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Falsche beste Freundin?

10. April um 17:38

Hallo ihr Lieben,
ich brauche einfach einen neutralen Rat!
Es geht um meine - vermeindlich - beste Freundin die mich zum wiederholten Male im Stich gelassen hat.
Um euch einen Einblick zu gewähren hier die Hintergrundgeschichte:
Im Februar bin ich ins Krankenhaus gekommen, sie wusste davon und hat sich nicht einmal gemeldet. Ich habe keine gute Diagnose bekommen (eine schwere Autoimmunerkrankung) mit der ich bis jetzt zu kämpfen habe. Meine Mutter hat es ihr erzählt (unsere Familien sind sich sehr nahe) und es kam noch immer nichts. Erst mehrere Tage nach meiner Diagnose und nachdem meine Mutter der ganzen Familie noch einmal gesagt hat, dass es den Anschein hat als würden sie sich nicht für mich interessieren kam ein langer Text das es ihr Leid tut.Es wirkte heuchlerisch und danach kamen auch nur noch zwei weitere Nachrichten in denen sie eigentlich nur über ihren Hund (der ihr kompletter Lebensinhalt ist) geschrieben hat. Nun ist schon seit einem Monat komplette Funkstille nachdem ich mich nochmal bei ihr gemeldet habe um zu Fragen wie es ihr geht...

Ich würde gerne die Freundschaft beenden, da ich diese für eine sehr einseitige Beziehung halte. In weniger schlimmen Situationen war ich immer für sie da und nun lässt sie mich fallen. Es ist nicht so als hätte ich niemanden, im Gegenteil, ich habe eine tolle Mutter und einen mich über alles liebenden Freund! Doch vielleicht kennt ihr es: häufig sieht man nur das Negative obwohl das Positive eigentlich überwiegt.

Die Situation macht mich echt traurig und wäre sowas bei ihr eine einmalige Sache, dann wäre es wahrscheinlich nicht so schlimm, doch es ist schon sehr viel in der Vergangenheit passiert (z.B. kam keine Unterstützung als meine Großeltern verstarben / sie wollte mich davon überzeugen, dass ich mir keinen Hund hole da sie wollte das ihr Hund der Einzige im Freundeskreis bleibt... und vieles mehr!)

Wir kennen uns seit ich auf der Welt bin, sie ist zwei Jahre älter als ich, und wir sind quasi miteinander aufgewachsen. Es fällt mir deswegen wirklich sehr schwer aber man lebt sich auseinander und bemerkt das der andere kein Interesse mehr zeigt. Leider bin ich auch im Zwiespalt da ich mit ihrer Schwester super auskomme und ihre Eltern mir natürlich auch Nahe stehen... obwohl sie sich auch kaum interessiert haben und gerade meiner Mutter in der schweren Situation nicht beigestanden haben, aber das ist eine andere Geschichte.

Was meint Ihr dazu? Soll ich die Freundschaft beenden bzw. habt ihr Ratschläge wie ich das alles machen kann ohne wie ein bösartiger Mensch dazustehen?

Liebe Grüße und schonmal Dankeschön für eure Tipps und Kommentare

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10. April um 23:36
In Antwort auf ilomilo

Hallo ihr Lieben,
ich brauche einfach einen neutralen Rat!
Es geht um meine - vermeindlich - beste Freundin die mich zum wiederholten Male im Stich gelassen hat.
Um euch einen Einblick zu gewähren hier die Hintergrundgeschichte:
Im Februar bin ich ins Krankenhaus gekommen, sie wusste davon und hat sich nicht einmal gemeldet. Ich habe keine gute Diagnose bekommen (eine schwere Autoimmunerkrankung) mit der ich bis jetzt zu kämpfen habe. Meine Mutter hat es ihr erzählt (unsere Familien sind sich sehr nahe) und es kam noch immer nichts. Erst mehrere Tage nach meiner Diagnose und nachdem meine Mutter der ganzen Familie noch einmal gesagt hat, dass es den Anschein hat als würden sie sich nicht für mich interessieren kam ein langer Text das es ihr Leid tut.Es wirkte heuchlerisch und danach kamen auch nur noch zwei weitere Nachrichten in denen sie eigentlich nur über ihren Hund (der ihr kompletter Lebensinhalt ist) geschrieben hat. Nun ist schon seit einem Monat komplette Funkstille nachdem ich mich nochmal bei ihr gemeldet habe um zu Fragen wie es ihr geht... 

Ich würde gerne die Freundschaft beenden, da ich diese für eine sehr einseitige Beziehung halte. In weniger schlimmen Situationen war ich immer für sie da und nun lässt sie mich fallen. Es ist nicht so als hätte ich niemanden, im Gegenteil, ich habe eine tolle Mutter und einen mich über alles liebenden Freund! Doch vielleicht kennt ihr es: häufig sieht man nur das Negative obwohl das Positive eigentlich überwiegt.

Die Situation macht mich echt traurig und wäre sowas bei ihr eine einmalige Sache, dann wäre es wahrscheinlich nicht so schlimm, doch es ist schon sehr viel in der Vergangenheit passiert (z.B. kam keine Unterstützung als meine Großeltern verstarben / sie wollte mich davon überzeugen, dass ich mir keinen Hund hole da sie wollte das ihr Hund der Einzige im Freundeskreis bleibt... und vieles mehr!)

Wir kennen uns seit ich auf der Welt bin, sie ist zwei Jahre älter als ich, und wir sind quasi miteinander aufgewachsen. Es fällt mir deswegen wirklich sehr schwer aber man lebt sich auseinander und bemerkt das der andere kein Interesse mehr zeigt. Leider bin ich auch im Zwiespalt da ich mit ihrer Schwester super auskomme und ihre Eltern mir natürlich auch Nahe stehen... obwohl sie sich auch kaum interessiert haben und gerade meiner Mutter in der schweren Situation nicht beigestanden haben, aber das ist eine andere Geschichte.

Was meint Ihr dazu? Soll ich die Freundschaft beenden bzw. habt ihr Ratschläge wie ich das alles machen kann ohne wie ein bösartiger Mensch dazustehen?

Liebe Grüße und schonmal Dankeschön für eure Tipps und Kommentare

Hört sich an wie in einer Sekte 

löse die freundschadt auf und du hast das was du insgeheim willst. Fertig. 

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12. April um 6:58

ja natürlich solltest Du die Freundschaft beenden, wenn Du sie als so einseitig empfindest.

Wie generell alle Kontakte, die Du nicht als Bereicherung für Dich empfindest.

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