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Frau hat eine Psychose und nervt......

11. März 2013 um 12:52 Letzte Antwort: 25. März 2013 um 18:26

Hallo ihr Lieben,

meine Frau hat eigentlich schon seit ihrer Kindheit eine Psychose, wenn sie dann so alle 2-3 jahre akkut wird, wurde sie immer nach wenigen Tagen so auffällig, das sie ins Klinikum eingewiesen werden musste.
Meistens lief es natürlich auf eine Zwangseinweisung hinaus.
Diesmal ist aber leider alles anders.
Diesmal ist ihre Psychose schon seit Mitte Juli 2012 akkut, aber anscheinend stellt sie bisher keine Gefahr für sich oder für andere da, sonst wäre sie ja schon längst wieder in der geschlossenen.
Sie sitzt zwar bei -10 barfuss am Kanal und strickt Topflappen, oder verwüstet meinen Schrebergarten, oder läuft hier nachts um`s Haus und kippt die Mülltonnen in die Blumenbeete, aber die Behörden sehen darin keine Gefärdung und verhalten sich dem entsprechend.
Zum Schutz vor unserer 12 jährigen Tochter und mir selbst, habe ich im September 2012 ein neues Haustürschloß eingebaut und meine Frau somit ausgesperrt.
Seitdem lebt sie anscheinend auf der Strasse oder in einem Heim für obdachlose Frauen, keine Ahnung wo sie wohnt, ich sehe sie oder ihre Spuren aber fast täglich, also kann sie nicht allzuweit weg sein.
Letzte Woche hatte ich eine Anhörung vor Gericht, weil ich das alleinige Sorgerecht für unsere Tochter beantragt hatte.
Das Sorgferecht meiner Frau kommt somit erstmal für die nächsten 24 Monate zum ruhen, sollte sie sich dann wieder gefangen haben, bekommt sie es wieder, wenn nicht dann nicht.
Außerdem habe ich die Scheidung eingereicht, ich muss zwar erst das Trennungsjahr abwarten, aber dann ist Schluß.
Ich denke mal 22 Jahre und 8 akkute Psychosen sind erstmal genug für mich und vor allem für meine Tochter.

Trotzdem würde ich es befürworten, wenn meine Frau doch mal endlich eingewiesen werden würde.
Sie ist zwar nicht einsichtig, so das sie sich selber ins Klinikum begibt und anscheinend auch nicht gefährlich genug um zwangseingewiesen zu werden, aber dort wäre sie am besten aufgehoben und wenn sie dann wieder neu eingestellt wäre, dann könnte sie auch wieder ihr Leben in die eigene Hand nehmen.

Aber da dem nicht so ist, werden wir noch einige Zeit darunter leiden müssen.

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11. März 2013 um 13:52

Sach ma
wie macht sich so ne psychose bemerkbar?

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12. März 2013 um 16:57
In Antwort auf sherie_11953405

Sach ma
wie macht sich so ne psychose bemerkbar?

Durch eine völlig gestörte Wahrnehmung...
und schitzofrenes Verhalten.
Sie redet nur noch Müll, wirft alles weg, glaubt das alle Lebensmittel vergiftet sind, das alle Menschen hinter ihr her sind, das ihr alle an`s Leder wollen.
Sie hat alle Kleidungsstücke meiner Tochter weggeworfen, alle ihre Spielsachen, alle Teller, Töpfe, Pflegeutensilien, fast den gesammten Hausstand.
Sie läßt alle Vogelkäfige auf und reisst dazu noch die Fenster auf, sie wirft alle Schlüssel sämtlicher Türen weg und haut mir nachts im Schlaf eine Bratpfanne auf den Kopf, oder geht von einer Sekunde auf die andere mit einem großen Fleischmesser auf mich los.
In früheren Jahren hatte sie auch schon mal einen Kanister Benzin von der Tankstelle geholt und hat damit ihre Wohnung in Brand gesteckt.
Also praktisch eine tickende Zeitbombe...

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12. März 2013 um 23:55

Naja...
es stand ihr ja nicht auf der Stirn geschrieben das sie eine tickende Zeitbombe ist.
Die ersten Jahre war ja auch noch alles okay soweit, aber so nach 4 oder 5 Ehejahren kam dann der erste Schub zum Ausbruch, da war das erste Kind schon da.

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14. März 2013 um 18:02

Nun ja...
also, sherridan, deine kommentare sind alles andere als hilfreich. das hättest du dir auch sparen können.

attilla, auch wenn deine wut groß ist, darfst du nicht vergessen, dass deine frau (nachdem, was du hier geschildert hast) psychisch krank ist und sie nicht die schuld für ihre erkrankung trägt. eine schizophrenie ist eine schwere psychische erkrakung, die teilweise genetisch bedingt ist. aber hier will ich nicht zu sehr ins detail gehen.
was ich dir sagen will: ich finde es nachvollziehbar, dass du deine tochter schützen willst und auch, dass du die scheidung willst. allerdings denke ich, dass für deine frau so etwas wie ein betreuer oder eine wg für psychisch kranke menschen, die unterstützung bekommen, die bessere variante wäre. denn in der klinik wird ihr zwar für eine weile geholfen, die frage ist aber, ob sie danach wieder alleine lebensfähig ist. aber das kann ich nicht wirklich beurteilen. dafür bräuchte man mehr informationen.
ich hoffe, dass deine frau hilfe bekommt, da sie offenbar hilfe wirklich braucht. und ich hoffe, dass du mit deiner tochter gut zurecht kommen werdet.

viele grüße

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15. März 2013 um 22:39

Hätte...
habe ich aber nicht !
Vielleicht hatte ich ja Mitleid mit ihr oder so ähnlich ??

Ich wollte sie damals auch fallen lassen, aber sie kam immer wieder angeschißen und hat sich angebiedert und irgendwann als ich dann mal "Riemig" war, hatte ich sie wieder am Hals

Ich war nicht konsequent genug, leider......

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15. März 2013 um 22:52
In Antwort auf papak_12655498

Nun ja...
also, sherridan, deine kommentare sind alles andere als hilfreich. das hättest du dir auch sparen können.

attilla, auch wenn deine wut groß ist, darfst du nicht vergessen, dass deine frau (nachdem, was du hier geschildert hast) psychisch krank ist und sie nicht die schuld für ihre erkrankung trägt. eine schizophrenie ist eine schwere psychische erkrakung, die teilweise genetisch bedingt ist. aber hier will ich nicht zu sehr ins detail gehen.
was ich dir sagen will: ich finde es nachvollziehbar, dass du deine tochter schützen willst und auch, dass du die scheidung willst. allerdings denke ich, dass für deine frau so etwas wie ein betreuer oder eine wg für psychisch kranke menschen, die unterstützung bekommen, die bessere variante wäre. denn in der klinik wird ihr zwar für eine weile geholfen, die frage ist aber, ob sie danach wieder alleine lebensfähig ist. aber das kann ich nicht wirklich beurteilen. dafür bräuchte man mehr informationen.
ich hoffe, dass deine frau hilfe bekommt, da sie offenbar hilfe wirklich braucht. und ich hoffe, dass du mit deiner tochter gut zurecht kommen werdet.

viele grüße

Das wäre am besten...
früher, kurz bevor wir zusammen gezogen sind hatte sie ja in einen solchen Wohnheim gewohnt aber weil ich erstens keine Erfahrung mit dieser Krankheit hatte und zweitens sie für ziemlich stabil eingestuft habe, habe ich mir keine großen Gedanken darum gemacht.
Ein betreutes wohnen nach einem angemessenen Klinik Aufenthalt wäre das Beste für sie.
Aber ich bekomme sie ja nicht mal in die Klinik, wie sollte ich sie dann erst in ein betreutes Wohnheim kriegen ??

Mit meiner Tochter komme ich prima klar, ich spiele da nicht irgendwie die Autoritätsperson, sondern wir haben eher ein freundschaftliches Verhältnis und haben eine Menge Spaß zusammen.

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18. März 2013 um 20:22

Hallo Attilla,
ich kann verstehen dass Du es leid bist, immerhin hast Du jahrelang an ihrer Seite gestanden und statt besser ist alles schlimmer geworden.

Meine Mutter hat fast ihr ganzes Leben unter einer Manisch-Depressiven psychischen Erkrankung, mit schizrophrenen Zügen, gelitten.
Bis zu meinem 10 Lebensjahr kann ich mich nur an eine Frau erinnern, die entweder, vollgepumpt mit Tabletten, an die Decke gestarrt hat oder, in den manischen Phasen vollgepumpt mit eigener zuvieler Energie ein agressives Verhalten an den Tag gelegt hat. Die depressiven Phasen empfand ich da als angenehm, ein an die Decke starrender Mensch ist einfach besser unter Kontrolle zu halten.
Durch diese Erkrankung "durfte" ich mich ein ganzes Leben mit dieser Krankheit auseinander setzen. Leider verlieren die Erkrankten mit der Zeit ihre Persönlichkeit, sie ändert sich total, sie werden ichbezogen, denken nur an sich und können das was ihr Verhalten bei ihren Nächsten auslöst nicht überblicken, und es interessiert sie auch nicht wirklich, ihre Ichbezogenheit steht ihnen da im Weg.
Das hat dann auch die Ehe meiner Eltern nicht ausgehalten, allerdings waren meine 7 Jahre ältere Schwester und ich da schon im erwachsenen Alter. Ich war damals Anfang 20.

Keine Frage, deine Frau braucht dringend psychologische Hilfe, aber wenn sie nicht will, wirds schwierig. Vielleicht kann das Amtsgericht helfen, die würden einen Amtsarzt schicken, der sich deine Frau ansieht. Der würde dann entscheiden, ob sie einen Betreuer braucht, da sie anscheinend nicht für sich selbst verantwortlich sein kann, und er könnte dann auch eine Zwangseinweisung veranlassen. Wie das allerdings genau läuft, keine Ahnung, vielleicht wäre vorab ein Besuch bei einem Psychologen hilfreich, der könnte dir die genau Vorgangsweise erklären.

Es ist zwar ein harter Schritt von dir gewesen, deine Frau auszusperren, aber ich verstehe dich, das Wohl deiner Tochter geht auf jeden Fall vor und das Mädchen muß leider vor ihrer Mutter geschützt werden. Wenn sie schon auf dich losgegangen ist, ist der Weg auf deine Tochter loszugehen nicht weit.
Vorallem solltest Du deiner Tochter erklären was mit ihrer Mutter los ist. Kinder geben sich schnell selber an sowas die Schuld, und besonders für Kinder von psychisch kranken Elternteilen besteht ein enormer Druck. Obwohl sie es nicht wollen, fühlen sie sich irgendwie für den kranken Elternteil verantwortlich und sie schämen sich enorm. Wollen nach außen hin ein "normales" Familienleben vortäuschen, was wiederum einen enormen Druck auslöst. Da rutscht man als Kind schnell in die Elternrolle.

Meine Mutter hat meiner Schwester und mir enorm viel zugemutet, unseren guten Willen zum Stehkragen aufgepumpt, sie war unser ganzes Leben uns keine Hilfe, immer nur Belastung. So sehr Belastung das ich 5 Jahre den Kontakt zu ihr abgebrochen hatte. Damals hatte ich schon mit meinem damaligem Freund zusammen gelebt und ich habe den Fehler begangen, den Kontakt zu ihr, durch ihr Drängen, wieder aufzunehmen. Blut ist halt dicker als Wasser. Und obwohl der Kontaktabbruch mir eigentlich gut getan hat, hatte ich ein schrecklich schlechtes Gewissen. Sie hatte schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich und ich hatte Angst das sie es wieder damit versucht um den Kontakt wieder herzustellen. Also diente ihr diese Selbstmordversuche nur uns unter Druck zu setzen.

Sie ist vor 3,5 Jahren an einer nicht behandelten Lungenentzündung zu Hause gestorben........und auch wenn ich manchmal deshalb ein schlechtes Gewissen habe, mir gehts seit ihrem Tod endlich wieder gut. Ich fühle mich nicht mehr ständig unter Druck gesetzt.

Auch wenn es sich grausam anhört, heute bin ich fast schon froh, dass sie tot ist.

Ich denke das was Du bis jetzt getan hast, war hart aber notwendig.

Ich wünsche Dir und deiner Tochter alles Gute,
Cowgirlmone

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21. März 2013 um 18:15

Ein Mensch verhält sich so wegen keinem ersichtlichen Grund?
Verstehe ich nicht. Wenn jemand keine Gewalt erlebt hatte. Ein ganz normales Leben hatte, dann verhält er sich so, wie ihr es beschreibt? Tut mir leid, aber das kann ich mir garnicht vorstellen. Ich weiß bei mir, dass es mir nicht gut ging, weil ich unter Teilamnesie litt oder noch leide. Ich weiß nicht, ob ich da noch was erlebt habe, woran ich mich nicht erinnere. Ich weiß, dass ich Aggressionen hatte, weil die Erinnerung hoch kam von der Vergewaltigung und andere schlimmer Erlebnisse. Aber das hatte damit zu tun, dass ich mich nach den Gewalterlebnissen nicht mehr erinnerte. Erst nach ca. 28 Jahren habe ich mich an die Vergewaltigung erinnert. Ich war erst 15 Jahre. Es war eine Analvergewaltigung. Unter solchen Umständen kann man nicht jemanden einreden wollen er hat eine Psychische Erkrankung. Das ist mir nämlich eingeredet worden. Ich denke, da hat man auch ein Recht darauf und das kann man auch nicht beeinflussen, wenn ein Fachmann einen vorher weder aufgeklärt noch vorbereitet hatte auf die Erinnerung.
Durch Zufall habe ich gelesen, was es bedeutet, die erlebte Gewalt zu verdrängen und nicht als einen erlebten Teil von sich anzunehmen.
Mir geht es besser, seit dem ich weiß, was ich an Gewalt erlebt habe und selber daran arbeite es anzunehmen, in mein Ich zu integrieren und keine Rachegefühle für die anderen ausleben zu wollen. Es ist ja die Wut, die man ja wegen der Gewalt hat, wegarbeiten muss. Das macht man aber auch nicht in 5 Minuten, wenn man eine Teilamnesie hatte.
Es war ja bei mir auch so, dass mein Exmann krank war, der hatte mir meinen Rock am Körper in zwei Teile gerissen und ist auf mich raufgesprungen. Es war alles schwarz danach und ich konnte mich an nichts mehr erinnern. So, als hätte ich es nicht erlebt. Aber an viel mehr kann ich mich heute auch nicht erinnern. Weiß eben nur, dass es vor der Schwangerschaft vielleicht war. Das wären aber ca. 26 Jahre. Da ist es doch sehr verständlich, wenn die Seele irgendwann aus dem Gleichgewicht kommt. Wie kann es denn sonst sein, dass man sich länger als 20 Jahre nicht erinnert. Wenn ich überlege, ich war 18 Jahre alt und sollte nur in der Wohnung bleiben, nicht arbeiten gehen, mich nur soweit bewegen wie der Mann das will, im Streit wollte, dass ich aus der 9. Etage eines Hochhauses springe und dann noch 10 Jahre mit dem Mann zusammen gelebt habe. Da finde ich, ist es kein Wunder, wenn durch Verdrängung, die Seele irgendwann verrückt spielt. Es gibt ja Menschen, die sind so stark und ertragen eine ganze Menge. Es gibt aber Menschen, die verdrängen die erlebten Geschehnisse und bilden sich ein, dass nie erlebt zu haben. Auf die Dauer ist das nicht gesund. Aber daraus eine Erkrankung zu machen, weil andere Gewalt an einem ausgeübt haben?

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22. März 2013 um 11:29
In Antwort auf hoffnung83

Ein Mensch verhält sich so wegen keinem ersichtlichen Grund?
Verstehe ich nicht. Wenn jemand keine Gewalt erlebt hatte. Ein ganz normales Leben hatte, dann verhält er sich so, wie ihr es beschreibt? Tut mir leid, aber das kann ich mir garnicht vorstellen. Ich weiß bei mir, dass es mir nicht gut ging, weil ich unter Teilamnesie litt oder noch leide. Ich weiß nicht, ob ich da noch was erlebt habe, woran ich mich nicht erinnere. Ich weiß, dass ich Aggressionen hatte, weil die Erinnerung hoch kam von der Vergewaltigung und andere schlimmer Erlebnisse. Aber das hatte damit zu tun, dass ich mich nach den Gewalterlebnissen nicht mehr erinnerte. Erst nach ca. 28 Jahren habe ich mich an die Vergewaltigung erinnert. Ich war erst 15 Jahre. Es war eine Analvergewaltigung. Unter solchen Umständen kann man nicht jemanden einreden wollen er hat eine Psychische Erkrankung. Das ist mir nämlich eingeredet worden. Ich denke, da hat man auch ein Recht darauf und das kann man auch nicht beeinflussen, wenn ein Fachmann einen vorher weder aufgeklärt noch vorbereitet hatte auf die Erinnerung.
Durch Zufall habe ich gelesen, was es bedeutet, die erlebte Gewalt zu verdrängen und nicht als einen erlebten Teil von sich anzunehmen.
Mir geht es besser, seit dem ich weiß, was ich an Gewalt erlebt habe und selber daran arbeite es anzunehmen, in mein Ich zu integrieren und keine Rachegefühle für die anderen ausleben zu wollen. Es ist ja die Wut, die man ja wegen der Gewalt hat, wegarbeiten muss. Das macht man aber auch nicht in 5 Minuten, wenn man eine Teilamnesie hatte.
Es war ja bei mir auch so, dass mein Exmann krank war, der hatte mir meinen Rock am Körper in zwei Teile gerissen und ist auf mich raufgesprungen. Es war alles schwarz danach und ich konnte mich an nichts mehr erinnern. So, als hätte ich es nicht erlebt. Aber an viel mehr kann ich mich heute auch nicht erinnern. Weiß eben nur, dass es vor der Schwangerschaft vielleicht war. Das wären aber ca. 26 Jahre. Da ist es doch sehr verständlich, wenn die Seele irgendwann aus dem Gleichgewicht kommt. Wie kann es denn sonst sein, dass man sich länger als 20 Jahre nicht erinnert. Wenn ich überlege, ich war 18 Jahre alt und sollte nur in der Wohnung bleiben, nicht arbeiten gehen, mich nur soweit bewegen wie der Mann das will, im Streit wollte, dass ich aus der 9. Etage eines Hochhauses springe und dann noch 10 Jahre mit dem Mann zusammen gelebt habe. Da finde ich, ist es kein Wunder, wenn durch Verdrängung, die Seele irgendwann verrückt spielt. Es gibt ja Menschen, die sind so stark und ertragen eine ganze Menge. Es gibt aber Menschen, die verdrängen die erlebten Geschehnisse und bilden sich ein, dass nie erlebt zu haben. Auf die Dauer ist das nicht gesund. Aber daraus eine Erkrankung zu machen, weil andere Gewalt an einem ausgeübt haben?

Hallo Hoffnung83......
Deine Geschichte ist schlimm und Du solltest Dir professionelle Hilfe suchen um das Erlebte aufzuarbeiten. Allerdings bedeutet es nicht, dass jeder mit einer psychischen Erkrankung sexuell missbraucht wurde in seiner Vergangenheit oder auf andere Art Gewalt erlebt hat. Manchmal erkrankt die Seele ohne ersichtlichen Grund für Außenstehende, obwohl es für den Betroffenen schon irgendeinen Grund meistens gibt. Allerdings sind diese Personen dann in den meisten Fällen schon vor dem Ereignis labil.
Bei meiner Mutter gab es nicht wirklich einen Grund, allerdings eine genetische Veranlagung, ihr Vater war schizophren, wie auch meine Mutter.
Du siehst, nicht immer steckt eine Gewalttat hinter so einem Verhalten, sondern ganz einfach eine Krankheit.

Ich wünsche Dir für die Zukunft noch alles Gute

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25. März 2013 um 17:56
In Antwort auf amelie_12846246

Hallo Hoffnung83......
Deine Geschichte ist schlimm und Du solltest Dir professionelle Hilfe suchen um das Erlebte aufzuarbeiten. Allerdings bedeutet es nicht, dass jeder mit einer psychischen Erkrankung sexuell missbraucht wurde in seiner Vergangenheit oder auf andere Art Gewalt erlebt hat. Manchmal erkrankt die Seele ohne ersichtlichen Grund für Außenstehende, obwohl es für den Betroffenen schon irgendeinen Grund meistens gibt. Allerdings sind diese Personen dann in den meisten Fällen schon vor dem Ereignis labil.
Bei meiner Mutter gab es nicht wirklich einen Grund, allerdings eine genetische Veranlagung, ihr Vater war schizophren, wie auch meine Mutter.
Du siehst, nicht immer steckt eine Gewalttat hinter so einem Verhalten, sondern ganz einfach eine Krankheit.

Ich wünsche Dir für die Zukunft noch alles Gute

Hallo cowgirlmone,
vielen lieben Dank für deinen Beitrag. Ich war schon vor Jahren bei Psychologen. Hatte mehrere nacheinander gehabt. Bei keinem hatte es richtig funktioniert, dass ich rede. Vielleicht habe ich auch das Gefühl, dass man mich nicht für ernst nimmt oder es ist ein komisches Gefühl das dem anderen gerade gesagt zu haben. Ich kenne das nicht so mit dem Teilen von nicht so schönen Dingen. Es ist auch so, dass ich da oft garnicht darüber nachdenken und reden möchte. Wenn ich zu tief mich damit beschäftige, weine ich nur wieder und dann geht es mir, wenn ich zuviel weine schlecht. Das es eine genetische Veranlagung gibt, habe ich noch nicht gehört. Das ist allerdings sehr traurig und schade. Da kann man ja nicht sehr viel tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Medikamente Wunder vollbringen.
Da wünsche ich dir viel Kraft, damit für dich positiv umzugehen.
Das fällt mir schwer mir vorzustellen, anzunehmen, dass es genetische Veranlagung ist.
Vielleicht habe ich ja irgendwann mal den richtigen Gesprächspartner dazu. Ich habe eben noch Schuldgefühle und Schäme mich. Oft ist es so, dass ich mich an einige Dinge nicht klar erinnere. Eben nur Bruchstücke. Psychologische Fachbücher habe ich gelesen und einiges wird klarer.
Labil
Meinst Du nicht, dass ein Baby, dass die Liebe und Wärme bekommt die es braucht, labil werden kann.
Für mein Gefühl würde ich sagen, nein. Vielleicht irre ich mich ja auch. Ich weiß nur, dass mein Sohn bei der Geburt gestresst aus sah. Ich hatte auch Stress während der Schwangerschaft. Von einer Vergewaltigung hatte ich geträumt und war, als ich wach war, immer kurz vorm wegtreten. Mir war schwindlig ohne Ende. Einen Migräneanfall hatte ich auch, ohne Medikamente. Ich habe geschrien wegen der Schmerzen. Das ist kein Wunder, dass er gestresst war. Er braucht viel Liebe. Deswegen glaube ich, dass alles mit der Liebe die die Frau während der Schwangerschaft und danach erhält entscheident für das Kind ist, wie es sich entwickelt. Das Gefühl der Eltern und Familie für das Kind.
Aber sage mir doch bitte, wie man das genetisch feststellt?
Ich kenne das kleine und große Blutbild und andere Werte. Aber woran lässt sich denn diese Erkrankung erkennen? Ich danke dir und wünsche dir auch alles Liebe

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25. März 2013 um 18:26
In Antwort auf quanah_12921290

Durch eine völlig gestörte Wahrnehmung...
und schitzofrenes Verhalten.
Sie redet nur noch Müll, wirft alles weg, glaubt das alle Lebensmittel vergiftet sind, das alle Menschen hinter ihr her sind, das ihr alle an`s Leder wollen.
Sie hat alle Kleidungsstücke meiner Tochter weggeworfen, alle ihre Spielsachen, alle Teller, Töpfe, Pflegeutensilien, fast den gesammten Hausstand.
Sie läßt alle Vogelkäfige auf und reisst dazu noch die Fenster auf, sie wirft alle Schlüssel sämtlicher Türen weg und haut mir nachts im Schlaf eine Bratpfanne auf den Kopf, oder geht von einer Sekunde auf die andere mit einem großen Fleischmesser auf mich los.
In früheren Jahren hatte sie auch schon mal einen Kanister Benzin von der Tankstelle geholt und hat damit ihre Wohnung in Brand gesteckt.
Also praktisch eine tickende Zeitbombe...

Hallo attilla2010,
zu der Verhaltensweise habe ich eine Frage. Ich habe mich damals von meinem Exmann getrennt, weil dieser mich zum Sex genötigt hatte. Er hatte auch alle meine Kleidungstücke weggeschmissen. Hatte sogar mal diese in zwei Teile zerrissen. Als ich ganz am Anfang der Beziehung, vor der Geburt meiner Tochter, schwimmen war, ging er ins Bad und riss den Badeanzug von der Leine. Schimpfte mich aus, wie ich ihm das antun können usw. War aggressiv, riss den Badeanzug in zwei Teile vor dem Mülleimer und schmiss diesen in den Mülleimer. Machte eben auch des öfteren böse Bemerkungen zu mir. Als ich mich trennte, war ich so blöd und habe mir helfen lassen. Da sah er sich die neue Wohnung an und machte Bemerkungen wegen der Wände und dem Brandschutz. Es gab da keinen Gasherd. Sag mal, war das eine indirekte Androhung, die Wohnung in Brand setzen zu wollen.
Ich meine der Mann hatte auf Grund meiner körperlichen Beschwerden auch mir einen neuen Ausbildungsplatz versprochen. Ich hatte aus diesen Gründen meine Ausbildung gekündigt. Ich war im Verkauft und durfte nicht mehr 40 Stunden stehen in der Woche. Hatte ja auch sehr starke Schmerzen. Er hatte nie wieder davon geredet. Zu meiner Familie hatte er gesagt, dass alle seine Frauen nicht gearbeitet hätten. Er so geredet, als wenn ich garnicht anwesend gewesen wäre. Später hatte er mich auch mit einem Führerschein erpresst, damit ich die Ausbildung vom Arbeitsamt nicht mache. Den Führerschein habe ich dann trotzdem gemacht. Habe ihm erst im Glauben lassen, dass ich die Ausbildung nicht mache. Hinterher hatte er mir verboten mit seinem Auto zu fahren. Laute solche verrückten Sachen. Einmal ist er hinter mir hergekommen, weil er nicht wollte das ich zu einer Bekannten gehe. An der Wohnungstür hatte er dann meine linke Hand, Arm, mit Gewalt festgehalten und meine Haare so gepackt, dass sie zu einem Bündel waren. Er riss meinen Kopf nach hinten und schlug meinen Kopf nach vorne gegen die Wohnungstür. Er hatte aufgehört, weil ich geschrien hatte und da bin ich sofort raus aus der Wohnung. Ich weiß, dass ich an der linken Hand etwas geblutet hatte. Erinnern tue ich mich auch erst seit kurzem. Das ist ja ca. 20 Jahre her.

Bist Du dir da sicher, dass dieser Mann diese Krankheit hatte. Ich habe früher gedacht es ist meine Schuld, weil ich ein so schlechter Mensch bin. Später habe ich Aggressionen bekommen, weil er dann weg war und ich mich langsam erinnerte und mein Gefühl mir sagte, er hatte mich gehasst. Es war alles so ungerecht. Ich habe doch garnichts gemacht gehabt. Er ist nicht beleidigt worden von mir, war immer da. Das er krank gewesen sein soll, dass ist ein Gefühl mit dem ich nicht klar komme. Ich denke, er hat mich gehasst.
Alles was schön aussah an meiner Kleidung hatte er weggeschmissen. Ich sollte nur das anziehen, was er auch befürwortet. Vor den Augen von anderen hatte er gesagt, dass den Rock den ich anhatte, den ich mir gerade gekauft hatte, zurück zu bringen habe. Ich musste tatsächlich in die Boutique gehen und den Rock umtauschen. Ich bin in den Erdboden versunken. Konnte denen ja nicht sagen, dass mein Ehemann mir verbieten einen normalen Rock zu tragen.
Ich weiß nicht, wie sich das mit dieser Krankheit vereinbaren lässt. Da habe ich keinen Durchblick. Für mich war er einfach nur böse, weil sein Leben nicht so lief wie er dachte. Liebe Grüße Regina
Mittlerweile habe ich so einigermaßen erholt. Zum Weinen ist mir trotzdem manchmal noch, weil ich nicht sofort gegangen bin.

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