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Fühle mich so leer

13. Dezember 2010 um 11:55 Letzte Antwort: 16. Dezember 2010 um 0:19

Hey,

ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll-.- Es ist als ob mein Leben wertlos ist...es hat einfach keinen Sinn mehr alles...ich bin einfach nurnoch ein Geist aber ich lebe nicht mehr...ich funtkioniere nurnoch von tag zu tag, zu minute zu minute-.-
Heute genau vor einem Monat am 13.11. hatte mein bester freund einen autounfall bei dem er starb...Mit diesem tag ist es als ob etwas in mir erloschen ist...ich hab das gesamte wochenende nicht heulen können...ich hab es einfach nicht verstanden...aber am montag darauf wurde ich nurnoch von emotionen überflutet. zurzeit mache ich gerade ein praktikum an einer medizinischen laboreinrichtung von meiner ausbildungsstätte aus...ich wechsle immer die institute, also bin mal an der mikrobiologie, histologie, parasitologie etc. An diesem montag war ich an einem institut an dem ich schonmal war...eigentlich eine etwas unfreundliche athmosphäre...dadurch dass ich an dem tag noch so mit mir zu kämpfen hatte ging es natürlich nach hinten los...der chef machte spitze bemerkungen warum ich schon wieder da wäre...andere laboranten behandelten mich wie spielzeug etc. Dadurch bin ich wie in mich eingefallen...ich konnte einfach niocht darüber reden was vorgefallen war und was mich bedrückte und dadurch kam ich den anderen vor als ob ich einfach keine lust mehr hätte zu arbeiten...aber ich konnte einfach nicht drüber reden...weil ich angst hatte mich selbst zu verlieren bzw. dass mir wirklich klar wird dass mein freund tot ist und niewieder zurückkommt...
bis jetzt hab ich noch nicht darüber gesprochen warum meine leistungen so abgefallen sind und das wird sicher auch in meiner bewertung negativ stehen...die laboranten wundern sioch nur weil ich vorher so energetisch und lebensfroh angepackt habe....Soll ich es ihnen im nachhinein sagen? ich hab solche angst dass es falsch verstanden wird oder ich vielleicht total bemittleidet werde...was passiert ist bringt mir den verlust auch nicht zurück-.-
ich fühl mich so allein...mein bester freund war immer füpr mich da...in meiner familie bin ich nicht wirkllich zuhause...mein dad ist alki und meine mom sagt mir mindestens einmal pro woche dass sie mich nicht mehr sehen will, ich irgendwo störe oder sie mich hasst...
warum musste mir das wichtigste genommen werden?
was soll ich denn nur tun?
wie bekomme ich mein altes ich zurück...mein altes leben ist sowieso zuende-.-

vielen dank fürs durchlesen
lg lulu

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13. Dezember 2010 um 19:55

Vielen vielen dank...
für deine lieben worte und deinen ratschlag.
ich werde morgen versuchen einen brief zu verfassen. ich weiß aber absolut nicht wie ich es formulieren soll aber ich denke mir wird noch etwas einfallen. mir tut es auch gut wenn ich weiß dass der grund für mein verhalten geklärt ist und ich trotzdem nicht nochmal in dem labor arbeiten soll...es hatte wegen meinem plötzlichen verhaltensänderungen richtig stress gegeben
so wirklich empfinde ich garkeine kraft etwas dagegen zutun im nachhinein aber ich bin dennoch ein mensch der sich auf die meinung anderer leute über mich leider viel setzt vorallem weil ich auch einige aus dem labor echt sehr mag und in kontakt bleiben möchte weil ich so gut mit ihnen befreundet bin...

danke für deine liebe hilfe
lg

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16. Dezember 2010 um 0:19
In Antwort auf lavern_12471724

Vielen vielen dank...
für deine lieben worte und deinen ratschlag.
ich werde morgen versuchen einen brief zu verfassen. ich weiß aber absolut nicht wie ich es formulieren soll aber ich denke mir wird noch etwas einfallen. mir tut es auch gut wenn ich weiß dass der grund für mein verhalten geklärt ist und ich trotzdem nicht nochmal in dem labor arbeiten soll...es hatte wegen meinem plötzlichen verhaltensänderungen richtig stress gegeben
so wirklich empfinde ich garkeine kraft etwas dagegen zutun im nachhinein aber ich bin dennoch ein mensch der sich auf die meinung anderer leute über mich leider viel setzt vorallem weil ich auch einige aus dem labor echt sehr mag und in kontakt bleiben möchte weil ich so gut mit ihnen befreundet bin...

danke für deine liebe hilfe
lg

Es ist furchtbar,
ich weiß , wie sich das anfühlt. Habe das vor fast 38 Jahren erlebt und ich werde es nie vergessen. Dennoch rate ich dir dringend. Such dir einen Menschen, dem du vertraust und erzähle, was passiert ist. Das kann doch keiner ahnen. Sie sind keine Hellseher. Sie werden es verstehen, ob sie richtig damit umgehen und wer wie damit umgeht ist eine andere Sache. Ich kann dir nur sagen. Die größte Hilflosigkeit ensteht bei solchen Schicksalen, denn die Menschen wollen dir etwas hilfreiches oder tröstendes sagen und oft ist es das total Verkehrte. Mir wurde am Tag vom Unfall meines Freundes durch einen guten Bekannten gesagt. "Andere Mütter haben auch noch hübsche Söhne" .Ich brauch dir wohl nicht sagen, wie sich so eine Aussage anfühlt. Schweigen wäre in diesem Fall hilfreich gewesen. Dennoch mußte ich im später gute Absichten unterstellen. Schließe dich evtl einer Trauergruppe an. Auch im Internet gibt es Trauerforen, wo du Menschen findest , die dich verstehen.
Lieben Gruß
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