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Femen und der Genderfaschismus

16. September 2013 um 15:55

Die selbsternannte Frauenrechtsgruppe Femen, die durch ihre Protestaktionen mit nackten Brüsten bekannt geworden ist, inszeniert sich selber gerne als Bewegung gegen das Patriarchat und gegen Unterdrückung von Frauen. Doch wie verstehen diese militanten Feministinnen Gleichberechtigung? Denn bei genauerer Betrachtung stellt man fest das Femen keinen Kampf gegen Unterdrückung von Frauen führt, sonder eine Schmutzkampagne gegen die Männer im allgemeinen darstellt. In Interviews mit Femen werden Männer im allgemeinen als Feind betitelt. Wo kommt diese Voreingenommenheit gegen Männer denn her? In Deutschland haben Frauen doch die selben Rechte und Chancen. Oder ist dieses Klischee-denken gegen Männer nicht einfach Sexismus?
Doch Femen ging noch weiter! In einem Interview mit der Anführerin Alexandra Schewtschenko hat sie gesagt das das Blut der Männer fließen werde (!). Ist so ein Hass auf eine Völkergruppe in einer aufgeschlossenen, modernen Gesellschaft noch hinnehmbar? Der Begriff Genderfaschismus trifft auf Femen zumindest auf jeden Fall zu, denn sie sehen Männer nicht als gleichwertig an.

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16. September 2013 um 18:22

Femen
Also bitte! Kann man die ernst nehmen?

Das sind doch diese jungen Weiber, die sich gerne öffentlich halbnackt zeigen und dabei auch mal Blumenkränzchen im Haar tragen...

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17. September 2013 um 13:56

Das ist dann wohl Genitalfaschismus?
Krass, was man alles für Faschismen entdecken kann, das ist ja schon fast beängstigend.

Religionsfaschismus, Regionalfaschismus, Spritualfaschismus, Kapitalfaschismus, Sozialfaschismus, Colorfaschismus, Modefaschismus, Antifaschismusfaschismus...ich glaube ich werde paranoid.

Ist es jetzt besser paranoid zu sein oder faschistisch? Oder ist nicht die Paranoia sogar der erste Schritt auf dem Weg in den Faschismus? Eines ist jedenfalls klar, jeder hat das Zeug dazu!

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17. September 2013 um 21:16

Die Femen,,,
Hallo Maxmeier,
Ich finde die Femen in Deutschland (soweit noch verhanden, die streiten ja gerade so) beschweren sich auf hohem Niveau. Nur haben wir es hier auch gut. Aber zum Beispiel die Femengruppen in anderen Ländern Europas werden wirklich bedroht, weil Frauen dort wirklich unterdrückt werden. Und das würde man ja nicht mitbekommen wenn es die Femen nicht gäbe.
Das Problem bei den Femen ist, dass sich bei solchen Gruppen leider auch immer Menschen einschleichen, die nur am Krawall und nicht an der Message interessiert sind. Zum Beispiel war vor einer Weile (sorry, besser weiß ichs nicht mehr) ein Artikel in der ZEIT über eine von den Femen, die einfach rein gar nichts von der Bewegung verstanden hat.
Daher muss man da genauer hinschauen.
Ich glaube, die Alexandra Schwetschenko spricht in Bezug auf ihre Situation vor Ort wo sie Stärke und Kampfgeist zeigen will, aber dass sie Gewalt androht ist auf jeden Fall nicht okay.
Nur schade wäre halt, wenn man nur die hört, die am lautesten schreit und dann gleich alle nicht mehr ernst nimmt. Denn, bitte, es ist wichtig solche Gruppen ernst zu nehmen. Immerhin machen sie auf Mißstände aufmerksam. Die Femen ziehen sich ja gerade aus, um Aufmerksamkeit zu bekommen - und das klappt. So dumm ist es also nicht.
Viele Grüße, M.

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19. September 2013 um 18:12
In Antwort auf ofra_12178453

Die Femen,,,
Hallo Maxmeier,
Ich finde die Femen in Deutschland (soweit noch verhanden, die streiten ja gerade so) beschweren sich auf hohem Niveau. Nur haben wir es hier auch gut. Aber zum Beispiel die Femengruppen in anderen Ländern Europas werden wirklich bedroht, weil Frauen dort wirklich unterdrückt werden. Und das würde man ja nicht mitbekommen wenn es die Femen nicht gäbe.
Das Problem bei den Femen ist, dass sich bei solchen Gruppen leider auch immer Menschen einschleichen, die nur am Krawall und nicht an der Message interessiert sind. Zum Beispiel war vor einer Weile (sorry, besser weiß ichs nicht mehr) ein Artikel in der ZEIT über eine von den Femen, die einfach rein gar nichts von der Bewegung verstanden hat.
Daher muss man da genauer hinschauen.
Ich glaube, die Alexandra Schwetschenko spricht in Bezug auf ihre Situation vor Ort wo sie Stärke und Kampfgeist zeigen will, aber dass sie Gewalt androht ist auf jeden Fall nicht okay.
Nur schade wäre halt, wenn man nur die hört, die am lautesten schreit und dann gleich alle nicht mehr ernst nimmt. Denn, bitte, es ist wichtig solche Gruppen ernst zu nehmen. Immerhin machen sie auf Mißstände aufmerksam. Die Femen ziehen sich ja gerade aus, um Aufmerksamkeit zu bekommen - und das klappt. So dumm ist es also nicht.
Viele Grüße, M.

Hallo margarethae
Nur ist es so das gerade die Femen Anführerin nicht nir Missstände aufklären will, sondern auch ständig gegen Männer hetzt. Sie macht das nicht nur gegen bestimmte Männer, sondern gegen alle Männer (auch gegen gute Männer die niemanden unterdrücken und es auch nicht vor haben). Ok, das Feminismus nichts anderes als Männerhass bedeutet ist nichts neues, nur sollten solche Feministinnen dafür von der Bevölkerung und auch von den Medien genauso geächtet werden, wie die Männer, wenn sie etwas frauenfeindliches sagen. Aber anscheinend gilt für Feministinnen ja sonderstatus, das sie sexistische Stereotypen weiter verbreiten dürfen. Über den Mann bei Femen hat a. Schewtschenko auch gesagt sie wolle einen Mann als "Feind" bei femen haben -> das unterstreicht wieder das femen ALLE MÄNNER als feinde sieht.
Femen sind halt lediglich ein paar Männerhasserinnen die probieren mit holem Aktionismus Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

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20. September 2013 um 0:14
In Antwort auf gawel_12478434

Hallo margarethae
Nur ist es so das gerade die Femen Anführerin nicht nir Missstände aufklären will, sondern auch ständig gegen Männer hetzt. Sie macht das nicht nur gegen bestimmte Männer, sondern gegen alle Männer (auch gegen gute Männer die niemanden unterdrücken und es auch nicht vor haben). Ok, das Feminismus nichts anderes als Männerhass bedeutet ist nichts neues, nur sollten solche Feministinnen dafür von der Bevölkerung und auch von den Medien genauso geächtet werden, wie die Männer, wenn sie etwas frauenfeindliches sagen. Aber anscheinend gilt für Feministinnen ja sonderstatus, das sie sexistische Stereotypen weiter verbreiten dürfen. Über den Mann bei Femen hat a. Schewtschenko auch gesagt sie wolle einen Mann als "Feind" bei femen haben -> das unterstreicht wieder das femen ALLE MÄNNER als feinde sieht.
Femen sind halt lediglich ein paar Männerhasserinnen die probieren mit holem Aktionismus Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Hallo!
Was Du sagst ist richtig. Nur so wie ich es sehe, nehmen die Medien die Femen bisher weniger ernst als du es tust. Vielleicht weil bis jetzt noch gar nicht klar ist, was sie wirklich wollen, bzw. wie weit ihre Forderungen gehen.
Das liegt wahrscheinlich aus daran, dass sich unter dem Label "Femen" verschiedene Gruppen zusammenschließen und so gibt es in vielen Länder Femengruppen, die zwar miteinander Kontakt haben und sich gegenseitig helfen, aber in jedem Land haben sie unterschiedliche Schwerpunkte.
Bei A. Schewschenko ist das Thema Männer genauso unklar wie zum Beispiel die Tatsache, dass sie gegen Prostitution kämpft und sich gleichzeitig über Wasser hält indem sie Plakate ihrer Brüste verkauft. Zum Thema Männer sagt sie einerseits "Blut wird fließen" dann schränkt sie es ein auf "Männer wie Putin und Berlusconi" um dann öffentlich zu machen, dass sie sich lange von einem Mann habe dominieren lassen - innerhalb ihrer Gruppierung ( der neue Femen-Film). Das könnte nun auch bedeuten, dass sie nur Männer mit der falschen Gesinnung meint. Ihr erklärtes Ziel ist "Gleichberechtigung".
Also, vieles ist wirklich noch nicht klar. Aber es kann ja auch sein, dass wir uns mit dieser Bewegung in eine völlig neue Richtung bewegen und alte Denkmuster dabei verlassen?
Viele Grüße, M.

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20. September 2013 um 18:41

Girlgroup
Femen ist dort besonders aktiv wo es viel mediale Aufmerksamkeit und wenig Ärger (mit Polizei und Staat) gibt. Deshalb protestiert Femen lieber in Deutschland gegen ein Barbiehaus als z.B. in Arabien gegen real existierende Unterdrückung. Übrigens ie Gruppe wurde ursprünglich von einem Mann erdacht und "gecastet". Mittlerweile hat sie sich wohl emanzipiert, bleibt aber lächerlich.

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27. September 2013 um 21:38
In Antwort auf mega1101

Girlgroup
Femen ist dort besonders aktiv wo es viel mediale Aufmerksamkeit und wenig Ärger (mit Polizei und Staat) gibt. Deshalb protestiert Femen lieber in Deutschland gegen ein Barbiehaus als z.B. in Arabien gegen real existierende Unterdrückung. Übrigens ie Gruppe wurde ursprünglich von einem Mann erdacht und "gecastet". Mittlerweile hat sie sich wohl emanzipiert, bleibt aber lächerlich.

Hey
Der Mann der mal hinter Femen stand war aber auch nicht ganz sauber im Kopf diese Gruppe zu formen..
..und mit dem Film wollen femen auch nur inszinieren wie "emanzipiert"sie sind. Leider haben diese weiber noch nicht erkannt, das eine Frau auch emanzipiert sein kann, ohne gleich eine männerfeindliche Feministin zu sein.

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27. September 2013 um 21:46
In Antwort auf ofra_12178453

Hallo!
Was Du sagst ist richtig. Nur so wie ich es sehe, nehmen die Medien die Femen bisher weniger ernst als du es tust. Vielleicht weil bis jetzt noch gar nicht klar ist, was sie wirklich wollen, bzw. wie weit ihre Forderungen gehen.
Das liegt wahrscheinlich aus daran, dass sich unter dem Label "Femen" verschiedene Gruppen zusammenschließen und so gibt es in vielen Länder Femengruppen, die zwar miteinander Kontakt haben und sich gegenseitig helfen, aber in jedem Land haben sie unterschiedliche Schwerpunkte.
Bei A. Schewschenko ist das Thema Männer genauso unklar wie zum Beispiel die Tatsache, dass sie gegen Prostitution kämpft und sich gleichzeitig über Wasser hält indem sie Plakate ihrer Brüste verkauft. Zum Thema Männer sagt sie einerseits "Blut wird fließen" dann schränkt sie es ein auf "Männer wie Putin und Berlusconi" um dann öffentlich zu machen, dass sie sich lange von einem Mann habe dominieren lassen - innerhalb ihrer Gruppierung ( der neue Femen-Film). Das könnte nun auch bedeuten, dass sie nur Männer mit der falschen Gesinnung meint. Ihr erklärtes Ziel ist "Gleichberechtigung".
Also, vieles ist wirklich noch nicht klar. Aber es kann ja auch sein, dass wir uns mit dieser Bewegung in eine völlig neue Richtung bewegen und alte Denkmuster dabei verlassen?
Viele Grüße, M.

Ok
So wie ich bisher von Feministinnen ( nicht blos femen) mitbekommen habe, sind sie alle ziehmlich voreingenommen gegenüber Männern (bzw. teilweise ziehmlich männerfeindlich).
Ich frage mich eher woher diese abneigung gegen Männer kommt.
Wäre denn nicht eine gemischte Gruppe von Aktivisten sinnvoller, die gegen diskriminierung von Frauen und Männer kämpfen? Das würde vermutlich eher Gleichberechtigung schaffen als dieser einseitige militante Feminismus.

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