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Eure Wege aus der Depression

25. März 2014 um 13:13 Letzte Antwort: 21. Februar 2017 um 22:23

Ich bin entschlossen (und vielleicht bin ich ja hier nicht alleine), meiner Depression ein Schnippchen zu schlagen. Sie quält mich jetzt schon seit über 10 Jahren und ich denke es reicht jetzt. Viel zu viele Chancen, die ich mir dadurch verbaut habe. Genug ist genug.

Ich sehe diesen Thread als Austausch für Betroffene, die wie ich die Schnauze voll von Depression und Ihre Begleiter haben. Was tut ihr so dagegen, wie steuer ihr eure Gedanken usw.?
Nur her mit dem Input

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26. März 2014 um 14:54

Hallo
Natala, ich bin vor ein paar Jahren zu einer Psychologin gegangen und als ich dachte das mein Leben wieder toll ist, habe ich von heute auf morgen damit aufgehört (EIN FEHLER).
Vor drei Wochen bin ich wieder hin und jetzt warte ich auf ein Therapie-Platz.
Muss leider Tabletten nehmen die auch Nebenwirkungen haben, tortzdem muss ich sagen das sie mir helfen mein Leben wieder etwas lebenswerter zu machen
Ich weiss auch nicht was mich bei dieser Therapie erwartet, aber ich hoffe das sie mir helfen kann.
Ich dachte auch das ich die Gedanken steuern kann, jedoch wenn du Depressiv bist, ist es sehr schwer oder so gut wie unmöglich da du immer wieder ins negative fällst.... deshalb kann ich dir nur raten dir auch Hilfe zu holen
Ich habe mich am Anfang auch sehr schwer getan, aber jetzt bin ich froh darüber das ich es gemacht habe.

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26. März 2014 um 16:25

Hallo MarySue
Du hast vllt in gewisser Weise Recht. Leider habe ich das Problem schon seit Jahren. Allerdings haben mir Antidepressiva nicht geholfen. Eine Therapie ist derzeit nicht möglich, ich stehe auf der Warteliste (6 Monate) auch für eine Klinik..aber das Leben muss ja trotz weitergehen und letztendlich resultieren Depressionen nur von den eigenen Gedanken...ich weiß es ist nicht so banal wie es klingt und viel schwerer Gedanken zu steuern als man sich das manchmal vorstellt, aber ich sehe momentan keine andere Möglichkeit als mir selbst zu helfen...

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26. März 2014 um 16:31
In Antwort auf terrie_12577309

Hallo MarySue
Du hast vllt in gewisser Weise Recht. Leider habe ich das Problem schon seit Jahren. Allerdings haben mir Antidepressiva nicht geholfen. Eine Therapie ist derzeit nicht möglich, ich stehe auf der Warteliste (6 Monate) auch für eine Klinik..aber das Leben muss ja trotz weitergehen und letztendlich resultieren Depressionen nur von den eigenen Gedanken...ich weiß es ist nicht so banal wie es klingt und viel schwerer Gedanken zu steuern als man sich das manchmal vorstellt, aber ich sehe momentan keine andere Möglichkeit als mir selbst zu helfen...

Oh jeee
.. das tut mir leid solange wartest du schon? Klar muss das Leben weiter gehen und ich kann dich da sehr gut verstehen.
Ich weiss nicht vielleicht solltest du viel unternehmen? oder auch mit Sport versuchen (das soll angeblich helfen).
Sorry wenn ich da keine Hilfe sein kann
Hoffe das es Bergauf geht.

Lieben Gruß

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26. März 2014 um 21:35

Mut zur Selbsterkenntnis
Hallo zusammen. Ich habe leider gerade wieder eine fette Phase von Depressionen abbekommen. Noch ist es mein Ziel es mit Hilfe von Übungen aus meinem Buch zu überwinden. Ich stelle aber fest, dass wenn man es allein versucht eine absolute Konsequenz bedeutet. Da verzeiht dir ein schlechter Tag nichts. Die Übungen müssen trotzdem her. Ich war vor fünf Jahren mal in einer dreijährigen Therapie. Zu dem Zeitpunkt vielleicht die richtige. Auflage Sicht gesehen vielleicht doch die falsche. Was ich sagen mochte: Egal wie Mann/Frau die momentanen Gedanken ( und damit gleichzeitig auch Gefühle) angehen möchte, es gibt kein falsch und kein richtig. Ich finde den weg hier ins Forum schon mal mutig und damit den ersten Schritt. Wir sind nicht allein auch wenn wir uns das in manchen Momenten einreden. Lg

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1. April 2014 um 10:00

Hey,

Ich kann dir nur dieses Buch empfehlen:

http://www.amazon.de/Achtsamkeit-Akzeptieren-Depression-%C3%BCberwinden-Acceptance/dp/3873877139/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1396339097&sr=8-2&keywords=act+therapie+depression

Es ist hat einen völlig anderen Ansatz als die üblichen Ratgeber, nämlich nicht die Depression zu bekämpfen sondern sie als Zeichen dafür anzusehen, dass etwas nicht
stimmt und lernen trotz und mit der Depression sein Leben zu leben. Es ist sehr praxisorientiert, immer wieder musst du Übungen machen. Eine Notlösung für Therapiemangel,
wäre der sozial- oder gereonpsychiatrische Dienst. Die könnten dich beraten und unterstützen.

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16. April 2014 um 22:21

Hallo natala113
Meiner jahrelangen Depression wollte ich auch ein Schnippchen schlagen. Sie hat mich manchmal regelrecht aggressiv gemacht weil ich nicht wußte, woher sie kommt, warum grade ich, wieso sie mir mein Leben so schwer macht und die Frage, ob sie irgendwann einmal wieder geht.
Ich wußte wie schön das Leben sein kann aber ich war nicht mehr in der Lage, gute und positive Gefühle zuzulassen. Ich fühlte mich wie gelähmt, mein Selbstwertgefühl wurde immer kleiner und ich habe mir nichts mehr zugetraut. Habe mir einen dicken Panzer zugelegt und die Mauern um mich herum so hoch wie möglich gezogen. Einerseits habe ich diesen Schutz selbst gesucht und andererseits habe ich nach Liebe, Aufmerksamkeit und Authenzität gesucht. War aber eigentlich nur noch eine leere Hülle, die funktioniert und ihre letzte Kraft für den Schein nach außen gewahrt hat.
Ich habe nie wirklich über Selbstmord nachgedacht, dazu war mein Lebenswille einfach zu stark. Es gab da allerdings mal eine entscheidende Autofahrt, auf der mir der plötzlich der Gedanke kam, den Wagen doch einfach gegen einen Baum zu lenken. Dann wäre der ganze Krampf, Frust und Leidensdruck endlich vorbei und nur noch Ruhe um mich herum. Ich bin mit zitternden Knien aus dem Auto gestiegen als dieser Moment vorbei war und hab versucht mich wieder zu fangen.
Dieses Erlebnis hat mir echt Angst gemacht und ich hab mich daraufhin bei einer Therapeutin gemeldet. Vor einigen Jahren gab es noch nicht so lange Wartelisten und ich konnte relativ schnell mit den Sitzungen anfangen.
Wichtig ist, herauszufinden wo man steht, welche Wünsche noch in einem stecken und diese elende Sprachlosigkeit zu überwinden. Ich konnte jahrelang nicht weinen und in diesen Therapiestunden sind dann bei mir alle Dämme gebrochen. Wir haben viele Übungen mit dem Inneren Kind gemacht. Das hat mir unendlich geholfen mich besser zu verstehen und ich habe begriffen, woher meine Traurigkeit und die vielen Selbstzweifel kommen.
Aus der Therapie bin ich unheimlich gestärkt hervorgegangen. Ich wußte zwar noch nicht so genau, was ich wollte aber zumindest wußte ich, was ich in meinem Leben definitiv nicht mehr wollte!
Habe danach die ganze Palette an pflanzlichen Antidepressiva und Homöopathie durchgetestet, energetische Sachen und Entspannungstechniken versucht. Habe aus all dem den größtmöglichen Nutzen gezogen aber war immer noch nicht am Ziel.
Im letzten Jahr hab ich einen Heilpraktiker aufgesucht und wir haben gemeinsam an einer Lösung gearbeitet. Auf die empfohlenen Heilkräuter Thaivita Feel Good hab ich mich ohne zu zögern eingelassen und ich konnte schon nach kurzer Zeit feststellen, wie gut mir das Mittel tut.
Ersteinmal war ich damit in einer ruhigeren körperlichen Verfassung und meine Stimmungsschwankungen haben deutlich nachgelassen. Positiv fand ich auch, daß ich meine neue Energie endlich nutzen konnte, mich beruflich umzuorientieren und meinen Alltag wieder wie ein "normaler" Mensch bewältigt habe. Sind immer kleine Schritte, die ich vorwärts gehe aber das Neue daran ist, daß ich sie ganz bewußt gehe und nur noch auf meine innere Stimme höre.
Ich wünsch Dir alles Liebe!

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3. Juni 2014 um 23:05
In Antwort auf edite_12347692

Hallo natala113
Meiner jahrelangen Depression wollte ich auch ein Schnippchen schlagen. Sie hat mich manchmal regelrecht aggressiv gemacht weil ich nicht wußte, woher sie kommt, warum grade ich, wieso sie mir mein Leben so schwer macht und die Frage, ob sie irgendwann einmal wieder geht.
Ich wußte wie schön das Leben sein kann aber ich war nicht mehr in der Lage, gute und positive Gefühle zuzulassen. Ich fühlte mich wie gelähmt, mein Selbstwertgefühl wurde immer kleiner und ich habe mir nichts mehr zugetraut. Habe mir einen dicken Panzer zugelegt und die Mauern um mich herum so hoch wie möglich gezogen. Einerseits habe ich diesen Schutz selbst gesucht und andererseits habe ich nach Liebe, Aufmerksamkeit und Authenzität gesucht. War aber eigentlich nur noch eine leere Hülle, die funktioniert und ihre letzte Kraft für den Schein nach außen gewahrt hat.
Ich habe nie wirklich über Selbstmord nachgedacht, dazu war mein Lebenswille einfach zu stark. Es gab da allerdings mal eine entscheidende Autofahrt, auf der mir der plötzlich der Gedanke kam, den Wagen doch einfach gegen einen Baum zu lenken. Dann wäre der ganze Krampf, Frust und Leidensdruck endlich vorbei und nur noch Ruhe um mich herum. Ich bin mit zitternden Knien aus dem Auto gestiegen als dieser Moment vorbei war und hab versucht mich wieder zu fangen.
Dieses Erlebnis hat mir echt Angst gemacht und ich hab mich daraufhin bei einer Therapeutin gemeldet. Vor einigen Jahren gab es noch nicht so lange Wartelisten und ich konnte relativ schnell mit den Sitzungen anfangen.
Wichtig ist, herauszufinden wo man steht, welche Wünsche noch in einem stecken und diese elende Sprachlosigkeit zu überwinden. Ich konnte jahrelang nicht weinen und in diesen Therapiestunden sind dann bei mir alle Dämme gebrochen. Wir haben viele Übungen mit dem Inneren Kind gemacht. Das hat mir unendlich geholfen mich besser zu verstehen und ich habe begriffen, woher meine Traurigkeit und die vielen Selbstzweifel kommen.
Aus der Therapie bin ich unheimlich gestärkt hervorgegangen. Ich wußte zwar noch nicht so genau, was ich wollte aber zumindest wußte ich, was ich in meinem Leben definitiv nicht mehr wollte!
Habe danach die ganze Palette an pflanzlichen Antidepressiva und Homöopathie durchgetestet, energetische Sachen und Entspannungstechniken versucht. Habe aus all dem den größtmöglichen Nutzen gezogen aber war immer noch nicht am Ziel.
Im letzten Jahr hab ich einen Heilpraktiker aufgesucht und wir haben gemeinsam an einer Lösung gearbeitet. Auf die empfohlenen Heilkräuter Thaivita Feel Good hab ich mich ohne zu zögern eingelassen und ich konnte schon nach kurzer Zeit feststellen, wie gut mir das Mittel tut.
Ersteinmal war ich damit in einer ruhigeren körperlichen Verfassung und meine Stimmungsschwankungen haben deutlich nachgelassen. Positiv fand ich auch, daß ich meine neue Energie endlich nutzen konnte, mich beruflich umzuorientieren und meinen Alltag wieder wie ein "normaler" Mensch bewältigt habe. Sind immer kleine Schritte, die ich vorwärts gehe aber das Neue daran ist, daß ich sie ganz bewußt gehe und nur noch auf meine innere Stimme höre.
Ich wünsch Dir alles Liebe!

Liebe kattikka
Schön wie Du schreibst und Deine Gefühle zum Ausdruck bringst! Ich hoffe es geht Dir heute immer noch gut.
Ich habe eine ganz andere Geschichte. Bin seit ich denken kann ziemlich hyperaktiv, aufgedreht, rastlos und immer auf der Suche nach Neuem. Das sind an sich ja keine schlechten Eigenschaften aber ich bin vor einiger Zeit an meine Grenzen gestoßen weil ich körperlich und seelisch nicht meht konnte. Ständig 100% und mehr zu geben und nichts zuende zu bringen hat mich mit der Zeit depressiv gemacht und lebensmüde. ich fühlte mich nur noch erschöpft und hab mir selbst die Schuld daran gegeben. War ja kein anderer verantwortlich für meinen Zustand. Dieses Feel Good nehme ich seit ca. einem Monat weil es stimmungsausgleichend ist und der Inhaltsstoff Juckbohne auch gegen Hyperaktivität und Depressionen eingesetzt wird. Bei mir wirkts und ich werde allmählich ruhiger. Körperlich und im Kopf. Das entspannt mich total weil ich jetzt merke, daß ich nicht mehr überall mitmischen muß und nicht in allem eine große Herausforderung sehe, die ich unbedingt bestehen muss. Und kleine Schritte wie Du schreibst sind besser als Riesenschritte, die nirgendwohin führen.
Thats the way

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11. Juni 2014 um 22:01
In Antwort auf beylke_12518027

Liebe kattikka
Schön wie Du schreibst und Deine Gefühle zum Ausdruck bringst! Ich hoffe es geht Dir heute immer noch gut.
Ich habe eine ganz andere Geschichte. Bin seit ich denken kann ziemlich hyperaktiv, aufgedreht, rastlos und immer auf der Suche nach Neuem. Das sind an sich ja keine schlechten Eigenschaften aber ich bin vor einiger Zeit an meine Grenzen gestoßen weil ich körperlich und seelisch nicht meht konnte. Ständig 100% und mehr zu geben und nichts zuende zu bringen hat mich mit der Zeit depressiv gemacht und lebensmüde. ich fühlte mich nur noch erschöpft und hab mir selbst die Schuld daran gegeben. War ja kein anderer verantwortlich für meinen Zustand. Dieses Feel Good nehme ich seit ca. einem Monat weil es stimmungsausgleichend ist und der Inhaltsstoff Juckbohne auch gegen Hyperaktivität und Depressionen eingesetzt wird. Bei mir wirkts und ich werde allmählich ruhiger. Körperlich und im Kopf. Das entspannt mich total weil ich jetzt merke, daß ich nicht mehr überall mitmischen muß und nicht in allem eine große Herausforderung sehe, die ich unbedingt bestehen muss. Und kleine Schritte wie Du schreibst sind besser als Riesenschritte, die nirgendwohin führen.
Thats the way

In Deinem ersten Satz hier
"schön ...wie Du Deine Gefühle zum Ausdruck bringst" steckt der ganze Kern. Solange wir Gefühle und Emotionen runterschlucken und nicht aussprechen bleiben wir krank. Seitdem ich alles rauslasse, manchmal natürlich auch ungefiltert (aber da werde ich die Balance noch finden) geht es mir ausnehmend gut.
Bleib dabei und schaff Dir genug Auszeiten und Entspannungsmomente. Ich habe einen hyperaktiven 9jährigen Neffen und man merkt jetzt schon, dass er total unter Stress steht.
LG kattikka

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21. Juni 2014 um 8:04
In Antwort auf edite_12347692

In Deinem ersten Satz hier
"schön ...wie Du Deine Gefühle zum Ausdruck bringst" steckt der ganze Kern. Solange wir Gefühle und Emotionen runterschlucken und nicht aussprechen bleiben wir krank. Seitdem ich alles rauslasse, manchmal natürlich auch ungefiltert (aber da werde ich die Balance noch finden) geht es mir ausnehmend gut.
Bleib dabei und schaff Dir genug Auszeiten und Entspannungsmomente. Ich habe einen hyperaktiven 9jährigen Neffen und man merkt jetzt schon, dass er total unter Stress steht.
LG kattikka

Find ich schon schlimm
wenn ich höre wie viele Kinder hyperaktiv sind oder es sein sollen. Das gabs doch früher nicht! Liegt es an dem Druck in der Schule und zuhause und den ganzen Umweltreizen? Die Ärzte sind da ganz schnell dabei Medikamente zu verschreiben. Ich frag mich ob das richtig ist

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22. Juni 2014 um 14:01
In Antwort auf beylke_12518027

Find ich schon schlimm
wenn ich höre wie viele Kinder hyperaktiv sind oder es sein sollen. Das gabs doch früher nicht! Liegt es an dem Druck in der Schule und zuhause und den ganzen Umweltreizen? Die Ärzte sind da ganz schnell dabei Medikamente zu verschreiben. Ich frag mich ob das richtig ist

NEIN
ich finde, das ist nicht richtig.... ich kann mich kattika nur anschliessen, oder besser gesagt alles unterschreiben, was sie geschrieben hat! Hab jetzt auch seit einem Monat Feel Good (habe ein bißchen nach Dir angefangen) und kann von der gleichen Wirkung berichten, so gut ging es mir mit dem Mittel vom Arzt ganz und gar nicht

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2. Juli 2014 um 22:14
In Antwort auf wencke_12861857

NEIN
ich finde, das ist nicht richtig.... ich kann mich kattika nur anschliessen, oder besser gesagt alles unterschreiben, was sie geschrieben hat! Hab jetzt auch seit einem Monat Feel Good (habe ein bißchen nach Dir angefangen) und kann von der gleichen Wirkung berichten, so gut ging es mir mit dem Mittel vom Arzt ganz und gar nicht

Gell, die sind gut
Ich freu mich über jeden, dem es auch damit besser geht

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3. Juli 2014 um 16:06

Kenne ich zu gut
Hallo,


Mir ging es vor einigen Monaten relativ ähnlich.

Ich war ständig unzufrieden und nichts konnte mich begeistern. Ich nahm mir viel vor und brachte nichts zu Ende. Ich war einfach mit allem schnell überfordert und kam aus diesem Trott nicht mehr heraus. Selbst meine Hobby's konnten mich irgendwann nicht mehr befriedigen. Ich hatte das Gefühl , mich selbst zu verlieren und war in meinem Alltag gefangen. Kein Glück, keine Selbstzufriedenheit und kein Selbstbewusstsein. Ich wollte etwas ändern. Doch ich hatte keine Ahnung wie!!
Eine gute Freundin bestellte mir eine sogenannte GoHappy Box, da sie sich meinen Zustand nicht mehr länger mit ansehen wollte!!

Ich hatte davor noch nie etwas davon gehört. Die Box war ist eine Downloadversion und beinhaltet ein Praxisbuch, ein Hörbuch, und ein Checklisten Paket. Ich war von der Gestaltung und dem Inhalt sehr angetan und habe das Praxisbuch förmlich verschlungen. Das Praxisbuch erzählt zu jedem Kapitel eine Geschichte aus dem Leben, in der ich mich immer wieder erkennen konnte.
Nachdem ich das Buch einmal gelesen hatte, wurde mir bewusst, dass ich mich selbst nicht wertschätzen konnte und mich deshalb auch andere nicht wertschätzen können.

Nachdem ich mein Kernproblem erkannt hatte, halfen mir die dazugehörigen Checklisten aus meiner Situation heraus. Ich nehme noch heute die Checklisten her, da sie mich täglich an die Wichtigen Schritte erinnern.

ABER: Bitte versteht mich nicht falsch. Glaubt bitte nicht, dass das Lesen des Praxisbuchs und das Anwenden der Checklisten alles für einen erleichtert. Nein, ich musste viel Disziplin und viel Arbeit rein stecken. Aber jetzt geht es mir wirklich besser. Ich fühle mich frisch und bin voller Zuversicht. Ich habe gelernt mich so zu lieben, wie ich bin.
Mit meinem Partner läuft es seitdem besser als je zuvor und ich habe einen fantastischen Job gefunden.

Klar habe ich auch schlechte Tage und es gibt Rückschläge, aber ich habe durch das Praxisbuch gelernt, damit umzugehen und dass dies völlig normal ist.

Kleiner Zusatz noch: Ich kann euch auch nur ans Herz legen, mal in dem Blog der GoHappy Box zu stöbern. Dort stehen auch sehr hilfreiche Tipps für den täglichen Gebrauch.

Einfach mal GoHappy Box Blog in Google suchen.

Ich wünsche dir von Herzen nur das Beste und vor allem, lern dich zu lieben, denn Selbstwertschätzung ist mehr wert als GOLD

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3. Juli 2014 um 19:31

Depressionen
Hallo
Ich bin 13 und habe seit ca. einem halben bis ganzem Jahr Depressionen. Ich habe das Gefühl ich bin in etwas gefangen und komme nicht mehr zurück in ein "normales" glückliches Leben zurück.
Also vor ca. 1 1/2 Jahren kam ein Vorfall in meiner Familie vor der wie ich glaube mich nun auch sehr belastet. Ich möchte da jetzt darauf auch nicht näher eingehen, da wie ich glaube es sowieso nicht sehr wichtig ist.
Ich fühle mich oft leer und habe kaum noch Freude an Sachen die mich früher erfüllt haben ... generell kommen mir sowieso die tränen wenn ich an früher denken. Die Zeiten an denen ich nur am Lachen war, fast vor Selbstbewusstsein geplatzt bin und an jedem und allem Spaß hatte
Naja ich habe auch schon mir die Symptone angeschaut und mich generell schlauer über das Thema gemacht.
Aber da sich in der ganzen Zeit halt nichts getan hat und ich nicht weiß was ich machen soll hab ich mir gedacht ich mache jetzt irgendetwas.
Ich hab mich jetzt also hier angemeldet und schreibe nun diesen Beitrag.
Ich hoffe das vielleicht jemand schreiben kann wie man aus so etwas wieder herrauskommt oder wie man sich überhaupt damit wohler fühlt.
Schonmal DANKE im Vorraus

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3. Juli 2014 um 19:38
In Antwort auf maria_12472153

Depressionen
Hallo
Ich bin 13 und habe seit ca. einem halben bis ganzem Jahr Depressionen. Ich habe das Gefühl ich bin in etwas gefangen und komme nicht mehr zurück in ein "normales" glückliches Leben zurück.
Also vor ca. 1 1/2 Jahren kam ein Vorfall in meiner Familie vor der wie ich glaube mich nun auch sehr belastet. Ich möchte da jetzt darauf auch nicht näher eingehen, da wie ich glaube es sowieso nicht sehr wichtig ist.
Ich fühle mich oft leer und habe kaum noch Freude an Sachen die mich früher erfüllt haben ... generell kommen mir sowieso die tränen wenn ich an früher denken. Die Zeiten an denen ich nur am Lachen war, fast vor Selbstbewusstsein geplatzt bin und an jedem und allem Spaß hatte
Naja ich habe auch schon mir die Symptone angeschaut und mich generell schlauer über das Thema gemacht.
Aber da sich in der ganzen Zeit halt nichts getan hat und ich nicht weiß was ich machen soll hab ich mir gedacht ich mache jetzt irgendetwas.
Ich hab mich jetzt also hier angemeldet und schreibe nun diesen Beitrag.
Ich hoffe das vielleicht jemand schreiben kann wie man aus so etwas wieder herrauskommt oder wie man sich überhaupt damit wohler fühlt.
Schonmal DANKE im Vorraus

Uups
ach tut mir leid das ich das jetzt hier als kommentar gescgrieben hab weiß allerdings nicht wir ichs lösche

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11. August 2014 um 21:39
In Antwort auf beylke_12518027

Gell, die sind gut
Ich freu mich über jeden, dem es auch damit besser geht

Das ist auch so
erfreulich, dass man es anderen echt von Herzen gönnt!
LG und ich hoffe es ist weiterhin alles gut!!!

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21. Februar 2017 um 22:23
In Antwort auf terrie_12577309

Ich bin entschlossen (und vielleicht bin ich ja hier nicht alleine), meiner Depression ein Schnippchen zu schlagen. Sie quält mich jetzt schon seit über 10 Jahren und ich denke es reicht jetzt. Viel zu viele Chancen, die ich mir dadurch verbaut habe. Genug ist genug.

Ich sehe diesen Thread als Austausch für Betroffene, die wie ich die Schnauze voll von Depression und Ihre Begleiter haben. Was tut ihr so dagegen, wie steuer ihr eure Gedanken usw.?
Nur her mit dem Input

Hallo ich leide seit jahren unter Stimmungschwankungen. Ist vielleicht nicht so schlimm wie eine Deprtession aber ich würde sagen das ich Phaseweise auch unter depressionen gelitten habe. Meine eigene einschätzung. Was ich dagegen gemacht habe. Eigentlich nicht viel. Mich meistens zurückgezogen und dadurch auch einige Kontakte verloren. Dann habe ich mit einem Autogänen träining angefangen. Mein Allgemeinarzt hat mir damals eine CD in die Hand gedrückt. Habe ich paar mal ausprobiert aber da kam ich mir irgendwie blöd bei vor und habe es schnell links liegen gelasen. Dann habe ich es mit Baldrian und Johanniskraut versucht doch das war mit meiner Pille nicht verträglich und promt stand Nachwuchs ins haus aber gut das war nicht das schlimmst. Bin irgendwo auch froh drum doch die Stimmungschwankungen sind geblieben. Bis ich mich für asiatische Kräutermischung Joyful entschieden habe. Nach sechs Wochen etwa merkte ich eine besserung und die hält bis Heute an. Da die Kräuter auch zur Daueranwendung geignet sind nehme ich die weiter erstmal. Werde aber irgendwann wieder absetzen und schauen, ob ich die noch brauche. Lg

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