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Erfahrung mit Verhaltenstherapie

7. November 2009 um 19:44 Letzte Antwort: 11. Januar 2013 um 0:41

Ich werde seit einem dreiviertel Jahr wegen Depressionen und Angstzuständen behandelt. Habe auch Hilfe eines ambulantes Psychologischen Dienstes. Meine Angstzustände werden aber trotz Antidepressiva immer stärker.
Jetzt hat mir mein Arzt empfohlen eine Verhaltenstherapie deswegen zu machen. Ich kann mir darunter aber nicht so viel vorstellen. Hat einer damit Erfahrung? Was wird da gemacht und wie läuft das ab.
Würde mich über Erfahrungsberichte sehr freuen.

Lg

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17. November 2009 um 18:31

Erfahrung die ich gemacht habe ....
hallo, ich bin 16 jahre alt und habe auch schwere depression gehabt, musste in eine klinik... Dort bekam ich Antidepressiva und muss jetzt eine Verhaltenstherapie machen...
in einer verhaltenstherapie sprichst du mit therapeuten über deine probleme, schlimme erfahrungen, ängste und die therapeutin schaut dann nach dem Grund, sie geht richtig in deine vergangenheit und guckt was der auslöser ist.
Hattest du mehrere nervenzusammenbrüche oder Panikattaken ???
Aus meiner erfahrung kann ich nur sagen, versprich dir nicht schnell was von der Therapie, z.b nach meine Klinikaufeinhalt kam ich nach hause, 2 wochen gings mir gut, dann wieder schlechter, aber wegen dem Antidepressiva halt ich das noch aus, muss auf jeden Termin warten, bei meiner Therapeutin...
Ich hätte eher gedacht, dass ich mich schnell wieder stabilisieren werde, aber da habe ich mich getäuscht, es ist nämlich ein Prozess und ich bin mittendrin. Ich will dir nicht Angst machen sondern du musst wissen was dir gut tut und was nicht, was dich belastet oder welche erfahrung du immer noch nicht verdaut hast, denn die themen musst DU ansprechen dann klappt es auch.
Meine Depression geht über Jahre, und ich fühle mich schon ein bisschen besser, also wird es bei dir auch klappen, nur wie geschrieben nicht so schnell!!!
LG Nina (kannst mir schreiben ...)

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19. November 2009 um 9:11

Alternative zur Verhaltenstherapie
Hallo,
um Depressionen und Ängste erfolgreich zu bewältigen sollte man die Ursachen erforschen. dies schafft man mit einer Verhaltenstheraphie nicht. Die Auseinandersetzung mit seinen Gefühlen ist der Schlüssel. Ich habe selbst Erfahrung damit gemacht und aus diesem Grund eine Selbsthilfegruppe mit meinen Kollegen ins Leben gerufen.
Wenn du in Berlin bist lade ich dich herzlich dazu ein.
Am 25.11.09 um 19 uhr im Grünhofer Weg 18, 13581 Berlin Spandau in den Räumen der Berliner Heillpraktikerfachschule Tel. 030 35131320
Herzlichen Gruß
namaste

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23. November 2009 um 12:17
In Antwort auf flor_12642172

Erfahrung die ich gemacht habe ....
hallo, ich bin 16 jahre alt und habe auch schwere depression gehabt, musste in eine klinik... Dort bekam ich Antidepressiva und muss jetzt eine Verhaltenstherapie machen...
in einer verhaltenstherapie sprichst du mit therapeuten über deine probleme, schlimme erfahrungen, ängste und die therapeutin schaut dann nach dem Grund, sie geht richtig in deine vergangenheit und guckt was der auslöser ist.
Hattest du mehrere nervenzusammenbrüche oder Panikattaken ???
Aus meiner erfahrung kann ich nur sagen, versprich dir nicht schnell was von der Therapie, z.b nach meine Klinikaufeinhalt kam ich nach hause, 2 wochen gings mir gut, dann wieder schlechter, aber wegen dem Antidepressiva halt ich das noch aus, muss auf jeden Termin warten, bei meiner Therapeutin...
Ich hätte eher gedacht, dass ich mich schnell wieder stabilisieren werde, aber da habe ich mich getäuscht, es ist nämlich ein Prozess und ich bin mittendrin. Ich will dir nicht Angst machen sondern du musst wissen was dir gut tut und was nicht, was dich belastet oder welche erfahrung du immer noch nicht verdaut hast, denn die themen musst DU ansprechen dann klappt es auch.
Meine Depression geht über Jahre, und ich fühle mich schon ein bisschen besser, also wird es bei dir auch klappen, nur wie geschrieben nicht so schnell!!!
LG Nina (kannst mir schreiben ...)

Dankeschön
Vielen Dank für eure Antworten.
Mir fällt es jetzt eigentlich nicht mehr schwer über meine Probleme zu sprechen. Es kommt immer zweimal die Woche ein ambulanter Psychologischer Dienst zu mir nach Hause mit denen kann ich super sprechen. Es kommt auch immer die selbe Person.
Ich habe aber oft totale Angstzustände auch wenn ich abends im Bett liege. Angst begleitet mich eigentlich ständig. Obwohl ich genau weiß, dass ich nichts zu befürchten habe. Ich finde es echt schrecklich. Habe auch schon eine telefonnummer einer Verhaltenstherapeutin. Nur da ist wieder meine Angst zu telefonieren. Ein Teufelskreis. Ich habe dann aber diese Therapie und den ambulanten Dienst. Vielleicht hilft es dann ja endlich. Leide nämlich auch schon seit Jahren an Depressionen. Hab mich nur nie getraut zum Arzt zu gehen.
Wie äußert sich bei euch die Angst? Ich habe immer das Gefühl mein Herz schlägt bis zum Hals bin total angespannt und traue mich einfach vieles nicht.
LG Astrid

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16. Dezember 2009 um 17:48


ich kann nur sagen fang langsam an , freue dich wenn du kannst wegen jedes schrittes nach vorne, du hast jetzt hilfe, hast eingesehen dass du hilfe brauchst und das ist gut alles andere wird schon....
Bei mir war das auch schrecklich, nächtelang und tagelang geheult , kam mit nichts zurevcht,
du wirst jedesmal immer weiterkommen, ob du jetzt daran glaubst oder nicht, lass dir zeit ...
Bei mir ist es so gewesen, ich telefoniere öfters zuhause mit leuten die auch sowas wie therapie bei mir machen, dass erste mal war ich auch tierisch aufgeregt, habe gezittert

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22. Dezember 2009 um 0:15

Kurze beschreibung zur verhaltenstherapie
hab ich hier gefunden: http://depressionen.ein-thema.de/therapieformen.html ...

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11. Januar 2013 um 0:41

Ich hoffe es kann dir noch weiter helfen
Also bei einer Verhaltenstherapie geht es hauptsächlich darum (wie der Name schon sagt) das Verhalten und das Denken von einem zu Analysieren und zu erforschen warum man sich in bestimmten Situationen so verhält wie man es tut. Sprich man arbeitet mit dem hier und dem jetzt. Je nachdem wie stark und tiefgründig deine Probleme sind. Und wie gut der Psychologe Geschult ist geht er auch tiefer (sprich in deine Vergangenheit). Unter anderem gibt er dir Verschiedene Aufgaben und Denkweisen mit nach Hause (eine Art Hausaufgabe). Wenn du noch mehr darüber erfahren willst würde ich dir den folgenden Link empfehlen

http://www.lebenshilfe-abc.de/konfrontationstherapie.html

Vielleicht hilft es dir ja noch

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