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Finde keine Freunde/ Außenseiter, warum?

11. August 2018 um 16:47

Hallo Leute,

ich w bin fast 25 Jahre alt und dieses Thema begleitet mich seit der Kindheit. Ich denke hier kann mir niemand sagen warum das so ist, aber ich würde es gerne teilen Also ich bin seit meiner Kindheit immer Außenseiter gewesen hatte nie richtige Freundinnen, vielleicht eine oder zwei aber nach einiger kurzer Zeit war der Kontakt immer vorbei. Dann nach der Grundschulzeit war es dasselbe ich habe irgendwann eine Freundin gefunden hatte die ganze Schulzeit zu ihr über Kontakt, aber dann kamen irgendwann immer Ausreden von ihr wie "Ich habe keine Zeit" usw, und das immer an dem Tag wo wir das Treffen vereinbart hatten. Das hat mich irgendwie sehr verletzt, und traurig gemacht weil sie damals die erste richtige Freundin war. Und seitdem das passiert ist habe ich keine Lust mehr Freundschaften zu knüpfen.. Dann in der Ausbildungszeit war es dasselbe, hab neue Leute kennengelernt, mich mit einer anderen Azubi paar Mal getroffen, dann war sie auf einmal komisch von einem Tag auf den anderen, dann habe ich den Kontakt abgebrochen. Ich weiß wirklich nicht woran das liegt, ich bin wirklich ein netter lieber Mensch, habe auch Fehler wie jeder anderer auch, aber kann nicht sagen das ich jetzt so schlimm bin. Ich würde eher sagen ich bin anders als die anderen, ich habe mich schon immer so anders gefühlt, hatte nicht diesselben Interessen wie z. B. in Clubs gehen, Kinofilme langweilten mich und alles was der Mainstream so mag. Ich mochte auch nie was in Mode war, oder die Musik die in den Charts waren, bis auf wenige Außnahmen. Vor allem konnte ich mich nie wirklich gut mit anderen unterhalten, weil die meisten Leute eben nur "smalltalk" führen und das finde ich sinnlos und langweilig, ich mag mehr tiefgründige Gespräche, da ich auch ein Naturmensch bin und auch spirituell bin. Ich kann mich erinnern das ich sehr früh, mit etwa 10 oder 12 Jahren über den Tod nachdachte, und ob dann wirklich alles vorbei ist, wenn ich sterbe, aber tief im Inneren war meine Antwort: "Nein, es gibt ein Weiterleben nach dem Tod." Und das ist kein Glaube bei mir sondern ein tiefes inneres wissen. Ich muss noch hinzufügen, dass ich noch nie wirklich die Zeit mit meinen damaligen Freundinnen genießen konnte, ich fühlte mich trotztdem ganz alleine, also ob ich niemand hätte auf der Welt. Ich war eben nie auf einer Wellenlänge mit den Leuten die ich bisher traf, bis auf einmal als ich einen Mann traf der mich ziemlich gut verstand und ich mich nicht mehr alleine fühlte mit ihm, aber mit ihm habe ich keinen Kontakt mehr von meiner Seite aus, weil da andere Sachen nicht passten. Also ich habe im Allgemeinen das Gefühl alle um mich herum wären fremd, und ich bin die Außerirdische oder ein Alien aber gehöre nicht in diese Welt. Hin und wieder sehe ich natürlich Menschen oder begegne Menschen wo ich spüre sie sind mir mehr ähnlich und sie verstehen mich besser, aber so wirklich den Menschen habe ich noch nicht gefunden mit dem ich mich sehr gut verstehe, eine spirituelle Verbindung habe und tiefgründige Gespräche führen kann. Auch bemerke ich seit meiner Kindheit dass mich die meisten Leute gar nicht mögen, z. B. immer wieder diese Situation, wenn ich z. B. in der Schule an einem Tisch mit noch anderen Schülern saß, bei Gruppenarbeit oder ähnlichem wurde ich fast immer ignoriert als wäre ich nicht da, dasselbe passierte mir auch als meine Schulzeit vorbei war, z. B. absolvierte ich einen Kurs nach meiner Ausbildung, da saß ich und noch drei andere Leute am Tisch wo auch PC's standen und die Leute unterhielten sich ein bisschen und fragten die anderen etwas aber ich wurde wieder nicht "bemerkt oder ignoriert". Ich bin ein sehr ruhiger Mensch der eher schüchtern ist, aber mir wurde oft gesagt ich bin sehr hübsch und sympatisch und habe eine tolle figur. Ist es so dass es die anderen Leute einschüchtert dass ich so gut aussehe? oder denken sie ich bin arrogant weil ich nicht rede? Auf jeden Fall ich hatte schon immer seit meiner Kindheit diese Gefühl von Außgeschlossensein und nicht Dazugehören, ich passte nirgendwo hin. Und damals als Kind war ich noch gar nicht durch schlechte erfahrungen und enttäuschungen mit Menschen vorgeprägt, ich war immer offen gegenüber jedem trotzdem wollten die anderen nicht viel mit mir machen, warum auch immer.. Diese Sache mit dem "Nicht dazugehören" hat mich sehr belastet früher, erst jetzt seitdem ich 24 Jahre bin komme ich gut damit klar und habe das akzeptiert, nur weiß ich den genauen Grund nicht warum das so ist. Ich habe auch dasselbe problem mit Männern, habe schon viele getroffen, einige waren sehr nett von ihnen, aber nie hat es gepasst auf menschlicher Ebene, hatte nie jemanden mit dem ich voll auf einer wellenlänge war, und bei Männern bin immer ich  diejenige die den Kontakt abbrechen muss weil es einfach nicht passt. Verstehe nicht warum das so ist in meinem Leben, habe zurzeit nicht einen einzigen Freund bzw freundin, auch keinen Lebenspartner, aber es ist okay für mich so wie es ist. Ich habe begriffen ich kann das sowieso nicht kontrollieren, vielleicht will das Leben dass ich alleine bleibe. Der Text ist jetzt ziemlich lang geworden, ich hoffe jemand liest es oder vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich und kann seine Meinung sagen 


 

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