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Fühle mich Leer und Ausgebrannt

7. Januar um 0:13

Hallo zunächst einmal, ich bin m 18. Ich hoffe es stört keinen, dass ein Mann hier auch schreibt, aber ich habe in so vielen Foren nach Hilfe gesucht, aber entweder es kam nie eine Antwort oder es kamen nicht wirklich hilfreiche Dinge.

Nun zu meinem Problem:

Solange ich denken kann bin ein Einzelgänger. Als Kind bin ich oft umgezogen, daher hatte ich nie richtige Freunde. Meine Eltern waren auch nie da für mich, sie sind beruflich immer sehr viel unterwegs weshalb ich sie kaum zu Gesicht bekomme, aber auch sonst ist unser Verhältnis eher kühl, also es wird mehr über allgemeine Dinge geredet falls sie mal da sind. Ich bin ein Einzelkind und Verwandte bzw. Freunde habe ich nicht. In der Schule rede ich zwar ab und zu mit ein oder zwei aber mehr ist da auch nicht. Nachdem ich ja eig. eh immer alleine war, habe ich mich damit abgefunden. Dadurch wurde ich auch zu einem Sturkopf. Ich habe gelernt nach meinen eigenen Regeln zu spielen, aber seit kurzem habe ich so ein komisches Gefühl. Ich komme nach Hause und sehe ein großes leeres Apartmnt und da überkommt mich dann so ein Einsamkeitsgefühl. Ich habe auch in der Nacht manchmal Panikattacken und wenn ich dadurch aufwache, kann ich nicht mehr Einschlafen. Ich war in der Schule eigentlich ziemlich gut, aber das nimmt in letzter Zeit ab, zwar nicht drastisch, aber es macht mir sorgen. Ich rede eigentlich nicht über Gefühle, weil ich gelernt habe sie zu unterdrücken und zu ignorieren, da ich einmal mit jemanden sowas wie befreundet war und durch einen weiteren Umzug diese Freundschaft zerbrach und das will ich nie wieder erleben. Ich kann jetzt aber einfach nicht mehr. Wenn mein Wecker klingelt möchte ich einfach liegen bleiben und alles um mich herum vergessen, aber da ich in die Schule muss, geht das nicht. Ich komme dann nach der Schule heim, die ich am Rande erwähnt hasse, weil ich teilweise Stunden darin verbringe in denen wir einfach blöd rumsitzen, komme dann heim und bin wieder in diesem dunklen Käfig gefangen. Ich weiß nicht warum mich das genau jetzt stört. Ich war schon immer alleine aber jetzt fühle ich mich nur noch leer und ausgebrannt und der Schlafmangel macht es auch nicht besser. Ich denke jeden Tag daran einfach aufzugeben. Viele Stempeln mich als arrogant oder frech ein, dabei meine ich das gar nicht so. Ich bin oft ehrlich und nehme auch kein Blatt vor den Mund. Bei den Mädchen bin ich eh zurückhaltender und ich achte darauf was ich sage, aber das hilft nicht wirklich...

Ich weiß einfach nicht was ich tun soll.

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8. Januar um 13:06
In Antwort auf kai.81

Hallo zunächst einmal, ich bin m 18. Ich hoffe es stört keinen, dass ein Mann hier auch schreibt, aber ich habe in so vielen Foren nach Hilfe gesucht, aber entweder es kam nie eine Antwort oder es kamen nicht wirklich hilfreiche Dinge.

Nun zu meinem Problem:

Solange ich denken kann bin ein Einzelgänger. Als Kind bin ich oft umgezogen, daher hatte ich nie richtige Freunde. Meine Eltern waren auch nie da für mich, sie sind beruflich immer sehr viel unterwegs weshalb ich sie kaum zu Gesicht bekomme, aber auch sonst ist unser Verhältnis eher kühl, also es wird mehr über allgemeine Dinge geredet falls sie mal da sind. Ich bin ein Einzelkind und Verwandte bzw. Freunde habe ich nicht. In der Schule rede ich zwar ab und zu mit ein oder zwei aber mehr ist da auch nicht. Nachdem ich ja eig. eh immer alleine war, habe ich mich damit abgefunden. Dadurch wurde ich auch zu einem Sturkopf. Ich habe gelernt nach meinen eigenen Regeln zu spielen, aber seit kurzem habe ich so ein komisches Gefühl. Ich komme nach Hause und sehe ein großes leeres Apartmnt und da überkommt mich dann so ein Einsamkeitsgefühl. Ich habe auch in der Nacht manchmal Panikattacken und wenn ich dadurch aufwache, kann ich nicht mehr Einschlafen. Ich war in der Schule eigentlich ziemlich gut, aber das nimmt in letzter Zeit ab, zwar nicht drastisch, aber es macht mir sorgen. Ich rede eigentlich nicht über Gefühle, weil ich gelernt habe sie zu unterdrücken und zu ignorieren, da ich einmal mit jemanden sowas wie befreundet war und durch einen weiteren Umzug diese Freundschaft zerbrach und das will ich nie wieder erleben. Ich kann jetzt aber einfach nicht mehr. Wenn mein Wecker klingelt möchte ich einfach liegen bleiben und alles um mich herum vergessen, aber da ich in die Schule muss, geht das nicht. Ich komme dann nach der Schule heim, die ich am Rande erwähnt hasse, weil ich teilweise Stunden darin verbringe in denen wir einfach blöd rumsitzen, komme dann heim und bin wieder in diesem dunklen Käfig gefangen. Ich weiß nicht warum mich das genau jetzt stört. Ich war schon immer alleine aber jetzt fühle ich mich nur noch leer und ausgebrannt und der Schlafmangel macht es auch nicht besser. Ich denke jeden Tag daran einfach aufzugeben. Viele Stempeln mich als arrogant oder frech ein, dabei meine ich das gar nicht so. Ich bin oft ehrlich und nehme auch kein Blatt vor den Mund. Bei den Mädchen bin ich eh zurückhaltender und ich achte darauf was ich sage, aber das hilft nicht wirklich... 

Ich weiß einfach nicht was ich tun soll.

Ich denke es wäre wichtig, dass du unter Gleichaltrigen kommst . Das klingt schon nach einer Depression .

Wie wäre es einem Verein beizutreten ? Gibt ja unzählige von Sportvereinen bis hin zu Schach usw.

 

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8. Januar um 23:17
In Antwort auf beulah_12891185

Ich denke es wäre wichtig, dass du unter Gleichaltrigen kommst . Das klingt schon nach einer Depression .

Wie wäre es einem Verein beizutreten ? Gibt ja unzählige von Sportvereinen bis hin zu Schach usw.

 

Ich fühle mich einfach zu unwohl für einen Verein oder ähnliches. Ich mache Sport in einem Fitnessstudio, aber wirkliche Freunde findet man dort auch nicht. Ich fühle mich mit jedem Tag einfach schlapper und dieses "Maske aufsetzen und so tun als wär' alles okey" wird auch immer schwieriger

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9. Januar um 8:06
In Antwort auf kai.81

Ich fühle mich einfach zu unwohl für einen Verein oder ähnliches. Ich mache Sport in einem Fitnessstudio, aber wirkliche Freunde findet man dort auch nicht. Ich fühle mich mit jedem Tag einfach schlapper und dieses "Maske aufsetzen und so tun als wär' alles okey" wird auch immer schwieriger

Und über die Schule gibt es keine sportlichen Vereine ?

Ich bin ja der Meinung, dass ständiges alleine sein und nie unter Gleichaltrigen bzw. Freunde sein, bestimmt seine Spuren hinterlässt . Jeder braucht einen Ansprechpartner - soziale Kontakte .

Gibt es in der Schule eine Schulärztin, Vertrauenslehrerin die du mal aufsuchen kannst ?

Ich finde deine Symptome einfach sehr beängstigend . Du solltest auch deine Eltern ins Boot holen, egal, wie beschäftigt sie sind .

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9. Januar um 14:05
In Antwort auf beulah_12891185

Und über die Schule gibt es keine sportlichen Vereine ?

Ich bin ja der Meinung, dass ständiges alleine sein und nie unter Gleichaltrigen bzw. Freunde sein, bestimmt seine Spuren hinterlässt . Jeder braucht einen Ansprechpartner - soziale Kontakte .

Gibt es in der Schule eine Schulärztin, Vertrauenslehrerin die du mal aufsuchen kannst ?

Ich finde deine Symptome einfach sehr beängstigend . Du solltest auch deine Eltern ins Boot holen, egal, wie beschäftigt sie sind .

Ich weiß, dass das für andere sicher komisch klingt, aber die Beziehung zu meinen Eltern ist wirklich nicht so eng. Ich kann bzw. will sie nicht mit einbeziehen. Wir sind sehr Gefühlskalt was sowas angeht. Mehr Zeit in der Schule möchte ich auch nicht verbringen. Wir haben eh Sportkurse mit anderen Klassen, aber da finde ich auch keinen Anklang. Ich habe Momente, in denen ich wirklich Kontakte knüpfen möchte, aber wenn ich mal wen Frage, heißt es keine Zeit oder was weiß ich. Schulpsychologin wäre sicher eine gute Idee, aber da muss ich mich vom Unterricht befreien lassen und das bekommen die anderen sicher mit und das möchte ich auch nicht wirklich.
Ich weiß aber, dass es so nicht weitergehen kann. Ich habe kaum noch Hunger, fühle mich isoliert und habe keine Kraft für irgendetwas. Andererseits zwinge ich mich dazu, zu funktionieren. Ich zwinge mich dazu zu lernen, in die Schule zu gehen oder schlafen zu gehen, aber es kostet mich sehr viel Kraft. Ich weiß, dass diese Richtung ziemlich falsch ist, aber ich habe begonnen zu trinken. Wirklich nicht viel, viell. ein Drink am Abend, aber ich merke wie es zur Routine wird....

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9. Januar um 15:31
In Antwort auf kai.81

Ich weiß, dass das für andere sicher komisch klingt, aber die Beziehung zu meinen Eltern ist wirklich nicht so eng. Ich kann bzw. will sie nicht mit einbeziehen. Wir sind sehr Gefühlskalt was sowas angeht. Mehr Zeit in der Schule möchte ich auch nicht verbringen. Wir haben eh Sportkurse mit anderen Klassen, aber da finde ich auch keinen Anklang. Ich habe Momente, in denen ich wirklich Kontakte knüpfen möchte, aber wenn ich mal wen Frage, heißt es keine Zeit oder was weiß ich. Schulpsychologin wäre sicher eine gute Idee, aber da muss ich mich vom Unterricht befreien lassen und das bekommen die anderen sicher mit und das möchte ich auch nicht wirklich.
Ich weiß aber, dass es so nicht weitergehen kann. Ich habe kaum noch Hunger, fühle mich isoliert und habe keine Kraft für irgendetwas. Andererseits zwinge ich mich dazu, zu funktionieren. Ich zwinge mich dazu zu lernen, in die Schule zu gehen oder schlafen zu gehen, aber es kostet mich sehr viel Kraft. Ich weiß, dass diese Richtung ziemlich falsch ist, aber ich habe begonnen zu trinken. Wirklich nicht viel, viell. ein Drink am Abend, aber ich merke wie es zur Routine wird....

Irgendetewas wirst du unternehmen müssen . Das ist nicht gesund .

Wenn du einen Arzt aufsuchst ?
Hausarzt - mit dem über deine Zustände sprichts . Er wäre auch die erste Anlaufstelle um dich weiter überweisen zu können .

Die anderen bekommen aber nicht mit - warum du bei der Schulpsychologin bist
Da könntest du dir notfalls eine Lüge einfallen lassen, damit sie nicht zu neugierig werden .

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9. Januar um 16:18
In Antwort auf beulah_12891185

Irgendetewas wirst du unternehmen müssen . Das ist nicht gesund .

Wenn du einen Arzt aufsuchst ?
Hausarzt - mit dem über deine Zustände sprichts . Er wäre auch die erste Anlaufstelle um dich weiter überweisen zu können .

Die anderen bekommen aber nicht mit - warum du bei der Schulpsychologin bist
Da könntest du dir notfalls eine Lüge einfallen lassen, damit sie nicht zu neugierig werden .

Beim Hausarzt war ich schon, ohne dass meine Eltern da was bemerkt hätten und der meinte ich hätte eine Depression, ich meine ich hatte noch nie wirklich eine, aber ich weiß nicht ob sich eine Depression so anfühlt...... Mir kommt vor es ist doch was anderes.

Ich werde morgen mal für Termine bei der Psychologin nachfragen, vielleicht hilft es wirklich was.
 

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9. Januar um 19:14
In Antwort auf kai.81

Beim Hausarzt war ich schon, ohne dass meine Eltern da was bemerkt hätten und der meinte ich hätte eine Depression, ich meine ich hatte noch nie wirklich eine, aber ich weiß nicht ob sich eine Depression so anfühlt...... Mir kommt vor es ist doch was anderes.

Ich werde morgen mal für Termine bei der Psychologin nachfragen, vielleicht hilft es wirklich was.
 

Deine Symptome deuten auf eine Depression hin . Damit hat er wohl recht .

Mach das mit der Psychologin - unbedingt !

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11. Januar um 22:54
In Antwort auf beulah_12891185

Deine Symptome deuten auf eine Depression hin . Damit hat er wohl recht .

Mach das mit der Psychologin - unbedingt !

Also ich war gestern sogar schon bei der Psychologin um zu reden und ich muss sagen ich habe mich ziemlich unwohl gefühlt, klar fühlt man sich am Anfang komisch über Gefühle zu reden, aber mich hat schon heute ein Kollege gefragt wo ich denn war und ich kann glaub' ich nicht alle paar Tage zur Schulpsychologin gehn und den anderen dann sagen es sei nichts....

Sie hat zwar auch gesagt, sie glaubt ich hätte depressionen, aber ob sie mich und meine Situation wirklich einschätzen konnte weiß ich nicht. Die Tipps haben mir nicht gerade die Augen geöffnet. Heute war's schlimmer als sonst, es musste nämlich ein Elektriker kommen weil unsere Deckenleuchten nicht mehr funktioniert haben und der hat mich dann gefragt wo meine Eltern sind und ob ich hier alleine wohne. Als er ging musste ich wieder darüber nachdenken und das hat mich wieder fertig gemacht.

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12. Januar um 8:42
In Antwort auf kai.81

Also ich war gestern sogar schon bei der Psychologin um zu reden und ich muss sagen ich habe mich ziemlich unwohl gefühlt, klar fühlt man sich am Anfang komisch über Gefühle zu reden, aber mich hat schon heute ein Kollege gefragt wo ich denn war und ich kann glaub' ich nicht alle paar Tage zur Schulpsychologin gehn und den anderen dann sagen es sei nichts....

Sie hat zwar auch gesagt, sie glaubt ich hätte depressionen, aber ob sie mich und meine Situation wirklich einschätzen konnte weiß ich nicht. Die Tipps haben mir nicht gerade die Augen geöffnet. Heute war's schlimmer als sonst, es musste nämlich ein Elektriker kommen weil unsere Deckenleuchten nicht mehr funktioniert haben und der hat mich dann gefragt wo meine Eltern sind und ob ich hier alleine wohne. Als er ging musste ich wieder darüber nachdenken und das hat mich wieder fertig gemacht.

Du sollst dir eine Psychologin außerhalb suchen . Die Psychologin in der Schule dient nur als Sprungbrett dafür .

Natürlich kannst du nicht ständig vom Unterricht weg und dort reden. Der Therapeut muss sowieso passen . Beim einen öffnet man sich mehr - und der bringt auch mehr .
Und manchmal sucht man da etwas länger .

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12. Januar um 17:44
In Antwort auf beulah_12891185

Du sollst dir eine Psychologin außerhalb suchen . Die Psychologin in der Schule dient nur als Sprungbrett dafür .

Natürlich kannst du nicht ständig vom Unterricht weg und dort reden. Der Therapeut muss sowieso passen . Beim einen öffnet man sich mehr - und der bringt auch mehr .
Und manchmal sucht man da etwas länger .

Danke für die Antworten. Ich werde mal nach einem geeigneten Therapeuten suchen und dann mal schauen.

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12. Januar um 18:19
In Antwort auf kai.81

Danke für die Antworten. Ich werde mal nach einem geeigneten Therapeuten suchen und dann mal schauen.

Mach das unbedingt . Irgendwann werden deine Leistungen massiv darunter leiden und eine Depression darf man nicht unterschätzen .

Alles Gute Dir !

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12. Januar um 20:51
In Antwort auf kai.81

Also ich war gestern sogar schon bei der Psychologin um zu reden und ich muss sagen ich habe mich ziemlich unwohl gefühlt, klar fühlt man sich am Anfang komisch über Gefühle zu reden, aber mich hat schon heute ein Kollege gefragt wo ich denn war und ich kann glaub' ich nicht alle paar Tage zur Schulpsychologin gehn und den anderen dann sagen es sei nichts....

Sie hat zwar auch gesagt, sie glaubt ich hätte depressionen, aber ob sie mich und meine Situation wirklich einschätzen konnte weiß ich nicht. Die Tipps haben mir nicht gerade die Augen geöffnet. Heute war's schlimmer als sonst, es musste nämlich ein Elektriker kommen weil unsere Deckenleuchten nicht mehr funktioniert haben und der hat mich dann gefragt wo meine Eltern sind und ob ich hier alleine wohne. Als er ging musste ich wieder darüber nachdenken und das hat mich wieder fertig gemacht.

Eine Schulpsychologin ist nicht dazu da um Therapie mit dir zu machen.

Wenn das so ist wie du beschreibst, dann sind dein Hausarzt und die Schulpsychologin sehr sehr schlecht in ihrem Job.

Ein Hausarzt kann keine Depression diagnostizieren. Wenn er denkt du koenntest eine Depression haben, dann sollte er dich zu einem Psychiater ueberweisen. 

Bei anderen Krankheiten die ein Hausarzt nicht diagnostizieren oder behandeln kann ist das ja auch so. Welcher Hausarzt wuerde denn sagen...ja ich denke das ist Krebs...und dann den Patienten einfach wieder nach Hause schicken. 

Bei einem Facharzt kann man dann eine Diagnose machen, daran ist dann vielleicht ein Psychologe beteiligt. 

Erst dann wenn es eine Diagnose gibt denkt man ueber die Behandlung und ueber Therapie nach...auch darueber welche Therapie am besten ist. 

Das wird dann von der Krankenkasse genehmigt und dann macht man Therapie. 

Auch die Schulpsychologin sollte dir keine vermuteten Diagnosen geben. Das ist wirklich verantwortungslos. 

Geh nich mal zu deinem Hausarzt und hol dir eine Ueberweisung zum Facharzt. 

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12. Januar um 22:47
In Antwort auf evaeden

Eine Schulpsychologin ist nicht dazu da um Therapie mit dir zu machen.

Wenn das so ist wie du beschreibst, dann sind dein Hausarzt und die Schulpsychologin sehr sehr schlecht in ihrem Job.

Ein Hausarzt kann keine Depression diagnostizieren. Wenn er denkt du koenntest eine Depression haben, dann sollte er dich zu einem Psychiater ueberweisen. 

Bei anderen Krankheiten die ein Hausarzt nicht diagnostizieren oder behandeln kann ist das ja auch so. Welcher Hausarzt wuerde denn sagen...ja ich denke das ist Krebs...und dann den Patienten einfach wieder nach Hause schicken. 

Bei einem Facharzt kann man dann eine Diagnose machen, daran ist dann vielleicht ein Psychologe beteiligt. 

Erst dann wenn es eine Diagnose gibt denkt man ueber die Behandlung und ueber Therapie nach...auch darueber welche Therapie am besten ist. 

Das wird dann von der Krankenkasse genehmigt und dann macht man Therapie. 

Auch die Schulpsychologin sollte dir keine vermuteten Diagnosen geben. Das ist wirklich verantwortungslos. 

Geh nich mal zu deinem Hausarzt und hol dir eine Ueberweisung zum Facharzt. 

Also meinst du es wäre sinnvoller zuerst herauszufinden ob ich überhaupt an Depressionen leide bevor ich zu einem Psychologen gehe?

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13. Januar um 1:53
In Antwort auf kai.81

Also meinst du es wäre sinnvoller zuerst herauszufinden ob ich überhaupt an Depressionen leide bevor ich zu einem Psychologen gehe?

Es ist wie bei anderen Krankheiten auch. Man muss erst wissen welche Krankheit es ist und dann kann man gezielt behandeln. 

Du kannst auch nicht so einfach zu einem Therapeuten gehen, wenn du moechtest dass die Krankenkasse die Therapie bezahlt. 

Geh zu deinem Hausarzt, lass dir die Überweisung geben und beim Dacharzt geht es dann weiter. 

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13. Januar um 9:51
In Antwort auf evaeden

Eine Schulpsychologin ist nicht dazu da um Therapie mit dir zu machen.

Wenn das so ist wie du beschreibst, dann sind dein Hausarzt und die Schulpsychologin sehr sehr schlecht in ihrem Job.

Ein Hausarzt kann keine Depression diagnostizieren. Wenn er denkt du koenntest eine Depression haben, dann sollte er dich zu einem Psychiater ueberweisen. 

Bei anderen Krankheiten die ein Hausarzt nicht diagnostizieren oder behandeln kann ist das ja auch so. Welcher Hausarzt wuerde denn sagen...ja ich denke das ist Krebs...und dann den Patienten einfach wieder nach Hause schicken. 

Bei einem Facharzt kann man dann eine Diagnose machen, daran ist dann vielleicht ein Psychologe beteiligt. 

Erst dann wenn es eine Diagnose gibt denkt man ueber die Behandlung und ueber Therapie nach...auch darueber welche Therapie am besten ist. 

Das wird dann von der Krankenkasse genehmigt und dann macht man Therapie. 

Auch die Schulpsychologin sollte dir keine vermuteten Diagnosen geben. Das ist wirklich verantwortungslos. 

Geh nich mal zu deinem Hausarzt und hol dir eine Ueberweisung zum Facharzt. 

Nein, ist sie natürlich nicht . Aber bei uns leiten Schulpsychologen solche Dinge weiter und auch der Hausarzt wenn er einen Verdacht hat . Er lässt einen nicht einfach stehen mit einer Wischi waschi Diagnose.  

Daher kann ich das Vorgehen beider nicht vestehehen .

Man kann schon einfach zum Therapeuten gehen - wenn man es selbst bezahlt, auch der Therapeut kann in die Wege leiten, dass die Krankenassa einen Teil übernimmt (bei uns Ö so üblich) . Allerdings sind diese Einheiten dann beschränkt . D.h. es werden immer nur ein paar Stunden mit bezahlt . Für den Selbstbehalt muss man auch aufkommen und wenn man einen Therapeuten aufsucht, so ist bei uns die Erfahrung, dass man auf Grund von Dringlichkeit dann schneller einen Termin bekommt . Bei uns sind z.B. die welche über die Krankenkasse mit bezahlt werden (z.T.) komplett überlastet und Wartezeiten bis zu einem halben Jahr drauf .

Und bei uns verhaltet es sich so, dass eine Schulpsychologin zumeist Therapeuten kennt, telefoniert und das Kind dann weiter schickt ...
Und zumindest mal in Erwägung zieht, mit den Eltern auf Grund solcher Symptome zu sprechen . Eine Therpie wird Kai nicht verheimlichen können .

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13. Januar um 19:57
In Antwort auf beulah_12891185

Nein, ist sie natürlich nicht . Aber bei uns leiten Schulpsychologen solche Dinge weiter und auch der Hausarzt wenn er einen Verdacht hat . Er lässt einen nicht einfach stehen mit einer Wischi waschi Diagnose.  

Daher kann ich das Vorgehen beider nicht vestehehen .

Man kann schon einfach zum Therapeuten gehen - wenn man es selbst bezahlt, auch der Therapeut kann in die Wege leiten, dass die Krankenassa einen Teil übernimmt (bei uns Ö so üblich) . Allerdings sind diese Einheiten dann beschränkt . D.h. es werden immer nur ein paar Stunden mit bezahlt . Für den Selbstbehalt muss man auch aufkommen und wenn man einen Therapeuten aufsucht, so ist bei uns die Erfahrung, dass man auf Grund von Dringlichkeit dann schneller einen Termin bekommt . Bei uns sind z.B. die welche über die Krankenkasse mit bezahlt werden (z.T.) komplett überlastet und Wartezeiten bis zu einem halben Jahr drauf .

Und bei uns verhaltet es sich so, dass eine Schulpsychologin zumeist Therapeuten kennt, telefoniert und das Kind dann weiter schickt ...
Und zumindest mal in Erwägung zieht, mit den Eltern auf Grund solcher Symptome zu sprechen . Eine Therpie wird Kai nicht verheimlichen können .

">https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/was-bezahlt-die-krankenkasse/

Auf dieser Seite gibt es die Infos die fuer Deutschland relevant sind. Ich weiß gar nicht ob der TE in D wohnt. 

Der TE ist 18. Es waere also nicht ok, wenn die Schulpsychologin die Eltern informiert. Kommt immer auf die Eltern an, ob es sinnvoll ist mit Ihnen drueber zu reden. Das positive ist....er ist 18 und kann das alles selbst anleiern. 

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13. Januar um 21:15
In Antwort auf evaeden

Es ist wie bei anderen Krankheiten auch. Man muss erst wissen welche Krankheit es ist und dann kann man gezielt behandeln. 

Du kannst auch nicht so einfach zu einem Therapeuten gehen, wenn du moechtest dass die Krankenkasse die Therapie bezahlt. 

Geh zu deinem Hausarzt, lass dir die Überweisung geben und beim Dacharzt geht es dann weiter. 

Da hast du recht, ich werde morgen gleich erneut zu meinem Hausarzt gehn, er hat mir halt zunächst eine Tabelle mitgegeben, in der ich jeden Tag ein paar notizen und Gefühle notieren konnte. Ich muss aber sagen, dass das für mich schon jetzt zu viel tram tram ist. Ich weiß gar nicht ob ich das mit dem Psychologen so 'ne gute Idee ist.

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13. Januar um 21:17
In Antwort auf evaeden

">https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/was-bezahlt-die-krankenkasse/

Auf dieser Seite gibt es die Infos die fuer Deutschland relevant sind. Ich weiß gar nicht ob der TE in D wohnt. 

Der TE ist 18. Es waere also nicht ok, wenn die Schulpsychologin die Eltern informiert. Kommt immer auf die Eltern an, ob es sinnvoll ist mit Ihnen drueber zu reden. Das positive ist....er ist 18 und kann das alles selbst anleiern. 

Sehr nett, aber ich wohne in Ö.
Das meinte die Schulpsychologin auch, aber ich habe ihr gesagt, dass ich meine Eltern darin nicht verwickeln möchte, da mir das dann zu viel wäre...

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13. Januar um 21:19
In Antwort auf beulah_12891185

Nein, ist sie natürlich nicht . Aber bei uns leiten Schulpsychologen solche Dinge weiter und auch der Hausarzt wenn er einen Verdacht hat . Er lässt einen nicht einfach stehen mit einer Wischi waschi Diagnose.  

Daher kann ich das Vorgehen beider nicht vestehehen .

Man kann schon einfach zum Therapeuten gehen - wenn man es selbst bezahlt, auch der Therapeut kann in die Wege leiten, dass die Krankenassa einen Teil übernimmt (bei uns Ö so üblich) . Allerdings sind diese Einheiten dann beschränkt . D.h. es werden immer nur ein paar Stunden mit bezahlt . Für den Selbstbehalt muss man auch aufkommen und wenn man einen Therapeuten aufsucht, so ist bei uns die Erfahrung, dass man auf Grund von Dringlichkeit dann schneller einen Termin bekommt . Bei uns sind z.B. die welche über die Krankenkasse mit bezahlt werden (z.T.) komplett überlastet und Wartezeiten bis zu einem halben Jahr drauf .

Und bei uns verhaltet es sich so, dass eine Schulpsychologin zumeist Therapeuten kennt, telefoniert und das Kind dann weiter schickt ...
Und zumindest mal in Erwägung zieht, mit den Eltern auf Grund solcher Symptome zu sprechen . Eine Therpie wird Kai nicht verheimlichen können .

Ich weiß nicht ob ich das noch alles will. Irgendwann komme ich wrs zu dem Punkt, an dem das rauskommt und das will ich wirklich nicht. Viell. sollte ich einfach abwarten und es wird doch besser...
Das ganze hier hin rennen und dort hin kostet mich viel Kraft.

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13. Januar um 23:37
In Antwort auf kai.81

Hallo zunächst einmal, ich bin m 18. Ich hoffe es stört keinen, dass ein Mann hier auch schreibt, aber ich habe in so vielen Foren nach Hilfe gesucht, aber entweder es kam nie eine Antwort oder es kamen nicht wirklich hilfreiche Dinge.

Nun zu meinem Problem:

Solange ich denken kann bin ein Einzelgänger. Als Kind bin ich oft umgezogen, daher hatte ich nie richtige Freunde. Meine Eltern waren auch nie da für mich, sie sind beruflich immer sehr viel unterwegs weshalb ich sie kaum zu Gesicht bekomme, aber auch sonst ist unser Verhältnis eher kühl, also es wird mehr über allgemeine Dinge geredet falls sie mal da sind. Ich bin ein Einzelkind und Verwandte bzw. Freunde habe ich nicht. In der Schule rede ich zwar ab und zu mit ein oder zwei aber mehr ist da auch nicht. Nachdem ich ja eig. eh immer alleine war, habe ich mich damit abgefunden. Dadurch wurde ich auch zu einem Sturkopf. Ich habe gelernt nach meinen eigenen Regeln zu spielen, aber seit kurzem habe ich so ein komisches Gefühl. Ich komme nach Hause und sehe ein großes leeres Apartmnt und da überkommt mich dann so ein Einsamkeitsgefühl. Ich habe auch in der Nacht manchmal Panikattacken und wenn ich dadurch aufwache, kann ich nicht mehr Einschlafen. Ich war in der Schule eigentlich ziemlich gut, aber das nimmt in letzter Zeit ab, zwar nicht drastisch, aber es macht mir sorgen. Ich rede eigentlich nicht über Gefühle, weil ich gelernt habe sie zu unterdrücken und zu ignorieren, da ich einmal mit jemanden sowas wie befreundet war und durch einen weiteren Umzug diese Freundschaft zerbrach und das will ich nie wieder erleben. Ich kann jetzt aber einfach nicht mehr. Wenn mein Wecker klingelt möchte ich einfach liegen bleiben und alles um mich herum vergessen, aber da ich in die Schule muss, geht das nicht. Ich komme dann nach der Schule heim, die ich am Rande erwähnt hasse, weil ich teilweise Stunden darin verbringe in denen wir einfach blöd rumsitzen, komme dann heim und bin wieder in diesem dunklen Käfig gefangen. Ich weiß nicht warum mich das genau jetzt stört. Ich war schon immer alleine aber jetzt fühle ich mich nur noch leer und ausgebrannt und der Schlafmangel macht es auch nicht besser. Ich denke jeden Tag daran einfach aufzugeben. Viele Stempeln mich als arrogant oder frech ein, dabei meine ich das gar nicht so. Ich bin oft ehrlich und nehme auch kein Blatt vor den Mund. Bei den Mädchen bin ich eh zurückhaltender und ich achte darauf was ich sage, aber das hilft nicht wirklich... 

Ich weiß einfach nicht was ich tun soll.

Ich habe nicht alle Antworten durchgelesen, also kann es auch sein dass ich mich wiederhole. 
Erstmal finde ich es schon sehr hilfreich, dass du deine Probleme benennst und dich selbst reflektierst und auch sagen kannst, wieso du dich komisch fühlst: Einssm, traurig, ausgebrannt wahrscheinlich sogar hoffnungslos und Motivationslos. 
Ich denke, dass momentan nichts anderes hilft als zu einer Psychologin zu gern: extern nicht in der Schule, wo du momentan sowieso nicht gerne hingehst. Das ist wahrscheinlich eine Atmosphäre wo du dich nicht richtig öffnen kannst. 
Suche dir eine externe Psychologin, das bezahlt die Krankenkasse und man findet schnell einen Platz wenn du im Internet schaust. Das du es am Anfang komisch findest mit einer „fremden“ Person über deine Gefühle zu sprechen ist denke ich ganz normal und das wird sich mit der Zeit geben. Vielleicht hast du dann auch irgendwann das Gefühl, dass du deinen Eltern davon erzählen kannst und du kannst gezielt etwas ändern! Der Satz „manchmal habe ich überlegt einfach aufzugeben“ macht mir große Sorgen, da das wirklich sehr depressiv klingt. Gerade in deinem Alter haben viele solche Probleme und Verstimmungen und nicht viele sind so weit dass sie schon sagen können was sie gerne ändern würden, was du ja schon im Ansatz geschildert hast. 
Also suche Dir so schnell wie möglich Hilfe ! Du hast denke ich viele Ressourcen die aus Dir selbst kommen, mit denen du aus dem Zustand wieder raus kommen kannst! Aber lange wirst du dieses funktionieren nicht mehr durchhalten, das würde niemand! 
Viel Erfolg und hab keine Angst Dir Hilfe zu holen sondern nutze die Chance ! 
Lg 

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14. Januar um 8:07
In Antwort auf lulukp

Ich habe nicht alle Antworten durchgelesen, also kann es auch sein dass ich mich wiederhole. 
Erstmal finde ich es schon sehr hilfreich, dass du deine Probleme benennst und dich selbst reflektierst und auch sagen kannst, wieso du dich komisch fühlst: Einssm, traurig, ausgebrannt wahrscheinlich sogar hoffnungslos und Motivationslos. 
Ich denke, dass momentan nichts anderes hilft als zu einer Psychologin zu gern: extern nicht in der Schule, wo du momentan sowieso nicht gerne hingehst. Das ist wahrscheinlich eine Atmosphäre wo du dich nicht richtig öffnen kannst. 
Suche dir eine externe Psychologin, das bezahlt die Krankenkasse und man findet schnell einen Platz wenn du im Internet schaust. Das du es am Anfang komisch findest mit einer „fremden“ Person über deine Gefühle zu sprechen ist denke ich ganz normal und das wird sich mit der Zeit geben. Vielleicht hast du dann auch irgendwann das Gefühl, dass du deinen Eltern davon erzählen kannst und du kannst gezielt etwas ändern! Der Satz „manchmal habe ich überlegt einfach aufzugeben“ macht mir große Sorgen, da das wirklich sehr depressiv klingt. Gerade in deinem Alter haben viele solche Probleme und Verstimmungen und nicht viele sind so weit dass sie schon sagen können was sie gerne ändern würden, was du ja schon im Ansatz geschildert hast. 
Also suche Dir so schnell wie möglich Hilfe ! Du hast denke ich viele Ressourcen die aus Dir selbst kommen, mit denen du aus dem Zustand wieder raus kommen kannst! Aber lange wirst du dieses funktionieren nicht mehr durchhalten, das würde niemand! 
Viel Erfolg und hab keine Angst Dir Hilfe zu holen sondern nutze die Chance ! 
Lg 

Tief im inneren weiß ich ja was ich zu tun habe, aber mit jedem Tag fühlt es sich so an, als würde ich immer mehr in diesen Teufelskreis fallen. Es gibt aber eine Frage die mich mehr beschäftigt als alle anderen. Warum genau jetzt? Warum fühle ich mich jetzt so? Ich erlebe ja nichts neues, aber plötzlich macht mir die Einsamkeit was aus...

Ich gehe heute zum Arzt und hole mir die Überweisung zu einem Facharzt...

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16. Januar um 21:30

Ich war heute mal bei einem privaten Psychologen, es war mal eine Probestunde. Er gefiel mir schon besser als die Schulpsychologin, aber natürlich muss ich erst einen Draht zu ihm aufbauen. Er meinte, dass sich mein Leben durch meine Kindheit so entwickelt hat. Er meinte durch die ständigen Umzüge und durch das viele nicht da sein meiner Eltern hätte man mir dieses Einzelgänger-Syndrom quasi mit in die Wiege gelegt. Da habe ich ihm zugestimmt, da ich auch glaube, dass ich noch immer an meiner Kindheit "hänge". Es ist eben schwer Freunde zu finden, wenn man nie wirklich welche hatte. Dann kamen wir, ich weiß nicht mehr wie, zu dem Thema Lebensziele zu sprechen. Für mich sind wichtige Ziele sowas wie, viel Geld verdienen, ein schickes Auto fahren, die Welt bereisen etc. Ich weiß, dass das ziemlich oberflächlich klingt, aber diese Dinge sind mir nunmal wichtig. Er meinte dazu dann auch, dass die fehlende herzlichkeit meiner Eltern durch Geschenke wett gemacht wurden. Klar habe ich Geschenke bekommen, aber dass ist doch nicht der einzige Grund, warum ich erfolgreich sein möchte. Ich fand es ein wenig anmaßend von ihm, dass er mich unterschwellig als materiell-abhängiger Mensch dargestellt hat. Was meint ihr?

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17. Januar um 7:06
In Antwort auf kai.81

Ich war heute mal bei einem privaten Psychologen, es war mal eine Probestunde. Er gefiel mir schon besser als die Schulpsychologin, aber natürlich muss ich erst einen Draht zu ihm aufbauen. Er meinte, dass sich mein Leben durch meine Kindheit so entwickelt hat. Er meinte durch die ständigen Umzüge und durch das viele nicht da sein meiner Eltern hätte man mir dieses Einzelgänger-Syndrom quasi mit in die Wiege gelegt. Da habe ich ihm zugestimmt, da ich auch glaube, dass ich noch immer an meiner Kindheit "hänge". Es ist eben schwer Freunde zu finden, wenn man nie wirklich welche hatte. Dann kamen wir, ich weiß nicht mehr wie, zu dem Thema Lebensziele zu sprechen. Für mich sind wichtige Ziele sowas wie, viel Geld verdienen, ein schickes Auto fahren, die Welt bereisen etc. Ich weiß, dass das ziemlich oberflächlich klingt, aber diese Dinge sind mir nunmal wichtig. Er meinte dazu dann auch, dass die fehlende herzlichkeit meiner Eltern durch Geschenke wett gemacht wurden. Klar habe ich Geschenke bekommen, aber dass ist doch nicht der einzige Grund, warum ich erfolgreich sein möchte. Ich fand es ein wenig anmaßend von ihm, dass er mich unterschwellig als materiell-abhängiger Mensch dargestellt hat. Was meint ihr?

Nach einer Stunde kann man da noch nicht viel sagen . Wichtig ist - dass du mit ihm reden kannst und dich öffnest . 

Da wirst du selbst in dich gehen müssen und dir diese Frage ganz ehrlich stellen . Ich kenne Jugendliche in deinem Alter die sagen zwar auch, sie möchten einen guten Job haben aber für viele steht eben das Glücklichsein davor .

Seine Aussagen sind auch Anregungen in sich zu gehen und darüber nachzudenken . Geld, Beruf - klingt alles gut - wird aber nicht reichen für ein glückliches Leben . Denn alles kann man sich damit nicht kaufen .

Das sollte jetzt kein Angriff sein . Du wirkst sehr erwachsen, aber es gibt Dinge, die muss man selbst noch hinterfragen .

Ich würde seine Aussage nicht werten .

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17. Januar um 8:27
In Antwort auf kai.81

Ich war heute mal bei einem privaten Psychologen, es war mal eine Probestunde. Er gefiel mir schon besser als die Schulpsychologin, aber natürlich muss ich erst einen Draht zu ihm aufbauen. Er meinte, dass sich mein Leben durch meine Kindheit so entwickelt hat. Er meinte durch die ständigen Umzüge und durch das viele nicht da sein meiner Eltern hätte man mir dieses Einzelgänger-Syndrom quasi mit in die Wiege gelegt. Da habe ich ihm zugestimmt, da ich auch glaube, dass ich noch immer an meiner Kindheit "hänge". Es ist eben schwer Freunde zu finden, wenn man nie wirklich welche hatte. Dann kamen wir, ich weiß nicht mehr wie, zu dem Thema Lebensziele zu sprechen. Für mich sind wichtige Ziele sowas wie, viel Geld verdienen, ein schickes Auto fahren, die Welt bereisen etc. Ich weiß, dass das ziemlich oberflächlich klingt, aber diese Dinge sind mir nunmal wichtig. Er meinte dazu dann auch, dass die fehlende herzlichkeit meiner Eltern durch Geschenke wett gemacht wurden. Klar habe ich Geschenke bekommen, aber dass ist doch nicht der einzige Grund, warum ich erfolgreich sein möchte. Ich fand es ein wenig anmaßend von ihm, dass er mich unterschwellig als materiell-abhängiger Mensch dargestellt hat. Was meint ihr?

Du geraetst irgendwie nur an unprofessionelle Menschen. Ich finde es nicht gut ohne Diagnose so ins Blaue hinein eine Therapie zu beginnen und die Gruende fuer die Probleme in der ersten Stunde schon in der Kindheit zu finden. 

Eine Ueberweisung zum Facharzt waere ein besserer Weg gewesen. 

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17. Januar um 11:57
In Antwort auf evaeden

Du geraetst irgendwie nur an unprofessionelle Menschen. Ich finde es nicht gut ohne Diagnose so ins Blaue hinein eine Therapie zu beginnen und die Gruende fuer die Probleme in der ersten Stunde schon in der Kindheit zu finden. 

Eine Ueberweisung zum Facharzt waere ein besserer Weg gewesen. 

Damit hast du allerdings recht .

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17. Januar um 23:15
In Antwort auf kai.81

Tief im inneren weiß ich ja was ich zu tun habe, aber mit jedem Tag fühlt es sich so an, als würde ich immer mehr in diesen Teufelskreis fallen. Es gibt aber eine Frage die mich mehr beschäftigt als alle anderen. Warum genau jetzt? Warum fühle ich mich jetzt so? Ich erlebe ja nichts neues, aber plötzlich macht mir die Einsamkeit was aus...

Ich gehe heute zum Arzt und hole mir die Überweisung zu einem Facharzt...

Wieso es dir genau jetzt nicht mehr gut geht, ist sicherlich eine Frage die du vielleicht irgendwann beantworten kannst. Im Zweifel denke ich, dass kein Mensch gerne immer Einzelgänger ist bzw. Oft alleine oder einsam, auch wenn du es nie wirklich als störend empfunden hast! Hast du nun einen Termin bei einem Psychologen/ Psychologin kriegen können? Würde mich sehr freuen da ich denke dass das der einzig richtige Schritt ist! Finde ich sehr stark dass du zum Arzt gegangen bist ! 

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17. Januar um 23:22
In Antwort auf kai.81

Ich war heute mal bei einem privaten Psychologen, es war mal eine Probestunde. Er gefiel mir schon besser als die Schulpsychologin, aber natürlich muss ich erst einen Draht zu ihm aufbauen. Er meinte, dass sich mein Leben durch meine Kindheit so entwickelt hat. Er meinte durch die ständigen Umzüge und durch das viele nicht da sein meiner Eltern hätte man mir dieses Einzelgänger-Syndrom quasi mit in die Wiege gelegt. Da habe ich ihm zugestimmt, da ich auch glaube, dass ich noch immer an meiner Kindheit "hänge". Es ist eben schwer Freunde zu finden, wenn man nie wirklich welche hatte. Dann kamen wir, ich weiß nicht mehr wie, zu dem Thema Lebensziele zu sprechen. Für mich sind wichtige Ziele sowas wie, viel Geld verdienen, ein schickes Auto fahren, die Welt bereisen etc. Ich weiß, dass das ziemlich oberflächlich klingt, aber diese Dinge sind mir nunmal wichtig. Er meinte dazu dann auch, dass die fehlende herzlichkeit meiner Eltern durch Geschenke wett gemacht wurden. Klar habe ich Geschenke bekommen, aber dass ist doch nicht der einzige Grund, warum ich erfolgreich sein möchte. Ich fand es ein wenig anmaßend von ihm, dass er mich unterschwellig als materiell-abhängiger Mensch dargestellt hat. Was meint ihr?

Heißt das, dass du die Stunde selbst zahlen musstest und es kein approbierter (also kassenärztlich zugelassener) Psychologe ist? 
Wie schon gesagt- finde es seltsam dass er direkt in der ersten Stunde Gründe in der Kindheit sucht/nennt. Normalerweise fängt es mit einem erst Gespräch an, wo eher oberflächlich geredet wird was deine Ziele der Therapie sind und was deine Beschwerden sind. Vielleicht auch noch ein Fragebogen den du ausfüllen musst für weitere Diagnostik (bspw.: Verdacht auf Depression, Depressionsfragebogen und weitere zur Depression passende Diagnostik verfahren). 
Falls es kein kassenärztlich zugelassener Psychologe war würde ich dir raten eher so jemanden zu suchen! Schau sonst mal bei Falkenried- die haben ein sehr großes angebot und Haben viele verschiedene Angebote. 

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17. Januar um 23:23
In Antwort auf evaeden

Du geraetst irgendwie nur an unprofessionelle Menschen. Ich finde es nicht gut ohne Diagnose so ins Blaue hinein eine Therapie zu beginnen und die Gruende fuer die Probleme in der ersten Stunde schon in der Kindheit zu finden. 

Eine Ueberweisung zum Facharzt waere ein besserer Weg gewesen. 

Ich verstehe jetzt nicht. Ich war beim Facharzt, der hat mich zu diesem Psychologen überwiesen. Ich dachte es wäre gut, wenn ich jetzt einen Therapeuten habe, oder brauche ich jetzt doch keinen?

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17. Januar um 23:25
In Antwort auf lulukp

Wieso es dir genau jetzt nicht mehr gut geht, ist sicherlich eine Frage die du vielleicht irgendwann beantworten kannst. Im Zweifel denke ich, dass kein Mensch gerne immer Einzelgänger ist bzw. Oft alleine oder einsam, auch wenn du es nie wirklich als störend empfunden hast! Hast du nun einen Termin bei einem Psychologen/ Psychologin kriegen können? Würde mich sehr freuen da ich denke dass das der einzig richtige Schritt ist! Finde ich sehr stark dass du zum Arzt gegangen bist ! 

Erstmals Danke, der Schritt zum Arzt war auch nicht wirklich leicht.
Ja aber wie du eben gerade sagst, ich war schon IMMER alleine, dieser plötzliche Umschwung von wegen, ich fühle mich jetzt traurig, ausgebrannt etc.. das ist dass was ich nicht verstehe...

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17. Januar um 23:29
In Antwort auf lulukp

Heißt das, dass du die Stunde selbst zahlen musstest und es kein approbierter (also kassenärztlich zugelassener) Psychologe ist? 
Wie schon gesagt- finde es seltsam dass er direkt in der ersten Stunde Gründe in der Kindheit sucht/nennt. Normalerweise fängt es mit einem erst Gespräch an, wo eher oberflächlich geredet wird was deine Ziele der Therapie sind und was deine Beschwerden sind. Vielleicht auch noch ein Fragebogen den du ausfüllen musst für weitere Diagnostik (bspw.: Verdacht auf Depression, Depressionsfragebogen und weitere zur Depression passende Diagnostik verfahren). 
Falls es kein kassenärztlich zugelassener Psychologe war würde ich dir raten eher so jemanden zu suchen! Schau sonst mal bei Falkenried- die haben ein sehr großes angebot und Haben viele verschiedene Angebote. 

Ich meine zunächste haben wir schon oberflächlich gesprochen, aber dann sind wir irgendwie in die Kindheit geschlittert, also Zettel habe ich keinen bekommen.
Ich meine es tat gut mal darüber zu reden, aber er, ich weiß nicht, ich fand es einfach nicht gut wie er sich alles zusammen gereimt hat. Nein zahlen musste ich nichts, war ja so 'ne Art Probestunde 🤔

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18. Januar um 3:23
In Antwort auf kai.81

Ich verstehe jetzt nicht. Ich war beim Facharzt, der hat mich zu diesem Psychologen überwiesen. Ich dachte es wäre gut, wenn ich jetzt einen Therapeuten habe, oder brauche ich jetzt doch keinen?

In ein paar Tagen warst du beim Arzt und hast Dir eine Ueberweisung zum Facharzt geholt? Dann hast du einen Termin beim Facharzt gemacht, einen Termin bekommen, diesen wahrgenommen? Und dann hast du in Abstimmung mit diesem Facharzt einen Termin bei einem Psychologen/in gemacht und diesen Termin bereits wahrgenommen? 

Irgendwie stimmt da etwas nicht. 

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18. Januar um 7:48
In Antwort auf evaeden

In ein paar Tagen warst du beim Arzt und hast Dir eine Ueberweisung zum Facharzt geholt? Dann hast du einen Termin beim Facharzt gemacht, einen Termin bekommen, diesen wahrgenommen? Und dann hast du in Abstimmung mit diesem Facharzt einen Termin bei einem Psychologen/in gemacht und diesen Termin bereits wahrgenommen? 

Irgendwie stimmt da etwas nicht. 

Das dauert im Normalfall etwas länger - da stimme ich dir zu . Da stimmt etwas nicht .

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18. Januar um 15:50

Er hat am 14. Jänner geschrieben er geht heute zum Facharzt und am 16. Jänner hatte er bereits einen Termin . Er hat geschrieben er ist aus Ö - und auch wenn man Privatpatient ist - dauert so was

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