Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Erfahrungsbericht als Anregung

Erfahrungsbericht als Anregung

20. Februar 2008 um 13:46

Hallo, dieses ist meine persönliche Erfahrung, kein Rezept!
Vor ca. 20 Jahren fing bei mir alles an. Angst- und Panikzustände mit allen euch wohl bekannten Symptomen bis hin zu Zuständen, die Kontrolle zu verlieren und sich sogar auf fremde Hilfe einzulassen und sich völlig bloßzustellen. Ganz schreckliche Erfahrungen. Es gab auch immer wieder Zeiten, in denen es mir gut ging, ich meinen Sohn geboren habe, alles in Ordnung schien, aber das war eben nicht auf Dauer. Einige Therapien habe ich gemacht, die aber auch nur kurzzeitig halfen, mich über Wasser zu halten. Auch mein Umkreis (Familie, Arbeit, Freunde) litt unter mir, es ist sehr schwer für Angehörige, das alles zu verstehen und doch nicht helfen zu können. Gutgemeinte Ratschläge ("Mach Sport") erreichten mich gar nicht, weil ich mich nicht ernstgenommen fühlte.
Letztendlich war ich in neurologischer behandlung und mein Arzt riet mir zu einer stationären Therapie in einer Psychosomatischen Klinik.
Nach etwas Zögern bin ich in einer solchen Klinik für 6 Wochen gewesen und habe viele Erkenntnisse daraus gezogen. Ich bin nicht geheilt, aber mir geht es weitaus besser, weil ich mit meiner Krankheit umgehen kann und die Symptome besser verstehe. Ich bin nahezu beschwerdefrei, gut ein Jahr später, und versuche meine Schwächen besser zu akzeptieren und mit kleineren Beschwerden umzugehen.
Inhalte einer solchen Therapie sind: Das Verständnis darüber was sich im Körper bei einer Panikattacke abspielt und Verhaltensmuster zu erlernen oder zu verlernen.
Verschiedenste Therapieformen befanden sich auf meinem Therapieplan. Ergo, Gruppe, Einzel, spezielle Gruppen für Angst, Depression usw., Bewegung und sehr wichtig der private Umgang mit den Mitpatienten. Man lebt dort mit Gleichgesinnten, die alle ein Problem haben und therapiert sich auch dadurch, wenn man z.B. Konflikte austrägt oder Seiten an sich erkennt, die einem gar nicht so bewusst waren.

Sehr wichtig war für mich die Erkenntnis des Vermeidungsverhalten, was man als Betroffener logischerweise an den Tag legt. Mache ich aus Angst etwas nicht, geht es mir körperlich wieder besser, wenn ich geflüchtet bin. Was bleibt ist aber die Seele, die ausdrückt, dass man mal wieder versagt hat. Stelle ich mich der Situation, gehen die körperlichen Beschwerden nur sehr langsam weg, aber danach kommt dieses stolze Gefühl, es ausgehalten, es geschafft zu haben und dass nichts befürchtetes eingetroffen ist. Aber, das lernt man in einer Therapie! Das kann man sich nicht selber beibringen, sonst wären ja all die gutgemeinten Ratschläge eine Hilfe und wir bräuchten keine Psychologen.

Ich habe einiges über mich herausgefunden und versuche meinen Alltag danach zu gestalten. Ich nehme mich wieder wichtiger, achte mehr auf meine Umwelt und bin ehrenamtlich tätig geworden (geht natürlich nur, wenn man es sich finanziell leisten kann, nicht zu arbeiten). Dieses Ehrenamt betrachte ich als Hilfe in Gegensätzlichkeit. Ich bin für andere da und finde eine Bestätigung, die mit Geld gar nicht zu bezahlen ist. Ich komme wieder unter Leute und werde akzeptiert.

Wenn jemand noch mehr zu diesem Thema wissen möchte, nur zu! Ich mache hier keine Werbung für die Kliniken, aber es war mir wichtig meine Erfahrung mitzuteilen, was aber sicher kein Patentrezept ist. Nur eine Anregung, denn es gibt in diesen Foren genug Leute, die meinen, Diagnosen stellen zu können oder zum Absetzen von Medikamenten raten. Das ist unverantwortlich, denn wir sind alle keine Mediziner und kennen den Betreffenden gar nicht.

Mehr lesen

20. Februar 2008 um 20:40

Hilf brauche Rat! etwas lang sorry
also ich bin 28 Jahre alt, bin verheiratet und habe einen Sohn(9Monate). Mir ist grad echt zum heulen zumute. Ich weiss nicht wie alles so richtig angefangen hatte. Ich habe Panikatacken, an der Kasse sich anstellen, Disco, im Raum eingesperrt zu sein und mittlerweile sogar beim Autofahren teilweise. Ich glaube es hat so langsam begonnen als ich 20 war aber nie so heftig wie jetzt. Ich habe damals z.B. nie Probleme beim einkaufen oder Autofahren gehabt. Ok, in Raümen wo ich eingesperrt gewesen bin, z.B. Mitarbeiterversammlungen u.s.w. da ist mir schon öfters schwindelig geworden oder ich bekam schlecht Luft. Ich hab das alles nicht so ernst genommen damals oder mir nichts dabei gedacht das es Panikatacken waren aber jetzt nach der Geburt so als mein Kleiner so 5 Monate war fing es auf einmal an. Ich merke sogar das sie immer schlimmer werden. Es ist wirklich komisch aber ich merke es von Tag zu tag. Gestern z. B. hab ich meinem Mann vorgeschlagen komm lasst uns in Einkaufszentrum gehen und es war so schlimm das ich gesagt hab komm lasst uns gehen. Er unterstützt mich dabei gottseidank. Mein Mann hat mir sogar zu einer Therapie geraten bei der ich jetzt bin. Ich geh morgen wieder hin. Das was ich jetzt machen werde ist eine Verhaltenstherapie aber ich war erst 2x da und mir kann es garnict schnell genug gehen, Ich will schnell gesund werden vor allem wegen meinem Baby. Ich bin ein geselliger Mensch der gerne unter Menschen geht. Ich tue es immerhin noch, heute Z.B. hab ich mich wieder mit einer Mama getroffen die ich das erste mal übers Internet kennengelernt hab, ok ich war schon ziemlich aufgeregt aber dann als wie im Cafe waren war ich so abgelenkt das die Panikatacken gar nicht erst gekommen sind. Als ich noch vor der Therapie beim Neurologen war hat er mir Citalopram 20mg. verschrieben aber als ich den Beipackzettel gelesen hab, hab ich die erst garnicht genommen. Ich bin kein Freund von Medikamenten aber in letzer Zeit denke ich wirklich mehr darüber nach ob ich sie nicht vielleicht do lieber nehmen soll. Ich bin wirklich verzweifelt und weiss nicht was ich tun soll. Ich hab Angst das die Symptome noch schlimmer werden und ich garnicht mehr vor die Tür gehen kann. Ja so eine Ambulante Therapie wär auch nicht schlecht aber bei einem Kleinen Kind? Also wenn ich wüsste ob ich ihn mitnehmen könnte würde ich es sofort tun.

Sorry ist doch etwas länger geworden.
Was soll ich denn tun, hoffe du kannst mir einpaar Tipps geben wie ich mit meiner Angst umgehen soll
LG
Magdalena

Gefällt mir

21. Februar 2008 um 10:21
In Antwort auf julian071

Hilf brauche Rat! etwas lang sorry
also ich bin 28 Jahre alt, bin verheiratet und habe einen Sohn(9Monate). Mir ist grad echt zum heulen zumute. Ich weiss nicht wie alles so richtig angefangen hatte. Ich habe Panikatacken, an der Kasse sich anstellen, Disco, im Raum eingesperrt zu sein und mittlerweile sogar beim Autofahren teilweise. Ich glaube es hat so langsam begonnen als ich 20 war aber nie so heftig wie jetzt. Ich habe damals z.B. nie Probleme beim einkaufen oder Autofahren gehabt. Ok, in Raümen wo ich eingesperrt gewesen bin, z.B. Mitarbeiterversammlungen u.s.w. da ist mir schon öfters schwindelig geworden oder ich bekam schlecht Luft. Ich hab das alles nicht so ernst genommen damals oder mir nichts dabei gedacht das es Panikatacken waren aber jetzt nach der Geburt so als mein Kleiner so 5 Monate war fing es auf einmal an. Ich merke sogar das sie immer schlimmer werden. Es ist wirklich komisch aber ich merke es von Tag zu tag. Gestern z. B. hab ich meinem Mann vorgeschlagen komm lasst uns in Einkaufszentrum gehen und es war so schlimm das ich gesagt hab komm lasst uns gehen. Er unterstützt mich dabei gottseidank. Mein Mann hat mir sogar zu einer Therapie geraten bei der ich jetzt bin. Ich geh morgen wieder hin. Das was ich jetzt machen werde ist eine Verhaltenstherapie aber ich war erst 2x da und mir kann es garnict schnell genug gehen, Ich will schnell gesund werden vor allem wegen meinem Baby. Ich bin ein geselliger Mensch der gerne unter Menschen geht. Ich tue es immerhin noch, heute Z.B. hab ich mich wieder mit einer Mama getroffen die ich das erste mal übers Internet kennengelernt hab, ok ich war schon ziemlich aufgeregt aber dann als wie im Cafe waren war ich so abgelenkt das die Panikatacken gar nicht erst gekommen sind. Als ich noch vor der Therapie beim Neurologen war hat er mir Citalopram 20mg. verschrieben aber als ich den Beipackzettel gelesen hab, hab ich die erst garnicht genommen. Ich bin kein Freund von Medikamenten aber in letzer Zeit denke ich wirklich mehr darüber nach ob ich sie nicht vielleicht do lieber nehmen soll. Ich bin wirklich verzweifelt und weiss nicht was ich tun soll. Ich hab Angst das die Symptome noch schlimmer werden und ich garnicht mehr vor die Tür gehen kann. Ja so eine Ambulante Therapie wär auch nicht schlecht aber bei einem Kleinen Kind? Also wenn ich wüsste ob ich ihn mitnehmen könnte würde ich es sofort tun.

Sorry ist doch etwas länger geworden.
Was soll ich denn tun, hoffe du kannst mir einpaar Tipps geben wie ich mit meiner Angst umgehen soll
LG
Magdalena

Ratschlag
Hallo Magdalena,
das kommt mir alles sehr bekannt vor, vor allem das an der Kasse stehen. Kleiner Tipp: Gehe solange im Laden herum, bis Du siehst, dass die Kasse leer ist und Du dann gleich dran kommst. Hat bei mir ganz gut funktioniert.
Dein Baby wirst Du nicht mitnehmen können, wenn Du in eine Klinik gehst, das ist das Problem. Andererseits ist so ein Aufenthalt aber auch dazu gedacht, mal Abstand von allem zu bekommen und Dich nur auf Deine Probleme konzentrieren zu können. Hast Du nicht jemanden (Oma o.ä.), der Dein Kleines für 6 Wochen nehmen könnte?
Wenn der Arzt Dir ein Medikament verschreibt, solltest Du es ruhig nehmen. Ich bin mit der Zeit tablettenmüde geworden, brauche das Antidepressivum aber auch seit einem jahr nicht mehr. Was sehr wirksam ist: Opipramol (speziell gegen Angst und Panik). Es hat eine superschnelle Wirkung, nur leider habe ich später allergisch darauf reagiert. Sogar die Schweißausbrüche waren mit einem mal weg. Sprich Deinen Arzt vielleicht mal darauf an, es macht nicht abhängig!
Deine Angst, es könnte schlimmer werden ist sehr realistisch, weil man sich immer mehr hineinsteigert. Ich hatte Phasen, da kam ich nirgendwo mehr hin und es ist eine elendigliche Abhängigkeit, in die man sich dadurch begibt, wenn man andere bemühen muss.
Ich hoffe, Dein Mann hat genug Verständnis, für ihn ist es sicherlich nicht einfach. Mein Mann hat alles für mich getan, aber es war neben seinem Job auch eine große Belastung wenn er von der Arbeit wegmusste um bei mir zu sein oder mich zum Arzt begleiten musste. Hinzu kommt das eigene schlechte Gewissen auch noch seiner Umwelt zu "schaden". Mein Sohn (13) hat vieles miterlebt, zeitweise ist er nicht mehr zu Freunden gefahren, um bei mir zu sein oder hat versucht mich zu beruhigen. Ein Kind passt auf seine Mutter auf, das muss man sich mal reinziehen!

Versuche mal PME zu erlernen, Muskelentspannun nach Jacobsen. Das ist genial! Entweder bei der VHS oder kaufe Dir eine CD. Ich habe es täglich in der Klinik gemacht und zuhause führe ich es auch fort. Du spannst Deine verschiedenen Muskeln an und entspannst sie wieder. Dabei hast Du eine Körperwahrnehmung und spürst die Entspannung sehr genau. Außerdem bist Du von Deinen grässlichen Gedanken befreit während Du entspannst und fühlst Dich danach sehr viel leichter. Wichtig ist, dass man es regelmäßig macht, auch an guten Tagen.

Wenn Du in Deinem Alltag Anspannungen fühlst, dann atme tief durch die Nase in den Bauch ein und langsam wieder aus, als wenn Du in einen Strohhalm pustest. Dadurch wird Dein Herzschlag ruhiger und Du kannst wieder durchatmen.

Siehst Du, ich kann auch lange schreiben, gibt ja auch viel zu sagen. Im Übrigen: versuche mal zu akzeptieren, was da mit Dir passiert (ist nicht einfach, ich weiss). Stehe zu Deinen Schwächen, überfordere Dich nicht mit dem Gedanken "nicht ganz normal zu sein". Und schreibe Dir mal Deine Erfolge auf, nur die Erfolge, denke nicht an das was Du nicht schaffst, das zieht Dich nur runter. Auch kleine Erfolge sind toll, z.B. wenn man es geschafft hat, einkaufen zu gehen, auch wenn einem dabei etwas mulmig war. Es ist ein Erfolg!

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen. Melde Dich ruhig wieder.
LG Sandra

Gefällt mir

21. Februar 2008 um 19:46
In Antwort auf sapagedo1

Ratschlag
Hallo Magdalena,
das kommt mir alles sehr bekannt vor, vor allem das an der Kasse stehen. Kleiner Tipp: Gehe solange im Laden herum, bis Du siehst, dass die Kasse leer ist und Du dann gleich dran kommst. Hat bei mir ganz gut funktioniert.
Dein Baby wirst Du nicht mitnehmen können, wenn Du in eine Klinik gehst, das ist das Problem. Andererseits ist so ein Aufenthalt aber auch dazu gedacht, mal Abstand von allem zu bekommen und Dich nur auf Deine Probleme konzentrieren zu können. Hast Du nicht jemanden (Oma o.ä.), der Dein Kleines für 6 Wochen nehmen könnte?
Wenn der Arzt Dir ein Medikament verschreibt, solltest Du es ruhig nehmen. Ich bin mit der Zeit tablettenmüde geworden, brauche das Antidepressivum aber auch seit einem jahr nicht mehr. Was sehr wirksam ist: Opipramol (speziell gegen Angst und Panik). Es hat eine superschnelle Wirkung, nur leider habe ich später allergisch darauf reagiert. Sogar die Schweißausbrüche waren mit einem mal weg. Sprich Deinen Arzt vielleicht mal darauf an, es macht nicht abhängig!
Deine Angst, es könnte schlimmer werden ist sehr realistisch, weil man sich immer mehr hineinsteigert. Ich hatte Phasen, da kam ich nirgendwo mehr hin und es ist eine elendigliche Abhängigkeit, in die man sich dadurch begibt, wenn man andere bemühen muss.
Ich hoffe, Dein Mann hat genug Verständnis, für ihn ist es sicherlich nicht einfach. Mein Mann hat alles für mich getan, aber es war neben seinem Job auch eine große Belastung wenn er von der Arbeit wegmusste um bei mir zu sein oder mich zum Arzt begleiten musste. Hinzu kommt das eigene schlechte Gewissen auch noch seiner Umwelt zu "schaden". Mein Sohn (13) hat vieles miterlebt, zeitweise ist er nicht mehr zu Freunden gefahren, um bei mir zu sein oder hat versucht mich zu beruhigen. Ein Kind passt auf seine Mutter auf, das muss man sich mal reinziehen!

Versuche mal PME zu erlernen, Muskelentspannun nach Jacobsen. Das ist genial! Entweder bei der VHS oder kaufe Dir eine CD. Ich habe es täglich in der Klinik gemacht und zuhause führe ich es auch fort. Du spannst Deine verschiedenen Muskeln an und entspannst sie wieder. Dabei hast Du eine Körperwahrnehmung und spürst die Entspannung sehr genau. Außerdem bist Du von Deinen grässlichen Gedanken befreit während Du entspannst und fühlst Dich danach sehr viel leichter. Wichtig ist, dass man es regelmäßig macht, auch an guten Tagen.

Wenn Du in Deinem Alltag Anspannungen fühlst, dann atme tief durch die Nase in den Bauch ein und langsam wieder aus, als wenn Du in einen Strohhalm pustest. Dadurch wird Dein Herzschlag ruhiger und Du kannst wieder durchatmen.

Siehst Du, ich kann auch lange schreiben, gibt ja auch viel zu sagen. Im Übrigen: versuche mal zu akzeptieren, was da mit Dir passiert (ist nicht einfach, ich weiss). Stehe zu Deinen Schwächen, überfordere Dich nicht mit dem Gedanken "nicht ganz normal zu sein". Und schreibe Dir mal Deine Erfolge auf, nur die Erfolge, denke nicht an das was Du nicht schaffst, das zieht Dich nur runter. Auch kleine Erfolge sind toll, z.B. wenn man es geschafft hat, einkaufen zu gehen, auch wenn einem dabei etwas mulmig war. Es ist ein Erfolg!

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen. Melde Dich ruhig wieder.
LG Sandra

Hallo Sandra
danke das du mir geantwortet hast Heute war ich wieder bei der Psychologin und danach gehts mir immer gut. Sie wollte genau wissen wann genau wie lange und in welchen Situationen meine Angst aufgetreten ist. Wir haben darüber ausführlich gesprochen. Sie sagt es ist wichtig für mich und für sie das zu wissen. Ich hab das Gefühl die Frau ist ganz gut. Sie hatte aqber auch gesagt ich könne die Citalopram beruhigt nehmen, ich wollte es nicht und sie hat gemeint ok wenn ich dagegen so eine Ablehnung hab dann soll ichs lassen. Sie hat gesagt ich solls erstmal ohne schaffen und dann überlegen wir uns was. Mein Mann hat Verständnis dafür aber wie du schon sagst man macht sich immer ein schlechtes Gewissen. Ja meine Mama wär da sie könnte meinen Kleinen nehmen aber ich denke erstmal werde ich doch so eine Therapie machen dazu würd ich mein Kind zu sehr vermissen er ist noch so klein. Ich werden mich auch mal schlau machen obs bei der VHS Kurse gibt zur Muskelentspannung. Hoffe es hilft obwohl es mir sehr schwer fällt mich fallen zu lassen. Ich hab mich wirklich mit meinen Gedanken überfordert weil nach dem Misserfolg am Dienstag als ich die Atacken beim Einkaufen bekommen hab gings mir so schlecht, ich hab gesagt das ich nicht mal fähig bin normal bummeln zu gehen und das ich bald überhaupt nicht mehr einkaufen gehen kann. Die Psychologin hat mir auch geraten ich solle nicht auf eigene Faust Selbstversuche starten um zu sehen wies wird. Ich soll so machen wie bisher. Alles andere machen wir Schritt für Schritt sonst fall ich wieder in so ein tiefes Loch und es wird mir evtl. schlechter gehen. Es sind mein eigenen Gedanken ich weiss aber die kann man nicht so einfach abstellen. Danke noch mal für deinen Tip das hat mir geholfen

LG
Magdalena

Gefällt mir

22. Februar 2008 um 10:37
In Antwort auf julian071

Hallo Sandra
danke das du mir geantwortet hast Heute war ich wieder bei der Psychologin und danach gehts mir immer gut. Sie wollte genau wissen wann genau wie lange und in welchen Situationen meine Angst aufgetreten ist. Wir haben darüber ausführlich gesprochen. Sie sagt es ist wichtig für mich und für sie das zu wissen. Ich hab das Gefühl die Frau ist ganz gut. Sie hatte aqber auch gesagt ich könne die Citalopram beruhigt nehmen, ich wollte es nicht und sie hat gemeint ok wenn ich dagegen so eine Ablehnung hab dann soll ichs lassen. Sie hat gesagt ich solls erstmal ohne schaffen und dann überlegen wir uns was. Mein Mann hat Verständnis dafür aber wie du schon sagst man macht sich immer ein schlechtes Gewissen. Ja meine Mama wär da sie könnte meinen Kleinen nehmen aber ich denke erstmal werde ich doch so eine Therapie machen dazu würd ich mein Kind zu sehr vermissen er ist noch so klein. Ich werden mich auch mal schlau machen obs bei der VHS Kurse gibt zur Muskelentspannung. Hoffe es hilft obwohl es mir sehr schwer fällt mich fallen zu lassen. Ich hab mich wirklich mit meinen Gedanken überfordert weil nach dem Misserfolg am Dienstag als ich die Atacken beim Einkaufen bekommen hab gings mir so schlecht, ich hab gesagt das ich nicht mal fähig bin normal bummeln zu gehen und das ich bald überhaupt nicht mehr einkaufen gehen kann. Die Psychologin hat mir auch geraten ich solle nicht auf eigene Faust Selbstversuche starten um zu sehen wies wird. Ich soll so machen wie bisher. Alles andere machen wir Schritt für Schritt sonst fall ich wieder in so ein tiefes Loch und es wird mir evtl. schlechter gehen. Es sind mein eigenen Gedanken ich weiss aber die kann man nicht so einfach abstellen. Danke noch mal für deinen Tip das hat mir geholfen

LG
Magdalena

Hallo Magdalena
ich denke, Du bist auf einem wirklich guten Weg! Vor allem willst Du, dass Dir geholfen wird und scheinst gut mitzuarbeiten, das ist wichtig. Das mit den Selbstversuchen leuchtet ein, weil Du Dich anscheinend damit überforderst. Meine damalige Therapeutin, ist schon einige Jahre her, hat immer mit dem Kopf geschüttelt, wenn ich mich selber zu sehr unter Druck gesetzt habe. Sie hatte eine derart freundliche, eingehende aber bestimmende Art...Oft baute sie mein Selbstbewusstsein wieder auf, in dem Sie mich fragte "Warum tun Sie sich das an?" Da ging es um meine Mutter, weil sie der Grund vieler seelischer Tiefen ist. Mittlerweile habe ich aber keinen Groll mehr auf meine Vergangenheit, das ist nun mal gewesen. Ich habe nur einen anderen Umgang mit ihr, das musste ich aber auch erst lernen.
Wenn Du bei der Therapie gut aufgehoben bist, brauchst Du ja auch über eine stationäre nicht nachdenken. Im meinen Fall war es das beste was mit passieren konnte, weil ich schon zuviele ambulante Therapien hinter mir hatte und seit mehr als 20 Jahren leide/gelitten habe.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und melde Dich ruhig, wenn was auf er Seele brennt.
LG Sandra

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Beliebte Diskussionen

Geschenkbox

Teilen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen