Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Freundin sehr depressiv, ich habe Angst um sie

Letzte Nachricht: 9. Januar um 22:17
I
integra6990
27.12.21 um 10:39

Hallo zusammen,
mich versuche es mal
kurz zu halten. 
Ich bin seit September mit Ihr fest zusammen. Es war alles locker und so wie es sein soll. 
dann nach ca. 4 Wochen sagte sie sie kann diese Beziehung nicht fortführen. Ich war wie vor dem Kopf geschlagen. 
soe meldete sich dennoch weiter. Sie wollte es versuchen aber eher langsam. Dann kamen wir wieder zusammen. 
aber sie war sehr zurückhaltend. 
dann sagte sie mir dass sie Depressionen hat, sie wird keinem gerecht. 
Existenzangst und Totalversagen. 
sie ist geschieden und zwei Kinder 6/11. 
sie ist zu Hause und hat kein Einkommen. 
sie zieht sich immer mehr zurück, macht alles falsch. Dann will sie zwei Tage niemand sehen. Ihre Tochter bestimmt ihr Leben. Junge nur vorm PC. 
Mahnungen kommen ins Haus. Ja auch Jugendamt. 
soe bat mich auch um Geld. 
bei ihr schlafen kann ich nicht, weil die Tochter nicht sehen darf, das wir uns umarmen. 
sie lässt sich immer mehr gehen. Haushalt usw. Drei Katzen dazu. 
sie sagt sie liebt mich aber kann es nicht so zeigen. Es wird wieder besser. 
Das so grob,
was kann ich tun, ich habe Angst um sie, sie hat keinen Lebensmut mehr. An Schulmedizin glaubt sie nicht. An die germanische Heulkunde. Sie ist überzeugt, dass es ein Systehmwandel gibt. Wir sind alles nur Geister usw. Ihre Mutter ist auch ängstlich und froh dass ich da bin. 
sie würde ohne Mutter und jetzt mich nix schaffen. 
soll ich mich schützen und gehen , ihr helfen? 
bin total ratlos. 

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M
mayme_26691061
07.01.22 um 7:47

Hallo, höre auf dein Herz. Es ist zwar eine schwierige Situation, aber nicht aussichtslos. Eine depressive Phase vergeht auch wieder und währenddessen ist es wichtig, dass alles aufrechterhalten bleibt,z. B. Job (soforn vorhanden), Miete bezahlen etc. 
Es wäre auch hilfreich, wenn deine Freundin Ablenkung hat, wodurch sie nicht oft Zeit hat zum nachdenken. 

Als Außenstehender einer Depression mag es immer schwierig sein zu helfen, aber es ist wichtig, dass sich einer kümmert und für die da ist. Wenn die depressive Phase ambulant behandelt werden kann, sollte man das auch machen. Wichtig ist aus meiner Sicht ein geregelter Tagesablauf. Das wäre ein Anfang. 

Viel Glück. Berichte uns von deiner Entscheidung. 

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I
integra6990
09.01.22 um 22:17

Danke für deine liebe Antwort,
sie will keinen Arzt, Arbeiten hat sie keine. Sie gibt sich gerade auf. 

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