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Fetozid in der 3o ssw

30. November 2015 um 23:43

Hallo, Ich möchte hier einfach mit anderen Leuten mal meine Geschichte teilen um überhaupt zu reden. Vielleicht liest ja jemand, dem das selbe schon passiert ist, das hier. Also vorab müsst ihr Wissen das ich eine sehr sehr junge Mutter bin. Ich bin junge 14 Jahre in einem Monat 15. Bitte kommt jetzt nicht mit Verhütungsdingen, ich bin bestens aufgeklärt. Es passiert alles mit meinem jetzigen/damaligen Freund. Wir sind mittlerweile seit fast 2 ein halb Jahren zusammen. Damals muss uns das Kondom gerissen und das war genau zu meinem Eisprung. Blöderweise bemerkten wir das erst später. Aufjedenfall bekam ich 3 Monate meine Tage nicht. Da ich noch nicht in so einem regelmäßigen Zyklus war dachte ich mir erstmals nicht. Doch dann als der Bauch langsam wuchs kam der Gedanke. Ich begann zu überlegen wie das passiert sein konnte, aber mir fiel kein einziges mal ein wo wir nicht verhütet hatten. Ich hatte anfangs so Angst es meinem Freund zu sagen aber tat es trozdem. Er sagte das er bei mir bleiben würde uns mich unterstützten. weil mir war klar ich will das Kind nicht abtreiben. Ich werde es gebären und zur Adoption freigeben. Es vergingen weiter 2 Monate. Ich war kein einziges Mal beim Frauenarzt und meine Eltern wussten auch nichts. Ich hatte Angst sie zu enttäuschen, weil sie waren so stolz auf mich. Ich hab immer gewusst sie schimpfen nicht sie werden mir helfen und mich unterstützen. Troz allem sagte ich nicht's. Ich war zwar nie beim Frauenarzt davor aber ich las mir im Internet immer alles durch. Bis ich dann irgendwann im Internet auf eine Seite kam die anzeigte das sie mich anonym untersuchen würden. Mein Freund und ich packten uns zusammen Und ließen mich untersuchen. Da ich einen relativ kleinen Bauch hatte den man kaum sah , obwohl ich Ende des 7 Monats war , waren die Leute dort erst überrascht. Als ich am Ultraschall Tisch lag meinte die Ärztin dann ernst das ich sofort ins andere Krankenhaus muss weil irgendwas nicht stimmt und die dort bessere Geräte hätten. Ich wusste es stimmte was nicht. Ich musste meinen Eltern alles beichten und am nächsten Tag waren wir in dem anderen Krankenhaus. Die dortigen Ärzte stellten heraus das mein Kind Schwere Hirnschädigungen hatte. Meine Eltern reagierten so toll zu dieser Zeit sie nahmen mich in den Arm trösteten mich. Kein einziges mal haben sie geschimpft. Jedoch musste ich entscheiden ein schwer behindertes Kind zur Welt bringen was kaum Überlebens Chancen hat oder ich lasse es in meinem Bauch töten und Gebäre es. Ich entschied mich für die Totgeburt, da meiner Meinung nach ein so schwer behindertes Kind kaum Lebensqualität hat. dieser Eingriff war so schlimm und mein eigenes Kind zu gebären und dann war alles so ruhig ich habe so geweint. Ich hielt meinen kleinen großen Jungen in den Armen. Er sah wie sein Papa aus(mein Freund) aber er war tot. Ich wollte ihn am liebsten nicht los lassen. Mein kleiner Nick. Ich liebe diesen Jungen über alles. Jeden Tag Rede ich in den Himmel hinauf zu ihm, in der Hoffnung er hört mich. Jede Nacht weine ich mich in den Schlaf. Ich vermisse meinen Sohn so sehr auch wenn ich jung bin empfinde ich so eine starke Liebe zu ihm. Ich versuche Mein Leben weiter zu Leben. Mein Freund war damals bei den Eingriff und der Geburt nicht dabei. Immer wenn ich bei ihm bin muss ich weinen. Am Tag in der Schule scheint es als wäre ich glücklich. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. ich vermisse einfach meinen Sohn so sehr. Er ist tot im Himmel und ich geh mir die Schuld daran. Obwohl es nicht mal meine Schuld war. Den diese Fehlbildungen entschanden erst sehr sehr spät und man hätte es nicht viel früher sehen können. Trozdem tut alles so weh. Kommentiert bitte keinen Schwachsinn mir fällt es schwer hier zu schreiben. Und bezeichnet mich nicht als dumm ich bin hochbegabt !

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17. Dezember 2015 um 0:55

Huhu
Falls du es noch lesen solltest. komm im forum Fehlgeburt. da haben wir ne Gruppe wo Frauen tot Geburten hatten.schon mal mein Beileid

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