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Frauen statusfixiert?

29. Juni 2016 um 15:47 Letzte Antwort: 1. Juli 2016 um 14:05

Hallo ist nicht bös gemeint, aber irgendwie habe ich den eindruck frauen sind bei männern statusfixiert, also es ist ihnen hauptsächlich wichtig, dass diese einen hohen status innerhalb einer gruppe haben, viel geld oder ein großes selbstbewusstsein. irgendwie finde ich das sehr depremierend, weil man als mann doch auch in erster linie als mensch geschätzt werden möchte vom partner. seh ich das falsch oder wenn nicht, wie soll man damit umgehen, ohne das man gleich komplett die lust auf das andere geschlecht verliert?

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30. Juni 2016 um 11:37

Ich denke es stimmt
dass Frauen sich tendenziell weniger nach "unten" orientieren, als Männer. Das ist in gewisser Hinsicht auch vernünftig, weil es immer noch so ist, dass zumindest eine Zeitlang die Familie hauptsächlich vom Gehalt des Mannes lebt nach der Geburt der Kinder. Aber wenn das eine Tendenz ist, so trifft es doch nicht auf alle zu.

Ich kann auch sagen, das Männer im Allgemeinen auf blonde, schlanke Frauen stehen. Ich entspreche nicht dem Ideal, also habe ich schon keine Lust mehr auf die Männerwelt.

Aber ich sage mir, ich will gar keinen Mann, der nur auf die Optik guckt und mich nur zum herzeigen braucht. Und das solltest du auch tun. Du brauchst keine Frau, die dich nur wegen dem Status und Geld nimmt und dich bei der Trennung vollkommen ausbluten lässt. Aber um die anderen zu finden, musst du auch mal die Augen auf machen und vielleicht mal ein bsischen von deinem hohen Ross runterkommen.

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30. Juni 2016 um 14:13

So ist das Leben
"ist nicht bös gemeint, aber irgendwie habe ich den eindruck frauen sind bei männern statusfixiert, also es ist ihnen hauptsächlich wichtig, dass diese einen hohen status innerhalb einer gruppe haben, viel geld oder ein großes selbstbewusstsein."

Natürlich ist das so. Dies zu leugnen wäre auch recht schwer. Aber es ist gut, dass Du das für Dich selbst erkannt hast.

"irgendwie finde ich das sehr depremierend, weil man als mann doch auch in erster linie als mensch geschätzt werden möchte vom partner."

Ja, das Leben ist gemein. Als Mann wird man ständig nur ausgenutzt von Frauen. Und wenn die Kreditkarte nichts mehr hergibt oder er seinen Manager-Arbeitsplatz verloren hat, sucht sie sich einen anderen.

Auf Frauenseite wird sich stattdessen darüber beklagt, wenn Männer Frauen nur als Lustobjekt betrachten. Darüber kann man auch deprimiert sein, aber so ist das Leben.

"seh ich das falsch oder wenn nicht, wie soll man damit umgehen, ohne das man gleich komplett die lust auf das andere geschlecht verliert?"

Nein, Du siehst das vollkommen richtig. Wie soll man damit umgehen? Naja, ich denke, man(n) muss es halt so nehmen wie es ist, denn ändern kann man es ja sowieso nicht. In letzter Konsequenz sollte man(n) sich halt gar nicht erst mit Frauen einlassen, denn das kann böse enden. Wer beispielsweise schon mal eine Scheidung hinter sich hat, der weiß, wovon die Rede ist.




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30. Juni 2016 um 15:21

Vollkommen richtig
Vollkommen richtig. Fußballnationalspieler sind Highpotentials, erfolgreich, berühmt, mit durchtrainierten Körpern, hohem Einkommen und einem extrem hohen Grad an sozialer Vernetzung.

Aber: Sobald das Flutlicht aus geht, keine Kameras mehr da sind, die Werbeeinnahmen aus Sponsorenverträgen nicht mehr fließen, kommt für sie die Zeit der Wahrheit. Dann ist der Ruhm und der Glanz ganz schnell verblasst und in vielen Fälen das Geld schnell verprasst (siehe beispielsweise Eike Immel, George Best, Paul Gascoigne oder Uli Borowka). Die extreme Veränderung des Lebens eines ehemaligen Hochleistungssportlers ist eine große mentale Herausforderung, an der nicht wenige zugrunde gehen. Ob das unbedingt so wünschenswert ist? Aber das nur nebenbei bemerkt.

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30. Juni 2016 um 20:01

Hillary Clinton und Lady Macbeth
"Aber ob diese Beziehungen überhaupt auf Liebe basierten, ist ohnehin mehr als fraglich."

Ja, eben. Und genau dies ist ja auch der Eindruck, den der Autor des Ursprungsbeitrags geäußert hat.

Beziehungen, die auf Liebe basieren, basieren auf der Wertschätzung für den Partner. Nun hatte er aber den Eindruck, dass Frauen eine Beziehung zu einem Mann nicht in erster Linie deshalb eingehen, weil sie ihn besonders wertschätzen, sondern weil sie aus dieser Beziehung für sich selbst einen Nutzen ziehen, indem sie von seinem Einkommen, seinem Vermögen, seinem sozialen Status, seiner Berühmtheit, seiner Angesehenheit, seinem sozialen Netzwerk profitieren. Und in vielen Fällen ist dieser Eindruck zweifellos korrekt. Ein besonders hervorstechendes Beispiel dafür ist Hillary Clinton - eine krankhaft von Macht besessene Frau, die einzig und allein wegen ihres Machtstrebens die zahllosen Eskapaden ihres Mannes hingenommen hat.

All dies ist jedoch nichts Neues. In "Macbeth" von William Shakespeare ist genau diese Art von Machtstreben das Leitmotiv dieser Tragödie.

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1. Juli 2016 um 0:37
In Antwort auf knabberhase

Hillary Clinton und Lady Macbeth
"Aber ob diese Beziehungen überhaupt auf Liebe basierten, ist ohnehin mehr als fraglich."

Ja, eben. Und genau dies ist ja auch der Eindruck, den der Autor des Ursprungsbeitrags geäußert hat.

Beziehungen, die auf Liebe basieren, basieren auf der Wertschätzung für den Partner. Nun hatte er aber den Eindruck, dass Frauen eine Beziehung zu einem Mann nicht in erster Linie deshalb eingehen, weil sie ihn besonders wertschätzen, sondern weil sie aus dieser Beziehung für sich selbst einen Nutzen ziehen, indem sie von seinem Einkommen, seinem Vermögen, seinem sozialen Status, seiner Berühmtheit, seiner Angesehenheit, seinem sozialen Netzwerk profitieren. Und in vielen Fällen ist dieser Eindruck zweifellos korrekt. Ein besonders hervorstechendes Beispiel dafür ist Hillary Clinton - eine krankhaft von Macht besessene Frau, die einzig und allein wegen ihres Machtstrebens die zahllosen Eskapaden ihres Mannes hingenommen hat.

All dies ist jedoch nichts Neues. In "Macbeth" von William Shakespeare ist genau diese Art von Machtstreben das Leitmotiv dieser Tragödie.

Ja
Ja genau es gibt da doch so ein Gedicht da heißt es so ungefähr: jedem Menschen wohnt ein zauber inne irgendjemandem gefällt er. Und ich finde so sollte es auch sein und nicht woa der ist so reich oder woa die ist so hübsch aber irgendwie hab ich den Eindruck das es eher so läuft, leider leider da kann man eigentlich gleich ins Kloster

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1. Juli 2016 um 0:39
In Antwort auf geoff_12372514

Ich denke es stimmt
dass Frauen sich tendenziell weniger nach "unten" orientieren, als Männer. Das ist in gewisser Hinsicht auch vernünftig, weil es immer noch so ist, dass zumindest eine Zeitlang die Familie hauptsächlich vom Gehalt des Mannes lebt nach der Geburt der Kinder. Aber wenn das eine Tendenz ist, so trifft es doch nicht auf alle zu.

Ich kann auch sagen, das Männer im Allgemeinen auf blonde, schlanke Frauen stehen. Ich entspreche nicht dem Ideal, also habe ich schon keine Lust mehr auf die Männerwelt.

Aber ich sage mir, ich will gar keinen Mann, der nur auf die Optik guckt und mich nur zum herzeigen braucht. Und das solltest du auch tun. Du brauchst keine Frau, die dich nur wegen dem Status und Geld nimmt und dich bei der Trennung vollkommen ausbluten lässt. Aber um die anderen zu finden, musst du auch mal die Augen auf machen und vielleicht mal ein bsischen von deinem hohen Ross runterkommen.

Tja
Ein Ross kann ich mir nicht leisten, was des koscht

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1. Juli 2016 um 14:05
In Antwort auf berwyn_12477378

Ja
Ja genau es gibt da doch so ein Gedicht da heißt es so ungefähr: jedem Menschen wohnt ein zauber inne irgendjemandem gefällt er. Und ich finde so sollte es auch sein und nicht woa der ist so reich oder woa die ist so hübsch aber irgendwie hab ich den Eindruck das es eher so läuft, leider leider da kann man eigentlich gleich ins Kloster

Kloster
Die Idee, in ein Kloster zu gehen, ist mit Sicherheit nicht die schlechteste. Es ist eben ein Lebenskonzept, welches sich fundamental von den heute sonst üblichen Lebenskonzepten unterscheidet, weil in diesem Konzept die Enthaltsamkeit und die Genügsamkeit der wichtigste Grundsatz ist und eben nicht der Konsum, der genau das Gegenteil von Enthaltsamtkeit und Genügsamkeit ist.

Denn was bringt es einem, sich lange Jahre den Buckel krumm zu arbeiten, damit man auf diese Weise vor seiner Partnerin prahlen kann? Der Arbeitgeber beutet die Arbeitskraft für seine eigenen Profitzwecke aus, die Partnerin bereichert sich am erarbeiteten Einkommen, die eigene Gesundheit bleibt dabei auf der Strecke und von der Rente wollen wir erst gar nicht reden. Die gesetzliche Rente ist ein absolut perverses Ausbeutungssystem, welches den Arbeitnehmern (deren oberstes Lebenskonzept der Konsum ist) den falschen Anreiz gibt, immer noch mehr und noch mehr verdienen zu wollen, damit auf diese Weise die Sozialsysteme mit Geld gefüllt werden. Bildlich kann man sich die gesetzliche Rente wie eine Möhre vorstellen, die man an einen Angelhaken bindet und über den Kopf eines (Arbeits-) Pferdes hält, so dass das Pferd immer der Möhre hinterherrennt und dabei gar nicht merkt, dass es lediglich die Interessen anderer erfüllt. Wie groß die Möhre am Ende des Weges sein wird, d.h. wieviel Rente es am Ende des Arbeitslebens sein wird, weiß niemand, weil niemand vorhersehen kann, wieviel Kaufkraft das Geld am Ende seines Arbeitslebens haben wird. Verschiebungen des Renteneintrittsalters wirken wie Rentenkürzungen und auch tatsächliche Rentenkürzungen kann niemand ausschließen.

In vielen Fällen ist der Mann nicht derjenige, der materialistisch eingestellt ist ("Mein Haus, mein Auto, meine Yacht, mein Einkommen."). In vielen Fällen erfüllt er lediglich die materialistischen Wünsche seiner Partnerin in der Hoffnung, Wertschätzung zu erhalten.

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