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Erschöpfungssyndrom

16. Juli 2007 um 23:27

Ich bin daran erkrankt und leide sehr darunter.Wer hat auch schon damit Erfahrung gemacht und wie habt ihr das in den Griff bekommen?

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18. Juli 2007 um 22:19

Was kann ich mir darunter vorstellen ...
... ist das gleichzustellen mit dem sog. "burn-out-syndrom"? weswgen bist du erschöpft? arbeit, privatleben?

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20. Juli 2007 um 12:00

Ich kenn
das. Ich habe auch das sog. Burn-Out Syndrom oder Erschöpfungssyndrom genannt. Bei mir war es so schlimm, dass ich Panikattacken und Angststörungen erlitten hab. ich bin jetzt in psychotherapeutischer Behandlung und es geht aufwärts-

Kopf hoch.

Viele Grüße, Bettina

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1. August 2007 um 13:30

Ebenfalls gerade dabei...
Hallo Flattchen,

ich habe ebenfalls ein Erschöpfungssyndrom und bin deswegen seit fast 6 Wochen krank geschrieben. Mache in dieser Zeit zwei Mal die Woche Therapie (derzeit selbstfinanziert, weil die Krankenkasse nicht aus den Hufen kommt, das belastet natürlich zusätzlich). Versuche, Sachen für mich zu machen, z.B. Malen, eine neue Sportart. Versuche doch auch Du, diese Zwangspause für Dich zu nutzen.

Mir fällt es auch schwer, Geduld zu haben, v.a. zu akzeptieren, dass ich plötzlich nicht stark und leistungsfähig bin.

Wie ist es denn bei Dir dazu gekommen? Es gibt ja immer Auslöser bzw. Gründe, dass die Energie-Bilanz über eine Zeit nicht stimmt. Und was sind Deine Hauptsymtome?

Sehe es bei mir insgesamt als "Warnschuss". Bin Körperlich derzeit etwa auf dem Level einer 60-Järhrigen, völlig unfit. Besser aber das hier, als in ein paar Jahren einen Herzinfarkt. Werde definitiv Sachen anders machen, wenn ich wieder in den Job einsteige.

Wenn Du Dich austauschen möchtest, kannst Du mir auch eine PN schreiben.

Alles Gute für Dich
Arwenlee

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7. Dezember 2007 um 22:15

Erfahrungen
Ich kenne das Gefühl der Erschöpfung sehr gut, habe seit ich 15 Jahre alt bin mir Tag und Nacht Sorgen gemacht, wie ich mit dem Haupschulabschluss meinen Traumberuf machen kann, dann haben sich meine Eltern getrennt und Probleme mit der Schule hatte ich auch schon immer, musste dann den Quali 2 mal machen, was das Selbstbewusstsein absolut runterzieht. Dann hab ich den Quali geschafft, dann ging ich auf eine Hauswirtschaftsschule um mit einer 3-jährigen Ausbildung meine Mittlere Reife zu bekommen. Musste nach dem ersten Jahr gehen und dann gings auf eine Wirtschaftsschule zwei jahre lang und ich habe es einfach nur gehasssst!!! Ich musste genau das Gegenteil lernen von dem was ich eigentlich machen will --> Grafikdesignerin konnte in der Schule so viel lernen wie ich wollte, ich habe nie etwas verstanden, aber glücklicherweise schaffte ich die mittlere Reife knapp ... die zwei Jahre waren eine Qual, habe in der Zeit sämtliche Phobien entwickelt, unter anderem Angst mit einer vollen S-Bahn zu fahren, Angst vor Menschenmassen, vor Fremden Menschen, vor dem Lernen, Wasserphobie wurde stärker, hatte Panikatacken bis hin zum selbstverletzendem Verhalten und mittlerweile habe ich die Fähigkeit verloren mich über Dinge zu freuen. Seit ich denken kann, bestand mein Leben also nur darin, den Traum zu verfolgen. Irgendwann habe ich auch angefangen mich zu fragen, ob das zeichnen mir überhaupt noch spaß macht, oder ob ich mich selbst belüge, aber ich werde immer öfter darin bestätigt, das es nach wie vor noch mein Traum ist und mir Spaß macht Seit der mittleren Reife bin ich arbeitslos und fühle mich nicht sonderlich gut damit. Für meine Zukunft sehe ich schwarz, meine Eltern wollen die Privatschule nicht bezahlen und für die Aufnahmeprüfung an der kostenlosen staatlichen Schule war ich zu schlecht, werde aber wahrscheinlich nie auf die staatliche Schule gehen können, weil die einen sau langen Stundenplan haben und ich das psychisch nicht schaffe, auch weil ich bald eine Therapie beginne. Jedenfalls ist am Montag der Arzttermin fällig für die Überweisung zum Psychologen ... ich fühle mich quasi selbst verarscht, habe für die Schule gekämpt wie blöd und im Endeffekt bekomme ich trotzdem keine Zukunft, wenn ich nicht noch andere Wege finde, aber ich bin es absolut leid immer nach Wegen zu suchen, es nervt! .... Allgemein kann ich aber den Tipp geben, das die Gesundheit und Freunde das wichtigste sind im Leben und nichts anderes!!!! Aber leider wurde ich auch immer in meiner Familie so erzogen, dass die anderen Menschen dich nur danach beurteilen, wie fleißig du arbeitest und dich nicht so akzeptieren wie du bist, damit hatte ich auch große Schwierigkeiten. Wurde sehr oft dafür angeschimpt, weil ich viele Fehler mache und tollpatschig und verträumt bin etc. aber so bin ich nun mal ... nach außen hin habe ich mich auch immer so verhalten, als wäre ich eine starke, robuste, belastbare Frau, aber das bin ich nicht, sehr schwer das zu akzeptieren!!!! ..... Sport machen trägt dazu bei, dass man sich bisschen besser fühlt, jetzt kein stundenlanges rumrennen durch den Wald oder sowas meine ich nicht, es reicht schon einfach paar Minuten spazieren zu gehen und man sollte sich gesünder ernähren, auch das hebt die Stimmung, man sollte sich nicht zu weit gegriffene Ziele ausdenken, sondern immer Stück für stück vorgehen und versuchen nicht allzu viel an die Zukunft zu denken, weil es immer irgendwie weitergeht. Für mich ist es auch nach wie vor noch schrecklich jeden morgen aufzuwachen und aus dem Traum oder aus dem Schlaf rausgezogen zu werden, weil mir es jeden Tag lieber ist, einfach gar nicht mehr aufzuwachen. Klar, auch ich habe mit Selbstmordgedanken gespielt, aber ernsthaft umsetzen werde ich sie nicht. Ich selbst habe auch noch keine Lösung für meine Zukunft und muss versuchen für viele Dinge offener zu werden und mich nicht mehr so zu fixieren. Ob ich mit dem Beitrag wirklich helfen konnte weiss ich nicht, aber denke allein die Tatsache dass es mehrere Menschen gibt mit dem Problem hilft ein bisschen, sich besser zu fühlen und immer daran denken: das Leben kann auch schön sein!!!!!!

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23. Februar 2008 um 13:43
In Antwort auf etel_12055882

Was kann ich mir darunter vorstellen ...
... ist das gleichzustellen mit dem sog. "burn-out-syndrom"? weswgen bist du erschöpft? arbeit, privatleben?

Arbeitslos, einsam, erschöpft
Liebes Flattchen,

unter dem Erschöpfungssyndrom leide ich auch. Ich habe 2 Berufsabschlüsse, aber noch nie in einem von diesen Berufen gearbeitet. In mir steckt soviel Kraft und Energie, ich habe so viele Ideen, aber die kann ich in keinem Beruf ausleben.
Ich lasse mich keiner festen Berufsgruppe zuordnen. Ich bin nicht typisch Krankenschwester oder typisch Kfz-Schlosserin.
Irgendwie ist unsere Berufswelt, unsere Finanzwirtschaft, Sozialordnung ...total Scheiße und muss dringend überholt werden...

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26. Februar 2008 um 15:00
In Antwort auf shelia_12303391

Arbeitslos, einsam, erschöpft
Liebes Flattchen,

unter dem Erschöpfungssyndrom leide ich auch. Ich habe 2 Berufsabschlüsse, aber noch nie in einem von diesen Berufen gearbeitet. In mir steckt soviel Kraft und Energie, ich habe so viele Ideen, aber die kann ich in keinem Beruf ausleben.
Ich lasse mich keiner festen Berufsgruppe zuordnen. Ich bin nicht typisch Krankenschwester oder typisch Kfz-Schlosserin.
Irgendwie ist unsere Berufswelt, unsere Finanzwirtschaft, Sozialordnung ...total Scheiße und muss dringend überholt werden...

"Arbeitslos, einsam, erschöpft"
Liebe Tina,

das Gefühl irgendwie überall falsch aufgehoben zu sein, kenne ich auch. Hab gerade meine Ausbildung beendet und bin jetzt noch dümmer als vorher. das einzige, was mir diese Ausbildung gebracht hat, ist die sicherheit, dass der beruf garantiert nichts für mich ist. bin jetzt auch arbeitslos, weil ich mich einfach nicht überzeugend für das bewerben kann, was ich gelernt habe, weil ich doch gar nicht dahinter stehe. weiß einfach nicht, was ich machen soll, weil das, worauf ich lust habe (was aber in wirklichkeit auch wieder das falsche sein könnte), sauviel geld kostet, das ich nicht habe - ganz im gegenteil, ich muss endlich mal normal verdienen. und es ist so schrecklich, den ganzen tag nichts richtiges machen zu können, weil man einfach nicht weiß, was und wie. habe den ganzen tag das gefühl, mein leben zu verpassen. als kind hatte man so viele träume, die sich jetzt alle als traumschlösser entpuppen und ständig fragt man sich, ob das tatsächlich alles ist, was das leben zu bieten hat - und wenn nein, wo man die chance grad verpasst, das machen zu können, was man mit seinem leben vor hat. find's total kompliziert, herauszufinden, was das richtige ist und habe angst, das mir dafür irgendwann die zeit wegläuft...

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20. Februar 2009 um 16:24

Burn-out
Hallo!
Mit ein Erschöfungssyndrom oder eine burn-out ist echt nicht mit zu spaßen"!
Hatte ein sehr schweren burn-out. Es fing durch die arbeit an. Arbeit im schicht und hatte sehr lange schichten bis zu 17stunden war ich unterwegs. Im anfang gings noch, aber die letzte monate würde immer schlimmer. Da war ich 6tage inder woche unterwegs, fast jedesmal soviele stunden, am feiertage, sonntage und hatte bis zu 3 übernachtungen in einer woche!!!!
Mein artz hatte mich erst vitaminen vorgeschrieben, weil ich so träge war, dann folgte anti-depressive. Ich war müde, lustlos, konnte gar nicht mehr lachen (obwohl ich ne super-fröhliche von natur aus bin). Fing an sehr viel zurauchen, zu trinken, nach der arbeit wollte ich nur noch trinken, um abschalten zukönnen. Keiner hatte verständis wenn ich gesagt habe, bin müde, komme nicht mit. Hatte mich richtig zurück gezogen. Meine freunde fragte mich nicht mehr mit und ich war mit alles überfordert. Dazu war ich jede 2woche krank. Schwere erkältung, infection, bronchites usw. Ich bemerkte auch das ich mega aggressive würde!!!

Dann kamms: ich wollte mich hinlegen zum ausrühen, da bekamm ich ein Nervenzusammenbruch. Ich musste heulen, kriegte kein luft mehr, panik alles mögliche. Ein krankenwagen brachte mich ins krankenhaus, kriegte gar nicht mit, hatte ja berühungingsmittel bekommen.

Wo ich wieder bei sinnen war, würde mir klar, ich lag auf den Psyatri!. Wollte gar nicht bleiben, was soltle ich ja da. Die ärtze haben mich überretet zubleiben. Hatte ne Burn-out und mein körper war fix und alle.
Da bekamm ich noch ne schlimme bacterium, wo ich ne woche in carantäne durfte. Das war auch wieder ein schlag ins gesicht. Wo das entlich vorbei war, war der bacterium wieder da und llief ne woche mit infusion rum. Wo das alles rum war, fing ich mit der therapien an.
Nach 7woche stationär gewesen zusein, kamm ich in der Tagesklinik. Das ging von 9bis 16uhr. Verschiedene therapien, wie gruppentherapie, entspannung, ergotherapie usw. Da durfte ich auch nochmal 8woche bleiben.

Seit einer woche bin ich wieder ''normal'' zuhause. Mir gehts super, fühle mich gut, kann wieder viel erledigen und vor allen ich habe wieder spaß am leben. Klar habe ich noch slechte tagen oder momenten, das ist aber normal, sonst wird das leben ja langweillig!!

Ich kann meine erfahrung nur weiter geben, achtet auf euern körper, und hole hilfe wenn ihr merkt ihr braucht das!
lg

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6. März 2009 um 20:35
In Antwort auf zaida_12727454

Erfahrungen
Ich kenne das Gefühl der Erschöpfung sehr gut, habe seit ich 15 Jahre alt bin mir Tag und Nacht Sorgen gemacht, wie ich mit dem Haupschulabschluss meinen Traumberuf machen kann, dann haben sich meine Eltern getrennt und Probleme mit der Schule hatte ich auch schon immer, musste dann den Quali 2 mal machen, was das Selbstbewusstsein absolut runterzieht. Dann hab ich den Quali geschafft, dann ging ich auf eine Hauswirtschaftsschule um mit einer 3-jährigen Ausbildung meine Mittlere Reife zu bekommen. Musste nach dem ersten Jahr gehen und dann gings auf eine Wirtschaftsschule zwei jahre lang und ich habe es einfach nur gehasssst!!! Ich musste genau das Gegenteil lernen von dem was ich eigentlich machen will --> Grafikdesignerin konnte in der Schule so viel lernen wie ich wollte, ich habe nie etwas verstanden, aber glücklicherweise schaffte ich die mittlere Reife knapp ... die zwei Jahre waren eine Qual, habe in der Zeit sämtliche Phobien entwickelt, unter anderem Angst mit einer vollen S-Bahn zu fahren, Angst vor Menschenmassen, vor Fremden Menschen, vor dem Lernen, Wasserphobie wurde stärker, hatte Panikatacken bis hin zum selbstverletzendem Verhalten und mittlerweile habe ich die Fähigkeit verloren mich über Dinge zu freuen. Seit ich denken kann, bestand mein Leben also nur darin, den Traum zu verfolgen. Irgendwann habe ich auch angefangen mich zu fragen, ob das zeichnen mir überhaupt noch spaß macht, oder ob ich mich selbst belüge, aber ich werde immer öfter darin bestätigt, das es nach wie vor noch mein Traum ist und mir Spaß macht Seit der mittleren Reife bin ich arbeitslos und fühle mich nicht sonderlich gut damit. Für meine Zukunft sehe ich schwarz, meine Eltern wollen die Privatschule nicht bezahlen und für die Aufnahmeprüfung an der kostenlosen staatlichen Schule war ich zu schlecht, werde aber wahrscheinlich nie auf die staatliche Schule gehen können, weil die einen sau langen Stundenplan haben und ich das psychisch nicht schaffe, auch weil ich bald eine Therapie beginne. Jedenfalls ist am Montag der Arzttermin fällig für die Überweisung zum Psychologen ... ich fühle mich quasi selbst verarscht, habe für die Schule gekämpt wie blöd und im Endeffekt bekomme ich trotzdem keine Zukunft, wenn ich nicht noch andere Wege finde, aber ich bin es absolut leid immer nach Wegen zu suchen, es nervt! .... Allgemein kann ich aber den Tipp geben, das die Gesundheit und Freunde das wichtigste sind im Leben und nichts anderes!!!! Aber leider wurde ich auch immer in meiner Familie so erzogen, dass die anderen Menschen dich nur danach beurteilen, wie fleißig du arbeitest und dich nicht so akzeptieren wie du bist, damit hatte ich auch große Schwierigkeiten. Wurde sehr oft dafür angeschimpt, weil ich viele Fehler mache und tollpatschig und verträumt bin etc. aber so bin ich nun mal ... nach außen hin habe ich mich auch immer so verhalten, als wäre ich eine starke, robuste, belastbare Frau, aber das bin ich nicht, sehr schwer das zu akzeptieren!!!! ..... Sport machen trägt dazu bei, dass man sich bisschen besser fühlt, jetzt kein stundenlanges rumrennen durch den Wald oder sowas meine ich nicht, es reicht schon einfach paar Minuten spazieren zu gehen und man sollte sich gesünder ernähren, auch das hebt die Stimmung, man sollte sich nicht zu weit gegriffene Ziele ausdenken, sondern immer Stück für stück vorgehen und versuchen nicht allzu viel an die Zukunft zu denken, weil es immer irgendwie weitergeht. Für mich ist es auch nach wie vor noch schrecklich jeden morgen aufzuwachen und aus dem Traum oder aus dem Schlaf rausgezogen zu werden, weil mir es jeden Tag lieber ist, einfach gar nicht mehr aufzuwachen. Klar, auch ich habe mit Selbstmordgedanken gespielt, aber ernsthaft umsetzen werde ich sie nicht. Ich selbst habe auch noch keine Lösung für meine Zukunft und muss versuchen für viele Dinge offener zu werden und mich nicht mehr so zu fixieren. Ob ich mit dem Beitrag wirklich helfen konnte weiss ich nicht, aber denke allein die Tatsache dass es mehrere Menschen gibt mit dem Problem hilft ein bisschen, sich besser zu fühlen und immer daran denken: das Leben kann auch schön sein!!!!!!

Hey!
an der berliner technischen kunstschule sind die aufnahmekriterien sehr niedrig, vielmehr zählt da der willen. es ist eine private schule, deren kosten aber durch das bafög gedeckt werden. deine eltern sind rechtlich dazu verpflichtet, dich zu unterstützen, wenn du eine ausbildung machen willst. du kannst gerichtlich gegen deine eltern vorgehen. das ist hart, aber es geht um deine zukunft und wenn deine eltern dich lieben, müssen sie dir die zukunft ermöglichen, die du möchtest. außerdem kann man auch ganz billig in einer wg wohnen und abends kellnern oder bei kaufland an der kasse dazuverdienen. es ist möglich. vielleicht solltest du in deiner therapie mehr über deinen berufswunsch sprechen und weshalb du die "lösung" nicht siehst...klar fühlst du dich scheiße, wenn deine eltern dich hängen lassen, aber das ist nicht deine schuld. also, auf nach berlin!

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3. Juli 2009 um 16:08
In Antwort auf heide_12643811

"Arbeitslos, einsam, erschöpft"
Liebe Tina,

das Gefühl irgendwie überall falsch aufgehoben zu sein, kenne ich auch. Hab gerade meine Ausbildung beendet und bin jetzt noch dümmer als vorher. das einzige, was mir diese Ausbildung gebracht hat, ist die sicherheit, dass der beruf garantiert nichts für mich ist. bin jetzt auch arbeitslos, weil ich mich einfach nicht überzeugend für das bewerben kann, was ich gelernt habe, weil ich doch gar nicht dahinter stehe. weiß einfach nicht, was ich machen soll, weil das, worauf ich lust habe (was aber in wirklichkeit auch wieder das falsche sein könnte), sauviel geld kostet, das ich nicht habe - ganz im gegenteil, ich muss endlich mal normal verdienen. und es ist so schrecklich, den ganzen tag nichts richtiges machen zu können, weil man einfach nicht weiß, was und wie. habe den ganzen tag das gefühl, mein leben zu verpassen. als kind hatte man so viele träume, die sich jetzt alle als traumschlösser entpuppen und ständig fragt man sich, ob das tatsächlich alles ist, was das leben zu bieten hat - und wenn nein, wo man die chance grad verpasst, das machen zu können, was man mit seinem leben vor hat. find's total kompliziert, herauszufinden, was das richtige ist und habe angst, das mir dafür irgendwann die zeit wegläuft...

Erschöpfung und Schmerzen
Hallo!
Ich leide auch sein einigen Jahren immer wieder an Erschöpfung und meine Nerven liegen blank.
Da ich zwischendurch immer wieder Schmerzen in allen Gelenken und Muskel verspüre hat meine Ärztin eine Fiebromyalgie (richtig geschrieben?) vermutet. Ein Rheumatologe kann das bei mir aber nicht genau feststellen.
Mit Stress kann ich schlecht umgehen und ich bin immer sehr schnell erschöpft und ich bin sehr anfällig für Born out.
Vor einigen Wochen hatte man bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Mit Hormontabletten geht es mir momentan etwas besser, muss aber weiterhin aufpassen dass ich mir nicht so viel Stress mit meiner Arbeit mache.
Außerdem will ich immer alles perfekt machen. Ich muss echt aufpassen ausglichen zu sein.
Im Internet informiere ich mich häufig über Lebens und Psychotipps.
Diese Seite fand ich ganz interessant: http://www.sinn-und-finden.de/die-innere-zufriedenheit-finde n
Viele Grüße



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4. Dezember 2009 um 7:14
In Antwort auf sana'_12839191

Ebenfalls gerade dabei...
Hallo Flattchen,

ich habe ebenfalls ein Erschöpfungssyndrom und bin deswegen seit fast 6 Wochen krank geschrieben. Mache in dieser Zeit zwei Mal die Woche Therapie (derzeit selbstfinanziert, weil die Krankenkasse nicht aus den Hufen kommt, das belastet natürlich zusätzlich). Versuche, Sachen für mich zu machen, z.B. Malen, eine neue Sportart. Versuche doch auch Du, diese Zwangspause für Dich zu nutzen.

Mir fällt es auch schwer, Geduld zu haben, v.a. zu akzeptieren, dass ich plötzlich nicht stark und leistungsfähig bin.

Wie ist es denn bei Dir dazu gekommen? Es gibt ja immer Auslöser bzw. Gründe, dass die Energie-Bilanz über eine Zeit nicht stimmt. Und was sind Deine Hauptsymtome?

Sehe es bei mir insgesamt als "Warnschuss". Bin Körperlich derzeit etwa auf dem Level einer 60-Järhrigen, völlig unfit. Besser aber das hier, als in ein paar Jahren einen Herzinfarkt. Werde definitiv Sachen anders machen, wenn ich wieder in den Job einsteige.

Wenn Du Dich austauschen möchtest, kannst Du mir auch eine PN schreiben.

Alles Gute für Dich
Arwenlee

Erschöpfungssyndrom
Hallo zusammen
Ich kenn das auch ich arbeite in einer spielhalle die 23std auf hat da ich teilweise 16std arbeiten musste weil kein personal da ist dann kaum schlaf hatte eigentlich so gut wie garnicht geschlafen dann wieder 16std arbeiten und wenn man dann mal zuhause war ging schon das handy das man nach 8std wieder arbeiten kommen muss weil keine vertretung da ist das ging garnicht mehr ich habe mich schon garnicht mehr getraut ans handy zugehen ich hatte angst davor das mir wieder gesagt wird das ich arbeiten muss bin dann nachhause und hab dann angefangen zuheulen kaum luft bekommen weil ich einfach nicht mehr konnte ich wollte eigentlich weiter arbeiten gehen aber mein freund sagte dann das ich unbegingt zum arzt gehen soll das habe ich dann gemacht bin dann beim arzt noch mal zusammengebrochen hab angefangen zuheulen kaum luft bekommen weil ich einfach nicht mehr konnte und mein arzt sagte dann se sind ja völlig fertig jetzt muss ich diensag noch mal hin
ich habe mich noch nicht mals getraut auf der arbeit anzurufen das ich krank bin geschweige denn den krankenschein weg zubringen ich habs einfach nicht geschaft

ganz lieben gruß

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25. November 2012 um 12:45

Antwort Erschöpfungssyndrom
Hallo,

ich hatte fast 10 Jahre immer wiederkehrende Erschöpfungszustände und musste sogar vor drei Jahren aus Gesundheitsgründen meinen Job kündigen. Mir haben viele Ärzte, und zuletzt ein Internist, geraten Psychopharmaka zu versuchen, weil sie keine Ahnung hatten. Ich hatte auch Diagnosen wie Epstein-Barr, der dann aber angeblich von selbst wieder verschwand.

Was mir am meisten geholfen hat, war mir alle wurzelbehandelten Zähne ziehen zu lassen. Auch Schröpfen und Akupunktur war gut. ABER besonders hilfreich waren Darmspülungen zusammen mit einer Entgiftungskur. Ich kann dir gerne noch genaueres schreiben wenn du möchtest. Vor allem kannst du da vieles selbst machen und musst nicht die ca. 80Euro pro Darmspülung zahlen, die Heilpraktiker gerne haben möchten. Jedenfalls ist Magen, Leber, Milz und Darm ein zusammenhängendes Organ, dass mit manchen Giften überhaupt nicht klar kommt.

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