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Erfahrungen austauschen? - triggerwarnung

5. Dezember um 15:48

Ich weiß nicht, was genau es mir bringen soll, hier zu schreiben.
ich will auch keine mitleidsbekundungen oder ähnliches. Vielleicht eure Erfahrungen, gerne auch per pn. Oder was euch geholfen hat..
Hauptsächlich will ich es glaube ich einfach alles mal los werden.

ich wurde als kleines Mädchen sexuell missbraucht. Ich denke so mit 3 hat es angefangen. Wann es geendet hat, weiß ich auch nicht so genau. Nur, dass ich mich irgendwann geweigert habe zu meinen Verwandten zu fahren. 

Mit 8 wurde ich von dem Vater einer Freundin vergewaltigt. 

Mit 17 hat mich ein „Freund“ unter Drogen gesetzt, eingesperrt, vergewaltigt, gefoltert usw. usf...

es kommt mir so viel vor für eine Person. So surreal. So erfunden.
daher kann ich noch irgendwo verstehen, dass mir nicht jeder geglaubt hat, dem ich es erzählt habe. 
Ich glaube mir selbst manchmal nicht. Aber sie sind da. Die Erinnerungen, die Bilder, die Flashbacks, die Panikattacken.

trotzdem bitte ich euch mir nicht zu antworten, wenn ihr mir nicht glaubt. Danke.

vielleicht hilft mein post anderen, um zu erkennen, dass sie nicht alleine sind.
vielleicht hilft er mir, wenn mir jemand schreibt, der noch genau so kämpft wie ich oder jemand, der „es geschafft hat“.

Was ich mit „es geschafft hat“ meine weiß ich selbst nicht so genau.
sich normal zu fühlen. Sich sicher zu fühlen vielleicht.. nicht jedem zu misstrauen, eine „normale“ Beziehung führen.
Nicht immer erklären zu müssen, warum man bei so vielen Kleinigkeiten „die Krise kriegt“...
 

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7. Dezember um 6:45
In Antwort auf sommerhoffnung

Ich weiß nicht, was genau es mir bringen soll, hier zu schreiben.
ich will auch keine mitleidsbekundungen oder ähnliches. Vielleicht eure Erfahrungen, gerne auch per pn. Oder was euch geholfen hat..
Hauptsächlich will ich es glaube ich einfach alles mal los werden.

ich wurde als kleines Mädchen sexuell missbraucht. Ich denke so mit 3 hat es angefangen. Wann es geendet hat, weiß ich auch nicht so genau. Nur, dass ich mich irgendwann geweigert habe zu meinen Verwandten zu fahren. 

Mit 8 wurde ich von dem Vater einer Freundin vergewaltigt. 

Mit 17 hat mich ein „Freund“ unter Drogen gesetzt, eingesperrt, vergewaltigt, gefoltert usw. usf...

es kommt mir so viel vor für eine Person. So surreal. So erfunden.
daher kann ich noch irgendwo verstehen, dass mir nicht jeder geglaubt hat, dem ich es erzählt habe. 
Ich glaube mir selbst manchmal nicht. Aber sie sind da. Die Erinnerungen, die Bilder, die Flashbacks, die Panikattacken.

trotzdem bitte ich euch mir nicht zu antworten, wenn ihr mir nicht glaubt. Danke.

vielleicht hilft mein post anderen, um zu erkennen, dass sie nicht alleine sind.
vielleicht hilft er mir, wenn mir jemand schreibt, der noch genau so kämpft wie ich oder jemand, der „es geschafft hat“.

Was ich mit „es geschafft hat“ meine weiß ich selbst nicht so genau.
sich normal zu fühlen. Sich sicher zu fühlen vielleicht.. nicht jedem zu misstrauen, eine „normale“ Beziehung führen.
Nicht immer erklären zu müssen, warum man bei so vielen Kleinigkeiten „die Krise kriegt“...
 

Ich kann das verstehen, was du erlebt hast, sogar sehr gut..
Aber WAS soll es bringen, wenn wir unsere Erfahrungen austauschen?? Es macht nichts ungeschehen, "hilft" auch nicht wirklich, sondern wühlt eher nur alles auf - oder??

Passiert ist passiert und man kann durchaus damit leben. Sonst würdest du jetzt diese Antwort von mir überhaupt nicht lesen..

"Gewisse Dinge passieren nun mal", hatte mir jemand gesagt. Das stimmt leider. Ich habe eine Weile gebraucht, um es zu verstehen.

LG

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