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Extreme Stimmungsschwankungen

30. Juni 2005 um 23:43 Letzte Antwort: 19. April 2016 um 19:37

Hallo!
Vielleicht kennt der ein oder andere das auch und kann mir Tipps geben, weil ich langsam glaube, dass ich verrückt werde...

Eigentlich bin ich ein positiver Mensch, ich freue mich über Kleinigkeiten, stehe die meisten Tage gerne auf und fahre gern zur Arbeit. Ich liebe Musik und mache selbst auch Musik, komme mit Menschen schnell in Kontakt und kann auch eine ganze Party unterhalten.

So weit alles super. Aber dann gibt es diese Momente, in denen meine Stimmung total umschlägt und ich weiß selbst nicht warum! Plötzlich werde ich total misstrauisch, hab das Gefühl, dass ich nur verarscht werde und denke andauernd, dass entweder ich sterbe oder träume davon, dass jemand stirbt, der mir wichtig ist. Dann bin ich auch total schnell gereizt und werde schnell wütend. Früher war das mit der Wut noch heftiger, mittlerweile nehme ich Johanniskrautkapseln (helfen!) und bin insgesamt schon ausgeglichener. Nur wenn ich in dieser Stimmung bin, dann komme ich manchmal kaum raus. Lieb gemeinte Ratschläge von Freunden machen mich dann erst recht wütend, alles geht mir auf die Nerven, ich würde am liebsten alles hinschmeißen und irgendetwas kaputt machen. Ich weiß wirklich nicht, warum und woher das kommt. Meine Umwelt ist meistens total schockiert. Häufig höre ich auch, dass sie mich gar nicht wieder erkennen, wenn ich so wütend bin, würde ich aussehen wie eine Verrückte.
Aber so geht das halt nicht weiter. Manchmal merke ich auch schon vorher, dass es gleich wieder los geht und versuche mich extrem zu kontrollieren, was mir dann auch gelingt, aber wenn ich dann alleine bin, bin ich total fertig und fühle mich leer. Ich hab dann das Gefühl, dass alles, was ich mache, umsonst ist. Das Komische ist, das kann innerhalb von relativ kurzer Zeit auch wieder umschlagen. Manchmal brauch ich auch nur ein paar Minuten und ich kann darüber lachen.
Aber halt nur manchmal. Das Gefühl der Leere wird immer stärker und wenn ich nichts zu tun habe, fällt es mir immer schwerer, mich einfach nur zu entspannen, das ist kaum noch möglich. Ständig spukt mir irgendein Scheiß im Kopf rum, ich denke über Situationen nach aus dem Alltag und plötzlich werde ich total wütend und denke: Oh Mann, warum hast du denn nicht so oder so reagiert?
Dann glaube ich, dass ich mir viel zu viel gefallen lasse, obwohl das definitiv nicht stimmt. Ich sage, was ich denke - das hat schon oft zu Streitereien und Diskussionen auf der Arbeit, im Freundeskreis oder in der Beziehung geführt.

Kennt das irgendjemand? Was kann ich tun?

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1. Juli 2005 um 0:31

Zu einem Teil kenne ich das auch
allerdings in abgewandelter Form, du bist super gut drauf und von einem Moment zum anderen löst ein winzig kleines Detail es aus das die Stimmung völlig umschlägt. Bitte hinterfrage doch einmal in welchen Bereichen deines Lebens läuft es und wo bist du unzufrieden / unglücklich. Wie vielen Dingen die deine Persönlichkeit ausmachen drückst du deinen Stempel auf und wievielen wenn du ehrlich bist glaubst du es nur sind mehr geformt durch dein Umfeld Erziehung usw. vielleicht kommt es daher. Wenn das wieder ausbricht lenk dich ab, am besten geh raus in die Natur oder dreh die Musikanlage auf das hilft ...alles andere lenkt dich nicht wirklich ab.

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1. Juli 2005 um 8:08

Habe ich auch
nennt man im Fachjargon

emotionale Affektlabilität.

So wie Du es beschreibst...ist ein Teufelskreis. Damit machst Du Dir keine Freunde...sei vorsichtig, ich würde das mit dem Hausarzt besprechen. Mir gehts besser.

Dystologes helfen da auch.

Beruhigend.

Ich hab lang damit gelebt und immer wieder nahezu in Gefahr.
Sehe es aber mal als Stärke. Nicht immer nur negativ.

Ähnelst mir sehr!!!

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1. Juli 2005 um 22:35

Wechseljahre
diese Art von Stimmungschwankungen kenne ich auch, vor allem die große Wut,die Angst, die einem dann heimsucht, die Unzufriedenheit, die Launighaftigkeit von jetzt auf gleich ohne besonders großen Anlaß, das Gefühl allein zu sein auf dieser Welt, sich dann abschotten bis die Schwankung vorbei ist. Äußerst sensibel und empfindsam.
Bei mir waren es nur die Wechseljahre. Bis ich das aber rausgefunden habe, habe ich darunter doch sehr gelitten. und meine Familie auch.

Gruß
Fusseli

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2. Juli 2005 um 9:14
In Antwort auf astrid_12364311

Wechseljahre
diese Art von Stimmungschwankungen kenne ich auch, vor allem die große Wut,die Angst, die einem dann heimsucht, die Unzufriedenheit, die Launighaftigkeit von jetzt auf gleich ohne besonders großen Anlaß, das Gefühl allein zu sein auf dieser Welt, sich dann abschotten bis die Schwankung vorbei ist. Äußerst sensibel und empfindsam.
Bei mir waren es nur die Wechseljahre. Bis ich das aber rausgefunden habe, habe ich darunter doch sehr gelitten. und meine Familie auch.

Gruß
Fusseli

Stimmungsschwankungen
Bei einer beginnenden Depression ist baldmöglichst ein Facharzt aufzusuchen: Sonst prägt sich die negative Lebenseinstellung, das Mißtrauen, das Schwarzsehen,... zu sehr ein. Der vorübergehende Einsatz von Antidepressiva ist dann die richtige Wahl.
So lange es sich 'nur' um Stimmungsschwwankungen handelt, die auf Hormonumstellungen im Zyklus (von Pubertät bis Menopause) beruhen haben sich bei mir die Parfums von EdS bewährt.

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3. Juli 2005 um 1:34

DANKE
für eure Antworten. Erst mal bin ich irgendwie erleichtert, dass es nicht nur mir so geht, auch wenn das jetzt total egoistisch klingt, so ist es nicht gemeint!

Einen guten Hausarzt muss ich erst noch finden. Der, bei dem ich bin, sagt mir nur, dass ich Sport machen soll, das würde gegen Stimmungsschwankungen helfen (tut es auch vorübergehend, aber eben nicht dauerhaft!). Dazu noch: Ich habe vor etwa drei Jahren innerhalb von einem halben Jahr plötzlich 20 Kilo zugenommen. Damals nahm ich die Pille und hab sie sofort abgesetzt, bin zu verschiedenen Ärzten gegangen, aber keiner konnte mir helfen. An der Schilddrüse liegt es nicht und nach erstem Verdacht auf eine bestimmte Form eines Gebärmuttertumors (war aber nicht so) wussten die Ärzte auch nicht mehr, was sie mit mir machen sollten. Obwohl ich nichts aß, habe ich nicht abgenommen. Die Ärzte haben mich eher belächelt, dachten, ich würde sie anlügen und heimlich essen. Das war ziemlich demütigend für mich, weil ich an meiner Ernährung überhaupt nichts geändert hatte = ich hab mich schon immer größtenteils von Gemüse und Salat ernährt, trinke nur mal zu Silvester Alkohol und esse keine Süßigkeiten. Na ja, jedenfalls habe ich diese extremen Schwankungen ungefähr seit dieser Zeit. Ich weiß einfach nicht, zu welchem Arzt ich gehen soll. Ich war damals bei zwei Hausärzten, drei Internisten, einem Spezialisten für Schilddrüsenerkrankungen, einem Naturheilarzt, Neurologen, aber nichts hat etwas gebracht. Wenn jemand von euch einen guten Arzt im Kreis Köln kennt, wär ich für einen Tipp dankbar.

Ich bin mit meinem Leben insgesamt zufrieden. Es gibt viele glückliche Momente, aber obwohl alle Bereiche ganz gut laufen, halte ich eine gute Stimmung nicht lange durch.
Ich glaube auch, dass ich selbst nicht so "verformt" bin wie viele andere. Bei mir weiß man auch immer, woran man ist. Ich halte nichts von Verstellung oder Heuchelei - dann lieber Ehrlichkeit, die auch mal weh tut. Klingt brutal? Vielleicht bin ich das zum Teil. Wenn ich merke, dass es wieder so weit ist, dann tue ich auch schon immer etwas. Nur manchmal merke ich es eben nicht, dann stecke ich plötzlich drin und verheddere mich immer mehr.
Ich glaube nicht, dass ich zu angepasst bin. Eher das Gegenteil. Ich empfinde kleinste Regeln als extrem einengend.

Na ja, ich merke schon, es bringt nichts, ich muss mir einfach noch mal einen Arzt suchen, hoffentlich finde ich mal einen, der mich nicht als Spinnerin abtut. Danke jedenfalls für eure Antworten!

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17. Juni 2006 um 14:28

Hallo
hallo,

bin heute das erste mal auf dieser seite gelandet, da ich mal in einem forum schauen wollte, ob es in der tat noch andere menschen gibt, die unter diesen extremen stimmungsschwankungen leiden! da ich nicht weiß, ob du noch angemeldet bist, warte ich erstmal ab, bevor ich meine "story" niederschreibe. würde mich über erfahrungsaustausch freuen. grüsse, sunny

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31. Oktober 2007 um 7:51
In Antwort auf githa_12497717

DANKE
für eure Antworten. Erst mal bin ich irgendwie erleichtert, dass es nicht nur mir so geht, auch wenn das jetzt total egoistisch klingt, so ist es nicht gemeint!

Einen guten Hausarzt muss ich erst noch finden. Der, bei dem ich bin, sagt mir nur, dass ich Sport machen soll, das würde gegen Stimmungsschwankungen helfen (tut es auch vorübergehend, aber eben nicht dauerhaft!). Dazu noch: Ich habe vor etwa drei Jahren innerhalb von einem halben Jahr plötzlich 20 Kilo zugenommen. Damals nahm ich die Pille und hab sie sofort abgesetzt, bin zu verschiedenen Ärzten gegangen, aber keiner konnte mir helfen. An der Schilddrüse liegt es nicht und nach erstem Verdacht auf eine bestimmte Form eines Gebärmuttertumors (war aber nicht so) wussten die Ärzte auch nicht mehr, was sie mit mir machen sollten. Obwohl ich nichts aß, habe ich nicht abgenommen. Die Ärzte haben mich eher belächelt, dachten, ich würde sie anlügen und heimlich essen. Das war ziemlich demütigend für mich, weil ich an meiner Ernährung überhaupt nichts geändert hatte = ich hab mich schon immer größtenteils von Gemüse und Salat ernährt, trinke nur mal zu Silvester Alkohol und esse keine Süßigkeiten. Na ja, jedenfalls habe ich diese extremen Schwankungen ungefähr seit dieser Zeit. Ich weiß einfach nicht, zu welchem Arzt ich gehen soll. Ich war damals bei zwei Hausärzten, drei Internisten, einem Spezialisten für Schilddrüsenerkrankungen, einem Naturheilarzt, Neurologen, aber nichts hat etwas gebracht. Wenn jemand von euch einen guten Arzt im Kreis Köln kennt, wär ich für einen Tipp dankbar.

Ich bin mit meinem Leben insgesamt zufrieden. Es gibt viele glückliche Momente, aber obwohl alle Bereiche ganz gut laufen, halte ich eine gute Stimmung nicht lange durch.
Ich glaube auch, dass ich selbst nicht so "verformt" bin wie viele andere. Bei mir weiß man auch immer, woran man ist. Ich halte nichts von Verstellung oder Heuchelei - dann lieber Ehrlichkeit, die auch mal weh tut. Klingt brutal? Vielleicht bin ich das zum Teil. Wenn ich merke, dass es wieder so weit ist, dann tue ich auch schon immer etwas. Nur manchmal merke ich es eben nicht, dann stecke ich plötzlich drin und verheddere mich immer mehr.
Ich glaube nicht, dass ich zu angepasst bin. Eher das Gegenteil. Ich empfinde kleinste Regeln als extrem einengend.

Na ja, ich merke schon, es bringt nichts, ich muss mir einfach noch mal einen Arzt suchen, hoffentlich finde ich mal einen, der mich nicht als Spinnerin abtut. Danke jedenfalls für eure Antworten!

Schilddruese
Hallo!

ich hatte lange ein aehnliches Problem. Hattest du vorher zufaellig Fieber oder so? Lass auf jedenfall mal deine Schilddruese kontrollieren. Wenn die durch irgendwas einen Schaden genommen hatte, aber auch so kann es zu Depressionen kommen!

lg crumbsi

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7. November 2007 um 12:02

Stimmungsschwankungen
Hallo,

mir geht es ganz genauso, seit Anfang 2007 extremst.
Zuletzt habe ich wieder fünf Tage geweint, wo ich ging und stand, ich wollte am liebsten tot oder zumindest weit weg sein, keinerlei Selbstvertrauen mehr, manchmal dauert dieser Zustand sogar bis zu drei Wochen, ich denk dann auch, ich werde in mir drin verrückt und kann nie mehr lachen oder glücklich sein.
Das quält mich sehr, ich werde in den nächsten Tagen zum Arzt gehen, der hatte mir schon vor zwei Monaten Beruhigungsmittel verschrieben, aber das kann ja nicht die Lösung sein.
Ich bin jetzt vierzigeinhalb - komme ich schon in die Wechseljahre?

Ich bin froh, daß es mir nicht alleine so geht, obwohl ich es natürlich niemandem gönne.

Liebe Grüße

A.

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14. März 2008 um 17:23

Lösung gefunden
Mein Beitrag ist jetzt fast 2 Jahre her und falls es jemanden interessiert, poste ich einfach mal, was sich seitdem verändert hat, vielleicht macht es anderen Mut, denen es ähnlich geht.

Nach einer Odyssee durch Ärzte- und Therapeutenpraxen habe ich mehrere Diagnosen / Theorien erhalten, von denen ich selbst nicht überzeugt bin. Da war zum einen die Rede von einem Tumor, das hat sich als falsch herausgestellt - man stelle sich einfach mal den Schock vor, den man einem Patienten allein mit dem Wort versetzt...
Dann gab es auch manisch-depressiv, Depression, störungsanfällig, Affektlabilität, Borderline, usw.

Ehrlich gesagt hat mir keine Therapie geholfen. Es war vorübergehend hilfreich, aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass es nicht allein psychisch ist.

Dann bin ich durch Zufall auf Homöopathie gestoßen, was ich anfangs für den totalen Blödsinn gehalten habe. Da meine Stimmungsschwankungen um die Tage herum besonders extrem waren, hab ich es mit Pulsatilla probiert und das hat die ersten 2-3 Monate tatsächlich geholfen. Dann verflog irgendwie die Wirkung.

Danach habe ich es mit Schüßler Salzen probiert, obwohl ich misstrauisch war - was sollen so ein paar Salze schon helfen? Ich habe mir ausführliche Beschreibungen besorgt und war beim Lesen etwas erschrocken, weil bei den "Typen"-Beschreibungen so gut wie alles zutraf, auch viele Details wie eben dieses Gefühl, die ganze Welt sei gegen mich. Also hab ich mir die Salze in der Apotheke besorgt und eingenommen. Es hat etwas gedauert, bis die Wirkung spürbar war. Positiv ist, dass es nicht wie bei homöopathischen Mitteln zu einer Erstverschlimmerung kommt. Nach ca. 2 Monaten habe ich plötzlich gedacht: Hey, mir geht es ja richtig gut. Hatte schon lange keine Stimmungsschwankungen mehr.

Ich hab dann angefangen, Protokoll zu führen: Wann tauchen die Stimmungsschwankungen auf? Wer ist dann noch anwesend? Was genau denke und fühle ich, BEVOR ich wütend oder depri werde?

Ich hab dann herausgefunden, dass es bei mir eine Art verspätete Stressreaktion ist, so erklär ich es mir jedenfalls selbst: Eine lange Zeit, das können wirklich Wochen sein, kann ich mich trotz Stress und Druck gut über Wasser halten. In der Zeit steigt aber innerlich so etwas wie Ungeduld und Genervtheit - warum merkt nicht mal meine beste Freundin, dass es jetzt der falsche Zeitpunkt ist, mich mit ihren Beziehungsproblemen zuzusülzen, usw. Bis es dann zum "Ausbruch" kommt.

Mittlerweile gönne ich mir viel mehr Pausen zwischendurch und mache mir einen Zeitplan, wann ich was erledigt haben muss. So habe ich einen besseren Überblick und muss mich nicht nur auf mein Gefühl verlassen, das eben oft auch nicht richtig lag. Früher habe ich mir selbst sehr viel aufgehalst. Heute sage ich häufiger "Nein", wenn ich eh schon mit Arbeit zugeballert bin und keine Zeit habe.

Positiv ist auch, dass ich überhaupt keinen Drang mehr verspüre, mich um alles und jeden zu kümmern. Klar, wenn jemand nach Hilfe fragt, höre ich mir das natürlich erst mal an. Ich hab's mir allerdings angewöhnt zu warten, bis jemand fragt und nicht sofort alles stehen und liegen zu lassen, was letztendlich dazu geführt hat, dass ich ausgeglichener bin.

Ich fühl mich jetzt viel mehr in meiner Mitte und stabiler.

Und wünsche allen, die ein ähnliches Problem haben: Gebt nicht auf! Auch wenn die abstrusesten Diagnosen kommen. Das ätzendste Gefühl für mich war, dass mir selbst Ärzte nicht geglaubt haben und darauf beharrten, ich MÜSSE manisch-depressiv sein.
Viel Glück und Erfolg!
Feri

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14. März 2008 um 20:45

Dein Text hätte von mir sein können...
Wow, dein Text hätte von mir sein können !!!

Schüssler Salze haben dir tatsächlich geholfen ??? Wie wirken die denn ?

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14. März 2008 um 21:34
In Antwort auf ciera_12268977

Dein Text hätte von mir sein können...
Wow, dein Text hätte von mir sein können !!!

Schüssler Salze haben dir tatsächlich geholfen ??? Wie wirken die denn ?

Kleine hilfe
schau mal, folgendes habe ich gefunden:
*Schüßler Salze sind Funktionsmittel laut Schüssler, weil jedes einezelne Mittel bestimmte Organfunktionen beeinflussen soll. Nach seiner Vorstellung beruhen alle Krankheiten auf einer Störung des Mineralstoffhaushaltes. Ein Mensch ist dann gesund, wenn die Zellen ausreichend Mineralstoffe enthalten und ihre Moleküle sich ungehindert bewegen können. Krank wird er durch das Bemühen der Zellen, krankmachende Reize abzuwehren, was zu einem Abbau an Mineralstoffen führt. Die zwölf Funktionsmittel sind anorganische Salze in Verdünnung.*

auch ich bin von dem bericht begeistert! beschäftige mich auch seit längerem mit dem thema und habe auch schone gute ergebnisse (u.a. bei erkältung, migräne, gerstenkorn), aber das es so eine tragweite haben kann - ich bin begeistert!! gratuliere dir zu deinem tollen erfolg
ligrü stevemum

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15. März 2008 um 10:56
In Antwort auf gaenor_11869771

Kleine hilfe
schau mal, folgendes habe ich gefunden:
*Schüßler Salze sind Funktionsmittel laut Schüssler, weil jedes einezelne Mittel bestimmte Organfunktionen beeinflussen soll. Nach seiner Vorstellung beruhen alle Krankheiten auf einer Störung des Mineralstoffhaushaltes. Ein Mensch ist dann gesund, wenn die Zellen ausreichend Mineralstoffe enthalten und ihre Moleküle sich ungehindert bewegen können. Krank wird er durch das Bemühen der Zellen, krankmachende Reize abzuwehren, was zu einem Abbau an Mineralstoffen führt. Die zwölf Funktionsmittel sind anorganische Salze in Verdünnung.*

auch ich bin von dem bericht begeistert! beschäftige mich auch seit längerem mit dem thema und habe auch schone gute ergebnisse (u.a. bei erkältung, migräne, gerstenkorn), aber das es so eine tragweite haben kann - ich bin begeistert!! gratuliere dir zu deinem tollen erfolg
ligrü stevemum

Ein Beispiel - Schüßler Salze
Hallo noch mal,
ich hab mal die Beschreibungen der beiden Salze herausgesucht, bei denen es bei mir total Klick gemacht hat - die Beschreibungen habe ich von http://www.schuessler-mineralstoffe.at, da sind auch die anderen Salze beschrieben.

Nr.3 Ferrum phosphoricum
empfohlene PotenzierungD 12
biochemischer Zusammenhang- bindet in den roten Blutköperchen den Sauerstoff, wodurch dieser bis zu den Zellen gelangen kann

- ist ein wichtiges Transportmittel im Körper

- für den Energiehaushalt von großer Bedeutung
zwanghafte charakterliche Struktur, die zu Mängeln bei diesem Mineralstoff führtunangemessene Reibung an der Welt muss sich mit allem und jedem auseinandersetzen läuft im Extremfall gegen die Welt und stößt sich den Kopf an
zunehmende Distanzierungsfähigkeit von den ZwängenIn der beständigen Arbeit an den problemhaften Strukturen kommt der Mensch weg von der Abwehr gegen die Welt und ihre Anfragen hin zur mutigen Stellungnahme und Auseinandersetzung mit den gegebenen Situationen. Er bekommt vor allem den Mut, allen brisanten Lebenssituationen mutig zu begegnen und angemessen einzuschätzen. Er kommt dabei von der eingeschränkten Sicht in der Betrachtung der eigenen Situation in der Welt hin zur Wachheit und aufmerksamen Beobachtung dessen, was dran ist.

Sich auf die Welt einzulassen, bedeutet nicht nur Reibung! Nur wer sich unverhältnismäßig, ohne Augenmaß mit der Welt auseinandersetzt, verursacht viel Reibung, damit auch Energieverlust

Die befreiende Einstellung zu diesem Mineralstoff heißt: Ich darf mich mit der Welt so intensiv auseinandersetzen, wie es mir möglich ist!
emotionaler ZusammenhangDurch die Einnahme wird das all zu schnelle heiß Laufen, dass man sich zu schnell entzündet, die viel zu heftige, unangemessene Erregung abgebaut.
Zeichen im Gesichtbläulich-schwärzliche Färbung an der Nasenwurzel innen warme rote Stellen im Gesicht, vor allem sind davon häufig die Ohren betroffen
Speicher im KörperAn der Nasenwurzel innen wer einen größeren Mangel hat, hat einen schmalen Steg bzw. Einbuchtungen an den Stellen, an denen sich die bläulichschwärzliche Färbung zeigt.
Vorkommen in der Nahrung
Wirkung, WirkungsweiseBei Verletzungen und allen "plötzlich" auftretenden, akuten Gesundheitsstörungen, also immer dann, wenn die körpereigenen Abwehrkräfte in Alarmzustand versetzt werden, wirkt dieser Mineralstoff unterstützend und hilfreich.

langfristig bei der inneren Anwendung z.B. niederes Fieber, Entzündungen

kurzfristig innerlich wie äußerlich angewendet als erste Hilfe z.B. bei Verletzungen, Prellungen,
Betriebsstörung, Krankheit, SymptomEr ist das Mittel für die erste Hilfe! Auch bei Verletzungen und vor allem für Schmerzen: pulsierende, klopfende, pochende, mit Hitze einhergehend und bei Bewegung stärker werdend. Beginnende entzündliche Prozesse und frische Wunden, aber auch infektiöse Kinderkrankheiten im Anfangsstadium werden günstig beeinflußt. Vorbeugend genommen stärken sie ganz besonders die Widerstandskraft des Körpers (z.B. Verkühlung)

Entzündungen, niederes Fieber (bis 38,8), Angina, alle infektiösen Krankheiten im Anfangsstadium, Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung, Rauschen im Ohr, pulsierendes Pochen (Kopfschmerzen), klopfende-pulsierende-pochende Schmerzen, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, wenn man keine Sonne verträgt.

Durchfall oder Verstopfung
BeispielDas Eisen ist nicht nur für den Sauerstoff das Transportschiff, sondern noch für wesentlich mehr Stoffe. Es unterstützt den Transport aller im Körper transportierter Mittel überhaupt. Wenn also durch besondere Beanspruchung, wie zum Beispiel Kälte im Winter, sehr viel Eisen aus den aktuellen Speichern verbraucht wurde und auch die Substanz schon angeknabbert ist, steht von diesem Mineralstoff nicht mehr viel zur Verfügung.

Wenn es jetzt zu zusätzlichen Belastungen kommt, steht vom Transportmittel, der Nummer drei, nicht mehr viel zur Verfügung. Damit der Transport der nötigen Mittel aber trotzdem gut vonstatten geht, muss der Organismus zu einer Notmaßnahme greifen. Er erhöht die Betriebstemperatur, was für uns so viel wie Fieber bedeutet. Bei einer Gabe von der Nummer 3 wird also nicht das Fieber bekämpft, ist es für den Organismus nicht mehr notwendig, die Betriebstemperatur zu erhöhen.

Schon zwei Mal hat dieser Mineralstoff einer Familie den Aufenthalt in Loipersdorf gerettet. Die kleine Tochter kommt nach ausgiebigen Aufenthalten im Wasser zum Vater und klagt über Ohrenschmerzen. Diese waren ein deutlicher Hinweis, dass im Körper zu wenig Eisen vorhanden ist. Die Schmerzen waren sehr arg, so dass sofort etwas getan werden musste.

Der Vater gab ihr die Nummer 3, ließ sie alle 2-3 Minuten eine Pastille lutschen lasen. Nach einer halben Stunde hat sie die Dose mit der Bemerkung, dass die Schmerzen verschwunden seien, zurückgegeben. Sie habe aber jetzt noch einen Druck im Ohr, war der Nachsatz. Der wurde dann mit der Nummer 10 betreut und war auch ziemlich schnell verschwunden. Deshalb ist es von großem Vorteil auf solchen Reisen von jedem Mineralstoff eine bestimmte Menge, eine biochemische Reiseapotheke, mitzunehmen.
ReaktionEs kann anfänglich zu einer leichten Verstärkung der Krankheitszeichen kommen.
Einnahmevorbeugend: Muskelkater, Stärkung der Widerstandskraft,

fördert die Konzentrationsfähigkeit, Schmerzmittel allgemein, blutstillend

Wunden heilen rasch ohne Narbenbildung
Mangelzeichen ZusatzfragenErmüden Sie sehr leicht, haben sie Konzentrationsschwierigkeiten, wie gut oder schlecht vertragen Sie die Sonne, haben Sie ein schwaches Immunfeld bzw. verkühlen Sie sich leicht, sind sie sehr leicht krank, fangen Sie alles gleich auf?
Mangelursache MangelverstärkungKaffee, schwarzer Tee und das Theobromin im Kakao verbrauchen im Körper sehr viel Eisen.


Nr.9 Natrium phosphoricum



empfohlene Potenzierung


reguliert den Säure- und den Fetthaushalt

baut den Zucker ab

zwanghafte charakterliche Struktur, die zu Mängeln bei diesem Mineralstoff führt


Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt
Es werden sehr viele unnötige Energien aufgewendet, andere zu ihrem Glück zu zwingen. Meistens mit dem Hintergrund, dass der Drückende, Bedrängende nicht erträgt, dass auch nur irgend etwas anders durchgeführt wird, als er es selbst für gut befindet.

Ein in seine eigene Welt eingeschlossener Mensch, der erlebt, dass sich seine Umgebung nicht nach ihm richtet, erlebt große Existenzängste. Er wird viele Opfer bringen, um es trotzdem zu erreichen.

zunehmende Distanzierungsfähigkeit von den Zwängen


von der Unmäßigkeit zur Mäßigkeit, für die entsprechende Situation das angemessene Maß an Kräften einsetzen; so viel wie nötig und so wenig wie möglich an Kraft einsetzen; von der Grobheit beziehungsweise Unangemessenheit zum Sanftmut und zur Behutsamkeit.

Es ist nicht not-wendend, wenn man glaubt, der Welt ununterbrochen zeigen zu müssen, wer man ist. Damit wird der Welt und den anderen Gewalt angetan. Die Anstrengung, die für diese Gewalt aufgebracht werden muss, versäuert den Menschen.

Die befreiende Einstellung zu diesem Mineralstoff heißt: Das Leben richtet sich nicht nach dem Menschen, sondern der Mensch muss sich auf das Leben und seine Forderungen einstellen.

emotionaler Zusammenhang
Wenn sich jemand sehr schwer gegen negative Stimmungen wehren kann, ist ihm dieser Mineralstoff wahrscheinlich eine große Hilfe.

Zeichen im Gesicht


Fettglanz (stumpf) auf der Stirn, in T-Form oder im ganzen Gesicht,

Fettbelag auf der Brille, senkrechte Säurefalten über der Oberlippe, Mitesser, Pickel, Akne, gerötete Kinnspitze (Säure im Unterleib), Fettbacken

Speicher im Körper


Lymphe

Vorkommen in der Nahrung


Wirkung, Wirkungsweise
langfristig umstimmend

kurzfristig entsäuernd

Betriebsstörung, Krankheit, Symptom


Dieses Salz verwandelt Harnsäure zu Harnstoff und macht sie so für die Nieren ausscheidbar, wodurch es zu keinen Ablagerungen kommt. Es reguliert den Fettstoffwechsel. Die Nr. 9 ist das Generalmittel für fast alle Erkrankungen, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet oder zu den Übersäuerungskrankheiten gezählt werden. Auch wird dieser Mineralstoff eher mit der Neurodermitis in Zusammenhang gebracht, weil es sich hauptsächlich um nicht umgewandelte Harnsäure (aus dem Eiweißstoffwechsel) handelt.

Sodbrennen (brennt nur im Magen "unten"), saures Aufstoßen, Gastritis, Fettsucht, Rheuma, Talgprobleme, Mitesser, Akne, geschwollene Lymphknoten, fette/trockene Haare/Haut, chronische Mattigkeit/Müdigkeit, Heißhunger (wenn plötzlich etwas gegessen werden muss), Hunger nach Süßigkeiten und Mehlspeisen, Absonderungen des Körpers riechen sauer (Schweiß, Harn, wunder Hintern der Babies), Orangenhaut, Gelenksschmerzen, Steinbildung.

Beispiel


Dieser Mineralstoff neutralisiert die Säure, was für den Organismus ein unumgänglich notwendiger Vorgang ist. Entsteht im Körper zuviel Säure, muss der Vorrat an diesem Mineralstoff fast zur Gänze für diesen Vorgang verwendet werden. Dadurch bleibt der zweite wichtige Bereich, den auch dieser Mineralstoff versorgt, auf der Strecke, nämlich die Versorgung und Betreuung des Fettstoffhaushaltes im Körper.

Der Organismus scheidet Fett, das er durch den Mangel an der Nummer 9 nicht mehr verarbeiten kann, über die Haut aus. Da dies zu Beginn das sehr minderwertige Fett betrifft, verstopft es beim Austritt aus der Haut die ausscheidenden Talgdrüsen, es entstehen Mitesser. Wenn die Ausscheidung von Fett schon lange gedauert hat, entsteht eine sehr fettarme Haut, die nicht mit einer trockenen Haut (Mangel an Nummer 8) verwechselt werden darf.

Wenn Jugendliche zur Zeit ihrer Pubertät unter Unreinheiten der Haut und Pickel zu leiden haben, so ist dieses Leiden zu einem großen Teil mit Säure verknüpft. Sie entsteht durch die hohe Spannung, die durch die seelische Belastung während der Ich-Findung vorhanden ist. Meistens sind das sehr sensible Menschen, die nicht gerne wegen dieses Problems jemanden aufsuchen wollen. Häufig versuchen die Mütter ihren Kindern zu helfen und sprechen mit ihrem Mineralstoffberater darüber. Wenn dann die Nummer 9 zur Probe mitgeschickt wird, und sie hilft, ist die Freude sehr groß. Beim Ausfüllen des Bestellscheines, wenn die Mutter wieder Mineralstoffe bestellt, wird sie natürlich ermahnt, die Wimmerlzuckerl nicht zu vergessen.

Eine Frau hat jedesmal nach dem Genuß von bestimmten Weißweinen große Probleme mit ihrem Magen bekommen. Eine zu große Säurebelastung wurde vermutet. Es wurde ihr empfohlen, beim Auftreten dieses Problems, ungefähr 20 bis 30 Stück von der Nummer 9 einzunehmen. Sie bestätigte, dass die Magenschmerzen sich jedesmal innerhalb kurzer Zeit aufgelöst hatten.

Reaktion


Durch die einnahme kann es kurzfristig zu einem Sodbrennen kommen, weil der Organismus die belastende Harnsäure in den Magen ausschüttet. Der Entlastungsvorgang kann mehrere Tage dauern.

Einnahme


innerlich bei allen Übersäuerungsproblemen

äußerlich als Gel oder Cremegel bei Hautproblemen zusätzlich

Mangelzeichen
Zusatzfragen


Haben Sie Sodbrennen? Bei Antwort mit: Ja. unbdingt weiterfragen: Wo brennt es denn?

Wenn es tatsächlich nur unten brennt, dann ist es auch Sodbrennen, doch oft ist dies nicht der Fall. Wenn nämlich zur Antwort kommt: Es brennt so herauf!, dann ist dies kein Sodbrennen, sondern Schlundbrennen und gehört zur Nummer 8.

Wie geht es den Haaren? Sind sie fett oder trocken, oder normal? Hängen sie manchmal so herunter ohne Kraft oder kleben fast am Kopf? Wie ist die Haut, vor allem im Gesicht? Ist sie trocken, fett, oder gemischt, also eine Mischhaut?

Haben Sie Mitesser, Pickel, die sich nicht im Gesicht befinden? Diese haben sich schon oft aus dem Gesicht verabschiedet und befinden sich manchmal am Haaransatz oder am Rücken.

Haben Sie Zeiten im Tag, an denen Sie unbedingt sofort etwas zu essen brauchen? Zeiten, an denen ihr Energiepotential plötzlich zusammenbricht, wo sie plötzlich unendlich müde werden bzw. eine bleierne, lähmende Müdigkeit empfinden?

Mangelursache
Mangelverstärkung


Einen überaus großen Einfluß auf den Säurehaushalt des Körpers hat die Ernährung!

Versäuernd wirken alle Süßigkeiten, Mehlspeisen, gezuckerte Limonaden, ....


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2. Juni 2008 um 16:38

Wechselstimmungen
Hallo!!!

Ich erkenne mich echt in Deinem Text wieder!!!
Ich merke es auch, wenn das mit der Wut beginnt.Leider lasse ich das dann oft an meinem Freund aus!!!
Ich weiss nict, was man da machen kann.Auf jeden Fall ist es voll nervig und schrecklich.

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20. Juni 2008 um 13:14

Extreme Stimmungschwankungen
Hallo...

Ich habe im Internet nach Stimmungsschwankungen rechechiert und bin auf Ihren Text gestoßen.
Helfen kann ich Ihnen nicht, denn ich habe ja so ziemlich das gleiche Problem...
das was Sie schildern passt quasi auch zu mir und ich bin total ratlos...
Weiß nicht woher das kommt, warum.... doofe Gedanken und Träume...

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10. August 2008 um 14:05
In Antwort auf carson_12722250

Schilddruese
Hallo!

ich hatte lange ein aehnliches Problem. Hattest du vorher zufaellig Fieber oder so? Lass auf jedenfall mal deine Schilddruese kontrollieren. Wenn die durch irgendwas einen Schaden genommen hatte, aber auch so kann es zu Depressionen kommen!

lg crumbsi

Ich bin verzweifelt.... bitte helft mir! =(
Hallo, ich bin 19 Jahre alt. Wohne mit meinem Freund zusammen. Bin eigentlich ein sehr nettes, aufgeschlossenes und ehrlichen Mädel....
Seit 2 Jahren , komm ich mit mir selber garnicht mehr klar.... sonst hatte ich immer nur Stimmungsschwankungen kurz bevor ich meine Tage bekommen habe... damit hatte ich auch kein problem, so ist halt die Natur!

Doch seit 2 Jahren ist es so extrem geworden das ich einfach nicht mehr weiter weiß... habe schon 2 mal mit meinem freund schluss gemacht weil ich nicht mehr wusste was ich fühl... bin immer total leer und weiß werder was ich will noch was ich nicht möchte.... mein freund verzweifelt auch schon.

Denke schon daran wie es wär nicht mehr da zu sein, denn der Tot soll doch alles erleichtern...

Ich habe von einer Minute zur anderen total gute laune und dann könnt ich heulen...

Das alles ist echt nicht mehr auszuhalten und ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll,unterdrücken brinkt nichts und ich kann und will mich ja auch nicht 3,5 wochen einsperren.

Ich möchte das leben wieder genießen aber das geht nicht, fühl mich ständig ausgelaugt, schlaf total beschissen, bin immer müde und mir tut alles weh....

Woran liegt das?

Ich hatte schon überlgt mal zum Frauenarzt zu gehen, da ich eine Krankheit im Blut habe darf ich aber die Pille nicht nehmen sondern hab jetzt seit 3 Jahren Die Spirale.

Ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll.

kann mir jemand helfen?????????

Ich hab mir jetzt diese Schüßler Salze im Internet bestellt doch helfen die überhaut?
Hab jemand von euch damit schon erfahrungen gemacht?

Mein Freund wollte mich schon zum Psychologen schleppen aber ivh bin doch nicht verrückt... einfach nur komplett durcheinander....
Ivh will keine Anti-Depressiva nehmen, die sind doch nicht gesund für den Körper.

Was kann ich tun?

Bitte helft mir!

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10. August 2008 um 14:52
In Antwort auf mamie_12841917

Ich bin verzweifelt.... bitte helft mir! =(
Hallo, ich bin 19 Jahre alt. Wohne mit meinem Freund zusammen. Bin eigentlich ein sehr nettes, aufgeschlossenes und ehrlichen Mädel....
Seit 2 Jahren , komm ich mit mir selber garnicht mehr klar.... sonst hatte ich immer nur Stimmungsschwankungen kurz bevor ich meine Tage bekommen habe... damit hatte ich auch kein problem, so ist halt die Natur!

Doch seit 2 Jahren ist es so extrem geworden das ich einfach nicht mehr weiter weiß... habe schon 2 mal mit meinem freund schluss gemacht weil ich nicht mehr wusste was ich fühl... bin immer total leer und weiß werder was ich will noch was ich nicht möchte.... mein freund verzweifelt auch schon.

Denke schon daran wie es wär nicht mehr da zu sein, denn der Tot soll doch alles erleichtern...

Ich habe von einer Minute zur anderen total gute laune und dann könnt ich heulen...

Das alles ist echt nicht mehr auszuhalten und ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll,unterdrücken brinkt nichts und ich kann und will mich ja auch nicht 3,5 wochen einsperren.

Ich möchte das leben wieder genießen aber das geht nicht, fühl mich ständig ausgelaugt, schlaf total beschissen, bin immer müde und mir tut alles weh....

Woran liegt das?

Ich hatte schon überlgt mal zum Frauenarzt zu gehen, da ich eine Krankheit im Blut habe darf ich aber die Pille nicht nehmen sondern hab jetzt seit 3 Jahren Die Spirale.

Ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll.

kann mir jemand helfen?????????

Ich hab mir jetzt diese Schüßler Salze im Internet bestellt doch helfen die überhaut?
Hab jemand von euch damit schon erfahrungen gemacht?

Mein Freund wollte mich schon zum Psychologen schleppen aber ivh bin doch nicht verrückt... einfach nur komplett durcheinander....
Ivh will keine Anti-Depressiva nehmen, die sind doch nicht gesund für den Körper.

Was kann ich tun?

Bitte helft mir!

Das
klingt nach Depression.

geh zum Psychologen zwecks Medikamenten und mach auch eine Therapie.

sonst kommst du da nicht mehr heraus.
lass dir helfen. mit Verrückt hat das nichts zu tun.

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5. April 2009 um 14:21


Ich bin zwar erst noch 15. Habe jedoch auch mit extremen Stimmungsschwankungen zu tun. Dieses Gefühl der Leere kenn ich allzu gut. In diesen Moment könnte ich jeden der mich dumm angeguckt anschreien und fertig machen. Jede klitze kleine Bemerkung und jeder klitze kleiner Streit bringt mich dann zum weinen. Dann bin ich total geschockt und kriege Heulatacken. Im Alltag unterdrücke ich meine Gefühle. Das ist bei mir schon automatisch. Ich habe Angst jemanden damit zu belasten und spiel immer das "super gut gelaunte" Mädchen. Doch innerlich fühle ich mich einfach nur wie eine leere Hülle. Ich habe immer wie eine Blockade und stoße auch außenstehende gleich ab. Entspannung ist bei mir denn kaum möglich.
Ich gehe auch zu einer Jugendtherapeutin und fange bald eine Verhaltenstherapie an. Mit verrückt setze ich sowas nicht wirklich in verbindung. Es ist doch nicht schlimm sich professionelle Hilfe zu holen. Wenn einer kein Mathe kann holt er sich ja meist auch Nachhilfe. Wieso darf man das nicht bei seinen Problemen.

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27. Mai 2009 um 14:00

Ähnlich geht es mir
Hallo
folgende Textpassagen habe ich von Dir kopiert, da es auch genau meine Worte sein könnten:
Eigentlich bin ich ein positiver Mensch, ich freue mich über Kleinigkeiten, stehe die meisten Tage gerne auf und fahre gern zur Arbeit. Ich liebe Musik und mache selbst auch Musik, komme mit Menschen schnell in Kontakt und kann auch eine ganze Party unterhalten.
So weit alles super. Aber dann gibt es diese Momente, in denen meine Stimmung total umschlägt und ich weiß selbst nicht warum!

Ich müsste mit meinem Leben zufrieden sein - habe einen liebenden Mann und eine Familie, die sich untereinander gut versteht, wir sind alle gesund. Mir fehlt nichts zum Glücklichsein, aber seit ein paar Jahren plage ich mich mit Stimmungsschwankungen, die ohne Grund anfliegen und meinen Kopf martern.
Irgendwie fühle ich mich dann undankbar und meschugge - aber viel ändern kann ich nichts.
Ich weiß nicht, von wann Dein Beitrag ist, denn Juni haben wir noch nicht.
Viele Grüße - komisch6

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16. April 2012 um 18:21
In Antwort auf githa_12497717

Lösung gefunden
Mein Beitrag ist jetzt fast 2 Jahre her und falls es jemanden interessiert, poste ich einfach mal, was sich seitdem verändert hat, vielleicht macht es anderen Mut, denen es ähnlich geht.

Nach einer Odyssee durch Ärzte- und Therapeutenpraxen habe ich mehrere Diagnosen / Theorien erhalten, von denen ich selbst nicht überzeugt bin. Da war zum einen die Rede von einem Tumor, das hat sich als falsch herausgestellt - man stelle sich einfach mal den Schock vor, den man einem Patienten allein mit dem Wort versetzt...
Dann gab es auch manisch-depressiv, Depression, störungsanfällig, Affektlabilität, Borderline, usw.

Ehrlich gesagt hat mir keine Therapie geholfen. Es war vorübergehend hilfreich, aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass es nicht allein psychisch ist.

Dann bin ich durch Zufall auf Homöopathie gestoßen, was ich anfangs für den totalen Blödsinn gehalten habe. Da meine Stimmungsschwankungen um die Tage herum besonders extrem waren, hab ich es mit Pulsatilla probiert und das hat die ersten 2-3 Monate tatsächlich geholfen. Dann verflog irgendwie die Wirkung.

Danach habe ich es mit Schüßler Salzen probiert, obwohl ich misstrauisch war - was sollen so ein paar Salze schon helfen? Ich habe mir ausführliche Beschreibungen besorgt und war beim Lesen etwas erschrocken, weil bei den "Typen"-Beschreibungen so gut wie alles zutraf, auch viele Details wie eben dieses Gefühl, die ganze Welt sei gegen mich. Also hab ich mir die Salze in der Apotheke besorgt und eingenommen. Es hat etwas gedauert, bis die Wirkung spürbar war. Positiv ist, dass es nicht wie bei homöopathischen Mitteln zu einer Erstverschlimmerung kommt. Nach ca. 2 Monaten habe ich plötzlich gedacht: Hey, mir geht es ja richtig gut. Hatte schon lange keine Stimmungsschwankungen mehr.

Ich hab dann angefangen, Protokoll zu führen: Wann tauchen die Stimmungsschwankungen auf? Wer ist dann noch anwesend? Was genau denke und fühle ich, BEVOR ich wütend oder depri werde?

Ich hab dann herausgefunden, dass es bei mir eine Art verspätete Stressreaktion ist, so erklär ich es mir jedenfalls selbst: Eine lange Zeit, das können wirklich Wochen sein, kann ich mich trotz Stress und Druck gut über Wasser halten. In der Zeit steigt aber innerlich so etwas wie Ungeduld und Genervtheit - warum merkt nicht mal meine beste Freundin, dass es jetzt der falsche Zeitpunkt ist, mich mit ihren Beziehungsproblemen zuzusülzen, usw. Bis es dann zum "Ausbruch" kommt.

Mittlerweile gönne ich mir viel mehr Pausen zwischendurch und mache mir einen Zeitplan, wann ich was erledigt haben muss. So habe ich einen besseren Überblick und muss mich nicht nur auf mein Gefühl verlassen, das eben oft auch nicht richtig lag. Früher habe ich mir selbst sehr viel aufgehalst. Heute sage ich häufiger "Nein", wenn ich eh schon mit Arbeit zugeballert bin und keine Zeit habe.

Positiv ist auch, dass ich überhaupt keinen Drang mehr verspüre, mich um alles und jeden zu kümmern. Klar, wenn jemand nach Hilfe fragt, höre ich mir das natürlich erst mal an. Ich hab's mir allerdings angewöhnt zu warten, bis jemand fragt und nicht sofort alles stehen und liegen zu lassen, was letztendlich dazu geführt hat, dass ich ausgeglichener bin.

Ich fühl mich jetzt viel mehr in meiner Mitte und stabiler.

Und wünsche allen, die ein ähnliches Problem haben: Gebt nicht auf! Auch wenn die abstrusesten Diagnosen kommen. Das ätzendste Gefühl für mich war, dass mir selbst Ärzte nicht geglaubt haben und darauf beharrten, ich MÜSSE manisch-depressiv sein.
Viel Glück und Erfolg!
Feri

Lösung gefunden?
Wie sieht es mit den Wechseljahrbeschwerden aus?
Ich fand den Beitrag auf mich zutreffend und würde gern mehr erfahren.

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4. Mai 2013 um 3:08
In Antwort auf mamie_12841917

Ich bin verzweifelt.... bitte helft mir! =(
Hallo, ich bin 19 Jahre alt. Wohne mit meinem Freund zusammen. Bin eigentlich ein sehr nettes, aufgeschlossenes und ehrlichen Mädel....
Seit 2 Jahren , komm ich mit mir selber garnicht mehr klar.... sonst hatte ich immer nur Stimmungsschwankungen kurz bevor ich meine Tage bekommen habe... damit hatte ich auch kein problem, so ist halt die Natur!

Doch seit 2 Jahren ist es so extrem geworden das ich einfach nicht mehr weiter weiß... habe schon 2 mal mit meinem freund schluss gemacht weil ich nicht mehr wusste was ich fühl... bin immer total leer und weiß werder was ich will noch was ich nicht möchte.... mein freund verzweifelt auch schon.

Denke schon daran wie es wär nicht mehr da zu sein, denn der Tot soll doch alles erleichtern...

Ich habe von einer Minute zur anderen total gute laune und dann könnt ich heulen...

Das alles ist echt nicht mehr auszuhalten und ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll,unterdrücken brinkt nichts und ich kann und will mich ja auch nicht 3,5 wochen einsperren.

Ich möchte das leben wieder genießen aber das geht nicht, fühl mich ständig ausgelaugt, schlaf total beschissen, bin immer müde und mir tut alles weh....

Woran liegt das?

Ich hatte schon überlgt mal zum Frauenarzt zu gehen, da ich eine Krankheit im Blut habe darf ich aber die Pille nicht nehmen sondern hab jetzt seit 3 Jahren Die Spirale.

Ich weiß einfach nicht was ich noch machen soll.

kann mir jemand helfen?????????

Ich hab mir jetzt diese Schüßler Salze im Internet bestellt doch helfen die überhaut?
Hab jemand von euch damit schon erfahrungen gemacht?

Mein Freund wollte mich schon zum Psychologen schleppen aber ivh bin doch nicht verrückt... einfach nur komplett durcheinander....
Ivh will keine Anti-Depressiva nehmen, die sind doch nicht gesund für den Körper.

Was kann ich tun?

Bitte helft mir!

Mir geht es ähnlich...
Ich bin erst 16 Jahre alt, meine Eltern und mein Freund verzweifeln noch irgendwann an mir...
ich bin schon mein leben lang sensibel und hab schnell geweint, doch mittlerweile ändert sich meine Laune von extrem positiv zu nachdenklich bis fast schon "depressiv" (ich weine habe aber keinen Grund)
Ich weiß nicht was ich tun soll, es nervt auch einfach, ich kann Nachts nicht richtig schlafen und und und.
Welchen Arzt sollte man am besten zuerst aufsuchen?

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23. September 2015 um 9:13


Das hört sich ja echt übel an. Ich selber bin noch nicht so weit mit der Menopause aber meine Freundin steckt da voll drin und kämpft mit ziemlich ähnlichen Symptomen. Was machnchmal schwer zu ertragen ist. Was soll man da machen, muss wohl jeder mal durch. Der eine Früher der andere Später. Aufjedenfall nimmt sie Joyful meine ich sind pflanzlich, gegen Ihre Stimmungsschwankungen und depressive Stimung usw. Seit dem sie die nimmt ist sie wieder fast die Alte sichtbar Glücklicher und ausgelassener. Was ihrer Familie und der Freundschaft zu gute kommt

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4. November 2015 um 13:02
In Antwort auf lmadan_12315090


Das hört sich ja echt übel an. Ich selber bin noch nicht so weit mit der Menopause aber meine Freundin steckt da voll drin und kämpft mit ziemlich ähnlichen Symptomen. Was machnchmal schwer zu ertragen ist. Was soll man da machen, muss wohl jeder mal durch. Der eine Früher der andere Später. Aufjedenfall nimmt sie Joyful meine ich sind pflanzlich, gegen Ihre Stimmungsschwankungen und depressive Stimung usw. Seit dem sie die nimmt ist sie wieder fast die Alte sichtbar Glücklicher und ausgelassener. Was ihrer Familie und der Freundschaft zu gute kommt

Wir Frauen
sind schon echt arm dran. Vor allem müssen unsere Lieben darunter leiden, man will es nicht aber wenn es einem so dreckig geht muss man es ja irgendwo raus lassen.

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23. November 2015 um 12:51
In Antwort auf pocolie

Wir Frauen
sind schon echt arm dran. Vor allem müssen unsere Lieben darunter leiden, man will es nicht aber wenn es einem so dreckig geht muss man es ja irgendwo raus lassen.


Ja aber dann lieber doch ein Hobby oder so suchen an dem es Abgebaut wird. Habe noch letztens in einem Forum gelesen das eine Dame sogar Moringa in der MenoPause genommen hat und es Ihr wollt damit gut ging gegen Hitzewallungen usw. Weiß jetzt nicht, ob du solche Symptome hast aber dachte teile dir dies mal mit

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3. Dezember 2015 um 22:38

Vielleicht...
bist du bipolar??!!!!

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19. April 2016 um 19:37
In Antwort auf lmadan_12315090


Ja aber dann lieber doch ein Hobby oder so suchen an dem es Abgebaut wird. Habe noch letztens in einem Forum gelesen das eine Dame sogar Moringa in der MenoPause genommen hat und es Ihr wollt damit gut ging gegen Hitzewallungen usw. Weiß jetzt nicht, ob du solche Symptome hast aber dachte teile dir dies mal mit

Hi
die Joyful und Moringa dann in der Meno Pause? Oder wie meinst du das.

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