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Freundinn psychisch stark "angeschlagen". Therapie?

15. September 2007 um 21:04 Letzte Antwort: 16. September 2007 um 17:32

Hi! Ich bin 20 Jahre alt und bin seit 3 Jahren mit meiner Freundinn zusammen. Ich komme aus dem nördlichen Bayern, sie aus München. das bedeutet wir sehen uns nicht jeden Tag sondern (unregelmäßig) an Wochenenden und in den Schulferien. So viel zu unserer Situation allgemein.

Wir haben gemeinsam (mehr oder weniger) eine ziemlich turbulente und (vor allem für meine Freundinn) eine sehr schwere und harte Zeit miteinander durchgemacht. Es hört sich jetzt wirklich heftig an (und ich dacht sowas passiert mir nie, habe ich doch früher bei diversen Talkshows über "solche jungen Menschen nur gespottet ) aber meine Freundinn hatte bereits vor vor 2 Jahren einen SA. Das war nach einem jahr Beziehung. Dieser hat sie psychisch sehr stark angegriffen und ich konnte ihr damals nur sehr schwer helfen (war ich doch selbst mit der Situation absolut überfrodert). Es war damals eine sehr harte zeit und wir haben oft gestritten und sie eigentlich immer nur geweint. Es wurde besser, als der nächste Schicksalsschlag kam. Sommer 2006, eine Fehlgeburt und damit ein weiteres traumatisches Erlebnis. Das war auch der zeitpunkt wo unsere Beziehung schon kurz vor dem Aus stand. Wir konnten einander einfach nicht mehr verstehen und noch weniger helfen. Doch wir hatten einfach gesagt noch viel zu starke Gefühle füreinander und ich wollte und konnte sie in dieser Situation einfach nciht im Stich lassen. Unsere Beziehung stabilisierte sich, wenn ich auch mit Bedauern feststellte, dass meine Freundinn sich sher veränderte. Sie kappte so viele soziale Kontakte und wurde sozusagen ein "Streber" (im positiven Sinne) und fokusierte sich immer mehr auf mich und unsere Beziehung. Sie war immer äußerst eifersüchtig und rief mich dauernd auf dem Handy an (vor allem am Wochenende wenn ich auf Feiern etc. war) und war immer sehr böse wenn ich weg war und vor allem wenn ich etwas getrunken hatte. Dies fürte selbstverständlich zu weiteren Spannungen und Konflikten. Doch immernoch hielt unsere Liebe die Beziehung zusammen.

Dann hatte ich in diesem Juli mein Abitur bestanden und die Entscheidung getroffen zu studieren. Dies setzte meiner Freundinn sehr zu, da sie sich versprach dass wir nach dem Abi zusammen ziehen. Doch ich schrieb mich ader der Uni in MAgdeburg ein und das würde heißen dass zu den 300 km Franken - München nochmal etwa 300 km hinzukämen. Für meine Freundinn ein Zeichen dass ich sie nicht will (ich lehnte damals auch wiederholt Heiratsanträge ihrerseits ab weil ich mich dafür noch nicht bereit fühle. Auch haben wir noch nie länger als 3 Wochen am Stück zusammen gelebt und da kann man meiner Meinung nach nciht wissen ob eine Ehe funktioniert.)
Auf jeden Fall ein weiterer harter Prüfstein in unserer Beziehung. Sie war zu dieser Zeit (um den August herum) schon sehr launisch, zeigte Anzeichen von Depressionen und weinte immer öfter aus zum Teil auch niederen Gründen. Da merkte ich zum Ersten mal (ich hatte natürlich vorher schon eine Vermutung) dass sie die Verluste ihrer Babys nie wirklich verkraftet hatte. Sie hat auch ANgebote meinerseits, eine Therapie zu machen stets ausgschlagen und geantwortet : "Das brauche ich nicht!".
Die ultimative Katastrophe kommt aber noch. Und zar diesen Sommer wurde sie wieder (trotz Pille) schwanger und hat mirzuliebe das Kind wieder abgetrieben. Das hat ihr psychisch (verständlcherweise) den Gar ausgemacht sozusagen. Sie ist it der Entscheidung jetzt total Unglücklich und fühlt sich von allen Seiten gehasst. Nur ich sei noch ihr Fels in der Brandung, der ihr den Rücken stärkt und mit dem sie sich gut fühlt. Allerdings nur solange wir auch zusammen sind. Sobald sie ( am Ende der Ferien) wieder zurück in München war, ging es ihr von Tag zu Tag schlechter und sie hegte am Schluss sogra Slebstmordgedanken (keine Spinnerei sondern tatsächlich ernsthafte!) Sie könne sich ein Leben ohne ihre Kinder und ohne mich an ihrer Seite einfach nicht mehr vorstellen. Sie kann nicht mehr habe ich das Gefühl (wer möchte es ihr verdenken nach so einer Vergangenheit.) Sie hat sich auch schon Tanletten und wo weiter besorgt aber ich konnte sie immer wieder davon abhalten. Sie fühlte ich rund um die Uhr einsam und verlassen, ahtte Stress mit mir, ihren Eltern und ihren Freunden.

Nun konnte ich sie überreden sich nach einer Therapie umzusehen und das ist auch meine eigentliche Frage: Wo findet man gute Therapeuten welche mit so einer Situation arbeiten könne und dem Mädchen aus ihrer Horror-Lage befreien können? Ich habe gehört dass so eine Therapie nur schwer kurzfristig zu bekommen ist und mtunter sehr kostenspielig ist. Weiß jemand was dazu und kann mir jemdand eventuell einen guten Tipp geben? Ich schafe das nicht alleine und meine Freundinn ertsrecht nicht. Sie braucht Hilfe und es könnte bald wirklich zu spät sein für sie und das würde mir das Herz brechen!


HILFE!

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16. September 2007 um 17:32

Geh umgehend mit ihr
zu ihrem Arzt oder Ärztin und wenn du wirklich
ganz ernsthaft Sorgen hast, kannst du den Krankenwagen rufen, dann kommt sie in eine Klinik. Der Arzt überweist sie dann weiter an
einen Therapeuten, das wird von der Krankenkasse bezahlt. Sie braucht auf jeden
Fall dringend Hilfe, das mit den "Kindern"
verkraften die wenigsten.
Gruß Melike

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