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Fassadenfamilie

25. April 2011 um 21:20

Hallo,

nun, die Osterfeiertage haben mich nachdenklich gestimmt. Ich habe meinen Eltern meinen neuen Freund vorgestellt, ein Schul- und Ausbildungsabbrecher und natürlich Kiffer, wie alle meine Exfreunde und auch wie die Freunde meiner Schwester.

Meine Eltern hielten mir natürlich danach einen Vortrag über Zukunft und Kinder kriegen und finanzielle Absicherung und so weiter. Zum Schluss fragte meine Mum, ob sie denn bei der Erziehung von uns Fehler gemacht haben. Mein Dad meinte nur: "Wir haben es jedenfalls nicht vorgelebt."

Aber ist vielleicht genau das das Problem? Die Ehe meiner Eltern und auch unser Familienleben dient nur einem Zwecke: eine Fassade aufrecht erhalten. In unserer Familie gibt es keine Probleme. Sie werden totgeschwiegen. Es wäre das Schlimmste, wenn jemand anderes denken würde, bei uns läuft nicht alles perfekt. So wurden wir erzogen. Und auch meine Schwester und ich haben dieses Denken, wenigstens bis zu einem bestimmten Grad. Wir nehmen keine Drogen, rauchen nicht mal, gehen beide Arbeiten, haben Schule und Ausbildung gut beendet.

Aber ich glaube, wir finden sochle "Problemkinder" so anziehend, weil wir uns nach Natürlichkeit sehnen. Jedenfalls kann ich das von mir sagen. Es ist toll wenn Probleme so offensichtlich sind, dass man darüber sprechen MUSS und es ist toll wenn alle Menschen um einen rum wissen, da gibt es Probleme. Keiner erwartet mehr Perfektionismus. Man kann sich Fehler erlauben, ohne Angst zu haben, nicht mehr als perfekt angesehen zu werden, schlimmer noch, das ganze Bild der Familie in den Dreck gezogen zu haben.

So, warum erzähl ich euch das? Weil ich andere Meinungen hören möchte, ob meine Theorie Sinn macht oder ob ich mir das Ausdenke um eine "Entschuldigung" für meinen Freund zu haben. Was denkt ihr? Kennt ihr auch solche "Fassadenfamilien"?

Liebe Grüße

enjay

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26. April 2011 um 7:18

Ich möchte nun deine Eltern nicht entschuldigen,
dennoch hatten auch sie Eltern und das waren Zeiten, wo man einfach anders lebte. Scheidungen waren ein Makel , an vielen Orten herrschte die Vorgabe, dass eine Fassade zu erhalten ist.
Probleme wurden nicht besprochen, das zieht sich durch bis heute. Schau dich mal hier im Forum um. Vieles müßte nicht sein. Viele Konflikte würden nicht bestehen, wenn man reden würde, wenn man in der Lage wäre in geeigneter Art und Weise miteinander zu reden. Wärd ihr nun Scheidungskinder, dann hättet ihr ganz andere Probleme und würdet all das , was bei euch nicht gut läuft darauf schieben. Ich bin Tochter, habe natürlich auch viel Dinge erlebt, die ich nicht gut fand und wo ich lange dran zu arbeiten hatte. Ich bin nun auch Mutter, auch ich habe Fehler gemacht wieder ganz andere wie meine Eltern ,aber dennoch auch. Du und deine Schwester seid heute alt genug.
Übernehmt bitte für euer Leben die Verantwortung und gebt diese nicht an der Tür des Elternhauses ab. Und wie ihr heute lebt, das liegt in eurer Verantwortung und wenn ihr euch mit Kffern zusammen tut, dann ist das heute auch euer Ding und ihr
könnt es ändern. Kiffer machen sich auch etwas vor, nämlich, dass sie jeder Zeit aufhören können. Auch sie erhalten eine Fassade, die so nicht aufrecht zu erhalten ist. Kommt darauf an, in welchem Umfang das betrieben wird, aber es macht abhängig und ist im Bereich der Süchte anzusiedeln. Wir haben es heute in der Hand, wir können viel ändern, was bei eueren Eltern und Großeltern durchaus nicht üblich war. Man hat Bücher, Seminare, Therapien, Beratungsstellen. Wer etwas ändern möchte, kann dies tun. Und ich denke, dass eure Eltern nicht so alt sind, als dass sich da das eine oder andere noch ändern ließe. Macht doch mal den Vorschlag, dass über Dinge gesprochen werden soll. Sagt doch mal ohne Vorwurf!!!!!! was euch stört, wie ihr euch fühlt. Informiert euch mal über die Giraffensprache, darüber lässt sich im Internet lesen.
Gruß Melike

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26. April 2011 um 7:37
In Antwort auf melike13

Ich möchte nun deine Eltern nicht entschuldigen,
dennoch hatten auch sie Eltern und das waren Zeiten, wo man einfach anders lebte. Scheidungen waren ein Makel , an vielen Orten herrschte die Vorgabe, dass eine Fassade zu erhalten ist.
Probleme wurden nicht besprochen, das zieht sich durch bis heute. Schau dich mal hier im Forum um. Vieles müßte nicht sein. Viele Konflikte würden nicht bestehen, wenn man reden würde, wenn man in der Lage wäre in geeigneter Art und Weise miteinander zu reden. Wärd ihr nun Scheidungskinder, dann hättet ihr ganz andere Probleme und würdet all das , was bei euch nicht gut läuft darauf schieben. Ich bin Tochter, habe natürlich auch viel Dinge erlebt, die ich nicht gut fand und wo ich lange dran zu arbeiten hatte. Ich bin nun auch Mutter, auch ich habe Fehler gemacht wieder ganz andere wie meine Eltern ,aber dennoch auch. Du und deine Schwester seid heute alt genug.
Übernehmt bitte für euer Leben die Verantwortung und gebt diese nicht an der Tür des Elternhauses ab. Und wie ihr heute lebt, das liegt in eurer Verantwortung und wenn ihr euch mit Kffern zusammen tut, dann ist das heute auch euer Ding und ihr
könnt es ändern. Kiffer machen sich auch etwas vor, nämlich, dass sie jeder Zeit aufhören können. Auch sie erhalten eine Fassade, die so nicht aufrecht zu erhalten ist. Kommt darauf an, in welchem Umfang das betrieben wird, aber es macht abhängig und ist im Bereich der Süchte anzusiedeln. Wir haben es heute in der Hand, wir können viel ändern, was bei eueren Eltern und Großeltern durchaus nicht üblich war. Man hat Bücher, Seminare, Therapien, Beratungsstellen. Wer etwas ändern möchte, kann dies tun. Und ich denke, dass eure Eltern nicht so alt sind, als dass sich da das eine oder andere noch ändern ließe. Macht doch mal den Vorschlag, dass über Dinge gesprochen werden soll. Sagt doch mal ohne Vorwurf!!!!!! was euch stört, wie ihr euch fühlt. Informiert euch mal über die Giraffensprache, darüber lässt sich im Internet lesen.
Gruß Melike

Ergänzung:
vielleicht könnt ihr es auch mal dankbar sehen, dass ihre eine solide Grundlage habt, und das , was ihr bei den anderen
als "natürlich" empfindet , ist es durchaus nicht. Vielleicht ist es genau dieses "solide" was euch für die anderen so anziehend macht.
Was ich dir dringend raten kann und was vieles bei euch bessern kann, seid mal echt dankbar, für das , was ihr habt.
Lest mal hier im Forum bei den Jugendlichen, was die zum Teil mitmachen. Junge Leute , die nicht mehr ein noch aus wissen, minderjährig sind, glauben aushalten zu müssen, was fast nicht auszuhalten ist.
Was erwartet ihr denn mit Freunden ohne Ausbildung, die ihr Leben nicht geregelt bekommen, welche Rolle wollt ihr in deren Leben spielen. Ich hoffe, dass ihr nicht den Glauben habt, sie retten zu müssen und vernünftige Menschen aus ihnen zu machen oder ihr selbst begebt euch in diesen Strudel von Kifferei , Arbeitslosigkeit und armseligen Leben.
Gruß melike

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26. April 2011 um 22:19

Ein bisschen...
muss ich mich melike anschließen.
Ich hab bei euch auch die Vermutung, dass ihr eventuell einem Helfer-komplex unterliegt. Aber was tut ihr, wenn ihr nach ein paar Jahren erkennt, dass den Problemen eurer Freunde nicht durch Reden beizukommen ist?! So ist es nämlich häufig.
Themen können totgeschwiegen, aber auch totgeredet werden. Ist ein schmaler Grad.

Ich weiß nicht, ob es einen Sinn macht, die eigenen Eltern ändern zu wollen. Kann mir gut vorstellen, dass eure Eltern niemals wirklich darauf reagieren würden, wenn ihr sie um eine Aussprache bittet. Und verschwiegene Probleme, sind Probleme, die immer weiter gehen... Das belastet, ganz klar.
Aber jetzt seid ihr alt genug, um euer Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Sucht euch das, was wirklich "normal" ist, wenn euch der Sinn nach Natürlichkeit steht. Denn die Natürlichkeit eurer Freunde ist im Grunde nur das andere Extremum. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas wirklich glücklich macht. Es wird ehr ein eingeredetes Glück sein. Genau wie bei euren Eltern.
LG

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26. April 2011 um 22:22

Noch was...
vielleicht braucht ihr auch den Konflikt mit euren Eltern. Mal darüber nachgedacht? Denn offenbar wird nicht alllesss bei euch totgeschwiegen: Wenn ihr mit bedenklichen Freunden ankommt, gibt es für eure Elten offenbar durchaus Klärungsbedarf. Und wenn ihr euch diese Aufmerksamkeit von ihnen wünscht, ist es natürlich ein Anreiz.

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27. April 2011 um 9:53
In Antwort auf melike13

Ergänzung:
vielleicht könnt ihr es auch mal dankbar sehen, dass ihre eine solide Grundlage habt, und das , was ihr bei den anderen
als "natürlich" empfindet , ist es durchaus nicht. Vielleicht ist es genau dieses "solide" was euch für die anderen so anziehend macht.
Was ich dir dringend raten kann und was vieles bei euch bessern kann, seid mal echt dankbar, für das , was ihr habt.
Lest mal hier im Forum bei den Jugendlichen, was die zum Teil mitmachen. Junge Leute , die nicht mehr ein noch aus wissen, minderjährig sind, glauben aushalten zu müssen, was fast nicht auszuhalten ist.
Was erwartet ihr denn mit Freunden ohne Ausbildung, die ihr Leben nicht geregelt bekommen, welche Rolle wollt ihr in deren Leben spielen. Ich hoffe, dass ihr nicht den Glauben habt, sie retten zu müssen und vernünftige Menschen aus ihnen zu machen oder ihr selbst begebt euch in diesen Strudel von Kifferei , Arbeitslosigkeit und armseligen Leben.
Gruß melike

Ich weiß,
dass es mir besser geht als vielen anderen, dass weiß ich und schätze ich. Trotzdem habe auch ich meine Probleme, ja, die hat jeder, aber das ist kein Grund für mich, meine Probleme nicht lösen zu wollen, nur weil es anderen schlechter geht. Das mal vorne weg.

Und was ich davon erwarte mich mit einem Kiffer zusammen zu tun, darum geht es hier nicht. Ich sagt selber alle, ich bin alt genug, und das bin ich auch. Ob ich damit glücklich werd oder nicht kann niemand von euch einschätzen.

Ich wollte jediglich wissen, ob meine Theorie stimmen kann oder ob es unsinnig ist. Bei dir lese ich raus, dass du es für unsinnig hälst. Okay. Danke dafür.

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27. April 2011 um 10:01
In Antwort auf nenenee

Ein bisschen...
muss ich mich melike anschließen.
Ich hab bei euch auch die Vermutung, dass ihr eventuell einem Helfer-komplex unterliegt. Aber was tut ihr, wenn ihr nach ein paar Jahren erkennt, dass den Problemen eurer Freunde nicht durch Reden beizukommen ist?! So ist es nämlich häufig.
Themen können totgeschwiegen, aber auch totgeredet werden. Ist ein schmaler Grad.

Ich weiß nicht, ob es einen Sinn macht, die eigenen Eltern ändern zu wollen. Kann mir gut vorstellen, dass eure Eltern niemals wirklich darauf reagieren würden, wenn ihr sie um eine Aussprache bittet. Und verschwiegene Probleme, sind Probleme, die immer weiter gehen... Das belastet, ganz klar.
Aber jetzt seid ihr alt genug, um euer Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Sucht euch das, was wirklich "normal" ist, wenn euch der Sinn nach Natürlichkeit steht. Denn die Natürlichkeit eurer Freunde ist im Grunde nur das andere Extremum. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas wirklich glücklich macht. Es wird ehr ein eingeredetes Glück sein. Genau wie bei euren Eltern.
LG

Also
ich denke schon, dass ich mein Leben ganz gut im Griff habe. Denn ich habe einen Schulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung und ich gehe arbeiten, kann mir mein Leben selbst finanzieren und wie gesagt, ich nehme keine Drogen und werde auch keine nehmen.

Klar ist es nicht "normal", sich nur mit solchen Leuten abzugeben, obwohl ich das Wort normal nicht mag und auch solche Leute... egal, anderes Thema, passt hier nicht hin...

Ja und das mit dem Helferkomplex, darüber hab ich auch schon nachgedacht. Aber sowas kommt ja auch nicht einfach so, auch sowas hat eine Ursache, oder?

Mit meinen Eltern über Probleme zu reden hab ich tatsächlich schon oft versucht. Es ist ja nicht so, dass gar nicht darüber geredet wird, wie du schon angemerkt hast, über meinen Freund redeten sie ja auch mit mir. Das Problem liegt darin, dass das mit meinem Freund ja andere mitkriegen könnten und das würde die Heile-Familien-Fassade zerstören. Deswegen wird darüber geredet aber über wirklich, wirklich bedeutene Dinge spricht hier niemand.

Aber ich danke dir für deine Antwort.

Lg

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27. April 2011 um 11:21


Hallo enjay,

kann schon sein, dass deine Neigung zu "Problemkindern" irgendwas mit deinen Eltern zu tun hat. Man neigt ja auch dazu, sich von seinen Eltern abgrenzen zu wollen und während die euch immer perfekte Eltern sein wollten, wollt ihr nicht die perfekten Kinder sein. Ich verstehe das und bei mir war das ähnlich, nur eben als Teenager und nicht als Erwachsene! Ich habe dann irgendwann verstanden, dass ich es für mich persönlich anders machen kann, ohne dass ich ins krasse Gegenteil ausschlagen muss.

So appelliere ich auch an dich und deine Intelligenz, lass dich nicht mit Drogen ein (auch kiffen ist Drogennehmen) und gib dich nicht mit Leuten ab, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen. Es gibt auch etwas zwischen "Versager" und "Scheinharmonie", nämlich eine ganze Bandbreite ehrlicher und trotzdem vernünftiger Menschen. Nur weil man ein geregeltes Leben führt, muss man nicht zwangsweise falsch, oberflächlich oder was weiß ich was sein. Du kannst auch bei einem vernünftigen Menschen Ehrlichkeit finden! Vielleicht sogar mehr, weil dieser Mensch keine Drogen zum Leben braucht und sich nicht vormacht, man müsse nicht arbeiten um ein gutes Leben zu führen.

Frag dich doch selbst mal, was willst du vom Leben? Du schreibst Ehrlichkeit, das ist schonmal toll, hindert dich aber absolut nicht daran, dich mit etwas niveauvollen Personen zu umgeben. Wenn du auch irgendwann mal ein Haus, regelmäßige Reisen, ein harmonisches Familienleben und vielleicht sogar Kinder möchtest, solltest du dich umorientieren. Denn auch Geldsorgen (keine Ausbildung!) oder Stress mit dem Gesetz (Drogen!) können dir das Leben einmal sehr - sehr - schwer machen und haben dann nichts mehr mit deiner romantischen Vorstellung von echter Existenz ohne Schauspielerei zu tun. Willst du das? Also ganz ehrlich, ich lege auch sehr viel Wert auf Individualismus, meine eigenen Werte und Einstellungen, mir ist es egal, was Nachbarn von uns denken oder ob ich in deren Idealbild passe, aber mir ist es für mich selbst wichtig, ein sicheres und geregeltes Leben zu haben, das muss nicht zwangsweise heißen, dass ich wie meine Eltern lebe.

Man muss nicht von einem Extrem ins nächste, wirklich nicht!

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27. April 2011 um 13:22
In Antwort auf ume_12553983


Hallo enjay,

kann schon sein, dass deine Neigung zu "Problemkindern" irgendwas mit deinen Eltern zu tun hat. Man neigt ja auch dazu, sich von seinen Eltern abgrenzen zu wollen und während die euch immer perfekte Eltern sein wollten, wollt ihr nicht die perfekten Kinder sein. Ich verstehe das und bei mir war das ähnlich, nur eben als Teenager und nicht als Erwachsene! Ich habe dann irgendwann verstanden, dass ich es für mich persönlich anders machen kann, ohne dass ich ins krasse Gegenteil ausschlagen muss.

So appelliere ich auch an dich und deine Intelligenz, lass dich nicht mit Drogen ein (auch kiffen ist Drogennehmen) und gib dich nicht mit Leuten ab, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen. Es gibt auch etwas zwischen "Versager" und "Scheinharmonie", nämlich eine ganze Bandbreite ehrlicher und trotzdem vernünftiger Menschen. Nur weil man ein geregeltes Leben führt, muss man nicht zwangsweise falsch, oberflächlich oder was weiß ich was sein. Du kannst auch bei einem vernünftigen Menschen Ehrlichkeit finden! Vielleicht sogar mehr, weil dieser Mensch keine Drogen zum Leben braucht und sich nicht vormacht, man müsse nicht arbeiten um ein gutes Leben zu führen.

Frag dich doch selbst mal, was willst du vom Leben? Du schreibst Ehrlichkeit, das ist schonmal toll, hindert dich aber absolut nicht daran, dich mit etwas niveauvollen Personen zu umgeben. Wenn du auch irgendwann mal ein Haus, regelmäßige Reisen, ein harmonisches Familienleben und vielleicht sogar Kinder möchtest, solltest du dich umorientieren. Denn auch Geldsorgen (keine Ausbildung!) oder Stress mit dem Gesetz (Drogen!) können dir das Leben einmal sehr - sehr - schwer machen und haben dann nichts mehr mit deiner romantischen Vorstellung von echter Existenz ohne Schauspielerei zu tun. Willst du das? Also ganz ehrlich, ich lege auch sehr viel Wert auf Individualismus, meine eigenen Werte und Einstellungen, mir ist es egal, was Nachbarn von uns denken oder ob ich in deren Idealbild passe, aber mir ist es für mich selbst wichtig, ein sicheres und geregeltes Leben zu haben, das muss nicht zwangsweise heißen, dass ich wie meine Eltern lebe.

Man muss nicht von einem Extrem ins nächste, wirklich nicht!

Hallo
erstmal Danke für deine Antwort.

Auch hier muss ich nochmals betonen, dass ich keine Drogen nehme und es auch nicht vor hab. Und ich sage um Gottes Willen nicht, dass alle anderen Menschen unehrlich sind! Aber man sollte auch nicht alle Kiffer unter einen Hut stecken, auch da gibt es ehrliche Menschen, nur mal so nebenbei..

Ja ich möchte auch eine eigene Wohnung haben, ab und zu in Urlaub fahren können und mir möglichst keine Sorgen über Geld machen müssen. Aber ich habe eine Wohnung, Urlaube und keine Geldsorgen. Weil das an mir liegt und nicht an meinem Partner. Sowas schaffe ich auch allein! Davon mal abgesehen geht mein Freund arbeiten, sehr viel sogar und verdient ganz gutes Geld, auch ohne Berufsausbildung. Denn auch er macht sich Gedanken über seine Zukunft, ja, auch Kiffer tuen dies!

Ich liebe meinen Freund, auch wenn die meisten von euch das nicht verstehen oder nicht glauben können, es ist so.

Liebe Grüße

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27. April 2011 um 16:05

Nein,
ich finde es nicht cool Drogen zu nehmen oder sowas. Trotzdem ziehen mich einfach nur solche Männer an. Ich kenne ja auch "normale" Männer und der ein oder andere würde mich bestimmt auch nicht ablehnen aber ich find sie einfach.... uninteressant. Ich ich bin nicht mit solchen Typen zusammen, um meine Eltern zu schocken oder um unbedingt anders zu sein sondern eben einfach weil ich keine anderen Typen will. Und Selbstmitleid verstehe ich auch nicht, aber mein Freund ist nicht selbstmitleidig, er weiß genau was er falsch gemacht hat und weiß auch, dass nur er dafür veranwortlich ist.

Liebe Grüße

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