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Es ist nicht leicht...

9. Januar 2008 um 17:39 Letzte Antwort: 10. Januar 2008 um 13:39

Hallo @ alle zusammen,
Einen paasenden Anfang für diesen Beitrag zu finden fällt mir nicht leicht! Es ist für mich nicht leicht über meine Probleme zu sprechen ,da sich viele Ereignisse in meinem Leben zu einem Stapel gehäuft haben hinter dem ich mich verstecke, zu gerne möchte ich manchmal platzen indem ich einfach Weine um dem Druck in mir nachzugeben.Ich bin keinesfalls ein Freund von mir ,belaste mich immer wieder mit den Problemen anderer um mich nicht auf mich selbst zu konzentrieren oder antworten auf meine fragen zu erhalten..Das Weinen haben mir früher meine Eltern verboten um mich nicht wie eine Memme aufzuführen.Da ich mich hier in diesem Chat einfach frei fühle ,möchte ich euch ein paar meiner Gefühle mit auf den Weg geben. Ich habe in den jungen Jahren sehr schlechte Erfahrungen gemacht die sich nicht von meinen Lippen lösen lassen. Darüber zu Reden unmöglich.Es ist wie in ein Loch zu fallen oder einen raum zu betreten der an Boden verliehrt. Es war für mich nicht einfach bis hierher zu kommen wo ich heute bin. Als ich ca 6-7 Jahre alt war wurde ich von einem Geisteskranken in seine Wohnung gelockt und dort in einen mir unbekannten Zusand versetzt. Ich erinnere mich wie eine Uhr vor mir pendelt ,ein Nichts vor mir auftritt.
Ich wurde gezwungen mich zu setzen und alles mit mir machen zu lassen.Er war einst Elektromechaniker ,knallte plötzlich völlig durch , lief durch die Siedlung und erzählte mir und auch anderen Kindern
Witze .. erst war er mein Freund bis ich seine Wohnung betrat und er sofort wie umgekrempelt die Türe hinter sich schloss und mich mit einem Beil bedrohte und auch damit drohte meiner Schwester und meinen Eltern damit weh zu tun wenn ich jmd erzähle was geschehen werde. Ich war wie in einer anderen Welt bekam von allem nichts mit. Erst auf dem heimweg fühlte ich das etwas komisch war. Erst mit den Jahren und vermutete ich was passiert war, ich war noch zu Jung um es zu verstehen. Alpträume ,Ängste nach draussen zu gehen unbehagen vor Menschen. Ich erinnere mich wie ich die Luft anhielt und dabei meiner Mutter erzzählte ich übe für das Schulschwimmtauchen um eine Ausrede zu haben nicht nach draussen zu wollen.Ich lief rot an ,fühlte mich dadurch wie in trance versetzt.. Nach einer Zeit des versteckenst kam die erlösende Nachricht,Heiner so hieß der verrückte,hatte sich beim Baden mit einem Radio das er ins Wasser warf das leben genommen.Wenigstens war die Angst vor ihm genommen!Meine Mutter und mein Vater haben selbst eine sehr schlechte Kindheit gehabt und ich empfinde mitleid ihnen gegenüber. Mein Vater kennt seinen Vater nicht und meine Mutter wurde Zwischen 2 Brüdern zuhause benachteiligt ,bekam genau wie mein Vater körperliche Gewalt zugefügt wie sie es mir auch in meinem Leben weitergegeben hatten.Sie liessen sich scheiden und ich wurde immer hin und her geschoben.Meine Schwester litt in den Jungen Jahren darunter mit dem Kopf gegen Wände zu schlagen ,bekam sehr früh mit 11 jahren eine besonders schreckliche Agne und psychische Probleme.Mein Vater schlug Sie zwar nicht aber dafür mich und meine Mutter regelmäßig sehr heftig.Ich habe immer wieder das Gefühl gehabt das meine Mutte mich dafür hasst das ich ein Mann bin und sie sich daran rächt was ihr von Ihrer familie in jungen Jahren zugefügt wurde. Heute habe ich keinerlei Kontakt zu ihr.. sie redet sich aus allem raus, so das ich am Ende dastehe und mir noch Schuldzuweisungen mache wo keine sind.Ich habe mein Leben lang dabei zugesehen wie meine Schwester bevorzugt wurde und ihr alle wünsche von den Lippen gelesen wurden. Sie hat mir nichts gegönnt.ich hatte das Gefühl sie würde sich an mir rächen ,mich dafür schuldig zu machen weil sie in
aufgrund ihrer Agne gehänselt wurde. Ich war immer nur der Schönling der keine Sorgen haben durfte.Ich habe ihr in meinem Leben sooft verziehen wie es ein Mensch nur tun kann, bin dabei mit meinen Selbstwertgefühlen auf der Strecke geblieben.Immer wieder zum Sorgenohr für alle geworden, bis ich mit 15 dem Tode so nahe stand auf Grund von schwerem Nierenversagen aufgrund gieftiger Mandelt und einer fast geschlossenen Gürtelrose um den Bauch. Ich war 3 Monate im Krankenhaus,und kann mich nur an eine Woche Erinnern. Der Arzt sagte ich wäre dem Tot mehrfach von der Schüppe gesprungen.Da ich in dieser Zeit eigeltlich meinen Schulabschluss machen sollte doch mein vater es bevorzuge das ich eine Leere machen möge ging ich ohne einen Abschluss von der Schule.Ich war ohnehin nach der Scheidung meiner Eltern in der 7ten Klasse von der Realschule geflogen.In der Hauptschule lernte ich das Saufen und Kiffen,und wie unwichtig ich mir selbst bis zu diesem Zeitpunkt geworden war.In meiner Stadt Arnsberg (Sauerland) wurde ich sehr oft diskrimminiert aufgrund meines aussländerhaften Erscheinugsbildes da mein Vater Portugiese ist. Ich hatte nie ein Problem eine Freundin zu finden dafür aber eines sie auch zu behalten.Weil ich manchmal sehr kalt bin..ich wünsche mir Weinen zu können,kann es aber nicht.ich finde kein Ventiel um den Druck abzulassen.Ein Psychologe ... ich komme auf zu viele Menschen nicht klar,habe Angst mich anzuvertrauen,diese grosse Last zu outen.In meinem Leben geht alles schief, es ist als würde mir keiner das Leben gönnen.Es ist abstrackt wieviele Male ich aufstehen musste um weiterzumachen. ich wollte mit 17 Jahren aus Deutschland fliehen weil ich hier nicht mehr weiter wusste..Bin mit scheinbaren Freunden nach Portugal ausgewandert und habe dort einen 7 Monatigen Höllentrip erlebt.Mein Ruf sollte noch Jahre darunter leiden..es sind alles sehr lange Geschichten aus denen ich als ungekrönter Held mit einem reinem Ideal hervorging.Ich habe einfach zuviel erlebt um schlechtes tun zu können.Wer Schlechtes tut belastet sich und Last ist das wenigste was ich verarbeiten kann.
Es ist oftmals so als würde mich die Sonne verfolgen wenn es mir schlecht geht..Ich trauere für mich und die Sonne gibt mir Gefühle von Wärme und Geborgenheit.Sie scheint mir ins Gesicht ,und selbst dort stellen sich meine Barthaare auf wenn vorhanden..
Im Winter fehlt mir dieses Gefühl,Kälte erinnert mich an meine Vergangenheit kricht unweigerlich an mir hoch,lässt mich kalt sein,nur eine kleine warme Seele hält diesen meinigen Körper am Leben.Ich bin 27 Jahre alt ,habe seit 3 Jahren eine Freundin die alles von mir und meiner Vergangenheit erfahren hat.Sie hat geweint,mich dazu bebracht Gefühle zu zeigen. Weinen konnte ich bisher nur unter Alkohleinfluss,wenn ich in eines dieser Löcher geschaut habe.Ich kann es mir nicht leisten dorthinein zu fallen.Meine Symptome sind die das ich Selbstgewalt in nahezu allen Grundlagen an mir ausgeübt habe.Es gab Zeiten in denen ich soviele Drogen zu mir nahm das Andere sagten es sei ein Wunder das ich noch lebe.Mit 22 nahm ich zum geburtstag mindestens 25 extasy Tabletten mit Alkohol zu mir ,so das ich erst nach 3 tagen wieder aufwachte.Auf einer Party sprach mich eine Frau mitte 40 ,es war in einer Disco 150km entfernt von meiner Heimatstadt.Sie sagte überraschend meinen namen und sagte: ich kenne dich, und ich weiss wie oft du wiederauferstanden bist.Ich dachte darüber nach wie ich damals einen Anschlag mit einem Messer unverletzt überlebte,als mich 5 Skins ohne Grund von einer Brücke werfen wollten,ich im Krankenhaus dem Tot von der Schüppe sprang.Das leben soll nicht zuende sein, mein Resümee dazu.Ich bin gefangen
habe keine chance zu entweichen.Ich kämpfe immer wieder und gelange trotzdem an Situationen wie diese ,in der ich einfach Schreibe... Obwohl ich nun meine Schulbildung in Angriff genommen habe,den Realabschluss hab und gerade das Abi mache fühle ich mich nie auf einem Hoch.Ich kann mich immer nur sehr kurz freuen ,wenn es überhaupt echte Freude gibt..heute versuche ich mir alles zu leisten was früher nicht möglich war,das Gefallen nimmt nur sehr schnell ein Ende.ich kann in grossen Menschenmengen nicht sein und bekomme regelmäig Platzangst in Bus und Bahn.Wenn ich Freunde kennen lerne dauert es nicht lange bis ich kein einziges Haar mehr an ihnen lasse nur um sie nicht an mich treten zu lassen.Ich grenze mich aus,lenke mit gekonnten Manövern von mir ab und suche doch ab und zu das Mitleid anderer Menschen auf.Versuche mich selbst zu analysieren führen mich an kein Ergebniss das mir helfen kann..und einfach nicht nachdenken iss nich!Ich leide unter starken Konzentrationsschwächen ,Prüfungsängsten vor Klausuren etc.Kleinste Abweichnungen werfen mich aus der Bahn mich zu fangen dauert ewig..gestern Nacht hatte ich wieder einen dieser Träume in denen ich keine luft bekomme und nicht Rechtzeitig aufwache um weiterzuleben..Diese träume habe ich schon lange ,ich schlafe ein und versuche mich dagegen zu wehren,mich zu bewegen um mir zu zeigen das ich noch Lebe..Wie kann ich soetwas deuten?Diese Angst zu ersticken,sterben...Es spielt für mich eine Rolle zu wissen wie es ist wenn ich tot bin..denke darüber nach wer wohl zu meiner Beerdigung kommt oder ob überhaupt einer kommt.Ich treibe meine Freundin dazu zu Weinen um zu sehen das sie mich liebt..ich fühle mich schlecht dabei und kann es trotzdem im Nachinein nicht verhindert das ich es nicht wieder tun würde..Ich bin kein agressiver Mensch, und trotzdem bin ich es doch..

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10. Januar 2008 um 13:39

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Das tut mir echt leid für dich, was da alles in deinem Leben passiert ist.. ch war kurz davor zu weinen, war jedoch nicht so praktisch, weil ich grad in der Schule sitze..

Ich würde dir gerne helfen wüsste aberleide nicht wie..
Aber hast du schonmal drüber nachgedacht dir vielleicht professionelle Hilfe zu holen, dem du alles sagen kannst und es dir danach vll leichter fällt darüber zu reden..Und hast du auch mal überlegt deine Mutter aufzusuchen und mit ihr darüber zu reden? Ich weiß, dass es bei euch beiden nicht so gut läuft, aber es wäre vll eine Maßnahme..
Mit deiner Freundin würde immer ehrlich sein und ihr sagen was dich bedrückt, damit sie dich verstehen kann.

Ich weiß sonst nicht, was ich dir sonst für einen Tipp geben könnte =(

Wenn du jemanden zum reden brauchst, kannst du mir gerne schreiben=)

LG
Miizu

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