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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Freundin depressiv mit ständigen selbstzweifeln, wie gehe ich damit um?

Letzte Nachricht: 2. Dezember 2010 um 15:23
inesundbruno
inesundbruno
29.11.10 um 14:02

Hallo

Ich bin 28 Jahre und ich habe kürzlich eine Freundin kennen gelernt (38 JAhre) mit der ich mich ganz toll verstehe wir telefonieren jeden zweiten Tag und treffen uns mind. zwei Mal die Woche. Nun war sie auch am Wochenende mit ihren beiden Kindern (Zwillinge 1 1/2) bei meinem Geburtstag wo noch andere Freundinnen dabei waren aber alle waren etwas jünger. Ich fand aber das es richtig gut geklappt hat und wir hatten alle nett was zu erzählen.
Wie auch immer, jedenfalls hat sie ständig selbstzweifel und macht sich schrecklich schlecht (ach ich kann nicht kochen, ich seh so langweilig aus ich bin immer genervt...) ich sage dann ja mit den Kindern ist es normal ab und an genervt zu sein (habe selber 2 Kinder 2 1/2 Jahre und 1 Jahr) Und das sie nicht langweilig aussieht und wenn sie das findet doch eine neue Frisur probieren könnte usw.. Aber es hört nicht auf. ich rufe sie auch immer an. Sie ist denke ich depressiv und dann ist das ja echt schwierig manchmal aus sich heraus zu kommen und den Hörer in die Hand zu nehmen. Ich verstehe das aber langsam habe ich immer weniger Geduld und sie sagt öfter das sie anruft und macht es dann doch nicht.
Was soll ich tun? Sie braucht Hilfe und ich mag sie sehr und würde gerne für sie da sein aber irgendwie läßt sie mich nicht so richtig, sollte ich sie einfach in Ruhe lassen? Nicht mehr anrufen und warten bis sie es tut? Und wenn nicht dann ists halt vorbei?
Was würdet ihr tun?

LG Ines

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G
geneva_12382542
02.12.10 um 15:23

Hallo,
Ich bin zwar erst 20, aber mir geht es ähnlich, ich mache mich auch ständig schlecht und lasse zu allem negative Kommentare von mir, ohne das ich es merke. Meine Freunde haben sich schon mehrfach beschwert wie nervig dies alles ist. Seit dem sie mir das gesagt haben, merke ich es selbst überhaupt wie oft ich am jammern bin und alles schlecht mache. Ich versuche es auch zu ändern, aber so ganz klappt es noch nicht. Auch das mit dem anrufen kenne ich nur zu gut, ich habe einige Freunde die ich jedes Wochenende sehe ohne zu telefonieren, es ist einfach schon so drin das wir uns alle um die selbe Zeit treffen, dabei bleiben aber leider andere auf der Strecke, weil ich es nicht schaffe den Höhrer in die Hand zu nehmen. Z.B. hatte ich einen wirklich gutmütigen Freund, ich habe ihn ein Jahr nicht mehr gesehen, aber er ließ mich bei sich wohnen als ich Zuhause nicht mehr bleiben konnte und einfach so vor seiner Tür stand, das ist nun auch wieder ein paar Jahre her und ich habe mich seit dem wenn es hoch kommt 10 mal bei ihm gemeldet. Er hat es mittlerweile aufgegeben mich anzurufen, aber ich denke jeden Tag daran wenn ich bei der Arbeit sitze, das ich mich mal wieder melden könnte, aber ich mache es dann nicht, warum da so eine Blockade herrscht weiß ich selbst nicht, ich mag ihn sehr gerne und ein Anruf von ihm würde mir sehr viel bedeuten. Sprich sie einfach mal konkret darauf an, auch auf deine Vermutung mit den Depressionen, vielleicht an einem ruhigen Abend mit einer Flasche Wein, die ihre Zunge etwas lockert, vielleicht kannst du sie dann auch davon überzeugen sich Hilfe zu suchen. Aber sie einfach nicht mehr anzurufen finde ich nicht gut, ich denke es bedeutet ihr sehr viel wenn du sie anrufst, wenn sie es selbst schon nicht schafft das Telefon in die Hand zu nehmen. Ich denke so sieht sie das sie dir nicht egal ist, auch wenn es für dich den Eindruck machen muss als wäre ihr die Freundschaft nicht so wichtig. Auf jeden Fall braucht sie meiner Meinung nach Hilfe, da ist irgendwas in ihr das raus muss.

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