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Erst Angststörung + Panikattacken, jetzt Todesangst

28. November 2012 um 9:06

Hallo zusammen,

mir fällt es sehr schwer, darüber zu schreiben weil ich das Thema lieber verdrängen würde aber ich würde gern wissen ob es hier jemandem ähnlich geht, deswegen würde ich mich freuen wenn hier jemand liest und auch antwortet

Letztes Jahr um diese Zeit fing es an das mich unterschiedliche Symptome plagten, es folgten Arztbesuche über Arztbesuche (CT, Neurologe, Orthopäde, HNO, etc.) und keiner stellte etwas fest, bis ich zusammen mit meinem Arzt zu dem Ergebnis kam, dass ich unter Panikattacken leide. Da die ganze Geschichte von Tag zu Tag schlimmer wurde, war es irgendwann so schlimm, dass ich mich nicht mehr aus dem Haus traute, nicht mehr zur Arbeit gehen konnte und auch nicht mehr allein sein konnte, entschied ich mich dem Rat meines Arztes zu folgen und ein Antidepressiva einzunehmen (Citalopram 20mg).

Gleichzeitig startete ich eine Gesprächstherapie bei der einzigen Psychologin, die direkt einen Platz für mich frei hatte. Jedoch stellte sich nach ein paar Sitzungen heraus, dass die Chemie zwischen uns nicht stimmte und ich mich dadurch auch einfach nicht wirklich öffnen konnte, ihr gegenüber. Die Tabletten jedoch taten was sie sollten und ich fühlte mich relativ schnell wieder gut, bis ich im Sommer diesen Jahres (August) nach Absprache mit meinem Arzt, die Tabletten langsam ausschleichen konnte.

Danach ging es mir (bis Anfang diesen Monats) eigentlich sehr gut und ich war froh darüber und stolz auf mich ohne die Tabletten auszukommen. Seit ein paar Wochen Wochen jedoch geht es mir von Tag zu Tag wieder schlechter, nicht die Panikattacken an sich sind wieder da sondern ich habe plötzlich panische Angst vor dem Tod.

24 Stunden am Tag dreht sich alles nur um dieses eine Thema, ich steiger mich rein, bekomme Schweißausbrüche, könnte heulen und schreien. Meine Lebensfreude ist weg, nichts kann mich ablenken. Dabei geht es mir eigentlich gut, ich habe einen Freund mit dem ich eine super Beziehung führe, eine tolle Wohnung, einen Hund, einen guten Job und eine Familie zu der ich ein sehr gutes Verhältnis habe. Doch seit kurzem kann ich mich für nichts mehr begeistern, ich denke nur daran das es eh irgendwann vorbei ist und stehe vor einem fetten WARUM?! ... Alles was ich höre, sehe oder tue verbinde ich mit etwas negativem... Es ist einfach kein wirkliches Leben mehr und das mit 22 Überhaupt hab ich das Gefühl das die Zeit einfach viel zu schnell rumgeht und mir quasi "wegrennt" ...

Was ist nur los? Denkt ihr ich sollte besser wieder meine Medikamente nehmen? Geht es jemandem ähnlich??
Ich habe auch schon an eine Winterdepression gedacht, da es mir letztes Jahr um diese Zeit auch schon schlecht ging... Aber in diesem Ausmaß??

Ich bin so traurig und leer ich weiss nicht mehr weiter

LG (in der Hoffnung auf ein paar Antworten)

Naikel

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28. November 2012 um 11:56

Vielleicht einfach zu früh abgesetzt?
ich weiß jetzt nicht wie lange du diese medikamente eingenommen hast, aber manchmal muss man sie schon sehr lange einnehmen, wenn man sie zu früh absetzt dann war es für die katz.

andereseits ist es auch nichts ungewöhnliches, dass es zunächst eine verschlimmerung gibt nach dem absetzen.

ich kenne deine situation weil es mir genauso ging und zum teil heute noch

ich konnte ne zeit lang selbst positive dinge nicht ertragen "weil sie vergänglich sind" und mich traurig gemacht haben.

vielleicht ist es sinnvoll mit dem arzt darüber zu sprechen und die medikamente erst mal weiter zu nehmen?!

ich wünsche dir viel kraft und positive gedanken

lg
lili

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28. November 2012 um 21:27

Panik
Hallo liebe Naikel!

Ich kenne dein Problem zu gut.
Panik, Angst vorm sterben, Depersonalisierung etc..
Der Unterschied ist, dass ich noch nie in Behandlung war.
Wollte keine Tabletten schlucken.

Hab's selbst geschafft das es mir einigermaßen wieder besser geht.
Hab mir mehrere Bücher über diese scheiss 'Störung' bestellt viel gelesen, viel Musik und mein Blut checken lassen.
Ich habe so einen extremen Vitamin D3 Mangel der sich auf Stimmung/Laune etc schlagen kann.
Wusste davor nichts von diesem Hormon, dass so wichtig für uns ist!
Jetzt nehme ich regelmäßig Vitamin D3 und es geht mir besser.
Meine Depersonalisierung ist jedoch geblieben.
Mittlerweile 2 Jahre nach einem Schockzustand.
Panik u Angst seit gut 12 Jahren.
LG

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29. November 2012 um 6:28

Geh zur hypnose
..

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4. März 2013 um 23:18
In Antwort auf jobeth_12511651

Panik
Hallo liebe Naikel!

Ich kenne dein Problem zu gut.
Panik, Angst vorm sterben, Depersonalisierung etc..
Der Unterschied ist, dass ich noch nie in Behandlung war.
Wollte keine Tabletten schlucken.

Hab's selbst geschafft das es mir einigermaßen wieder besser geht.
Hab mir mehrere Bücher über diese scheiss 'Störung' bestellt viel gelesen, viel Musik und mein Blut checken lassen.
Ich habe so einen extremen Vitamin D3 Mangel der sich auf Stimmung/Laune etc schlagen kann.
Wusste davor nichts von diesem Hormon, dass so wichtig für uns ist!
Jetzt nehme ich regelmäßig Vitamin D3 und es geht mir besser.
Meine Depersonalisierung ist jedoch geblieben.
Mittlerweile 2 Jahre nach einem Schockzustand.
Panik u Angst seit gut 12 Jahren.
LG

Ängste,Depris+usw.
Wenn du es selber geschafft hast dann hast du auch keinerlei Ängste oder Depris gehabt,die ernst zu nehmen sind.Kinderkram aber hier grosse sprüche machen.Wünsche dir 1ne Woche die Ängste und Depris von mir+ich glaube wenn du dann keine Hilfe bekommst nimmst du dir nach genau 1ner Woche das Leben!!!Man hasse ich solche Menschen!!!

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