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Essstörung

28. Juni 2014 um 0:04

hallo ihr lieben,
bin 22 Jahre alt & habe vor ca. 2,5 Jahren durch eine Krankheit (keine schlimme) fast 10 kg abgenommen. damals wog ich bei einer größer von 169cm ca. 58kg. habe immer nette Komplimente für meine "schlanke" Figur bekommen. als ich bei 48kg ankam, hab ich mich wirklich mega wohl gefühlt und viele meinten, wow ich könnte jetzt modeln, manch anderer war wirklich erschrocken. es sah nicht krankhaft aus, auf keinen fall. dennoch wars an der grenze. das weiß ich auch. leider mochte ich es gern.

das "schlechte" war leider, dass ich genau zu diesem Zeitpunkt auszog von zu hause und keiner mehr mein essverhalten kontrollieren konnte. ich muss zudem sagen, ich liebe essen über alles und kann mich schwer bremsen wenig/normal zu essen. hab IMMER mehr gegessen, als der durchschnitt und war nie wirklich fett wie schon gesagt.

jedenfalls hab ich mir eben total abgewöhnt gehabt süsses zu essen. hab nur noch mittags Salat gegessen & abends etwas warmes, jedoch da etwas normal warmes. hatte immer weniger hunger und bin voll klar gekommen kaum was zu mir zu nehmen (sehr ungewöhnlich für mich).

ich studiere Medizin, dh ich wusste genau was ich mit meinem Körper mache und hab irgendwann entschieden es reicht mich selbst zu quälen. hab angefangen nach lust & Laune zu essen wie früher, fast jeden tag ein bisschen Kuchen, viel Schokolade etc. hab viel gekocht undso. mein freund (seit Jahren) fand dass dann auch wieder besser. jetzt wiege ich 52kg.

ich fühl mich aber schrecklich unwohl, bin mäßig sportlich. kann es kaum ertragen, wenn ich merke dass sich meine Oberschenkel manchmal berühren (so DUMM es auch klingt). versteck meinen Bauch beim sitzen, weil ich die falte NICHT ertragen kann, ertrage kaum den Anblick von mein beinen im spiegl. geschweigedenn meinen waden. dabei weiß ich so sehr, wie schwachsinnig es ist. habe von Natur aus "feste" beine, selbst als ich so dünn war, die form ging nie weg.
ich freu mich immer, wenn mir jemand sagt, "Boah du has so schlanke arme, oder deine schultern sind so schmal und fein" mag auch wenn man das Schlüsselbein sieht & bin auf jeden "neidisch" der dünner ist.

ach, ich weiß dass ich niemals anorexisch werden würde, allein weil ich zu "klug" dafür wäre. aber es macht mich fertig, dass ich mir SO viele unnötigen Gedanken über solch einen oberflächlichen Schwachsinn mache. und ich ess dennoch immer weiter, obwohl ich gern wieder auf 48 kommen würde.

drunter war ich übrigens NIE. weil mir das zu krass wäre.

was haltet ihr davon? momentan esse ich nur morgens am Woche ende was. mittags meistens belegte Brötchen mit einem Salat & abends entweder warm oder 2 scheinen Vollkorn Brot mit Marmelade/ Käse und einem ei.

ist das normal? oder ist das zu wenig? oder zu viel? ich ess zwischendrin viel Schokolade & trinke Kaffe mit milch.

ich hab kein Verhältnis mehr zum essen, hab den Bezug zu normal und nicht normal verloren.

danke fürs lesen

ps.: falls ihr euch fragt was mein Umfeld denkt. die merken gar nichs davon, und meine Familie nimmt dieses "Problem" nicht ernst, weil ich nicht krankhaft aussehe sondern wie ein von Natur aus sehr schlanker mensch. ich hoffe ihr versteht mich!

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1. Juli 2014 um 9:24

Alles in Ordnung
Liebe Noname, ich denke, alles wäre in Ordnung, wenn du nur aufhören würdest dir überhaupt Gedanken um das Thema zu machen und dich und deinen Körper so lieben könntest, wie du bist. Aber ich denke mal, dass du das momentan nicht schaffst. Vielleicht hilft dir eine Selbsthilfegruppe zum Thema Essstörung, z. B. http://www.overeatersanonymous.de/ (da geht es um alle, die Probleme mit dem Essen haben). Alles Gute wünscht dir Tatjana

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Frühere Diskussionen
Plagt mich das gewissen immer noch??!
Von: china_12370214
neu
30. Juni 2014 um 20:52
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