. Die Pärchen erzählen oft nur so Angeberzeugs von sich und fragen mich, wo ich wie lange und was genau studiert habe.
Ich habe oft den Eindruck, die sehen einen nur als Projektionsfläche für ihr "Eigenlob".

Ganz schlimm war ein langjähriger Freund meines Freundes. Er hatte sich gerade von seiner Frau getrennt und stolzierte mit einer Blondine ins Restaurant, die den ganzen Abend "mein Schaaaatz" stöhnte (ich hab nicht zu viel Dolly Buster geguckt, sondern alles real erlebt!).

Ich habe meinem Freund schon längst gesagt, daß ich lieber wieder meine eigenen Freunde treffen will. Diese fragen mich schon ab und zu, ob ich meinen Freund mitbringe, aber ich finde es viel schöner, mich allein mit ihnen zu treffen.

Wer hat auch schon mal so komische Erfahrungen mit "Pärchen" aus anderen Bekanntenkreisen gemacht?

L.G lamia

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6. Dezember 2006 um 22:54

Hallo,
ich möchte jetzt gerne Antworten hören!
Kennt denn niemand da draußen so etwas?

L.G lamia

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7. Dezember 2006 um 6:02

Hallo lamia
Hast Du Deinen Freund schon einmal gefragt, was ER denn an diesen Typen findet? Sind das wirklich seine Freunde, oder bloß Kumpels? Wenn es seine Freunde sind, muss er sich wohl mit ihnen irgendwie verbunden fühlen und mit ihnen Dinge gemeinsam haben. Wenn's aber nur Kumpel sind, frage ich mich: Hat er denn keine echten Freunde? Nicht mal einen?
Bei meinen eigenen Beziehungen (das waren schon einige, ich bin kein Teenager mehr) war es mir immer wichtig, dass ich die Freunde meiner Partnerin kennen lerne und sie die meinen, und ich habe mich immer bemüht, auch Kontakte zwischen ihrem und meinem Freundeskreis herzustellen (ich habe damit ohne Absicht zwei Ehen gestiftet). Es war mir auch wichtig, dass meine Partnerin ihre Freunde treffen kann, ohne dass ich dabei bin, und vice versa. Wenn meine Partnerin ein Problem hat, das mich nichts angeht (Sprich: wenn ich das Problem bin), braucht sie jemanden, dem sie sich anvertrauen kann. Das ist nicht großmütig, sondern vernünftig, weil ich ein Problem nicht aus der Welt schaffen kann, indem ich verhindere, dass darüber gesprochen wird. Es ist dann wohl sinnvoller, wenn sie nicht mit einem mir Unbekannten über einen ihm Unbekannten redet.

Geh nicht mehr zu den ekligen "Freundesrunden", sondern zu Deinen eigenen Freunden. Die tollen Hechte, mit denen Dein Freund verkehrt, werden zwar die lackierten Augenbrauen hochziehen, aber damit soll sich Dein Partner herumschlagen. Er hat das Problem geschaffen, soll er's auch lösen.

Nebenbei: Ist "eigentlich ganz lieb" und "pflegeleicht" tatsächlich eine überzeugende Basis für eine Liebesbeziehung?

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